WIR BERICHTEN FÜR SIE LIVE VON UNSEREN TOUREN!



MAROKKO "FOTO & GOURMET TOUR"


25.03.2019: Ruhetag und eine Bootsfahrt hinaus in die Lagune von Moulay Bousselham +++ Früh sonnig 14, mittags 28 Grad sonnig, abends klar 23 Grad

Ruhetag und eine Bootsfahrt hinaus in die Lagune von Moulay Bousselham

Eigentlich ist heute der 45. Tag und die Tour wäre heute zu Ende. Wir haben aber einen zusätzlichen Tag in Essouira gespendet, damit wir unseren Gästen eine Besichtigung der Stadt Essouira ermöglichen können.

Deshalb endet unsere Tour erst morgenmit dem 46. Tag.

Heute waren ein angenehmer Ruhetag und eine Bootsfahrt in das Vogelparadies angesetzt. Wir selbst haben groß sauber gemacht, also unser Wohnmobil auf die neue Tour vorbereitet, da unsere nächste Tour bereits am 29.3 wieder beginnt.

Mittags stiegen wir in ein Boot mit einem „Kapitän“ den wir schon lange kennen und der das Schiff stets gut steuert.

Heute war die Ebbe in der Lagune heftig und der Bootsführer musste alle Kräfte einsetzen, damit er das Boot auf dem niedrigen Wasser hält.

Wir haben sogar einige Flamingos gesehen. Beeindruckend war der Marsch vieler kleiner Krabben auf dem sumpfigen Gelände.

Wir wünschen eine geruhsame letzte Nacht

Idriss und Wolfgang

25.03.2019: noch Bilder
25.03.2019: noch Bilder
25.03.2019: noch Bilder

24.03.2019: Wir besuchen die größte Moschee Marokkos, die man auch betreten darf, fahren nach Rabat zum Mausoleum und schließlich nach Moulay Bousselham an den Atlantik +++ Wir besuchen die größte Moschee Marokkos, die man auch betreten darf, fahren nach Rabat zum Mausoleum und schließlich nach Moulay Bousselham an den Atlantik

Wir besuchen die größte Moschee Marokkos, die man auch betreten darf, fahren nach Rabat zum Mausoleum und schließlich nach Moulay Bousselham an den Atlantik

Ein Tag mit vollem Programm steht an und deshalb fahren wir bereits 7.30 Uhr los.

Wir haben Glück, es ist Sonntag und deshalb wenig Verkehr auf den Straßen.

Wir rollen erst durch Mohammedias Straßen und dann ein wenig am Rande von Casablanca hinein zur Moschee auf einen gut gelegenen Parkplatz.

Die imposante Hassan-II.-Moschee in Casablanca ist das größte religiöse Gebäude Afrikas mit dem höchsten Minarett der Welt. Wir erwerben Eintrittskarten und unsere Gäste können im Zuge einer Führung den überwältigenden Prunk im Inneren der Moschee bestaunen. Übrigens die einzige Moschee Marokkos, die im Rahmen einer Führung von Nicht-Gläubigen besucht werden kann.

Ein paar Angaben zur Gewaltigkeit dieses Baues wollen wir Ihnen, liebe Leserinnen und liebe Leser einige Informationen zur Erscheinung dieses Baus geben:

Über den Hof, auf dem 41 Springbrunnen eine angenehme Atmosphäre schaffen, gelangt man zum haushohen Hauptportal. Die monumentale Gebetshalle umfasst eine Fläche von 20.000m² und bietet bis zu 25.000 Gläubigen Platz. Am 9 Hektar fassenden Gelände der Moschee können sich weitere 80.000 Personen zum Gebet einfinden.

Und auch die moderne Technik kommt in der Hassan-II.-Moschee nicht zu kurz. Ein hypermodernes diskret verborgenes Sound-System bringt das Gebet zu allen Menschen in und um die Moschee, die Türen sind alle elektrisch betrieben und das 60-stöckige Minarett wirft von seiner Spitze einen Laserstrahl Richtung Mekka, der noch aus 30km Entfernung sichtbar ist. Über Satelliten ist die Bibliothek der Hassan-II.-Moschee mit allen großen Bibliotheken der Welt verbunden.

Die Mauern der Hassan-II.-Moschee sind aus handbearbeitetem Marmor, an den wunderschönen traditionell marokkanischen Mosaiken und den kunstvollen Holzschnitzereien und -malereien arbeiteten an die 6.000 Künstler und die Baukosten betrugen knapp 600 Millionen Euro.

Durch den Glasboden der Halle kann die Unterwasserwelt an der Küste Marokkos begutachtet werden (die Moschee wurde teils über Wasser errichtet). Das 60m hohe Dach der Moschee kann innerhalb von 5min eingezogen werden, um Gebete in strahlendem Sonnenschein bzw. unter dem Sternenhimmel zu ermöglichen. Am Gelände der Moschee befindet sich außer der Hassan-II.-Moschee noch eine madrasa (eine islamische Schule), mehrere Hamams, ein Museum über marokkanische Geschichte, Konferenzräume, und eine riesige Bibliothek, die als eine der größten der islamischen Welt angesehen wird.

Aber auch interessant erscheint uns, das Oppositionelle einige Wochen nach der Eröffnung des Bauwerkes, welches offiziell als „Geburtstagsgeschenk des Volkes an seinen König“ genannt wurde, der Schriftzug „Hassan-II.-Moschee“ immer wieder mit der Bezeichnung „Moschee des Volkes“ übermalt wurde.

Nach der Besichtigung fahren wir schnurstracks nach Rabat, um das das Mausoleum Mohammed V. zu besichtigen. Als wir zur Besichtigung schreiten wollen, teilte uns man mit, dass das Mausoleum gerade saniert wird.

Ein paar Aufnahmen vom Hassan Turm und vom Mausoleum waren noch drin.

Wir fahren nun die wenigen Kilometer noch bis Moulay Bousselham an den Atlantik.

Es gibt noch abends viel Sonne, die wir genießen.

Wir wünschen eine gute Nacht an der Lagune von Moulay Bousselham

Idriss und Wolfgang

24.03.2019: noch Bilder

24.03.2019: Das Mausoleum in Rabat
24.03.2019: Blick auf die Lagune von Moulay Boiusselham
23.03.2019: Wir fahren nach Mohammedia +++ Früh sonnig 14, mittags 28 Grad sonnig, abends klar 23 Grad

Wir fahren nach Mohammedia

Diese Fahrt ist unspektakulär, wir sind von den Landschaften im Süden verwöhnt. Fernverkehrsstraßen und Autobahnen sind heute gefragt.

Unser heutiges Camp liegt am Meer aber inmitten der vielen Neubaugebiete in Mohammedia.

Mohammedia und Casablanca zusammen haben über 10 Mio. Einwohner.

Warum?

Marokkos Industrie ist hier installiert.

Kurze Wege in der Produktion führt zu hohen Gewinnen der Industrielen und zu Armut der vielen Menschen die hier Arbeit suchen und letztendendes in den Slums landen.

Wir möchten morgen die große Moschee in Casa und das Mausoleum in Rabat besuchen.

Wir werden morgen berichten.

Da es auf dem Stellplatz an der Fromagerie etwas Besonderes gab, möchte ich darüber hier berichten.

Die Bewohner haben sich kleine runde Brennöfen in die Erde gebaut. Es wird hier Kalk gebrannt.

Ich habe bemerkt, dass es in Marokko wohl keinen Bau Kalk zu kaufen gibt, deshalb benutzt man zum Hausbau ausschließlich Zement.

Hier wird in kleinem Umfang Bau Kalk hergestellt, um die Häuser zu färben.

Gerade in der Gegend hier um Essouira ist das der Fall.

Deshalb haben Männer diese Herstellung erfunden, um dann durch den Verkauf des gewonnenen Weißkalkes etwas auf dem Souk zu verdienen.

Hier in Essouira gibt es den rohen Kalk in großen Mengen in Form von Kalksteinen.

Diese legen die Männer in Brennofen und heizen das Ganze mit getrockneten

Ginsterruten. Der Kalkstein wird nun durch verbrennen des Ginsters auf Temperaturen zwischen 1000 ºC und 1200 ºC erhitzt.

Am nächsten Tag wird der noch warme gebrannte Kalk in Säcke gefüllt und auf dem Souk angeboten.

Hier werden dann die Häuser weiß gestrichen.

Nun wünschen wir eine geruhsame Nacht

Wolfgang und Idriss der wieder anwesend ist

23.03.2019: Ein Haufen des rohen Kalksteines

23.03.2019: Als Brennmaterial dient trockene Ginsterruten

23.03.2019: Brennofen mit Öffnung zum Heizen

23.03.2019: Es ist vollbracht - der gebrannte Kalk

23.03.2019: Nuin wird der gebrannte Kalk verpackt

23.03.2019: Gefüllte Säcke mit gebrannten Kalk

23.03.2019: noch Bilder
23.03.2019: Der Hasan Turm in Rabat
22.03.2019: Käse direkt in der Käserei probieren, kaufen und evtl. gleich dort essen – wir fahren in die Fromagerie in Douar Larabe +++ Käse direkt in der Käserei probieren, kaufen und evtl. gleich dort essen – wir fahren in die Fromagerie in Douar Larabe

Käse direkt in der Käserei probieren, kaufen und evtl. gleich dort essen - wir fahren in die Fromagerie in Douar Larabe

Er, Abdul, selbst hat 26 Jahre als Wissenschaftler für Arabisch in Kanada verbracht und dabei sehr viel Lebensweisheit gesammelt. Durch unseren Idriss sind wir mit ihm gut befreundet. Haben wir ihn vor Jahren kennengelernt, als er wohl noch nicht an das große Geschäft dachte.

Damals frug ich ihn über den Idriss, was hier geboten wird. Kurzentschlossen tafelte er auf, was selbst kreierte.

Das war eine völlig neue Welt hier in Marokko.

Wir nahmen dieses Erlebnis in unsere Reisepläne auf. Fortan besuchen wir ihn mit unseren Gästen stets.

Sein Hobby war schon immer die Käseherstellung, erst als Hobby - jetzt als Profi.Heute beliefert er u.a. Luxushotels wie das La Mamounia in Marrakesch.


Sein Käse und die Gerichte, die die Küchencrew in liebevoller Handarbeit herstellt, sind wirklich einzigartig.

Abenteuer pur! Mit Entdeckerfreude & hervorragendem Genuss. Wir fuhren die wenigen Kilometer, es sind deren, nur ca. 12 Kilometer außerhalb von Essaouira, auf der Küstenstraße nach Safi.
Auf den ersten Blick mag das Schild mit der grünen Schrift am linken Straßenrand leicht übersehen werden, dass auf die "Fromagerie" hinweist.
Dann geht es einige Hundert Meter durch 'etwas wildes Gelände', aber schließlich parkt man vor dem Tor und wird freundlich eingelassen.

Zuerst schießen wir einige Bilder vom Gebäude im offenen Stil.

Anschließend werden wir in den Reisekeller geführt. Dort lagert der Käse.

Die Herstellung erfolgt in einem separaten Raum
Die unterschiedlichen Käse aus Schafs- oder Kuhmilch formen fleißige Frauen und verpacken sie in kleine Schächtelchen.
Dann wir es ernst: wir bestellen unser Käse Menü.

Eine ruhige Nach im Thuja Wald wünscht

Wolfgang

22.03.2019: noch Bilder

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21.03.2019: Essouira die weiße Stadt im Wind +++ Früh sonnig 14, Mittag 25 Grad sonnig, windig, abends klar 20 Grad

Essouira die weiße Stadt im Wind

Mit dem Taxi rollen wir in die Stadt, die wir jeder für sich erobern wollen.

Es klingt, als trommele sich jemand die Seele aus dem Leib.Erst leise, dann lauter und immer schneller. Woher kommt das Gewummere? Aus einem Innenhof, aber welchem? Die Trommel rast. Menschengedränge in den Gassen, die Läden meist schon geöffnet, tagsüber hängen hier die Hauswände voller Teppiche und Decken. Jetzt überstürzen sich die Schläge. Und plötzlich: Stille. Kein Laut mehr. Eine Katze - Essouira ist die Stadt der tausend Katzen - verschwindet hinter einer Mauer.

In der Medina von Essaouira kommen sie regelmäßig zusammen, die Gnaoua-Musiker. Die Gnaoua sind Nachfahren schwarzafrikanischer Sklaven, ihre Tänze und Gesänge sollen böse Geister in Schach halten, vor Krankheiten schützen. Wer abends durch die Stadt geht und die Trommeln hört, bekommt die Rhythmen nicht mehr aus dem Kopf. Ende der sechziger Jahre war Jimi Hendrix in Essaouira. Auch wegen dieser Trommelmusik, die in Trance versetzen kann.

Tagsüber wirkt sie leicht und gelassen, die weiße Stadt am Atlantik, die keinen erdrückt und viele Künstler anzieht. Wo das Licht oft so hell ist, dass die Häuser mit ihren blauen Fensterrahmen glänzen wie Perlmutt. Wo der Wind einem 260 Tage im Jahr die Haare ins Gesicht peitscht - eine Kampfansage an den Massentourismus: An den Stränden von Essaouira, rund 170 Kilometer nördlich von Agadir, hält es kein Sonnenanbeter. So wie ich lange aus. Dafür haben die Surfer den Sport für sich entdeckt, tragen ihre Bretter durch die Altstadt ans Meer und rauschen mit dem Wind davon.

Die Stadtmauer ist wie ein Schutzwall.
Die mächtige Festungsanlage geht auf die Portugiesen zurück, zwischendurch schlüpften hier Piraten unter. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Mogador, wie der Ort damals hieß, zu einem wichtigen Handelsplatz, der viele jüdische Kaufleute anlockte. Friedlich lebten sie mit den Arabern zusammen in der Medina. Auf einem Grundriss, der wiederum ein Import aus Europa ist: Der Sultan hatte einen Franzosen mit der Planung der Stadt beauftragt, der Ingenieur entwarf schnurgerade Hauptstraßen nach westlichem Muster, ungewöhnlich für eine arabische Stadt.

Ohne Angst zu haben, die Welt würde an einem vorbeidrehen. Ich warte auf dem Platz Moulay Hassan, zwischen Medina und Meer, auf den Kellner, der mir einen Minztee bringen soll. In der Zwischenzeit lasse ich sie vorbeischlendern, Globetrotter mit Jesuslatschen und China-Kladde unterm Arm, Großstädter im Tommy-Hilfiger-Outfit, schwarz verschleierte Frauen, alte Männer mit braunen Kutten und zipfeligen Mützen. Das Leben zieht hier wie ein Film vorbei, ein Ende gibt es nicht, ich muss nur irgendwann aufstehen.

Wenn man die Medina erreicht, betritt man eine andere Dimension. Ich drehe mich mit den anderen wie in einem Karussell - Händlern, Hausfrauen, Bettlern, Touristen. Der Strom nimmt mich mit, sanfter zwar als in den wimmelnden Souks von Marrakesch, aber doch unaufhaltsam.

Noch einen Tee genieße ich in einem sonnenüberfluteten Innenhof. Junge Leute haben hier einfach Stühle und Tische hingestellt und nötigen die Leute mit Erfolg sich nieder zu lassen und eine der vielen angebotenen Speisen zu probieren.

Musiker und Artisten unterhalten das essende Publikum.

Eine ruhige Nach wünscht

Wolfgang

21.03.2019: noch Bilder
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20.03.2019: Wir fahren nach Essouira und besuchen abends eine Gaststätte +++ Früh sonnig 17, Mittag 26 Grad sonnig, abends klar 21 Grad

Wir fahren nach Essouira und besuchen abends eine Gaststätte

Heute steht eine Fahrt auf einer Fernverkehrsstraße nach Essouira an. Problemlose Fahrt, da die Straße fast zur Autobahn gekürt wurde.

Nähert man sich Essouira, deren Medina zum Kulturerbe gehört, fallen die Thuja Bäume auf, der Grundstoff vieler Künstler in der Stadt.

Zuvor aber ein Gedicht, das mir gefallen hat:

Über diesen Ort kann man nichts wissen. Man kann ihn nur erfahren.

Und wenn einer den Wind nicht ertragen kann, der zur Stadt gehört wie

der Algengeruch und der Schrei der Möwen, dann sollte er innehalten im

logischen Denken und den Kunsttischlern zusehen, wie sie das eisenharte

Wurzelholz aus der Thuja-Pinie bearbeiten. Dann würde er begreifen,

dass die wesentlichen Dinge des Lebens nicht zu erzwingen sind.

(Mohammed Sanoussi, marokkanischer Dichter)

Die Besichtigungen in der Stadt sind aber erst für morgen geplant. Heute wollen wir Abends in eine Gaststätte gehen.

Zuvor stellen wir aber fest, dass unser Campingplatz plötzlich geschlossen wurde und wir vor geschlossenen Toren stehen.

Der „Aufpasser“ gibt mir eine Visitenkarte mit dem Hinweis, das dort ein Camp wär, was sich als falsch herausstellt. „Märchenerzähler“ sind die Marokkaner, das habe ich in den Jahren in Marokko schon oft erfahren. Esslouira selbst kann uns da nicht weiterhelfen und wir der in 18 Km fündig. Dort gibt es einen Camp.

Aber der ist 18 Km von der Stadt entfernt.

Also alles muss umgeplant werden.

Mit Taxen werden wir zum Abendessen schauffiert und wieder gebracht. Das Restaurant ist das Älteste des Ortes und viele prominente Gäste haben sich dort schon sehen lassen. Die Bilder, im Gastraum aufgehangen zeigen das.

Wir speisen und anschließend fahren wir wieder zurück.

Es ist spät geworden und ich wünsche eine geruhsame Nacht

Wolfgang

20.03.2019: noch Bilder

20.03.2019: noch Bilder

20.03.2019: noch Bilder

19.03.2019: Kochkurs in Marrakech - Kochen mit Gemma und marokkanischen Frauen - ein toller Tag +++ Früh sonnig 13, Mittag 26 Grad sonnig, abends klar 21 Grad

Kochkurs in Marrakech - Kochen mit Gemma und marokkanischen Frauen  -  ein toller Tag

Das war ganz sicherlich einer der Höhepunkte unseres Aufenthaltes in Marrakech.
Wir trafen uns um 10 Uhr vor dem zentral gelegenen Café France direkt am Jemaa-el-Fna mit Gemma van de Burgt, der holländischen Inhaberin des „SOUK CUISINE“

Wir wollten die lokale Esskultur hautnah erleben und haben wohl mit „SOUK CUISINE“ einen Volltreffer gelandet!

Ein jeder bekam eine Einkaufstasche, eine Einkaufsliste und Bargeld in die Hand gedrückt, und dann ging es los auf den Markt. Jeder von uns hatte auch einen Geldbeutel mit 100 Dirhams (ca. 10 €), die wir verwendeten, um das Essen zu kaufen. Es machte viel Spaß, mit Gemma durch die Souks zu gehen und ihre Lieblingsgeschäfte zu besuchen. Als wir spazieren gingen, erklärte Gemma verschiedene örtliche Bräuche und half uns, die Lebensmittel zu kaufen, wobei unser Budget besonders berücksichtigt wurde. Wir kauften Gemüse, Brot, Hühnchen, (Achtung: nichts für Zartbesaitete, das Huhn wird frisch geschlachtet!)   Fisch, Gewürze, Öle und Gebäck für unser Kochabenteuer. Hier erfährt man nebenbei Nützliches z.B. wie man echten von unechtem Safran unterscheidet. Wir lernten auch wie man Meschui zubereitet und was Tagina ist.Der Einkauf dauerte ca. 1. 5 Stunden und wir gingen durch die Medina in Richtung der Kochschule, wo wir uns einer unscheinbaren braunen Tür näherten, die uns zu einem herrlichen Riad führte.

Es war ein großer Platz ohne Dach, hohen Mauern und Orangenbäumen in jeder Ecke. Was für ein großartiger Ort für ein Kocherlebnis. Es gab auch einen feuerfesten Tisch, an dem wir vor Beginn der Aktion einen Tee tranken. Wir wurden dann mit einer Schürze, einer Schneidebank, einem Schneidebrett, Geschirrtüchern und natürlich scharfen Messern ausgestattet, um das Essen zuzubereiten.

Im Riad wurde dann mit einer großen Anzahl von überaus lieben und freundlichen marokkanischen Frauen geschnitten, gerollt, gebacken, gekocht und gefüllt.

und wir machten uns im Innenhof daran, das Gemüse zu schnippeln. Leider ist man so beschäftigt, dass man gar nicht so sehr mitbekommt, was die anderen machen. Man muss sich vom eigenen Tisch losreißen und umhergehen, um sich alles anzuschauen. Es wurden mehrere Gerichte zusammen mit marokkanischen Frauen nach deren privaten Rezepten gekocht. Das hat alles sehr viel Spaß gemacht.

Ein Spaß. Jeder hat jedem über die Schulter geschaut. Ein kleiner Abstecher zum örtlichen Holzofen-Bäcker war auch noch drin. Für die Sardinen, die gebacken wurden und die Plätzchen zum Nachtisch.

Bls alles fertig war setzen wir uns an einen langen Tisch, bekamen leckeren Marokkanischen Wein aus Meknès und aßen und aßen und aßen. Kugelrund und mit neuen Freunden purzelten wir nach glücklichen Stunden aus dem Riad.

Ich wünsche eine geruhsame Nacht, ehe es morgen wieder an den Atlantik nach Essouira, Marokkos weiße Stadt im Wind geht.
Wolfgang

19.03.2019: noch Bilder

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18.03.2019: Marrakech geordnetes Chaos und Günther hat Geburtstag und eine Kutschen Tour quer durch Marrakech ist zu absolvieren +++ Früh sonnig 10, Mittag 28 Grad sonnig, abends klar 23 Grad

Marrakech geordnetes Chaos und Günther hat Geburtstag und eine Kutschen Tour quer durch Marrakech ist zu absolvieren

Obwohl unser Idriss nicht vor Ort ist, hat er zuverlässig wie immer eine Geburtstagstorte für Günther bestellt.

Ich überreiche diese, mache ein Foto uns wir werden alle eingeladen diese um 14.30 Uhr zu probieren.

Danach starten wir zur Besichtigungsrunde im Souk und Umgebung.

Ich glaube ´ eine Stadt wie aus 1001 Nacht` ist der meist benutzte Vergleich, wenn über Marrakesch berichtet wird. Ich persönlich finde, der Vergleich hinkt etwas.

Marrakesch hat einen ganz eigenen Charme, eine gewisse Anziehung und seine Reize.

Um 10 Uhr machten wir uns auf den Weg, um die Straßen und engen Gassen des Souks, innerhalb der Medina mit ihren Menschen, Läden, Moscheen und dem eigentlichen, für uns unerkennbaren geordneten Chaos zu erkunden. Wir schlängeln uns durch die engen Gassen, wich Eselskarren und kleinen Lastern aus, und versuchten uns nicht von einem der 300.000 Motorräder überfahren zu lassen. Leichter gesagt als getan.  

Sind die Ausweichmöglichkeiten in den kleinen Gassen mit teilweise zerbrechlichen Auslagen und den bis zu den Decken vollgestopften Läden eher begrenzt.

Schlangenbeschwörer, Wasserträger, Geschichtenerzähler. Sonnenbrillenverkäufer, Henna- Künstlerinnen und Affendompteure wuseln zwischen Saft- und Obstständen, Eselskarren, Taxen, Sonnenschirmen und dem Stand des Zahnarztes mitsamt der gruseligen Ausstellung zig gezogener Zähne. Und natürlich nicht zu vergessen die Touristen aus aller Welt. Es ist eine Wonne dem Treiben aus einem der umliegenden Restaurants bei einem Glas Tee zuzusehen.

Für mich oft unterhaltsamer als Fernsehen; Ob sich nun zwei Herren wegen eines Geschäftes in die Haare bekommen, Dompteure gegen klingende Münze die Affen – im Real Madrid Trikot – Salto schlagen lassen, gelangweilte Männer in ihren schubkarrenähnlichen Vehikeln ein Nickerchen machen, Schwarzafrikaner, über und über mit Sonnenbrillen und Ketten behängt, Touristen zu einem Kauf zu nötigen oder Schlangenbeschwörer mit ihren leicht gequälten Musikinstrumenten mutige Touristen zu einem Foto überreden.

Wir besichtigen die verschiedenen Teile des Souk. Teilen sie sich grob in Schmuck, Leder, Gewürze, Töpferware, Färber, Stoffe und Kunst ein.

Nach dem durchqueren die Gassen des größten Souks Marokkos treffen wir uns zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken auf dem Stellplatz.

Danach startet gleich die Kutschtour quer durch den Ort.

Immer wieder sind wir und unsere Gäste wieder fasziniert von dieser Stadt. Können hier schon seit Jahrhunderten Menschen aller möglichen Religionen friedlich in einer Stadt leben.  

Marrakesch, das Herz Marokkos hat es geschafft, Tradition und Moderne irgendwie zu vermischen und sich trotzdem eine gewisse Anziehung bewahrt.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht im Herzen Marokkos

Heute nur Wolfgang, da unser Idriss kurz mal nach Hause musste

18.03.2019: Auch das gibt es in Marokko!
18.03.2019: Kleidung aus Autoreifen ist der neuste Schrei!!!

18.03.2019: Kenn Sie sich aus?
18.03.2019: Roter Lippenstift
18.03.2019: Marokkanische Zahnpaste

18.03.2019: Marokkanische Zahnstocher
18.03.2019: noch Bilder

18.03.2019: noch Bilder

18.03.2019: noch Bilder

18.03.2019: noch Bilder

18.03.2019: Mein Einkauf: Meine Kette wird gefertigt:
18.03.2019: Auch in Marrakech blühen schon die Mimosenbäume
18.03.2019: noch Bilder

18.03.2019: noch Bilder

18.03.2019: noch Bilder

18.03.2019: noch Bilder

18.03.2019: noch Bilder

17.03.2019: Wir fahren hinunter vom Tiz n Test nach Marrakech +++ Früh sonnig 8, Mittag 28 Grad bewölkt, Regen, abends klar 23 Grad

Wir fahren hinunter vom Tiz n Test nach Marrakech

Wir starten in Richtung Marrakech auf der landschaftlich grandiosen Strecke – die Abfahrt nach Asni hinunter mit unbeschreiblich schönen Ausblicken. Wir sind im Berberland und deren Lebensraum angelangt.

Dörfer in abgelegenen Tälern, die nur mit Muli oder Esel zugängig sind. Autark leben diese Menschen im Gleichklang der Natur und das seit Jahrhunderten. Was sie alle bekommen haben ist der Strom. Es gab in Marokko ein großes Elektrifizierungs Programm, das versprach, dass JEDE Kasbah einen Stromanschluss bekommt.

Es wurde realisiert und brachte allen Menschen einen kleinen Wohlstand ins Haus. Man bedenke, dass solche Dörfer unvorstellbar weit auseinander liegen und abseits von Straßen, ohne jegliche Versorgung. Nur auf sich gestellt sind diese Menschen.

Schulen wurden zentral gelegen errichtet und dafür gesorgt, dass alle Kinder einen Zugang dafür erhalten. Sie müssen weit laufen -aber das sind diese Menschen gewöhnt.

Auf unsere heutige Fahrt sind wir Zeitzeugen dieser vollbrachten Leistung, wenn man sich Zeit lässt und nach unten in die wunderschönen Täler schaut.

Die höchste Erhebung Marokkos, der ca. 4.200m hohe Toubkal können wir schneebedeckt sehen.

Serpentinen fahren wir, die wenn man sich traut weite Blicke hinunter in die Täler zulassen.

Das Gebirge ist ausgetrocknet, die Flüsse, die sonst rauschen, führen ein klägliches Rinnsal zum Stausee, der beinahe ausgetrocknet ist.

Das Gebirge trägt keine schneebedeckten Gipfel und das bedeutet für Marokko ein fürchterlich trockenes Jahr.

Vor allem im Süden werden die Bauern das spüren. Die Oasen und die Tiere werden Opfer dieses Naturgeschehens.

Die Regierung Marokkos hat deshalb nicht umsonst den Bau neuer Stauseen angewiesen und schon realisiert.

Die Natur erwacht so langsam. Erste Blumen zeigen ihre Farbe und die Bäume treiben ihre Blätter hervor. Vor allem gibt es hier die Walnussbäume, die uns bei der nächsten Marokko Tour mit einem hellgrünen Blätterkleid überraschen werden.

Die Feigenbäume treiben erstes Grün. Wir sehen an den Felsen geklammert die Kapernsträucher, die es hier überall gibt.

Hoch und runter führt uns der Weg durch eine raue Welt, die im Winter durch ihre Kälte den Menschen hier alles abverlangt und die Regierung oft zu Hilfemaßnahmen verpflichtet. Öl, warme Decken und Gasflaschen werden in dieser Region oft in den Wintermonaten kostenlos von der Armee an die Menschen verteilt.

Hier wird noch Holz für die einfachen Öfen gesammelt. Getreide, das selbst zu Mehl verarbeitet wird, die Oliven, die selbst gepresst werden, sind die Hauptnahrung hier. Und wenn man von den hiesigen Menschen eingeladen wird, gibt es Wallnüsse zur Begrüßung. Die Schafe und Ziegen sind der Reichtum, die Bank der Menschen hier. Vom Fell der Tiere werden die Haare zu Teppichen verarbeitet und dienen in Notsituationen als Geldquelle. Ein Schaf koste ca., 50 €, also ca. 500 Dirhams. Das ist bei den niedrigen Lebenshaltungskosten ein hoher Betrag für jede Familie. Auf den Märkten / Souks werden dann die lebenswichtigen Tauschgeschäfte getätigt.

Wir fahren in Asni ein und machen eine kurze Tee Pause, ehe wir in Richtung Marrakech, die rote Stadt einfahren.

Marrakech erhielt diesen Beinamen da Marrakech auf roter Erde die allgegenwärtig ist, aufgebaut wurde.

Die marokkanische Stadt Marrakesch ist hinreichend als beliebtes Touristenziel bekannt.

Fährt man in Marrakech ein, bemerkt man einen regelrechten Bauboom. Riads und viele ältere Gebäude werden insbesondre von ausländischen Investoren saniert.

Das alles werden wir in den nächsten Tagen uns etwas näher ansehen.

Wir fahren erst einmal in den zentral gelegenen Stellplatz an, der zweit größtem Moschee Marokkos an der Kotoubia Moschee ein.

Wir begeben uns dann auf den Platz der Gehängten und schauen uns erst einmal um. Wir begrüßen „unsere“ Musikanten, die ein Überbleibsel der alten Kultur auf dem Platz sind. Sie kommen aus den Dörfern des Hohen Atlas Gebirges und spielen noch ihre alten traditionellen Lieder.

Ein kurzer Gang durch den größten Souk Marokkos führt uns dann an die Garküchen. Wir haben großen Hunger und tauchen nun ein in eine ganz besondere Art des Essens. Es ist kein Touristenrummel, viele Marokkaner kommen hier her, um die typisch marokkanischen Köstlichkeiten zu probieren. Es gibt hier wohl alles, was essbar ist. Man muss es eben einmal erlebt haben, den Rummel und das spezielle Ambiente dieser Garküchen Atmosphäre.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht im Herzen Marokkos

Heute nur Wolfgang, da unser Idriss kurz mal nach Hause musste

17.03.2019: noch Bilder
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17.03.2019: noch Bilder

16.03.2019: Wir fahren auf Marokkos landschaftlich schönster Straße auf den Tiz-n-Test +++ Wir fahren auf Marokkos landschaftlich schönster Straße auf den Tiz-n-Test

Wir fahren auf Marokkos landschaftlich schönster Straße auf den Tiz-n-Test

10 Uhr fahren wir in Taroudant in Richtung Tiz-n- Test los. Unser Ziel ist es, heute oben auf dem Pass zu übernachten und die herrlichen Ausblicke zu genießen. Morgen passieren wir die andere spektakuläre Seite des Passes in Richtung Marrakech.

Diese beiden Touren sind die spektakulärsten Fahrten, die wir in Marokko anbieten.

Gebaut wurde diese Strecke von Taroudant nach Marrakech von den französischen Kolonialisten zwischen 1926 und 1932. Es war die erste moderne Straße, die Marrakesch mit der Souss-Ebene, die Berge mit derSahara verband. Es gibt mehrere Cafés entlang der Straße. In einem halten wir an und genießen die herrlichen Ausblicke und trinken einen Tee.

Oben auf dem Pass angekommen, stellen wir unsere Autos ab und genießen die Sonnenstrahlen.

Wir wünschen eine ruhige Nacht gier oben in 2100 m

Idriss und Wolfgang

16.03.2019: Ein wunderschöner Arganbaum mit vielen Früchten

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15.03.2019: Wir verlassen Aglou Plage, besuchen einen Silberschmiede und fahren in die warme Sousebene nach Taroudant – und wir gratulieren Helmut und Rena zum 45 Hochzeitstag +++ Früh bewölkt 15 Grad, Mittag 33 Grad sonnig, abends klar 29 Grad

Wir verlassen Aglou Plage, besuchen einen Silberschmiede und fahren in die warme Sousebene nach Taroudant – und wir gratulieren Helmut und Rena zum 45 Hochzeitstag

Unsere Mitfahrer Helmut und Rena begehen heute ihren 45-jährigen Hochzeitstag und da schenkt sich die Familie eine Torte zum Ehrentag. Wir sind dazu eingeladen diese zu kosten.

Aglou Plage liegt ca. 25 Km vor Tizniz und da Tiznit die Silberstadt genannt wird, ist ein Besuch einer Silberschmiede obligatorisch.

Dort angekommen, entpuppt sie sich aber wohl mehr als Verkauf als eine Fabrik. So verlassen wir sie in Windeseile und streben unser neues Ziel die in der Sous Ebene nicht weit von Agadir liegende Provinzstadt an.

Sous ist einer der 3 größten Flüsse Marokkos nach dem die Stadt benannt wurde. Taroudant liegt in einer der fruchtbarsten Landschaften Marokkos, die Sous-Ebene. Hier stehen die Arganbäume, aus denen das begehrte Öl gewonnen wird. In den kleinen Dörfern des Tals hat sich das ursprüngliche Leben der Berber erhalten.

Der Sous entspringt im Hochgebirge, bahnt sich seinen Lauf in der rötlichen Gebirgslandschaft zwischen Hohem Atlas und Anti-Atlas und mündet schließlich in den Atlantik. An keinem anderen Ort der Welt wachsen die Arganbäume, aus denen das wertvolle und teure Öl gewonnen wird. Gerne klettern Ziegen auf die Arganbäume, um sich vom Fruchtfleisch zu ernähren. Bei der traditionellen Verarbeitung haben die Berberfrauen dann die Kerne aufgelesen und daraus das Öl gepresst. Heute arbeiten sie ein wenig industrieller in Kooperativen mit eigenen Plantagen. Arganöl ist reich an Vitamin E sowie an ungesättigten Fettsäuren und deshalb in der Kosmetikindustrie sehr beliebt.

Die Sous-Ebene liefert nicht nur Arganöl, sondern auch Gemüse, Bananen und Zitrusfrüchte für das ganze marokkanische Königreich.

Das Städtchen Taroudant ist der Hauptort der Region. Es ist nicht nur wegen seiner gut erhaltenen Stadtmauer sehenswert, sondern in den überdachten Souks, man nennt sie auch „Klein Marrakech“ finden Sie das Kunsthandwerk der Sous-Ebene. Besonders schön sind die Kästchen aus Thuja Holz, das lange seinen eigentümlichen, aber angenehmen Geruch bewahrt. Silber und Halbedelsteine werden zu außergewöhnlich schönen Schmuckstücken im Berberstil verarbeitet. Die heute gefahrene Strecke ist wenig sehenswert, wir sind da verwöhnt und streben schnell unser Ziel an. Helmut und Rena haben uns eingeladen, die Torte zu probieren. Nach Ankunft sind die Stühle und Tische schnell aufgebaut und wir lassen uns die Torte alle schmecken.

Wir fahren mit der Kutsche ins Zentrum Taroudants. Dort besuchen wir eine Bank und ich besuche „Klein Marrakech und beobachte bei einem Tee den berühmten Platz „al-Alouayine“.

Schlangenbeschwörer und Gaukler, die vom „großen“ Platz der Gehängten in Marrakech vertrieben wurden, kann man hier abends beobachten.

Abends gehen wir bei warmen Temperaturen in ein nahes Restaurant noch essen und können die anschwellenden Menschenmassen beobachten. Das Leben in Marokko findet auf der Straße und am Abend statt

Vorerst wünschen eine geruhsame Nacht in Taroudant an der Stadtmauer

Idriss und Wolfgang

15.03.2019: noch Bilder
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14.03.2019: Wir besichtigen die roten Felsen von Legzira und fahren nach Aglou Plage +++ Früh bewölkt 12 Grad, Mittag 26 Grad sonnig, abends klar 21 Grad

Wir besichtigen die roten Felsen von Legzira und fahren nach Aglou Plage

Wir haben heute Zeit, die Strecke ist kurz und deshalb fahren wir erst 10 Uhr los.

Zuerst wollen wir die faszinierenden Gesteinsformationen am einsamen Küstenort Legzira besichtigen, die zu den spektakulärsten Sehenswürdigkeiten gehören, die Marokko zu bieten hat. Majestätisch thronen zwei gigantische Steintore über dem verlassenen Strand.

Die Felsentore von Legzira an der südlichen marokkanischen Atlantikküste sind spektakuläre Gesteinsformationen in einer einsamen Gegend irgendwo zwischen Sahara und Meer. Kaum besucht, da verhältnismäßig weit abgelegen, belohnen sie uns immer wieder mit ihrem majestätischen Anblick.

Doch das atemberaubende Wunderwerk der Natur wurde Ende September 2016 leider stark beschädigt und eins der beiden Tore ist in sich zusammengebrochen.

Die Ursache für den Zusammenbruch wurde noch nicht offiziell mitgeteilt, aber es ist davon auszugehen, dass die durch abertausende Jahre Erosion entstandene Felsformation der Witterung nachgegeben hat.

Wir stellen unsere Autos auf dem Parkplatz ab und begeben uns auf den breiten Sandstrand, der uns in Richtung des Felsentores bringt.

 

Größer ist es als erwartet. Einsam liegt es entfernt, Menschen sind so gut wie keine da. Der Sand glitzert vom Wasser, die Sonne blendet, die paar wenigen Häuser von Legzira klammern sich an die Felsen. Überall sind kleine Restaurants entstanden, die den Blick auf den tosenden Atlantik frei geben. Nach der Wanderung setzen wir uns auf eine Terrasse, die zu einer Bar gehört, und trinken eine Kleinigkeit und können in die Weite schauen, es ist eine eigentümliche und wunderschöne Landschaft.

Nach diesem Naturerlebnis fahren wir die wenigen Kilometer am Atlantik entlang, stauen über die vielen entstandenen und die noch entstehenden Wohnsiedlungen am Atlantik. Aglou gilt durch die Nähe zu Tiznit als ein nobler Standort am Meer liegend.

Wir stehen wie immer auf dem Parkplatz des Hotels „Aglou Beach“. Wir kennen den Chef des Hotels und haben hier Sonderrechte, dürfen hier stehen.

Die gute Fischküche zieht uns auch an und wir probieren das Angebot an Fischgerichten.

Morgen wird es warm werden, wir fahren in die Sous Ebene, nach Taroudant

 

Vorerst wünschen wir eine geruhsame Nacht am Atlantik

Idriss und Wolfgang

14.03.2019: noch Bilder
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13.03.2019: Wir haben heute den 2. Ruhetag in Sidi Ifni +++ Früh bewölkt 12 Grad, Mittag 26 Grad sonnig, abends klar 21 Grad

Wir haben heute den 2. Ruhetag in Sidi Ifni

Ich berichte heute ein wenig über Sidi Ifni.

Die kleine Stadt Sidi Ifniliegt an der Küste des Atlantiks. Dort, wo die Sahara beinahe schon bis zum Ozean reicht. Wo die wilde Landschaft steil in die Brandung übergeht. Sidi Ifni – eine kleine Stadt in wunderschönem Art Deco, von der Sonne verwöhnt, vor deren Hafenmauern die Ruinen der spanischen Kolonialzeit verrotten. Dieser Ort hat einen ganz besonderen Zauber, hier findest du noch ein wenig Einsamkeit.

Die Stadt liegt zu Füßen mehrerer kakteenbewachsener Hügel zwischen Tiznit und Guelmim am Ufer des Atlantiks. Ein aufgegebenes Flugfeld zieht sich von Süden nach Norden durch Sidi Ifni bis mitten ins Zentrum. Zu den Felsbögen von Legzira, die wir morgen besuchen werden, sind es nur ein paar Kilometer nach Norden. In Sidi Ifni hast du den Eindruck, du bist am Ende der Zeit, als wären die Jahre dieser Stadt schon vorüber und du bist in einer Erinnerung an einen älteren Teil des letzten Jahrhunderts.

Die Häuser sind bunt bemalt, die Märzsonne ist heiß und taucht alles in gleißendes Licht. Über die Klippen siehst du auf die Weite des Atlantiks. Aus den Wellen ragt der Stumpf der vergessenen Seilbahn hervor. Die spanische Besatzungsmacht verwendete sie dazu, die Ladung der Schiffe, ohne einen Hafen direkt auf die Klippen hinauf zum alten Flugfeld zu hieven, von wo aus sie anderswohin transportiert werden konnte.

In Sidi Ifni findest du überall die Spuren der Spanier, der Palast, ein Kino, lichte Gassen, alte Villen. Abends kann man im Hotel Belle Vue ein Bier trinken und von weit oben auf der Klippe hinunter in die Dunkelheit des wilden Atlantiks schauen. Und du kannst der donnernden Brandung zuhören und dabei hoffen, dass die Klippen den Naturgewalten noch eine Weile standhalten – an einigen Stellen sind sie bereits dabei, herunterzubrechen.

Eine geruhsame Nacht am Atlantik wünschen

Idriss und Wolfgang

12.03.2019: Wir haben einen Ruhetag am Atlantik +++ Früh bewölkt 12 Grad, Mittag 28 Grad sonnig, abends klar 22 Grad

Wir haben einen Ruhetag am Atlantik

So ein Ruhetag nutzt jeder für sich, wir ziehen uns zurück und lassen unsere Kunden in Ruhe. Am Atlantik hier in der Gegend ist es üblich, dass früh neblig, diesig ist. Die Sonne kommt so gegen 10 Uhr durch die Wolken. Sidi Ifni gilt noch als Geheimtipp in der Surfer Branche. Und genau die können wir heute im tosenden Atlantik erspähen.

Mit durchschnittlich 330 Sonnentagen pro Jahr und einer sehr hohen Wellenwahrscheinlichkeit zwischen November und März, steht einem Tausch von heimatlichem Winterfrost gegen sommerliche Wellenpracht den Surfern nichts im Weg.

Wir begnügen uns mit Strandspaziergängen und der Suche nach schönen Bildern für den Live Bericht.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht

Idriss und Wolfgang

12.03.2019: noch Bilder

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11.03.2019: Wir fahren an den Atlantik – nach Sidi Ifni +++ Früh sonnig 10 Grad, Mittag 27 Grad sonnig, abends klar 22 Grad

Wir fahren an den Atlantik – nach Sidi Ifni

Wir verlassen heute den Antiatlas in Richtung Atlantik. Nochmals sehen wir die beeindruckenden Landschaften der Region.

Schnell sind wir auf einer Hauptstraße, die uns rasch nach Tiznit führt.

Hier füllen wir unsere Vorräte in einem Supermarkt auf und gehen kurz in die Altstadt, um Obst und Gemüse zu ordern.

Danach fahren wir am Atlantik entlang nach Sidi Ifni.

Sidi Ifni ist eine Stadt im Südwesten Marokkos und etwa 168 Kilometer von Agadir entfernt. Sidi Ifni ist seit 2009 auch die Verwaltungshauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die marokkanische Küstenstadt trägt den Beinamen  "Tor zur Sahara" (porte du Sahara).

Die Einwohnerzahl von Sidi Ifni liegt bei etwa 20 0000, wobei seit 2010 die Personenzahl wieder rückläufig ist.

Wir werden 2 Tage hier verbringen und morgen gibt es wieder einen Ruhetag, diesmal am Meer.

Wir wüschen eine geruhsame Nacht mit Meer rauschen.

Idriss und Wolfgang

11.03.2019: noch Bilder

10.03.2019: Heute gibt es etwas Besonderes!!! +++ Früh sonnig 9 Grad, Mittag 29 Grad sonnig, abends klar 22 Grad

Heute ist ein Ruhetag angesagt

Ruhetage sind beliebt, kann man die vielen Erlebnisse verinnerlichen und sich zu neuen Taten vorbereiten.

Für den Schreiber der Live Berichte gibt es 2 Möglichkeiten sich an die Leser und Leserinnen zu wenden::

1.     Ich schreibe einfach RUHETAG oder

2.     Ich halte die Leser und Leserinnen "bei der Stange" und lass mir etwas Besonderes einfallen.

Heute habe ich die Variante 2 gewählt.

 

Wir sind sehr lange im Land und kennen viele Geschichten und Erlebnisse. Heute sollen Sie liebe Leser und liebe Leserinnen einmal davon profitieren.

Wir bieten Ihnen heute einen Artikel über das Leben der Nomaden. Wir haben solche Geschichten noch über die Hochzeit im Süden des Landes und über den Tod eines geliebten Menschen hier im Süden.

Da es technisch ziemlich schwierig ist, diesen unter der Rubrik „Live Berichte“ zu platzieren, wählen wir heute eine andere Variant: bitte lesen Sie diesen Bericht unter der Rubrik „dringende Nachrichten".

Diese erreichen Sie ganz einfach: sie öffnen die Internetseite und schon ist der Bericht da!

Ich, der Schreiber, könnte diesen Bericht nicht ins Internet setzen, hab da keine Erfahrung davon, wenn ich / wir nicht unsere Christiane hätten. Christiane ist eine ehemalige Mitfahrerin. Sie ist eine EDV Spezialistin, die mir aus Dankbarkeit und Freundschaft eine große Unterstützung in den EDV Fragen gibt. Und sie hat heute für Sie diesen Bericht ins Netz gestellt. Im Hintergrund eine gute Seele.

Wir berichten heute für Sie über das Leben der Nomaden in Marokko. Dort wo unser Idriss wohnt ist das "Nomadenland". Aber auch in den Gebirgen des Landes und in der Wüste treffen wir Sie an. Wir haben mit vielen Nomaden Kontakte gehabt. Eine Abhandlung über unsere diesbezüglichen Aktivitäten können Sie heute lesen.

Viel Spass dabei

und wir wünschen eine gute Nacht hier in dem herrlichen Tafroute

Idriss und Wolfgang

Aber halt, ehe Sie umschalten. Ich habe heute in Tafraoute einen Baum entdeckt, der hatte tolle Blüten. Die müssen Sie sehen:

10.03.2019: nochmals, weil die Blüte so schön ist!

09.03.2019: Tafraoute – die einzigartig Steinwelt, genauer die Les Peintures („painted rocks“), eine Naturmalerei, für die der belgische Maler Jean Vérame 1983 auf einem großflächigen Gelände unzählige Granitblöcke mit mehr als 20.000 Kilogramm Farbe in verschiedenen Tönen zum Leuchten brachte, ist unser heutiges Ziel +++ Früh sonnig 9 Grad, Mittag 29 Grad sonnig, abends klar 22 Grad

Tafraoute – die einzigartig Steinwelt, genauer  die Les Peintures („painted rocks“), eine Naturmalerei, für die der belgische Maler Jean Vérame 1983 auf einem großflächigen Gelände unzählige Granitblöcke mit mehr als 20.000 Kilogramm Farbe in verschiedenen Tönen zum Leuchten brachte, ist unser heutiges Ziel

Heute gehen wir alles in Ruhe an. 10 Uhr fahren wir in Richtung der bemalten Steine. Kunst hin und Kunst her, es gibt unzählige Diskussionen über diese bemalten Steine, ob es nun Kunst ist oder nicht.

Tafraout, genauer, seine Menschen profitieren von dieser Idee, über die Touristen, die wegen der bunten Steine kommen.

Und wir fahren dort auch hin. Man muss dieses Schauspiel mal in Augenschein genommen haben. Wir haben Fotowetter und es ist wieder warm geworden.

Wir wandern hinunter zu den großen bunten Steinen.

Danach rollen wir wieder in unser Camp zurück.

Tafraoute hat sich wieder mal gemausert, sanierte Restaurants und moderne Einkaufsmöglichkeiten reihen sich ein in eine einzigartige palmenübersäte Straße, mit einem neuen Schwimmbad und einen Kinderspielplatz. Die Moschee ist erneuert und der Vorplatz bepflanzt.

Vergangenes Wochenende gab es da jährlich stattfindende Mandelblütenfest. Da ist die ganze Stadt auf den Beinen und eine riesige Musikbühne sorgt für Stimmung. Voriges Jahr hatten wir das Vergnügen dabei zu sein.

Heute hat der Chef des Camps alle Franzosen zu sich zum Essen eingeladen. Eine gute Geste, die wir natürlich kennen. Marokkaner sind gastfreundliche und durchweg nette und sehr rücksichtsvolle Menschen.

Da wir heute Nachmittag frei haben begebe ich mich in meine Lieblings Stadt und genieße das Treiben von meinem Lieblings Café.

Diese Tätigkeit ist ein großes Vergnügen. Bei einem Minztee beobachte ich die Menschen und ihr Treiben. Hinter mir werden Schmalzkringel bereitet und die Leute greifen gern zu. Ich lass mich nicht lange bitten und probiere wieder mal diese typisch marokkanische Süßigkeit.

Eine Augenweite ist das abendliche Panorama des Gebirges hinter unserem Camp. Da oben gibt es kleine Dörfer, die man nicht sieht, aber erwandern kann.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht – morgen kann man ausschlafen, wir haben einen Ruhetag im Angebot.

Idriss und Wolfgang

09.03.2019: noch Bilder
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08.03.2019: Das Palmental Ait Mansour ist ein Paradies, dass wir heute besuchen möchten. +++ Das Palmental Ait Mansour ist ein Paradies, dass wir heute besuchen möchten.

Das Palmental Ait Mansour ist ein Paradies, dass wir heute besuchen möchten.

Wir sind, wenn wir etwas Zeit in Marokko haben, oft für unsere Kunden unterwegs und suchen ständig neue sehenswerte Dinge in Marokko.

So geschah es auch vor einigen Jahren auf der Suche nach interessanten Dingen, dass wir das etwas versteckte Tal entdeckten.

Es ist immer einen Besuch wert und so haben wir es in unsere Tourenpläne aufgenommen. Ehemals haben wir es nur besucht, um einen Spaziergang zu unternehmen, heute laufen wir auch etwas in dem Palmenparadies und kochen gemeinsam Taginen und übernachten auch noch an Ort und Stelle.

Bis vor kurzem haben wir dazu natürlich noch ein Lagerfeuer entfacht, diesmal wurde es uns verboten.

Zum Kochen einer Tagine gehören natürlich einige Zutaten, die wir frisch auf dem Markt in Tafraoute kaufen wollen.

Ein paar Untersetzer für die Taginen und Holzkohle ist die Grundausstattung für das Kochen.

Gemüse und Fleisch gehört in die Tagine und deshalb besuchen wir einen Fleischer und die Gemüsehändler.

Was kommt denn da so in eine Tagine hinein?

Nun, da kann jeder selbst wählen, was er möchte. Wir kaufen 500 g Rindfleisch. Hier muss man aufpassen, dass das Fleisch nicht zu mager ist, einen Knochen und etwas Fett muss mit dabei sein. Die Tagine schmeckt sonst nicht, das Fleisch ist wie Stroh.

 

Danach fahren wir in die Wunderwelt von Ait Mansour. In Serpentinen muss man vorerst eine Höhe meistern, ehe es in das Tal geht.

Eine atemberaubende Strecke fahren wir bis zu dem Stellplatz, den eine Frau betreut. Mitten zwischen den Palmen parken wir unsere Autos ehe der kleine Spaziergang beginnt. Am ende der Wanderung gibt es ein kleines Café´ wo man ein Getränk erhalten kann.

Danach beginnen wir die Taginen vorzubereiten. Die Kochzeit beträgt ca. 3 Stunden.

Das Rezept ist einfach und für die Hausfrau gibt es nach dem Essen nicht viel Arbeit.

Hier im Schnelldurchgang das Rezept:

Zuerst kommt etwas Olivenöl auf den Taginenboden. Dann werden viel Zwiebelringe aufgelegt und ebenso viele Tomatenscheiben. Danach schichten wir das Fleisch turmmäßig auf. Das Gemüse wird nun aufgeschichtet. Alles turmmäßig und fürs Auge muss auch etwas getan werden.

Das Motto: wer fertigt die optisch beste Tagine gilt bei allen Berber Frauen. Also möglichst buntes Gemüse kaufen, damit man Sieger wird.

Nicht vergessen darf man das Gewürz. Eine Mischung aus Salz, Pfeffer, Ras el Hanout, süßer Paprika, Safran oder Kurkuma. Reichlich darüber verteilen und dann den Deckel darauf. Nun stellt man die Tagine auf einen speziellen Kocher, der mittels Holzkohle das Ganze zum Köcheln bringt. Nun braucht man Geduld, so ca. 3 Stunden. Immer mal nach dem Rechten schauen und etwas Wasser aufgießen, wenn es in de r-Tagine verdampft ist.

Dann guten Appetit.

Es gab noch etwas Wein und Bier als Absacker ehe es in die Federn geht.

Eine gute Nacht wünschen Idriss und Wolfgang

08.03.2019: noch Bilder

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07.03.2019: Tafraoute – die einzigartig Steinwelt ist unser heutiges Ziel +++ Früh sonnig 9 Grad, Mittag 17 Grad sonnig, abends klar 14 Grad

Tafraoute – die einzigartig Steinwelt ist unser heutiges Ziel

Wir grüßen heute schon einmal an dieser Stelle unsere Gäste der „Marokko hautnah Tour“, die alsbald beginnen wird und die auch durch diese Wunderwelt führen wird.  Wir hoffen, dass Sie diese Live Berichte fleißig lesen, um sich auf die 33 tägige Tour in Marokko vorzubereiten.

Wir verlassen Taliouine in Richtung Ighrem, wo wir zu Mittag speisen wollen. Ehe das aber geschieht, durchfahren wir eine landschaftliche Wunderwelt in einem sehenswerten Tal, das durch einen Fluss durchflossen wird. Der Fluss zerstörte oft die kleine Straße, die mehrmals saniert wurde. Nun hat man dieses Vorhaben bestimmt aufgegeben, denn alljährlich zerstörte der wilde Wasserlauf die neuen Straßen.

Auf einigen Kilometern führt nun eine durch LKW festgefahrene Piste, durch Täler und Höhen. Wir erleben ein Feuerwerk der Natur und menschlichen Daseins.

Terrassen Wirtschaft wird hier betrieben. Es gibt wenig Regen und der wird durch die Terrassen gut aufgefangen. Kleine Felder werden durch Frau (!) mittels Esel und Holzpflug bestellt. Meistens gedeiht hier Getreide.

Wir sehen viele Blumen, Kakteen und Sukkulenten.

Die Gegend um die kleine Stadt Tafraoute im südwestlichen Antiatlas gehört zu den schönsten Landschaften, die Marokko zu bieten hat.

Die auf 1000 Höhenmetern gelegene Kleinstadt Tafraoute liegt im Südwesten des Antiatlas, der sich von der Atlantikküste über Ouarzazate bis an das Tafilalet nach Nordosten erstreckt. Sie zählt ungefähr 7000 Einwohner und gilt als traditionelles Zentrum der für ihre Gastfreundschaft und Offenheit

Schon die kurvenreiche Anfahrt aus Richtung Taliouine ist beeindruckend und bietet atemberaubende Panoramen, die aber von der Granitlandschaft, von der Tafraoute umgeben ist und in die die Stadt nahtlos übergeht, noch übertroffen wird. Man braucht vom Zentrum keine zehn Minuten zu Fuß, um Tafraoute hinter sich zu lassen und plötzlich von Palmen und Granitfelsen, die von Wind und Wetter merkwürdig verformt wurden, umgeben zu sein.

In dem Ort herrscht eine Seelenruhe. Es gibt mehrere Gästehäuser und kleine Hotels, ein paar einfache Restaurants, einen empfehlenswerten Hammam und einen Markt, der regelmäßig stattfindet. Zu den touristischen Highlights, die wir von Tafraoute aus gezielt ansteuern sind die Les Peintures(„painted rocks“), eine Naturmalerei, für die der belgische Maler Jean Vérame 1983 auf einem großflächigen Gelände unzählige Granitblöcke mit mehr als 20.000 Kilogramm Farbe in verschiedenen Tönen zum Leuchten brachte.

Tafraoute bietet viele Möglichkeiten zum Erkunden. Kleine Gassen münden auf verschiedene Plätze mit den unterschiedlichsten Einkaufsmöglichkeiten. Besonders interessant sind die hier gefertigten speziellen farbigen Lederschuhen (Babuschen) sowie die von den Frauen in Kooperativen hergestellten unterschiedlichen Produkte aus den Früchten des Argan Baumes.

Eigentümlich genug, findet sich dieser Argen Baum nur in diesen Gegenden, sonst nirgendwo auf der Erde. Der Argan Baum hat in der Regel die Größe unserer Obstbäume Die Frucht selbst, von der Größe einer Olive, sieht, wenn vollkommen reif, hochgelblich aus und hat einen widerlich süßen Geschmack, für Menschen ist sie vollkommen ungenießbar. Aber desto mehr wird sie von den auf den Bergabhängen weidenden Ziegen und Schafen aufgesucht. … Der braune faltenreiche Stein der Frucht, länglich von Gestalt und so groß wie ein Aprikosenkern, schließt einen weißen Kern ein, der äußerst bitter schmeckt, aber ein sehr gutes Öl liefert, das in diesen Gegenden allgemein zur Speisebereitung benutzt wird.

Überall in Tafraoute sind gemütliche Kaffee- bzw. Teehäuser zu finden, die den Tag nicht lang werden lassen. Oft sitzen unsere Gäste so manch einen Vor- oder Nachmittag bei einem guten Pfefferminztee und vorzüglichem Gebäck vom nahen gelegenen Konditor verbracht und einfach das Treiben beobachtet. Eine sehr erholsame Tätigkeit.
Über die Jahre hinweg beobachten wir: Tafraoute gehört wahrlich nicht zu den Orten Marokkos, mit denen es spürbar bergab geht. Hier spürt man einen sehr allmählichen Anstieg an Lebensqualität. Der Ort ist schöner geworden, gepflegter und sauberer.
Wir landen schnell auf unserem Camp, der zu dieser Jahreszeit gut belegt ist.

Wir richten uns ein und genießen die Panoramen und den Abend.

Wir wünschen eine gute Nacht hier in der Steinwelt von Tafraoute

Idriss und Wolfgang

07.03.2019: noch Bilder

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06.03.2019: Wir fahren in den Antiatlas nach Taliouine und besuchen eine Safran Kooperative +++ Früh sonnig 10 Grad, Mittag 23 Grad sonnig, abends klar 18 Grad

Wir fahren in den Antiatlas nach Taliouine und besuchen eine Safran Kooperative

Wir verlassen unser Camp „Atlas View“ in Richtung Taznakht. Taznakht ist ein bekanntes Teppichzentrum. Ein Kooperative verkauft die guten Stücke, die in Heimarbeit angefertigt werden.

Wir fahren durch trockene Gebiete, es hat lange nicht geregnet und halten in Taznakht für eine Pause und einen Brot Kauf an.

Dann rollen wir über eine Ebene in Richtung Taliouine.

Taliouine befindet sich in einem langgestreckten Tal am Fuße des Gebirgsmassives Djebel Siroua (Jbel Sirwa). Der Ort zieht sich entlang der N 10 auf einer Seite des Flusses, der kurze Zeit später die fruchtbare Souss-Ebene bewässert. Die N10 ist nach wie vor eine wichtige Handelsverbindung zwischen Ost und West. Sie verbindet Agadir über Taroudant im Westen und Ouarzazate über Taznakht im Osten. Außerdem endet in der Nähe die R 106, die östlich von Tafraoute beginnt und die Verlängerung der Handelswege auch von der südwestlichen Küste durch den Anti-Atlas darstellt.
Hier gibt es Geschäfte, aus den Teestuben lässt sich das quirlige Treiben beobachten..

 Ende Oktober/Anfang November blüht in den Tälern des Sirwa der Safran-Krokus, jährlich wird in Taliouine ein Festival gefeiert. Die Frauen ernten die Krokusse am Morgen und zupfen die aromatischen wertvollen tief orangefarbenen Blütenstempel aus. Überall sieht man an den Wegrändern danach die lilafarbenen Krokusse liegen, Ihrer Stempel beraubt. In dieser Region wird viel mit Safran gewürzt; häufig wird Safrantee gereicht. Früher wurde der Farbstoff auch zum Färben genutzt.
Wir besuchen eine Safran Kooperative und staunen nicht schlecht mit welchen Mittel der teure Safran als falscher Safran angeboten wird.

Hier in der Umgebung gibt es viele Speicherburgen, auch Agadire genannt. Viele von ihnen sind noch in umfänglicher traditioneller Nutzung. Hier liegen Gebrauchsgegenstände und auch je nach Jahreszeit die Ernte der Dorfbewohner. Die Gebäude an sich werden - da sie noch gebraucht werden- wie eh und je von den Männern des Dorfes aus eigenen Mitteln gemeinschaftlich repariert.

Morgen fahren wir auf einer landschaftlich schönen Strecke an solchen Agadiren vorbei.

Auf dem heutigen Camp angekommen richten wir uns ein. Wir waschen heute Wäsche und kochen eine Tagine mit Rindfleisch und Gemüse.

Wir wünschen eine erholsame Nacht und morgen eine gute Stadt in den schönsten Teil Marokkos, den Antiatlas.

Idriss und Wolfgang

06.03.2019: noch Bilder

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05.03.2019: Wir besuchen die Kasbah Ait Ben Haddou und sitzen beim Tee im Nomaden Zelt +++ Früh sonnig 10Grad, Mittag 28 Grad sonnig, abends klar 23 Grad

Wir besuchen die Kasbah Ait Ben Haddou und sitzen beim Tee im Nomaden Zelt

Wir starten zu unserer Expetition um 10 Uhr in Richtung Kasbah Ait Ben Haddou. Wenige Kilometer finden wir einen Parkplatz. Von dort sind es einige Schritte zu dem grandiosen Panorama der Kasbah.

Ait-Ben-Haddou befindet sich in den Ausläufern an den Südhängen des Hohen Atlas in der Provinz Ouarzazate und ist der berühmteste Ksar im Ounila-Tal. Der Ksar von Aït-Ben-Haddou ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Architektur Südmarokkos. Der Ksar ist eine hauptsächlich kollektive Wohngruppe.

Der als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannte Ksar Ait Ben Haddou in Ouarzazate ist eine der außergewöhnlichsten Kasbahs in Marokko die wir unbedingt besuchen möchten. Diese riesige Festung, die aus sechs Kasbahs und fast fünfzig Ksours (individuellen Kasbahs) besteht, ist ein hervorragendes Beispiel für die Lehm Architektur des Südens Marokkos.

Aït Benhaddou liegt inmitten eines Tals nahe den Ausläufern des Atlas-Gebirges, nur 32 km von Ouarzazate, der Filmhauptstadt Marokkos, entfernt. Ouarzazate trat erstmals mit dem Hollywood-Film Lawrence of Arabia in den internationalen Fokus. Aït Benhaddou trat in diesem Film auf. Orson Welles nutzte es als Standort für Sodome und Gomorrah. und für Jesus von Nazareth wurde der ganze untere Teil des Dorfes wiederaufgebaut.

Seitdem sind viele berühmte Regisseure in seine Fußstapfen getreten, um die herrliche Landschaft von Ouarzazate zu nutzen. Internationale Filme, die in den letzten Jahren dort gedreht wurden, sind: die französische Version von Cleopatra, Bertoluccis Sheltering Sky, Scorseses Kundun, Gillies MacKannons Hideous Kinky, Ridley Scotts Gladiator, Black Hawke Down, Oliver Stones Alexander The Great, Ridley Scotts Himmelreich und Penelope Cruz Sahara

Aït Benhaddou ist gut erhalten und in hervorragendem Zustand gehalten, mit dem Ziel, mehr Touristen in den Süden zu bringen, um prächtige Bauwerke wie Aït Benhaddou zu sehen.

Die Kasbah Aït Benhaddou ist innen mit einer labyrinthartigen Reihe von sandsteinfarbenen Türmen und Wänden geschmückt. An einer Seite des Dorfes können wir ein Flussbett sowie mehrere Palmenhaine und Bäume entlang des Flussufers gesehen werden.

Derzeit gibt es ein Restaurierungsprogramm, um diese Häuser vor weiterer Erosion zu schützen. mit dem Ziel, das Dorf schließlich neu zu besiedeln.

Nach unserer Besichtigung fahren wir wieder zurück auf dem Camp. Nachmittags sitzen wir gemütlich im Nomadenzelt der Familie und trinken einen Tee.

Wir wünschen eine erholsame Nacht und morgen eine guten Start in den schönsten Teil Marokkos, den Antiatlas.

Idriss und Wolfgang

05.03.2019: Brotbacken im Lehmofen

Brot backen im Lehmofen

Marokkanische Familien im Süden Marokkos backen ihr Brot selbst. Obwohl die Brotpreise in Marokko staatlich gestützt werden. Ein Fladenbrot kostet 1,5 Dirhams, das sind ca. 10 Cent. Hier in Ait Ben Haddou können wir das Brotbacken gut beobachten. Der Lehmofen steht geschützt vor Sonneneinstrahlung hinter einer Wand aus Riesenpfahlrohr und einem großen Pfefferbaum. Zunächst wird der Lehmofen mit Holz, das vorher gesammelt wurde, angeheizt. An der Seite steht auf Metallfüßen ein Backblech. Auf das streut die Hausfrau eine handvoll kleine Steine. Alles wird nun ordentlich erwärmt. In der Zwischenzeit holt die Frau des Hauses die vorbereiteten rohen Brotteige. Nun wird über einen Stein ein Tuch geworfen. Auf dieses wird ein solcher Brotteig gelegt. Mit der Hand wird nun das Brot zu einem Fladen ausgedrückt. Dieser schallplattengroße Fladen wird auf eine Kelle mit Stiel gelegt und gekonnt auf das heiße Blech mit den Steinen geworfen. In ca. 7 Minuten ist das erste Brot fertig: Guten Appetit!

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05.03.2019: schöne Ansicht des Camps "Atlas View"

05.03.2019: Filme, die in Ait Ben Haddou gedreht wurden
05.03.2019: Ein Künstler, der unglaubliches aus Holzteilen fertigt
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04.03.2019: Wir fahren nach Ouarzazate +++ Früh sonnig 9 Grad, Mittag 28 Grad sonnig, abends klar 23 Grad

Wir fahren nach Ouarzazate

Ouarzazate mit ihren 80.000 Einwohnern ist zugleich Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt relativ zentral in Marokko in 1160 m Höhe zwischen den beiden Gebirgsketten des Atlasgebirges. Nahe der Stadt findet sich der El-Mansour-Eddahbi-Stausee, welcher durch den Fluss Dadès gespeist wird und wiederum sein Wasser in das Wadi Draa fließen lässt. Der Drâa fließt wiederum durch das sehr beeindruckendes Draa Tal in die Sahara.

Die malerische Lage und das Vorhandensein von Kulturschätzen wie dem UNESCO Weltkulturerbe Kasbah Ait Ben Haddou oder der Kasbah Taourirt, eine der prächtigsten Kasbahs des Landes, sowie die sehr bekannten Filmstudios in der Nähe der Stadt, machen Ouarzazate zu einem Magneten für Besucher.

Unser Ziel ist heute ein Campingplatz der Familie Houma, die ich seit 1999 kenne. Wir besuchen sie regelmäßig und unterstützen Sie wirtschaftlich. In der Zwischenzeit haben Sie ein kleines Camp errichtet, der unseren Gästen einen grandiosen Blick über ein Flusstal hinüber zum Hohen Atlas freigibt.

Heute haben wir mit der Wetterlage großes Glück und können draußen sitzend die Bergkulisse genießen.

Rund um Ouarzazate findet man mehrere Filmstudios, etwa die Atlas Corporation Studios, welche im Jahr 1983 vom Hotelier Mohamed Belghmi gegründet wurden. Hier wurden in der Vergangenheit zahlreiche Bibel- und Monumentalfilme gedreht, darunter “Die Bibel – Josef”, “Die Päpstin”, “Das Jesus Video” oder auch “Gladiator”. Überall finden Filmteams passende Plätze, um Filmszenen zu drehen und benutzen die hier wohnenden Menschen als passende Statisten.

Gut 30 Kilometer westlich von Ouarzazate findet man zudem die Kasbah Aït Benhaddou, die wir morgen besuchen werden, welche ebenfalls als Drehort, unter anderem für den Film “Lawrence von Arabien” bekannt geworden ist. Die vielen Filmstudios machen Ouarzazate zum Zentrum der marokkanischen Filmproduktion, umgangssprachlich wird die Stadt auch oft als “Mollywood” bezeichnet. Sogar die Wüstenszenen des ersten Star Wars Films wurden in der Umgebung von Ouarzazate gedreht. Auch ein Teil der sehr beliebten Fernsehserie “Game of Thrones” wird hier in den Studios von Ouarzazate produziert.

Die Stadt Ouarazazate verfügt über das größte solarthermische Kraftwerk der Welt. Dieses hat eine Kapazität von 500 MW und soll bis zum Jahr 2020 insgesamt über 2 Gigawatt an Leistung im Solarenergiebereich verfügen.

Ein 2. Riesiges solarthermische Kraftwerk wird derzeit in der Westsahara errichtet.

Wir machen nach Ankunft in Ouarzazate eine Mittagspause in einem Restaurant und besuchen anschließend den bekannten Supermarkt „Dimitrie“.

Anschließend rollen wir auf dem Camp der Familie.

Wir wünschen eine ruhige Nacht

Idriss und Wolfgang

04.03.2019: Ein Mimosenbaum
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03.03.2019: Wir fahren nach Agdz +++ Früh sonnig 12 Grad, Mittag 28 Grad sonnig, abends klar 23 Grad

Wir fahren nach Agdz

Wir verlassen den Stellplatz des Observatoriums in Richtung Agdz. Man fährt durch das mit herrlichen Palmen übersäte Draa Tal.

Agdz ist eine Stadt mit etwa 15.000 Einwohnern. Hier gibt es Arkaden vor den Läden, damit die Hitze der Sonne nicht auf das Warenangebot strahlen kann.

Zunächst fahren wir am Palmenhain hinter dem Bett des Oued Draa entlang. Hier wachsen Luzerne, Weizen, Henna, verschiedene Gemüse ...... nicht die Obstbäume zu erwähnen: Orangenbäume, Dattelpalmen, Oliven-, Mandel-, Granatäpfel, Reben ... .

Es ist eine privilegierte Umgebung, wo man im Schatten der Palmen eine unglaubliche Vielzahl von Vogelarten beobachten kann. Ein idealer Ort, um sich auszuruhen und die frische Luft zu genießen, nichts zu tun, einfach im Einklang mit der Natur zu sein oder das Leben ist langsam.

Auf dem Hauptplatz in Agdz befinden sich der Souk, der Gemüse Souk und viele Geschäfte. Jeden Donnerstag zieht der große Souk am Ausgang der Stadt alle Einwohner der Dörfer der Region an.

Wir machen in Agdz eine Rast, um ein Mittagessen einzunehmen. Wir gehen dann auch noch unsere Vorräte auffüllen und danach rollen wir in den Oasencamp ein.

Wir genießen noch ein wenig die Sonne, ehe wir in unsere rollenden Hotels einrücken.

Wir wünschen eine geruhsame Oasennacht.

Idriss und Wolfgang

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02.03.2019: Guten Morgen Marokko

Heute Morgen: Sonnenaufgang in Oulad Driss bei M`Hamid

02.03.2019: Wir wandern zur 800-jährigen Kasbah in Bounou, wollten zum Café „Fata Morgana“ gehen und fahren schließlich zum SaharaSky, die erste private Sternwarte in Nordafrika +++ Früh sonnig 12 Grad, Mittag 28 Grad sonnig, abends klar 21 Grad

Wir wandern zur 800-jährigen Kasbah in Bounou, wollten zum Café „Fata Morgana“ gehen und fahren schließlich zum SaharaSky, die erste private Sternwarte in Nordafrika

Früh ist eine sportliche Betätigung angesagt. Ein Spaziergang zur 800-jährigen Kasbah in Bounou. Das sind ca. 3 Km bis zum lohnenswerten Ziel, denn die Kasbah dient oft auch als Filmkulisse, die mitten in der Sandwüste liegt. Einige Familien wohnen noch dort, auch unser Ali, der heute eigentlich Kuchen backen wollte. Café und Kuchen ist die Spezialität des Cafés „Fata Morgana“, dass ehemals der Isolde Neumann gehört. Ali war der Angestellte von Isolde, die leider vor einigen Jahren verstarb.

Ali kränkelt. Liegt im Bett mit Rückenschmerzen. Da gibt es keinen Kuchen und auch keine Kaffee.

Wir fahren deshalb schon ein wenig zeitiger in Richtung Observatorium los. Die strecke kennen wir schon aber das Wetter ist wunderschön und reizt zu Fotos.

Im Observatorium angekommen, richten wir uns ein und genießen erst einmal das Wüstenklima hier vor Ort.

Die Düne Tinfou erhebt sich vor dem Hotel und lockt viele Hotelgäste aus Zagora an.

20 Uhr gibt es eine 3 Gänge Menü und ab 22 Uhr wird uns unser Patrick die Sterne zeigen.

Da wir keine Erfahrung im Umgang mit Teleskopen haben, hilft uns Patrick den richtigen Durchblick zu erhalten. Er hilft uns gerne auf unserer Reise durch den klaren Himmel zu zahllosen Sternen, Galaxien, Nebeln, und natürlich zu den Planeten und Monden unseres Sonnensystems.
Dank der hohen Transparenz der Atmosphäre hier vor Ort an den meisten Tagen im Jahr kann man wegen der zahllosen sichtbaren Sterne die gesamten Sternbilder ausmachen.

SaharaSky ist die erste private Sternwarte in Nordafrika, eingerichtet auf dem Dach eines Hotelgebäudes und ausgestattet mit einem reichhaltigen Inventar an "state of the art" Instrumenten wie Schmidt-Cassegrain und Ritchey Chrétien Teleskopen bis zu 16 Zoll (400mm) Öffnung.

Ab 22 Uhr wird es sternenspannend. Wir stehen auf dem Dach des Hotels und schauen mittels Teleskopen, die alle von Patrik einen Namen verpasst bekommen haben, in den klaren Sternenhimmel der Sahara.

Wir wünschen an dem einmaligen Ort inmitten der Sahara eine geruhsame Wüsten Nacht

Idriss und Wolfgang

02.03.2019: noch Bilder
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02.03.2019: 800 jährige Deckenkonstruktion
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01.03.2019: Wir fahren ihn die „richtige“ Sandwüste nach M`Hamid am Erg Chegaga und besuchen eine traditionelle Keramikproduktion +++ Wir fahren ihn die „richtige“ Sandwüste nach M`Hamid am Erg Chegaga und besuchen eine traditionelle Keramikproduktion

Wir fahren ihn die „richtige“ Sandwüste nach M`Hamid am Erg Chegaga und besuchen eine traditionelle Keramikproduktion

Wüstenfans aufgepasst: jetzt kommt der Wüstenhöhepunkt unserer Tour: wir starten einen M’hamid El Ghizlane wird meist nur M’hamid genannt, ist eine kleine Oasenstadt im Süden Marokkos mit etwa 7.500 Einwohnern.

Doch zuvor halten wir in der Töpferstadt Tamegroute um mit unserem Führer Mohammed, eine 3-stöckige Kasbah anzuschauen, die Sklaven errichteten.

Die Sklaven schufen auch den riesigen Palmengürtel im Draatal und wurden dann zu Marokkanern, die heute dieses riesige Gebiet besiedeln.

Der Ort ist für seine grünen Töpferartikel bekannt.

Weiter fahren wir in Richtung M`Hamid

Die Asphaltstraße endet in M`hamid, und von dort geht es nur über Pisten weiter zum Erg Chegaga. Dieses Dünenmeer ist noch ausgedehnter als der Erg Chebbi, aber nicht bewohnt, deshalb gibt es dort auch noch keine Auberges. Bis Ende der 1980er Jahre war das Gebiet für Touristen wegen der Grenznähe überhaupt nicht zugänglich, deshalb ist die Gegend touristisch zum Glück noch nicht so überentwickelt wie der Erg Chebbi.

Ein Höhepunkt des Ortes ist das jährlich stattfindendes Nomaden-Musik-Festival in M`hamid

Zudem kleiden sich Einwohner von M`hamid und Nomaden aus der Umgebung in ihren traditionellen Festgewanden.

Nach einem Tee in M`Hamid rollen wir gemächlich zurück zu unserem Camp, der im Ort Oulad Driss liegt.

Luc, ein Belgier führt das Camp „Carrefour des Nomades“ seit einiger Zeit und ist bemüht, das heruntergekommene Camp wieder auf Vordermann zu bekommen. Wer es auch besuchen möchte, für den hier die GPS Koordinaten: N 29°49`45.35“ W -5°39`50.54“

Er liegt wüstenhaft inmitten einer Oase und im Saharasand - ringsherum Dünen. Es gibt einen Pool, wenn es wärmer wird und viel Ruhe, die diese in der Wüste suchen. Da wir befreundet sind, möchten wir für das wunderschön gelegene Hotel und Camp etwas werben. Besuchen Sie deshalb seine Internetadresse: www.carrefourdesnomades.com

Wir genießen die Ruhe des Platzes, ehe es morgen wieder mal viel zu erleben gibt.

Deshalb bleiben Sie uns treu!

Eine ruhige Wüstennacht wünschen

Idriss und Wolfgang

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01.03.2019: Ein männlicher Fruchtstand einer Palme

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28.02.2019: Heute haben wir einen verdienten Ruhetag im schönen Oasengarten von Zagora +++ Früh sonnig 10 Grad, Mittag 24 Grad sonnig, abends klar 17 Grad

Heute haben wir einen verdienten Ruhetag im schönen Oasengarten von Zagora

 

Idriss und Wolfgang wünschen eine geruhsame Oasennacht

27.02.2019: Wir besuchen den bunten Souk von Zagora und abends gibt es Lagerfeuer mit Harira +++ Früh sonnig 10 Grad, Mittag 23 Grad sonnig, abends klar 17 Grad

Wir besuchen den bunten Souk von Zagora und abends gibt es Lagerfeuer mit Harira

Zagoras Souk ist sehr bekannt und früher befand er sich im Herzen der Stadt. Die Menschen strömen aus den nahen liegenden Orten mit ihren frischen Produkten auf den Markt, um sie dort feil zu bieten.

Der Platz war ideal für die einfachen Menschen, die Händler und die Besucher aus Zagora und Umgebung. Die Immobilie aber war für jene, die das Sagen oder genauer ausgedrückt, das notwendige „Kleingeld“ dafür haben, wertvoll und so wurde der kleine Mann verjagt und auf eine neue Fläche weit außerhalb des Ortes geschickt. Es dauerte eine ganze Weile, ehe sich dieser neu platzierte Souk etablierte

Da wir den Besuch dieses Souks in unserem Reiseprogramm aufgenommen hatten, verzichteten wir kurzfristig auf dessen Besuch. Seit einem Jahr besuchen wir diesen mit unseren Mitfahrern wieder. Er ist bunt und inhaltsreich wie ehe und je geworden. Alles was der Mensch so zum täglichen Leben benötigt, wird angeboten. Handwerker stellen ihre Produkte aus, die Dattelhändler und die Obst- und Gemüse Händler sind wieder da. Gebrauchsgegenstände vom Bett bis zur Taschenlampe und Produkte für die Feldbearbeitung alles findet man auf dem Markt.

Für unsere Gäste ist es bestimmt erstaunenswert, was da alles so selbst von den Menschen hergestellt wird. Keine Massenproduktion, sondern eine individuelle Produktion von Unikaten dominiert hier auf dem Souk.

Meine Aufgabe heute: der Einkauf der Zutaten für die abendliche Harira, die gekocht wird. Diese Harira, eine marokkanische Suppe gibt es in 2 Varianten. Eine einfache, die man überall für 2 Dirham kaufen kann und jene, die die noble Variante ist, die man aber selbst kochen muss. Da ist Rindfleisch darin, das bei der einfachen Suppe fehlt. Vor allem ist frischer Ingwer und etwas Zitronen Saft in der Suppe. Das ergibt einen frischen und völlig anderen Geschmack der Suppe.

Wir kochen diese in einem Kessel über Holzfeuer. Das dauert etwas, ist aber attraktiver als das Kochen in einem einfachen Topf. 

Da wir unterschiedliche Teilnehmerzahlen uns Eigen nennen, haben wir natürlich auch unterschiedlich große Kessel im Angebot. Diesmal kommt der kleine Hessel zum Einsatz. Wir hatten aber auch schon einmal 42 Gäste zu beköstigen, dann kommt natürlich unser großer Kessel zum Einsatz.

Als ein gewisser Höhepunkt kommt noch ein Lagerfeuer hinzu, dass aus dem herumliegenden Palmenholz bedient wird.

Heute mussten wir etwas vorsichtig „heizen“, da das Camp gut besucht war und die europäischen Gegebenheiten in den Köpfen tief verwurzelt sind. Da wir aber Gott sei Dank in einem toleranten Marokko weilen, gibt es hier Freiheiten, die uns das Leben wesentlich vereinfachen.

Die suppe hat offensichtlich ganz gut geschmeckt, wir saßen noch etwas beim Weine zusammen und nun wünschen wir eine geruhsame Oasen Nacht.

Idriss und Wolfgang

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26.02.2019: Wir fahren nach Zagora +++ Früh sonnig 12 Grad, Mittag 22 Grad sonnig, abends klar 18 Grad

Wir fahren nach Zagora

9.30 Uhr verlassen wir unser Camp in der Todra Schlucht und beginnen eine Tour der Superlative.

Für mich eine, die für mich als herausragend daher geht. Welche Tour ist wohl die Beste frage ich mich und könnte darauf nur folgendes antworten: „es gibt sehr unterschiedliche Touren hier im grandiosen Süden Marokkos, jede ist andersartig und jede ist daher die Schönste“.

Alnif, die Militär- und Oasenstadt, Tazzarin und N`Kob die beiden Oasenorte passieren wir heute, wüstenhaft bei herrlichsten Marokko Wetter. Was will man wohl mehr. Genießerisch richtet sich mein Blick in die unterschiedlichen Wüstengegenden. Die Orte wuseln vor Geschäftigkeit und versprühen ein typisch marokkanisches Flair.

Die ersten Schirmakazien tauche auf und weisen auf den tiefen Süden Marokkos hin. Es werden mehr und mehr und dann taucht eine blau blühende Buschpflanze auf. Gebirge wie aus dem Bilderbuchstellen sich dar und der Fluss Draa, der heute viel Wasser trägt wird passiert und schon geht es links herum auf die neugebaute und für mich die Straße der Kasbahs geltende mit traumhaften Lehmburgen geschmückte Straße.

Viele dunkelhäutige Zeitgenossen deuten darauf, dass vor langer Zeit ihre Vorfahren als Sklaven aus dem Sudan und anderen Zentralafrikanischen Ländern den größten Plamen Hain pflanzten und sie damals den damaligen Herrscher baten Marokkaner zu werden. Der damalige König willigte ein und so gibt es hier die vielen „gegrillten Menschen“ – so der Spruch meines mitfahrenden Marokkaners.

Bald passieren wir unseren Zielort – Zagora.

Es gibt im Leben eines jeden Menschen Momente, in denen er sich eine Palme, Schirmakazie oder zumindest einen Kameldornstrauch (Zickzackdorn oder marokkanischer Stacheldraht!) wünscht und ungestört sein möchte. Zumindest kurz, ganz kurz. Und man könnte denken, hier am Ende der asphaltierten Straße in Grenznähe sollte das gehen. In einem Land mit einer Grundfläche ungefähr so groß wie Österreich und Deutschland zusammen genommen, auf der aber sehr deutlich weniger als die Hälfte der Bevölkerung der beiden Länder lebt, von welcher sich wiederum ein Drittel weit weg im Norden in Casablanca und den anderen Großstädten aufhält. Und dennoch: Selbst in M'hamid, am "Ende der Welt", oder hier in Zagora ist man nie allein. Wie überall in Marokko. Immer kommt jemand daher, um zumindest "Bonjour, ça va" zu sagen.
Ja, wie geht das?

Kommen Sie, liebe Leserinnen und liebe Leser mal mit uns mit, dann können Sie dieses Phänomen selbst erleben.

Die ehemalige Karawanenstation und heutige Provinzhauptstadt Zagora, am Rande der Wüste Erg Chegaga, ist in den letzten Jahren touristisch stark ausgebaut worden und hat heute etwa 35.000 Einwohner. Der kegelförmige Hausberg Djebel Zagora überragt die Stadt. Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für eine Reise in die Sahara.

Zagora befindet sich im Drâatal (Vallée du Drâa), einem Flussbett, das sich von Ouarzazate über 1100 km bis an den Atlantik zieht, wenn der Drâa Wasser führt. Das Tal ist für viele Marokkokenner das schönste Tal und die eindrucksvollste Landschaft des Landes. Der schönste Teil des Drâa-Flusses mit blühenden Gärten und Feldern verläuft von seiner Quelle am Stausee von El Mansour bis Zagora, bevor er dort versandet.

Das Vallée du Drâa ist ca. 200 Kilometer lang. Bei dem Oasenstädtchen Agdz beginnt ein grünes und fruchtbares Band mit großen Palmenplantagen, das sich bis Mhamid kurz vor der algerischen Grenze erstreckt. Die aufragenden Komplexe der Kasbahs, das Palmenband entlang des Flusses und die kleinen Obstplantagen fügen sich zu einer unwirklichen Landschaft zusammen – die Bergmassive um Zagora, auf denen alte Lehmdörfer gebaut wurden, erreichen eine Höhe von über 1.000 Meter.

Oasen Bau wird in der Region um Zagora hauptsächlich zum Eigenbedarf betrieben. Man findet hier Bewässerungsanlagen, bei denen durch Kanäle und Sperren die verschiedenen Gärten gleichmäßig bewässert werden. Die Stadt Zagora selbst hat keine besonderen Sehenswürdigkeiten, eignet sich aber hervorragend als Ausgangsbasis für Wüstenexkursionen und ausgedehnte Wanderungen durch den Oasengürtel. Und eines darf man nicht vergessen, den bunten Souk, den wir morgen besuchen werden.

Zuvor wünsche wir eine großartige Wüstennacht hier im Palmengarten des Draa Tales

Idriss und Wolfgang

26.02.2019: noch Bilder

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25.02.2019: Jeep Tour in die Todra Schlucht und in die Dades Schlucht +++ Früh sonnig 12 Grad, Mittag 10 (!) Grad auf 2900m Höhe, sonnig, abends klar 18 Grad

Jeep Tour in die Todra Schlucht und in die Dades Schlucht

Unser Jeep Experte war wie immer pünktlich zur Stelle. Die Geschenke für die Nomadin und warme Jacken waren schnell verstaut. Und ab geht die Fahrt. Hinein in die spektakuläre Todra Schlucht. Hier wir einen neuen Stausee gebaut. Alsbald biegen wir links in die „harte“ Piste ab. Erst beginnt sie ganz gemächlich, steigert sich aber dann zu einer spektakulären Out Tour fahrt.

Bald ist die Höhlenwohnung unserer Nomadenfamilie erreich und erwartungsvoll schauen wir nach oben. Nur die Kinder sind heute anwesend. Die Mutter, unsere Anou ist bestimmt da unten im Tal Wäsche waschen.

Super schade, ich kenne sie seit langer Zeit und wir beide freuen uns immer, wenn wir zusammen Treffen. Geschenke haben wir reichlich mit. Gemüse und Obst dominiert. Das gibt es hier oben nicht und die Familie hat kein Geld dafür.

Wirt verpacken es gut und stellen es hinten in die Bergwohnung. Die Kinder bekommen auch etwas Süßes und wir machen mit Ihnen ein paar Fotos.

10 kleine Ziegen tummeln sich in der Sonne in einem extra gefertigten Stall.

Leider fahren wir nun weiter ohne die Begegnung und wir entdecken noch viele Nomadenfamilien hier oben. Die Landschaften sind hier oben überwältigend. Dann rollen wir durch ein Flussbett. Der Fahrer meistert wie immer alles in völliger Ruhe.

Dann kommt Asphalt und wir atmen schon auf und bald sitzen wir in einem Restaurant.

Dann kommt die herrliche Fahrt durch die bildschöne Dades Schlucht mit ihren unwiderstehlichen Reizen.

Spät abends kommen wir zufrieden im Camp an.

Eine schöne Nacht hier in der Todra Schlucht wünschen

Idriss und Wolfgang

25.02.2019: noch Bilder
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24.02.2019: Sonnenaufgang heute früh

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23.02.2019: Jeep Ausflug in die Sandwüste +++ Früh sonnig 10 Grad, Mittag 23 Grad sonnig, abends klar 18 Grad

Jeep Ausflug in die Sandwüste

Heute gab es einen Jeep Ausflug in die Sandwüste. Die Fossilienfundstelle, nahe der algerischen Grenze wurde angefahren. Eine ausgediente Bleimine konnten unsere Gäste besichtigen und eine Musikgruppe anhören, deren Mitglieder Nachfahren ehemaliger Sklaven aus dem Sudan sind.

Ihre Musik ist die Gnoua Musik, die in Esslouira jährlich ein großes Festival erfährt. Der Flamingo See wurde auch angefahren. Dieser See ist selten mit Wasser gefüllt da es hier äußert selten regnet.

Eine ruhige Wüstennacht wünschen

Idriss und Wolfgang

23.02.2019: noch Bilder

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22.02.2019: Heute gibt es was zu sehen und abends etwas zu reiten +++ Früh sonnig 10 Grad, Mittag 22 Grad sonnig, abends klar 17 Grad

Heute gibt es was zu sehen und abends etwas zu reiten

Die Oase in Hasi Labid ist etwas Besonderes. Deshalb gibt es jetzt ein schönes Eingangsportal zur Oase. Es wurde viel Sand aus der Oase geschafft, um neue Flächen für die Felder bereitzustellen.

Wir haben heute früh erst die Wasserstelle des Ortes angeschaut. Das interessanteste war: der „Fortschritt“ kam in Form eines Autos! Bisher liefen die Frauen des Dorfes mit einem Wägelchen zur Wasserstelle – heute rollen schon die Autos vor und transportieren die Flaschen mit Wasser in größerer Anzahl und bequemer.

Das Wasser liegt sage und schreibe nur 2m unter der Oberfläche und wird in Form einer Foggara in die Oase geleitet. Die einfache Technik der Bewässerung ist bewundernswert und wäre für die „Grünen“ ein Lehrbeispiel a`la bonne heure. Ebenso verhält es sich mit dem sogenannten „BIO Produkten“! 100 erte von Jahren wurde „BIO“ auf den Feldern der Bauern der Bauern der Welt erzeugt. Die Massenproduktion forderte ihren Tribut und gierige Profiteure nutzen die Chemische Keule, um ihre Profite zu sichern. Die „neue“ profitable Idee war nur eine alte aber das „Marketing“ Gewissenloser ließ die Sau heraus „BIO“ – war der Zauberbegriff, und teuer, weil man nun für diese diese chemische Keule etwas zurücknahm.

Hier in Marokko ist alles BIO, denn die kleinen Erzeuger haben das Geld für Chemie oft nicht und deshalb kann man guten Gewissens auf diese Produkte zurückgreifen. Eins ist aber gewiss, die Früchte werden schnell faul, da sie eben nicht chemisch behandelt sind und oft nicht so schillernd aussehen.

Die Oase ist auch ein Ort der Entspannung. Besonders bemerken wir dies, wenn es draußen wärmer ist als derzeit. Dann ist die Oase kühl und besonders beschaulich. Heute blühte und grünte es überall. das Wasser plätscherte in den Kanälen und die Bauern arbeiteten fleißig in ihren Feldern.

Kürz liefen wir über sandige Wüste zur Kasbah „Mohajut“. Dort fanden wir etwas Erholung und ein Getränk am Pool.

Dann schauten wir uns im „Wunderladen“ des Ortes um. Er besitzt alles, was man so in der Wüste benötigt.

Am Nachmittag gab es Entspannung und abends ging es auf die Kamele. Ein Ritt in die Sand Welt der Erg Chebbi mit großartigen Ausblicken in die Dünen.

Eine geruhsame Wüstennacht wünschen

Idriss und Wolfgang

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21.02.2019: Wir besuchen den orientalischen Souk von Risani +++ Früh sonnig 10 Grad, Mittag 22 Grad sonnig, abends klar 17 Grad

Wir besuchen den orientalischen Souk von Risani

Werte Leserinnen und Leser, ein Souk ist in Marokko ein Markt. Es gibt sehr unterschiedliche Märkte/Souks.

Es gibt Souks, die ständig geöffnet haben und es gibt Souks, die nur an bestimmten Tagen geöffnet sind. Die Orte im Süden nennen sich oft nach dem Tag, an dem der Souk stattfindet.

Souks die an bestimmten Tagen stattfinden können in der Woche an einem Tag stattfinden oder an mehreren Tagen in der Woche.

Was wird auf dem Souk angeboten?

Ein Souk ist vor allem eine Kommunikation Quelle, wo Nachrichten ausgetauscht werden. Es gibt hier im Süden kaum Zeitungen oder Berichte über die Geschehnisse in der näheren Umgebung. Was liegt also näher, als auf dem Souk zu „quatschen“ über Gott und die nähere Welt. Wer da gestorben ist, geheiratet hat oder sonst irgendwelche „wichtigen“ Dinge angestellt hat.

NATÜRLICH gibt es dort auch Obst und Gemüse. Aber noch wichtiger sind die handwerklichen Erzeugnisse, der Handwerker und der Tiermarkt. Es gibt auch etwas zu Essen und noch viel Dinge mehr.

Deshalb ist ein solcher Souk immer ein nachhaltiges Erlebnis für alle aber besonders für die Touristen.

Und deshalb sind wir heute zu Gast auf einem der orientalischsten Souks Marokkos. Nichts für empfindliche Nasen und Augen, was es da zu erleben gibt. Da geht es „rund“ und was es da alle zu sehen und zu erleben gibt ist schon ein großes Erlebnis.

Wir fahren diesmal mit einem Taxi nach Rissani und halten vorerst an einem Teppichhandel der besonderen Art an.

Das besonderes an diesem Handel ist, dass die Leute, es sind ca.60 an der Zahl auch aus verschiedenen afrikanischen Ländern kommen und die Ware alles Unikate und auch Gegenstände aus fernen Ländern sind.

Das ist interessant, vor allem wenn es unser Spezialist uns vorstellt.

Anschließend besuchen wir den Souk. Zuerst gehen wir auf den Handwerkermarkt und sehen Schuhe mit 200-jähriger Garantie auf die Sohle: es sind aus Reifen geschnitten Sohlen alles der Marke Michelin und die ist wohl die Beste am Platz.

Dann folgt der Tiermarkt, der Eselspuff und schließlich der gro0e Obst und Gemüsemarkt. Ein wenig Freizeit gönnen wir uns und dann gehen wir auf einer Terrasse ganz oben zu Mittag für 8€ ein Menü verspeisen.

Wir fahren zufrieden zurück und genießen die wärmenden Sonnenstrahlen bis zum Abend.

Morgen wir es spannend, es geht unter anderem auf die Kamele und auf den Erg Chebbi.Dann also bis morgen.

Wir wünschen eine geruhsame und staubfreie Wüstennacht hier in der Sahara.

21.02.2019: noch Bilder

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20.02.2019: Wir fahren in die Sandwüste nach Merzouga +++ Früh sonnig 10 Grad, Mittag 22 Grad sonnig, abends klar 17 Grad

Wir fahren in die Sandwüste nach Merzouga

Nach dem Frühstück im noblen Hotel „XALUCA“ fahren wir heute nur eine kurze Strecke. Über Risani auf der Wüstenstrasse nach Hassi Labid bei Merzouga soll unsere Reise heute gehen.

Risani gilt als die orientalischste Stadt Marokkos und deren Souk ist es auch. Ungewohnt für Europäer ist es ein Magnet für Reiseveranstalter dieses noch existierende Erlebnis den Kunden zu präsentieren. Handwerkermarkt, „Gruselgasse“ und den Eselspuff kann man wöchentlich an 3 Tagen besuchen und darf man nicht verpassen. Der große Obst- und Gemüsemarkt bietet den in der Umgebung lebenden Bauern Möglichkeiten ihre frischen Produkte anzubieten.

Diese Straße gab es früher nicht und so mussten wir von Erfoud aus mit Allradfahrzeugen nach Merzouga fahren. Als dann die neue Straße in die Sandwüste führte entstanden unzählige Campingplätze und Hotels.

Die Gäste kamen in großen Mengen, denn Merzouga war das bevorzugte Ziel der Marokko Reisenden. Heute hält sich das in Grenzen. Weihnachten und Silvester sind aber alle Hotels und Camps ausgebucht.

Wir passieren das schönste Stadttor Marokkos in Risani und gehen kurz unsere Vorräte auffüllen. Danach fahren wir auf einer geteerten Straße in die Nähe der Erg Chebbi.

Das führt dazu, dass hier immer noch investiert wird und unser Camp einer der beliebtesten ist. Seit 2004 fahren wir hierher und kennen die Familie, die dieses Camp betreibt. Derzeit ist er ausgebucht.

Heute Abend gehen wir bei „Brahim“ so heißt die wichtigste Person des Platzes, essen. Es gibt bei mir eine „Kalia“ eine Spezialität dieser Region. Erbsen, etwas Fleisch klein geschnitten und oben auf ein Ei so wird die Speise in einer Tagine serviert.

Es ist endlich etwas warm geworden. Konnten wir doch mit den frühlingshaften Temperaturen in Deutschland nicht mithalten. Aufpassen muss man nun auf die Sonne, deren Strahlen im Februar und März besonders stark sind.

Wir wünschen eine geruhsame Wüstennacht.

Idriss und Wolfgang

20.02.2019: noch Bilder
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19.02.2019: Wir fahren ins Wüstenhotel „Xaluca“ +++ Früh sonnig 4 Grad, Mittag 17 Grad sonnig, abends klar 14 Grad

Wir fahren ins Wüstenhotel „Xaluca“

Wir verlassen unser Camp in Ait Ouarzag und rollen in Richtung Erfoud. Heute ist es eine kurze Strecke mit nur einer Besichtigung. Ein Blick in das ZIZ Tal lohnt sich immer. Der artesische Brunnen hat seine Arbeit eingestellt, sodass wir schnell ins Hotel brausen.

Es gibt einen warmen Pool, der derzeit gut gefragt ist. Und abends gehen wir zum marokkanischen Buffet und lassen uns verwöhnen.

Eine ruhige Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

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17.02.2019: Eine Notreparatur machts möglich: die Live Berichte kommen wieder. Erlebnisse in Ait Ouarzag und wir fahren ins noble Xaluca Wüstenhotel +++ Früh sonnig 3 Grad, Mittag 16 Grad sonnig, abends klar 14 Grad

Eine Notreparatur machts möglich: die Live Berichte kommen wieder. Erlebnisse in Ait Ouarzag und wir fahren ins noble Xaluca Wüstenhotel

Ein Schaden an der externen Speicherplatte hat uns aus dem Rennen geschmissen.

Unser österreichischer Freund Herbert hat wie immer uns gut beraten und eine Zwischenlösung gefunden. Danke, Herbert.

Wir immer ist es ein Erlebnis in das abgelegene Dorf unseres Führers zu fahren. Es gibt nun eine neue Straße, die die Anfahrt wesentlich verkürzt.

Empfangen wurden wir in einer umgekrempelten Kasbah der Familie. Es wird saniert. Fliesen verlegen, WC und Dusche soll gebaut werden, Türen versetzen und einbauen.

Die provisorische Küche stand in der Stube und die Damen des Hauses produzierten das marokkanische Essen in der gleichen Qualität wie sonst unter „normalen“ Bedingungen. Es gab auch einen kurzen Kochkurs „Wir kochen eine Berber Tagine“. Provisorisch wurde ein Tisch im Freien postiert. Die Schwester machte alles vor und das Fleisch und die Gemüsesorten wurden eingeschlichtet.

Ein selbstgebauter Ofen brachte die 3 Taginen zum Kochen. Inder Zwischenzweit erkundeten wir das Dorf und die Umgebung.

Nachmittags wurde ein Eselreit Training angeboten. Das ist immer lustig und interessant zu sehen, wie unsere Gäste sich mühen, gute Reiter zu werden.

Eine gute Nacht wünschen Idriss und Wolfgang

 

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16.02.2019: Wir besuchen die Familie Hasnaoui
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15.02.2019: Auf geht es ins nomadische Rich und schließlich in die Oasenwelt des Tafilalt - eine Tour der Gegensätze +++ früh sonnig 2 Grad, mittags sonnig und 190 Grad, abends sind es noch 17 Grad

Auf geht es ins nomadische Rich und schließlich in die Oasenwelt des Tafilalt - eine Tour der Gegensätze

Eine der vielen interessanten Strecken unserer 45 Tage Tour steht an: vom Gebirge um Midelt ins Oasenland der Sahara. Zwei Welten begegnen uns bei aufmerksamer Betrachtungsweise.

Die im kalten Hochgebirge lebenden Berber und die in der Hitze der Sahara lebenden Berber in der Oasenwelt des Tafilalt, so nennt sich die Gegend um Erfouds Dattelwelt.

Auf geht’s, in Richtung Rich, einer südmarokkanischen Stadt.

Hier wollen wir unsere Mittagspause absolvieren. Auch der Souk soll besucht werden. Wir haben beschlossen einen Berber Kochkurs in Ait Ouarzag zu absolvieren. Es soll eine Rind -oder Schaffleisch -Tagine mit Gemüse gekocht werden.

Wir wollen lernen, wie die Menschen hier ihre Tagine zubereiten. Wir kaufen Rindfleisch und passendes Gemüse ein.

Es gibt schöne Mandarinen, Gewürze und Erdnüsse zu 25 Dirhams das Kilogramm.

Noch etwas Brot kaufen und ab geht es in Richtung Meski.

Wir fahren über Gebirge, die die kalte Luft des Nordens abhalten. Wir durchfahren Errachidia und rollen hinunter in die Oase Meski

Auf dem Camp in Meski angekommen, suchen wir uns einen schönen Stellplatz unter Palmen.

Eine geruhsame Nacht in der 1. Palmenoase wünschen

Idriss und Wolfgang

15.02.2019: noch Bilder
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14.02.2019: Wir nähern uns langsam dem grandiosen Süden – wir fahren vorerst über den Mittleren Atlas nach Midelt +++ früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig und 22 Grad, abends sind es noch 17 Grad

Wir nähern uns langsam dem grandiosen Süden – wir fahren vorerst über den Mittleren Atlas nach Midelt

Den Süden Marokkos nennt man „grandioser Süden“. Nicht zu Unrecht, denn Marokkos Schätze liegen wahrlich im Süden des Landes. Nicht Agadir und auch nicht Casablanca sind die Renner, wenn es um die Landschaften und die südmarokkanische Kultur geht.

Unvorstellbare Naturschönheiten wohin man auch schaut oder kommt. Die heutige Fahrt ist eine Ouvertüre dazu.

Wir queren den mittleren Atlas und staunen über den Hohen Atlas, der in Sichtweite von Midelt liegt. Dieses Jahr mangelt es an Schnee. Wir als Touristen sind ganz froh darüber aber die Menschen im Süden müssen nun mit einem sehr trockenen Sommer rechnen.

Warum?

Wissen Sie, wie wichtig der Schnee für die Menschen in Marokkos Süden ist?

Schnee ist die Grundlage für die Wasserversorgung im Süden Marokkos. Viele derzeit fast leere Stauseen in Marokko würden dann bald von der Schneeschmelze gefüllt werden. Sind die Stauseen voll, bedeutet das für den Süden, es wird ein gutes Jahr!!!

Nun aber wird keine Schneeschmelze einsetzen und die Stauseen werden leer bleiben.

Lassen wir das und kommen zu unseren wunderbaren Erlebnissen. Schnee in Marokko? Kaum für Sie als Leser vorstellbar. Aber das ist eben der Reiz des Landes, das über fast alle Klimazonen verfügt. Sommer neben Winter, fruchtbare Felder neben trockenen Wüstenlandschaften.

Wir besuchen die Affen in den Wäldern von Azrou. Immer wieder schön anzusehen. Wir denken auch daran, den Tieren zu trinken zu geben. Das Geschieht aus Flaschen, die die Affen auch selbst halten.

Und wir sehen die Zapfen eines Zedernbaumes und staunen nicht schlecht über deren Größe.

Anschließend fahren wir nach Zeida und in Zeida öffnet sich für uns das Tor zum Süden. Dort spürt man ihn – „Gewusel“, rauchende Grills und das Leben findet ausschließlich auf der Straße statt. Wir machen eine Rast in einem der vielen Cafés und beschauen die wuselnden Menschen.

Erträgliche Höhen von ca. 2.100 m überwinden wir. Heute machen wir unsere Mittagspause in der Nähe von Timadhite auf einem schön gelegenen Mittagsplatz.

Heut sind wir zeitig da und es tritt mal „individuelle Ruhe“ ein. Abends gehen wir gemeinsam in die schöne Gaststätte in Timnay, wo es als Spezialität „Forellen“ gibt! Die Forellen stammen aus Zuchtanlagen in der Nähe von Azrou.

Wir wünschen eine gute Nacht am Fuße des hohen Atlasgebirges auf ca. 1.500m Höhe.

Idriss und  Wolfgang

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14.02.2019: Zedern Zapfen
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14.02.2019: das besondere Bild

13.02.2019: FES +++ früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 21 Grad, abends sonnig 16 Grad

FES

Heute tauchen wir ins Mittelalter ein – so ca. 12. Bis 13. Jahrhundert. Keine Show!

Dank des UNESCO Schutzes wurde das mittelalterliche Treiben von FES Medina erhalten. Wollten doch Gierige nach Reichtum und Macht nicht nur die Bewohner und ihr Treiben platt machen.

Einmalig in der Welt ist es und ein Erlebnis der besonderen Art ist nun für die Menschheit erhalten geblieben.

Doch ehe dieser Leckerbissen von uns erobert wird, schauen wir uns mit  unseren marokkanischen Führer den Königspalast von außen an. 7 Tore am Eingang, für jeden Tag gibt es eins, sehen wir und erfahren, dass es der größte aller Paläste der Königsfamilie ist.

Ein Flugzeug kann darin landen und ca. 500 Menschen wohnen darin.

Die Frau des Königs, eine Ingenieurin (!) aus FES und ihr M6, so wird der beim Volk beliebte König genannt, haben Grenzen gebrochen.

Erstmalig zeigt sich eine Frau des Königshaues der Öffentlichkeit, tut Gutes für die alleinstehenden Frauen. Die Beamtengehälter wurden verdoppelt und die Polygamie abgeschafft. Die Frauen können sich scheiden lassen und das Land öffnet sich nach Europa.

Touristen sind herzlich willkommen, 12 Millionen jährlich werden angepeilt – ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Das Wichtigste aber ist der Schulterschluss mit den bisher unterdrückten Berbern, den Ureinwohnern Marokkos, die vor allem im Atlasbeige wohnen. Das geschah in Imilchil, der Hochburg der Berber.

Mit einem Minibus eilen wir in die Altstadt von FES, besichtigen das Judenviertel, einen Aussichtspunkt der uns die 1.7 Millionen Einwohner zählende Stadt von oben zeigt.

Die einmalige Keramikfabrikation von FES ist weltbekannt und wird von uns besichtigt. Die Fertigung der Mosaiken versetzt uns in Staunen.

Anschließend durchwandern wir die Labyrinthe der Medina. 56 Km lang sollen sie sein. Auch die schmalste Gasse durchqueren wir, bestaune alles, was es da zu sehen gibt.

Da diese zu schildern nicht möglich ist, kommt nun der Hinweis, einmal mit Der. Ammon Tours auf eine Marokko Tour zu gehen und dann diese einmalige Stadt selbst in Augenschein zu nehmen.

Spät und zufrieden kommen wir im Camp an und nicht lange dauert es und wir liegen alle in der „Falle“.

Deshalb wünscht Idriss und Wolfgang eine erholsame Nacht.

13.02.2019: noch Bilder

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12.02.2019: Wir fahren nach FES +++ früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 21 Grad, abends sonnig 16 Grad

Wir fahren nach FES

Heute können wir ausschlafen. Unsere Tour beginnt erst um 10 Uhr. Wir haben auf dem schönen Gelände des Weingutes übernachten dürfen.

Bis zum heutigen Ziel sind es nur wenige Kilometer. Wir lassen uns Zeit und bei dem herrlichen Wetter rollen wir gemächlich dahin.

Da wir Zeit haben besuchen wir den Supermarkt Marjane in FES. Wir füllen unsere Vorräte auf. Hier in der Königsstadt FES wird unendlich gebaut und der Wohlstand der Menschen zeigt sich in den vielen neuen Häusern, die hier entstehen.

In Marokko gibt es seit dem Antritt des Königs Mohammed 6 im Jahr 1999 einen ungebremsten Bauboom, der allen Menschen einen Anteil am neuen Wohlstand gebracht hat. Sein größtes Meisterstück aber hat M6, so wiord er im Volk genannt, durch den Schulterschluss mit den Berbern im Atlasgebirge vollbracht. Mit diesem Schulterschluss hat er das Vertrauen des gesamten Volkes geschaffen.

Danach fahren wir auf dem Camp in FES. Er liegt in einem kleinen Wäldchen aus Eukalyptusbäumen. Wir genießen die uns zur Verfügung stehende Zeit bei Sonnenschein.

 

Wir wünschen eine gute Nacht

Idriss und Wolfgang

 

11.02.2019: Besichtigungen in der Königsstadt Meknès -Fischessen und eine Weinprobe im Weingut „LES CELLIERS DE MEKNES“ +++ früh sonnig 10 Grad, mittags sonnig 21 Grad, abends sonnig 15 Grad

Besichtigungen in der Königsstadt Meknès -Fischessen und eine Weinprobe im Weingut „LES CELLIERS DE MEKNES“

Meknès haben wir bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt, fuhren nur die beiden herausragenden Königsstädte FES und MARRAKECH an.

Nun beinhalten alle Touren den Besuch aller Königsstädte, also auch Meknès. Said, unser deutschsprechender Führer zeigte uns mit unverkennbarem Stolz seine Stadt. Marokkaner sind stolz auf ihr Land und natürlich auf Ihre Heimatstadt. Die Stadt teilt sich in zwei Hälften, die Medina im Westen und die unter französischer Herrschaft entstandene Ville nouvelle im Osten. Die natürliche Grenze zwischen beiden Stadtteilen bildet der Oued Bou Sekrane. In der Nähe befindet sich das unterirdische ‚Christengefängnis‘ aus deren bis zu 60.000 gefangenen Moulay Ismail seine Bauarbeiter rekrutierte.

Die riesigen Speicherbauten und Stallungen des Heri es-Souani sind beeindruckend und ebenfalls sehenswert. Das berühmte und schönste Tor Marokkos, das  Stadttor Bab Mansour, haben wir ebenfalls besichtigt.

Nach all den Besichtigungen verspürten wir den mittäglichen Hunger, den wir in einer Fischgaststätte stillen wollen.

Anschließend rollen wir ein paar Kilometer in das in Weinfeldern versteckte liegende Weingut „Les Celliers", das größte Weingut Marokkos und degustieren vor Ort eine Auswahl dort produzierter Weine. Wir dürfen auch auf dem Gelände des Weingutes übernachten.

Der Weinbau in Marokko geht bis auf die Zeit der Phönizier zurück. Anfang des 1. Jahrhunderts übernahmen die Römer nach der Zerstörung Karthagos die Herrschaft in Nordafrika, nannten die neue Provinz Mauretania (und die Bevölkerung Barbaren = Berber) und führten Rebsorten aus den Mittelmeerländern ein. Ende des 7. Jahrhunderts wurde das Land von den Arabern erobert und islamisiert. Durch das damit verbundene Wein-Verbot kam der bis dahin recht erfolgreich betriebenen Weinbau völlig zum Erliegen.
Erst zu Beginn der französischen Kolonialzeit kamen wieder kundige Weinbauern ins Land. Sie begründeten den Weinbau in Marokko praktisch neu. Weite Ebenen, Berge, vorzügliche Böden und vor allem viel Sonne, gute Bedingungen für den Weinbau gibt es nicht nur in Burgund, der Toskana oder in der Pfalz. Die sanft geschwungenen Weinberge sind zwar ein ungewöhnlicher Anblick in einem muslimischen Land. Doch die Reben und der aus ihnen hergestellte Wein gedeihen gut in Marokko. Das einzige, speziell marokkanische Problem im Weinbau ist der „Chergui", ein heißer Wüstenwind, der, so Allah will, die Trauben in manchen Jahren in kürzester Zeit zu Rosinen verbrennt.

 Nach französischem Vorbild wurde im Jahre 1956 das Appellations-System AOG (Appellation d´Origine Garantie) eingeführt, das sehr streng kontrolliert wird. Das wichtigste und beste Anbaugebiet ist die Region Fès-Meknès in den nördlichen Ausläufern des Atlas-Gebirges. Pro Jahr werden bei „Celliers de Meknès" mehr als 30 Millionen Flaschen abgefüllt.
Das Weingut stellt damit praktisch alle europäischen Produzenten in den Schatten und ist vergleichbar mit Großbetrieben in Australien, Chile oder Kalifornien. Für die neue Nachfrage aus China werden z.Z. zusätzlich weitere 800 Hektar Rebfläche neu angelegt.                              
Mehr als 1.200 Mitarbeiter sind bei dem Weinhersteller tätig. Auf über 5.000 Hektar erstreckt sich bisher die Rebfläche. 25 Rebsorten gedeihen hier bestens. Vor allem Carignan, Cinsault, Grenache, Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah. Ein Teil der Reben wächst auf leichten Lehmböden, das sorgt für charaktervolle, würzige Tropfen, andere Reben auf sandigem Terrain. Das Ergebnis sind in diesen Lagen fruchtige, elegante Weine wie „Trois Domaines", „Rimal" oder den Top-Weißwein „Côteau de l´Atlas". Ein runder, leicht moussierender Wein, mit feiner Frucht und leichter Säure und vollem Abgang. Ein wunderbarer Wein findet Kellermeister Omar Zaio.
Die hochmodernen Celliers de Meknès sind ein Unternehmen der Superlative. Es gibt computergesteuerte Kelter-, Kühl- und Abfüllanlagen und Edelstahltanks für Zehntausende Hektoliter Wein.
Die Produktpalette reicht vom einfachen Landwein über teure Cuvées bis hin zum feinen (marokkanische) Champagner.
Darunter findet sich auch ein Spitzen-Rotwein „Chateau Roslane", der in 2000 aus Frankreich importierten Barriquefässern in einem Gewölbekeller reift. Ein Cuvé zu gleichen Teilen aus Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Merlot und je nach Jahrgang etwas Syrah. Der "Wine Spectator" zeichnete diesen Wein mit 94 Punkten aus.

Jährlich werden in Marokko über 50 Millionen Flaschen Wein produziert, davon im Weingut LES CELLIERS DE MEKNESallein, 30 Millionen Flaschen, rund 90 Prozent verbleiben auf dem heimischen Markt.  Bisher sind es vor allem die Marokkaner selbst, die den Wein aus Meknès fast alleine austrinken. Dabei ist er sehr teuer: In den Restaurants kostet ein Top-Wein schon mal 50 Euro.Das mag verwundern. Aber Weinbau hat in Marokko eine ebenso lange Tradition wie die Toleranz und Offenheit der marokkanischen Gesellschaft.

Das Weingut liegt 120 Kilometer landeinwärts von Rabat, in den Ausläufern des Atlasgebirges, der Region Meknès, die aufgrund ihrer Höhe, ihrer Menge an Sonnenschein und seiner milden Temperaturen das beste Weinanbaugebiet in Marokko.

Sanfte Hügel und Weinreben, soweit das Auge reicht. Überall duftet es nach frisch geernteten Trauben. Im Garten plätschert leise ein andalusischer Brunnen. Im Glas ein kühler Chardonnay.

Weinliebhaber sind in Marokko bestens aufgehoben. Vor allem auf dem safranfarbenen Gut Château Roslane, dem Hauptsitz der Celliers de Meknès, am Fuße des Atlasgebirges.

Die Weinkellerei LES CELLIERS DE MEKNES ist im Jahre 1931 errichtet worden, 1948 erweitert und 2010 neu saniert geworden.

Eigentümer ist der einflussreichste Wirtschaftsführer von Marokko, [3]der Patron von Meknès, Brahim Zniber glaubte in den 60er-Jahren an die Zukunft des Weins in Marokko. Neue Weingüter und Rebsorten, Winzer aus Frankreich sowie Investitionen und neue Technologien steigerten die Qualität des Weins ab den 90er-Jahren weiter. Inzwischen gibt es sieben Weingüter in dem muslimisch geprägten Land.

Im Weingut werden 37 verschiedene Traubensorten angeliefert und verarbeitet. Die Ernte der Trauben beginnt im August und endet im Oktober. Sie werden auf eigenes 1.500 Hektar großes Weinanbaugebiet geerntet und von weiteren 1.500 Hektar großen Weinanbaugebieten von Weinbauern angeliefert.

Der Wein wird in französischen Eichenholzfässern gelagert.

Ein Fass, das 700 € kostet, fasst 250l Wein und kostet gefüllt ca. 7000 €.

Im kleinen Keller lagern 400 Fässer und im großen Keller 1000 Fässer. 2 Millionen Flaschen Wein lagern im großen Keller zusätzlich.  Der Wein bewegt sich preislich im eher unteren Segment. Zu Les Celliers de Meknès gehören auch die mit dem AOC-Siegel ausgezeichneten Weine Côteaux de l’Atlas und Crémant de l’Atlas sowie ein Chateau-Wein und der Château Roslane 1er cru.

Die Celliers de Meknès ist ein Unternehmen der Superlative. Gelesen wird klassisch von Hand oder mit der Rüttelmaschine.

Es gibt computergesteuerte Kelter-, Kühl- und Abfüllanlagen, Edelstahltanks für zehntausende Hektoliter Wein – und im Keller mehr als 2000 teure Barriquefässer für die edelsten Gewächse des Château Roslane.

Wir kosten vom Wein während einer Weinprobe und werden von einer hübschen Marokkanerin in die Geheimnisse des Weines eingeführt.

Eine geruhsame Nacht im Weingut wünschen

Idriss und Wolfgang

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10.02.2019: Meknès am Abend – und unser Stellplatz mitten in der Altstadt – vorher Souk El Arba, Voloubilis und Moulay Idriss +++ früh sonnig 8 Grad, mittags sonnig 19 Grad, abends sonnig 14 Grad

Meknès am Abend – und unser Stellplatz mitten in der Altstadt – vorher Souk El Arba, Voloubilis und Moulay Idriss

Die Sonne scheint des Morgens und die Reiseleitung ist damit zufrieden.

Wir rollen hinaus aus Asila und fahren in Richtung Souk el Arba. Der Souk, das ist ein Markt, aber viel bunter und aufregender als jeder Markt in Deutschland. El Arba bedeutet, der Souk findet mittwochs statt. Es gibt viele Orte, dessen Namen die Bezeichnung des Souk Tages beinhaltet. Nun gibt es auch Souks, die ständig im Ort offen sind. Souk el Arba ist so ein Ort. Die haben einen ständigen Souk und zusätzlich einen Souk am Mittwoch!

Souk el Arba ist für uns die Einführung unserer Gäste in das “wahre“ Marokko. Was kann man da nicht alles sehen und lernen!!!

Autos werden repariert, nur eben anders als wir es gewöhnt sind. Der Souk ist die wahre Freude für Freunde des einfachen Lebens. Haben wir das nicht fast alle in D verlernt??? Hier kann man das wieder entdecken und Vergleiche ziehen, wenn man denn dazu noch in der Lage dazu ist.

Da geht es noch richtig zur Sache.

Mehr wollen wir hier nicht verraten, denn dann fährt vielleicht keiner mehr mit uns in Marokko herum.

Da wir heute schon 9 Uhr abfahren hat seinen guten Grund: es stehen viele Besichtigungen an.

Vorerst fahren wir Souk el Arba an. Froh gelaunt stürzen wir uns in das fast südmarokkanische Gewühl. Es ist warm geworden und da sehen wir die Frauen mit dem Spaghetti Brot. Helmut greift zu 1 Kg sollen es sein.

Gewürze. Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch wird in rauen Mengen angeboten. Hier gilt der Kilopreis.

Rechnen ist wohl noch nicht die Stärke der Händler.

Nun fahren wir nach Voloubilis und Moulay Idriss und schließlich rollen wir durch das fast abendliche Meknès in Richtung unseres Stellplatzes inmitten der grandiose n Altstadt.

Geschafft. „Gott sei Dank“, sage ich und bin froh als wir dort auch angekommen sind. Hier gibt es noch tolles Licht aus Gaslaternen und geheimnisvolle Gassen. Ein Gefängnis ist fast unter uns nur, das schauen wir uns erst morgen mit unserem Said einem deutsch sprechenden Führer an.

Unsere Mitfahrer sind von den vielen Eindrücken geschafft und verbringen den Abend im eigenen Hotel.

Ich kenne die wunderbare Markthalle mit den riesigen Oliven und den abends sehr belebten Platz el Hedim ganz in der Nähe. Dort tobt der Bär.

Aber so langsam lässt der Verkehr hier im Altstadt Zentrum nach. Und ich schreibe diesen Bericht, damit Sie, liebe Leserinnen und Leser unser geliebtes Marokko aus der Ferne etwas kennen lernen.

Wir wünsche eine geruhsame Nacht auf historischen Boden von Meknès.

 

Idriss und Wolfgang

10.02.2019: noch Bilder
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09.02.2019: Unser Patient wird wieder in die Arme genommen und unser 1. Tag: wir fahren nach Asilah +++ früh sonnig 11 Grad, mittags sonnig 21 Grad, abends klar 13 Grad

Unser Patient wird wieder in die Arme genommen und unser 1. Tag: wir fahren nach Asilah

Wir warten auf unseren Patienten und haben dadurch ein paar freie Stunden in Palmones bei Algeciras. Sie erinnern sich: wir waren ja gestern Abend gemeinsam Essen und haben auf einem Stellplatz gleich in der Nähe übernachtet. Um den Stellplatz herum gibt es alle möglichen Einkaufsmöglichkeiten, die man sich denken kann und von denen wir auch Gebrauch machen.

Jeder hat etwas vergessen und kann das nun auch in Ruhe versorgen.

Unser Hündchen muss noch unter Obhut der Ärzte bleiben. Der Abholtermin ist auf ca. 17 Uhr festgesetzt. Also gibt es ein schönes Ausschlafen und ein gemütliches Frühstück.

Danach schwärmen wir aus, um noch die notweniges zu kaufen. Wir benötigen für unsere defekte Treppe eine Stütze, war doch auf der Fahrt von der Messe in Stuttgart ein Bus auf unser Rückteil gedonnert!“. Helmut kommt glücklich mit ein paar Lederschuhe zu günstigem Preis und Günter und Monika waren im Carefour und im Lidl nach dem Rechten schauen.

Helmut und Rena verschwinden zeitig in Richtung Krankenhaus. Wir machen aus, dass wir uns im Hafen treffen wollen. Da kommt unerwartet und zeitig der Anruf, die Patientin ist schon im Womo sodass wir ja immerhin noch die Fähre um 16 Uhr erreichen können.

Wir genießen im Hafen die Wärme der Sonnenstrahlen und als die glücklichen Eltern der Patientin eintreffen, schauen wir uns erwartungsvoll die Hündin an.

Alsbald geht es auf das Schiff und wir stechen in See. Ich sehe Gibraltar erstmalig in der Sonne, deshalb gibt es heute ein schönes Bild von Gibraltar.

Wir rollen in den Hafen ein und schon beginnt die Einschiffung in die Fähre. Die Fähre trägt uns in Windeseile hinüber nach Ceuta, eine spanische Enklave, die immer noch auf der Wunschliste Marokkos steht. Ceuta bietet seinen Einwohnern Steuererleichterungen z.B. in Form des verbilligten Kraftstoffes.

Ansonsten gleicht die Enklave mehr einer Festung als eine einladende Stadt. Hohe Mauer mit gefährlichen NATO Draht bestückt und ziemlich schwer bewaffnete  Menschen an der Grenze zu Marokko wirken wahrlich nicht menschenfreundlich.

Die Kontrollen an der spanischen Grenze haben sind grenzwertig und wohl mehr eine Zumutung für uns Touristen.

Also eilen wir schnell an die marokkanische Grenze, die heute fast menschen- und Auto leer ist. Die vielen Beamten sind mit teetrinken und Däumchen drehen beschäftigt.

Wir kommen schnell voran und sind auch schon an „unserer“ Bank zum Geldtausch angelangt. Idriss kennt dort die Angestellten, hat bereits unser Kommen angekündigt und fast ruck zuck sind wir wieder mit vollen Geldtaschen am Wohnmobil.

Wir besuchen unseren 1. Souk und gehen tanken. Da es nun doch etwas spät geworden ist, fahren wir auf der schnellen Autobahn geschwind nach Asilah

Der Hunger hat sich schon lange eingestellt und wir rollen gleich mit unseren Autos vor die Kneipe.

Ruck Zuck sitzen wir in ihr und schon steht das Essen auf dem Tisch.

Unsere Hotels warten dann auf uns und da der Stellplatz gleich am Atlantik liegt, werden wir durch dessen Rauschen gleich in den Schlaf gewogen.

Nun wünschen wir eine geruhsame Nacht am Atlantik

Idriss und Wolfgang

09.02.2019: noch Bilder

09.02.2019: noch Bilder

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08.02.2019: Früh 7 Grad sonnig, Mittag 19 Grad sonnig, Abends klar 17 Grad +++ Der Schock: der erste Mitfahrer muss ins Krankernhaus, sonnige Info Veranstaltung und ein üppiges Buffet

Der Schock: der erste Mitfahrer muss ins Krankernhaus, sonnige Info Veranstaltung und ein üppiges Buffet

Das Leben läuft nicht immer nach Wunsch und so passiert folgendes. Unserem Mitfahrer dem Hündchen ….. geht es seit einiger Zeit nicht gut. Rena und Helmut, die Besitzer des Hundes gehen vorsorglich mit ihm in die nahe Tierklinik und lassen den Hund untersuchen.

Der Schock: Der Hund muss sofort operiert werden.

Ohne Hündchen kommen beide tief betrübt zurück auf den Campingplatz und berichten über dies. Beider Vorschlag, dass wir am nächsten Tag allein ohne sie losfahren sollten, lehnen wir ab. Wir sind eine Gemeinschaft und so soll es auch die kommenden 45 Tage sein und bleiben. „Alle für einen und einer für alle““ ist unsere Devise und wir beschließen gemeinsam auf „unseren“ Patient zu warten.

So müssen wir den ersten Marokko Tag umplanen.

Nun beginnt die harte Zeit des Wartens, ob die Operation gelingt. Wir selbst haben ja auch einen Hund und kennen zur Genüge diese Situation. Warten auf den avisierten Anruf. Er kommt spät, erst in der Gaststätte, die wir abends gemeinsam besuchen. Operation gelungen und der Hund muss nun 24 Stunden unter Kontrolle der Ärzte bleiben.

Mittags gibt es eine kleine Zusammenkunft in der Sonne Tarifas und wir informieren über unsere Tour und die Abfahrt mit der Fähre. Da das Fährticket sowohl für die Hin- als auch für die Rückfahrt „open“ ist, ist die Wahl der Abfahrtszeit schon mal kein Problem.

Wir fahren 18.30 Uhr gemeinsam zum Restaurant bei Algeciras. Dort gibt es einen prima Stellplatz, der uns zur Übernachtung dienen soll. Der Vorteil: wir sind früh schnell am Hafen. 20 Uhr öffnet das Lokal. Das Buffet ist gewaltig und sieht garantiert für jeden etwas Kulinarisches vor. Dr. Ammon Tours hat diesen Ausflug in dieses Lokal als Auftakt für alle kommenden Touren vorgesehen.

Nun langen wir alle kräftig zu und genießen anschließend auch noch das reichhaltige Angebot an Desserts. Da ich bekennender Eis Fan bin, ist die „Richtung“ vorgegeben: Eis mit Litschis und das 2 x.

Kugelrund „rollen“ wir in Richtung unserer Hotels und machen noch aus, dass unser beiden „Patienten Eltern“ bereits um 16 Uhr den Stellplatz in Richtung Klinik verlassen, den Patienten abholen und selbst in den Hafen kommen.

Wir werden das auch so ca. 16.30 Uhr tun und die Besatzung im Hafen erwarten.

Dann werden wir gemeinsam mit der Fähre nach Ceuta fahren und das Land unserer Träume betreten.

Wir dann weiter verfahren, werden Sie, liebe Leser und Leserinnen morgen erfahren.

Fazit der „Geschich:“ die erste Bewährungsprobe habe wir alle mit Bravour bestanden.

Eine gute Nacht wünschen Idriss und Wolfgang

08.02.2019: noch Bilder

08.02.2019: noch Bilder

03.02.2019: Wir sind bereit +++ früh sonnig 4 Grad

Wir sind bereit

Ein toller Sonnentag am Vortag hat schon eine gewisse Vorfreude auf Kommendes aufkommen lassen.

Wäsche waschen, letzte Reinigungsarbeiten am Wohnmobil und Strandrundgänge prägten unseren Tag.

Unsere Mitfahrer sind sind auf dem Weg nach Tarifa

Die letzten 3 Tage hat es wie aus Kannen gegossen. Wir haben Innenarbeiten ausgeführt, den Computer „geschärft“ für die Live Berichte.

Eine neue Idee haben wir auch.

Wir werden dieses Jahr den vorletzten Tag vor unseren Touren inhaltlich verbessern.

13.30 Uhr werden wir wie gewohnt unsere kleine Info Veranstaltung machen, unsere Gäste begrüßen, die Fährtickets austeilen und den ersten Tag in Marokko erklären.

Dann kommt unsere neue Idee zum Tragen: 18.30 Uhr verlassen wir das Camp und fahren in Richtung Algeciras. Dort haben wir eine besondere Gaststätte entdeckt, die einen würdigen Auftakt für unsere Reisen bietet. Diese werden wir mit unseren Gästen besuchen und anschließend gleich auf dem dortigen Stellplatz übernachten. Der Vorteil:

Wir müssen früh nicht so zeitig aufstehen und sind gleich in unmittelbarer Nähe des Hafens, von dem wir nach Ceuta fahren werden.

Ab nächstes Jahr werden wir nach Veränderung unserer Kalkulationen die Kosten für die Gaststätte übernehmen können.

Bei unseren Rundgängen hier in der unmittelbaren Gegend haben wir einige Fotos geschossen, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten und Lust auf den Süden machen sollen.

Dabei haben wir eine männliche Palme mit ihrem Samenbüschel entdeckt. Auf eine männliche Palme kommen ca. 200 weibliche Palmen.

In Marokko werden diese Samenbüschel oft auf den Souks verkauft. Die Bestäubung der weiblichen Palmen findet dann manuell oder per Wind statt.

Per Hand muss der „Bestäuber“ auf die Palme klettern und dann oben die Büschel kräftig schütteln. Es bildet sich eine große „Staubwolke“ die, wenn der Wind richtig steht, in die Palmengruppe zieht.

Da wir es kaum erwarten können, wieder in unserem Land zu sein gehen unsere Gedanken schon mal im ersten Tag in Marokko spazieren.

Ein erstes marokkanisches Essen wird uns überraschen und die Großstadt Tanger mit ihrer tollen Geschichte und die fast 900.000 Einwohner faszinieren. Aufpassen! 1. Großstadtverkehr – nichts vom vermuteten rückständigen Afrika wird uns begegnen.

Eine Weltstadt und viel Industrie sind in Tanger angesiedelt – der Dacia wird hier neuerdings neben der Produktionsstädte in Casablanca gebaut und internationale Industrie hat sich hier auf kostenlosen Gewerbeland niedergelassen.

Asilah, die mondäne Stadt am Atlantik wird uns mit offenen Armen empfangen und der Spaziergang durch die handwerklich geprägte Altstadt fasziniert. Der 1. Marokkanische Minztee wird genommen und die Flaniermeile wird wegen des warmen Wetters belebt sein.

Gekochte Schnecken werden dort gereicht, nicht jedermanns  Geschmack aber immerhin sehenswert, wie die Jugend von Asilah am Abend dort flaniert.

Seien Sie gespannt auf die ersten Sätze unserer Berichterstattung aus Marokkos fruchtbaren Norden. Hier wachsen die Erdnüsse und ein wenig am Atlantik entlang in Moulay Bousselham reifen die begehrten Erdbeeren, die es ab November hier zu kaufen gibt. Mandarinen und Orangen gibt es jetzt gerade in großen Mengen zu kaufen und das Leben findet in Marokko auf der Straße statt.

 

Idriss und Wolfgang

03.02.2019: noch Bilder

03.02.2019: Ein männlicher Fruchtstand einer Palme

03.02.2019: noch Bilder
29.01.2019: Marokko ruft zu einer neuen 45 Tage Tour mit dem richtungsweisenden Titel "FOTO & GOURMET TOUR"

Marokko ruft zu einer neuen 45 Tage Tour mit dem richtungsweisenden Titel "FOTO & GOURMET TOUR"

Wir sind nach 5 Tagen Fahrt von der CMT in Stuttgart kommend, in Tarifa auf dem Camp „Rio Jara“ eingetroffen. Urlaubswetter gibt es hier und wir haben noch viel Vorbereitungen für die kommende Reise zu treffen.

Was ist neu an dieser 45 Tage Tour?

Ganz neu ist die Idee, die traditionelle Info Veranstaltung im Camp „Rio Jara“ bereits um 13.30 Uhr zu beginnen und dann 18.30 Uhr gemeinsam nach Algeciras in eine Verwöhn Gaststäte der besonderen Art zu fahren. Die Übernachtung erfolgt dann nach dem Restaurant Besuch auf einem Stellplatz in Algeciras. Der Vorteil: Wir sind früh glich in der Nähe des Hafens.

Es gibt zusätzliche Bade Tage in Sidi Ifni am Atlantik, Meknès wird uns nicht nur mit dem Tor „Bab Mansour“, das Grab „Moulay Ismails“ und das alte unterirdische Gefängnis begeistern, sondern der Stellplatz selbst ist aller erste „Sahne“, mitten in der historischen Altstadt gelegen. Nicht zu vergessen gibt hier auch Gaumenfreunden zu bieten: eine Fischgaststätte mit Pfiff! Der „Pfiff“ besteht in der Menge Fisch der uns dort dargeboten werden wird.

Die imposanten Wasserfälle in Ousoud mit einem der schönsten Camps in Marokko warten auf uns und das besondere Highlight: Der Besuch des größten Observatoriums in Nordafrika, bei M`Hamid in der urigen Sandwüste gelegen. Fritz, der Eigentümer wird uns persönlich dort begrüßen und uns mit seinem Wissen ins Staunen versetzen. Ein 3-Gänge Menü und die mitternächtlich Sternenbeobachtung sind ein neuer Punkt in unserem Programm.

Neu ist auch die grandiose Wüstenfahrt von Zagora nach Foum Zguid und nach Agdz.

Seien Sie liebe Leser und liebe Leserinnen gespannt auf unsere Berichte über diese Tour.

Idriss und Wolfgang

29.01.2019: Ansicht Camp "RIO JARA"

29.01.2019: Blick auf Tarifa - Gibraltar und Marokko