WIR BERICHTEN FÜR SIE LIVE VON UNSEREN TOUREN!



MAROKKO HAUTNAH 3. TOUR


25.04.2019: Wir fahren hinunter vom Tiz n Test nach Marrakech +++ Früh sonnig 9, Mittag 28 Grad sonnig, abends klar 24 Grad

Wir fahren hinunter vom Tiz n Test nach Marrakech

Wir starten in Richtung Marrakech auf der landschaftlich grandiosen Strecke – die Abfahrt nach Asni hinunter mit unbeschreiblich schönen Ausblicken. Wir sind im Berberland und deren Lebensraum angelangt.

Dörfer in abgelegenen Tälern, die nur mit Muli oder Esel zugängig sind. Autark leben diese Menschen im Gleichklang der Natur und das seit Jahrhunderten. Was sie alle bekommen haben ist der Strom. Es gab in Marokko ein großes Elektrifizierungs Programm, das versprach, dass JEDE Kasbah einen Stromanschluss bekommt.

Es wurde realisiert und brachte allen Menschen einen kleinen Wohlstand ins Haus. Man bedenke, dass solche Dörfer unvorstellbar weit auseinander liegen und abseits von Straßen, ohne jegliche Versorgung. Nur auf sich gestellt sind diese Menschen.

Schulen wurden zentral gelegen errichtet und dafür gesorgt, dass alle Kinder einen Zugang dafür erhalten. Sie müssen weit laufen -aber das sind diese Menschen gewöhnt.

Auf unsere heutige Fahrt sind wir Zeitzeugen dieser vollbrachten Leistung, wenn man sich Zeit lässt und nach unten in die wunderschönen Täler schaut.

Die höchste Erhebung Marokkos, der ca. 4.200m hohe Toubkal können wir schneebedeckt sehen.

Serpentinen fahren wir, die wenn man sich traut weite Blicke hinunter in die Täler zulassen.

Das Gebirge ist ausgetrocknet, die Flüsse, die sonst rauschen, führen ein klägliches Rinnsal zum Stausee, der beinahe ausgetrocknet ist.

Das Gebirge trägt keine schneebedeckten Gipfel und das bedeutet für Marokko ein fürchterlich trockenes Jahr.

Vor allem im Süden werden die Bauern das spüren. Die Oasen und die Tiere werden Opfer dieses Naturgeschehens.

Die Regierung Marokkos hat deshalb nicht umsonst den Bau neuer Stauseen angewiesen und schon realisiert.

Die Natur erwacht so langsam. Erste Blumen zeigen ihre Farbe und die Bäume treiben ihre Blätter hervor. Vor allem gibt es hier die Walnussbäume, die uns mit einem hellgrünen Blätterkleid überraschen.

Die Feigenbäume treiben erstes Grün. Wir sehen an den Felsen geklammert die Kapernsträucher, die es hier überall gibt.

Hoch und runter führt uns der Weg durch eine raue Welt, die im Winter durch ihre Kälte den Menschen hier alles abverlangt und die Regierung oft zu Hilfemaßnahmen verpflichtet. Öl, warme Decken und Gasflaschen werden in dieser Region oft in den Wintermonaten kostenlos von der Armee an die Menschen verteilt.

Hier wird noch Holz für die einfachen Öfen gesammelt. Getreide, das selbst zu Mehl verarbeitet wird, die Oliven, die selbst gepresst werden, sind die Hauptnahrung hier. Und wenn man von den hiesigen Menschen eingeladen wird, gibt es Wallnüsse zur Begrüßung. Die Schafe und Ziegen sind der Reichtum, die Bank der Menschen hier. Vom Fell der Tiere werden die Haare zu Teppichen verarbeitet und dienen in Notsituationen als Geldquelle. Ein Schaf koste ca., 50 €, also ca. 500 Dirhams. Das ist bei den niedrigen Lebenshaltungskosten ein hoher Betrag für jede Familie. Auf den Märkten / Souks werden dann die lebenswichtigen Tauschgeschäfte getätigt.

Wir fahren in Asni ein und machen wir unsere Mittagspause, ehe wir in Richtung Marrakech, die rote Stadt einfahren.

Marrakech erhielt diesen Beinamen da Marrakech auf roter Erde die allgegenwärtig ist, aufgebaut wurde.

Die marokkanische Stadt Marrakesch ist hinreichend als beliebtes Touristenziel bekannt.

Fährt man in Marrakech ein, bemerkt man einen regelrechten Bauboom. Riads und viele ältere Gebäude werden insbesondre von ausländischen Investoren saniert.

Das alles werden wir in den nächsten Tagen uns etwas näher ansehen.

Wir fahren erst einmal in den zentral gelegenen Stellplatz an, der zweit größtem Moschee Marokkos an der Kotoubia Moschee ein.

Wir begeben uns dann auf den Platz der Gehängten und schauen uns erst einmal um. Wir begrüßen „unsere“ Musikanten, die ein Überbleibsel der alten Kultur auf dem Platz sind. Sie kommen aus den Dörfern des Hohen Atlas Gebirges und spielen noch ihre alten traditionellen Lieder.

Ein kurzer Gang durch den größten Souk Marokkos führt uns dann an die Garküchen. Wir haben großen Hunger und tauchen nun ein in eine ganz besondere Art des Essens. Es ist kein Touristenrummel, viele Marokkaner kommen hier her, um die typisch marokkanischen Köstlichkeiten zu probieren. Es gibt hier wohl alles, was essbar ist. Man muss es eben einmal erlebt haben, den Rummel und das spezielle Ambiente dieser Garküchen Atmosphäre.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht im Herzen Marokkos

Idriss und Wolfgang

25.04.2019: noch Bilder
25.04.2019: noch Bilder
25.04.2019: noch Bilder
25.04.2019: noch Bilder
25.04.2019: noch Bilder
25.04.2019: noch Bilder

25.04.2019: noch Bilder
25.04.2019: Kapernstrauch
25.04.2019: noch Bilder
25.04.2019: noch Bilder
25.04.2019: noch Bilder
25.04.2019: noch Bilder

25.04.2019: noch Bilder

25.04.2019: noch Bilder

24.04.2019: Wir fahren auf Marokkos landschaftlich schönster Straße auf den Tiz-n-Test +++ Früh sonnig 14 Grad, Mittag 20 Grad sonnig, abends klar 16 Grad

Wir fahren auf Marokkos landschaftlich schönster Straße auf den Tiz-n-Test

10 Uhr fahren wir in Taroudant in Richtung Tiz-n- Test los. Unser Ziel ist es, heute oben auf dem Pass zu übernachten und die herrlichen Ausblicke zu genießen. Morgen passieren wir die andere spektakuläre Seite des Passes in Richtung Marrakech.

Diese beiden Touren sind die spektakulärsten Fahrten, die wir in Marokko anbieten.

Gebaut wurde diese Strecke von Taroudant nach Marrakech von den französischen Kolonialisten zwischen 1926 und 1932. Es war die erste moderne Straße, die Marrakesch mit der Souss-Ebene, die Berge mit derSahara verband. Es gibt mehrere Cafés entlang der Straße. In einem halten wir morgen an, und genießen die herrlichen Ausblicke und trinken einen Tee.

Ehe wir aber auf den Pass starten füllen wir unsere Vorräte auf

In tausend Kurven windet sich der Tizi-n-Test bis auf eine Höhe von 2095 Metern. Im oberen Bereich haben wir mit den Wolken zu kämpfen. Die Sicht wird behindert und die grandiosen Ausblicke bleiben uns verborgen. In einem Café halten wir an und trinken einen Tee. Es gibt auch eine Gitarre, die unser Idriss gleich mal probiert.

Oben auf dem Pass angekommen, stellen wir unsere Autos ab und genießen die Sonnenstrahlen, die sich nun immer mehr zeigen.

Wir selbst habe einen Brauch. Oben auf dem Pass gibt es immer ein gutes Essen. Heut haben wir Rouladen mit Rotkraut und Klöße geplant.

Wir haben beim Fleische große Rouladen geordert. Rosi Hat uns mit genügend Speck für die Fülling überrascht.

3 Stunden haben wir diese gebraten, die Klöße angefertigt und das Rotkraut nur erwärmt.

Morgen fahren wir in die „rote Stadt“ nach Marrakech. Genannt nach dem roten Lehm auf die diese quirlige Weltstadt gebaut wurde.

Bleiben Sie uns treu. Morgen werden wir über Marrakech berichten und vielleicht unsere Musiker besuchen, die als einzige das touristische Unwesen auf dem Platz der Gehängten überlebet haben.

Wir wünschen eine ruhige Nacht hier oben in 2100 m

Idriss und Wolfgang

24.04.2019: noch Bilder

24.04.2019: noch Bilder
24.04.2019: noch Bilder
24.04.2019: noch Bilder

24.04.2019: noch Bilder

24.04.2019: noch Bilder

24.04.2019: noch Bilder
24.04.2019: noch Bilder
24.04.2019: noch Bilder
24.04.2019: noch Bilder
24.04.2019: noch Bilder

24.04.2019: noch Bilder

23.04.2019: Wir fahren nach Taroudant +++ Früh bewölkt 15 Grad, Mittag 22 Grad sonnig, abends klar 18 Grad

Wir fahren nach Taroudant

Wir verlassen Sidi Ifni und fahren über Tiznit in der Sous Ebene in die nicht weit von Agadir liegende Provinzstadt Taroudant.

Wir besichtigen noch zuvor die roten Felsentore von Legzira.

Da in Legzira schroffe senkrecht aufragende Felswände bis zu 30 Meter hoch die Küste schützen,  müssen wir weit hinunter fahren, stellen unsere Autos ab und genießen schon mal den 1. herrlichen Blick über eine großen Strandbereich auf den Atlantik und die vielen Felsformationen, die hier am Strand zu sehen sind.

Die 300-500 Meter breite Bucht ist wenig erschlossen, und ca. drei Kilometer lang, feinsandig und ideal für all jene, die ungestörtes Sonnen lieben, so wie wir.

Und dann, nach einem kleinen Marsch sieht man die ersten Klippen, die weit ins Meer hinausragen und plötzlich stehst Du direkt unter den Felsentoren. Größer sind sie, als erwartet. Einsam liegen sie in einigem Abstand voneinander entfernt, Menschen sind so gut wie keine da. Der Sand glitzert vom Wasser, die Sonne blendet, die paar wenigen Häuser von Legzira klammern sich an die Felsen. Auf einer Terrasse, die zu einer Bar gehört, kannst Du ein kühles Bier trinken und in die Weite schauen, es ist eine eigentümliche und wunderschöne Landschaft.

Nur halt, da ist hat sich ein böser Fehler in die Geschichte eingeschlichen: ein Tor, das Haupttor gibt es nicht mehr – die Welt bewegt sich, verändert sich stetig: das rote Tor ist nun Opfer des Wassers geworden, eigentlich ein historischer Moment in der geologischen Geschichte!!!

 

Sous ist einer der 3 größten Flüsse Marokkos nach dem die Stadt benannt wurde. Taroudant liegt in einer der fruchtbarsten Landschaften Marokkos, die Sous-Ebene. Hier stehen die Arganbäume, aus denen das begehrte Öl gewonnen wird. In den kleinen Dörfern des Tals hat sich das ursprüngliche Leben der Berber erhalten.

Der Sous entspringt im Hochgebirge, bahnt sich seinen Lauf in der rötlichen Gebirgslandschaft zwischen Hohem Atlas und Anti-Atlas und mündet schließlich in den Atlantik. An keinem anderen Ort der Welt wachsen die Arganbäume, aus denen das wertvolle und teure Öl gewonnen wird. Gerne klettern Ziegen auf die Arganbäume, um sich vom Fruchtfleisch zu ernähren. Bei der traditionellen Verarbeitung haben die Berberfrauen dann die Kerne aufgelesen und daraus das Öl gepresst. Heute arbeiten sie ein wenig industrieller in Kooperativen mit eigenen Plantagen. Arganöl ist reich an Vitamin E sowie an ungesättigten Fettsäuren und deshalb in der Kosmetikindustrie sehr beliebt.

Die Sous-Ebene liefert nicht nur Arganöl, sondern auch Gemüse, Bananen und Zitrusfrüchte für das ganze marokkanische Königreich.

Das Städtchen Taroudant ist der Hauptort der Region. Es ist nicht nur wegen seiner gut erhaltenen Stadtmauer sehenswert, sondern in den überdachten Souks, man nennt sie auch „Klein Marrakech“ finden Sie das Kunsthandwerk der Sous-Ebene. Besonders schön sind die Kästchen aus Thuja Holz, das lange seinen eigentümlichen, aber angenehmen Geruch bewahrt. Silber und Halbedelsteine werden zu außergewöhnlich schönen Schmuckstücken im Berberstil verarbeitet. Die heute gefahrene Strecke ist wenig sehenswert, wir sind da verwöhnt und streben schnell unser Ziel an. Wir fahren mit der Kutsche ins Zentrum Taroudants. Dort besuchen wir den Souk „Klein Marrakech und beobachte bei einem Tee den berühmten Platz „al-Alouayine“.

Schlangenbeschwörer und Gaukler, die vom „großen“ Platz der Gehängten in Marrakech vertrieben wurden, kann man hier abends beobachten.

Abends gehen wir bei wieder mal kühlen Temperaturen in ein nahes Restaurant noch essen und können die anschwellenden Menschenmassen beobachten. Das Leben in Marokko findet auf der Straße und am Abend statt

Vorerst wünschen eine geruhsame Nacht in Taroudant an der Stadtmauer

Idriss und Wolfgang

23.04.2019: Das sind die Reste des eingestürzten Tores
23.04.2019: noch Bilder
23.04.2019: noch Bilder
23.04.2019: noch Bilder

23.04.2019: noch Bilder

23.04.2019: noch Bilder
23.04.2019: noch Bilder
23.04.2019: noch Bilder

23.04.2019: noch Bilder

23.04.2019: noch Bilder

23.04.2019: noch Bilder

22.04.2019: Wir haben heute einen Ruhetag am Meer, ein gemeinsames Kaffeetrinken und abends gehen wir in die Gaststätte des Camps +++ Früh bewölkt 16 Grad, Mittag 26 Grad sonnig, abends klar 22 Grad

Wir haben heute einen Ruhetag am Meer, ein gemeinsames Kaffeetrinken und abends gehen wir in die Gaststätte des Camps

So ein Ruhetag nutzt jeder für sich, wir ziehen uns zurück und lassen unsere Kunden in Ruhe. Am Atlantik hier in der Gegend ist es üblich, dass früh neblig, diesig ist. Die Sonne kommt so gegen 10 Uhr durch die Wolken. Sidi Ifni gilt noch als Geheimtipp in der Surfer Branche. Und genau die können wir heute im tosenden Atlantik erspähen.

Mit durchschnittlich 330 Sonnentagen pro Jahr und einer sehr hohen Wellenwahrscheinlichkeit zwischen November und März, steht einem Tausch von heimatlichem Winterfrost gegen sommerliche Wellenpracht den Surfern nichts im Weg.

Ich berichte heute ein wenig über Sidi Ifni.

Die kleine Stadt Sidi Ifniliegt an der Küste des Atlantiks. Dort, wo die Sahara beinahe schon bis zum Ozean reicht. Wo die wilde Landschaft steil in die Brandung übergeht. Sidi Ifni – eine kleine Stadt in wunderschönem Art Déco, von der Sonne verwöhnt, vor deren Hafenmauern die Ruinen der spanischen Kolonialzeit verrotten. Dieser Ort hat einen ganz besonderen Zauber, hier findest du noch ein wenig Einsamkeit.

Die Stadt liegt zu Füßen mehrerer kakteenbewachsener Hügel zwischen Tiznit und Guelmim am Ufer des Atlantiks. Ein aufgegebenes Flugfeld zieht sich von Süden nach Norden durch Sidi Ifni bis mitten ins Zentrum. Zu den Felsbögen von Legzira, die wir morgen besuchen werden, sind es nur ein paar Kilometer nach Norden. In Sidi Ifni hast du den Eindruck, du bist am Ende der Zeit, als wären die Jahre dieser Stadt schon vorüber und du bist in einer Erinnerung an einen älteren Teil des letzten Jahrhunderts.

Die Häuser sind bunt bemalt, die Märzsonne ist heiß und taucht alles in gleißendes Licht. Über die Klippen siehst du auf die Weite des Atlantiks. Aus den Wellen ragt der Stumpf der vergessenen Seilbahn hervor. Die spanische Besatzungsmacht verwendete sie dazu, die Ladung der Schiffe, ohne einen Hafen direkt auf die Klippen hinauf zum alten Flugfeld zu hieven, von wo aus sie anderswohin transportiert werden konnte.

In Sidi Ifni findest du überall die Spuren der Spanier, der Palast, ein Kino, lichte Gassen, alte Villen. Abends kann man im Hotel Belle Vue ein Bier trinken und von weit oben auf der Klippe hinunter in die Dunkelheit des wilden Atlantiks schauen. Und du kannst der donnernden Brandung zuhören und dabei hoffen, dass die Klippen den Naturgewalten noch eine Weile standhalten – an einigen Stellen sind sie bereits dabei, herunterzubrechen.

Die Sonne meint es heute gut mit uns und lässt die Kälte der letzten Tage schnell vergessen.

Rosi und Idriss eilen an den Atlantik und gehen baden. Die Wellen schlagen hoch und die Füße werden schnell durch das zurückfließende Wasser weggezogen. Also, aufpassen ist angesagt.

Ein gemeinsames Kaffeetrinken mit Harzer Topfkuchen und original Dresdner Eierschecke ist der krönende Hit an diesem Tag.

Wir haben Gäste aus dem Harz (Harzer Topfkuchen!!) und Gäste aus Dresden (Dresdner Eierschecke!!!).

Köstlich und kollektivbindend ist so ein Treffen allemal und geschmeckt hat es allen.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht am Atlantik

Idriss und Wolfgang

 

22.04.2019: noch Bilder
22.04.2019: noch Bilder
22.04.2019: Dresdner Eierschecke
22.04.2019: Harzer Topfkuchen
21.04.2019: Osterüberraschung - und wir fahren an den Atlantik – nach Sidi Ifni und speisen fürstlich auf Aglous Hotel Terrasse mit Seeblick +++ Früh sonnig 10 Grad, Mittag 23 Grad sonnig, abends klar 19 Grad

Osterüberraschung - und wir fahren an den Atlantik – nach Sidi Ifni und speisen fürstlich auf Aglous Hotel Terrasse mit Seeblick

Unsere Häsinnen Rosi und Katrin haben uns früh mit einem Osternest überrascht. Wir staunten nicht schlecht, dass der Osterhase den Weg hier in die Wunderwelt der Steine gefunden hat.

Besonders löblich ist die Farbenpracht der Ostereier, die immerhin auf braunen Eiern aufgebracht wurden. Hier in Marokko gibt es nur braune Eier, selten weiße die zum Färben besser geeignet wären.

Wir verlassen heute den Antiatlas in Richtung Atlantik. Nochmals sehen wir die beeindruckenden Landschaften der Region im Antiatlas.

Schnell sind wir auf einer Hauptstraße, die uns rasch nach Tiznit führt.

Hier füllen wir unsere Vorräte in einem Supermarkt auf und gehen kurz in die Altstadt, um Obst und Gemüse zu ordern.

Noch sind es ca. 25 Km zum Atlantik, den wir von einer Terrasse eines Hotels bestaunen. Es gibt ein Fischmenü mit Atlantik Blick.

Danach fahren wir am Atlantik entlang nach Sidi Ifni.

Sidi Ifni ist eine Stadt im Südwesten Marokkos und etwa 168 Kilometer von Agadir entfernt. Sidi Ifni ist seit 2009 auch die Verwaltungshauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die marokkanische Küstenstadt trägt den Beinamen "Tor zur Sahara" (porte du Sahara).

Die Einwohnerzahl von Sidi Ifni liegt bei etwa 20 0000, wobei seit 2010 die Personenzahl wieder rückläufig ist.

Wir werden 2 Tage hier verbringen und morgen gibt es wieder einen Ruhetag, diesmal am Meer.

Wir wüschen eine geruhsame Nacht mit Meeresrauschen.

Idriss und Wolfgang

21.04.2019: noch Bilder

21.04.2019: noch Bilder
21.04.2019: noch Bilder
21.04.2019: noch Bilder
20.04.2019: Tafraoute – die einzigartig Steinwelt, genauer die Les Peintures („painted rocks“), eine Naturmalerei, für die der belgische Maler Jean Vérame 1983 auf einem großflächigen Gelände unzählige Granitblöcke mit mehr als 20.000 Kilogramm Farbe in verschiedenen Tönen zum Leuchten brachte, ist unser heutiges Ziel +++ Früh sonnig 9 Grad, Mittag 20 Grad sonnig, abends klar 18 Grad

Tafraoute – die einzigartig Steinwelt, genauer  die Les Peintures („painted rocks“), eine Naturmalerei, für die der belgische Maler Jean Vérame 1983 auf einem großflächigen Gelände unzählige Granitblöcke mit mehr als 20.000 Kilogramm Farbe in verschiedenen Tönen zum Leuchten brachte, ist unser heutiges Ziel

Heute gehen wir alles in Ruhe an. 10 Uhr fahren wir in Richtung der bemalten Steine. Kunst hin und Kunst her, es gibt unzählige Diskussionen über diese bemalten Steine, ob es nun Kunst ist oder nicht.

Tafraout, genauer, seine Menschen profitieren von dieser Idee, über die Touristen, die wegen der bunten Steine kommen.

Und wir fahren dort auch hin. Man muss dieses Schauspiel mal in Augenschein genommen haben. Wir haben Fotowetter und es ist wieder recht kühl für die Jahreszeit.

Was wir da sehen setzt uns schon in Erstaunen. Haben doch Maler die Steine mit unnatürlich grellen Farben bemalt, das einen das Schaudern kommt.

Bisher waren die Farben dezent zurückhaltend. Wir rollen hinunter zu den großen bunten Steinen.

Danach fahren wir wieder in unser Camp zurück.

Tafraoute hat sich wieder mal gemausert, sanierte Restaurants und moderne Einkaufsmöglichkeiten reihen sich ein in eine einzigartige Palmenübersäte Straße, mit einem neuen Schwimmbad und einen Kinderspielplatz. Die Moschee ist erneuert und der Vorplatz bepflanzt.

Da wir heute Nachmittag frei haben begebe ich mich natürlich in meine Lieblings Stadt und genieße das Treiben von meinem Lieblings Café.

Diese Tätigkeit ist ein großes Vergnügen. Bei einem Minztee beobachte ich die Menschen und ihr Treiben. Hinter mir werden Schmalzkringel bereitet und die Leute greifen gern zu. Ich lass mich nicht lange bitten und probiere wieder mal diese typisch marokkanische Süßigkeit.

Eine Augenweite ist das abendliche Panorama des Gebirges hinter unserem Camp. Da oben gibt es kleine Dörfer, die man nicht sieht, aber erwandern kann.

Heute habe ich gemischte Bilder für die Leser unserer Live Berichte ausgewählt.

Zuerst etwas über die bunten Steine. Ich habe die Bilder von der letzten Tour verwendet. Nur eines zeige ich, ein Bild mit der grässlichen Farbe auf den Steinen.

Danach kommen Bilder aus Tafraoute und Umgebung.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht – morgen fahren wir an den Atlantik, der von hier nur ca. 100 Km entfernt ist.

Idriss und Wolfgang

20.04.2019: noch Bilder

20.04.2019: noch Bilder

20.04.2019: aktueller Anblick der Hauptgruppe
20.04.2019: noch Bilder
20.04.2019: noch Bilder
20.04.2019: noch Bilder

20.04.2019: noch Bilder
20.04.2019: noch Bilder

20.04.2019: noch Bilder

20.04.2019: noch Bilder

19.04.2019: Wir besuchen das Palmental Ait Mansour und kochen Taginen +++ Früh sonnig 12 Grad, Mittag 17 Grad sonnig, abends klar 14 Grad

Wir besuchen das Palmental Ait Mansour und kochen Taginen

Heute wollen wir in das Palmental Ait Mansour fahren. Dort ist neben er Übernachtung auch das gemeinsame Kochen von Taginen geplant.

Die Taginen sind schon an Mann, die Untersetzer zum Kochen ebenfalls. Nun müssen wir noch das Fleisch und das Gemüse für die Tagine kaufen.

In Tafraoute gibt es ausgezeichnete Fleischer und auch genügend Anbieter von Gemüse.

Schnell ist eingekauft und schon beginnt die landschaftlich schöne Fahrt ins Tal.

Erst fahren wir auf eine Höhe von ca. 1700m, um dann in das traumhafte Tal hinabzugleiten.

Beeindruckende Landschaften betten unseren heutigen Übernachtungsplatz ein.

Wir unternehmen erst eine Wanderung in das Tal. Dabei entdecken wir die Vorbereitungen für ein Fest, was man heute Abend im Tal feiern will.

Als wir zurück sind, beginnen wir die Taginen vorzubereiten. Ca. 3 Stunden muss diese köcheln und dann beginnt das gemeinsame Festmahl im Palmental.

Ein paar Kinder schauen uns neugierig zu. Sie interessieren sich vor allem für Siri den Hund von Eckhard und Rosi.

Mein Yorki empfinden sie als hübsch, trauen sich aber nicht in die Nähe.

Es ist elend kalt hier unten, ein kühler Wind treibt uns leider sehr zeitig in unsere warmen Hotels.

Rosi und ich schreiten 21 Uhr noch zu dem Fest im Palmental. Wir erwischen wahrscheinlich noch die Haupt Attraktion, der Auftritt einer Folkloregruppe. Aber es ist so kalt und windig, dass wir beschließen umzukehren.

Wir wünsche eine ruhige Nacht im Palmental

Idriss und Wolfgang

19.04.2019: Wir kaufen Fleisch für unsere Taginen

19.04.2019: noch Bilder
19.04.2019: noch Bilder
19.04.2019: noch Bilder
19.04.2019: noch Bilder
19.04.2019: noch Bilder

19.04.2019: noch Bilder

19.04.2019: noch Bilder

19.04.2019: noch Bilder

19.04.2019: noch Bilder
19.04.2019: noch Bilder

19.04.2019: noch Bilder
19.04.2019: noch Bilder
19.04.2019: noch Bilder
19.04.2019: noch Bilder
19.04.2019: noch Bilder

19.04.2019: noch Bilder

19.04.2019: Video von der Feier im Palmental

18.04.2019: Tafraoute – die einzigartig Steinwelt ist unser heutiges Ziel +++ Früh sonnig 12Grad, Mittag 15 Grad sonnig, abends klar 14 Grad

Tafraoute – die einzigartig Steinwelt ist unser heutiges Ziel

Wir grüßen heute schon einmal an dieser Stelle unsere Gäste der „Tour für Berufstätige“, die alsbald beginnen wird

Wir hoffen, dass Sie diese Live Berichte fleißig lesen, um sich auf die 20 tägige Tour in Marokko vorzubereiten.

Wir verlassen Taliouine in Richtung Ighrem, wo wir zu Mittag speisen wollen. Ehe das aber geschieht, durchfahren wir eine landschaftliche Wunderwelt in einem sehenswerten Tal, das durch einen Fluss durchflossen wird. Der Fluss zerstörte oft die kleine Straße, die mehrmals saniert wurde. Nun hat man dieses Vorhaben bestimmt aufgegeben, denn alljährlich zerstörte der wilde Wasserlauf die neuen Straßen.

Auf einigen Kilometern führt nun eine durch LKW festgefahrene Piste, durch Täler und Höhen. Wir erleben ein Feuerwerk der Natur und menschlichen Daseins.

Terrassen Wirtschaft wird hier betrieben. Es gibt wenig Regen und der wird durch die Terrassen gut aufgefangen. Kleine Felder werden durch Frau (!) mittels Esel und Holzpflug bestellt. Meistens gedeiht hier Getreide.

Wir sehen viele Blumen, Kakteen und Sukkulenten.

Die Gegend um die kleine Stadt Tafraoute im südwestlichen Antiatlas gehört zu den schönsten Landschaften, die Marokko zu bieten hat.

Die auf 1000 Höhenmetern gelegene Kleinstadt Tafraoute liegt im Südwesten des Antiatlas, der sich von der Atlantikküste über Ouarzazate bis an das Tafilalet nach Nordosten erstreckt. Sie zählt ungefähr 7000 Einwohner und gilt als traditionelles Zentrum der für ihre Gastfreundschaft und Offenheit

Schon die kurvenreiche Anfahrt aus Richtung Taliouine ist beeindruckend und bietet atemberaubende Panoramen, die aber von der Granitlandschaft, von der Tafraoute umgeben ist und in die die Stadt nahtlos übergeht, noch übertroffen wird. Man braucht vom Zentrum keine zehn Minuten zu Fuß, um Tafraoute hinter sich zu lassen und plötzlich von Palmen und Granitfelsen, die von Wind und Wetter merkwürdig verformt wurden, umgeben zu sein.

In dem Ort herrscht eine Seelenruhe. Es gibt mehrere Gästehäuser und kleine Hotels, ein paar einfache Restaurants, einen empfehlenswerten Hammam und einen Markt, der regelmäßig stattfindet. Zu den touristischen Highlights, die wir von Tafraoute aus gezielt ansteuern sind die Les Peintures („painted rocks“), eine Naturmalerei, für die der belgische Maler Jean Vérame 1983 auf einem großflächigen Gelände unzählige Granitblöcke mit mehr als 20.000 Kilogramm Farbe in verschiedenen Tönen zum Leuchten brachte.

Tafraoute bietet viele Möglichkeiten zum Erkunden. Kleine Gassen münden auf verschiedene Plätze mit den unterschiedlichsten Einkaufsmöglichkeiten. Besonders interessant sind die hier gefertigten speziellen farbigen Lederschuhen (Babuschen) sowie die von den Frauen in Kooperativen hergestellten unterschiedlichen Produkte aus den Früchten des Argan Baumes.

Eigentümlich genug, findet sich dieser Argen Baum nur in diesen Gegenden, sonst nirgendwo auf der Erde. Der Argan Baum hat in der Regel die Größe unserer Obstbäume Die Frucht selbst, von der Größe einer Olive, sieht, wenn vollkommen reif, hochgelblich aus und hat einen widerlich süßen Geschmack, für Menschen ist sie vollkommen ungenießbar. Aber desto mehr wird sie von den auf den Bergabhängen weidenden Ziegen und Schafen aufgesucht. … Der braune faltenreiche Stein der Frucht, länglich von Gestalt und so groß wie ein Aprikosenkern, schließt einen weißen Kern ein, der äußerst bitter schmeckt, aber ein sehr gutes Öl liefert, das in diesen Gegenden allgemein zur Speisebereitung benutzt wird.

Überall in Tafraoute sind gemütliche Kaffee- bzw. Teehäuser zu finden, die den Tag nicht lang werden lassen. Oft sitzen unsere Gäste so manch einen Vor- oder Nachmittag bei einem guten Pfefferminztee und vorzüglichem Gebäck vom nahen gelegenen Konditor verbracht und einfach das Treiben beobachtet. Eine sehr erholsame Tätigkeit.
Über die Jahre hinweg beobachten wir: Tafraoute gehört wahrlich nicht zu den Orten Marokkos, mit denen es spürbar bergab geht. Hier spürt man einen sehr allmählichen Anstieg an Lebensqualität. Der Ort ist schöner geworden, gepflegter und sauberer.
Wir landen schnell auf unserem Camp.

Wir richten uns ein und genießen die Panoramen und den Abend.

Wir wünschen eine gute Nacht hier in der Steinwelt von Tafraoute

Idriss und Wolfgang

18.04.2019: noch Bilder

18.04.2019: noch Bilder
18.04.2019: noch Bilder
18.04.2019: noch Bilder
18.04.2019: noch Bilder

18.04.2019: noch Bilder

18.04.2019: noch Bilder
18.04.2019: noch Bilder
18.04.2019: noch Bilder
18.04.2019: noch Bilder
18.04.2019: noch Bilder
18.04.2019: noch Bilder
18.04.2019: noch Bilder
18.04.2019: noch Bilder
18.04.2019: noch Bilder

17.04.2019: Wir fahren in den Antiatlas nach Taliouine und besuchen eine Safran Kooperative +++ Früh sonnig 12 Grad, Mittag 30 Grad sonnig, abends klar 18 Grad

Wir fahren in den Antiatlas nach Taliouine und besuchen eine Safran Kooperative

Wir verlassen unser Camp „Atlas View“ in Richtung Taznakht. Taznakht ist ein bekanntes Teppichzentrum. Ein Kooperative verkauft die guten Stücke, die in Heimarbeit angefertigt werden.

Wir fahren durch trockene Gebiete, es hat lange nicht geregnet und halten in Taznakht für eine Pause und einen Brot Kauf an.

Dann rollen wir über eine Ebene in Richtung Taliouine.

Taliouine befindet sich in einem langgestreckten Tal am Fuße des Gebirgsmassives Djebel Siroua (Jbel Sirwa). Der Ort zieht sich entlang der N 10 auf einer Seite des Flusses, der kurze Zeit später die fruchtbare Souss-Ebene bewässert. Die N10 ist nach wie vor eine wichtige Handelsverbindung zwischen Ost und West. Sie verbindet Agadir über Taroudant im Westen und Ouarzazate über Taznakht im Osten. Außerdem endet in der Nähe die R 106, die östlich von Tafraoutr beginnt und die Verlängerung der Handelswege auch von der südwestlichen Küste durch den Anti-Atlas darstellt.
Hier gibt es Geschäfte, aus den Teestuben lässt sich das quirlige Treiben beobachten..

 Ende Oktober/Anfang November blüht in den Tälern des Sirwa der Safran-Krokus, jährlich wird in Taliouine ein Festival gefeiert. Die Frauen ernten die Krokusse am Morgen und zupfen die aromatischen wertvollen tief orangefarbenen Blütenstempel aus. Überall sieht man an den Wegrändern danach die lilafarbenen Krokusse liegen, Ihrer Stempel beraubt. In dieser Region wird viel mit Safran gewürzt; häufig wird Safrantee gereicht. Früher wurde der Farbstoff auch zum Färben genutzt.
Wir besuchen eine Safran Kooperative und staunen nicht schlecht mit welchen Mittel der teure Safran als falscher Safran angeboten wird.

Hier in der Umgebung gibt es viele Speicherburgen, auch Agadire genannt. Viele von ihnen sind noch in umfänglicher traditioneller Nutzung. Hier liegen Gebrauchsgegenstände und auch je nach Jahreszeit die Ernte der Dorfbewohner. Die Gebäude an sich werden - da sie noch gebraucht werden- wie eh und je von den Männern des Dorfes aus eigenen Mitteln gemeinschaftlich repariert.

Morgen fahren wir auf einer landschaftlich schönen Strecke an solchen Agadiren vorbei.

Auf dem heutigen Camp angekommen richten wir uns ein. Wir waschen heute Wäsche und kochen uns ein schönes Essen. Unsere Nachbarn kochen etwas besseres, ein riesiges Steak. Dazu wünschen wir eine guten Appetit.

Wir wünschen eine erholsame Nacht und morgen einen guten Start in den schönsten Teil Marokkos, den Antiatlas.

Idriss und Wolfgang

17.04.2019: noch Bilder

17.04.2019: noch Bilder
17.04.2019: noch Bilder
17.04.2019: noch Bilder

17.04.2019: noch Bilder

17.04.2019: noch Bilder

16.04.2019: Wir besuchen die Kasbah Ait Ben Haddou und feiern mit der Familie ein Grillfest +++ Früh sonnig 15 Grad, Mittag 30 Grad sonnig, abends klar 27 Grad

Wir besuchen die Kasbah Ait Ben Haddou und feiern mit der Familie ein Grillfest

Wir besuchen die unter UNESCO Schutz stehende Kasbah Ait Ben Haddou. Nachmittags treffen wir die Vorbereitungen für das Grillfest. Wir bereiten Salate, die Kefta und die Broschettes vor.

19.30 Uhr starten wir der Grill und wir lassen es uns im Nomadenzelt gut gehen.

Eine gute Nacht wünschen Idriss und Wolfgang

16.04.2019: noch Bilder
16.04.2019: noch Bilder
16.04.2019: noch Bilder
16.04.2019: noch Bilder
16.04.2019: noch Bilder

16.04.2019: noch Bilder

16.04.2019: noch Bilder

16.04.2019: noch Bilder

16.04.2019: noch Bilder

16.04.2019: noch Bilder

15.04.2019: Wir fahren nach Ait Ben Haddou +++ Früh sonnig 15 Grad, Mittag 31 Grad sonnig, abends klar 27 Grad

Wir fahren nach Ait Ben Haddou

Es scheint die Sonne und wir fahren durch das gesamte Draa Tal nach Ait Ben Haddou zu unserer Familie, die dort einen Campingplatz betreiben.

Einen Stopp machen wir in Agdz. Dort kaufen wir das Fleisch für einen gemeinsamen Grillabend mit der Familie.

In Ouarzazate machen wir eine Mittagspause, besuchen den Supermarkt „Dimitri“ und gehen in eine Gaststätte essen. Anschließend rollen wir zur Familie und treffen uns zu einem Empfangstee im Nomadenzelt.

Wir wünschen eine gute Nacht

Idriss und Wolfgang

15.04.2019: noch Bilder

15.04.2019: noch Bilder
15.04.2019: noch Bilder
15.04.2019: noch Bilder
14.04.2019: Wir besuchen den bunten Souk von Zagora und abends gibt es Lagerfeuer mit Harira +++ Früh sonnig 18 Grad, Mittag 32 Grad sonnig, abends klar 26 Grad

Wir besuchen den bunten Souk von Zagora und abends gibt es Lagerfeuer mit Harira

Zagoras Souk ist sehr bekannt und früher befand er sich im Herzen der Stadt. Die Menschen strömen aus den nahen liegenden Orten mit ihren frischen Produkten auf den Markt, um sie dort feil zu bieten. Mittwoch und Sonntag gibt es diesen Souk.

Während noch vor wenigen Jahren die Bewohner weit entlegener Gebiete auf Maultieren zu dem Markt kamen und diese braven Lasttiere auf einem "Parkplatz" abstellten, die sich dort vielleicht recht gerne mit ihren Leidensgenossen trafen, kommen heute die meisten auf Mopeds, Lastwagen oder sogar mit Privatautos. Die Männer tragen nur noch selten als Zeichen ihrer Würde den silbernen Krummdolch an einer geflochtenen Kordel umgehängt. Eine große, bestickte Ledertasche mit Umhänge Riemen dient zur Aufbewahrung des Geldes. Im Gegensatz zu vielen anderen Märkten in Südmarokko sind unter den Marktbesuchern viele Frauen, in hübsche, gestickte, schwarze Umhängetücher gekleidet. Statussymbol der Frauen ist ein Schlüssel, meist gut sichtbar irgendwo an der Kleidung befestigt. Dies bedeutet, dass sie die Herrin des Hauses ist und über den Schlüssel zur Vorratskammer verfügt, im Gegensatz zu rangniedrigeren Frauen des Haushaltes. Und während der Händler sowie die meisten Einkäufer des Souks Männer sind, ist eine Ecke den Frauen vorbehalten. Dort verkaufen in schwarze Tücher gehüllte Frauen selbst hergestellte oder angebaute Waren und Schönheitsmittel.

Der Platz war ideal für die einfachen Menschen, die Händler und die Besucher aus Zagora und Umgebung. Die Immobilie aber war für jene, die das Sagen oder genauer ausgedrückt, das notwendige „Kleingeld“ dafür haben, wertvoll und so wurde der kleine Mann verjagt und auf eine neue Fläche weit außerhalb des Ortes geschickt. Es dauerte eine ganze Weile, ehe sich dieser neu platzierte Souk etablierte

Da wir den Besuch dieses Souks in unserem Reiseprogramm aufgenommen hatten, verzichteten wir kurzfristig auf dessen Besuch.

Seit einem Jahr besuchen wir diesen mit unseren Mitfahrern wieder. Er ist bunt und inhaltsreich wie ehe und je geworden. Alles was der Mensch so zum täglichen Leben benötigt, wird angeboten. Handwerker stellen ihre Produkte aus, die Dattelhändler und die Obst- und Gemüse Händler sind wieder da. Gebrauchsgegenstände vom Bett bis zur Taschenlampe und Produkte für die Feldbearbeitung alles findet man auf dem Markt.

Für unsere Gäste ist es bestimmt erstaunenswert, was da alles so selbst von den Menschen hergestellt wird. Keine Massenproduktion, sondern eine individuelle Produktion von Unikaten dominiert hier auf dem Souk.

Meine Aufgabe heute: der Einkauf der Zutaten für die abendliche Harira, die gekocht wird. Diese Harira, eine marokkanische Suppe gibt es in 2 Varianten. Eine einfache, die man überall für 2 Dirham kaufen kann und jene, die die noble Variante ist, die man aber selbst kochen muss. Da ist Rindfleisch darin, das bei der einfachen Suppe fehlt. Vor allem ist frischer Ingwer und etwas Zitronen Saft in der Suppe. Das ergibt einen frischen und völlig anderen Geschmack der Suppe.

Wir kochen diese in einem Kessel über Holzfeuer. Das dauert etwas, ist aber attraktiver als das Kochen in einem einfachen Topf. 

Hier das Rezept für diese Harira, wenn man es mal nachkochen möchte:

Harira

Ramadan Suppe mit Dicken Bohnen und Linsen

Harira wird traditionell während des Fastenmonats Ramadan serviert. Jedes Jahr müssen gläubige Moslems im neunten Monat des Mondkalenders zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf jede Speise und jedes Getränk verzichten. Am Abend bricht man das Fasten dann mit einer Schale dampfender Harira, einer Hand voll Datteln du einer Schnecke aus Honiggebäck, „chebakiah“ genannt. Harira wird meist mit „teduoira“ angedickt, einer Mischung aus Mehl, Reiswasser und Hefe.

Wir verwenden dazu lieber Pasta: zerdrückte Vermicelli oder winzige Pasta Sorten wie beispielweise Stellette oder Puntalette.

Für 8 Personen

2 EL natives Olivenöl extra

2 Zwiebeln, fein gewürfelt

900 g Lammschulter/Rindfleisch in 1 cm große Würfel geschnitten

8 Safranfäden, geröstet und zerdrückt

1 TL gemahlene Kurkuma

2 TL gemahlenen Ingwer/ wir nehmen frischen Ingwer

2,5 l Wasser

200 g kleine getrocknete Dicke Bohnen über Nacht eingeweicht und abgetropft

10 Tomaten (etwa 1,3, Kg), enthäutet, entkernt und grob gehackt

30 Stängel glatte Petersilie

15 Stängel frisches Koriandergrün

175 g getrocknete Linsen, verlesen, abgespült und abgetropft

1 TL schwarzer Pfeffer

1 TL gemahlenen Zimt

50 g zerdrückte Vernicelli oder eine besonders kleine Pasta Sorte

Salz

Gehacktes Koriandergrün zum Bestreuen

Zitronenschnitze zum Servieren

Das Öl in einen großen Suppentopf erhitzen und die Zwiebeln und das Fleisch bei Mittelhitze 4 – 5 Minuten anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Safran, Kurkuma, Ingwer und 2 l Wasser zufügen. Zum Kochen bringen, die Hitze herunterschalten und die Bohnen zufügen.

Die Suppe zugedeckt 1 – 1,5 Stunden köcheln lassen, bis die Bohnen fast weich sind.

Im Mixer oder der Küchenmaschine die Tomaten, Petersilie und das Koriandergrün grob hacken. Mit den Linsen, dem Pfeffer und dem Zimt zu den Bohnen geben. Zugedeckt och 30 – 40 Minuten köcheln lassen bis die Linsen weich sind.

Inzwischen die restlichen 0,5, l Wasser zum Kochen bringen und die Vermicelli oder andere Pasta in 6 – 8 Minuten garen. Abgießen und in die Suppe rühren. Mit Salz abschmecken. Noch einmal erhitzen und auf die Suppenteller verteilen. Die Ramadan Suppe mit frischem Koriandergrün bestreuen, mit Zitronenschnitzen garnieren und sofort servieren.

Da wir unterschiedliche Teilnehmerzahlen uns Eigen nennen, haben wir natürlich auch unterschiedlich große Kessel im Angebot. Diesmal kommt der kleine Hessel zum Einsatz. Wir hatten aber auch schon einmal 42 Gäste zu beköstigen, dann kommt natürlich unser großer Kessel zum Einsatz.

Als ein gewisser Höhepunkt kommt noch ein Lagerfeuer hinzu, dass aus dem herumliegenden Palmenholz bedient wird. Lagerfeuer in den Camps von Marokko ist kein Problem.

Da wir aber Gott sei Dank in einem toleranten Marokko weilen, gibt es hier Freiheiten, die uns das Leben wesentlich vereinfachen.

Die Suppe hat offensichtlich ganz gut geschmeckt, wir saßen noch etwas beim Weine zusammen und nun wünschen wir eine geruhsame Oasen Nacht.

Idriss und Wolfgang

14.04.2019: noch Bilder
14.04.2019: noch Bilder

14.04.2019: noch Bilder

14.04.2019: noch Bilder
14.04.2019: noch Bilder
14.04.2019: noch Bilder
14.04.2019:

14.04.2019: noch Bilder

14.04.2019:

14.04.2019: noch Bilder

13.04.2019: Wir fahren nach Zagora +++ Früh sonnig 12 Grad, Mittag 30 Grad sonnig, abends klar 25 Grad

Wir fahren nach Zagora

9.00 Uhr verlassen wir unser Camp in der Todra Schlucht und beginnen eine Tour der Superlative.

Für mich eine, die für mich als herausragend daher geht. Welche Tour ist wohl die Beste frage ich mich und könnte darauf nur folgendes antworten: „es gibt sehr unterschiedliche Touren hier im grandiosen Süden Marokkos, jede ist andersartig und jede ist daher die Schönste“.

Alnif, die Militär- und Oasenstadt, Tazzarin und N`Kob die beiden Oasenorte passieren wir heute, wüstenhaft bei herrlichsten Marokko Wetter. Was will man wohl mehr. Genießerisch richtet sich mein Blick in die unterschiedlichen Wüstengegenden. Die Orte wuseln vor Geschäftigkeit und versprühen ein typisch marokkanisches Flair.

Die ersten Schirmakazien tauche auf und weisen auf den tiefen Süden Marokkos hin. Es werden mehr und mehr und dann taucht eine blau blühende Buschpflanze auf. Gebirge wie aus dem Bilderbuchstellen sich dar und der Fluss Draa, der heute viel Wasser trägt wird passiert und schon geht es links herum auf die neugebaute und für mich die Straße der Kasbahs geltende mit traumhaften Lehmburgen geschmückte Straße.

Viele dunkelhäutige Zeitgenossen deuten darauf, dass vor langer Zeit ihre Vorfahren als Sklaven aus dem Sudan und anderen Zentralafrikanischen Ländern den größten Plamen Hain pflanzten und sie damals den damaligen Herrscher baten Marokkaner zu werden. Der damalige König willigte ein und so gibt es hier die vielen „gegrillten Menschen“ – so der Spruch meines mitfahrenden Marokkaners.

Bald passieren wir unseren Zielort – Zagora.

Es gibt im Leben eines jeden Menschen Momente, in denen er sich eine Palme, Schirmakazie oder zumindest einen Kameldornstrauch (Zickzackdorn oder marokkanischer Stacheldraht!) wünscht und ungestört sein möchte. Zumindest kurz, ganz kurz. Und man könnte denken, hier am Ende der asphaltierten Straße in Grenznähe sollte das gehen. In einem Land mit einer Grundfläche ungefähr so groß wie Österreich und Deutschland zusammengenommen, auf der aber sehr deutlich weniger als die Hälfte der Bevölkerung der beiden Länder lebt, von welcher sich wiederum ein Drittel weit weg im Norden in Casablanca und den anderen Großstädten aufhält. Und dennoch: Selbst in M'hamid, am "Ende der Welt", oder hier in Zagora ist man nie allein. Wie überall in Marokko. Immer kommt jemand daher, um zumindest "Bonjour, ça va" zu sagen.
Ja, wie geht das?

Kommen Sie, liebe Leserinnen und liebe Leser mal mit uns mit, dann können Sie dieses Phänomen selbst erleben.

Die ehemalige Karawanenstation und heutige Provinzhauptstadt Zagora, am Rande der Wüste Erg Chegaga, ist in den letzten Jahren touristisch stark ausgebaut worden und hat heute etwa 35.000 Einwohner. Der kegelförmige Hausberg Djebel Zagora überragt die Stadt. Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für eine Reise in die Sahara.

Zagora befindet sich im Drâatal (Vallée du Drâa), einem Flussbett, das sich von Ouarzazateüber 1100 km bis an den Atlantik zieht, wenn der Drâa Wasser führt. Das Tal ist für viele Marokkokenner das schönste Tal und die eindrucksvollste Landschaft des Landes. Der schönste Teil des Drâa-Flusses mit blühenden Gärten und Feldern verläuft von seiner Quelle am Stausee von El Mansour bis Zagora, bevor er dort versandet.

Das Vallée du Drâa ist ca. 200 Kilometer lang. Bei dem Oasenstädtchen Agdz beginnt ein grünes und fruchtbares Band mit großen Palmenplantagen, das sich bis Mhamid kurz vor der algerischen Grenze erstreckt. Die aufragenden Komplexe der Kasbahs, das Palmenband entlang des Flusses und die kleinen Obstplantagen fügen sich zu einer unwirklichen Landschaft zusammen – die Bergmassive um Zagora, auf denen alte Lehmdörfer gebaut wurden, erreichen eine Höhe von über 1.000 Meter.

Oasen Bau wird in der Region um Zagora hauptsächlich zum Eigenbedarf betrieben. Man findet hier Bewässerungsanlagen, bei denen durch Kanäle und Sperren die verschiedenen Gärten gleichmäßig bewässert werden. Die Stadt Zagora selbst hat keine besonderen Sehenswürdigkeiten, eignet sich aber hervorragend als Ausgangsbasis für Wüstenexkursionen und ausgedehnte Wanderungen durch den Oasengürtel. Und eines darf man nicht vergessen, den bunten Souk, den wir morgen besuchen werden.

Zuvor wünsche wir eine großartige Wüstennacht hier im Palmengarten des Draa Tales

Idriss und Wolfgang

13.04.2019: noch Bilder
13.04.2019: noch Bilder
13.04.2019: noch Bilder
13.04.2019: noch Bilder
13.04.2019: noch Bilder

13.04.2019: noch Bilder
13.04.2019: noch Bilder
13.04.2019: noch Bilder
13.04.2019: noch Bilder

13.04.2019: noch Bilder

12.04.2019: Jeep Tour in die Todra Schlucht und in die Dades Schlucht +++ Früh sonnig 9 Grad, Mittag 10 (!) Grad auf 2900m Höhe, sonnig, abends klar 15 Grad

Jeep Tour in die Todra Schlucht und in die Dades Schlucht

Unser Jeep Experte war wie immer pünktlich zur Stelle. Die Geschenke für die Nomaden Familie und warme Jacken für uns waren schnell verstaut. Und ab geht die Fahrt. Hinein in die spektakuläre Todra Schlucht. Hier wir einen neuen Stausee gebaut. In Tamtatouchte machen wir einen kleinen Spaziergang und bestaunen die schönen Landschaften am Hohen Atlasgebirge.

Alsbald biegen wir links in die „harte“ Piste ab. Erst beginnt sie ganz gemächlich, steigert sich aber dann zu einer spektakulären Out Tour fahrt, die man nicht wirklich bald vergisst.

Bald ist die Höhlenwohnung unserer Nomadenfamilie erreich und erwartungsvoll schauen wir nach oben. Unsere Anou mit ihren Kindern sehe ich in der Ferne.

Wir kennen uns schon lange uns sind miteinander vertraut, die Kinder kennen uns auch uns sind aufgeschlossen. Nomadenkinder sind scheu, misstrauen schnell.

Wir haben all ihre Herzen schon lange gewonnen. Ich freue mich immer dieser Familie zu helfen. Wir haben für sie Vitamine an Bord: Paprika, Orangen, Tomaten, Bananen, und vieles andere mehr. Die Familie hat kein Geld für solche Leckereien. Heute Abend wird es bei der Familie ein Festessen geben.

Zu tiefst gönnen ich denen das – Nomaden sind die ärmsten des Landes.

Wir machen noch ein paar Fotos mit den Nomaden zusammen ehe wir uns verabschieden.  Bald kommen wir wieder, es gibt bei uns noch eine 20 tägige Tour, da kommen wir nochmal hier her.

Die Landschaften sind hier oben überwältigend. Dann rollen wir durch ein Flussbett. Der Fahrer meistert wie immer alles in völliger Ruhe.

Dann kommt Asphalt und wir atmen schon auf und bald sitzen wir in einem Restaurant.

Dann kommt die herrliche Fahrt durch die bildschöne Dades Schlucht mit ihren unwiderstehlichen Reizen.

Spät abends kommen wir zufrieden im Camp an.

Eine schöne Nacht hier in der Todra Schlucht wünschen

Idriss und Wolfgang

12.04.2019: noch Bilder

12.04.2019: noch Bilder

12.04.2019: noch Bilder
12.04.2019: noch Bilder

12.04.2019: noch Bilder

12.04.2019: noch Bilder
12.04.2019: noch Bilder

12.04.2019: noch Bilder

12.04.2019: noch Bilder

11.04.2019: Wir verlassen die Sandwüste und fahren in die Todra Schlucht +++ Früh sonnig 18 Grad, Mittag 27 Grad sonnig, abends klar 18 Grad

Wir verlassen die Sandwüste und fahren in die Todra Schlucht

Wir verlassen unser Camp in der Sandwüste am Erg Chebbi. Wohl etwas wehmütig, ist doch dieser Platz das Hauptziel vieler Touristen und erfüllt wohl alle Erwartungen an eine Sandwüste.

Wir fahren heute auf Wüstenwegen durch kleine Orte und über spektakuläre Flüsse, wenn sie mal Wasser führen würden. Es ist aber sehr trocken dieses Jahr – ein heißer Sommer steht den Leuten im Süden bevor.

In Tinstädt machen wir eine einstündige Rast, füllen unsere Vorräte auf und kosten in einem Straßen Restaurant vom Angebot.

Dann wir es ernst – die Todra Schlucht soll nun besucht werden.

Die spektakuläre Todra Schlucht liegt im östlichen Atlasgebirge und gehört zu den bedeutendsten Schluchten Marokkos. Sie beginnt bei der Oase Tinghir, deren traumhaft schöne Palmengärten das Eingangstor zur Schlucht bilden. Bei der Fahrt vorbei an kleinen Lehmdörfern und uralten Kasbahs erwarten uns gigantische Landschaften und dramatische Felswände die einen malerischen Canyon bilden. Die Todra Schlucht und die Oase Tinghir gehören zu den spektakulärsten Landschaften Marokkos.

Die Stadt Tinghir hat rund 44.000 Einwohner und liegt in einer der schönsten Oasen Südmarokkos auf 1400 Meter Höhe. Schon bei unserer Ankunft lassen wir uns von der großartigen Aussicht über die grünen saftigen Gärten und über die unzähligen Dattelpalmen begeistert. Von dort geht es dann weiter über eine ca. 15 km lange Straße in Richtung Todra Schlucht.

Die Todra Schlucht beginnt bereits am Ortsausgang von Tinghir und die Autofahrt durch diesen riesigen aber schmalen Canyon ist ein wahres Erlebnis. Die hohen Felswände ragen links und rechts vom Todra Fluss empor und mit ihren teils bis zu 400 Meter hohen Wänden ist die Todra Schlucht einer der spektakulärsten Canyons der Welt.

Richtig beeindruckend ist der Kontrast zwischen den grünen Oasen und dem roten Gestein. Beliebt sind die riesigen roten Felsen unter anderem auch bei Kletterern aus aller Welt.  Hunderte von Kletterrouten können in den roten Wänden geklettert werden aber auch Wanderer kommen bei den unzähligen Routen auf ihre Kosten.

Der spektakulärste Teil der Todra Schlucht sind die letzten 600 Meter. Dort ist die Schlucht nur mehr ca.10 Meter breit und 160 Meter tief. Gerade genug Platz für eine Straße. Ein wirklich eindrucksvolles Ambiente bei dem wir alle unsere Freude haben.

Nach einem kleinen Spaziergang fahren wir zu unserem Camp und verbringen einen schönen ruhigen Abend bei warmen Temperaturen.

Eine geruhsame Nacht in der Schlucht wünschen

Idriss und Wolfgang

11.04.2019: noch Bilder

11.04.2019: noch Bilder

11.04.2019: noch Bilder
11.04.2019: noch Bilder
11.04.2019: noch Bilder
10.04.2019: Jeep Tour, gemeinsames Kaffeetrinken, Kamelritt mit Überraschung und abends ein großartiges Resteessen +++ Früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 32 Grad sonnig, abends klar 26 Grad

Jeep Tour, gemeinsames Kaffeetrinken, Kamelritt mit Überraschung und abends ein großartiges Resteessen

Früh beginnt der Tag mit einer Jeep Tour in die Sandwüste.  Mubarak unser Spezialist für solche Aufgaben gibt heute Gas und saust über die Sanddünen. Besuch im Nomadenzelt und bei den Gnoua Musikern begeistert die Mitfahrer. Dann erfolgt eine Pause besser eine Kaffeepause.  Unsere Frauen haben 2 großartige Kuchen gebacken, die wir uns natürlich schmecken lassen.

Dann sitzen wir gemütlich in der Sonne der Sahara und abends steigen wir auf die Kamele, um den Sand der Erg Chebbi zu erkunden.

Als wir den Sonnen Untergang bestaunen wollen setzt ein ordentlicher Sandsturm ein und setzt ein Zeichen dafür, dass wir eben in der Sandwüste sind.

Wir reiten hinunter ins Camp und sitzen gemütlich in der Runde, um die „Reste“ des Grillabends zu verspeisen.

Es gibt Wein und Bier und „Schirker Feuerstein“ und noch andere Sorten. Es ist ein lauer Sommerabend in fröhlicher Runde, wie wir ihn lieben, wenn man eine Gemeinschaft ist.

Wir wünschen beine geruhsame Wüsten Nacht

Idriss und Wolfgang

10.04.2019: noch Bilder

10.04.2019: noch Bilder

10.04.2019: noch Bilder

10.04.2019: noch Bilder
10.04.2019: noch Bilder
10.04.2019: noch Bilder
10.04.2019: noch Bilder
10.04.2019: noch Bilder
10.04.2019: noch Bilder

10.04.2019: noch Bilder
10.04.2019: noch Bilder

10.04.2019: noch Bilder
10.04.2019: noch Bilder

10.04.2019: noch Bilder

09.04.2019: Wir besuchenden orientalischen Souk von Rissani und organisieren einen Grillabend +++ Früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 30 Grad sonnig, abends klar 24 Grad

Wir besuchenden orientalischen Souk von Rissani und organisieren einen Grillabend

Früh rollen wir mit einem „landestypischen Fahrzeug“ in Richtung Rissani. Es ist ein typisches Transportfahrzeug aus Merzouga. Wir nehmen Platz und genießen die rüttelnde Fahrt quer durch die Wüste bis zu einem Teppichhandel, der aber durch seine Mitarbeiter lebt. Sie erklären uns viele interessante Details aus der Teppich Branche in Marokko.

Anschließend durchqueren wir den fotogenen Souk – den Handwerkermarkt, die Schuhmacher, die „Gruselgasse2, den Eselpuff, den Obst- und Gemüsemarkt. Dann bestaunen wir 2 Stunden jeder für sich selbst den Markt.

Wir kaufen für den Grillabend und dann fahren wir wieder zurück zum Camp.

Abends gibt es Eier- und Kartoffelsalat zu Kefta und Puten Broschettes. Einen bunten Salat gibt es auch und als Dessert gibt es gegrillte Bananen mit Honig.

Wir „tagen“ bis in die Nacht hinein, die Temperaturen lassen das gut zu.

Eine geruhsame Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

09.04.2019: noch Bilder

09.04.2019: noch Bilder
09.04.2019: noch Bilder
09.04.2019: noch Bilder

09.04.2019: noch Bilder
09.04.2019: noch Bilder
09.04.2019: noch Bilder

09.04.2019: noch Bilder

09.04.2019: noch Bilder

08.04.2019: Wir fahren in die ersehnte Sandwüste nach Merzouga +++ Früh sonnig 11 Grad, mittags sonnig 27 Grad sonnig, abends klar 18 Grad

Wir fahren in die ersehnte Sandwüste nach Merzouga

Frühmorgens starten wir in Richtung Erfoud. Dort gibt es eine schönes Wüstenhotel namens „XALUCA“.

Wir wollen es besuchen und besichtigen. Eine Mittagspause ist auch geplant.

In unserer Weihnachts- und Silvester Tour feiern wir hier unser Silvesterabend.

Wir verbringen hier eine Pause.

Dann fahren wir in die Fossilienfabrik in Erfoud und informieren wir uns über den Fossilienabbau.

Anschließend fahren wir die wenigen Kilometer nach Rissani, der orientalischsten Stadt in Marokko. Das Stadttor wird fotografiert und ein kleiner Einkauf wird getätigt, ehe es in die Sandwüste geht.

Die Sandberge grüßen schon von weitem und die letzten Kilometer fahren wir bis zum Camp an den Dünen.

Wir wünschen eine ruhige Wüstennacht

Idriss und Wolfgang

08.04.2019: noch Bilder

08.04.2019: noch Bilder

08.04.2019: noch Bilder
08.04.2019: noch Bilder

07.04.2019: Ein Tag voller Ereignisse +++ Früh sonnig 11 Grad, mittags sonnig 20 Grad sonnig, abends klar 18 Grad

Ein Tag voller Ereignisse

Ait Ouarzag ist ein Dorf, weit abseits vom Touristen Trubel. Hier erlebt man das Leben der Südmarokkaner.

Idriss wohnt hier und hier habe ich ihn 2004 kennengelernt. Also eine lange Geschichte von uns beiden. Wir haben viel erlebt, viel Negatives, einiges positives. Das hat uns zusammengeschweißt.

Das Leben in einem solchen Dorf ist voller Geheimnisse – wir wollen unseren Gästen diese zeigen.

Die Ölmühle, die Schule, die Mosche, der Friedhof und schließlich die Foggaras. Wer Mut hat steigt auf einen Esel und erprobt einen Ritt auf einen Esel. Die Tour ist erlebnisreich, führt sie doch an eine weitere Fogaras, die Japaner ehemals finanziert haben. Die jungen, die uns als Führer begleiten zeigen uns heute neue Dinge, die ich auch noch nicht kannte. So sahen wir wie der Wasserstrom der Foggaras durch den großen Fluss geleitet und drüben auf der anderen Seite wieder an s Tageslicht kommt.

Die jungen Kerle nehmen ihre Aufgabe ernst und wir haben alle eine große Freude an dieser ungewohnten Aktivität.

Nicht zu vergessen ist der Kochlehrgang „wir kochen eine Berber Tagine“, die stets viel Freude auslöst und auch Neues den Köchen und Köchinnen darbietet.

Eine Vorbereitung für diesen Kochkurs ist notwendig: das Fleisch und das Gemüse mussten schon gekauft und abends zubereitet werden.

Da heute die Sonne scheint, können wir den Kurs im Freien ausführen.

Wir tragen die Tagine und die Zutaten zur Kasbah der Kochlehrerin. Dann beginnt eine Schnipselei und die Türme von Fleisch und Gemüse werden künstlerisch aufgeschichtet.

Dann ist es soweit, die Taginen kommen 3 Stunden auf die Flammen und das ist nun Zeit, in der wir das Dorf erkunden wollen.

Es gibt viel schöne Dinge zu erkunden und so wandern wir auf unbekannten Wegen durch eine Wunderwelt der Natur.

Wir besuchen die mittelalterliche Ölmühle des Dorfes und kosten auch gleich mal das Öl der Familie Ferdou. Es schmeckt und unsere Gäste schlagen zu.

Das nutzt beiden Seiten.

Dann begeben wir uns in das Herz des Dorfes: die Moschee, die Schule und der Friedhof wird erklärt und vorgestellt.

Alles staunt über die uns völlig ungewohnten Dinge des Lebens hier im Süden des Landes.

Der Tot ist kostenlos! Keine Grabgebühr, dafür viel Kollektivgeist.

Hat eine Bürger eine Geldsorge, die Bevölkerung hilft mit einem kostenlosen Kredit. Keine Kriminalität und eine sagenhafte Toleranz gegenüber anderen. Hilfsbereitschaft ist hier selbstverständlich.

Die Foggaras, ein unterirdisches Wasserleitungssystem, das die Männer des Dorfes selbst geschaffen haben, bestaunen wir. Es ist die Lebensader des Dorfes.

Esel sind hier die Transportmittel und für uns eine Herausforderung, auf so ein Tier mal aufzusteigen und dann auch noch zu reiten.

Es gibt beim Esel auch eine Bremse und das Gas. Die Bremse funktioniert wie folgt: den Zügel straff anziehen uns zischen, das Gas ist einfache.  Man ruft ein Mehrfaches „Ra“.

Also, super einfach so einen Esel zu bewegen und abzubremsen. Komplizierter ist das Sitzen auf dem Tier.

Und da unseren Katrin und Dirk auch noch ein Quad mithaben, wird das hier gleich mal ausprobiert.

Abends gibt es nun auch noch ein Lagerfeuer, das Wetter ist passend.

Beim Weine und Bier sitzen wir gemütlich beieinander.

Das passt für so eine Reise, das schmiedet zusammen – aber diese Gruppe ist super, das braucht man nicht mehr formen. Alle ziehen an einem Strang und freuen sich auf jeden Tag hier im Süden Marokkos.

Danke dafür, denn nun ist die Arbeit für uns spielend zu erledigen und wir wachsen über uns heraus.

Nicht vergessen: morgen kommt ein Höhepunkt auf uns zu: die lang ersehnte Sandwüste fahren wir an. Für mich immer ein großartiges

Erlebnis: Blauer Himmel, orange Sand Dünen und die schwarze Wüste mit ihrem Wüstenlack – ein einmaliges Naturschauspiel.

Bleiben Sie dran. Es wird spannend.

Eine ruhige Nacht hier im Südlichen Ait Ouarzag wünschen

Idriss und Wolfgang

07.04.2019: noch Bilder
07.04.2019: noch Bilder
07.04.2019: noch Bilder

07.04.2019: noch Bilder

07.04.2019: noch Bilder
07.04.2019: noch Bilder
07.04.2019: noch Bilder
07.04.2019: noch Bilder
07.04.2019: noch Bilder

07.04.2019: noch Bilder
07.04.2019: noch Bilder
07.04.2019: noch Bilder

07.04.2019: noch Bilder

07.04.2019: noch Bilder
07.04.2019: noch Bilder

07.04.2019: noch Bilder

07.04.2019: noch Bilder

06.04.2019: Wir fahren nach Ait Ouarzag zum Wohnort unseres Idriss +++ Wir fahren nach Ait Ouarzag zum Wohnort unseres Idriss

Wir fahren nach Ait Ouarzag zum Wohnort unseres Idriss

Wir fahren in das Dorf Ait Ouarzag. Auf einer Wüstenstraße geht es geradeaus vorbei an neuen Domänen, die Ausländer angelegt haben. Palmen werden dort gepflanzt.

Dann biegt unsere Straße nach links ab und die Landschaft wird sehr sehenswert. Dort fließt der große Fluss Guir, Es gibt hier idyllische Ausblicke und bald kommt das erste alte Dorf auch Ksar genannt. Dort sehen wir die Baustelle eines neuen Stausees.

Weiter geht es auf einer neu sanierten Straße bis in das Dorf Ait Ouarzag. Hier wohnt unser Idriss.

Wir besuchen seine Familie und lernen das Leben in der Kasbah kennen. Kaffee oder Tee mit Gebäck gibt es zum Empfang und abends ein marokkanisches Essen.

Es ist kalt geworden, ein kühler Wind weht vom Hohen Atlasgebirge zu uns herüber.

Nun wünschen wir eine geruhsame Nacht

Idriss und Wolfgang

06.04.2019: noch Bilder

06.04.2019: noch Bilder
06.04.2019: noch Bilder
06.04.2019: noch Bilder
06.04.2019: noch Bilder
06.04.2019: noch Bilder

06.04.2019: noch Bilder

06.04.2019: noch Bilder

05.04.2019: Wir wandern im super Wetter, lauschen guter Sahara Musik und besuchen die Familie El Hasnaoui +++ Wir wandern im super Wetter, lauschen guter Sahara Musik und besuchen die Familie El Hasnaoui

Wir wandern im super Wetter, lauschen guter Sahara Musik und besuchen die Familie El Hasnaoui

Wir hatten schon die Sonne vergessen und heute früh war sie wieder da.

Eine Wanderung stand an und so macht den richtigen Spaß. Es gibt nun endlich eine neue Brücke, um auf die andere Seite des Flusses zu gelangen.

Wir lernen die uralten Bewässerungstechniken hier im Süden kennen. Ganz einfach läuft das Wasser ohne Energie in die Felder.

Die alte Kasbah von Meski ist erst einmal unser nahes Ziel.

Beeindruckend, absolut beeindruckend liegen die Ruinen des alten Ksar Meski hoch oben auf einem Fels der rechten Flussseite des Ziz-Tals, nur ein paar Kilometer von der Provinzhauptstadt Errachidia entfernt.
Als Ksar werden traditionelle, ländliche, befestigte Siedlungen oder Speicherburgen der Berber im Maghreb bezeichnet.
Bei den Blauen Quellen (Blue Source of Meski), die unterhalb der monumentalen Ruinen im Palmenhain liegen und zur Zeit der französischen Besatzung (1906-1956) von Fremdenlegionären als Erholungsstätte angelegt wurden.

Da sehen wir auf dem Weg ein Marabut, das wir besichtigen. Damals als die Menschen noch in der Kasbah lebten wohnte in dem Marabut ein von der Bevölkerung gewählter Mann, ein Schutzheiliger. Er hatte das Vertrauen der Menschen und hat diese bei Bedarf beraten.

Wir besichtigen auch den alten Friedhof. Dann steigen wir in die alte Kasbah hinein. Man kann noch die Moschee sehen und den alten Brunnen, der 40 m tief ist.

Das große Wüstenplateau ist unser nächstes Ziel. Wir schauen in die Oase mit den Gärten der Bewohner. Hier wachsen Möhren, rote Rüben, Paprika, Eselsfutter und Getreide.

Wir durchqueren die Oase und landen alsbald wieder auf dem Camp.

16 Uhr lauschen wir der Sahara Musik der Musiker, die hier im Ort wohnen.

Abends besuchen wir unsere Familie El Hasnaoui die ich seit 1999 kenne und regelmäßig besuche.

Abends ist es etwas war und so sitzen wir noch etwas zusammen.

Wir wünschen eine ruhige Oasen Nacht.

Idriss und Wolfgang

05.04.2019: noch Bilder
05.04.2019: noch Bilder
05.04.2019: noch Bilder

05.04.2019: noch Bilder

05.04.2019: noch Bilder

05.04.2019: noch Bilder

05.04.2019: noch Bilder

05.04.2019: noch Bilder

05.04.2019: noch Bilder

05.04.2019: noch Bilder

05.04.2019: noch Bilder

04.04.2019: Wir verlassen Imilchil im Schnee und fahren in die Oase Meski +++ Früh Schneefall (!!!) 3 Grad, Mittag regnerisch 19Grad sonnig, abends bewölkt 14 Grad

Wir verlassen Imilchil im Schnee und fahren in die Oase Meski

Der Abschied fällt uns nicht schwer. Haben wir schon 2 x den Schnee in Imilchil kennen gelernt. Deshalb sind wir die letzten 2 Jahre nicht mehr nach Imilchil gefahren – und nun das!!!

Also schnell hinunter in die Wärme haben wir gedacht. Aber, es kommt anders. Auch in Rich ist es kalt.

Wir Speisen zu Mittag in der Hähnchenbraterei und gehen anschließend auf den städtischen Souk für den Kochlehrgang einkaufen. Fleisch und Gemüse soll es sein.

Danach fahren wir schnell in die Oase Meski, die auch nicht sonderlich warm ist. Abends sitzen wir noch beisammen und klönen über Sonne und warmes Wetter.

Eine schöne Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

04.04.2019: noch Bilder
04.04.2019: noch Bilder
04.04.2019: noch Bilder
03.04.2019: Imilchil und die Tislit- und Isli-Seen +++ Früh sonnig 9 Grad, Mittag 20 Grad leicht bewölkt, abends leicht bewölkt 16

Imilchil und die Tislit- und Isli-Seen

Heute ist Imilchil im Hohen Atlasgebirge der Sitz des Stammes der Aït Hadiddou unser Ziel. Es ist eine Tour, die wir zusätzlich in unser Programm aufgenommen haben.

Geschichtsträchtig ist der Ort, da der König Mohammed VI dort den bislang unterdrückten Berbern die Hand reichte und somit die Zweitracht zwischen Arabern und Berbern, die als Ureinwohner gelten, beendete.

3 Wege führen dorthin, wo die Menschen noch autark unter schwierigsten Bedingungen leben. Wir werden 2 Wege davon kennen lernen. Die Menschen leben oft vereinzelt in ihren Kasbahs oder auch im Verband in kleinen Dörfern. Boumia und Tounfit werden wir passieren und dort erste Eindrücke einer abgeschiedenen Welt entdecken können. Viehzucht und Eigenversorgung aus den kleinen Feldern ist die Existenzgrundlage der Menschen da oben und in den vielen noch unzugänglichen Tälern des Hohen Atlasgebirges.

Damals als der König den Berbern die Hand reichte, wurde von Rich aus einer ersten Teerstraße in die abgeschiedenen Orte gebaut. Wir waren wohl die ersten Ausländer, die damals diese Gegend erkundeten. Die vielen ursprünglichen Souks in den Dörfern haben uns fasziniert und die beiden Bergseen, die in der Sonne glitzern und deren Legenden in ganz Marokko erhört werden.

Wer einen ursprünglichen Souk in Marokko finden will, der ist in Imilchil gerade richtig. Aus den umliegenden Dörfern reiten mit Pferden die Besucher am Vorabend schon an, um die Nacht vor den Toren des Souks zu verbringen. Ein Bild wie aus dem Mittelalter.

Imilchil ist ein Dorf auf 2200 m Höhe im Herzen des Hohen Atlas in der Provinz Midelt. Dies ist das Gebiet von Ait Hadiddou. Das Tal ist sehr gepflegt; Es ist das Land der Pappeln! Am Morgen sehen wir, wie die Frauen eine Tasche oder das Baby auf dem Rücken und die Sichel in der Hand auf die Felder gehen.

Das Klima ist hart! Mit Ausnahme der Monate Juni bis September liegen die Temperaturen tagsüber nicht über 12 ° C und fallen nachts unter 0 ° C.

Sein großes Moussem), bekannt als "Moussem of Verlobung", sehr berühmt, ist ein Ort der Begegnung zwischen den Stämmen. Er erzeugt Geschäftstätigkeiten, wie z. B. der Verkauf von Rindern. Sie findet am Ende der Ernten statt, normalerweise im September nach den Ernten Aus der ganzen Region strömen dann Lastwagen und Lieferwagen auf deren Dach Männern oder Tiere geladen sind. Der Viehmarkt nimmt einen wichtigen Platz des Lebens hier in Imilchil ein

Am Abend werden traditionelle Lieder und Tänze der Region gezeigt, bei der junge Leute die AMAZIGH-Flagge, Symbol des Berber-Identitätsanspruchs der Region, schwingen.

Die große Besonderheit von Imilchil-Moussem liegt jedoch in der Verlobungszeremonie.

Sie basiert ebenfalls auf einer Legende, die auf die Trennung des Stammes Aït Hdiddou in zwei Zweige zurückgeht: Aït Brahim und Aït Yaazza.

Seit dieser Zeit wählen junge Frauen während des Moussem unter den alleinstehenden Männern, die für ein Leben lang oder für ein Jahr im Falle eines Missverständnisses zu ihrem Ehepartner werden.

Dies ist der Anlass für Verlobungsfeiern oder kollektive Hochzeiten

Romeo und Julia im Berberland:

Ait Ibrahim und Ait Yaaza waren die beiden Fraktionen des Stammes Ait Hadiddou, die sich im Krieg gegen einander befanden. Aber ein junges Mädchen, Aït Yaaza, liebte Aït Ibrahim. Sie konnten nicht heiraten da sie unterschiedlichen Stämmen angehörten, und weinten so sehr, dass ihre Tränen die Zwillingsseen Isli (die Verlobte) und Tislit (die Verlobte) zur Welt brachten. Sie selbst ertranken in ihren eigenen Tränen. Ihre reuigen Eltern beschlossen, dass sich junge Männer und Frauen einmal im Jahr frei entscheiden können und diejenigen, die sich entschlossen haben zu heiraten, keinen Widerstand gegen ihren Willen treffen würden

Seen voller Regen und keine Tränen!

Marokkanische Spezialisten für Meteoriten lüfteten das Geheimnis und um die beiden Seen:

Die zwei Seen, Tislit 95 Meter tief und Isli 26 Meter.  sind durch den Fall zweier riesiger Meteoriten vor 40.000.000 Jahren entstanden Im Laufe der Jahre wurden die Krater hinter den Einflüssen der Meteoriten mit Schnee und Regenwasser gefüllt.

Wir sind extra früh 8 Uhr gestartet. Das Wetter war fast bilderbuchmäßig und die Strecke auch. Nach Ankunft am Lac Tislit begrüßt uns die Chefin des Camps und es gibt einen Begrüßungstee.

Heute geht es zeitig in die Federn. Der Tag war anstrengend und morgen wird es auch viele Erlebnisse geben.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht am See

Idriss und Wolfgang

03.04.2019: noch Bilder

03.04.2019: noch Bilder
03.04.2019: noch Bilder
03.04.2019: noch Bilder
03.04.2019: noch Bilder

03.04.2019: noch Bilder
03.04.2019: noch Bilder
03.04.2019: noch Bilder

03.04.2019: noch Bilder

02.04.2019: Wir fahren nach Midelt +++ Früh sonnig 12Grad, Mittag 20 Grad leicht bewölkt, abends leicht bewölkt 19 Grad

Wir fahren nach Midelt

Heute beginnt die Tour der Landschaften – wir fahren in Richtung Süden nach Midelt.

Midelt ist eine etwa 56.000 Einwohner zählende Stadt in der Region Drâa-Tafilalet im geographischen Zentrum Nordmarokkos.

Wir müssen den mittleren Atlas überqueren und können die Steinwüste begrüßen.

Zuerst aber besuchen wir die Berber Affen bei Azrou.

Heute sind diese Etwas abgedriftet, sind wahrscheinlich durch die vielen Touristen an eine andere Stelle des Waldes geflüchtet. Wir müssen eine wenig wandern ehe wir diese zu Gesicht bekommen.

Dann rollen wir in Richtung Süden bleiben aber auf einer Höhe von ca., 1500 m und deshalb ist es ziemlich kühl.

Das Camp ist modern und wir richten uns ein, um einen ruhigen Abend zu verbringen.

Nun haben wir beschlossen, morgen eine besondere Tour zu starten: wir wagen uns ins geschichtsträchtige nach Imilchil in das Zentrum derBerber.Die Region Imilchil ist ein Tal der Berge, das sich auf einer durchschnittlichen Höhe von 2.300 Metern im nördlichen Teil des marokkanischen Hohen Atlas befindet.

Geschichtsträchtig, da der König Mohammed VI dort den bislang unterdrückten Berbern die Hand reichte und somit die Zweitracht zwischen Arabern und Berbern, die als Ureinwohner gelten, beendete.

Wir wünschen eine erholsame Nacht und morgen eine gute Stadt in den schönsten Teil Marokkos, den Antiatlas.

Idriss und Wolfgang

01.04.2019: Wir besichtigen die mittelalterliche Königsstadt FES +++ Früh sonnig 12, mittags 25 Grad sonnig, abends klar, 15 Grad

Wir besichtigen die mittelalterliche Medina der Königsstadt FES

Berühmt ist die im 8. Jahrhundert gegründete Stadt für seine einzigartigen muslimischen Bauwerke und die mächtige 15 Kilometer lange Stadtmauer, die viele mit der alten Stadtmauer von Jerusalem vergleichen.

Fès besitzt einen alten, arabischen Stadtkern mit der berühmten Medina aus dem 9. Jahrhundert, das neuere, islamisch geprägte Fès el Jedid der Meriniden-Herrscher mit dem Mellah, dem jüdischen Viertel, sowie die Ville Nouvelle der französischen Besatzer mit ihren Amtsgebäuden, prachtvollen Boulevards und südeuropäisch anmutenden Straßencafés.

In Fès el Jedid liegt der mächtige Königspalast von Fès. Man kann von außen nur erahnen, wie prunkvoll der Palast ausgeschmückt ist, denn Besucher haben hier keinen Zutritt. Die Sommerresidenz von König Mohamed VI. bleibt wie auch die vielen anderen seiner Paläste ein gut gehütetes Geheimnis.

In Fès finden sie die an der besten erhaltenen Medina in der arabischen Welt. Das riesige, bunte und lebhafte Labyrinth von Fès el-Bali, dem weltweit größten Stadtgebiet ohne Autoverkehr mit über 9000 Gässchen. Der Transport von Waren und Menschen wird hier stattdessen von Eseln, Kutschen und Motorrädern übernommen.

Dort hinein wollen wir heute eindringen und noch vieles anderes mehr.

Mit unserem Führer Elouafi macht das ganze Spaß und ist sehr erlebnisreich. Schauen Sie die Bilder, diese sprechen eine bessere Sprache, als geschriebene Worte.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht auf dem großen Camp von FES.

Idriss und Wolfgang

01.04.2019: noch Bilder

01.04.2019: noch Bilder
01.04.2019: noch Bilder

01.04.2019: noch Bilder
01.04.2019: noch Bilder
01.04.2019: noch Bilder

01.04.2019: noch Bilder

01.04.2019: noch Bilder

01.04.2019: noch Bilder
01.04.2019: noch Bilder
01.04.2019: noch Bilder
01.04.2019: noch Bilder

01.04.2019: noch Bilder

01.04.2019: noch Bilder

01.04.2019: noch Bilder

01.04.2019: noch Bilder

01.04.2019: noch Bilder

01.04.2019: noch Bilder

01.04.2019: noch Bilder
31.03.2019: Wir besichtigen die Königsstadt Meknès, gehen Fisch essen und fahren schließlich nach FES +++ Früh sonnig 12 bewölkt, mittags 20 Grad regnerisch, abends regnerisch, 20 Grad

Wir besichtigen die Königsstadt Meknès, gehen Fisch essen und fahren schließlich nach FES

Bei untypischem Wetter beginnt unser Said die Besichtigungsrunde in Meknès. Zuerst erklärt er den Aufbau einer König Stadt ehe der Spaziergang zum großen Wasserbecken und den berühmten Pferdeställen beginnt. In der Königsstadt Meknès kommen all jene Touristen auf ihre Kosten, die mittelalterliches Stadtflair lieben.
Die orientalische Altstadt stammt aus dem 10. Jahrhundert und brach im 18. Jahrhundert zur vollen Blüte unter islamischer Prägung aus. Eine fast 40 Kilometer lange Mauer zeigt noch heute die historischen Grenzen der Kernstadt mit ihren beeindruckenden, mosaikbestückten Toren. Mit dieser Mauer konnten die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten bewahrt werden, u. a. zahlreiche Moscheen, die der Stadt den Spitznamen „Stadt der hundert Minarette“ verliehen haben. Im Inneren erwartet die Besucher außerdem ein lebhaftes, aber nicht ganz so quirliges Besucherspektakel wie in Fès. Die UNESCO erklärte ihre Altstadt im Jahre 1996 zum Weltkulturerbe.
Wer durch die imposanten Tore geht, landet meist als erstes in einem der ursprünglichen Souks (Basarviertel), die sich um die Moschee herum gliedern. Die Souks in Mèknes sind weniger touristisch geprägt, weniger überlaufen und auch weniger teuer ist als in Marrakesch oder Fès. Aber dennoch: Auf dem Place El-Hedime befindet sich der überdachte Souk. Bei Einbruch der Dämmerung wird dieser Platz immer belebter. In diesem Ambiente, dem Place Djamaa el Fna in Marrakesch vergleichbar, mit Feuerschluckern, Märchenerzählern, Schlangenbeschwörern und Gauklern fühlt man sich wie in einer anderen Welt.
Nach der Besichtigung eilen wir zu einer Gaststätte marokkanischen Gepräge und lassen uns von den Fischköstlichkeiten verwöhnen.
Anschließend rauschen wir auf der Autobahn in Richtung der König Stadt FES.

Es ist relativ kühl und regnerisch, nichts für Marokkaner und für mich.

Unsere Gruppe macht das nichts aus, sie sitzen gemeinsam an einem reichlich gefüllten Tisch und werten den Tag aus.

Das freut uns, denn das beweist "Gruppentauglichkeit" die uns schöne Urlaubstage signalisieren.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht auf dem großen Camp von FES.

Idriss und Wolfgang
 

31.03.2019: Gemeinsamer Abend

30.03.2019: Wir fahren nach Meknès +++ Früh sonnig 12 windig, mittags 20 Grad bewölkt, windig abends regnerisch, windig 16 Grad

Wir fahren nach Meknès

Wir schlafen mal aus und riskieren eine Abfahrtszeit von 9.30 Uhr. Es ist eine ziemlich lange Strecke. Da aber keiner auf uns wartet, haben wir Zeit und genießen den Tag.

Früh machen wir eine kurze Beratung über das Wohin und wie.

Dann rollen wir langsam los.

Unterwegs sind wir ja im Erdbeerland und siehe da, schon sind die ersten Erdbeerhändler am Straßenrand und wir schlagen alle kräftig zu.

In Souk el Arba zeigen wir unseren Gästen die erste etwas südländische Stadt in Marokko. Wir schauen auf die Autoreparaturen und gehen in den bunten Souk des Ortes.

Wir schlagen ordentlich zu. Das Angebot ist wie immer in Marokko umwerfend.

Für die Leckermäuler gibt es gleich noch einen Bäcker.

Anschließend fahren zu einem Fleische mit Imbiss – es ist der, der die besten Kefta produziert und wir machen hier unsere Mittagspause.

Da es ungewöhnlich kalt ist, gibt es für alle einen Pfefferminztee.

Dann fahren wir in Richtung Voloubilis und besichtigen bei schlechtem Wetter, es regnet und ist kalt die Ausgrabungsstätte.

Wir fahren dann noch nach Moulay Idriss, der heiligsten Stadt Marokkos und schließlich, landen wir auf einen neuen Stellplatz an der Stadtmauer von Meknès.

Unser Dirk und seine Katrin fahren ein großes eigengebautes Wohnmobil und kommen in der Stadt der Tore nicht um die windigen Ecken herum.

Gemeinsam besuchen wir die Markthalle mit den besten Olivenangeboten Marokkos und natürlich die verführerischen süssen Sachen.

Wir wünsche allen eine geruhsame Nacht hier in der Königsstadt Meknès

Idriss und Wolfgang

30.03.2019: noch Bilder

30.03.2019: noch Bilder
30.03.2019: noch Bilder
30.03.2019: noch Bilder
30.03.2019: noch Bilder
30.03.2019: noch Bilder
30.03.2019: noch Bilder

30.03.2019: noch Bilder
30.03.2019: noch Bilder

30.03.2019: noch Bilder

29.03.2019: Wir fahren mit Hindernissen nach Asilah +++ Früh sonnig 12 stürmig, mittags 20 Grad sonnig, stürmig abends klar 16 Grad, stürmig

Wir fahren mit Hindernissen nach Asilah

10 Uhr stehen wir im Fährbüro, wie abgemacht.  Nun sind die Tickets fertig, die Geschenke eingepackt und wir können mit der Balearia fahren. Klingt gut.

Also gibt es eine kurze Info Beratung und schon rollen wir in den Hafen von Algeciras.

Die Balearia nach Ceuta ist vollständig ausgebucht. Die 2 Tage Sturm haben die Wohnmobile anstauen lassen.

Wir bekommen den Hinweis, wir sollen nach Tanger Mediterran fahren. Also, die Autos umkehren und Richtung Hafenabfahrt nach Tanger mediterran.

Schon sind wir in einem großen Schiff der Fährgesellschaft angelangt. Die Überfahrt ist problemlos, es gibt keine hohen Wellen mehr.

Wie erwartet lassen uns die Beamten im Hafen wieder mal stehen. Alles durcheinander und die Beamten sind die Ruhe selbst.

Jeder Pass wird einzeln geholt, 2 sind da schon zu viel. Im langsamen Schritt geht es dann immer ins Büro, ein kleines Schläfchen, vielleicht und dann kommt der Beamte mit ernster Miene heraus und übergibt das DOKUMENT.

Nach der Prozedur fahren wir zur Mittagspause in ein Fischrestaurant und anschließend aus Zeitnot auf der Autobahn nach Asilah. Dort stellen wir die Autos ab und schauen und Asilah an und laden unsere Internet Telefone.

Dann rollen wir auf den Stellplatz am Meer und verbringen einen gemütlichen Abend. Der Stellplatz Chef ist übelst „besoffen“ die beiden Plätze sind gut voll und er hat gute Einnahmen – das muss gefeiert werden!!!

Da wir erst spät im Restaurant waren, verschieben wir unser gemeinsames Essen auf morgen Mittag.

Es stürmt immer noch und es ist elend kalt für die Jahreszeit.

Wir wünschen trotzdem eine schaukelfreie Nacht am Atlantik

Idriss ubnd Wolfgang

29.03.2019: noch Bilder

29.03.2019: noch Bilder

29.03.2019: noch Bilder
29.03.2019: noch Bilder
29.03.2019: noch Bilder
28.03.2019: Sturm in Ceuta eine bewegte Überfahrt und ein glücklicher Anfang +++ Früh sonnig 14 Sturm, mittags 23 Grad sonnig, Sturm abends klar 19 Grad, Sturm

Sturm in Ceuta eine bewegte Überfahrt und ein glücklicher Anfang

Seit 2 Tage warten wir sehnsüchtig auf eine Überfahrt nach Algeciras. Am 29.3. soll unsere neue Tour beginnen und wir sitzen hier in Ceuta fest.

Es stürmt unentwegt und die Fähren ruhen im Hafen. Nach einer beendeten Tour haben wir viel vorzubereiten für die neue Tour und so haben wir Bedenken, ob wir das alles erledigen können.

Wir glauben auch kaum, dass wir bei diesem Wellengang überhaupt pünktlich in Tarifa ankommen.

Heute am 28.3., wir haben den Übernachtungsplatz gewechselt, sind wir probehalber in den Hafen gefahren und siehe da, die Balearia, eine der Fährgesellschaften hat sein Schiff schon auf hohe See geschickt.

Die nächste Fähre fährt um 11.30 Uhr und morgen am 29.3 soll die Tour beginnen.

Also, alle privaten Termine weglassen und nur das erledigen, was dringend wichtig ist.

Unser Yanico muss also auf seinen Frisörtermin verzichten und ich muss wohl wieder mal zur Schere greifen, wenn die Haare die Augen verdecken.

Das wichtigste sind die Fährtickets. Also auf geht’s, und schon stürzen wir uns in die unzähligen Kontrollen der spanischen Beamten.

Da wir seit 1999 diese Touren fahren, können wir berichten, dass sich die Situation an der Grenze in Ceuta dramatisch verändert hat.

Während der Grenzübergang in Marokko einem Spaziergang gleicht, wird man auf spanischer Seite komplett und dauernd untersucht. Der menschenunwürdige Nato Draht ziert ja schon lange Ceutas Antlitz, heute hat man die gesamte Grenzanlage mittel meterhoher Blechtafeln verunziert. Der ehemalige Spruch zu den kommenden Flüchtlingen „Herzlich willkommen“ sähe wohl eher anders aus. Und ich denke, dass es menschenwürdigere Möglichkeiten des Umganges mit uns Menschen gibt.

Idriss mein Marokkaner hat seit x Jahren sein Visum erhalten. Heute an der spanischen Einfahrt will man ihn nicht passieren lassen, da er so der Beamte keinen Nachweis einer Unterkunft hat.

Das gab es noch nie. Diese Details muss ich komplett bei der Beantragung eines Visums nachweisen. Also, das war ja schon geschehen.

Nun, wir sind erfahrene Leute und finden wohl immer eine Lösung.

Auf den hohen Wellen reiten wir als einziges Schiff hinüber nach Algeciras.

Ich sitze auf einem Stuhl und plötzlich rutscht der mitsamt mir quer übers Parket. Es ist schon mächtig, was da abgeht. Aber wir rollen glücklich und zufrieden in den Hafen ein und sind auch schon in unserem Fährbüro.

Carlos, der uns schon seit Jahrzehnten kennt, deutet auf Schwierigkeiten bei der erneuten Überfahrt nach Ceuta hin.

Gäste, die eine andere Fährgesellschaft gebucht haben, geben ihr Ticket zurück, da diese Fähren alle nicht fahren.

Morgen soll ich um 10 Uhr bei ihm erscheinen und dann können wir mehr über die Überfahrt erfahren.

 Den Supermarkt, füllen unsere Vorräte auf und schon sind wir in Richtung Camp unterwegs.

Meine wichtigen Daten sind auf dem Computer blockiert, ich müsste diese dringend retten lassen. Eine neue Festplatte habe ich bestellt und die ist auch da – aber keine Zeit, der Kunde geht vor.

Im Camp stehen unsere neuen Gäste schon erwartungsvoll bereit und wir können pünktlich 19 Uhr in Richtung Gaststätte fahren.

Wir gehen gemeinsam in eine interessante Gaststätte essen und lernen uns schon einmal kurz kennen.

Morgen werden wir sehen, was mit der Überfahrt am 29.3. nach Ceuta geschieht.

Nun wünschen wir erst einmal eine ruhige Nacht hier auf dem Stellplatz

Idriss und Wolfgang

28.03.2019: noch Bilder

28.03.2019: noch Bilder

28.03.2019: noch Bilder
27.03.2019: Ceuta im Wind +++

Ceuta im Wind

Seit gestern stehen wir in Ceuta vor dem Hafen. Wir haben uns an der Grenze nach Spanien durchgekämpft. Man hat uns sogar auf marokkanischer Seite hofiert und uns an eine günstigere Position gestellt.

Mir ist das immer ein wenig peinlich, denn die anderen müssen ja auch warten.

Sind wir bessere Menschen???

Marokkanische Straßenkinder fordern von uns harte Nerven – sie wollen nach Europa, sie haben nichts zu verlieren, nur zu gewinnen!

„Wer nichts hat, hat nichts zu verlieren“ – deshalb wohl die übervielen Flüchtlinge aus den ärmsten Regionen der Welt, die nach EUROPA drängen.

EUROPA – ein Magnet???

Wenn Sie sich für diese Thema interessieren, dann schauen Sie sich diese Bilder an:

https://www.bing.com/images/search?q=Fl%c3%bcchtlinge+Ceuta&id=83937F3711814C85FEAB182A978936D1C6F9731C&FORM=IQFRBA

Wir warten hier geduldig mit vielen anderen auf eine Überfahrt nach Algeciras.

Unsere neue Tour in Marokko startet am 29.3. wir sind wirklich ungeduldig- wollen wir doch noch einiges vorbereiten.

Uns sind die Hände gebunden aber wir sind optimistisch, dass wir morgen am 28.3. nach Algeciras übersetzen können.

Idriss und Wolfgang

25.03.2019: Wir bereiten die neue 33 Tage Tour vor

Wir bereiten die neue 33 Tage Tour vor

Am 29.3.2019 beginnt unser neues 33 tägiges Abenteuer in Marokko. Eine inhaltlich verbesserte Tour namens „Marokko hautnah“ steht an. „Marokko hautnah“ deshalb, weil wir unsere Gäste an die Menschen und ihre Lebensbedingungen hautnah heranführen wollen. Dazu benötigen wir allerdings die Bereitschaft der Mitfahrer sich von uns führen und uns agieren zu lassen.

Wir haben 3 Besuche in ganz unterschiedlichen Familien berberischen Ursprungs vorbereitet. Bei unserem marokkanischen Führer werden wir 2 Tage lang das marokkanische Familienleben hautnah erleben können.

Ein Kochkurs „wir kochen eine Berber Tagine“ einen Eselsritt für mutige und ein ausgedehnter Spaziergang durch die Lebenswelt der Menschen in Ait Ouarzag haben wir vorbereitet.

Neu in dieser Tour ist der Besuch in Sidi Ifni am Atlantik und der Besuch eines Thermalbades am SIZ Tal.

Es gibt aber noch von uns vorbereitet eine Überraschung, wenn die Mitfahrer dazu bereit sind:

Die abenteuerliche Fahrt in die Berber Region des Hohen Atlas Gebirges nach Imilchil an die beiden wunderbar gelegenen Bergseen.

Das ist ein besonderer Leckerbissen mit vielen optischen einmaligen Eindrücken in einer Region, wo andere Veranstalter nicht hinauffahren.

Werte Leserinnen und werte Leser, verfolgen Sie unsere Berichte, die einmalig sind und ihnen das wahre Marokko vor Augen führen. Wir berichten für Sie nicht nur über unsere eigenen Erlebnisse, sondern geben Ihnen Hintergrundinformationen über das Leben in Marokko.

Viele Grüße schon jetzt an die Mitfahrer der 3 Tour „Marokko hautnah“

Idriss und Wolfgang

01.03.2019: noch Bilder
01.03.2019: noch Bilder
01.01.1970: