WIR BERICHTEN FÜR SIE LIVE VON UNSEREN TOUREN!



MAROKKO TOUR 11 Weihnachts- und Silvester Tour


04.01.2019: Ende der Weihnachts- und Silvester Tour - wir fahren nach Spanien +++ früh sonnig 9 Grad mittags sonnig 24 Grad, abends sonnig 19 Grad

Ende der Weihnachts- und Silvester Tour - wir fahren nach Spanien

Leider müssen wir schon den schönen Camp Moulay Bousselham verlassen. 9 Uhr fahren wir in Richtung Grenze nach Septa. Die Sonne scheint und es ist warm, die Frühjahrs Sonne zeigt schon Wirkung. Ende Januar schmilzt der Schnee unter der Kraft der Sonne und füllt hoffentlich die vielen Stauseen in Marokko. Der Frühling naht mit großen Schritten.

Die Frühlingsblumen stehen schon in voller Pracht. Und wenn wir zu unserer 45 Tage Tour am 9.2. aufbrechen, wird es überall schön blühen und die Sonne die Erde erwärmen.

Die Grenze zwischen Marokko und Spanien wirkt zunehmend wie eine Festung, nicht einladend, um nach Europa einzufahren.

Die Kontrollen sind ermüdend aber notwendig. Haben die Spezialisten Marokkos wieder ISIS Mitglieder dingfest gemacht. Die Art wie das geschah ist interessant. An Ampelanlagen sind Scanner installiert.

Wir kommen im Hafen von Ceuta an, besteigen unsere Fähre und schon stechen wir in See Richtung Algeciras.

Es war eine tolle Tour, landschaftlich als auch das Erlebnis einer Weihnachts- und Silvester Feier in der Sahara bei Sonne und Sand zu erleben.

Bis dahin verbleiben mit besten Grüßen

Idriss und Wolfgang

03.01.2019: Ruhetag in Moulay Bousselham und wir fahren mit dem Boot zu den Flamingos +++ früh sonnig 12 Grad mittags sonnig 22 Grad, abends sonnig 17 Grad

Ruhetag in Moulay Bousselham und wir fahren mit dem Boot zu den Flamingos

Wir gehen den Tag ruhig an. Genießen das Meeresklima, die Lagune in der Sonne und Hawaii, eine Halbinsel, die man für 2€ erobern kann.

13 Uhr begeben wir uns in den kleinen Hafen des Ortes und fahren mit einem Boot zu den Flamingos.

Diese sind selten zu sehen oder nur in weiter Ferne.

Abends veranstalten wir unser Camper Buffet

Idriss und Wolfgang wünsche eine geruhsame Nacht am rauschenden Atlantik

03.01.2019: noch Bilder
03.01.2019: noch Bilder

03.01.2019: noch Bilder

02.01.2019: Wir fahren nach Moulay Bousselham an den Atlantik +++ früh sonnig -1 Grad mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 18 Grad

Wir fahren nach Moulay Bousselham an den Atlantik

Wir fahren heute an den Atlantik und interessant ist die Klimazone, die wir ja nun wechseln. Am Meer ist es wesentlich wärmer. Nicht umsonst gibt es jährlich ca. 10.000 (!)  Überwinterer in Marokkos Atlantikküste.

Wir durchfahren den landschaftlich schönen mittleren Atlas. Grandiose Blicke gibt es hier. Aber es zieht uns in die Wärme.

In Meknès ist es soweit: 23 Grad zeigt das Thermometer und in Moulay sind es noch 21 Grad. Doch zuvor haben wir eine gute Idee: Wir fahren zur Mittagspause in „unsere“ Fischkneipe. Dort gibt es den besten Fisch. Und, wir umfahren Meknès und vermeiden so die sonst notwendig Stadtdurchfahrt.

Ein Fischplatte soll es sein. Super zubereitet und frisch, wie immer.

Wohlig warm zeigt sich uns der Camp von Moulay Bousselham.

Er ist gut gefüllt mit Campern die weiter in den Süden möchten.

Mindestens bis Agadir müssen die Überwinterer fahren, um angenehme Temperaturen zu erhalten. Die Plätze sind dort rar. Ohne Anmeldung geht dort kaum etwas.

Viele Fans, ziehen deshalb weiter südwärts Richtung Mauretanien.

Wir richten  uns ein und freuen uns auf einen extra Tag hier an der schönen Lagune. Und morgen gibt es eine Bootsfahrt auf der Lagune mit Blick auf Hawaii und ein Camper Buffett.

Eine wohlig warme Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

01.01.2019: Aller Anfang ist schwer +++ früh sonnig 6 Grad mittags sonnig 22 Grad, abends sonnig 12 Grad

Aller Anfang ist schwer

Wir haben lange gefeiert und heute gibt es deshalb nur einen kurzen Bericht:

Erst gegen 10 Uhr sind wir gen Midelt abgefahren. Wir wollten den artesischen Brunnen bei Erfoud anschauen – der hat aber seine Arbeit eingestellt und so sind wir die landschaftlich ein Top Strecke, durch das herrliche ZIZ Tal und dann in den Hohen Atlas bei Midelt gefahren. Aber halt, es gab ja noch eine Mittagspause, die es in sich hatte.

Die Pause fand an einem Thermalbad am Legionärs Tunnel statt. Dort kommt 60 Grad warmes Wasser aus der Erde. Die grandiose Aussicht und die Möglichkeit dort gut zu stehen und natürlich das Thermalbad zu nutzen, hat uns dazu bewegt, diesen Aufenthalt in all unseren Marokko Touren zu verankern. Heute nutze unser mutige Heinz doch gleich mal die kostenlose Quelle gemeinsam mit den Marokkanern aus.

Weiter führt uns der Weg am Hohen Atlas vorbei.  Es liegt da oben auf dem Gebirge wenig Schnee aber der kalte Wind weht herab.

Schnell sind wir im Camp Midelt angekommen. Abends gehen wir in die Gaststätte noch essen und anschließend geht es rasch in die Federn. Bis morgen, da gibt es wieder mehr.

Eine schöne erholsame Nacht am Hohen Atlas wünschen

Idriss und Wolfgang

 

 

 

01.01.2019: noch Bilder
01.01.2019: noch Bilder

01.01.2019: Früchte des Pfefferbaumes

01.01.2019: Blüten des Pfefferbaumes
01.01.2019: Unser Heinz in der Thermalquelle

31.12.2018: Guten Morgen, letzter Tag des Jahres! +++ früh sonnig 3 Grad mittags sonnig 21 Grad, abends 16 Grad

Guten Morgen, letzter Tag des Jahres!

Früh ist es bekanntermaßen recht kalt in der Wüste. Heute kurz vor dem Gefrierpunkt.

Aber die heiße Sonne wärmt schnell und wir begrüßen unsere Kellner beim Frühstück im gemütlichen Restaurant.

Es ist liebevoll mit geschnitzten und bemalten Ornamenten garniert. Die Kellner haben ihre blaue Wüstenkleidung an und sind sehr aufmerksam und liebevoll im Umgang mit den Gästen. Wir werden mit allerlei Schmankerln verwöhnt werden. Das ist aber alles noch geheim und deshalb müssen wir schnell den Gastraum verlassen.

Ein extra Teegießer ist anwesend und füllt die Teegläser der Gäste.

Bis heute Abend, viele Grüße von

Idriss und Wolfgang

31.12.2018: noch Bilder

31.12.2018: noch Bilder

31.12.2018: noch Bilder

31.12.2018: noch Bilder

31.12.2018: Silvester 2018 / 2019 Bonne ani Germany +++ Silvester 2018 / 2019 Bonne ani Germany

Silvester 2018 / 2019 Bonne ani Germany

Heute um 22 Uhr wird es ist es soweit sein, wir werden in die geschmückte Gaststätte eingelassen werden. Doch vorher gibt es ein Bad im warmen Pool, der unsere Herzen erfreut.

Musikgruppen aus der nahen Umgebung werden für uns spielen. Die Musikinstrumente und die Musik selbst sind für uns fremdartig.

Es gibt auch eine Berbergruppe, die am Haus angeschlossen ist. Diese wird heute auch zum Einsatz kommen. Es werden wieder Feuerkörbe aufgestellt werden und kleine Cocktails werden gereicht, ehe wir 22 Uhr in das festlich geschmückte Restaurant eingelassen werden.

Gehört haben wir vom Restaurant Chef, dass es heute zuvor ein paar Leckereien geben wird. Danach ist ein Buffet vom Feisten vorgesehen.

Eine bekannte Musikgruppe spielt schon im Innenbereich des Hotels. Für uns ungewohnte Musik. Gespielt mit Flöte und Trommeln. Aber auch die jungen Kerle aus Erfoud sind wieder mit dabei. Es ist eine Lust diese zu beobachten. Sie spielen tolle Instrumente, besonders machen mich die die langen Trompeten an. Unwiderstehlich deren laute Klänge. Ich bemühe mich seit langer Zeit dieses Instrument einmal zum Klingen zu bringen. Ich bin nun schon nah dran. Noch etwas Übung und ich kann bei denen mitspielen.

Feuerkörbe und viele Lichter im Innenhof verbreiten ein unwiderstehlich orientalisches Flair.

Die Musik heizt ein und 22 Uhr öffnet das festlich geschmückte Restaurant.

Es gibt leckere und delikate Speisen und ein überwältigendes Buffet. Da plötzlich wird die Tür aufgerissen und die Musikgruppen kommen herein marschiert. Alle klatschen im Rhythmus der Musik und ich versuche für Sie liebe Leser etwas von der Stimmung als Foto einzufangen.

Da überwiegend spanische Gäste anwesend sind, gibt es spanische Musik und letzten Endes kurz vor Mitternacht folgende Kulturelle Einlage:

Mit 12 Trommelschlägen beginnt der Countown. Jeder Gast hat 12 Weintrauben bekommen. Nun muss bei jedem Trommelschlag je eine Traube gegessen werden. Jede Traube steht für einen Monat und wenn Sie im Takt gegessen wird, bringt sie in diesem Monat Glück!!!

Als Höhepunkt der Veranstaltung kommt eine Torte hereingefahren. Feuerwerk wird darauf angebrannt und die wilde Berber Musik spielt dazu.

Mitternacht naht und eine Disco Musik wird  angeworfen. Die Spanier, die hier die Hauptgruppe bilden sind wie aus dem Häuschen. Es steckt an.

Die Stimmung schäumt und alles bewegt sich alles Tanzt wild in der Gegend herum.

Es war ein super Abend und zum Abschluss als wir uns verabschieden rufen uns die spanischen Tänzer und Tänzerinnen ein freundliches  „Bonne Ani Germany“ zu.

Es war eine gelungene Silvesternacht im Wüstenhotel „XALUCA“

Eine geruhsame Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

31.12.2018: noch Bilder

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30.12.2018: Ein oder vielleicht der Höhepunkt der Reise: - Wir fahren ins Wüsten Hotel „XALUCA“ Silvester naht! +++ früh sonnig 5 Grad, mittags sonnig 20Grad, abends sonnig 14 Grad

Ein oder vielleicht der Höhepunkt der Reise: - Wir fahren ins Wüsten Hotel „XALUCA“

Silvester naht!

Die große und erlebnisreiche Feier der anderen Art findet ja alljährlich im noblen Wüstenhotel namens „XALUCA“ statt. Ein Spanisch – marokkanisches Projekt, das vor Erfolg strotzt. 400 Übernachtungen täglich und wieder wurden 40 Zimmer zusätzlich angebaut.

Mitten in der Sandwüste bei Erfoud gelegen, war es damals im Jahr 2000 die Sensation hier in der weiten Umgebung. Als Platzhirsch lag es trutzig in der weiten Wüste, bietet alles was Europäer von einem orientalischen Hotel erwarten können. Man muss auf nichts verzichten. Der Clou: die bodenständige Bauart und das Material wurde von den Handwerksbetrieben hier in der Umgebung hergestellt und verwendet.

Die vielen sehenswerten Bilder in den Wandelgängen des Hotels zeugen davon.

In den vielen Jahren, in dem wir hier weilten, hat sich das Hotel erweitert. Die Preislagen für eine Übernachtung spannen von 70 € bis 1000 € pro Nacht.

Also durchaus auch für den schmalen Geldbeutel machbar. Wenn man bedenkt, dass man auch bis zum ca. 40 Km entfernten Errachidia per Flugzeug anreisen könnte, wäre ein Wüstenaufenthalt überlegenswert.

Nun sind wir vom Wüstencamp bei Brahim die wenigen Kilometer bis hierher gefahren. In Risani stoppten wir, füllten die Vorräte auf und danach besuchten wir eine Fossilien Fabrikation in Erfoud.

Anschließend rollen wir im Hotelgelände eine.

Hinter dem Komplex richten wir uns ein. Unser Idriss hat wieder gezaubert, für uns den Stellplatz hinter dem Hotel reserviert und uns so dieses einmalige Erlebnis machbar gemacht. Es gibt Duschen und Toiletten extra für uns, Strom natürlich auch. Also, los kann es gehen.

Wir richten uns für 2 Tage ein und nutzen doch schon einmal die erste Wohltat: den warmen Pool. Abends erwartet uns das opulente marokkanische Buffet vom Feinsten.

Schon kurz nach Ankunft sehen wir uns alle im „Warmbad“ des Hotels - sogar mit Whirlpool Effekt ausgerüstet. Prima Sache und morgen werden wir nochmals davon Gebrauch machen.

Das Interieur, die Hotelanlage ist erstaunenswert und strahlt orientalisches Flair aus. Die Gänge werden mit warmem gelbem Licht beleuchtet.

Die ersten Musikanten, junge Leute aus Erfoud spielen vor dem Hotel ortstypische Musik. Die langen Trompeten haben mir es angetan. Es ist schwer da einen vernünftigen Ton herauszuholen. Schwupp die wupp packt mich so ein Kerl und schon tänzeln wir in der Runde. Die Kerle hauen ordentlich auf die Pauken und Trompeten. Es ist einfach faszinierend wie die Leute auf die Leute zugehen und uns mitreisen.

Morgen Abend werden wir mehr davon erleben. Einige Live Musikgruppen werden für uns die Nacht versüßen.

Und wir werden in Wort und Bild darüber berichten. Deshalb bleiben Sie bei uns.

So, nun wüschen wir eine prima vorletzte Nacht des Jahres 2018 inmitten der Sahara in noblen Händen

Idriss und Wolfgang  

30.12.2018: noch Bilder
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29.12.2018: Noch ein Ruhetag in der Sandwüste oder eine Jeep Tour in die Sandwüste am Erg +++ früh sonnig 5 Grad, mittags sonnig 20 Grad, abends sonnig 15 Grad

Noch ein Ruhetag in der Sandwüste oder eine Jeep Tour in die Sandwüste am Erg  

Die Sonne ist nun endlich kräftiger und wärmt die Gemüter.

Der Camp von Brahim füllt sich Gott sei Dank.

Viele Camps und Aubergen arbeiten am Limit, weil die Touristen ausbleiben. Die Situation ist dramatisch, wir kennen viele Marokkaner, die in die Zukunft investiert haben. Heute bangen sie ums Überleben.

Nun auch noch der grässliche Mord an 2 Touristinnen im Imlil da oben im Hohen Atlasgebirge. Das ist Öl ins Feuer gegossen bei jenen, die sich mit dem Gedanken tragen nach Marokko zu fahren.

Wir möchten allen Menschen zurufen: Kommt nach Marokko, ein hochentwickeltes Land mit einen einmaligen Spannungsfeld von neu und alt, mit freundlichen Leuten, wenig Kriminalität und einzigartig abwechslungsreichen Landschaften.

Wir als Reiseveranstalter sind die Vermittler, die Bindeglieder zwischen den marokkanischen Dienstleistern und uns. Nur können wir mit unseren geringen Teilnehmerzahlen auch für sie nicht viel tun.

Vielleicht an dieser Stelle wieder einmal ein Text, den ich entdeckt habe und den Lesern nicht vorenthalten möchte:

„Marokko verändert sich und Marrakech befindet sich in einem anhaltenden Boom. Seit Beginn seiner Amtszeit setzte König Mohammed VI. viele positive Impulse, die sich in der Entwicklung des Landes und der Gesellschaft widerspiegeln. Im Januar 2017 wurde zum Schutz vor radikal  -islamischen Einfluss die Herstellung und der Verkauf von Burgas (Gewänder zur Vollverschleierung) vom Innenministerium untersagt. Interessant! Im Februar 2015 wurde am Rande der Sahara der zweitgrößte Solarpark Noor 1 vom König eröffnet. Drei weitere von  Parks werden bis 2020 folgen – und bis 2030 sollen insgesamt 50% des marokkanischen Energiebedarfs aus Solarstrom abgedeckt werden. Durch veränderte Investitionsverordnungen  fließt zunehmend Geld ins Land und speziell Marrakech werden alte Gebäude restauriert und öffentliche Grünanlagen mit viel Aufwand gepflegt. Die alten Medinas der Städte verlieren zwar durch Ansiedlung großer Kaufhausketten an wirtschaftlicher Bedeutung, doch der Charme ihrer Basare ist erhalten geblieben.“

Nun haben wir heute eine Jeep Tour in die Sandwüste des Erg Chebbi geplant. 9.30 Uhr beginnt diese Tour mit Moubarag unseren Fahrer für „besondere Aufgaben“.

Er ist ein Fahrer mit Herz, er liebt seine Heimat und fährt daher stets besonderes schöne Strecken.

9.30 Uhr startet unsere Jeep Tour in die Sandwüste von Merzouga. Wir besichtigen das Flugzeug des Filmes „Der kleine Prinz“, der hier in Marokko gedreht wurde. Das Flugzeug flog unter einem Tor hindurch, das noch in Ait Ben Haddou zu besichtigen ist.

Neu saniert steht es vor uns. Bisher lag es lustlos im Sand.

Weiter fahren wir in Richtung algerische Grenze. Dort gibt es ein abgeschiedenes malerisch gelegenes Dorf, dessen Bewohner schnell kommen, wenn Touristen nach den dort lagernden Fossilien Felsen anhalten.

Wir brausen durch den Sand und halten an den Felsen an.

Nun fahren wir schon in Richtung eines Nomadenzeltes von Wüsten Nomaden, die hier in der Einsamkeit leben.

Es gibt hier eine Mittagspause, die für uns mit einer Pizza versüßt wird. Es ist nicht so einfach an den tiefen Tischen im Zelt Platz zu nehmen.

Die Pizza schmeckt gut und schon fahren wir wieder quer durch den Wüstensand. Moubarak unserer geübten Fahrer steuert den Wagen gekonnt durch den tiefen Sand.

An einer Bleimine gibt es einen Halt.

Hier wurden einst unter französischer Herrschaft im großen Stil Blei abgebaut. Heute leben nur noch einige Menschen hier, um einige Steine in gefährlichen tiefen Einschnitten zu finden und den Touristen zu verkaufen.

Weiter fahren wir in Richtung des Wüstendorfes Khamlia. Hier führen uns Gnoua Musiker ihre Musik vor. Wir schwingen mit ihnen auch unsere Tanzbeine ehe wir zu einer Sensation fahren: der Flamingo See, der wieder einmal durch den Regen gefüllt ist.

Viele Jahre kann es dauern, bis der See wieder einmal Wasser trägt und so die Flamingos anlockt.

Heute gab es keine Flamingos zu sehen aber einen großen See, den man wahrlich nicht in der Wüste vermutet. 

Schauen Sie die Bilder, sie sprechen besser als meine Worte.

Eine ruhige Wüstenacht wünscht Idriss und Wolfgang

29.12.2018: noch Bilder

29.12.2018: noch Bilder
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29.12.2018: noch Bilder

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29.12.2018: Spuren des Wüstenfuchses

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29.12.2018: Landkarte von dem Gebiet, wo wir uns jetzt befinden

29.12.2018: Der Flamingo See - mitten in der Sandwüste ein See

28.12.2018: Heute gibt es eine Quad Tour und unser nobles Essen +++ früh sonnig 4 Grad, mittags sonnig 20 Grad, abends sonnig 13 Grad

Heute gibt es eine Quad Tour und unser nobles Essen

Wir gehen den Tag ruhig an, und ich bereite die Rouladen, das Rotkraut und die Klöße vor.

Für die Klöße gibt es fleißige Helfer zum Reiben.

13 starten wir zu einer Quad Tour in die Sanddünen. Eine Stunde ist schnell herum, es ist eine rasante Fahrt durch den Sand mit tollen Ausblicken.

Nach der Ankunft werden die Tische zusammengestellt und die Rouladen verspeist.

Wir sitzen noch eine Zeit zusammen ehe es wüstenhaft kalt wird und wir uns in unsere warmen Hotels zurückziehen.

Wir wünschen wieder eine ruhige Wüstennacht

Idriss und Wolfgang

28.12.2018: noch Bilder
28.12.2018: noch Bilder
28.12.2018: noch Bilder

27.12.2018: Heute wollen wir die nähere Umgebung kennen lernen und einen Abend bei sächsischen Kartoffelsalat und Würstchen verbringen +++ früh sonnig 5 Grad, mittags sonnig 21 Grad, abends sonnig 15 Grad

Heute wollen wir die nähere Umgebung kennen lernen und einen Abend bei sächsischen Kartoffelsalat und Würstchen verbringen  

10.00 Uhr (!) starten wir in Richtung der Wasserstelle des Dorfes Hassi Labied. Hier holen die Menschen ihr Trinkwasser für den täglichen Gebrauch.

Wasser aus den Läden, so wie wir es kennen, können sich die meisten Leute hier im Süden nicht leisten.

Mit vielen Behältern kommen sie mit einem Wägelchen an und füllen die Flaschen über ein Sieb.

Gleich daneben befindet sich die örtliche und lebenswichtige Oase des Ortes. Hier wachsen die Früchte für den Lebensunterhalt der Menschen.

Was dann übrig bleibt, verkaufen die Leute auf dem Souk in Rissani.

Die Oase ist picobello sauber, jedes Hölzchen wird für den Ofen zum Backen von Brot benötigt. Immer wieder interessant ist die Wasserleitungssystem im Süden Marokkos.

Ohne jegliche Energie und wie es modern heißt – umweltfreundlich- verlaufen sie seit Jahrhunderten in allen Oasen.

Wie die funktionieren möchte ich nachfolgend erklären.

Über ein unterirdische Wasserleitungssystem (Fogaras) wird das Wasser herangebracht. Der Grundwasserspiegel ist hier in der Sandwüste nur 2m (!) tief. Dann leitet man das Wasser im leichten Gefälle in einem kleinem Wasserkanal in die Oase ein. Rechts und links in die Gärten der Menschen führen fischgrätenartig die abzweigenden Kanäle, die mit Lehm verschlossen sind.

Nun gibt es so etwas wie ein Grundbuch für das jahrhundertalte Wasserecht der Gartenbesitzer.

Dort wird nun geregelt, wer, wann und wieviel Wasser aus dem Wasserfluss entnehmen darf.  Der plan regelt die Entnahme für 24 Stunden, also einen ganzen Tag lang.

Ist man mit der Wasserentnahme nun an der Reihe, entfernt man den Lehm aus seinem eigenen abzweigenden Kanal und verschließt damit den Hauptkanal. Nun fließt das Wasser in den abzweigenden Kanal solange wie erlaubt.

Ganz ohne Energie!

Wir wandern weiter auf die Sandwüste in die Richtung der Auberge „Mohayout“.

Hier findet man Ruhe und Entspannung. Wir erholen uns mit einem Getränk am Pool.

Wir besuchen noch unseren „Wunderladen“ der so viele Möglichkeiten im Angebot hat, dass er diesen Namen wahrlich verdient hat.

Wüstenkleidung ist hier dessen Spezialität.

Chech und Dschellaba ist die typische Kleidung der Leute hier in der Wüste. Der Chech gegen Sonne und Sand, die Dschellaba gegen Hitze und Sandsturm.

Das Wasser ist hier knapp und deshalb hapert es mit den regelmäßigen Duschen.

Wir sind relativ zeitig im Camp und genießen die Wärme der Sonne und lassen die Seele baumeln. Ich bereite den für heute angesetzten Sächsischen Abend mit Kartoffelsalat und Würstchen vor. Gestern Abend habe ich den Kartoffelsalat in Ruhe schon vorbereitet. Die Würstchen mache ich mit exaktem Timing heiß!!!

Pünktlich 17.30 Uhr treffen die „Esser“ ein und es beginnt ein toller Abend mit sächsischem Schmaus.

Es wird langsam ungemütlich kalt hier draußen und wir verschwinden schnell in unsere Hotels, nicht ehe wir noch die Arbeitsteilung für morgen festlegen: Wir wollen ja morgen eine Rouladen Essen mit selbst gemachten Klößen kochen.

Früh bereite ich die Rouladen vor. Wir wollen halb und halb Klöße kochen. Das heißt, wir müssen eine Hälfte der Kartoffeln kochen und die andere Hälfte wird gerieben. Das Rezept können Sie morgen wieder im Live Bericht lesen.

Vorerst wünschen wir bei klaren Wüsten Sternen Himmel eine geruhsame Nacht. Morgen fahren wir mit dem Quad eine geführte Tour in eine verborgene Oase mitten im Sand. Das müssen Sie unbedingt lesen.

Idriss und Wolfgang

27.12.2018: noch Bilder
27.12.2018: noch Bilder

27.12.2018: noch Bilder

27.12.2018: noch Bilder

27.12.2018: noch Bilder

27.12.2018: noch Bilder

26.12.2018: Heute genießen wir einen Wüsten Ruhetag und haben einen süßen Mittag +++früh sonnig 4 Grad, mittags sonnig 22 Grad, abends sonnig 15 Grad

Heute genießen wir einen Wüsten Ruhetag und haben einen süßen Mittag

Nach den vielen Erlebnissen und Unternehmungen tut so ein Tag der Ruhe mal wohl. Man kann die Gedanken ordnen, eine  Spaziergang in die Wüste unternehmen, den Sonnen Auf- und - Untergang beobachten und noch vieles mehr.

Hier auf dem Camp bin ich seit 1999. Die „Eigentümer Truppe“ ist nicht nur mir ans Herz gewachsen. Im Internet wird dieser Camp als der Beliebteste um Merzouga gehandelt.

Wir lieben ihn auch. Brahim die bedeutendste „Figur“ hier im Camp ist bei allen Gästen seit Jahren beliebt. Seine 3 Brüder, die mehr im Hintergrund schaffen, stärken ihm den Rücken. Da gibt es den Achmed, der sich um die Seelen der Gäste und deren Probleme kümmert. Mohammed ist für die tägliche Brotlieferung des Morgens verantwortlich. Er liefert auch Wasser und was man so noch so benötigt. Der Lockenkopf Lahcen kämpf um Kunden am Computer!

Es ist ein richtiger „Wohlfühl Camp“ und das seit Jahren. Es gibt sogar hier einzelne Überwinterer, die auch mal 6 Monate hierbleiben.

Heute hat Peter unser Konditor wieder mal einen süßen Mittag angesetzt. Und ich mit meinen gegrillten Bananen mit Honig auch mein Scherflein dazu bei.

Es gibt auch Mon Cherry Pralinen und gute Gespräche über die vor uns liegenden Aktivitäten der nächsten Tage.

Morgen gibt es eine Wanderung und den Besuch einen Wunderladens. Übermorgen wird es für mich wieder mal als Hobby Koch ernst: Wir haben genügend Rouladen Fleisch in Risani gekauft und ich fertige diese Köstlichkeit für uns an.

Rotkraut habe ich mit und die Klöße soll es auch dazu geben. Da gibt es viel Bereitschaft die Kartoffeln zu reiben. Wir werden berichten.

Eine Quadfahrt soll auch erfolgen und danach wollen wir in gemütlicher Runde die Rouladen mit Rotkraut und Klöße verspeisen.

Für den nächsten Tag legen wir gemeinsam fest,  werden wir mit dem Jeep die Sandwüste erobern, auch dazu werden wir berichten.

Bleiben Sie uns treu, es gibt viel zu erzählen.

Wir bemerken nun langsam, das sich das Jahresende nähert. Mehr und mehr Gäste kommen hierher, um am Erg Chebbi die letzte Nacht zum Tag zu machen. Oben auf der ca. 150m hohen Sanddüne gibt es dann in der Silvesternacht Feuerwerk.

Wir selbst befinden uns dann in besten Händen: „XALUCA“ DAS Wüsten  Hotel der Gegend, bürgt für super Qualität für die letzten Stunden des Jahres in anheimelnder und landestypischer Qualität.

Wir haben heute auch Gasflaschen umgefüllt. Für neue Kunden von Dr-. Ammon Tours gibt es da viele Fragen zu dem in Deutschland niemals zugelassenem Umfüllverfahren.  

Hier in Marokko ticken die Uhren (Gott sei Dank!) noch anders.

Also, werte Leser und vielleicht zukünftige Kunden von uns: Übergeben Sie uns Ihre Probleme, wir lösen diese auf unkonventionelle und für sie erstaunliche Art.

Wir wünschen wieder eine sternenklare Wüstenacht am Wüstennabel Marokkos - in Merzouga

Idriss und Wolfgang 

26.12.2018: noch Bilder

26.12.2018: noch Bilder

26.12.2018: noch Bilder
25.12.2018: Wir besuchen den orientalischsten Souk Marokkos, machen eine Rundfahrt durch die traditionellen Dörfer um Rissani und fahren in ein Wüstencamp +++ früh sonnig 4 Grad, mittags sonnig 22 Grad, abends sonnig 13 Grad

Wir besuchen den orientalischsten Souk Marokkos, machen eine Rundfahrt durch die traditionellen Dörfer um Rissani und fahren in ein Wüstencamp

Wir lassen uns heute Zeit, haben wir nur wenige Kilometer zu fahren.

Da heute Souk Tag in Rissani ist, nutzen wir die Gelegenheit und besuchen dieses Ereignis natürlich.

Erst machen wir einen Rundgang durch den Handwerkersouk und schließlich über den Obst und Gemüsemarkt. Danach kann jeder 2 Stunden den bunten Souk auf eigene Faust erkunden.

Anschließend gibt es eine touristische Rundfahrt durch die kleinen Dörfer um Rissani.

Unsere Rundfahrt beginnt am Schild „Circuit Touristique“ Es erscheinen unzählige alte Kasbahs und Lehmdörfer.

Wir queren das Ksar Moulay Abd er. Rahman. Wir erblicken ein großes Trinkwasserbecken, der von einem Stausee gespeist wird. Hierher kamen früher die Kinder mit Eseln, um Wasser zu holen. Nun ist das überflüssig geworden, da alle Dörfer an das städtische Wasserleitungsnetz angeschlossen worden.

Das Ksar Oulad Ab del-Halim folgt. Der Ksar wurde von Moulay el Hassan errichtet.

Der Ksar Abbar, auch Ksar der 7 Tore genannt. Der Ksar war Aufbewahrungsort für einen Teil des Königsschatzes und wurde von 500 bis 600 Negersoldaten bewacht. Es war auch ein Verbannungsort für Sultans Witwen und der unliebsamen Familienangehörigen.

Anschließend fahren wir zurück in die Sandwüste zum Wüstencamp „Ocean des Dunes“ im Örtchen Hassi Labiad. Hier auf dem beliebtesten Camp der Umgebung wollen wir die nächsten Tage verbringen. Die Familie, die den Camp betreut ist sehr liebenswürdig, kümmert sich um die Anliegen der Gäste. Früh gibt es frisches Brot. Der tolle Blick auf die höchste Düne des Erg Chebbi ist in Sichtweite und eine tolle Oase wollen wir in den nächsten Tagen auch erkunden.

Eine ruhige und erholsame Wüstennacht wünschen

Idriss und Wolfgang

25.12.2018: noch Bilder

25.12.2018: noch Bilder

25.12.2018: noch Bilder
25.12.2018: noch Bilder
25.12.2018: noch Bilder

25.12.2018: noch Bilder

24.12.2018: Weihnachten 2018 +++ früh sonnig 2 Grad, mittags sonnig 21 Grad, abends sonnig 16 Grad

Weihnachten 2018

Ein kühles Lüftchen zieht durch die Sahara in Merzouga. Wir haben uns schon weihnachtlich eingerichtet. Es gibt einen Weihnachtsbaum und bunte Lampenketten aufgespannt  zwischen den Autos. 13.30 Uhr soll der Weihnachtsmann hier in Merzouga eintreffen.

Gerald und Heike haben Hochzeitstag und wollen einen ausgeben. Ein Kamelritt soll auch stattfinden. Also wieder mal volles „Ballett“.

Früh können wir ausschlafen und den Blick auf die Sandwüste genießen.

Pünktlich trifft nicht nur ein Weihnachtsmann ein, es sind deren zwei.

Geschenke werden verteilt und Fotos geschossen.

Wir sitzen dabei schon am Tisch und genießen die „Ausgabe“ der „Hochzeitler“.

Um 17.15. Uhr besteigen wir die Kamele und reiten hinaus in die faszinierende Dünenwelt der Erg Chebbi. Wir blicken in die Farbspiele im Sand und reiten zurück.

Kurzes zurechtmachen und schon begeben wir uns zu dem festlichen marokkanischen Buffet.

Wir sitzen noch kurz zusammen und trinken einen „Harten“ da es ja bekanntlich in der abendlichen Wüste kalt wird.

Ein gelungener Festtag ohne Weihnachts Stress geht zu Ende und

Idriss, Wolfgang und der Weihnachtsmann wünschen eine geruhsame Wüstennacht 

24.12.2018: noch Bilder

24.12.2018: noch Bilder
24.12.2018: noch Bilder

24.12.2018: noch Bilder

24.12.2018: noch Bilder

24.12.2018: noch Bilder
23.12.2018: Auf Wüstenwegen in die Sandwüste zum noblen Wüstenhotel „Tombuktou“ +++ früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 18 Grad, abends sonnig 15 Grad

Auf Wüstenwegen in die Sandwüste zum noblen Wüstenhotel „Tombuktou“   

Bereits früh um 9 Uhr sitzen wir in den Autos und fahren in Richtung Zagora im Draa Tal entlang. Der größte Palmenhain Marokkos ist hier zu durchfahren. Aber dann biegen wir ab in eine Wüstenstraße die uns über Nkobi, Tasarine und Alnif nach Rissani und schließlich nach Merzouga bringen soll.

Es geht flott voran und wir erfreuen uns an dieser herrlichen und wechselvollen  Landschaft.

In Rissani fahren wir durch das schönste Stadttor in Marokko.

Wenige Kilometer trennen uns nun von einem besonders schönen Stellplatz an den Sanddünen des Erg Chebbi. Wir stellen unsere Autos weit vorn, dort wo die Kamele und die Treiber und natürlich die herrliche Kulisse der riesigen Sandberge.

Abends gehen wir gemeinsam zum marokkanischen Buffet.

Idriss, Wolfgang und der Weihnachtsmann wünschen eine ruhige sternenklare Wüsten Nacht.

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22.12.2018: Ruhetag im Wüsten Oasen Camp mit einem Erzgebirgischen Glühwein- und Grillabend. UND es gab einen Lehrgang unseres Konditormeisters Peter +++ früh sonnig 4 Grad, mittags sonnig 20 Grad, abends sonnig 10 Grad

Ruhetag im Wüsten Oasen Camp mit einem Erzgebirgischen Glühwein- und Grillabend. UND es gab einen Lehrgang unseres Konditormeisters Peter

Heute ist ein sonniger Ruhetag angesagt. Hier, der herrliche Oasen Camp eignet sich dazu hervorragend. Ca. 1 Km vom Stadtzentrum entfernt.

Man kann bequem in die Stadt gehen oder in der Sonne faulenzen.

Abends haben wir einen „Erzgebirgigen Glühweinabend“ angesetzt und zusätzlich haben wir den Abend um einen Grillabend erweitert. Es gibt marokkanische Kefta und bunte Putenspieße.

Und Peter unser quirliger Konditor hat immer süße Ideen,

Heute sollten es Pralinen sein, nicht irgendwelche, es sollten marokkanische Pralinen hergestellt werden.

Wissen Sie wie das geht?`

Ich wusste es nicht.

Ich hatte schon einen Tag vorher die Zutaten mitgebracht: Mandeln, Feigen, Datteln, Rosinen und Wallnüsse.

Hier kommt das Rezept für Neugierige:

„Marokkanische Weihnachtspralinen“

200g Sahen kochen, 500g kleingeschnittene Kuvertüre unterrühren. Das Gemisch nennt man Ganache.

jetzt 2 Gläschen Schnaps je nach Geschmack zugeben.

Erkalten lassen.

Wasser kochen, darin kurz 100 g Mandeln legen und die Haut abziehen – klein schneiden.

100g Walnüsse klein schneiden.

Je 1000g Rosinen, Feigen und Datteln klein schneiden.

Etwas Orangeat dazugeben.

Nun Ganache mit den Früchten vermischen kit Kaffeelöffel kleine Stücke abstechen in Schokostreusel wälzen.

Die fertige Praline nun in einemn Pralinen papier füllen – fertig.

Wir haben alle beim Schnippeln geholfen und ab und zu schon mal ekin Bierchen gekostet.

Der nächste Schritt war nun wieder Holz sammeln, damit wir heute Abend ein ordentliches Lagerfeuer entfachen können. In de rOase gibt es viel Palmenholz.

Nun mußte noch der erzgebirgischen Glühwein gefertigt werden.

Hier auch das Rezept zum nachmachen:

Zutaten

6 Liter

Rotwein, trocken

50 ml

Wodka

Orange(n), saftige, ungespritzt, in Scheiben geschnitten

Orange(n), saftige, ausgepresst

50 

Nelke(n)

15 Stangen

Zimt

Sternanis

50 g

Kandiszucker, braun, kann auch mehr sein

Zubereitung

Den Rotwein, die Gewürze, die Orangenscheiben und den frisch ausgepressten Orangensaft in einen Topf geben und bei niedriger Stufe erhitzen, jedoch nicht kochen lassen! Dann den Wodka und den Zucker hinzugeben und nochmals kurz erhitzen.

Gewürze und Orangenscheiben abseihen und den Glühwein sofort heiß servieren!

Es war ein lustiger Erfolg – ein Geheimnis wollen wir lüften: es war ein Glühwein mit Schuss, der brachte die Gemüter ins „Wallen“.

Werte Leserinnen und Werte Leser, morgen fahren wir nicht nur in die Sandwüste, sondern wir nähern uns den Attraktionen dieser Tour: ***** Sterne Hotels namens Tombuktou und „XALUCA“ warten auf uns. Bleiben Sie dran an den Live Berichten!

Jetzt wird es richtig spannend.

Eine ruhige Oasen Nacht wünschen Idriss, Wolfgang und der Weihnachtsmann 

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21.12.2018: Oasen und nochmals Oasen – wir fahren nach Agdz +++ früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 26 Grad, abends sonnig 18 Grad

Oasen und nochmals Oasen – wir fahren nach Agdz

Foum Zguid ist ein südmarokkanische Örtchen mit unwiderstehlichen Wüsten- und Oasen Flair. Die Sonne scheint und auch im Winter ist für Europäer hier Sommer. 20 bis 25 Grad sind hier im Dezember immer garantiert. Für die Bewohner ist es tiefer Winter, wird hier im Sommer doch locker bis 55 Grad. Die Kinder laufen mit Handschuhen, dicken Dschellabas, Mützen  und lustigen Ohrenschützern herum. Hier ist alles noch sehr ursprünglich. Die meist gut gebräunte Bevölkerung stammt aus den Nachfahren  ehemaliger –Sklaven, die aus dem Sudan im Süden Marokkos angesiedelt wurden. Sie kamen unmenschlich auf Kamelen geschnürt und mussten für die Herren die Palmen pflanzen. So entstand das Palmental im Draa Tal und auch die Oasen hier um Foum Zguid. 5 Berberfürsten organisierten das und heute leben 4 nachfahren davon in den USA und einer in der Nähe um Tinfou. Die Sklaven baten damals darum in Marokko bleiben zu dürfen und Marokkaner zu werden. Der Bitte wurde vom damaligen Herrscher entsprochen, sie bekamen den marokkanischen Pass und heute leben ihre Nachfahren besonders hier in dem warmen Gebieten Südmarokkos. Sie schuften heute noch besitzlos für die Herren und verkaufen die anfallenden Datteln deren Erlös auf USA Konten fließt.

Diese Menschen sind besonders freundlich und schnell ist man in einfache Gespräche verwickelt. Bunte Tücher für den „Wüsteneinsatz“ gibt es hier preiswert zu kaufen. Gaststätten laden zum Essen ein und es gibt viele „Tante Emma Läden“, die so alles anbieten, was man im täglichen Leben so benötigt.

Wir verlassen das Örtchen wehmütig, hat es doch einen wunderbaren Oasen Camp. Wir haben ja in unserer Weihnachts Tour hier extra einen zusätzlichen Tag hier angesiedelt.

Wir durchfahren herrliche Oasen, alte Orte und bunte Gebirge, die graziler nicht werden könnten. Die Straße, damals als das große Unwetter wütete und die Flüsse anschwellen lies wurde nach großen Überflutungen neu saniert. Hoch ins Gebirge wird sie verlegt, damit der riesige Fluss sie nicht wieder zerstören kann.

Damals mussten wir auf „Baustellenstraße“ fahren. Im 1. Gang.

Heute können wir auf tollen Straßen die Landschaften in vollen Zügen genießen.

In Agdz füllen wir unsere Vorräte auf, essen in einer Gaststätte gegrillte Hühner und eins, zwei, drei sind wir im Oasen Camp des Ortes angelangt.

Ich nicht, denn wir hatten versprochen, dass wir morgen nicht nur einen erzgebirgischen Glühweinabend organisieren sondern noch ein Grillerlebnis starten wollen.

Dazu kaufe ich die Zutaten ein. Für Kefta kaufe ich 1,5 Kg zubereitetes Rind Gehacktes mit Koriandergrün durch den Wolf „gejagt.“ Dazu kaufe ich noch 1,5 Kg Putenfleisch für die Spieße. Für die Garnitur gibt es noch grüne Paprikaschoten.

Für Peter unseren Konditormeister kaufe ich Zutaten für Pralinen, die er für uns selbst herstellen möchte.  Mandeln, Rosinen, Datteln und Feigen. Nun sind wir alle gespannt, wenn die ersten Pralinen gereicht werden.

Abends versagt bei mir im Wohnmobil die 220V Leitung. Ich bin auch gelernter Elektriker aber vor gefühlten 100 Jahren habe ich den Abschluss gemacht. Die Ursache ist schnell erkannt: marokkanische Elektroleitungen kennen keinen Schutzleiter. Es gibt nur die Phase und den 0 Leiter. Wenn man den Stecker falsch herum in die Steckdose des Wohnmobiles steckt, treffen Phase und Schutzleiter des Womos aufeinander und es haut die Sicherung heraus.

Also den Schutzleiter des Womos abklemmen und schon fließt Strom.

Abends wir es hier erfahrungsgemäß zu dieser Jahreszeit kalt, wir sind in der Wüste: und was haben wir da in der Schule gelernt: In der Nacht kalt und am Tag warm!

Heute nicht, es ist eigenartig warm. Also, Ausnahmen bestätigen die Regel!!!

Eine geruhsame Wüstennacht in der Oase von Agdz wünschen

Idris, Wolfgang und der Weihnachtsmann, der es nun bis nach Merzouga   zum Weihnachts Fest nicht mehr weit hat.

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20.12.2018: Noch ein Ruhetag in der sonnigen Oase und ein spannender Abend +++ Noch ein Ruhetag in der sonnigen Oase und ein spannender Abend

Noch ein Ruhetag in der sonnigen Oase und ein spannender Abend

Heute ist noch ein Ruhetag reserviert. Im Plan stand einst eine Übernachtung in El Ksiba im Wald. Wir hatten darauf verzichtet und nun genießen wir dafür hier einen freien Tag.

Doch halt, so frei ist er nicht. Wie angekündigt wird wieder gekocht. Heute soll es den original ungarischen Kesselgulasch geben.

Dazu muss ich die Zutaten im Ort einkaufen. Heute ist großer Souk im Ort. Das ist immer ein Erlebnis, dieser aber hat es wirklich in sich. Es ist ein ursprünglicher Souk, wie man ihn nur noch hier im Süden Marokkos erleben kann.

Da gibt es noch diese uralten Waagen mit 2 Tellern und einen Zeiger in der Mitte. Aber besonders interessant sind die Menschen und ihre Kleidung. Schaut, schaut, kann ich da nur zurufen.

Hier sieht man Dinge, die man noch nie sah!

Die Freundlichkeit der Menschen ist hier ist einfach entwaffnend. Überall das „herzlich willkommen“ – unglaublich für Menschen die aus dem „kalten“ Europa kommen.

Nun habe ich alles eingekauft. Das Fleisch war nicht nach meinem Geschmack, zu viel Fett und Knochen war da dran.

Der Verkäufer rief einen Freund an und der kam mit dem Moped und brachte die 2,5 Kg schönes Rindfleisch in Windeseile.

Da die Mandarinen und Apfesinen Ernte im vollem Gange ist, stehen überall Lastwagen mit den Früchten bereit. 2,5 Dirhams kostet das Kilogramm, das sind 20 Cent.

Und die sind alle BIO, versprechen die Händler!

Was heißt hier BIO: die Worthülse, die nur der Profitgier einiger dient. Der Einsatz chemischer Düngemittel versaute die Jahrhundert alte „BIO“produktion, die nur keiner so nannte. Als man damit ein Geschäft widerte, säuselte man den glaubenden Kunden das Wort BIO in die Ohren. Und die kauften die überteuerten Produkte, die es schon seit Jahrhunderten gab bis man eben die Erde mit Chemie versaute und die es nun immer noch in Marokkos Landwirtschaft gibt.

Also auch ein Grund mal mit uns eine Tour zu fahren. Genießen Sie mit uns nicht nur die Sonne und die trockene Luft, die dem Knochenbau so guttut.

Nun war es soweit, die Suppe stand an und Peter, der „alte“ Schnippler hat mir wieder beim Schnippeln der vielen Zutaten geholfen. Vielen Dank dafür. Petersilie, Möhren, Zwiebeln, Fleisch, Knoblauch Paprika und Kartoffeln kamen unters Messer.

Heute galt es für mich noch etwas besser zu sein, als gestern.

Also los geht es: Feuer machen, das Holz wurde auch von Peter und Gabi seiner zupackenden Frau gesammelt. Ich habe natürlich auch mit zugepackt.

Dann Feuerchen anbrennen und den Kessel drauf und los geht es.

Heute war es etwas schwierige, denn ich stand unter Kontrolle der Mitfahrer. Kritische Blicke in den Kessel soll mich nervös machen.

Aber wenn ich koche bin ich stoisch und mich kann keiner aus der Ruhe bringen.

Nun das Rezept für „Nachkocher:“

Das Rezept stammt von unseren Ungarn Touren und einer ungarischen Familie, die wir besuchten. Timi ist der ungarische Familienvater.

Gulasch Rezept von Timi

Zutaten:

4 kg gewürfeltes Rindfleisch

3+1 mittlere gewürfelte Zwiebel

2-3 Eßlöffel Schmalz oder Oel

2 Teelöffel gemahlener weißer Pfeffer

2 Teelöffel gemahlener Kümmel

2-3 Eßlöffel Paprikapulver

4-5 Knoblauchzehen

8-9 Karotten

4-5 Petersilie

3-4 Kartoffeln

Ungefähr 4 Liter Rindskochensuppe

2-3 Esslöffel Tomatenpürree

2 frische Tomaten

1-2 frische Paprika

Vielleicht etwas Piros Arany, aus einem Ungarn Laden

Mehl, Eier, Salt und Wasser für die Nudeln.

Zubereitung:

Die gewürfelten Zwiebeln im Schmalz/Öl mit etwas Salz anbraten,

zerdrückte Knoblauchzehen hinzugeben, wenn fertig Paprikapulver einrühren,

dann sofort ca. 0.5-1 Liter Wasser hinzugeben, wieder umrühren,

dann gewürfeltes Rindfleisch hinzufügen, umrühren, kochen lassen, weißen Pfeffer und Kümmel hinzufügen.

Kochen bis das Fleisch halbgar ist. Dann die Fleischbrühe hinzufügen.

Aufkochen und dann die frischen Tomaten, Paprika, Tomaten Püree und, wenn gewünscht, Piros Arany hinzufügen.

Kochen bis das Fleisch fast gar ist, dann die in Scheiben geschnittenen Karotten, Petersilie, Tomaten und die 4. Zwiebel hinzufügen.

Mit Salz abschmecken. Weiterkochen bis alles zart und gar ist.

Mit Nudeln servieren.

Ich hoffe es ist alles klar, aber ich würde nicht mein Leben darauf verwetten.  Guten Appetit.  Timi

 

Es war ein toller Abend, es gab tolle fast philosophische Gespräche noch ohne Alkohol!!!

DANACH gab es Wein und auch ein Schnäpschen vom Typ „Birne Helene“.

Danke an uns allen für den schönen Abend und weil wir so richtig in Schwung kamen, habe ich vorgeschlagen morgen im Camp Agdz einen Grillabend zu starten.

Agdz ist ja unser nächster Standort und der Weihnachtsmann ist ja nu n auch schon in unmittelbare Nähe.    Deshalb eröffnen wir in Agdz die Weihnachtliche Feierlichkeiten.

Passen Sie auf, dass sie das nicht verpassen: lesen Sie unsere Live Berichte.

Eine ruhige Nacht im Oasengarten von Foum Zguid wünscht

Wolfgang – Idriss ist noch in wichtiger Missioni n Richtung Rabat unterwegs

20.12.2018: noch Bilder

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19.12.2018: Heute: Ruhepause in der Oase, Wäsche waschen und abends gibt es die marokkanische Suppe Harira mit Lagerfeuer und eine lebenswichtige Entscheidung für Dr. Ammon Tours +++ früh sonnig 11 Grad, mittags sonnig 25 Grad, abends klar 15 Grad

Heute: Ruhepause in der Oase, Wäsche waschen und abends gibt es die marokkanische Suppe Harira mit Lagerfeuer und eine lebenswichtige Entscheidung für Dr. Ammon Tours 

Wir wecken in einem schönem Oasengarten auf, der Muezzin schreit, der Hahn kräht und die Sonne scheint durch die Palmeria – was will man mehr-.

Wäsche waschen ist angesagt, 20 % Luftfeuchte lacht über Trockner, die man hier nicht benötigt und schnell ist die Wäsche trocken.

Wir haben ja die Idee, hier in der freien Zeit eine oder auch 2 Suppen zu kochen. Ich, Freizeitkoch kann ganz gut kochen. Und nicht nur das: das Kochen benutze ich als Entspannung Therapie!!!

Stress? Dann rühre ich die Suppe mit Freude ein, ein Bierchen und Musik – aber dann gelingt das Essen auf Anhieb.

Heute koche ich eine noble Harira Suppe in einem original ungarischen Kessel. Idriss unser Organisationstalent hat ihn mit dem Auto gestern in immerhin 120 Km weit entfernten Zagora geholt.

Das will ja wirklich was heißen.

Aber unsere Kunden haben das wirklich verdient, sind sie doch alle pflegleicht und da macht uns das Arbeiten viel Spaß.

Unser Lohn ist die Zufriedenheit der Mitfahrer, das Leuchten in ihren Augen, wenn wir Strecken fahren, die sie nicht kennen oder wir plötzlich einfach mal aus dem Rahmen fallen und eben eine Harira kochen, die nicht im Plan steht.

Es war ein toller Abend mit Harira und Lagerfeuer und auch genügend Wein.

Werte Leser, einige kennen vielleicht noch nicht unser Harira Rezept, das wir gern hier zum Nachkochen preisgeben:

Zuvor aber etwas zum Thema Harira:

Die traditionelle Suppe aus dem Orient ist vor allem aus der Küche Marokkos bekannt. Haria wird oftmals zu besonderen Festivitäten serviert und besteht in der Regel aus Zutaten wie Kichererbsen, Linsen, Zwiebeln und Tomaten . Wie in der arabischen Welt üblich, kommen viele aromatische Gewürze zum Einsatz. In diesem Fall wird die Suppe mit Koriander, Kurkuma, Ingwer, Safran, Paprikapulver und Zimt gewürzt.

Harira hat gerade im Fastenmonat Ramadan einen sehr hohen Stellenwert, da sie zusammen mit frischen Datteln zum Fastenbrechen serviert wird. Außerhalb des Ramadans wird diese Suppe auch gerne zum Frühstück gegessen, wie es oftmals im Orient üblich ist.

ABER, es gibt 2 Arten von Harira Suppen: die erste, die einfache Suppe, die es überall in den marokkanischen Garküchen gibt.

Die 2, Suppe ist etwas nobler! Hat sie doch Fleisch in sich und wird etwas anders zubereitet.

Hier das Rezept:

Harira

Ramadan Suppe mit Dicken Bohnen und Linsen

Harira wird traditionell während des Fastenmonats Ramadan serviert. Jedes Jahr müssen gläubige Moslems im neunten Monat des Mondkalenders zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf jede Speise und jedes Getränk verzichten. Am Abend bricht man das Fasten dann mit einer Schale dampfender Harira, einer Hand voll Datteln du einer Schnecke aus Honiggebäck, „chebakiah“ genannt. Harira wird meist mit „teduoira“ angedickt, einer Mischung aus Mehl, Reiswasser und Hefe.

Wir verwenden dazu lieber Pasta: zerdrückte Vermicelli oder winzige Pasta Sorten wie beispielweise Stellette oder Puntalette.

Für 8 Personen

 

2 EL natives Olivenöl extra

2 Zwiebeln, fein gewürfelt

900 g Lammschulter/Rindfleisch in 1 cm große Würfel geschnitten

8 Safranfäden, geröstet und zerdrückt

1 TL gemahlener Kurkuma

2 TL gemahlenen Ingwer/ wir nehmen frischen Ingwer

2,5 l Wasser

200 g kleine getrocknete Dicke Bohnen über Nacht eingeweicht und abgetropft

10 Tomaten (etwa 1,3, Kg), enthäutet, entkernt und grob gehackt

30 Stängel glatte Petersilie

15 Stängel frisches Koriandergrün

175 g getrocknete Linsen, verlesen, abgespült und abgetropft

1 TL schwarzer Pfeffer

1 TL gemahlenen Zimt

50 g zerdrückte Vermicelli oder eine besonders kleine Pasta Sorte

Salz

Gehacktes Koriandergrün zum Bestreuen

Zitronenschnitze zum Servieren

Das Öl in einen großen Suppentopf erhitzen und die Zwiebeln und das Fleisch bei Mittelhitze 4 – 5 Minuten anbraten, bis die Zwiebeln glasig ist. Safran, Kurkuma, Ingwer und 2 l Wasser zufügen. Zum Kochen bringen, die Hitze herunterschalten und die Bohnen zufügen.

Die Suppe zugedeckt 1 – 1,5 Stunden köcheln lassen, bis die Bohnen fast weich sind.

Im Mixer oder der Küchenmaschine die Tomaten, Petersilie und das Koriandergrün grob hacken. Mit den Linsen, dem Pfeffer und dem Zimt zu den Bohnen geben. Zugedeckt och 30 – 40 Minuten köcheln lassen bis die Linsen weich sind.

Inzwischen die restlichen 0,5, l Wasser zum Kochen bringen und die Vermicelli oder andere Pasta in 6 – 8 Minuten garen. Abgießen und in die Suppe rühren. Mit Salz abschmecken. Noch einmal erhitzen und auf die Suppenteller verteilen. Die Ramadan Suppe mit frischem Koriandergrün bestreuen, mit Zitronenschnitzen garnieren und sofort servieren.

 

Probieren Sie das mal, es lohnt sich.

Und nun zu unserer Überraschung des heutigen Tages: Dr. Ammon Tours wird geführt von mir, Wolfgang Ammon und meinem marokkanischen (Pflegesohn) / Stellvertretenen Reiseleiter Idriss Ferdou. Wir sind in Marokko wohl ein unschlagbares Team. Seit 13 Jahren arbeiten wir eng zusammen und haben alle Hürden des Lebens bisher gemeinsam gemeistert.

Idriss, der mich unbedingt auch auf den Messen und den Kundentreffen begleitet, damit ihn unseres Interessenten auch live erleben können.

Damit Idriss aber mit mir nach Europa reisen kann hat er bisher 13 Jahre lang stets ein Visum bekommen. Wir mussten jetzt wieder ein solches Visumverfahren „durchziehen“. Eine Ablehnung folgte und eine Begründung, dass mein Idriss fluchtgefährdet sei!

Absurd.

Wir haben 2 Tage gekämpft haben bis Mitternacht geschrieben, gefaxt, gedruckt und heute gesiegt. Das Visum kann nun am Freitag abgeholt werden.,

Nun sind die beiden Messen die wir besuchen gesichert. Kommen Sie uns in Stuttgart und Düsseldorf besuchen, Erleben Sie Idriss und mich wie wir für Marokko brennen und die außergewöhnlichsten Touren aller Veranstalter in Marokko anbieten.

Abends trafen wir uns zum Harira Essen und Lagerfeuer. Es war ein sehr unterhaltsamer Abend. Und da die Suppe allen geschmeckt hat, gibt es morgen noch eine Steigerung: Ich koche wieder.

Einen original ungarischen Kesselgulasch nach einem ungarischen Familienrezept.

So, nun wünsche ich (heute allein, da mein Idriss in Rabatt das Visum abholt!) und der Weihnachtsmann, der sich schon in der Nähe von Merzouga herumtreibt.

Wir haben ihn für den 24.12. in die Sandwüste am Stellplatz von Tombouktou bestellt.

19.12.2018: noch Bilder

19.12.2018: noch Bilder

18.12.2018: Eine großartige Wüstenfahrt nach Foum Zgouid, eine verborgene Oase und die Wasserfälle von Tissint +++ früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 25 Grad, abends sonnig 17 Grad

Eine großartige Wüstenfahrt nach Foum Zgouid, eine verborgene Oase und die Wasserfälle von Tissint

Ab geht die Post. Wir verlassen Tata und begeben uns in die Wüstengefilde Marokkos. Herrliche Gebirgszüge säumen unseren Weg.

Kurz vor Tissint gibt es einen tollen Blick in ein tief liegendes Flussbett, die als Oase für ein oberhalb liegendes Dorf dient. Einem Palm übersätes Flussbett eröffnet sich. Wir wandern auch mal hinunter zum Oasenboden.

Dann sind es nur wenige Kilometer bis zu den Wasserfällen, die natürlich nicht mit den Wasserfällen von Ousud mithalten können.

Aber eine kleine Wanderung ist angenehm und der Fluss und der kleine Wasserfall sind sehenswert. Hier baden die Menschen im heißen Sommer, wenn es hier 55 Grad hat. Heute sind es nur 25 Grad. Für uns angenehm, für die Einwohner ist es tiefer Winter. Sie tragen die dicken Dschellabas und Mützen auf dem Kopf.

Bald rollen wir in Foum Zguid ein und wir gehen erst einmal in ein uns gut bekannten Restaurant essen.

Ruck zuck fahren wir in unser Oasencamp ein. Ideal gelegen und schnell sind die Autos aufgestellt, alle in die Sonne blickend und der Tisch wird gedeckt.

Es wird auch Wäsche gewaschen, wir bleiben ja noch zwei Tage hier. Gott sei Dank. Es ist ein Traum dieses Camp in der Oase.

Unser Organisationstalent ordert ein Auto und düst abends noch nach Zagora.

Warum?

Wir haben beschlossen verschiedene Suppen in unserem Kessel zu kochen. Und der lagert im 100 Km weit entfernten Zagora auf dem dortigen Camp. Ich bin ein Hobbykoch und werde demnächst eine Harira und eine Gulaschsuppe für die Mannschaft kochen, Es gibt auch noch andre Gelegenheiten wo ich köcheln kann. Wartet ab, die Suppen sind erprobt und schmecken gut.

Nun wünschen wir eine geruhsame Nacht in der Palmen Oase.

Idriss, Wolfgang und der Weihnachtsmann

18.12.2018: noch Bilder
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17.12.2018: Die Wüste ruft! +++ früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 22 Grad, abends sonnig 17 Grad

Die Wüste ruft!

Wir rollen vom Stellplatz Taroudant in Richtung Wüste. Nun endlich wollen wir sie sehen und erleben. Die Sonne scheint und es ist eine der vielen landschaftlich herausragenden Touren im Süden Marokkos.

Der Oasen Ort Tata ist unser heutiges Ziel.

Oasen und wunderschöne Gebirgszüge im Antiatlas erwarten uns auf dieser Fahrt. Eine Mittagspause in Ighrem beschert uns wie immer ein leckeres Taginen Essen.

Dann fahren wir durch die Wunderwelt der Natur. Unbeschreiblich schön zeigt sie sich uns. Wir beschließen spontan eine weihnachtliches Kaffeetrinken in der freien Natur zu organisieren.

Schnell sind Stühle, Tische und die Stolle auf dem Tisch.

In dieser herrlichen Natur einfach zu übernachten war so ein Gedanke von uns. In Marokko wäre das kein Problem. Aber das komfortable Camp in einem Oasengarten lockt schon mit seiner Bequemlichkeit.

So rollen wir gemächlich weiter und begegnen einer fotogenen Kamel Herde. großartige Bilder gibt es da vor der Kamera und Tata empfängt uns mit 22 Grad uns Sonne pur.

Wir genießen die Sonnenstrahlen.

Eine gute Nacht in der Wüste wünschen

 

Idriss, Wolfgang und der Weihnachtsmann

17.12.2018: noch Bilder
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17.12.2018: noch Bilder
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16.12.2018: Taroudant in der warmen Sous Ebene ist unser heutiges Ziel – zuvor müssen wir aber den Pass Tiz-n-Test bezwingen +++früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 26 Grad, abends klar 17 Grad

Taroudant in der warmen Sous Ebene ist unser heutiges Ziel – zuvor müssen wir aber den Pass Tiz-n-Test bezwingen

Wir verlassen die Weltstadt Marrakech erwartungsvoll, die Sonne scheint und es gibt sensationelle Lichtspiele am nahen Hohen Atlasgebirge.

Wir rollen bewusst langsam um die landschaftlich schönste Strecke Marokkos in uns aufzusaugen.

Das Toubkal Massiv mit deinen 4.200m hohen Bergen ist schneebedeckt und leuchtet im Sonnenschein. In Asni blicken wir staunend nach links und bewundern das Massiv.

Langsam schrauben wir uns in die Höhe

Die Serpentinen sind gewaltig und die Ausblicke ebenso.

Also genießen wir in langsamer Fahrt das überwältigende Panorama auf Marokkos landschaftlich schönster Straße. Flüsse, viel Grün und viele kleine Bergdörfer säumen heute unsere Strecke.

Wir haben schon unser Mittagessen bestellt und sitzen in dem frisch renovierten Restaurant. Es gibt ein Harira Süppchen und ein Berber Omelett. Schmeckt super lecker.

Wir können den gigantischen Blick in ca. 2000m tiefe Täler genießen.

Abwärts geht es gut voran, die Sonne ist nun unser Begleiter. Schnell sind wir auf unserem Stellplatz in Taroudant angekommen.

Ein kurzer Besuch des Souks und es gibt auch noch einen Tee in einer Teestube zum Trinken.

Eine geruhsame Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang  

16.12.2018: noch Bilder

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15.12.2018: Marrakech – Soukbesuch, Kutschfahrt und abends macht jeder seins - und die Stimme von Marrakech +++früh sonnig 13 Grad, mittagssonnig 20Grad, abends klar 16 Grad

Marrakech – Soukbesuch, Kutschfahrt und abends macht jeder seins  -  und die Stimme von Marrakech  

Früh wandeln wir in den größten Souk Marokkos und staunen über die Masse von Waren, die hier feilgeboten wird. In Marrakech wird verkauft, was in Fes hergestellt wird. So könnte man das Souk Erlebnis zusammenfassen. Wir schlendern durch den Souk und staunen nicht nur über die Menge von Ware, sondern auch in der Vielzahl von Dingen, die keiner benötigt aber heftig gekauft

16 Uhr stehen die Kutschen für eine 2-Stündige Rundtour bereit.

Abends kann jeder nochmals auf eigene Faust die quirlige Stadt erkunden.

Wie oft haben wir schon mit unseren Gästen Marrakech besucht und wie oft haben wir die „Stimme von Marrakech“, den Muezzin der Kotoubia Moschee vernommen,

Nur haben wir uns bisher nie darüber geäußert, was da so in der Moschee so passiert.

Für Sie, liebe Leserinnen und Leser wollen wir versuchen „Licht ins Dunkle“ zu bringen. Allahu akbar“ – mit diesem markanten Ruf beginnt der islamische Ruf der Gläubigen zum Gebet, der Adhan, den der Muezzin vom Turm der Moschee, dem Minarett vorträgt. Oder es beginnt mit einem lauten Knacken beim Einschalten der Lautsprecher auf dem Minarett gefolgt von einem Räuspern des Muezzin. (Heutzutage steigt der Muezzin nicht mehr auf das Minarett. Der Ruf wird auf Lautsprecher übertragen.) Auftakt zu diesem speziellen Hörerlebnis. In der Altstadt, der Medina, gibt es zahlreiche Moscheen auf engstem Raum. Von allen ertönt der Adhan – zur gleichen Zeit, aber nicht synchronisiert, jeder Muezzin trägt den Sprechgesang etwas anders vor. Es entsteht ein besonderes Konzert, das alles andere als ein Konzert im Wortsinn, also ein Zusammenspiel, ist – 5 Mal täglich, 7 Tage pro Woche. Das passiert auch in ALLEN Dörfern, Orten, auch wenn sie noch so weit entfernt und verborgen sind.

Der Muezzin ist nur ein Ausrufer, muss also nicht zwingend ein Geistlicher sein. Seine Aufgabe ist es, die Gemeinde zum Gebet aufzurufen.

Ist ein Toter im Dorf in der Gemeinde zu beklagen, ruft dies auch der Muezzin aus. Folgendes soll der Wortlaut sein.

Allahu akbar – Gott ist groß (größer als alles und mit nichts vergleichbar).
Aschhadu an la ilaha illa llah – Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Gott.
Aschhadu anna Muhammadan rasulu llah – Ich bezeuge, dass Muhammed Gottes Gesandter ist.
Hayya ‚ala s-salat – Eilt zum Gebet!
Hayya ‚ala al-falah – Eilt zur Seligkeit (Heil/Erfolg)!
as-salatu khayrun min-a-naum – Das Gebet ist besser als Schlaf. (nur zum Morgengebet) Alla-hu akbar – Gott ist groß. Die Zeilen werden unterschiedlich oft wiederholt.
Hier in Marrakech stehen wir auf dem Grundstück der Kotubia Moschee und werden deshalb besonders heftig mit diesem Gebetsruf konfrontiert.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht

Idriss und Wolfgang

14.12.2018: Wir fahren in die „rote Stadt“ nach Marrakech +++ früh sonnig 13 Grad, mittags sonnig 20 Grad, abends klar 15 Grad

Wir fahren in die „rote Stadt“ nach Marrakech 

Wir verlassen das schöne Camp in Ouzoud und fahren in Richtung der Weltstadt Marrakech! „Rote Stadt deswegen, da Marrakech auf rotbrauner Erde erbaut wurde.

Zuerst fahren wir aus Ouzoud auf guter Straße hinaus. Die gewaltige Abid Schlucht kommt ins Visier und schon rollen wir die Serpentinenreiche Straße hinab in die Ebene. Doch zuvor kommt eine erstaunliche alte Holzbrücke, die wir schaudernd überqueren müssen.

Da wir aber alle ziemliche „Leichtgewichte“ (!!!) sind, gelinkt uns dieses Abenteuer im Handumdrehen.

Dann, es wird wärmer, rollen wir nach Marrakech ein. Auf dem Stellplatz stellen wir die Autos ab und begeben uns rasch auf den  „Place Djamâa el-Fna“. Jubel Trubel Heiterkeit erwartet uns hier. Wir wandeln zwischen die Besuchermassen hindurch.

Abends begeben wir uns in die Garküchen.

Für heute langt es erstmal. Morgen gibt es mehr.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht in einer der wohl aufregendsten Weltstadt.

Idriss und Wolfgang

14.12.2018: noch Bilder
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14.12.2018: noch Bilder
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13.12.2018: Die Wasserfälle von Ouzoud – und ein ruhiger Tag +++ früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 21 Grad, abends klar 17 Grad

Die Wasserfälle von Ouzoud – und ein ruhiger Tag 

Bei herrlichen Sonnenschein erwachen wir im Camp von Ousoud

Das Wort Ouzoud stammt aus der Berbersprache und bedeutet Olive. In der Umgebung der Wasserfälle sind Olivenbäume auch wahrlich zahlreich vertreten. Die Gegend hier ist als lieblich zu bezeichnen, obwohl im Hohen Atlas liegend. Rotbraune Gebirgszüge und viel Grün säumen die Umgebung. Und Ouzoud hat sich „gemausert.“

10 Uhr ist der Abmarsch geplant – genug Zeit, um Früh die Ruhe auf dem schönen Camp zu genießen. Da es in letzter Zeit viel geregnet hat, sind wir froher Erwartung ob der großen Wassermengen, die ins Tal stürzen werden.

Wir wandern zu den Abgründen, dort, wo das Wasser sich den Weg in die 110 m tiefe Schlucht gesucht hat.In mehreren Kaskaden stürzt das Wasser 110 m in die Tiefe.

 Aufpassen ist angesagt es geht hier steil hinab und es gibt einen tollen Blick in die Abid Schlucht. Das Wasser stürzt über rote Felsen schäumend in die Tiefe. Knorrige Olivenbäume finden sich schon zahlreich auf dem Weg zu dem einzigartigen Naturschauspiel. Die Wasserfälle sind von Feigenbäumen und urigen Lianen gesäumt. Üblich ist es, dass es im Herbst wenig Wasser gibt. Es hat dieses Jahr aber viel geregnet und so sehen wir einen beeindruckenden Wasserfall.

Wir wandern nun die vielen Stufen hinab  und halten ab und an auf den Terrassen, um Fotos zu machen. Unten werden Bootsfahrten zum Wasserfall angeboten. Aber die richtige Lust zur Kahnfahrt kommt nicht auf.

Wir wandern wieder hochwärts, trinken ein einen der vielen Gaststätten eine Erfrischung und essen eine wirklich gute Tagine und wandern danach gemächlich zu dem wohl schönsten Camp in Marokko.

Hier in der Gaststätte des Camps gibt es großartiges Essen, welches die einheimischen Angestellten für die Gäste kochen.

So wandern wir ins Restaurant und haben einen gemütlich schönen Abend.

Nun wünschen wir eine geruhsame Nacht und die Vorfreude, auf das Herz Marokkos - Marrakech, dass wir morgen erobern wollen.

Idriss und Wolfgang die Macher an der Marokko Front

13.12.2018: noch Bilder

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12.12.2018: Wir fahren in den Hohen Atlas nach Ousoud +++ früh sonnig 6 Grad, mittags sonnig 22 Grad, abends klar 17 Grad

Wir fahren in den Hohen Atlas nach Ousoud

Früh morgens gibt es herrlichen Sonnenschein pur und Temperaturen, die wir in Azrou zu dieser Zeit noch nie hatten.

Wir beschließen auf den Stellplatz in El Ksiba zu verzichten und dafür lieber nach Ouzoud zu fahren. Den eingesparten Tag werden wir vielleicht im warmen Foum Zguid anhängen. Dort in einer großartigen Palmenoase ist es gemütlich und für uns gerade recht. ES gibt sogar die Idee, dass ich die beliebte Harira Suppe dort für die Gruppe koche. Es gibt auch ein noch nicht veröffentlichtes Angebot von mir, die Gulaschsuppe zu kochen, oder sogar beide aber dann an verschiedneen Tagen.

Wir fahren heute nach Ousoud zu den größten Wasserfällen in Marokko. Vorerst fährt man am Fuße des Hohen Atals entlang und plötzlich in Afourer geht es steil nach oben. Serpentinen und herrliche Aussichten auf die Ebenen die landwirtschaftlich genutzt werden.

Wir fahren hoch in den Hohen Atlas. Sehenswerte Landschaften gibt es nun zunehmend. Wir machen einige Fotostopps.

Es ist Olivenernte in Marokko, und die Ölmühlen habe alle Hände voll zu tun.

Abends gibt es ein feines Essen aus der Gegend. Die Besitzer des Camps habe immer dafür gesorgt, dass von hier stammenden Menschen hier arbeiten und natürlich das Essen von hier in der Gaststätte anbieten.

Die Gasstätte ist weihnachtlich geschmückt und strahlt die uns bekannte Gemütlichkeit aus.

In der Nacht wird es sternenklar, der Mond und die Sterne zeigen das an.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht und ausschlafen ist angesagt, da unsere Aktivitäten ja morgen erst ca. 13 Uhr mit der Besichtigung der Wasserfälle beginnen.

Wir wünschen eine gute Nacht im Hohne Atlas

Idriss und Wolfgang

12.12.2018: noch Bilder

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11.12.2018: Peter hat Geburtstag, wir fahren zum1450 m hoch gelegenem Euro Camping Emirates Tourist Center Azrou im Mittleren Atlas und besuchen die Affen in den Zedern Wälder von Azrou +++früh neblig 12 Grad, mittags sonnig 20 Grad, abends klar, 15 Grad

Peter hat Geburtstag, wir fahren zum1450 m hoch gelegenem Euro Camping Emirates Tourist Center Azrou im Mittleren Atlas und besuchen die Affen in den Zedern Wälder von Azrou

Früh morgens lassen wir unseren Peter hochleben. Peter hat Geburtstag. Eine Torte steht bereit und ein paar Blumen haben wir auf dem Camp zusammengesammelt und heute früh überreicht.

Danach machen wir uns auf den Weg in den mittleren Atlas. Wenig später ist der Nebel verschwunden und gibt den herrlichen Blick auf den Atlas frei. Hoch geht es auf Serpentinen und ein Ausblick in die wellige Gegend genießen wir bei einem Halt an einem Aussichtspunkt.

Heute fahren wir nur wenige Kilometer bis zum Eigenartigen Camp eines reichen Emiratis. Wir haben diese trotzige Burg immer gemieden, bis wir eines Tages, da diese auf unserem Weg lag besucht.

Großartig – ist das Urteil.

Seit dieser Zeit fahren wir zur Weihnachts Tour dieses Camp an. Er ist terrassiert mit einem Blick auf das Atlasgebirge.

Dieses Jahr haben wir Glück mit dem Wetter warme Temperaturen und fotografier Wetter gibt es gratis.

Bald können wir die Berber Affen wieder einmal begrüßen.

Anschließend rollen wir in das schöne terrassierte Camp. 

Wir fahren mit dem Geburtstagskind noch nach Azrou, um ein paar Kleinigkeiten für die Feierlichkeit zu kaufen. Und siehe da, es gibt einen Souk in Azrou. Riesig groß ist der Souk und wir finden schnell deinen Parkplatz. Hinein geht es in das Gewühl von Menschen. Ein Erlebnis der Extraklasse.

Es gibt ein wunderschönes Kaffeetrinken in der Sonne des Camps. Peter ist Konditormeister und hat natürlich mit dem selbstgebackenen Früchtebrot einen Volltreffer gelandet.

Für den Abend ist im Nomadenzelt des Platzes ein zweiter Teil der Feierlichkeit geplant. In dem gemütlichen Zelt richten wir die Tische her. Weihnachtlicher Schmuck ziert die Geburtstagstafel.

Eine ruhige Nacht im Atlasgebirge wünschen

Idriss und Wolfgang

11.12.2018: noch Bilder
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10.12.2018: Wir besichtigen FES +++ früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 22 Grad, abends sonnig 14 Grad

Wir besichtigen FES

FES ist immer eine Besichtigung wert. 1.700 Mio. Einwohner zählt die Großstadt inzwischen und wohin man schaut wird gebaut, erneuert und natürlich besichtigt.

Ca. 65.000 Besucher zählt TÄGLICH die Handwerker Stadt.

Die Altstadt, Musterbeispiel einer orientalischen Stadt, steht seit 1981 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der der UNESCO. Dabei soll es sich in Hinblick auf die Fläche um die weltweit größte mittelalterliche Altstadt handeln. Das tiefe Blau der Keramik gilt als Wahrzeichen von Fès, neben den grünen Dächern der Sakralbauten, die das Bild der Stadt aus der Vogelperspektive prägen.

Fès besteht heute aus drei Stadtteilen, die jeweils einer Epoche der Stadtgeschichte zugeordnet werden können:

Die Altstadt, (Fès el Bali/el Medina el Qadima), besteht aus dem Stadtteil um die Qarawiyīn-Moschee bzw. -Universität, die nach ihrer Gründung im Jahr 859 das Zentrum des öffentlichen Lebens darstellte. Sie wird von der Stadtmauer eingeschlossen. In saadischer Zeit wurden außerdem die beiden Zitadellen (Borj Nord und Borj Sud) errichtet, die sich auf den Hügeln über der Altstadt befinden. Wir besichtigen die Festung Borj Sud mit einem großartigen Blick über die Medina von FES

Die mittelalterliche Neustadt (Fes el Jedid) geht auf die Dynastie der Meriniden (1244–1465) zurück, die Fès ab 1248 zur Hauptstadt ihres Reichs erklärten. Im Zentrum stehen der Königspalast und das jüdische Viertel.

Früh morgens 9 Uhr starten wir unsere Besichtigungstour um den Königspalast, dass jüdische Viertel, die erwähnte Festung und natürlich die Medina zu besichtigen.

Mit einem Kleinbus fahren wir in die Stadt.

Heute besichtigen wir die Altstadt, auch Medina genannt und tauchen damit ins Mittelalter ein – so ca. 12. Bis 13. Jahrhundert.

Dank des UNESCO Schutzes wurde das mittelalterliche Treiben von FES Medina erhalten. Wollten doch Gierige nach Reichtum und Macht nicht nur die Bewohner und ihr Treiben platt machen.

Einmalig in der Welt ist es und ein Erlebnis der besonderen Art ist nun für die Menschheit erhalten geblieben.

Doch ehe dieser Leckerbissen von uns erobert wird, schauen wir uns mit Elouafi unseren marokkanischen Führer den Königspalast von außen an. 7 Tore am Eingang, für jeden Tag gibt es eins, sehen wir und erfahren, dass es der größte aller Paläste der Königsfamilie ist.

Ein Flugzeug könnte darin landen und ca. 500 Menschen wohnen darin.

Die Frau des Königs, eine Ingenieurin (!) aus FES und ihr M6, so wird er beim Volk beliebte König genannt, haben Grenzen gebrochen.

Erstmalig zeigte sich eine Frau des Königshaues der Öffentlichkeit, tut Gutes für die alleinstehenden Frauen. Die Beamtengehälter wurden verdoppelt und die Polygamie abgeschafft. Die Frauen können sich scheiden lassen und das Land öffnet sich nach Europa.

Touristen sind herzlich willkommen, 12 Millionen jährlich werden angepeilt – ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Das Wichtigste aber ist der Schulterschluss mit den bisher unterdrückten Berbern, den Ureinwohnern Marokkos, die vor allem im Atlasbeige wohnen. Das geschah in Imilchil, der Hochburg der Berber.

Mit einem Minibus und unserem Führer Elouafi eilen wir in die Altstadt von FES, besichtigen das Judenviertel, einen Aussichtspunkt, der uns die 1.7 Millionen Einwohner zählende Stadt von oben zeigt.

Die einmalige Keramikfabrikation von FES ist weltbekannt und wird von uns besichtigt. Die Fertigung der Mosaiken versetzt uns in Staunen.

Anschließend durchwandern wir die Labyrinthe der Medina. 56 Km lang sollen sie sein. Auch die schmalste Gasse durchqueren wir, bestaunen alles, was es da zu sehen gibt.

Da dies authentisch zu schildern nicht möglich ist, kommt der Hinweis, einmal mit Der. Ammon Tours auf eine Marokko Tour zu gehen und dann diese einmalige Stadt selbst in Augenschein zu nehmen.

Spät und zufrieden kommen wir im Camp an und nicht lange dauert es und wir liegen alle in der „Falle“.

Deshalb wünscht Idriss und Wolfgang eine erholsame Nacht.

10.12.2018: noch Bilder

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09.12.2018: Wir fahren nach FES +++ früh sonnig 14 Grad, mittags sonnig 22 Grad, abends sonnig 16 Grad

Wir fahren nach FES

Heute fahren wir in die Königsstadt FES. Die Fahrt selbst ist nichts Besonderes, landschaftlich nichts Aufregendes. Die stark befahrene Strasse wir derzeit erneuert. Erwähnenswert wohl die landwirtschaftliche Nutzung der fruchtbaren Flecken Erde um FES und Lachache. Erdbeeren  um Lachache und Getreide um FES, so könnte man das charakterisieren. Dieses Jahr aber hat es hier im Norden lange Zeit im Gegensatz des Südens, nicht geregnet und zum Beispiel die Ernte der Erdbeeren lässt auf sich warten. Wir haben mit den Bauern gesprochen und sie sagten uns, dass sie bei der Ernte der Erdbeeren mit einer Verzögerung von ca. 1 Monat rechnen.

Dagegen ist die Ernte der köstlichen Mandarinen und Apfelsinen voll im Gange. Das Kilo kostet ganze 3 Dirhams. Also, heißt das für uns, ordentlich zu greifen.

Beim Aufbau unserer Touren beachten wir die behutsame Einführung unserer Gäste in die ungewohnte Kultur der Marokkaner.

Souks sind da ein beredtes Beispiel dafür. Souk El Arba ist eine erste Herausforderung an uns Europäer.

Deshalb besuchen wir heute den Souk in Souk el Arba einen typisch ersten marokkanischen Ort.  Was gibt es da nicht alles zu sehen?

Brodelnde Taginen deren Betreiber gern etwas Fett in die Holzkohle werfen. Warum? Das nebelt ganz ordentlich und zeigt den hungrigen an, dass es hier etwas zu essen gibt.

Wir sehen das Auto und Reifenreparateuere, das übervolle Obst und Gemüses Souk und die wuselnde Masse von Marokkanern die ständig auf der Suche nach Sonderangeboten sind.

Was für uns auch neu ist, ist die Tatsache, dass die Menschen hier ihr Leben in der Öffentlichkeit vollziehen. Handwerker ebenso wie der „norme“ Mensch.

Das wirkt oft für unsere Gäste „bedrohlich ungewohnt“ - ist es aber nicht. Marokkaner sind hilfsbereite, freundliche und geschickte Händler oder Handwerker.

Mittagspause machen wir an einer Tankstelle, dies es aber in sich hat. Hier gibt es Kefta und Broschettes vom Feinsten.

Schnell in die Spur, wir müssen noch über Meknès und auf der Autobahn zum Camp bei FES.

Es wird dunkel, ehe wir das Camp in FES erreichen.

Eine geruhsame Nacht wünsche Idriss und Wolfgang    

09.12.2018: noch Bilder
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08.12.2018: Unser 1. Tag: wir besichtigen Asilah und abends gibt es das gemeinsame Essen im Fischrestaurant +++ früh sonnig 14 Grad, mittags sonnig 22 Grad, abends sonnig 15 Grad

Unser 1. Tag: wir besichtigen Asilah und abends gibt es das gemeinsame Essen im Fischrestaurant

Früh können wir gut ausschlafen. Wir gehen den Tag ruhig an. Mit dem Hund am Meer spazieren gehen, auch mal schon in die Stadt gehen.

Über Mittag können wir gut in der Sonne sitzen. Am Nachmittag gehen wir in die Altstadt von Asilah. Wir machen einen Rundgang und gelangen an der alten Stadtmauer in die Einkaufsmeile.

Dort gehen wir in den dortigen Telefonladen, um noch einige Internetladungen zu kaufen. Anschließend gehen wir den ersten Tee trinken und dann zum Restaurant.

Mit 15 Grad ist es uns ziemlich kalt und unsere Hotels warten dann auf uns und werden in den Schlaf gewogen.

Nun wünschen wir eine geruhsame Nacht am Atlantik

Idriss und Wolfgang 

08.12.2018: noch Bilder
08.12.2018: noch Bilder
06.12.2018: Unsere Weihnachts- und Silvester Tour rückt ins Blickfeld +++ früh neblig 12 Grad, mittags neblig 17 Grad, abends neblig 15 Grad

Unsere Weihnachts- und Silvester Tour rückt ins Blickfeld

Ein wenig Ruhe haben wir uns in Moulay Bousselham gegönnt zwischen dem Ende der 56 tägigen Tour und dem Beginn Weihnachts- und Silvester Tour.

Das Auto ist startklar und morgen kommen unsere Gäste nicht wie sonst über Ceuta zu uns. Sie kommen von Tarifa und fahren in den Hafen der Stadt Tanger.

Warum?

Ich habe meine 180 Tage Aufenthalt in Marokko bereits abgesessen/abgefahren. Wenn ich aus Marokko ausfahre, darf ich dieses Jahr nicht wieder einreisen.

So haben wir gemanagt und alles so organisiert, dass unsere Kunden morgen allein die Fährfahrt absolvieren. Wir werden natürlich am Hafen in Tanger sein und beim Grenzübertritt hilfreiche Unterstützung bieten.

Am 8.12. beginnt dann offiziell unsere 28 tägige Reise im Süden Marokkos. Es gibt wieder viel zu sehen und erleben. Wir besuchen FES, betrachten die Berberaffen in Azrou, statten Ouzoud dem großen Wasserfall einen Besuch ab.

Marrakech ist immer einen Besuch wert - besonders freue ich mich auf den Passübergang über den Tiz-n-Test. Nur in der Weihnachtstour überqueren wir ihn in der Nord-Süd Richtung. Das Besondere: die Berge des hohen Atlasgebirge ist schneebedeckt und sehr fotogen.

Oben auf dem Pass wird es einen Tee und vielleicht das das schmackhafte Berber Omelett geben. Dann geht es rasant in den Süden. Tata, Foum Zguid und Agdz sind nur einige der markanten südmarokkanischen Orte, die wir passieren.

Bleiben Sie uns treu und lesen Sie täglich was in Marokko geboten wird.

Viele Grüße zur Vorweihnachtszeit senden

Idriss und Wolfgang

11.11.2018: noch Bilder

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