WIR BERICHTEN FÜR SIE LIVE VON UNSEREN TOUREN!



MAROKKO "TOUR FÜR BERUFSTÄTIGE"


21.05.2019: Ein Ruhetag in Moulay Bousselham +++ früh sonnig 14, mittags 27 Grad sonnig, abends klar 17 Grad

Ein Ruhetag in Moulay Bousselham

Heute können wir sorglos ausschlafen und jeder kann seine Pläne verwirklichen.

Am Morgen ist wegen dem Ramadan im Ort nicht viel los. Die Geschäfte sind geschlossen und die Menschen schlafen lange, da sie am Abend lange in Bewegung waren.

Nach einem Signal des Imams aus jeder Moschee, wird des Fastenbrechen eingeleitet. Die Menschen dürfen nun essen und trinken und auch andere Dinge tun.

Die Straßen sind dann wie leergefegt, niemand ist nun anzutreffen. Da ich das Fastenbrechen live im Auto bei meinem marokkanischen Begleiter erlebe, kann ich gut darüber berichten. Es werden zum Auftakt Datteln, Gebäck und Säfte zu sich genommen. Alkoholische Getränke sind tabu und wären ja völlig unangebracht, da man in der Zeit des Fastens ja seine begangenen Sünden vergeben kann.

In den Familien wird nun gemeinsam gegessen, was die Köchinnen den ganzen Tag gekocht haben. Nachmittags beginnt in den Orten hier ein reges Treiben und auch ein übervolles Angebot an Nahrungsmitteln kann ich ausmachen. Man bemerkt den Feiertagcharakter dabei deutlich.

Ich habe festgestellt, dass die Menschen den Tag dann sehr unterschiedlich, je nach Einstellung des Menschen zur Arbeit verbringen. Die einen schlafen lange und die anderen arbeiten wie gewohnt.

Es ist jedenfalls ein interessantes Erlebnis und m. E. kein Grund im Fastenmonat nicht nach Marokko zu fahren.

Wir wünschen eine gute Nacht an der Lagune von Moulay Bousselham

Idriss und Wolfgang

20.05.2019: Wir fahren nach Moulay Bousselham an den Atlantik +++ früh sonnig 14, mittags 26 Grad sonnig, abends klar 18 Grad

Wir fahren nach Moulay Bousselham an den Atlantik

Heute fahren wir auf der Autobahn (um schneller voranzukommen) nach Moulay Bousselham.

Moulay Bousselham liegt an der herrlichen Lagune im Naturschutzgebiet und ist ein kleiner Fischer- und Badeort mit herrlichen Sandstränden und hohen Dünen mit Moschee und Grab des Heiligen Moulay Bousselham. Der Ort besteht im Wesentlichen aus Restaurants und Ferienhäusern, ein kleiner Souk hinter den Restaurants versorgt mit den wichtigsten Lebensmitteln. Die Lagune Merdja Lerga steht seit 1978 unter Naturschutz, da sie ein wichtiges internationales Überwinterungsgebiet für Enten und Limikolen ist. Im östlichen Bereich weiden auf großen Grasflächen viele Rinder, Schafe und Pferde. Auf diesen Flächen überwinterte während mehreren Jahren der Dünnschnabel-Brachvogel, eine der seltensten Limikolen der Welt. Gleich zu Beginn des Ortes geht es links hinunter zur Lagune, dort liegen Fischerboote für einen Ausflug in die Lagune bereit. Im Ort sind schöne, weitläufige Aussichtsterrassen, die einen herrlichen Blick auf die Lagune ermöglichen. Dort stehen abends oft Fischer und bieten eine Tour mit ihren Booten zu den Flamingos an. Die Hauptstraße endet bei einem Parkplatz am Meer, aber kurz vorher geht rechts eine Asphaltstraße noch eine ganze Weile entlang von wunderschönen Strandhäusern, am Ende folgt eine Strandpromenade.

Es gibt noch abends viel Sonne, die wir genießen.

Wir wünschen eine gute Nacht an der Lagune von Moulay Bousselham

Idriss und Wolfgang

19.05.2019: Wir besuchen Marrakechs geordnetes Chaos und eine Kutschen Tour quer durch Marrakech ist zu absolvieren +++ früh sonnig 15, Mittag 34 Grad sonnig, abends klar 23 Grad

Wir besuchen Marrakechs geordnetes Chaos und eine Kutschen Tour quer durch Marrakech ist zu absolvieren

 

Wir starten zur Besichtigungsrunde im Souk und Umgebung.

Ich glaube eine Stadt wie aus 1001 Nacht` ist der meist benutzte Vergleich, wenn über Marrakesch berichtet wird. Ich persönlich finde, der Vergleich hinkt etwas.

Marrakesch hat einen ganz eigenen Charme, eine gewisse Anziehung und seine Reize.

Um 10 Uhr machten wir uns auf den Weg, um die Straßen und engen Gassen des Souks, innerhalb der Medina mit ihren Menschen, Läden, Moscheen und dem eigentlichen, für uns unerkennbaren geordneten Chaos zu erkunden. Wir schlängeln uns durch die engen Gassen, weichen Eselskarren und kleinen Lastern aus, und versuchten uns nicht von einem der 300.000 Motorräder überfahren zu lassen. Leichter gesagt als getan.  

Sind die Ausweichmöglichkeiten in den kleinen Gassen mit teilweise zerbrechlichen Auslagen und den bis zu den Decken vollgestopften Läden eher begrenzt.

Schlangenbeschwörer, Wasserträger, Geschichtenerzähler. Sonnenbrillenverkäufer, Henna- Künstlerinnen und Affendompteure wuseln zwischen Saft- und Obstständen, Eselskarren, Taxen, Sonnenschirmen und dem Stand des Zahnarztes mitsamt der gruseligen Ausstellung zig gezogener Zähne. Und natürlich nicht zu vergessen die Touristen aus aller Welt. Es ist eine Wonne dem Treiben aus einem der umliegenden Restaurants bei einem Glas Tee zuzusehen.

Für mich oft unterhaltsamer als Fernsehen; Ob sich nun zwei Herren wegen eines Geschäftes in die Haare bekommen, Dompteure gegen klingende Münze die Affen – im Real Madrid Trikot – Salto schlagen lassen, gelangweilte Männer in ihren schubkarrenähnlichen Vehikeln ein Nickerchen machen, Schwarzafrikaner, über und über mit Sonnenbrillen und Ketten behängt, Touristen zu einem Kauf zu nötigen oder Schlangenbeschwörer mit ihren leicht gequälten Musikinstrumenten mutige Touristen zu einem Foto überreden.

Wir besichtigen die verschiedenen Teile des Souk. Teilen sie sich grob in Schmuck, Leder, Gewürze, Töpferware, Färber, Stoffe und Kunst ein.

Nach dem durchqueren die Gassen des größten Souks Marokkos treffen wir uns in „unserer“ Gaststätte um gemeinsam je ein Getränk zu uns zu nehmen.

Danach startet gleich die Kutschtour quer durch den Ort.

Immer wieder sind wir und unsere Gäste wieder fasziniert von dieser Stadt. Können hier schon seit Jahrhunderten Menschen aller möglichen Religionen friedlich in einer Stadt leben.  

Marrakesch, das Herz Marokkos hat es geschafft, Tradition und Moderne irgendwie zu vermischen und sich trotzdem eine gewisse Anziehung bewahrt.

Abends starten wir nochmals zu den Garküchen auf dem Platz der Gehängten. Diesmal ist er nicht so besucht als sonst. Der Grund: der Ramadan. Die Tradition ist es, in der Familie abends gemeinsam zu essen.

Wir haben beschlossen morgen gleich nach Moulay Bousselham zu fahren. Der Grund: El Jadida ist zwar eine tolle Stadt, wir kämen aber erst spät dort an. Besichtigt werden kann diese Stadt deshalb nicht. Wir gewinnen aber bei Moulay Bousselham 1 Tag extra. Das bringt Rauhe ins Geschehen, und Möglichkeiten den Hafen mit dem frischen Fisch nicht nur zu nutzen, sondern auch mal frischen Fisch zu kosten oder selbst zuzubereiten.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht im Herzen Marokkos

Idriss und Wolfgang

19.05.2019: noch Bilder
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18.05.2019: Wir fahren nach Marrakech +++ früh sonnig 14, mittags 32 Grad sonnig, abends klar 23 Grad

Wir fahren nach Marrakech

Wir starten in Richtung Marrakech auf der landschaftlich grandiosen Strecke – die Fahrt über den Pass Tiz n Tischka.

Dörfer in abgelegenen Tälern, die nur mit Muli oder Esel zugängig sind. Autark leben diese Menschen im Gleichklang der Natur und das seit Jahrhunderten. Was sie alle bekommen haben ist der Strom. Es gab in Marokko ein großes Elektrifizierungs Programm, das versprach, dass JEDE Kasbah einen Stromanschluss bekommt.

Es wurde realisiert und brachte allen Menschen einen kleinen Wohlstand ins Haus. Man bedenke, dass solche Dörfer unvorstellbar weit auseinander liegen und abseits von Straßen, ohne jegliche Versorgung. Nur auf sich gestellt sind diese Menschen.

Schulen wurden zentral gelegen errichtet und dafür gesorgt, dass alle Kinder einen Zugang dafür erhalten. Sie müssen weit laufen -aber das sind diese Menschen gewöhnt.

Auf unsere heutige Fahrt sind wir Zeitzeugen dieser vollbrachten Leistung, wenn man sich Zeit lässt und nach unten in die wunderschönen Täler schaut.

Serpentinen fahren wir, die wenn man sich traut weite Blicke hinunter in die Täler zulassen.

Das Gebirge ist ausgetrocknet, die Flüsse, die sonst rauschen, führen ein klägliches Rinnsal.

Das Gebirge trägt keine schneebedeckten Gipfel und das bedeutet für Marokko ein fürchterlich trockenes Jahr.

Vor allem im Süden werden die Bauern das spüren. Die Oasen und die Tiere werden Opfer dieses Naturgeschehens.

Die Regierung Marokkos hat deshalb nicht umsonst den Bau neuer Stauseen angewiesen und schon realisiert.

Die Natur erwacht so langsam. Erste Blumen zeigen ihre Farbe und die Bäume treiben ihre Blätter hervor. Vor allem gibt es hier die Walnussbäume, die uns mit einem hellgrünen Blätterkleid überraschen.

Die Feigenbäume treiben erstes Grün. Wir sehen an den Felsen geklammert die Kapernsträucher, die es hier überall gibt.

Hoch und runter führt uns der Weg durch eine raue Welt, die im Winter durch ihre Kälte den Menschen hier alles abverlangt und die Regierung oft zu Hilfemaßnahmen verpflichtet. Öl, warme Decken und Gasflaschen werden in dieser Region oft in den Wintermonaten kostenlos von der Armee an die Menschen verteilt.

Hier wird noch Holz für die einfachen Öfen gesammelt. Getreide, das selbst zu Mehl verarbeitet wird, die Oliven, die selbst gepresst werden, sind die Hauptnahrung hier. Und wenn man von den hiesigen Menschen eingeladen wird, gibt es Wallnüsse zur Begrüßung. Die Schafe und Ziegen sind der Reichtum, die Bank der Menschen hier. Vom Fell der Tiere werden die Haare zu Teppichen verarbeitet und dienen in Notsituationen als Geldquelle. Ein Schaf koste ca., 50 €, also ca. 500 Dirhams. Das ist bei den niedrigen Lebenshaltungskosten ein hoher Betrag für jede Familie. Auf den Märkten / Souks werden dann die lebenswichtigen Tauschgeschäfte getätigt.

In einer Gaststätte machen wir unsere Mittagspause

Marrakech erhielt diesen Beinamen da Marrakech auf roter Erde die allgegenwärtig ist, aufgebaut wurde.

Die marokkanische Stadt Marrakesch ist hinreichend als beliebtes Touristenziel bekannt.

Fährt man in Marrakech ein, bemerkt man einen regelrechten Bauboom. Riads und viele ältere Gebäude werden insbesondre von ausländischen Investoren saniert.

Das alles werden wir in den nächsten Tagen uns etwas näher ansehen.

Wir fahren erst einmal in den zentral gelegenen Stellplatz an, der zweit größtem Moschee Marokkos an der Kotoubia Moschee ein.

Wir begeben uns dann auf den Platz der Gehängten und schauen uns erst einmal um. Ein kurzer Gang durch den größten Souk Marokkos führt uns dann an die Garküchen. Wir haben großen Hunger und tauchen nun ein in eine ganz besondere Art des Essens. Es ist kein Touristenrummel, viele Marokkaner kommen hier her, um die typisch marokkanischen Köstlichkeiten zu probieren. Es gibt hier wohl alles, was essbar ist. Man muss es eben einmal erlebt haben, den Rummel und das spezielle Ambiente dieser Garküchen Atmosphäre.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht im Herzen Marokkos

Idriss und Wolfgang

18.05.2019: noch Bilder

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17.05.2019: Wir besuchen die Kasbah Ait Ben Haddou und feiern mit der Familie ein Grillfest im Nomadenzelt +++ früh sonnig 18 Grad, mittags 35 Grad sonnig, abends klar 23 Grad

Wir besuchen die Kasbah Ait Ben Haddou und feiern mit der Familie ein Grillfest im Nomadenzelt

Wir starten zu unserer Expetition um 9-00 Uhr in Richtung Kasbah Akt Ben Haddou. Wenige Kilometer finden wir einen Parkplatz. Von dort sind es einige Schritte zu dem grandiosen Panorama der Kasbah.

Ait-Ben-Haddou befindet sich in den Ausläufern an den Südhängen des Hohen Atlas in der Provinz Ouarzazate und ist der berühmteste Ksar im Ounila-Tal. Der Ksar von Aït-Ben-Haddou ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Architektur Südmarokkos. Der Ksar ist eine hauptsächlich kollektive Wohngruppe.

Der als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannte Ksar Ait Ben Haddou in Ouarzazate ist eine der außergewöhnlichsten Kasbahs in Marokko die wir unbedingt besuchen möchten. Diese riesige Festung, die aus sechs Kasbahs und fast fünfzig Ksours (individuellen Kasbahs) besteht, ist ein hervorragendes Beispiel für die Lehm Architektur des Südens Marokkos.

Aït Benhaddou liegt inmitten eines Tals nahe den Ausläufern des Atlas-Gebirges, nur 32 km von Ouarzazate, der Filmhauptstadt Marokkos, entfernt. Ouarzazate trat erstmals mit dem Hollywood-Film Lawrence of Arabia in den internationalen Fokus. Aït Benhaddou trat in diesem Film auf. Orson Welles nutzte es als Standort für Sodome und Gomorrah. und für Jesus von Nazareth wurde der ganze untere Teil des Dorfes wiederaufgebaut.

Seitdem sind viele berühmte Regisseure in seine Fußstapfen getreten, um die herrliche Landschaft von Ouarzazate zu nutzen. Internationale Filme, die in den letzten Jahren dort gedreht wurden, sind: die französische Version von Cleopatra, Bertoluccis Sheltering Sky, Scorseses Kundun, Gillies MacKannons Hideous Kinky, Ridley Scotts Gladiator, Black Hawke Down, Oliver Stones Alexander The Great, Ridley Scotts Himmelreich und Penelope Cruz Sahara

Aït Benhaddou ist gut erhalten und in hervorragendem Zustand gehalten, mit dem Ziel, mehr Touristen in den Süden zu bringen, um prächtige Bauwerke wie Aït Benhaddou zu sehen.

Die Kasbah Aït Benhaddou ist innen mit einer labyrinthartigen Reihe von sandsteinfarbenen Türmen und Wänden geschmückt. An einer Seite des Dorfes können wir ein Flussbett sowie mehrere Palmenhaine und Bäume entlang des Flussufers gesehen werden.

Derzeit gibt es ein Restaurierungsprogramm, um diese Häuser vor weiterer Erosion zu schützen. mit dem Ziel, das Dorf schließlich neu zu besiedeln.

Es ist wieder warm hier um Ouarzazate, trotzdem steigen wir die vielen Treppen empor. Oben angelangt wird man durch ein tolles Panorama belohnt.

Nach unserer Besichtigung fahren wir wieder zurück auf dem Camp. Nachmittags genießen wir die Aussicht und wir bereiten den Grillabend vor.

Kefta und Grill Spieße gibt es und einen gemischten bunten Salat. Kefta wird aus Rindfleisch hergestellt. Dazu wird das Fleisch mit Koriandergrün und Zwiebel schon beim Fleischer durch den Wolf gedreht. Die Masse wird dann mit Salz, Pfeffer und Ras el Hanout gewürzt und in kleine Beefsteaks geformt.

Die Broschettes fertigen wir aus Putenfleisch an. Das Fleisch wird beim Fleischer in kleine Stücke geschnitten und ich lege diese dann einen Tag vorher in eine Tomatensoße, die mit Salz, Pfeffer, Honig und scharfen Paprika gewürzt wird. Dann gibt es viel Arbeit: die Stücke werden mit Paprika und kleinen Party Tomaten auf die Spieße gereiht.

Die Familie kam nach Beginn der Essenszeit (es ist ja Ramadan!!!) dann auch ins Zelt und wir verbrachten gemeinsam einen schönen Abend.

Wir wünschen eine erholsame Nacht und morgen eine gute schöne Fahrt über den Tiz n Tischka Pass in die „Rote Stadt“ die das Herz Marokkos darstellt

Idriss und Wolfgang

17.05.2019: Samir, der jüngste Sohn der Familie sollte ich gern nach Deutschland mitnehmen

17.05.2019: noch Bilder
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16.05.2019: Wir fahren nach Ouarzazate und danach zu unserer Familie in Ait Ben Haddou +++ früh sonnig 21 Grad, Mittag 42 Grad sonnig, abends klar 28 Grad

Wir fahren nach Ouarzazate und danach zu unserer Familie in Ait Ben Haddou

Ouarzazate mit ihren 80.000 Einwohnern ist zugleich Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt relativ zentral in Marokko in 1160 m Höhe zwischen den beiden Gebirgsketten des Atlasgebirges. Nahe der Stadt findet sich der El-Mansour-Eddahbi-Stausee, welcher durch den Fluss Dadès gespeist wird und wiederum sein Wasser in das Wadi Draa fließen lässt. Der Drâa fließt wiederum durch das sehr beeindruckendes Draa Tal in die Sahara.

Die malerische Lage und das Vorhandensein von Kulturschätzen wie dem UNESCO Weltkulturerbe Kasbah Ait Ben Haddou oder der Kasbah Taourirt, eine der prächtigsten Kasbahs des Landes, sowie die sehr bekannten Filmstudios in der Nähe der Stadt, machen Ouarzazate zu einem Magneten für Besucher.

Unser Ziel ist heute ein Campingplatz der Familie Houma, die ich seit 1999 kenne. Wir besuchen sie regelmäßig und unterstützen Sie wirtschaftlich. In der Zwischenzeit haben Sie ein kleines Camp errichtet, der unseren Gästen einen grandiosen Blick über ein Flusstal hinüber zum Hohen Atlas freigibt.

Heute haben wir mit der Wetterlage großes Glück es ist etwas kühler geworden und können draußen sitzend die Bergkulisse genießen.

Rund um Ouarzazate findet man mehrere Filmstudios, etwa die Atlas Corporation Studios, welche im Jahr 1983 vom Hotelier Mohamed Belghmi gegründet wurden. Hier wurden in der Vergangenheit zahlreiche Bibel- und Monumentalfilme gedreht, darunter “Die Bibel – Josef”, “Die Päpstin”, “Das Jesus Video” oder auch “Gladiator”. Überall finden Filmteams passende Plätze, um Filmszenen zu drehen und benutzen die hier wohnenden Menschen als passende Statisten.

Gut 30 Kilometer westlich von Ouarzazate findet man zudem die Kasbah Aït Ben Haddou, die wir morgen besuchen werden, welche ebenfalls als Drehort, unter anderem für den Film “Lawrence von Arabien” bekannt geworden ist. Die vielen Filmstudios machen Ouarzazate zum Zentrum der marokkanischen Filmproduktion, umgangssprachlich wird die Stadt auch oft als “Mollywood” bezeichnet. Sogar die Wüstenszenen des ersten Star Wars Films wurden in der Umgebung von Ouarzazate gedreht. Auch ein Teil der sehr beliebten Fernsehserie “Game of Thrones” wird hier in den Studios von Ouarzazate produziert.

Die Stadt Ouarazazate verfügt über das größte solarthermische Kraftwerk der Welt. Dieses hat eine Kapazität von 500 MW und soll bis zum Jahr 2020 insgesamt über 2 Gigawatt an Leistung im Solarenergiebereich verfügen.

Ein 2. riesiges solarthermische Kraftwerk wird derzeit in der Westsahara errichtet.

Wir machen nach Ankunft in Ouarzazate eine Mittagspause in einem Restaurant und besuchen anschließend den bekannten Supermarkt „Dimitrie“.

Anschließend rollen wir auf dem Camp der Familie.

Wir wünschen eine ruhige Nacht

Idriss und Wolfgang

16.05.2019: noch Bilder

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16.05.2019: noch Bilder
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15.05.2019: Wir besuchen den bunten Souk von Zagora und abends gibt es Lagerfeuer mit Harira +++ früh sonnig 10 Grad, Mittag 23 Grad sonnig, abends klar 17 Grad

Wir besuchen den bunten Souk von Zagora und abends gibt es Lagerfeuer mit Harira

Zagoras Souk ist sehr bekannt und früher befand er sich im Herzen der Stadt. Die Menschen strömen aus den nahen liegenden Orten mit ihren frischen Produkten auf den Markt, um sie dort feil zu bieten.

Der Platz war ideal für die einfachen Menschen, die Händler und die Besucher aus Zagora und Umgebung. Die Immobilie aber war für jene, die das Sagen oder genauer ausgedrückt, das notwendige „Kleingeld“ dafür haben, wertvoll und so wurde der kleine Mann verjagt und auf eine neue Fläche weit außerhalb des Ortes geschickt. Es dauerte eine ganze Weile, ehe sich dieser neu platzierte Souk etablierte

Da wir den Besuch dieses Souks in unserem Reiseprogramm aufgenommen hatten, verzichteten wir kurzfristig auf dessen Besuch. Seit einem Jahr besuchen wir diesen mit unseren Mitfahrern wieder. Er ist bunt und inhaltsreich wie ehe und je geworden. Alles was der Mensch so zum täglichen Leben benötigt, wird angeboten. Handwerker stellen ihre Produkte aus, die Dattelhändler und die Obst- und Gemüse Händler sind wieder da. Gebrauchsgegenstände vom Bett bis zur Taschenlampe und Produkte für die Feldbearbeitung alles findet man auf dem Markt.

Für unsere Gäste ist es bestimmt erstaunenswert, was da alles so selbst von den Menschen hergestellt wird. Keine Massenproduktion, sondern eine individuelle Produktion von Unikaten dominiert hier auf dem Souk.

Meine Aufgabe heute: der Einkauf der Zutaten für die abendliche Harira, die gekocht wird. Diese Harira, eine marokkanische Suppe gibt es in 2 Varianten. Eine einfache, die man überall für 2 Dirham kaufen kann und jene, die die noble Variante ist, die man aber selbst kochen muss. Da ist Rindfleisch darin, das bei der einfachen Suppe fehlt. Vor allem ist frischer Ingwer und etwas Zitronen Saft in der Suppe. Das ergibt einen frischen und völlig anderen Geschmack der Suppe.

Für Neugierige hier schon mal das Rezept:

Harira

Ramadan Suppe mit Dicken Bohnen und Linsen

Harira wird traditionell während des Fastenmonats Ramadan serviert. Jedes Jahr müssen gläubige Moslems im neunten Monat des Mondkalenders zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf jede Speise und jedes Getränk verzichten. Am Abend bricht man das Fasten dann mit einer Schale dampfender Harira, einer Hand voll Datteln du einer Schnecke aus Honiggebäck, „chebakiah“ genannt. Harira wird meist mit „teduoira“ angedickt, einer Mischung aus Mehl, Reiswasser und Hefe.

Wir verwenden dazu lieber Pasta: zerdrückte Vermicelli oder winzige Pasta Sorten wie beispielweise Stellette oder Puntalette.

Für 8 Personen

2 EL natives Olivenöl extra

2 Zwiebeln, fein gewürfelt

900 g Lammschulter/Rindfleisch in 1 cm große Würfel geschnitten

8 Safranfäden, geröstet und zerdrückt

1 TL gemahlene Kurkuma

2 TL gemahlenen Ingwer/ wir nehmen frischen Ingwer

2,5 l Wasser

200 g kleine getrocknete Dicke Bohnen über Nacht eingeweicht und abgetropft

10 Tomaten (etwa 1,3, Kg), enthäutet, entkernt und grob gehackt

30 Stängel glatte Petersilie

15 Stängel frisches Koriandergrün

175 g getrocknete Linsen, verlesen, abgespült und abgetropft

1 TL schwarzer Pfeffer

1 TL gemahlenen Zimt

50 g zerdrückte Vernicelli oder eine besonders kleine Pasta Sorte

Salz

Gehacktes Koriandergrün zum Bestreuen

Zitronenschnitze zum Servieren

Das Öl in einen großen Suppentopf erhitzen und die Zwiebeln und das Fleisch bei Mittelhitze 4 – 5 Minuten anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Safran, Kurkuma, Ingwer und 2 l Wasser zufügen. Zum Kochen bringen, die Hitze herunterschalten und die Bohnen zufügen.

Die Suppe zugedeckt 1 – 1,5 Stunden köcheln lassen, bis die Bohnen fast weich sind.

Im Mixer oder der Küchenmaschine die Tomaten, Petersilie und das Koriandergrün grob hacken. Mit den Linsen, dem Pfeffer und dem Zimt zu den Bohnen geben. Zugedeckt och 30 – 40 Minuten köcheln lassen bis die Linsen weich sind.

Inzwischen die restlichen 0,5, l Wasser zum Kochen bringen und die Vermicelli oder andere Pasta in 6 – 8 Minuten garen. Abgießen und in die Suppe rühren. Mit Salz abschmecken. Noch einmal erhitzen und auf die Suppenteller verteilen. Die Ramadan Suppe mit frischem Koriandergrün bestreuen, mit Zitronenschnitzen garnieren und sofort servieren.

Wir kochen diese in einem Kessel über Holzfeuer. Das dauert etwas, ist aber attraktiver als das Kochen in einem einfachen Topf. 

Da wir unterschiedliche Teilnehmerzahlen uns Eigen nennen, haben wir natürlich auch unterschiedlich große Kessel im Angebot. Diesmal kommt der kleine Hessel zum Einsatz. Wir hatten aber auch schon einmal 42 Gäste zu beköstigen, dann kommt natürlich unser großer Kessel zum Einsatz.

Als ein gewisser Höhepunkt kommt noch ein Lagerfeuer hinzu, dass aus dem herumliegenden Palmenholz bedient wird.

Die Suppe hat offensichtlich ganz gut geschmeckt, wir saßen noch etwas beim Weine zusammen und nun wünschen wir eine geruhsame Oasen Nacht.

Idriss und Wolfgang

15.05.2019: noch Bilder

15.05.2019: noch Bilder

15.05.2019: noch Bilder
15.05.2019: noch Bilder

14.05.2019: Wir fahren nach Zagora +++ früh sonnig 18 Grad, mittags 42 Grad sonnig, abends klar 28 Grad

Wir fahren nach Zagora

9 Uhr verlassen wir unser Camp in der Todra Schlucht und beginnen eine Tour der Superlative.

Für mich eine, die für mich als herausragend daher geht. Welche Tour ist wohl die Beste frage ich mich und könnte darauf nur folgendes antworten: „es gibt sehr unterschiedliche Touren hier im grandiosen Süden Marokkos, jede ist andersartig und jede ist daher die Schönste“.

Alnif, die Militär- und Oasenstadt, Tazzarin und N`Kob die beiden Oasenorte passieren wir heute, wüstenhaft bei herrlichsten Marokko Wetter. Was will man wohl mehr. Genießerisch richtet sich mein Blick in die unterschiedlichen Wüstengegenden. Die Orte wuseln vor Geschäftigkeit und versprühen ein typisch marokkanisches Flair.

Die ersten Schirmakazien tauche auf und weisen auf den tiefen Süden Marokkos hin. Es werden mehr und mehr und dann taucht eine blau blühende Buschpflanze auf. Gebirge wie aus dem Bilderbuchstellen sich dar und der Fluss Draa, der heute nicht viel Wasser trägt wird passiert und schon geht es links herum auf die neugebaute und für mich die Straße der Kasbahs geltende mit traumhaften Lehmburgen geschmückte Straße.

Viele dunkelhäutige Zeitgenossen deuten darauf, dass vor langer Zeit ihre Vorfahren als Sklaven aus dem Sudan und anderen Zentralafrikanischen Ländern den größten Plamen Hain pflanzten und sie damals den damaligen Herrscher baten Marokkaner zu werden. Der damalige König willigte ein und so gibt es hier die vielen „gegrillten Menschen“ – so der Spruch meines mitfahrenden Marokkaners.

Bald passieren wir unseren Zielort – Zagora.

Es gibt im Leben eines jeden Menschen Momente, in denen er sich eine Palme, Schirmakazie oder zumindest einen Kameldornstrauch (Zickzackdorn oder marokkanischer Stacheldraht!) wünscht und ungestört sein möchte. Zumindest kurz, ganz kurz. Und man könnte denken, hier am Ende der asphaltierten Straße in Grenznähe sollte das gehen. In einem Land mit einer Grundfläche ungefähr so groß wie Österreich und Deutschland zusammen genommen, auf der aber sehr deutlich weniger als die Hälfte der Bevölkerung der beiden Länder lebt, von welcher sich wiederum ein Drittel weit weg im Norden in Casablanca und den anderen Großstädten aufhält. Und dennoch: Selbst in M'hamid, am "Ende der Welt", oder hier in Zagora ist man nie allein. Wie überall in Marokko. Immer kommt jemand, meistens Kinder daher, um zumindest "Bon jour, ça va" zu sagen.
Ja, wie geht das?

Kommen Sie, liebe Leserinnen und liebe Leser mal mit uns mit, dann können Sie dieses Phänomen selbst erleben.

Die ehemalige Karawanenstation und heutige Provinzhauptstadt Zagora, am Rande der Wüste Erg Chegaga, ist in den letzten Jahren touristisch stark ausgebaut worden und hat heute etwa 35.000 Einwohner. Der kegelförmige Hausberg Djebel Zagora überragt die Stadt. Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für eine Reise in die Sahara.

Zagora befindet sich im Drâatal (Vallée du Drâa), einem Flussbett, das sich von OPuarzazate über 1100 km bis an den Atlantik zieht, wenn der Drâa Wasser führt. Das Tal ist für viele Marokkokenner das schönste Tal und die eindrucksvollste Landschaft des Landes. Der schönste Teil des Drâa-Flusses mit blühenden Gärten und Feldern verläuft von seiner Quelle am Stausee von El Mansour bis Zagora, bevor er dort versandet.

Das Vallée du Drâa ist ca. 200 Kilometer lang. Bei dem Oasenstädtchen Agdz beginnt ein grünes und fruchtbares Band mit großen Palmenplantagen, das sich bis Mhamid kurz vor der algerischen Grenze erstreckt. Die aufragenden Komplexe der Kasbahs, das Palmenband entlang des Flusses und die kleinen Obstplantagen fügen sich zu einer unwirklichen Landschaft zusammen – die Bergmassive um Zagora, auf denen alte Lehmdörfer gebaut wurden, erreichen eine Höhe von über 1.000 Meter.

Oasen Bau wird in der Region um Zagora hauptsächlich zum Eigenbedarf betrieben. Man findet hier Bewässerungsanlagen, bei denen durch Kanäle und Sperren die verschiedenen Gärten gleichmäßig bewässert werden. Die Stadt Zagora selbst hat keine besonderen Sehenswürdigkeiten, eignet sich aber hervorragend als Ausgangsbasis für Wüstenexkursionen und ausgedehnte Wanderungen durch den Oasengürtel. Und eines darf man nicht vergessen, den bunten Souk, den wir morgen besuchen werden.

Zuvor wünsche wir eine großartige Wüstennacht hier im Palmengarten des Draa Tales

Idriss und Wolfgang

14.05.2019: noch Bilder
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14.05.2019: noch Bilder
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14.05.2019: Ein Pfefferbaum

13.05.2019: Jeep Tour in die Todra Schlucht und in die Dades Schlucht +++ früh sonnig 18 Grad, mittags 26 (!) Grad auf 2900m Höhe, sonnig, abends klar 27 Grad

Jeep Tour in die Todra Schlucht und in die Dades Schlucht

Unser Jeep Experte war wie immer pünktlich zur Stelle. Die Geschenke für die Nomadin und warme Jacken waren schnell verstaut. Und ab geht die Fahrt. Hinein in die spektakuläre Todra Schlucht. Hier wir einen neuen Stausee gebaut. Alsbald biegen wir links in die „harte“ Piste ab. Erst beginnt sie ganz gemächlich, steigert sich aber dann zu einer spektakulären Out Tour fahrt.

Bald ist die Höhlenwohnung unserer Nomadenfamilie erreich und erwartungsvoll schauen wir nach oben. Hanou, die Nomadin mit ihren3 Kindern ist anwesend und es gibt eine herzliche Begrüßung

Ich kenne sie seit langer Zeit und wir beide freuen uns immer, wenn wir zusammen Treffen. Geschenke haben wir reichlich mit. Gemüse und Obst dominiert. Das gibt es hier oben nicht und die Familie hat kein Geld dafür.

Schnell sind wir in der Höhlenwohnung, um sie zu besichtigen. Die Familie wohnt im Sommer in ihrem Nomadenzelt an einer anderen Stelle.

Die Freude über Obst und Gemüse ist groß und es gibt auch noch nützliches Beiwerk aber auch etwas Süßes für die Kinder.

Wir besuchen natürlich auch das Zelt und schauen uns hier mal um, wie man in so einem Zelt wohnt. Hanou zeigt uns, wie man aus Ziegen und Kamelhaar einen Faden spinnt. Dieser dient dazu den Stoff für die Nomadenzelte zu fertigen.

Wir fahren weiter und wir entdecken noch viele Nomadenfamilien hier oben. Die Landschaften sind hier oben überwältigend. Dann rollen wir durch ein Flussbett. Der Fahrer meistert wie immer alles in völliger Ruhe.

Dann kommt Asphalt und wir atmen schon auf und bald sitzen wir in einem Restaurant.

Dann kommt die herrliche Fahrt durch die bildschöne Dades Schlucht mit ihren unwiderstehlichen Reizen.

Spät abends kommen wir zufrieden im Camp an.

Eine schöne Nacht hier in der Todra Schlucht wünschen

Idriss und Wolfgang

13.05.2019: noch Bilder
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13.05.2019: Unsere heutige Vorspeise in einer Gaststätte trotz Ramadan!!!

13.05.2019: noch Bilder

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12.05.2019: Wir fahren in die Todra Schlucht +++ früh sonnig 16 Grad, Mittag 40 Grad sonnig, abends klar 24 Grad

Wir fahren in die Todra Schlucht

Wir verlassen unser Camp in der Sandwüste am Erg Chebbi. Wohl etwas wehmütig, ist doch dieser Platz das Hauptziel vieler Touristen und erfüllt wohl alle Erwartungen an eine Sandwüste.

Wir fahren heute auf Wüstenwegen durch kleine Orte und über spektakuläre Flüsse, wenn sie mal Wasser führen würden. Es ist aber sehr trocken dieses Jahr – ein heißer Sommer steht den Leuten im Süden bevor.

In Tinstädt machen wir eine einstündige Rast, füllen unsere Vorräte auf.

Dann wir es ernst – die Todra Schlucht soll nun besucht werden.

Die spektakuläre Todra Schlucht liegt im östlichen Atlasgebirge und gehört zu den bedeutendsten Schluchten Marokkos. Sie beginnt bei der Oase Tinghir, deren traumhaft schöne Palmengärten das Eingangstor zur Schlucht bilden. Bei der Fahrt vorbei an kleinen Lehmdörfern und uralten Kasbahs erwarten uns gigantische Landschaften und dramatische Felswände die einen malerischen Canyon bilden. Die Todra Schlucht und die Oase Tinghir gehören zu den spektakulärsten Landschaften Marokkos.

Die Stadt Tinghir hat rund 44.000 Einwohner und liegt in einer der schönsten Oasen Südmarokkos auf 1400 Meter Höhe. Schon bei unserer Ankunft lassen wir uns von der großartigen Aussicht über die grünen saftigen Gärten und über die unzähligen Dattelpalmen begeistert. Von dort geht es dann weiter über eine ca. 15 km lange Straße in Richtung Todra Schlucht.

Die Todra Schlucht beginnt bereits am Ortsausgang von Tinghir und die Autofahrt durch diesen riesigen aber schmalen Canyon ist ein wahres Erlebnis. Die hohen Felswände ragen links und rechts vom Todra Fluss empor und mit ihren teils bis zu 400 Meter hohen Wänden ist die Todra Schlucht einer der spektakulärsten Canyons der Welt.

Richtig beeindruckend ist der Kontrast zwischen den grünen Oasen und dem roten Gestein. Beliebt sind die riesigen roten Felsen unter anderem auch bei Kletterern aus aller Welt.  Hunderte von Kletterrouten können in den roten Wänden geklettert werden aber auch Wanderer kommen bei den unzähligen Routen auf ihre Kosten.

Der spektakulärste Teil der Todra Schlucht sind die letzten 600 Meter. Dort ist die Schlucht nur mehr ca.10 Meter breit und 160 Meter tief. Gerade genug Platz für eine Straße. Ein wirklich eindrucksvolles Ambiente bei dem wir alle unsere Freude haben.

Nach einem kleinen Spaziergang fahren wir zu unserem Camp und verbringen einen schönen ruhigen Abend bei warmen Temperaturen.

Eine geruhsame Nacht in der Schlucht wünschen

Idriss und Wolfgang

12.05.2019: noch Bilder

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11.05.2019: Wüstenfeeling bei 42 Grad und heute gibt es was zu sehen und abends etwas zu reiten +++ früh sonnig 16 Grad, Mittag 42 Grad sonnig, abends klar 29 Grad

Wüstenfeeling bei 42 Grad und heute gibt es was zu sehen und abends etwas zu reiten

Die Oase in Hasi Labid ist etwas Besonderes. Deshalb gibt es jetzt ein schönes Eingangsportal zur Oase. Es wurde viel Sand aus der Oase geschafft, um neue Flächen für die Felder bereitzustellen.

Wir haben heute früh erst die Wasserstelle des Ortes angeschaut. Das interessanteste war: der „Fortschritt“ kam in Form eines Autos! Bisher liefen die Frauen des Dorfes mit einem Wägelchen zur Wasserstelle – heute rollen schon die Autos vor und transportieren die Flaschen mit Wasser in größerer Anzahl und bequemer.

Und es wird noch verrückter: Eine Solarlampe nennt nun schon die Wasserstelle ihr Eigen.

Nun können die Frauen auch abends, wenn es kühler ist, das Wasser schöpfen

Das Wasser liegt sage und schreibe nur 2m unter der Oberfläche und wird in Form einer Foggara in die Oase geleitet. Die einfache Technik der Bewässerung ist bewundernswert und wäre für die „Grünen“ ein Lehrbeispiel a`la bonne heure.

Ebenso verhält es sich mit dem sogenannten „BIO Produkten“! Vor 100 erten von Jahren wurde „BIO“ auf den Feldern der Bauern der Bauern der Welt erzeugt. Die Massenproduktion forderte ihren Tribut und gierige Profiteure nutzen die Chemische Keule, um ihre Profite zu sichern. Die „neue“ profitable Idee war nur eine alte aber das „Marketing“ Gewissenloser ließ die Sau heraus „BIO“ – war der Zauberbegriff, und teuer, weil man nun für diese diese chemische Keule etwas zurücknahm.

Hier in Marokko ist alles BIO, denn die kleinen Erzeuger haben das Geld für Chemie oft nicht und deshalb kann man guten Gewissens auf diese Produkte zurückgreifen. Eins ist aber gewiss, die Früchte werden schnell faul, da sie eben nicht chemisch behandelt sind und oft nicht so schillernd aussehen.

Als Schädlingsbekämpfung werden die Palmen mit Diesel übergossen und angezündet.

Die Oase ist auch ein Ort der Entspannung. Besonders bemerken wir dies, wenn es draußen wärmer ist so wie heute. Dann ist die Oase kühl und besonders beschaulich. Das Wasser plätscherte in den Kanälen und die Bauern arbeiteten fleißig in ihren Feldern.

Kurz liefen wir über sandige Wüste zur Kasbah „Mohajut“. Dort fanden wir etwas Erholung und ein Getränk am Pool. Und alle stürzten sich in das kühle Nass-

Dann schauten wir uns im „Wunderladen“ des Ortes um. Er besitzt alles, was man so in der Wüste benötigt.

Am Nachmittag gab es für die „ALTEN“ etwas Besonderes: eine geführte Quad Tour vom feinsten.

Hier konnten wir uns mal so richtig austoben.

Abends ging es auf die Kamele. Ein Ritt in die Sand Welt der Erg Chebbi mit großartigen Ausblicken in die Dünen.

Ein erlebnisreicher Abend geht nun zu ende bei mir mit einem besonderen Ereignis:

Obwohl ich überzeugter Atheist und noch schlimmeres bin, überreichte mir mein Brahim ein typisches Ramadan Essen nach Sonnenuntergang.

Wir fahren seit 1999 hier her, eben deshalb - diese Menschen sind mir ans Herz gewachsen. Sie verkörpern für mich das was ich in D vermisse: Respekt vor dem Menschen, Warmherzigkeit und Toleranz und deshalb ist Marokko für mich meine Wahlheimat geworden.

Ehe wir eine gute Nacht wünschen, möchte ich noch einen Tipp für unsere Marokko Freunde geben.

Wenn Sie sich, liebe Leserinnen und Leser für objektive Berichte/Nachrichten über Marokko interessieren, dann schauen Sie mal auf folgende Internetseite: https://www.maghreb-post.de

Eine geruhsame Wüstennacht (bitte nicht so warm!) wünschen

Idriss und Wolfgang

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11.05.2019: Mein Ramadan Essen von Brahim überreicht

10.05.2019: Wir fahren in die Sandwüste nach Merzouga besuchen das Wüstenhotel „XALUCA“ füllen unsere Vorräte in Rissani auf und fahren in die ersehnte Sandwüste hinein +++ früh sonnig 15 Grad, mittags 42 Grad sonnig, abends klar 27 Grad

Wir fahren in die Sandwüste nach Merzouga besuchen das Wüstenhotel „XALUCA“ füllen unsere Vorräte in Rissani auf und fahren in die ersehnte Sandwüste hinein

Nach dem Frühstück im Camp Meski fahren wir heute in die Sandwüste bei Merzouga. Über Risani auf der Wüstenstrasse nach Hassi Labid bei Merzouga soll unsere Reise heute gehen.

Zuvor besuchen wir das noble Wüstenhotel namens „XALUCA“. Hier verbringen wir in unserer Weihnachts Tour unseren Silvesterabend.

Eine kleine Werbung für unsere Weihnachts und Silvester Tour möchten wir an dieser Stelle einfügen.

Kommen Sie noch mit, es sind noch Plätze frei in unserer 28 tägigen Weihnachts und Silvester Tour. Verbringen Sie Die Feiertage ohne Stress in der Sonne Marokkos.

Die Tour beginnt am 8. Dezember und endet im neuen Jahr am 4. Januar.

Wir fahren weiter nach Rissani. Rissani gilt als die orientalischste Stadt Marokkos und deren Souk ist es auch. Ungewohnt für Europäer ist es ein Magnet für Reiseveranstalter dieses noch existierende Erlebnis den Kunden zu präsentieren. Handwerkermarkt, „Gruselgasse“ und den Eselspuff kann man wöchentlich an 3 Tagen besuchen und darf man nicht verpassen. Der große Obst- und Gemüsemarkt bietet den in der Umgebung lebenden Bauern Möglichkeiten ihre frischen Produkte anzubieten.

Eine Straße nach Merzouga gab es früher nicht. Wir mussten von Erfoud aus mit Allradfahrzeugen nach Merzouga fahren. Als dann die neue Straße in die Sandwüste führte entstanden unzählige Campingplätze und Hotels.

Die Gäste kamen in großen Mengen, denn Merzouga war das bevorzugte Ziel der Marokko Reisenden. Heute hält sich das in Grenzen. Weihnachten und Silvester sind aber alle Hotels und Camps ausgebucht.

Wir passieren das schönste Stadttor Marokkos in Risani und gehen kurz unsere Vorräte auffüllen. Danach fahren wir auf einer geteerten Straße in die Nähe der Erg Chebbi.

Das führt dazu, dass hier immer noch investiert wird und unser Camp einer der beliebtesten ist. Seit 2004 fahren wir hierher und kennen die Familie, die dieses Camp betreibt. Es ist ein besonderes Naturschauspiel, wenn man sich den Sanddünen nähert: die Wüste färbt sich tief schwarz, der Wüstenlack macht das möglich. Der Sand der Erg Chebbi leuchtet in orange und färbt sich abends beim Sonnenuntergang in viele Farbtöne, dazu der tiefblaue herrliche Himmel.

42 Grad erreicht heute das Thermometer – es sind normale Temperaturen zu dieser Zeit. Im Sommer gibt es mehr: 55 Grad sind hier keine Seltenheit.

Wir rollen in dem Camp ein und hier ist wohlfühlen angesagt. Brahim uns seine Brüder sorgen sich um das Wohl der Gäste.

Man kann bei „Brahim“ so heißt die wichtigste Person des Platzes, essen gehen. Es gibt hier eine „Kalia“ eine Spezialität dieser Region. Erbsen, etwas Fleisch klein geschnitten und oben auf ein Ei so wird die Speise in einer Tagine serviert.

Morgen Abend, nach dem beliebten Kamelritt könnten wir gemeinsam essen gehen. Es ist dann ein würdiger Abend nach einem erlebnisreichen Tag, den ich schon jetzt versprechen kann.

Wir wünschen eine geruhsame und kühle Wüstennacht.

Idriss und Wolfgang

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09.05.2019: Volles Programm: Wanderung – Kochkurs „Wir kochen eine Tagine“ – Sahara Musik – und wir besuchen die Familie Hasnaoui +++ früh Sonne 14 Grad, mittags sonnig 36 Grad sonnig, abends klar 25 Grad

Volles Programm: Wanderung – Kochkurs „Wir kochen eine Tagine“ – Sahara Musik – und wir besuchen die Familie Hasnaoui

Früh wird es schnell warm. Deshalb beginnt unsere Wanderung schon um 9 Uhr.

Wir sehen die alte Kasbah und lernen die uralte Technik der Bewässerung kennen. Ein Marabut sehen wir und den Friedhof des alten Meski. Zurück laufen wir durch die kühle Oase.

Nach einer Pause gibt es einen Kochkurs „wir kochen eine Tagine“. Wir hatten ja schon Fleisch und Gemüse dafür gekauft.

Gemeinsam haben wir dann zusammengesessen und die Tagine verspeist.

Danach hören wir uns Sahara Musik an. Der Vollblutmusiker spielt wie immer ordentlich auf.

Abends besuchen wir unsere Familie El Hasnaoui in ihrer Kasbah. Interessant für jene, die eine solche Kasbah noch nicht gesehen haben.

Bei dieser freundlichen Familie trinken wir Tee und bestaunen den Neubau, der für die Familienmitglieder errichtet wird.

Eine geruhsame Nacht in der Oase wünschen Idriss und Wolfgang

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08.05.2019: Wir fahren in die Wärme der Sahara nach Meski +++ Früh Sonne 14 Grad, mittags sonnig 36 Grad sonnig, abends klar 25 Grad

Wir fahren in die Wärme der Sahara nach Meski

Wenn man von Midelt nach Meski fährt, muss man 2 Gebirge überwinden. Es ist eine landschaftlich schöne Strecke, die wir heute fahren. Schöne Kasbahs erscheinen, Gebirge und Serpentinen erfreuen uns und natürlich die herrlichen Ausblicke in die Täler und Gebirge.

Wir machen eine Rast in Rich, einem Nomadenort, wo wir sonst auch essen gehen. Heute nicht, der Ramadan ist mit geschlossenen Gaststätten bemerkbar. Wir schlendern durch den Souk, der erstaunlich prall gefüllt ist.

Wir haben uns vorgenommen einen Kochkurs „Wir kochen eine Tagine“ zusätzlich zu veranstalten. Deshalb müssen wir heute Fleisch und Gemüse einkaufen. Es fehlte auch noch der Untersetzer für die Taginen, dort wo die Holzkohle eingefüllt wird.

Morgen Nachmittag ist es soweit – wir berichten darüber.

Dann fahren wir in das gewaltige ZIZ Tal ein und können uns nicht satt sehen von den herrlichen Naturschönheiten. Erste Palmentauchen auf und wir durchfahren die Stadt Errachidia. Dann geht es hart auf den Süden und in die Wärme zu. Hinab in die Oase, die im ZIZ Tal liegt und schon haben wir 36 Grad in der Oase.

Schnell aufbauen und wir sitzen gemeinsam bei einem Getränk und schwätzen über Gott und die Welt.

Eine geruhsame Nacht in der 1. Oase wünschen Idriss und Wolfgang

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07.05.2019: Wir nähern uns dem Süden, fahren nach Midelt und erleben in Marokko den Ramadan +++ früh sonnig 12, mittags 31 Grad sonnig, abends klar, 18 Grad

Wir nähern uns dem Süden, fahren nach Midelt und erleben in Marokko den Ramadan

Die Sonne schein und die grandiosen Landschaften des Südens in Marokko locken.

Heute dringen wir schon in die südlichen Gefilde eine.

Wir queren ein Gebirge, das die kühle Luft des Nordens schon mal absperrt. Wir überqueren aber auch den Mittleren Atlas und landen in einer Wüstenebene um Midelt. Wir sehen den 3900m hohen und noch schneebedeckten Hohen Atlas.

Wir halten in Timahdite an und staunen, dass es frische und warme Baguettes gibt. Es ist ab heute Ramadan in Marokko.

Wir fahren noch einige wenige Kilometer auf einen Mittagsplatz, um unsere Mittagspause zu genießen.

Die Geschäfte sind durchweg geöffnet und die Menschen gehen einkaufen, wie eh und je. Was auffällt, dass die vielen Restaurants und Grillstände natürlich geschlossen haben.

Nachfolgend möchten wir ein wenig über die Gebräuche während des Ramadans informieren:

Der Fastenmonat Ramadan beginnt 2019 am 6. Mai. Muslime fasten nicht nur in islamischen Ländern wie etwa der Türkei 30 Tage lang, sondern auf der ganzen Welt. Auch in Deutschland bis zum 4. Juni, dem Zuckerfest.

Wir informieren Sie über einige Dinge des Ramadans und haben Sie keine Angst, dass wir hier verhungern!

Ramadan 2019: Was bedeutet der Fastenmonat für Muslime

Das Glaubensbekenntnis, die fünf täglichen Gebete, die Wohltätigkeit gegenüber den Mitmenschen, das Fasten während des Ramadans und die Pilgerfahrt nach Mekka sind die fünf Säulen des Islam. Diese soll jeder gläubige Muslim erfüllen.

Der Fastenmonat Ramadan ist die vierte der fünf Säulen des Islam:

  • Ziel des Fastens während des Ramadans ist die Stärkung des Gottesbewusstseins. Außerdem soll es dem Gläubigen Selbstdisziplin und Beherrschung lehren.
  • Ein weiterer Aspekt des Ramadan-Fastens ist, dass Empathie für Bedürftige gestärkt werden soll. So ist während des Ramadans das Spendenaufkommen unter Muslimen besonders hoch. Der Fastenmonat hat also indirekt auch etwas mit der dritten Säule des Islam zu tun, der Wohltätigkeit gegenüber dem Mitmenschen.
  • Der Fastenmonat fällt jedes Jahr auf einen anderen Zeitraum und dauert 29 oder 30 Tage. Er ist der neunte Monat im islamischen Kalender. Berechnet wird er nicht nach dem gregorianischen Kalender, sondern nach dem Mondkalender. Das Mondjahr ist jedoch kürzer als das Sonnenjahr. Demzufolge verschiebt sich der Ramadan jedes Jahr einige Tage nach vorne.
  • Fastenmonat Ramadan: Das schreibt Glaube und Religion Muslimen vor

Für den Fastenmonat Ramadan gibt es strenge und genau festgelegte Regeln, an die gläubige Muslime sich auch halten.

  • In der Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang darf der Gläubige Muslim weder essen noch trinken. Er darf überhaupt nichts zu sich nehmen.
  • Es geht beim Fasten im Ramadan jedoch nicht nur um Verzicht auf Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. Es geht um Enthaltsamkeit in vielen Bereichen. So soll der Gläubige in der vorgeschriebenen Zeit beispielsweise auch nicht Geschlechtsverkehr haben oder Rauchen.
  • Im Ramadan sollen gläubige Muslime freundlichen Umgang pflegen, Streiten ist eine weitere Sache, auf die während der Fastenzeit verzichtet werden soll. Negative Gedanken sollen ausbleiben, es sollein friedliches Miteinander herrschen.
  • Gegessen und getrunken wird früh morgens, noch bevor die Sonne aufgeht. Die nächste Mahlzeit oder das nächste Getränk dürfen erst wieder nach Sonnenuntergang zu sich genommen werden. Dieses allabendliche Fastenbrechen wird "Iftar" genannt.
  • Dabei wird ausgiebig im großen Kreis gespeist. Abgeschlossen wird das Essen mit einem Gebet.
  • Ramadan 2019: Wer muss fasten und wer nicht

Wie in der österlichen Fastenzeit bei Christen sieht auch der Islam Ausnahmen vor, wer den Fastenmonat Ramadan nicht einhalten muss.

  • Im Ramadan fasten sollen alle gesunden Muslime, die die nötige Reife dazu haben. Das ist laut dem Islam ab der Pubertät.
  • Ausgenommen von der Fastenpflicht sind alte und kranke Muslime. Außerdem müssen sich schwangere und stillende Frauen nicht an das Fastengebot halten. Auch Frauen während der Menstruation sind ausgenommen.
  • Befindet sich ein Muslim auf einer Reise, muss er den Ramadan ebenfalls nicht einhalten. Wer nicht aufgrund von Alter oder chronischer Krankheit generell vom Fasten entbunden ist, ist jedoch angehalten, das Fasten nachzuholen.
  • Worauf beim Fasten geachtet werden muss
  • Wenn Menschen trotz Medikamenten-Einnahme fasten:

"Wer dauerhaft zu bestimmten Tageszeiten Medikamente einnehmen muss, sollte mit seinem Arzt oder Apotheker eine individuelle Lösung finden", sagte der Vizepräsident der Bundesapothekerkammer, Thomas Benkert. So sei es bei einigen Krankheiten etwa möglich, Medikamente ausnahmsweise nachts einzunehmen oder auf einen Wirkstoff auszuweichen, der seltener eingenommen werden müsse.

  • Wenn Diabetiker fasten wollen

Vor allem Diabetiker sollten sich dabei jedoch beraten lassen. Sie müssten ihre Medikamenteneinnahme auf die geänderten Zeiten der Nahrungsaufnahme abstimmen. In Notfallsituationen erlaube der Koran zudem, das Fasten zu unterbrechen. Diabetiker sollten daher immer Traubenzucker bei sich haben, um Unterzuckerungen beheben zu können.

Endes des Ramadans: Das Zuckerfest am 4. Juni

Das Ende des Fastenmonats wird groß gefeiert.

  • An den Fastenmonat Ramadan schließt sich ein dreitägiges Fest an, das auch Zuckerfest oder "Id" genannt wird. 2019 beginnt dieses Zuckerfest am 4. Juni.
  • Diesesdreitägige Fastenbrechen steht ganz im Zeichen der Familie. Verwandte kommen zu Besuch, es wird viel gegessen und für Kinder gibt es Geschenke und - wie der Name des Festes schon verrät - viele Süßigkeiten zum Naschen.
  • Muslime beglückwünschen sich zum Zuckerfest mit "Alles Gute zum Id".
  • Das Zuckerfest wird auch Ramadan Fest genannt, auf Arabisch "Idul Fitr

Nun sind Sie liebe Leser über den Ramadan gut aufgeklärt und wir erleben ihn live was eben auch ein besonderes Erlebnis ist.

Wir wünschen eine angenehme Nacht hier oben am Hohen Atlas.

Idriss und Wolfgang  

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06.05.2019: Wir besichtigen die mittelalterliche Königsstadt FES +++ Früh sonnig 12, mittags 30 Grad sonnig, abends klar, 15 Grad

Wir besichtigen die mittelalterliche Königsstadt FES

Fès ist eine Stadt im Nordosten Marokkos, die häufig als Kulturhauptstadt des Landes bezeichnet wird. Sie ist für die von einer Mauer umgebene Altstadt Fès el Bali mit Gebäuden aus der Zeit der Meriniden, geschäftige Souks und ihre gediegene Atmosphäre bekannt. Hier in der Medina gibt es Religionsschulen wie die Bou Inania Madrasa und die Medersa Attarine aus dem 14. Jahrhundert, die beide mit aufwendigen Zedernholzschnitzereien und kunstvollen Fliesen verziert sind.

Berühmt ist die im 8. Jahrhundert gegründete Stadt für seine einzigartigen muslimischen Bauwerke und die mächtige 15 Kilometer lange Stadtmauer, die viele mit der alten Stadtmauer von Jerusalem vergleichen.

Fès besitzt einen alten, arabischen Stadtkern mit der berühmten Medina aus dem 9. Jahrhundert, das neuere, islamisch geprägte Fès el Jedid der Meriniden-Herrscher mit den Amtsgebäuden, prachtvollen Boulevards und südeuropäisch anmutenden Straßencafés.

In Fès el Jedid liegt der mächtige Königspalast von Fès. Man kann von außen nur erahnen, wie prunkvoll der Palast ausgeschmückt ist, denn Besucher haben hier keinen Zutritt. Die Sommerresidenz von König Mohamed VI. bleibt wie auch die vielen anderen seiner Paläste ein gut gehütetes Geheimnis.

In Fès finden sie die an der besten erhaltenen Medina in der arabischen Welt. Das riesige, bunte und lebhafte Labyrinth von Fès el-Bali, dem weltweit größten Stadtgebiet ohne Autoverkehr mit über 9000 Gässchen. Der Transport von Waren und Menschen wird hier stattdessen von Eseln, Kutschen und Motorrädern übernommen.

Dort hinein wollen wir heute eindringen und noch vieles anderes mehr.

Mit unserem Führer Elouafi macht das ganze Spaß und ist sehr erlebnisreich.

Es ist eine Zeitreise

Die Häuser alle so traditionell gebaut, die älteren Einheimischen meist in traditionell Kleidung. Überall kleine Handwerksbetriebe auf nur wenigen Quadratmetern. Es wird an Schalen und Töpfen gehämmert, Teppiche gestrickt, Leder bearbeitet, Obst und Gemüse verkauft, Gewürze getürmt, Tiere ausgenommen und Hühner auf Fingerzeig frisch geschlachtet. Mittendrin immer wieder Restaurants, Cafés und… über 350 Moscheen allein in der Altstadt.

Die Medina in Fés gilt in ganz Marokko als die originalste und authentischste. Außerdem ist es die größte.
Und als wäre das nicht genug, ist die Stadt für viele Marokkaner die heimliche Hauptstadt, denn hier findet man das Zentrum des Handwerks, der Bildung und Religion.

Über uns Sonnen- und Regenschutz aus bunten Tüchern und Stoffen, die das Tageslicht gefiltert in die staubigen Gassen scheinen ließen. Die verschiedensten Gerüche stießen in unsere Nasen und wurden schnell wieder von dem nächsten Geruch abgelöst: frisches Leder, frisches Fleisch, frisches Gemüse, frische Minze oder der bunte Geruch der Gewürzstände.

„Esel von vorn!“, „Schubkarre von hinten!“, schnell lernten wir: Die Medina lebt und es ist eine komplett andere Welt, die man betritt, sobald man den Fuß durch eines dieser Stadttore setzt!

Wir brauchten ein paar Minuten, um mit dem Gewusel klarzukommen und uns damit anzufreunden. Aber mit jedem Meter, den man durch die Gassen geht, lernt man es mehr lieben. Die anfängliche Hektik in den Gassen wurde für uns zu einem gemütlichen Gewusel.

Natürlich waren hier viele Touristen in den Gassen unterwegs und dabei sich zu verirren. Aber sie gingen hier für uns regelrecht unter, denn auf jeden Touristen kamen gefühlt 15 Einheimische, die dabei waren, ihre Waren zu verkaufen, ihre Ware zu transportieren oder sich beim Kauf der Ware wild gestikulierend und lautstark in die nächste Verhandlung zu stürzen.

Al-Qarawīyīn – Die älteste Universität der Welt

Sie wurde schon 829 als Koranschule gegründet, erhielt später den Status einer Universität und in ihr wird noch heute unterrichtet. Da sie mittlerweile außerdem als Moschee genutzt wird, durften wir als Nicht-Muslime leider nur einen Blick von außen hineinwerfen.

Übrigens wurde die Universität von einer Frau gegründet. Unfassbar beeindruckend, wie pompös dieses Gebäude von innen ist und wie unscheinbar es hinter den sandigen Mauern mitten in der Medina verschwindet. Und das gilt für so viele Gebäude hier. Sie stehen unscheinbar in Reih und Glied mit all den anderen Häusern der Medina und innen findet man plötzlich die größten Höfe, aufwendigsten Mosaike und die älteste Geschichte.

Nur wenige Meter der Universität:

 Medersa Attarine

Eine ehemalige Koranschule, die über 700 Jahre lang ihren Dienst erfüllte und heute als Museum gilt. Auch hier standen wir wieder mit offenen Mündern, nur diesmal dürften wir auch in den Innenhof hinein.

Leder nach Jahrhundert Jahre alter Tradition

Auch für seine alten Gerberviertel ist Fès bekannt und genau so ein Viertel besuchen wir mit unseren Führer Elouafi. Vorbei an den hämmernden Männern im Handwerksviertel folgten wir also den Spuren und Gerüchen der Lederverkäufer und gelangten zur Chouara Gerberei.

Das gesamte Gerberviertel, also der Ort, an dem Leder entsteht, liegt hier versteckt hinter normalen Häuserblocks voller Lederhändlern, Schuh- und Taschengeschäften. Manche der Inhaber haben eine Dachterrasse mit Blick auf die Gerberei.

Die Häute wurden in Becken mit einer Flüssigkeit aus Taubenkot geworfen, wo sie von den Arbeitern mit ihren Füßen immer wieder untergetaucht wurden. In etwa so wie Weinstampfer. So, wie sie es vor hundert Jahren schon machten.

Danach wurden die Häute auf den Dächern und Balkonen der Gerberei zum Trocknen aufgehängt.

Bis sie anschließend in einem großen Innenhof voller Becken mit bunten Flüssigkeiten gefärbt wurden. Wieder stampften Arbeiter mit ihren Füßen die Häute in die Flüssigkeiten. Von einem Einheimischen auf der Terrasse schnappten wir auf, dass all die Farben natürlich seihen und z.B. aus Safran gewonnen werden.

Die unschuldige Medina von oben

Direkt neben der Medina gibt es einen kleinen Hügel, auf dem eine kleine Ruine steht. „Von dort habt ihr eine großartige Sicht auf die Medina von Fes!“ gab uns unser Führer noch als Tipp mit auf den Weg.

Vor uns erstreckte sich die gesamte Medina, wir hatten eine großartige Aussicht und konnten genau die Stadtmauern verfolgen. Was wir allerdings nicht bekamen, war der Überblick über die Stadt.

ein Anzeichen von den über 11.000 kleinen Gassen zwischen den Gebäuden, den über 300 versteckten Moscheen, den über 400.000 Einwohnern, der ältesten Universität der Welt, den traditionellen Gerbervierteln, dem Trubel und den lebendigen Verhandlungen an jedem einzelnen Marktstand.

Als würde die Medina dir sagen: „Ich zeige mich, wenn du lernst, dich mit Leidenschaft in den Gassen zu verlieren. Und zwischendurch… gönn dir einen Minztee.“

Tu genau das.

Und dann dann bist du in Fès angekommen.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht auf dem großen Camp von FES.

Idriss und Wolfgang

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05.05.2019: Wir fahren nach FES +++ Früh 17, mittags 31 Grad sonnig, abends klar 23 Grad

Wir fahren nach FES

Wir fahren heute erst um 9 Uhr in Richtung FES.

Dadurch wissen wir, das wir in FES spät ankommen werden,. Wir haben volles Programm. Wir wollen unsere 1. etwas südmarokkanische Stadt besuchen, eine Mittagspause bei Kefta und Broschettes verbringen. Danach wollen wir Voloubilis und Moulay Idriss ansehen.

Souk El Arba ist eine „wuslige“ Stadt. Hier kann man das „Marokkanische Wesen“ schon mal erspähen.

Der Souk, den wir dort besuchen ist natürlich ein besonderes Erlebnis für unsere Gäste. Es gibt da alles, was man so benötigt zum Leben – Obst und Gemüse in Hülle und Fülle.

Brot kaufen wir auch und nachdem Erlebnis fahren wir an eine Gaststätte, die köstliche Kefta und Broschettes anbieten.

Anschließend fahren wir nach Voloubilis die römische Stadt, deren Ausgrabungen wir mit einem Führer besichtigen. Moulay Idriss, die heiligste Stadt Marokkos ist danach unser Ziel und Meknès durchfahren wir um Nach FES zu gelangen.

Der Camp in FES ist geschlossen worden.

So müssen wir Vorliebe mit dem Vorplatz des Camps nehmen.

Morgen werden wir die Königsstadt besichtigen.

Eine geruhsame Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

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04.05.2019: Wir fahren nach Asilah +++ Früh dunkel 17, mittags 28 Grad sonnig, abends klar 23 Grad

Wir fahren nach Asilah

Früh morgens um 6.30 Uhr rollen wir in den Hafen von Algeciras.

Schon sind wir in einem großen Schiff der Fährgesellschaft angelangt. Die Überfahrt ist problemlos nur ist es dunkel und man sieht wenig.

Nach der Prozedur an der Grenze fahren wir zum Geld tauschen. Danach besuchen wir den 1. Souk auf dieser Tour und anschließend fahren wir an eine Tankstelle. Die Mittagspause verbringen wir in einem Fischrestaurant und anschließend fahren wir am Meer entlang in Richtung Asilah.

Dort stellen wir die Autos ab und schauen und Asilah an.

Dann rollen wir auf den Stellplatz am Meer und verbringen einen gemütlichen Abend.

Wir wünschen eine ruhige Nacht am Atlantik

Idriss und Wolfgang

03.05.2019: Info Veranstaltung und abends gehen wir essen +++ Früh 17, mittags 28 Grad sonnig, abends klar 23 Grad

Info Veranstaltung und abends gehen wir essen

Wir haben viel zu tun und führen deshalb unsere Info Veranstaltung erst 15 Uhr durch. 18.30 Uhr fahren wir zum Essen nach Algeciras und übernachten gleich dort auf dem Stellplatz

Idriss und Wolfgang