WIR BERICHTEN FÜR SIE LIVE VON UNSEREN TOUREN!



MAROKKO "TRAUM TOUR"


01.12.2018: Wir fahren an die Grenze nach Spanien +++ früh sonnig 6 Grad, mittags sonnig, 23 Grad, abends sternenklarer Himmel 17 Grad

Wir fahren an die Grenze nach Spanien

8.30 Uhr ist es so weit, wir fahren nach Septa an die Grenze. Abschied nehmen von einem liebenswerten Land mit freundlichen Menschen.

Einer unserer Kunden sprach folgendes: „Was ich in Deutschland vermissen werde, ist die Freundlichkeit der Menschen hier in Marokko.“

Wie recht hat er und eine Mitfahrerin: „hier gibt es eine ansteckende Gelassenheit!“.

Der nachfolgende Spruch ist von mir: „Wir Deutschen haben die Uhren und die Marokkaner die Zeit!“

Wir fahren auf der Autobahn in Richtung Septa und tanken nochmals für 9,49 Dirhams den reduzierten Dieselpreis für den Liter Diesel. Es ist eine Autobahnfahrt mit einem Tankstopp.

Wir verabschieden die „Truppe“, da wir diesmal nicht mit nach Spanien dürfen: Idriss hat noch kein gültiges Visum und ich habe meine maximal zulässigen 180 Tage in Marokko abgesessen/abgefahren. Was tun wir nicht alles für unsere Kunden der Weihnachts Tour, die schon auf dem Weg zu uns sind.

Wir fahren nach Tanger, um uns ein wenig mit winterlicher Kleidung einzudecken. Im Marjane Markt schauen wir nicht schlecht, als wir dort Weihnachtsbäume und das gesamt Angebot an Weihnachtlichen Schmuck entdecken.

Unterwegs kaufen wir für uns und unseren beiden Mitfahrern, die auf dem Camp auf die Fähre nach Genua warten, die ersten frischen Erdbeeren und frische Mandarinen ein.

Nun wünschen wir Ihnen, liebe Leser und liebe Leserinnen eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

Bleiben Sie uns treu, denn die Berichte über unsere Weihnachtstour im Süden Marokkos folgt auf dem Fuße.

Weihnachten mit einem oder vielleicht auch 2 Weihnachtsmännern in Merzouga im Wüstenhotel „Tombouktou und Silvester im Wüstenhotel „Xaluca“ können Sie mit uns live erleben.

Viele herzliche Grüße und bis bald Idriss und Wolfgang

01.12.2018: noch Bilder

30.11.2018: Schiffs Tour in Moulay Bousselham – Camper Buffet und ein Resümee +++früh regnerisch 14 Grad, mittags bewölkt, Nieselregen, 20 Grad, abends regnerisch 15 Grad

Schiffs Tour in Moulay Bousselham – Camper Buffet und ein Resümee

Unsere 56 Tage Tour geht zu Ende.

Unsere Gäste waren, wie immer, von Marokko überrascht. „Wir hatten uns Marokko völlig anders vorgestellt“ ist wohl immer der Tenor bei unseren Gesprächen mit den Gästen.

„Sand, Staub, Wärme und unberechenbare Menschen“ so lautet der besonders von den Medien verbreiteter Einfluss auf die Menschen.

Doch die Tatsachen eines Besuches in Marokko sprechen eine genauere Sprache, überzeugen durch Realitäten.

Insbesondere durch unsere Besuche der Familie in Ait Ben Haddou werden diese Vorurteile mit Sicherheit abgebaut.

Die viel zitierte Sicherheit ist in Marokko wesentlich höher als z. B. in Deutschland. Überfälle und Diebstähle wie sie in Deutschland an der Tagesordnung sind kommen in Marokko wesentlich weniger vor.

Die Freundlichkeit der hiesigen Menschen überzeugt und führt uns vor Augen in welcher kalten Gesellschaft wir wohnen.

Ich bin seit 1999 zunehmend anwesend und als Reiseveranstalter aktiv. Ich habe in dieser langen Zeit weder einen Diebstahl noch einen Angriff auf meine Person erlebt.

Ursache der hohen Zufriedenheit der Bevölkerung mit M6, dem beliebten König ist dessen Engagement auch für den „kleinen Mann“ in Marokko.

So gab es ein für jeden Mann nachvollziehbares Elektrifizierungsprogramm, Ein Wohnungsbauprogramm und viele, viele Baumaßnahmen bis heute sichtbar. Unzählige Brücken wurden landesweit errichtet um den Tourismus, eine wichtige Einnahmequelle Marokkos zu unterstützten. Sie, werte Leser und Leserinnen, müssen wissen, dass die Queds, die oft wasserlosen Flüsse, den Tourismus im Süden oft behinderten. Als dann diese Queds Wasser führen, standen wir und unzählige andere oft stundenlang, um an das andere Ufer und zu unserem Ziel zu gelangen. Mit dem Bau der vielen Brücken im Lande wird der durchgängige Verkehr in die Touristischen Hochburgen des Südens gesichert.

Tausende „Tante-Emma-Läden“ sichern tausenden von jungen Leuten Lohn und Brot. Das auf den tausenden von Souks angebotene Obst und Gemüse stammt von den von Einheimischen selbst produzierten Produkten. Nicht Supermärkte wie die in Europa gleichgeschalteten Supermärkte diktieren das Angebot und die Preise, sondern der kleine Mann vor Ort verdient mit seiner Hände Arbeit sein Geld.

Die Prei Stützung für lebenswichtige Dinge wie Brot (ein Brot kostet 2 Dirham = 20 Cent), Gas (12 Kg Flasche 40 Dirhams = 4 €) und Elektroenergie sorgen für ein ausreichendes Lebensniveau der breiten Bevölkerung.

Oft, auch in dieser 56 Tage Tour, kommen Jung und Alt zu uns Touristen und begrüßen und mit den Worten: „Herzlich willkommen in Marokko!“

Können Sie, werte Leser und Leserinnen, sich das auch in Deutschland vorstellen?

Nach ca. einem Drittel der Reise öffnen sich unsere Gäste dann und genießen das „andere, das wahre Marokko!“

Heute wollen wir in „See stechen.“ Früh gibt es allerlei zu tun und schnell ist die Zeit herum und wir schreiten zu den Schiffen im Hafen. Die „Kapitäne“ werden von uns herzlich begrüßt.

Wir nehmen Platz im Schiff und schon wird der Motor angeworfen. Die Fahrt beginnt mit leichten Nieselregen und einem wolkenverhangenen Himmel.

Die ersten Vögel zeigen sich und wir erleben eine wunderschöne Tour, auf der wir sogar Hawaii passieren und landen wohlerhalten im Hafengelände von Moulay Bousselham.

Abends gibt es ein Camper Buffet, das geplante Lagerfeuer muss wegen des Regens ausfallen.

Es waren aber 56 schöne und erlebnisreiche Tage mit einer großartigen Gruppe – wir sind zu Höchstleistungen aufgestiegen – motiviert durch unsere Gäste!!!

Danke dafür – unser Lohn ist die Zufriedenheit der Kunden. Nur sagen dürften wir es nicht, denn das Finanzamt sieht das leider etwas anders. „Hobby Betrieb“ nennt man es dann abwertend hier zählt nur „Kohle“!

Für uns gelten andere Dinge. Wir sind aber noch stark genug, um unseren eigenen Weg zu gehen - glauben Sie uns.

Denn Dr. Ammon Tours führt eben individuelle Touren in kleinen Gruppen und Grüppchen durch, so wie es die Kunden möchten!!!

Und wir geben 2019 noch mehr Gas! Unsere neue aktualisierte „Traum Tour“ ist ein Zeugnis davon.

Unseren Mitfahrern wird diese Tour lange im Gedächtnis bleiben und das „Marokkobild“ realistischer sein.

Und genau das ist es, was wir bei unseren Gästen erreichen möchten.

Marokko so vorführen, wie es halt ist: abenteuerlich, ungewohnt, kaum Kriminalität, tolerante Menschen, fast 365 Tage Sonnenschein, geringe Lebenshaltungskosten, grandiose Landschaften und immer als Ausländer „herzlich willkommen.“

Deshalb ruft Dr. Ammon an dieser Stelle allen Interessenten zu: kommen Sie nach Marokko, egal wie und mit wem. Helfen Sie den vielen kleinen Gaststättenbetreibern, den Campingplatzbetreibern und anderen zu existieren!!!

Glauben Sie nicht den Medien, die Angst und Schrecken über unser geliebtes Land verbreiten! Wir sind seit 1999 im Land! Nie hat man uns Unrecht getan!

Nie etwas gestohlen, das Gegenteil war der Fall.

Herzlichts

Idriss und Wolfgang – DIE Macher an der Marokko Front

30.11.2018: noch Bilder
30.11.2018: noch Bilder

30.11.2018: noch Bilder

29.11.2018: Wir fahren nach Moulay Bousselham am Atlantik +++ früh sonnig 14 Grad, mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 18 Grad

Wir fahren nach Moulay Bousselham am Atlantik

Moulay Bousselham, dessen Ortsnamen vom HeiligenMoulay Bousselham stammt und dessen Grab sich hier im Ort befindet ist heute unser Ziel.

Der Ort ist beliebt wegen dessen große Strände und der wunderschönen Lagune mit dem Aufenthaltsort vieler Vogelarten.

Wir lieben dieses Camp auch mit seinem Hafen, den Fischern, die wundersamen Fisch vom Meer holen, die riesigen Parzellen und die Lagune, auf der man für 20 Dirhams nach Hawaii fahren kann.

Abends haben wir uns in der hiesigen Fischgaststätte zum Fisch essen eingefunden.

Nur noch einen Tag verweilen wir hier und dann ist unser 56 Tage Tour zu Ende. Aber morgen wollen wir noch mit dem Boot ins Vogelparadies fahren, eine Camper Buffet durchführen und vielleicht den Marokko Film darbieten.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht am rauschenden Atlantik

Idriss und Wolfgang

28.11.2018: Wir fahren zur Weinprobe nach Meknès in das Weingut LES CELLIERS DE MEKNES +++ Wir fahren zur Weinprobe nach Meknès in das Weingut LES CELLIERS DE MEKNES

Wir fahren zur Weinprobe nach Meknès in das Weingut LES CELLIERS DE MEKNES

Wir fahren nun etwas zügiger und erreichen unser Ziel im Weingut.

Wir besichtigen in der Nähe von Meknès „Les Celliers", das größte Weingut Marokkos und degustieren vor Ort eine Auswahl dort produzierter Weine. Wir dürfen auch auf dem Weingut übernachten, was einer Auszeichnung gleichkommt.

Die Eigentümer haben nach langem Bitten von uns zugestimmt.

Der Weinbau in Marokko geht bis auf die Zeit der Phönizier zurück. Anfang des 1. Jahrhunderts übernahmen die Römer nach der Zerstörung Karthagos die Herrschaft in Nordafrika, nannten die neue Provinz Mauretania (und die Bevölkerung Barbaren = Berber) und führten Rebsorten aus den Mittelmeerländern ein. Ende des 7. Jahrhunderts wurde das Land von den Arabern erobert und islamisiert. Durch das damit verbundene Wein-Verbot kam der bis dahin recht erfolgreich betriebene Weinbau völlig zum Erliegen.
Erst zu Beginn der französischen Kolonialzeit kamen wieder kundige Weinbauern ins Land. Sie begründeten den Weinbau in Marokko praktisch neu. Weite Ebenen, Berge, vorzügliche Böden und vor allem viel Sonne, gute Bedingungen für den Weinbau gibt es nicht nur in Burgund, der Toskana oder in der Pfalz. Die sanft geschwungenen Weinberge sind zwar ein ungewöhnlicher Anblick in einem muslimischen Land. Doch die Reben und der aus ihnen hergestellte Wein gedeihen gut in Marokko. Das einzige, speziell marokkanische Problem im Weinbau ist der „Chergui", ein heißer Wüstenwind, der, so Allah will, die Trauben in manchen Jahren in kürzester Zeit zu Rosinen verbrennt.

 Nach französischem Vorbild wurde im Jahre 1956 das Appellations-System AOG (Appellation d´Origine Garantie) eingeführt, das sehr streng kontrolliert wird. Das wichtigste und beste Anbaugebiet ist die Region Fès-Meknès in den nördlichen Ausläufern des Atlas-Gebirges. Pro Jahr werden bei „Celliers de Meknès" mehr als 30 Millionen Flaschen abgefüllt.
Das Weingut stellt damit praktisch alle europäischen Produzenten in den Schatten und ist vergleichbar mit Großbetrieben in Australien, Chile oder Kalifornien. Für die neue Nachfrage aus China werden z.Z. zusätzlich weitere 800 Hektar Rebfläche neu angelegt.                              
Mehr als 1.200 Mitarbeiter sind bei dem Weinhersteller tätig. Auf über 5.000 Hektar erstreckt sich bisher die Rebfläche. 25 Rebsorten gedeihen hier bestens. Vor allem Carignan, Cinsault, Grenache, Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah. Ein Teil der Reben wächst auf leichten Lehmböden, das sorgt für charaktervolle, würzige Tropfen, andere Reben auf sandigem Terrain. Das Ergebnis sind in diesen Lagen fruchtige, elegante Weine wie „Trois Domaines", „Rimal" oder den Top-Weißwein „Côteau de l´Atlas". Ein runder, leicht moussierender Wein, mit feiner Frucht und leichter Säure und vollem Abgang. Ein wunderbarer Wein findet Kellermeister Omar Zaio.
Die hochmodernen Celliers de Meknès sind ein Unternehmen der Superlative. Es gibt computergesteuerte Kelter-, Kühl- und Abfüllanlagen und Edelstahltanks für Zehntausende Hektoliter Wein.
Die Produktpalette reicht vom einfachen Landwein über teure Cuvées bis hin zum feinen (marokkanische) Champagner.
Darunter findet sich auch ein Spitzen-Rotwein „Chateau Roslane", der in 2000 aus Frankreich importierten Barriquefässern in einem Gewölbekeller reift. Ein Cuvé zu gleichen Teilen aus Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Merlot und je nach Jahrgang etwas Syrah. Der "Wine Spectator" zeichnete diesen Wein mit 94 Punkten aus.

Jährlich werden in Marokko über 50 Millionen Flaschen Wein produziert, davon im Weingut LES CELLIERS DE MEKNESallein, 30 Millionen Flaschen, rund 90 Prozent verbleiben auf dem heimischen Markt.  Bisher sind es vor allem die Marokkaner selbst, die den Wein aus Meknès fast alleine austrinken. Dabei ist er sehr teuer: In den Restaurants kostet ein Top-Wein schon mal 50 Euro.Das mag verwundern. Aber Weinbau hat in Marokko eine ebenso lange Tradition wie die Toleranz und Offenheit der marokkanischen Gesellschaft.

Das Weingut liegt 120 Kilometer landeinwärts von Rabat, in den Ausläufern des Atlasgebirges, der Region Meknès, die aufgrund ihrer Höhe, ihrer Menge an Sonnenschein und seiner milden Temperaturen das beste Weinanbaugebiet in Marokko.

1500 Hektar Weinfelder, sanfte Hügel und Weinreben, soweit das Auge reicht. Überall duftet es nach frisch geernteten Trauben. Im Garten plätschert leise ein andalusischer Brunnen. Im Glas ein kühler Chardonnay.

Weinliebhaber sind in Marokko bestens aufgehoben. Vor allem auf dem safranfarbenen Gut Château Roslane, dem Hauptsitz der Celliers de Meknès, am Fuße des Atlasgebirges.

Die Weinkellerei LES CELLIERS DE MEKNES ist im Jahre 1931 errichtet worden, 1948 erweitert und 2010 neu saniert geworden.

Eigentümer ist der einflussreichste Wirtschaftsführer von Marokko, [3]der Patron von Meknès, Brahim Zniber glaubte in den 60er-Jahren an die Zukunft des Weins in Marokko. Neue Weingüter und Rebsorten, Winzer aus Frankreich sowie Investitionen und neue Technologien steigerten die Qualität des Weins ab den 90er-Jahren weiter. Inzwischen gibt es sieben Weingüter in dem muslimisch geprägten Land.

Im Weingut werden 37 verschiedene Traubensorten angeliefert und verarbeitet. Die Ernte der Trauben beginnt im August und endet im Oktober. Sie werden auf eigenes 1.500 Hektar großes Weinanbaugebiet geerntet und von weiteren 1.500 Hektar großen Weinanbaugebieten von Weinbauern angeliefert.

Der Wein wird in französischen Eichenholzfässern gelagert.

Ein Fass, das 700 € kostet, fasst 250l Wein und kostet gefüllt ca. 7000 €.

Im kleinen Keller lagern 400 Fässer und im großen Keller 1000 Fässer. 2 Millionen Flaschen Wein lagern im großen Keller zusätzlich.  Der Wein bewegt sich preislich im eher unteren Segment. Zu Les Celliers de Meknès gehören auch die mit dem AOC-Siegel ausgezeichneten Weine Côteaux de l’Atlas und Crémant de l’Atlas sowie ein Chateau-Wein und der Château Roslane 1er cru.

Die Celliers de Meknès ist ein Unternehmen der Superlative. Gelesen wird klassisch von Hand oder mit der Rüttelmaschine.

Es gibt computergesteuerte Kelter-, Kühl- und Abfüllanlagen, Edelstahltanks für zehntausende Hektoliter Wein – und im Keller mehr als 2000 teure Barriquefässer für die edelsten Gewächse des Château Roslane.

Wir kosten vom Wein und werden von einer hübschen Marokkanerin in die Geheimnisse des Weines eingeführt.

Eine geruhsame Nacht im Weingut wünschen

Idriss und Wolfgang

28.11.2018: noch Bilder
28.11.2018: Ein männlicher Fruchtstand einer Palme
28.11.2018: Fischessen in Meknes
28.11.2018: noch Bilder

28.11.2018: noch Bilder
28.11.2018: noch Bilder
28.11.2018: noch Bilder
28.11.2018: noch Bilder
28.11.2018: noch Bilder

27.11.2018: Wir fahren nach Meknès +++ früh sonnig 14 Grad, mittags sonnig 21 Grad, abends sonnig 17 Grad

Wir fahren nach Meknès

Wir haben unsere Reisepläne wieder einmal inhaltlich verbessert und so fahren wir nicht nach Mohammedia, sondern nach Meknès.

Wir wollen eine zusätzliche Stadtbesichtigung durchführen und eine Weinprobe absolvieren.

Das soll dann erst morgen passieren. Heute waren wir mit einer langen Autobahnfahrt beschäftigt. Nach der Ankunft besuchen wir noch den belebten Platz El Hedim – ein kleiner Platz der Gehängten von Marrakesch und die Markthalle mit den besten Oliven in Marokko.

Wir wünschen eine gute Nacht in der Altstadt von Meknès

Idriss und Wolfgang

27.11.2018: noch Bilder

27.11.2018: noch Bilder
27.11.2018: noch Bilder
26.11.2018: Die Stimme von Marrakech, Souk Besuch und eine Kutschfahrt quer durch Marrakech +++früh sonnig 14 Grad, mittags sonnig 22 Grad, abends sonnig 19 Grad

Die Stimme von Marrakech, Souk Besuch und eine Kutschfahrt quer durch Marrakech

Wie oft haben wir schon mit unseren Gästen Marrakech besucht und wie oft haben wir die „Stimme von Marrakech“, den Muezzin der Kotoubia Moschee vernommen,

Nur haben wir uns bisher nie darüber geäußert, was da so in der Moschee so passiert.

Für Sie, liebe Leserinnen und Leser wollen wir versuchen „Licht ins Dunkle“ zu bringen. Allahu akbar“ – mit diesem markanten Ruf beginnt der islamische Ruf der Gläubigen zum Gebet, der Adhan, den der Muezzin vom Turm der Moschee, dem Minarett vorträgt. Oder es beginnt mit einem lauten Knacken beim Einschalten der Lautsprecher auf dem Minarett gefolgt von einem Räuspern des Muezzins. (Heutzutage steigt der Muezzin nicht mehr auf das Minarett. Der Ruf wird auf Lautsprecher übertragen.) Auftakt zu diesem speziellen Hörerlebnis. In der Altstadt, der Medina, gibt es zahlreiche Moscheen auf engstem Raum. Von allen ertönt der Adhan – zur gleichen Zeit, aber nicht synchronisiert, jeder Muezzin trägt den Sprechgesang etwas anders vor. Es entsteht ein besonderes Konzert, das alles andere als ein Konzert im Wortsinn, also ein Zusammenspiel, ist – 5 Mal täglich, 7 Tage pro Woche. Das passiert auch in ALLEN Dörfern, Orten, auch wenn sie noch so weit entfernt und verborgen sind.

Der Muezzin ist nur ein Ausrufer, muss also nicht zwingend ein Geistlicher sein. Seine Aufgabe ist es, die Gemeinde zum Gebet aufzurufen.

Ist ein Toter im Dorf in der Gemeinde zu beklagen, ruft dies auch der Muezzin aus. Folgendes soll der Wortlaut sein.

Allahu akbar – Gott ist groß (größer als alles und mit nichts vergleichbar).
Aschhadu an la ilaha illa llah – Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Gott.
Aschhadu anna Muhammadan rasulu llah – Ich bezeuge, dass Muhammed Gottes Gesandter ist.
Hayya ‚ala s-salat – Eilt zum Gebet!
Hayya ‚ala al-falah – Eilt zur Seligkeit (Heil/Erfolg)!
as-salatu khayrun min-a-naum – Das Gebet ist besser als Schlaf. (nur zum Morgengebet) Alla-hu akbar – Gott ist groß. Die Zeilen werden unterschiedlich oft wiederholt.
Hier in Marrakech stehen wir auf dem Grundstück der Kotubia Moschee und werden deshalb besonders heftig mit diesem Gebetsruf konfrontiert. Heute ist früh ein schöner sonniger Tag und wir haben vor, den größten Souk Marokkos zu besichtigen. In Marrakech wird verkauft, was in Fes hergestellt wird. So könnte man das Souk Erlebnis zusammenfassen. Wir schlendern durch den Souk und staunen nicht nur über die Menge von Ware, sondern auch in der Vielzahl von Dingen, die keiner benötigt aber heftig gekauft werden. Wir besuchen gleich einmal ein Restaurant und erfrischen uns mit kühlen Getränken.

15.30 Uhr wollen wir uns auf die Kutschen schwingen und Marrakech erkunden. Auf geht es und gleich rollen wir über den Platz der Gehängten und fahren durch den quirligen Souk.

Wir staunen nicht schlecht, dass die Pferde die Quirligkeit in Marrakech gelassen hinnehmen.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht hier in Marrakech

Idriss und Wolfgang

26.11.2018: noch Bilder
26.11.2018: noch Bilder
26.11.2018: noch Bilder
26.11.2018: noch Bilder

25.11.2018: 25.11.2018 früh sonnig 5 Grad, mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 17 Grad

Wir fahren nach Marrakech

Heute starten wir schon um 9 Uhr. Wir wollen die Strecke über Telouet zum Tischka Pass nehmen.

Früher war dieser Weg eine großartige Piste und wurde dann in eine komfortable Straße verwandelt.

Heute wollen wir dies probieren.

Unter den vielen kleinen ursprünglichen Dörfern ist Telouet, das 800 Selen zählende Dorf das Herausragende. Wir passieren einen landschaftlichen Leckerbissen.

Im kleinen Dorf Telouet ist vor allem die Kasbah Telouet bekannt, auch Dar Glaoui genannt, ein traditionelles marokkanisches Bauwerk, das in früheren Zeiten als Zwischenstopp für Handelskarawanen diente. Des Weiteren diente die Kasbah auch als königliche Residenz für die Glaoua, sie kann immer noch besichtigt werden, verfällt allerdings allmählich.

Das Dorf besteht im Wesentlichen aus ein- und zweigeschossigen kleinen Gehöften mit Innenhof, in welchen früher jeden Abend das Vieh eingesperrt wurde. Diese sind aus traditionellen, regionalen Materialien, wie Schilf und Lehm konstruiert. Die Bewohner des Dorfes lebten über Jahrhunderte weitgehend als Selbstversorger und bestellten ihre Felder. Heute arbeiten die meisten männlichen Einwohner in den nördlichen Städten, wie Marrakesch, oder betätigen sich als Hotelier sowie Touristenführer. Die Frauen verrichten überwiegend die Hausarbeiten in der dörflichen Heimat.

Wir queren den Tiz-n-Tischka Pass und bemerken umfangreiche Bauarbeiten auf der Strecke.

Es wird deutlich wärmer – wir nähern uns Marrakech, dem Herz Marokkos.

Schon die Einfahrt weist auf die Quirligkeit der Weltstadt hin.

Schnell sind wir auf dem belebten Platz der Gehängten und spazieren auf dem Boulevard und gehen anschließend in die Garküchen zum Essen.

ES war heute ein erlebnisreicher tag und die Müdigkeit kommt mit großen Schritten. Ein Glas Bier und schon fallen wir in die Federn in Erwartung eines neuen und erlebnisreichen Tages in Marrakech

Eine gute Nacht in der Weltstadt Marrakech wünschen

Idriss und Wolfgang

25.11.2018: noch Bilder
25.11.2018: noch Bilder
25.11.2018: noch Bilder
25.11.2018: noch Bilder

24.11.2018: Wir besichtigen die Kasbah Ait Ben Haddou +++ früh sonnig 5 Grad, mittags sonnig 16 Grad, abends sonnig 13 Grad

Wir besichtigen die Kasbah Ait Ben Haddou

Unsere Gastfamilie ist die lustigste der Familien, die wir besuchen. Seit 1999 besuche ich diese und hier ist immer etwas los, es gibt viel zu sehen und zu erleben.

Wir sind um 10 Uhr in Richtung Kasbah, die unter UNESCO Schutz steht, gestartet.

Der Aussichtspunkt wird erlaufen und die Kasbah bestaunt und fotografiert.

Dann marschieren wir zur Kasbah und besichtigen diese ausgiebig. Die Kasbah wir nur noch von ca. 8 Familien bewohnt und der brauchbare Rest wird von Künstlern und Verkäufern genutzt.

Der Nachmittag steht zur eigenen Verfügung

Eine gute Nacht am Hohen Atlasgebirge wünschen

Idriss und Wolfgang

24.11.2018: noch Bilder

24.11.2018: noch Bilder
24.11.2018: noch Bilder

23.11.2018: Wir fahren zur Familie Houma bei Ait Ben Haddou – und besichtigen Ouarzazate +++ Wir fahren zur Familie Houma bei Ait Ben Haddou – und besichtigen Ouarzazate

Wir fahren zur Familie Houma bei Ait Ben Haddou – und besichtigen Ouarzazate

Wir verlassen unser Camp in der Dades Schlucht.  Es liegt Schnee auf dem Hohen Atlas und wir stellen fest, dass ein recht kühles Lüftchen weht und auch noch dazu regnet.

Für die Natur und die Menschen ist das eine Wohltat. Die Stauseen füllen sich und die trockene Natur saugt den Regen gierig aus.

Hinein fahren wir in die moderne Stadt Ouarzazate. Wir stellen die Autos ab und laufen zu Dimitris Supermarkt und der Gaststätte u ein Mittagessen einzunehmen.

Hier, um Quarzazate und vor allem um Ait Ben Haddou in der weiteren Umgebung werde Filmszenen gedreht. Die Künstler aus aller Welt treffen sich dann in der Gaststätte „Dimitri“ und jeder Künstler verewigt sich mit einem Bild.

Dann eilen wir zum Supermarkt, der immer etwas Besonderes im Angebot hat. Ehemals hatte der Supermarkt als einziger Markt alkoholische Getränke im Angebot. Heute kann man solche Getränke in fast allen großen Städten kaufen.

Nun kommen wir auf dem Camp der Familie an. Wir haben hier gemeinsam vieles in die Wege geleitet. Zum Beispiel den Namen „Camp Atlas View“, den habe ich damals erfunden. Stolz zeigt mir Mohammed das neue Schild, das auf der Straße steht und auf dem Camp hinweist.

Damals als alles anfing, gab es hier kein Wasser, kein Strom und nur eine Gaslampe. Mein damaliger Reiseleiter, der Herr Ewert hatte der Familie einen Fernsehe mit Solar geschenkt. Das war damals der einzige Reichtum der Familie.

Wir saßen im Innenhof und ich habe damals für unsere Gäste und die Familie Bohnensuppe am offenen Feuer gekocht. Danach wurde getanzt. Da gab es noch die Oma, die immerhin über 100 Jahre wurde, die haute mit ihren Schuh auf einen Eimer und alle waren begeistert.

So nach und nach kommen die Kinder zu uns, um uns zu begrüßen. Da gibt es 6 davon 2 Mädchen und 4 Kerle! Samir ist mir ganz besonders ans Herz gewachsen – ihm sollte ich mit nach Deutschland nehmen. Aber ich hatte ja schon den Idriss. Für Samir hätte ich auch kein Visum bekommen.

Nun genießen wir erst einmal den grandiosen Ausblick auf den Hohen Atlas. Es ist hier ein überwältigender Blick über ein großartiges Tal. Heute wird uns der Blick auch noch mit einem Regenbogen versüßt.

Es ist kalt und regnerisch. Wir treffen uns zu einem Tee und ich denke an die Familie, die keine Heizung wie wir haben, die Kinder, die wohl auch lieber in einer warmen Kasbah sitzen würden.

Samir schlüpft kurz in unser Womo, um sich aufzuwärmen. Aber was solls, er muss wieder in die unheizte Kasbah.

Heute ist erst einmal etwas Ruhe angesagt.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht und morgen einen erlebnisreichen Tag mit der Besichtigung der Kasbah von Ait Ben Haddou

Wir wünschen eine geruhsame Nacht und wir hoffen das der Regen aufhört.

Idriss und Wolfgang

23.11.2018: noch Bilder

23.11.2018: noch Bilder
23.11.2018: noch Bilder
23.11.2018: noch Bilder
22.11.2018: Jeep Tour in die Todra- und Dades Schlucht – wir besuchen „unsere“ Berg Nomaden +++früh sonnig 3 Grad, mittags sonnig 22 Grad, abends klar 11 Grad

Jeep Tour in die Todra- und Dades Schlucht – wir besuchen „unsere“ Berg Nomaden

Ein zweifellos interessanter Tag steht sonnig vor uns. Unsere heutige Tour soll uns anfänglich in die Dades- und später in die Todra Schlucht führen. Als Höhepunkt ist der Besuch „unserer“ Bergnomaden Familie in deren Höhle vorgesehen. Wir haben alle fleißigen Obst- und Gemüse gekauft, was wir dort oben verschenken möchten. Anou die Mutter 3 Kinder, die schon 17 Jahre hier lebt, kennen wir schon 10 Jahre und unterstützen Sie gemeinsam mit unseren Gästen. Wir halten stets bei dieser Tour bei Ihr an und dürfen dann auch mal einen Blick in ihr Reich werfen.

Wir erfahren einiges über das Leben hier oben im Gebirge.

Wir haben mit unserem Filmteam Martina und Alfred, sie furhren mit uns eine Marokko Tour, ein Interview mit Anou aufgenommen und im eine seheswerten Video aufgenommen.

Nachfolgend geben wir den Link frei, der Ihnen das Video nach einem Klick zeigt.

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiRk_aVleveAhVGbBoKHRbnBfgQwqsBMAB6BAgGEAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DYyH2ECJ07No&usg=AOvVaw1sgn7C475V-2fHlaYT7YEC

Die Rundtour führt uns in die Welt des Hohen Atlasgebirges hinein, nicht auf glatten Straßen, sondern in einem mit Steinen übersäten Flussbett, indem unser Fahrer stets einen Weg suchen muss. Regnet es, sammelt sich blitzschnell das Wasser aus tausenden Zuflüssen und der Hauptfluss schwillt in Sekundenschnelle an und zerstört, was ihm in den Weg kommt. 

Wir starten hinein in die Dades Schlucht später dann in gewaltige Todraschlucht mit ihren bis zu 300 m hohen Felswänden. Es gibt hier bei Tamtattouchte einige Camps in herrlicher Lage, die aber stets durch die Unwegsamkeit schlecht erreichbar sind. In Tamtattouchte stoppen wir diesmal, um ein Mittagessen einzunehmen.

Hier in der Gebirgswelt wohnen sie – die Nomaden. Sie ziehen sich von der Zivilisation zurück. Wollen in Ruhe und in gewohnter Umgebung ihr einfaches Leben. Das wollen wir ja heute kennen lernen.

Weiter geht es in die Schlucht hinein.

Gleich am Anfang der Piste wohnt unsere Nomadenfamilie. Wir laufen zu Ihnen hinauf in die Höhle, die Ihnen als Wohnung dient.

Hoch hinauf führt uns der Weg mit gewaltigen Tälern und Höhen. Hier in dieser herrlichen Bergwelt wohnen unsere Nomaden. Nicht nur sie. Fährt man diese Piste weiter kommt man in die Welt der Nomaden.

Als wir um die letzte Kurve fahren, sehen wir sie schon in ihrem Berg herumlaufen. Sie winken uns zu.

Wir kennen diese Leute seit langer Zeit, besuchen sie regelmäßig und bringen ganz praktische Geschenke mit: Gemüse und Obst, das haben diese Leute kaum zur Verfügung. Angebaut, kann es nicht werden und zum Kauf fehlt oft das Geld.

Hoch ins Gebirge auf schmalen Wegen führt uns der Weg. Es wird deutlich kälter. Gewaltige Canons zeigen sich da unten. In der Bergwelt gibt es sensationelle Ausblicke, die wir versuchen für Sie im Bild festzuhalten. Einige zeigen wir heute in unserer Fotogalerie.

Wir gehen in einer Gaststätte noch essen und fahren dann zu unserem Camp zurück.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht.

Idriss und Wolfgang

22.11.2018: noch Bilder
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22.11.2018: noch Bilder
22.11.2018: noch Bilder
22.11.2018: noch Bilder
22.11.2018: noch Bilder
22.11.2018: noch Bilder

22.11.2018: noch Bilder
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22.11.2018: noch Bilder
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21.11.2018: früh sonnig 14 Grad, mittags sonnig 22 Grad, abends klar 16 Grad +++Wir fahren in die Dades Schlucht

Wir fahren in die Dades Schlucht

Wir nehmen Abschied von der Sandwüste in Merzouga. Wir fahren in die landschaftlich schöne Dades Schlucht.

Diese Wüstenfahrt führt uns über Erfoud und Jorf zuerst nach Tinstedt. Hier machen wir eine Mittagspause und kaufen in der dortigen Markthalle Obst und Gemüse für die Nomadenfamilie, die wir morgen während einer Jeep Tour besuchen wollen.

Weiter führt uns die Tour an schneebedeckten Gipfeln des Hohen Atlas Gebirges vorbei. Wir rollen durch die Provinzstadt Tinerhir und machen einen Halt in Boulmane Dades. Hier kann man in die Fluss Ebnen des Dades schauen.

Der Ort hat ja etwas: bunt und wuslig ist er. Gleich rechts fahren wir in die Schlucht ein und ein Feuerwerk der Farben und Formen erwartet uns.

Mehrere Fotostopps machen wir ehe wir die bekannten Serpentine unter die Räder nehmen und oben ein Foto schießen, Wir erreichen eine Höhe von ca., 1800 m man merkt an der kühlen Luft.

Wir erreichen unser Camp und werden heute alle die Heizung anschalten.

Eine ruhige Gebirgs Nacht wünschen Idriss und Wolfgang

21.11.2018: noch Bilder
21.11.2018: noch Bilder
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20.11.2018: Heute wollen wir die nähere Umgebung kennen lernen. +++ früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 17 Grad

Heute wollen wir die nähere Umgebung kennen lernen.

10.00 Uhr (!) starten wir in Richtung der Wasserstelle des Dorfes Hassi Labied. Hier holen die Menschen ihr Trinkwasser für den täglichen Gebrauch.

Wasser aus den Läden, so wie wir es kennen, können sich die meisten Leute hier im Süden nicht leisten.

Mit vielen Behältern kommen sie mit einem Wägelchen an und füllen die Flaschen über ein Sieb.

Gleich daneben befindet sich die örtliche und lebenswichtige Oase des Ortes. Hier wachsen die Früchte für den Lebensunterhalt der Menschen. Was dann übrig bleibt, verkaufen die Leute auf dem Souk in Rissani.

Wir bestaunen das einfach geniale Bewässerungssystem in der Oase. Über eine unterirdisches Wasserleitung System, Foggara genannt kommt das Wasser in die Oase. Dort fließt es an den Gärten der Eigentümer vorbei. Nach einem straffen Bewässerungsplan wird einfach ein Kanal, der bewässert werden soll geöffnet und der Hauptkanal verschlossen. Nach dem Ablauf der vorgegebenen Zeit wird das Wasser wieder im Hauptkanal weitergeleitet und ein anderer ist an der Reihe.

Die Oase ist picobello sauber, jedes Hölzchen wird für den Ofen zum Backen von Brot benötigt.

Wir lernen männliche von weiblichen Palmen zu unterscheiden und staunen nicht schlecht über die unterschiedlichen Früchte, die hier angebaut werden.

 

Wir wandern nun auf der Sandwüste in die Richtung der Auberge „Mohayout“.

Ein paar schöne Aufnahmen auch für den Live Bericht werden geschossen.

Hier in der Auberge findet man Ruhe und Entspannung. Wir machen eine Rast und bestaunen die Anlage.

Anschließend besuchen noch unseren „Wunderladen“ der so viele Möglichkeiten im Angebot hat, dass er diesen Namen wahrlich verdient hat.

Wüstenkleidung ist hier dessen Spezialität.

Chech und Dschellaba ist die typische Kleidung der Leute hier in der Wüste. Der Chech gegen Sonne und Sand, die Dschellaba gegen Hitze und Sandsturm. Es gibt auch noch die Kandora, ein Kleidungsstück was vor allem männliche Träger im Süden bevorzugen. Die Kandora ist ein übergroßes Gewand, welches den Wind dem Träger zufächeln soll.

Das Wasser ist hier knapp und deshalb hapert es mit den regelmäßigen Duschen.

Wir sind relativ zeitig im Camp und genießen die Wärme der Sonne und lassen die Seele baumeln.

Ich mache mir Gedanken darüber, dass Marokko seit Jahren zu verzeichnen hat, dass weniger Deutsche Wohnmobilisten hier zu uns nach Marokko kommen. Wir selbst bemerken das ja ebenfalls.

Die Ursachen sind gewiss vielfältig aber unseres Erachtens vor allem in den ungenauen Informationen über das Land in der Medienlandschaft zu suchen.

Bei unseren Messeauftritten werden wir stets mit völlig falschen Vorstellungen über unser Lieblingsland konfrontiert.

Vielleicht an dieser Stelle wieder einmal einen Text, den ich entdeckt habe und unseren Lesern nicht vorenthalten möchte:

„Marokko verändert sich in einem anhaltenden Boom. Seit Beginn seiner Amtszeit setzte König Mohammed VI. viele positive Impulse, die sich in der Entwicklung des Landes und der Gesellschaft widerspiegeln. Im Januar 2017 wurde zum Schutz vor radikal -islamischen Einfluss die Herstellung und der Verkauf von Burgas (Gewänder zur Vollverschleierung) vom Innenministerium untersagt. Interessant!

Im Februar 2015 wurde am Rande der Sahara der zweitgrößte Solarpark Noor 1 vom König eröffnet. Drei weitere von Parks werden bis 2020 folgen – und bis 2030 sollen insgesamt 50% des marokkanischen Energiebedarfs aus Solarstrom abgedeckt werden. Durch veränderte Investitionsverordnungen fließt zunehmend Geld ins Land und speziell Marrakech werden alte Gebäude restauriert und öffentliche Grünanlagen mit viel Aufwand gepflegt. Die alten Medinas der Städte verlieren zwar durch Ansiedlung großer Kaufhausketten an wirtschaftlicher Bedeutung, doch der Charme ihrer Basare ist erhalten geblieben.“

Eine ruhige Wüstenacht wünschen Idriss und Wolfgang

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19.11.2018: Wir starten eine Wüsten Tour mit dem Jeep +++ Wir starten eine Wüsten Tour mit dem Jeep

Wir starten eine Wüsten Tour mit dem Jeep

9.30 Uhr startet unsere Jeep Tour in die Sandwüste von Merzouga. Wir besichtigen das Flugzeug des Filmes „Der kleine Prinz“, der hier in Marokko gedreht wurde. Das Flugzeug flog unter einem Tor hindurch, das noch in Ait Ben Haddou zu besichtigen ist.

Neu saniert steht es vor uns. Bisher lag es lustlos im Sand.

Weiter fahren wir in Richtung algerische Grenze. Dort gibt es ein abgeschiedenes malerisch gelegenes Dorf, dessen Bewohner schnell kommen, wenn Touristen nach den dort lagernden Fossilien Felsen anhalten.

Wir brausen durch den Sand und halten an den Felsen an. Bewaffnet mit Hämmern geht es zur Sache. Nur so einfach kann der Ungeübte die Fossilien aus den Felsen nicht lösen.

Ein Junge schnappt sich den Hammer und schlägt die begehrten Stücke heraus.

Nun fahren wir schon in Richtung eines Nomadenzeltes von Wüsten Nomaden, die hier in der Einsamkeit leben.

Es gibt hier eine Mittagspause, die für uns mit einer Pizza versüßt wird. Es ist nicht so einfach an den tiefen Tischen im Zelt Platz zu nehmen.

Die Pizza schmeckt gut und schon fahren wir wieder quer durch den Wüstensand. Moubarak unserer geübten Fahrer steuert den Wagen gekonnt durch den tiefen Sand.

An einer Bleimine gibt es einen Halt.

Hier wurden einst unter französischer Herrschaft im großen Stil Blei abgebaut. Heute leben nur noch einige Menschen hier, um einige Steine in gefährlichen tiefen Einschnitten zu finden und den Touristen zu verkaufen.

Weiter fahren wir in Richtung des Wüstendorfes Khamlia. Hier führen uns Gnoua Musiker ihre Musik vor. Wir schwingen mit ihnen auch unsere Tanzbeine ehe wir zu einer Sensation fahren: der Flamingo See, der wieder einmal durch den Regen gefüllt ist.

Viele Jahre kann es dauern, bis der See wieder einmal Wasser trägt und so die Flamingos anlockt.

Heute gab es keine Flamingos zu sehen aber einen großen See, den man wahrlich nicht in der Wüste vermutet. 

Schauen Sie die Bilder, sie sprechen besser als meine Worte.

Wir wünschen eine super Wüstennacht

Idriss und Wolfgang

19.11.2018: Nur noch wenige Sand Kilometer zur algerischen Grenze - da hinten, die Felswand ist die Grenze

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18.11.2018: Wir besuchen den orientalischsten Souk Marokkos in Rissani, einen interessanten Teppichhandel und abends gibt es ein gemeinsames Grillfest bei Brahim +++früh wechselnd bewölkt 14 Grad, mittags sonnig 24 Grad, abends leicht bewölkt 17 Grad

Wir besuchen den orientalischsten Souk Marokkos in Rissani, einen interessanten Teppichhandel und abends gibt es ein gemeinsames Grillfest bei Brahim

Wir verlassen unseren Stellplatz am Hotel Tombouktou und fahren zuerst zum Teppichhandel.

Dort erklärt man uns einige Geheimnisse marokkanischer Teppichherstellung. Anschließend besuchen wir den Souk in Rissani. Den Handwerker Souk, die Gruselgasse, anschließend den Esels Puff und dann kommt das Obst und Gemüse Markt an die Reihe.

Wir gönnen uns 2 Stunden Besuchszeit im Souk.

Das lohnt sich, gibt es doch so vieles zu sehen.

Dann fahren wir zu Brahim auf dem Camp am Erg Chebbi.

Brahim kennen wir schon seit 1999, seit jeher waren wir bei ihm auf dem Camp. Hier geht es familiär zu. Früh gibt es Brot. Auch ein Schwätzchen ist zu jeder Zeit drin und Hilfe, wenn notwendig gibt es immer.

Der obligatorische Tee ist schnell kredenzt.

Abends haben wir ein Grillfest organisiert. Die Tische sind schnell aufgestellt und der Grill wird angeworfen.Ein gemütlicher Abend.

Eine gute Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

18.11.2018: noch Bilder
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18.11.2018: Ein schönes Bild, was wir den Lesern nicht vorenthalten möchten
17.11.2018: Heute ist ein ruhiger Tag – abends gibt es einen Kamelritt und einige fahren mit dem Quad durch die Dünen +++ früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 20 Grad, abends leicht bewölkt 17 Grad

Heute ist ein ruhiger Tag – abends gibt es einen Kamelritt und einige fahren mit dem Quad durch die Dünen

Früh können wir ausschlafen. Ein herrlicher Sonnentag zeigt sich und wir machen viele Fotos, die ich Ihnen heute in der Galerie zeigen werde.

Dann startet eine geführte Quad Tour durch die Dünen der Erg Chebbi.

Erst rollt unser Führer gemächlich über leichtes Dünenfeld, später dann geht es quicklebendig zu.

Wir besuchen eine Oase mitten in den Dünen.

17 Uhr haben wir unseren Kamelritt organisiert.

Hinauf auf die Dünen führen uns die Wüstenschiffe. Oben angelangt schauen wir in die Kunstwerke des Windes: die phantastischen Formen der Dünen.

Ein erlebnisreicher Tag geht zu Ende

Wir wünschen eine angenehme Wüsten Nacht

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16.11.2018: Auf Wüstenwegen in die Sandwüste zum noblen Wüstenhotel „Tombuktou“ +++ Auf Wüstenwegen in die Sandwüste zum noblen Wüstenhotel „Tombuktou“

Auf Wüstenwegen in die Sandwüste zum noblen Wüstenhotel „Tombuktou“

Wir verlassen Tazzarine und fahren in Richtung Merzouga in die Sandwüste. Waren wir schon in M`Hamid in der Sandwüste der Sahara – aber Merzouga hat etwas, was es in M`Hamid nicht gibt:

Die Farbenpracht des Sandes der im wechselnden Licht der Sonne sich in vielen Farben zeigt.

Merzouga hat die Nase vorn, wenn es um die Zahl der Touristen geht. Jeder Tourist fährt nach Merzouga. Nicht umsonst haben sich in den letzten Jahren viele Marokkaner in dieser Gegend angesiedelt, um vom Tourismus zu profitieren.

Schon eine Fahrt von Rissani nach Merzouga lässt die Herzen der Besucher erwärmen. Schwarzer Wüstenlack, blauer Himmel und der orange Sand der über 200m hohen Sandberge des Erg Chebbi sind ein unvergessliches Erlebnis.

Das alles wollen wir heute sehen und erleben.

Früh um 9.30 Uhr sitzen wir in den Autos und fahren in Richtung Alnif, wo wir eine Tee Pause einlegen wollen.

Es geht flott voran und wir erfreuen uns an dieser herrlichen und wechselvollen Landschaft.

In Rissani fahren wir durch das schönste Stadttor in Marokko. Wir füllen unsere Vorräte auf und danach rollen wir genüsslich auf einer Teerstraße in Richtung Sandwüste.

Diese Straße gab es früher nicht.

Ich erinnere mich daran, dass man nur mit Allradfahrzeugen von Erfoud aus nach Merzouga kam.

Dana aber wurde diese wichtige Straße gebaut und brachte einen wirtschaftlichen Aufschwung für die Leute, die hier wohnten und nun auch zuzogen.

Camps und Aubergen entstanden und die Touristen blieben nicht aus.

Zu Weihnachten und Silvester sind hier alle Betten und Plätze ausgebucht.

Oben auf dem Erg Chebbi knallen zu Silvester die Korken.

Wenige Kilometer trennen uns nun von einem besonders schönen Stellplatz an den Dünen des Erg Chebbi. Wir stellen unsere Autos weit vorn, dort wo die Kamele und die Treiber und natürlich die herrliche Kulisse der riesigen Sandberge.

Abends gehen wir gemeinsam zum marokkanischen Buffet.

Idriss, Wolfgang ruhige sternenklare Wüsten Nacht.

16.11.2018: noch Bilder
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15.11.2018: Wir fahren nach Tazzarine +++ früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 25 Grad, abends klar 20 Grad

Wir fahren nach Tazzarine

Hinein ins Draa Tal an der Palmeria vorbei und schließlich linkerhand über den Fluss Draa führt uns der Weg auf die Straße nach Tassarine.

Es ist eine beliebte Wüstenstrasse, die durch kleine Dörfer führt.

Wir fahren in das Camp ein und lassen die Seele baumeln,

Morgen wird es spannend -wir fahren in die beliebte Sandwüste um Merzouga. Wir haben dort viel interessante Dinge vorbereitet. Ein Kamelreiten oder auch eine Jeep Tour, bei der man mit dem Hämmerchen bewaffnet nahe der algerischen Grenze selbst Fossilien abschlagen kann. Wir besuchen auch Wüsten Nomaden und die Gnoua Musiker, die ihre Musik aus dem Sudan vortragen.

Bleiben Sie uns treu.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht

Idriss und Wolfgang

15.11.2018: Wir fahren nach Tazzarine +++ früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 25 Grad, abends klar 20 Grad

Wir fahren nach Tazzarine

Hinein ins Draa Tal an der Palmeria vorbei und schließlich linkerhand über den Fluss Draa führt uns der Weg auf die Straße nach Tassarine.

Es ist eine beliebte Wüstenstrasse, die durch kleine Dörfer führt.

Wir fahren in das Camp ein und lassen die Seele baumeln,

Morgen wird es spannend -wir fahren in die beliebte Sandwüste um Merzouga. Wir haben dort viel interessante Dinge vorbereitet. Ein Kamelreiten oder auch eine Jeep Tour, bei der man mit dem Hämmerchen bewaffnet nahe der algerischen Grenze selbst Fossilien abschlagen kann. Wir besuchen auch Wüsten Nomaden und die Gnoua Musiker, die ihre Musik aus dem Sudan vortragen.

Bleiben Sie uns treu.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht

Idriss und Wolfgang

15.11.2018: noch Bilder
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14.11.2018: Souk Besuch und abends Lagerfeuer mit Harira Suppe und feurigen Musikern +++ früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 27 Grad, abends klar 20 Grad

Souk Besuch und abends Lagerfeuer mit Harira Suppe und feurigen Musikern

Der bunte Souk von Zagora war eben wegen seiner Buntheit sehr bekannt und bei Touristen beliebt. Der Souk ist nun etwas außerhalb verlegt worden und man hat das Gefühl, dass ganz Zagora auf den Beinen ist, wenn er mittwochs und sonntags seine Tore öffnet.

Wir laufen auch dorthin, um zu sehen, was es dort alles gibt. Der Souk ist bunt wie eh und je. Meine Aufgabe ist es, die Zutaten für die abendliche Harira Suppe einzukaufen.

So ein Souk Besuch ist eine Lebensbereicherung. Man sieht Dinge, die man noch nie gesehen oder gehört hat.

Es zeigen sich Bilder ohne Ende, allein der Dattelmarkt war für mich wieder ein großes Erlebnis. Hunderte Sorten mag es an unterschiedlichen Datteln geben.

 2 Kg Datteln unterschiedlicher Qualitäten habe ich zu je 2 € = 20 Dirhams gekauft.

Die Früchte, das Gemüse frisch und preiswert. Ich kann da kaum mit dem Kaufen zurückhalten. Ein toller Blumenkohl muss sein, und ich entdecke doch die ersten Orangen aus der neuen Ernte. Ich halte mich vorerst zurück, die könnten sauer sein – der Test: süß, saftig und kernlos wie eh und je!

Und die einheimischen Bananen sind ein Genuss.

Im Camp angekommen, bereiten wir die Suppe vor. Schnippeln ohne Ende ist angesagt – mir macht es aber Spaß, zu kochen.

Damit ich nicht so viel darüber berichten muss, wie eine Harira zubereitet wird, hier das Rezept:

Harira - Ramadan Suppe mit Dicken Bohnen und Linsen

Harira wird traditionell während des Fastenmonats Ramadan serviert. Jedes Jahr müssen gläubige Moslems im neunten Monat des Mondkalenders zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf jede Speise und jedes Getränk verzichten. Am Abend bricht man das Fasten dann mit einer Schale dampfender Harira, einer Hand voll Datteln du einer Schnecke aus Honiggebäck, „chebakiah“ genannt. Harira wird meist mit „teduoira“ angedickt, einer Mischung aus Mehl, Reiswasser und Hefe.

Wir verwenden dazu lieber Pasta: zerdrückte Vermicelli oder winzige Pasta Sorten wie beispielweise Stellette oder Puntalette.

Für 8 Personen

2 EL natives Olivenöl extra

2 Zwiebeln, fein gewürfelt

900 g Lammschulter/Rindfleisch in 1 cm große Würfel geschnitten

8 Safranfäden, geröstet und zerdrückt

1 TL gemahlener Kurkuma

2 TL gemahlenen Ingwer/ wir nehmen frischen Ingwer

2,5 l Wasser

200 g kleine getrocknete Dicke Bohnen über Nacht eingeweicht und abgetropft

10 Tomaten (etwa 1,3, Kg), enthäutet, entkernt und grob gehackt

30 Stängel glatte Petersilie

15 Stängel frisches Koriandergrün

175 g getrocknete Linsen, verlesen, abgespült und abgetropft

1 TL schwarzer Pfeffer

1 TL gemahlenen Zimt

50 g zerdrückte Vernicelli oder eine besonders kleine Pasta Sorte

Salz

Gehacktes Koriandergrün zum Bestreuen

Zitronenschnitze zum Servieren

Das Öl in einen großen Suppentopf erhitzen und die Zwiebeln und das Fleisch bei Mittelhitze 4 – 5 Minuten anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Safran, Kurkuma, Ingwer und 2 l Wasser zufügen. Zum Kochen bringen, die Hitze herunterschalten und die Bohnen zufügen.

Die Suppe zugedeckt 1 – 1,5 Stunden köcheln lassen, bis die Bohnen fast weich sind.

Im Mixer oder der Küchenmaschine die Tomaten, Petersilie und das Koriandergrün grob hacken. Mit den Linsen, dem Pfeffer und dem Zimt zu den Bohnen geben. Zugedeckt och 30 – 40 Minuten köcheln lassen bis die Linsen weich sind.

Inzwischen die restlichen 0,5, l Wasser zum Kochen bringen und die Vermicelli oder andere Pasta in 6 – 8 Minuten garen. Abgießen und in die Suppe rühren. Mit Salz abschmecken. Noch einmal erhitzen und auf die Suppenteller verteilen. Die Ramadan Suppe mit frischem Koriandergrün bestreuen, mit Zitronenschnitzen garnieren und sofort servieren.

Wir kochen die Suppe in einem Topf über offenes Feuer, das anschließend gleich als Lagerfeuer dient.

Da unser Idriss prima gemanagt hat (es ist eine seiner Stärken!) haben wir eine Musikgruppe aus Zagora, die eine Feuerwerk von bodenständiger Musik darbietet. Wir alle tanzen mit den jungen Leuten. Die beiden langen und nicht überhörbaren Trompeten machen uns am meisten Spaß. Alle probieren mal, ob da ein Ton herauskommt.

Bei manchen gibt sie einen gequälten Ton von sich – anders bei den Profis!

Es wird ein langer Abend mit angenehmen Abend Temperaturen.

Eine gute Nacht im Oasen Camp wünschen

Idriss und Wolfgang

14.11.2018: noch Bilder
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13.11.2018: Heute ist ein Ruhetag angesagt +++ früh leicht bewölkt 13 Grad, mittags bewölkt 23 Grad, abends regnerisch 18 Grad

Heute ist ein Ruhetag angesagt

Ruhetage ermöglichen das Erlebte zu ordnen, notwendige Dinge zu tun und auch die nähere Umgebung zu erkunden.

Es wird vor allem Wäsche gewaschen. Immerhin treiben wir uns seit Tagen, wenn nicht gar Wochen in Wüstengegenden herum.

Das bedeutet Staub und Sand

Nun liegt der Oasen Camp sehr günstig zum Stadtzentrum von Zagora. Das können wir gut nutzen und auch einmal oben in der Stadt nach den Dingen des Lebens zu schauen. Zagora ist eine Provinzstadt mit einer Mischung aus modernen und traditionellen.

Modern ist die Jugend, traditionell natürlich die Alten. Und das bildet ein interessantes Spannungsfeld, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Wir raten dazu sich in einer der vielen Gaststätten bei einem Tee das Geschehen anzusehen.

Es ist sehr abwechslungsreich, was sich einen da offenbart. Man sieht hier noch die Alten Männer mit Dolchen herumlaufen. Wir kennen da einen solchen Dolch Verkäufer. Der kam mit seinem Eselchen stets am Souk Tag nach Zagora und verkaufte Dolche. Auch wir waren in seiner Zielgruppe vorhanden.

Damals war allerdings der Souk noch hinter der Markthalle, also im Zentrum der Stadt. Das war ein wundervolles Treiben an den beiden Souk Tagen Mittwoch und Sonntag.

Heute ist der Souk nach außerhalb verlegt wurden.

Morgen werden wir diesen großen und bunten Souk erleben.

Eine geruhsame Nacht wünschen Idriss und Wolfgang

12.11.2018: Wir fahren ins Oasen Camp nach Zagora und besuchen unterwegs eine mittelalterliche Töpferei +++ früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 29 Grad, abends wolkenlos 26 Grad

Wir fahren ins Oasen Camp nach Zagora und besuchen unterwegs eine mittelalterliche Töpferei

Wir nehmen Abschied vom Stellplatz am Kasbah Hotel & Observatorium „Sahara Sky“ und fahren auf Wüstenwegen gemächlich in Richtung Zagora. In Tagounite bemerke ich, dass die Menschen mit gefüllten Beuteln herumlaufen – das ist für das geübte Auge das Zeichen, dass im Ort ein Markt, genannt Souk, stattfindet.

Also schnell reagieren und den geplanten Aufenthalt von 30 Minuten auf 60 Minuten aufstocken und den Besuch des Souks so ermöglichen.

Der Besuch des Souks ist für Marokkaner ein großes Ereignis. Natürlich erhält man frische Ware, aber wichtiger ist der Informationsaustausch zwischen den Menschen. Zeitungen sind hier noch nicht üblich, also ist der Austausch von Informationen auf dem Treffpunkt Souk eines der Argumente, warum man als Marokkaner den Souk besucht.

Es ist ein kleiner Souk aber gerade diese versetzen uns Touristen immer wieder in Erstaunen. Warum, weil dort Dinge in einer Art angeboten werden, die es bei uns nicht gibt. Nun sind es aber auch die Menschen selbst, die mit ihrer uns fremden Kleidung und ihrem Aussehen ein bemerkenswertes Bild ergeben, das man gern in einem Foto festhalten möchte.

Nach dem Erlebnis Souk rollen wir nach Tagounite. Dort können wir eine mittelalterliche Keramikproduktion besichtigen.

Zuerst besuchen wir eine alte Kasbah, ehe wir über die Arbeitsmethoden in der Keramikfabrik informiert werden. Den dazu notwendigen Ton, finden die Leute etwas außerhalb unter der Erde. Dieser wird mit Wasser weich gemacht und dann an in die Erde eingelassen Drehscheiben zu Gebrauchsgegenständen verarbeitet.

In Öfen, die mit nachwachsendem Palmenholz befeuert werden, werden immerhin rund 1000 Grad erzeugt und die Gegenstände gebrannt.

Nach der Besichtigung rollen nach Zagora und richten uns nun hier im Oasencamp für ganze 3 lohnende Tage ein.

Eine wunderschöne Nacht in der Palmen Oase im Draa Tal wünschen Idriss und Wolfgang

12.11.2018: noch Bilder
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11.11.2018: Unerwarteter Souk Besuch und wir besuchen die erste private Sternwarte in Nordafrika, die kombiniert mit einem Kasbah Hotel heute auf uns wartet +++ früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends wolkenlos 26 Grad

Unerwarteter Souk Besuch und wir besuchen die erste private Sternwarte in Nordafrika, die kombiniert mit einem Kasbah Hotel heute auf uns wartet

Wir lassen uns heute Zeit und fahren erst 10 Uhr in Richtung des Observatoriums. Es sind nur wenige Kilometer, die wir heute unter die Räder nehmen.

Noch mal genießen wir das Wüsten Feeling der Sahara. Wir wollen unsere Vorräte in Tagounite auffüllen und als wir in den Ort einfahren, sehe ich doch die Menschen mit Taschen voller Obst und Gemüse.

Ein geübtes Auge erkennt daran, dass es im Ort heute einen Souk gibt. Also, die Entscheidung ist klar: wir verlängern den Ortsbesuch und binden einen Souk Besuch ein.

Ein Souk ist für uns Europäer ein großes Erlebnis. Hier wird nicht nur frisches Obst und Gemüse der Einheimischen angeboten, sondern die Handwerker der Umgebung bieten ihre Produkte an. Tischler, Schuhmacher und andere Gewerke sind vor Ort. Gewürze Verkäufer sind natürlich stets anwesend und es ist dringend ratsam von den Gewürzen auch welche zu kaufen. Diese Gewürze haben eine kräftigere Würzkraft als die unsre gewöhnten. Probieren Sie Lorbeerlaub, Pfeffer, Kreuzkümmel und Paprika.

Frische Kräuter wie Petersilie und Koriander gibt es stets und das zu einem Preis, der eigentlich unerklärlich ist: 1 Dirham.

Salbei wird nun zu dieser Jahreszeit frisch überall angeboten. Man findet ihn nun immer in dem angebotenen Tee in den Gaststätten. Er ist ein Vorbeugungsmittel gegen Halsweh durch Erkältungen.

Es ist nun Winterzeit hier in der Sahara, auch wenn wir Europäer schwitzen ist es für die Bewohner elend kalt. Die Leute tragen nun schon Anoraks und Mützen.

Noch ein paar Wochen später, tragen die Leute praktische Ohrenschützer und Handschuhe.

Nach dem Besuch des Souks fahren wir in Richtung „Sahara Sky“, einem Wüstenhotel und Observatorium im traditionellen Stil dieser Region gebaut. Im Jahre 1998 wurde das Kasbah Hotel in voller Harmonie mit der Sahara Landschaft, ihren besonderen Farben und Dünen und mit einem unerwarteten Komfort der Ausstattung eröffnet. Und inspiriert von dem dunklen und kristallklaren Sahara Himmel, wurde Sahara Sky, die erste private Sternwarte in Nordafrika installiert, die mit den modernsten GPS Teleskopen ausgestattet wurde. Die Gäste, meistens erfahrene Astronomen aus aller Welt erfreuen sich an 300 Tage im Jahr an klaren, wolkenlosen Nächten ohne jegliche Lichtverschmutzung.

Wir werden von Patrick, einen Belgier empfangen. Er ist hier seit Jahren angestellt und der Spezialist für die Himmelsbeobachtung. Erst etwas später können wir den Chef und Inhaber des Hauses, Fritz Koring begrüßen.

Wir richten uns gemütlich auf dem Gelände ein und genießen die wärmenden Sonnenstrahlen.

Patrick erklärt uns die Teleskope und führt uns in den Sternehimmel ein. Das Nachtessen steht nun auch schon bereit. Eine Überraschung: hier arbeiten ortsansässige Menschen und so gibt es auch ein traditionelles Essen, wie es hier üblich ist.

ES gibt als Vorspeise eine traditionelle Bohnensuppe. Anders als wir diese kennen. Man nehme getrocknete dunkle Bohnen und mahle diese zu einem Mehl. Damit wird nun diese Suppe gekocht, kräftig mit Koriander gewürzt. Super.

Eine Tagine ist überall in Marokko üblich. Hier auch, aber mit zu Bällchen geformte Fleischgerichte mit dem üblichen schmackhaften Gemüse.

Nach dem Essen, es ist nun schon dunkel geworden, begeben wir uns auf die Terrasse um mit Patrick in die Sterne zu schauen.

Wir lauschen seinen Ausführungen auf die Plattform, um durch die Plattform, die mit mächtigen Teleskopen bestückt ist und durch die wir in den Kosmos sehen.

Es ist schon beeindruckend, was man durch die Vergrößerungen alles sieht.

Wenn es ihnen zu Hause interessiert schauen Sie unter www.saharasky.com

Zufrieden fallen wir nach all den Erlebnissen in die Federn und

Idriss und Wolfgang wünschen eine sternenklare Wüsten Nacht

11.11.2018: noch Bilder
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11.11.2018: Mondaufnahme im Teleskop gesehen

10.11.2018: „Wer einmal in die Wüste geht, kommt als ein Anderer zurück.“ +++ „Wer einmal in die Wüste geht, kommt als ein Anderer zurück.“früh sonnig 14 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends wolkenlos 24 Grad

„Wer einmal in die Wüste geht, kommt als ein Anderer zurück.“

Wir starten per Jeep in die Sahara besuchen die Oasis Sacree ubnd den Erg Chegaga

9.30 Uhr besteigen wir unsere Jeeps bewaffnet mit je einer großen Flasche wasser!

Wasser ist in der Wüste nicht nur kostbar, sondern auch wichtig. Die Wüste, ein Ort unendlicher Weite, ein Ort der Stille, ein Meer aus Sand, wo Raum und Zeit verschwimmt. In der Wüste verstummt Lärm und Hektik des Alltags. Es bleibt die Weite und die Stille. Sie begegnen der Pflanzen- und Tierwelt in der Wüste und in der Stille begegnen Sie sich selbst.

Los geht es hinein kin die große Sandwüste der Sahara.

Unser heutoges Ziel ist eine Oase mitten im Sand der Wüste. SAcreee nennt sie sich und beherbergt eine Wasserquelle – ein Mini See, der von den Tieren der herumziehenden Nomaden genutzt wird.

Da es vor einigen Tagen viel geregnet hat, gibt es große Felder bewachsen mit Rucola. Wir kosten die Pflanze und stellen fest, dass sie würziger ist, als jene, die man bei uns zu Hasue zu kaufen bekommt.

Nach rassanter Fahrt quer durch den tückichen Sand landen wir an der Oase.

Wir stellen aber fest, dass der See verschwunden und die Tore zur Oase fest verschlossen sind. Das soll so seit 2 Jahren sein.

Weiter rollen wir mit den Fahrzeugen in Richtung der großen Sanddünen dem Erg Chegaga.

Wir passieren riesdige Rucola Felder und plötzlich erscheinen die Dünen.

Ehe wir diese aber näher betrachten gibt es eine fürstliches Mittagessen in einem großen Wüsten Zelt.

Anschliessend besteigen wir die Dünen ujnd machen zahllose Fotos.

Im Camp angekommen, zieht Ruhe ein. Das wetter lädt zu draußen Sitzen ein.

Idriss und Wolfgang wünschen eine sternenklare Wüsten Nacht

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09.11.2018: Heute gibt es eine sportliche Tätigkeit: eine Wanderung in die 800 Jahre alte Kasbah in Bounou und es gibt eine Geburtstagsfeier und ein Kaffetrinken bei Ali im Café Fata Morgana +++Heute gibt es eine sportliche Tätigkeit: eine Wanderung in die 800 Jahre alte Kasbah in Bounou und es gibt eine Geburtstagsfeier und ein Kaffetrinken bei Ali im Café Fata Morgana

Heute gibt es eine sportliche Tätigkeit: eine Wanderung in die 800 Jahre alte Kasbah in Bounou und es gibt eine Geburtstagsfeier und ein Kaffetrinken bei Ali im Café Fata Morgana

Viele Erlebnisse warten heute auf uns. Der Tag ist mit vielen interessanten Besichtigungen und Besuchen angereichert.

Wir starten nach dem Frühstück in Richtung Bounou, einem Gott verlassenem Dorf an der algerischen Grenze. Hier werden oft Filmszenen an der 800-jährigen Lehm Burg gedreht. Einst lebten hier viele Familien darin und heute sind es nur noch vereinzelte Familien, die hier noch wohnen. Die Lehm Burg ist ein kleines Dorf, deren Einwohner in einzelnen Wohnungen wohnen, die nur oben in den Zimmern Öffnungen für das Licht haben. Mit über 50 Grad in den Sommermonaten wird es hier zum Leben zu warm. Deshalb gibt es keine seitlichen Fenster. Es gibt aber Strom und Wasser für die wenigen Menschen, die noch in der Kasbah leben.

Das schauen wir uns alles an und wir haben Glück, denn eine junge Frau zeigt uns ihr Zuhause. Wir werden mit Tee bewirtet.

Gleich hinter dem alten Lehmbau sehen wir das große Flussbett des Flusses Draa, der selten Wasser führt.

Als dann vor einigen Jahren ein heftiger Regen im Süden Marokkos wütete und der Fluss seit Jahrzehnten Hochwasser führte, stürzten sich Kinder, die noch nie solche Wassermassen gesehen haben und auch nicht schwimmen konnten, in die Fluten, sie ertranken reihenweise.

Die Grenze zu Algerien befindet sich im Abstand von ca. 25 Km hinter dem Fluss. Auf dem Weg zurück passieren wir deshalb schon mal eine Grenzsicherungsanlage in deren Nähe eine Deutsche wohnt, die hier für gestresste Managerin Lehrgänge durchführt.

Anschließend besuchen wir das Café` „Fata Morgana“, dass die Deutsche Isolde Neumann gründete. Ali, ihr Angestellter hat uns nun einen Kaffee gekocht und auch noch einen schönen Kuchen gebacken. 

Ich kenne Isolde von Anfang an und wir waren ein gutes Team, kamen bei all unseren Besuchen hierher um Kaffee zu trinken und mit Ali über Gott und die Welt zu schwätzen.

Isolde ist vor einigen Jahren plötzlich verstorben und Ali lebt nun allein in dieser Kasbah.

Heute ist auch noch mein Geburtstag bin 68 Jahre geworden und meine Gäste haben ein großartiges Ständchen dargeboten. Joachim, unser „Künstler“ hat ja auch noch eine Widmung in Form eines literarisches Kunstwerkes über meine Person vorgetragen. Da kam ich ganz gut weg.

Gelobt sei auch mal öffentlich mein marokkanischer „Pflegesohn“ und Reiseleiter:

Er ist ein zuverlässiges Oranisations Talent. Hat der Kerl doch das Wunder vollbracht, eine Geburtstagstorte in Zagoras zu organisieren, obwohl wir nach M`Hamid fuhren. Er selbst ist zurzeit damit beschäftigt, ein neuer Reisepass zu beantragen und ist nicht anwesend.

Bei uns ist es doch üblich, dass jeder der Geburtstag während der Tour hat, eine solche Torte bekommt.

Da ich auch eine gewisse Fähigkeit zum Kochen besitze, habe ich ein bodenständiges Essen für unser gemeinsames Nachtessen vorbereitet.

Sächsischer Kartoffelsalat mit Würstchen. Eine Spezialität, die es in meiner Erzgebirgsregion oft am Weihnacht Abend zu essen gibt.

Eine Und ein wenig Wein gibt es zum Nachspülen auch noch.

Aber bitte keine Kritik an der Speisenauswahl. Da ich Internationalist bin, zieht sich die mein Speisenangebot oft quer durch die Weltspeisekarte!!!

ein marokkanisches Essen folgt alsbald in Zagoras Oasencamp – da gibt es eine marokkanische noble Harira!!!

Bleiben Sie uns treu und warten Sie ab, bis es in Zagoras Oase köchelt.

Eine gute Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

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08.11.2018: Wir fahren in die Sandwüste bei M`Hamid +++ früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 29 Grad, abends wolkenlos 24 Grad

Wir fahren in die Sandwüste bei M`Hamid

Eine Wüstenfahrt nach M`Hamid steht an. Man muss wissen, dass diese Wüstengegend erst vor einigen Jahren für den Tourismus zugängig gemacht worden ist. Es gab eine Grenze, die Touristen nicht passieren durften.

Damals erhoffte man sich viele Touristen, die nach M`Hamid kommen würden. Die Realitäten sahen anders aus. Heute sind dort unzählige Hotels und Camps entstanden, die leider um ihre Gäste bangen müssen.

Trotzdem fährt Dr. Ammon Tours in den großen Touren beständig in diese interessante Gegend. Hier findet man Ruhe und Entspannung und ein einzigartiges Wüstenerlebnis.

Es gibt in den Hotels und Camps viele Angebote zu traumhaften Oasen zu fahren oder in  Nomadenzelten zu übernachten.

Wir passieren auf einer nagelneuen Straße Tamegroute in der es eine mittelalterliche Keramikproduktion gibt, die wir aber erst später besichtigen werden.

Weiter geht die Fahrt immer weiter hinein in die Wüstengegenden. Wir überwinden 2 Gebirgszüge und viele Queds.

Wir passieren Tagounite, der letzten größeren Stadt ehe wir in die Sandwüste von M`Hamid starten. In M`Hamid besuchen wir eine Gaststätte und wandern zum „Ende der Welt“. Von hier beginnt der Sand der großen Wüste, deren mächtiger Anteil in Algerien liegt und deren Grenze von hier ca. 25 Km liegt.

Anschließend fahren wir auf unser Wüstencamp und richten uns ein.

Eine schöne Wüstennacht, wünschen

Idriss und Wolfgang

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08.11.2018:

07.11.2018: Oasen und nochmals Oasen – wir fahren nach Agdz +++ früh sonnig 17 Grad, mittags sonnig 31 Grad, abends klar 22 Grad

Oasen und nochmals Oasen – wir fahren nach Agdz

Foum Zguid ist ein südmarokkanisches Örtchen mit unwiderstehlichen Wüsten- und Oasen Flair. Die Sonne scheint und auch im Winter ist für Europäer hier Sommer. 20 bis 25 Grad sind hier im Dezember immer garantiert. Für die Bewohner ist es tiefer Winter, wird hier im Sommer doch locker bis 55 Grad. Hier ist alles noch sehr ursprünglich. Die meist gut gebräunte Bevölkerung stammt aus den Nachfahren ehemaliger –Sklaven, die aus dem Sudan im Süden Marokkos angesiedelt wurden und die Palmenhaine der Oasen anpflanzten. Damals baten diese Menschen darum Marokkaner zu werden. Diesem Antrag wurde damals stattgegeben und so siedelten sich dies Leute hier in den Gebieten um Zagora und M`Hamid an.

Alle sind freundlich und schnell ist man in einfache Gespräche verwickelt. Bunte Tücher für den „Wüsteneinsatz“ gibt es hier preiswert zu kaufen. Gaststätten laden zum Essen ein und es gibt viele „Tante-Emma-Läden“, die so alles anbieten, was man im täglichen Leben so benötigt.

Wir verlassen das Örtchen wehmütig, hat es doch einen wunderbaren Oasen Camp.

Wir durchfahren herrliche Oasen, alte Orte und bunte Gebirge, die graziler nicht werden könnten. Die Straße wurde inzwischen nach großen Überflutungen neu saniert. Hoch ins Gebirge wird sie verlegt, damit der riesige Fluss sie nicht wieder zerstören kann.

In Agdz füllen wir unsere Vorräte auf, essen in einer Gaststätte gegrillte Hühner und eins, zwei, drei sind wir im Oasen Camp des Ortes angelangt.

Abends wir es hier schnell kühl – man kann gut schlafen, wir sind in der Wüste: und was haben wir da in der Schule gelernt: In der Nacht kalt und am Tag warm!

Eine geruhsame Wüstennacht in der Oase von Agdz wünschen

Idriss und Wolfgang

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06.11.2018: Ein Ruhetag in Foum Zguid, abends findet ein Grillabend statt +++ früh sonnig 16 Grad, mittags sonnig 27 Grad, abends sonnig 26 Grad

Ein Ruhetag in Foum Zguid, abends findet ein Grillabend statt

Heute ist ein Ruhetag angesagt. Wäsche waschen, Auto reinigen und wir selbst kochen eine Tagine. Die Sonne scheint und die Temperaturen sind angenehm.

Abends führen wir einen Grillabend durch.

Eine gute Nacht im Oasengarten wünschen

Idriss und Wolfgang

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05.11.2018: Wir fahren in einen Oasengarten in Foum Zguid, bestaunen eine verborgene Oase und einen Wasserfall mitten in der Wüste +++ früh sonnig 19 Grad, mittags sonnig 31Grad, abends sonnig 27 Grad

Wir fahren in einen Oasengarten in Foum Zguid, bestaunen eine verborgene Oase und einen Wasserfall mitten in der Wüste

Wir verlassen unser neu gefundenes Camp in Tata, der sich gut als Überwinterungsplatz eignet. Unser heutiges Ziel ist der kleine Oasen Ort Foum Zguid.

Wir besichtigen eine verborgene Oase in einem tief liegenden Flussbette und den erstaunlichen Wasserfall in Tisint.

Da es in der vergangenen Zeit viel geregnet hat, hat der Fluss viel Wasser und der Wasserfall ist erstaunlich ergiebig.

Die Gebirgswelt ist hier im südlichen Antiatlas äußerst sehenswert.

Bald ist Foum Zguid erreicht und wir haben im Restaurant „Chegaga“ bereits vorbestellt. Wir speisen reichlich und gut. Danach fahren wir in das Oasencamp und stellen unsere Autos in gute Position.

 

Abends gab es noch eine kulturelle Überraschung: Am Tag gab es ein Radrennen und eine Fußball Spiel. Die Sieger wurden ausgezeichnet und dabei gab es einen Auftritt einer Künstlergruppe.

Wir wünschen eine gute Nacht

Idriss und Wolfgang

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04.11.2018: Wir verlassen unsere Traum Oase bei Assa und fahren nach Tata +++früh sonnig 19 Grad, mittags sonnig 31 Grad, abends klar 25 Grad

Wir verlassen unsere Traum Oase bei Assa und fahren nach Tata

Wieder steht eine Wüstenfahrt bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein statt. Unser heutiges Ziel: Tata eine Provinzstadt mit ca. 20.000 Einwohnern. Regen gibt es hier kaum, wenn überhaupt, dann nur in den Wintermonaten. Und Tata ist ein beliebter Überwinterungsort für Wohnmobilisten.

Es gibt wieder viel zu sehen: Gebirge mit sehenswerten Verwerfungen der Gebirge und Oasenorte.

Wir sind schnell am Ziel und finden ein neues Camp, der in einem Palmenhain liegt. Da hier Strom, Waschmaschine und Wasser vorhanden ist, schaffen wir erst einmal wieder Ordnung in den Autos und der Wäsche.

Haben wir doch einige Tage freigestanden und so fällt einige Arbeit an.

Abends besuchen wir Tatas Innenstadt.

Gute Nacht, wünschen Idriss und Wolfgang

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04.11.2018: noch Bilder

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03.11.2018: Wir wechseln die Oase -eine Wanderung vom Feinsten und ein ebensolcher Abend mit Lagerfeuer und einer original „ungarischen Gulaschsuppe“ +++früh sonnig 19 Grad, mittags sonnig 32 Grad, abends klar 27 Grad

Wir wechseln die Oase - eine Wanderung vom Feinsten und ein ebensolcher Abend mit Lagerfeuer und einer original „ungarischen Gulaschsuppe“

Die Zeit rast schnell vorbei und die Ereignisse lassen wenig Spielraum zum Überlegen. Es gibt in Marokko so sehr viel zu sehen und zu erleben.

Landschaftlich und klimatisch wohl dürfte Marokko wohl eines der aufregendste und vielfältigste Land dieser Welt sein.

Am Atlantik, wenige Kilometer von hier haben wir noch die Feuchtigkeit des Meeres gespürt, hier, kaum 100 Km weiter ist es trocken und sehr warm, in Azrou hat es geschneit und beim Idriss zu Hause, ist es für die Jahreszeit „saukalt". und windig.

In unsere Oase habe uns gestern die Fliegen und die Mücken so arg geplagt, dass ich beschlossen habe, die andere Oase zu besichtigen. Die „andere Oase“ ist jene Oase, die wir eigentlich anfahren wollten. Nur hat ein Besitzer der Oase, in der wir derzeit weilen, uns etwas „überrumpelt“. Er besitzt eine großartige Oase und ist ein „Tausendsassa“. Es gibt hier Wasser, Toiletten und eine wunderschöne Oase - aber eben durch unhygienische Bedingungen elend viel Mücken und Fliegen.

Idriss und ich besichtigen „unsere“ Oase und kommen zum Schluss, diese, unseren Kunden schmackhaft zu machen.

In der Zwischenzeit kommen unsere Wanderer von einer wunderschönen Wanderung zurück, die der Eigentümer der Oase organisiert hat.

Die Familie ist so nett, dass es und schwerfällt, zu gehen.

Aber die geplante Gulaschsuppe zu kochen, müsste dann auch ausfallen, da es unmöglich ist, diese unter den hier herrschenden Umständen zu kochen.

Die Gruppe bestimmt, dass ich bestimmen soll, was passiert und das ist eindeutig klar: wir wechseln in die nur ca. 10 Km entfernet „Mücken- und Fliegenfreie “neue Oase.

Gesagt, getan. Wir sind schnell dort und schon suchen unsere Mitfahrer Holz für das Kochen und das Lagerfeuer.

Nun gibt es für mich viel zu tun und erstmalig stimme ich zu, die Arbeit zu verteilen. Ich mache es sonst nicht, da wir ja die „Arbeiter“ und die Mitfahrer die Urlauber sind.

Die Rollenverteilung verbietet mir, dass URLAUBER bei uns auch noch arbeiten müssen.

Aber es ist schon angenehm, wenn ich die fertigen Ingredienzien der Suppe beliefert bekomme.

Ganz besonders hat mir gefallen, dass ein marokkanisches Mädchen, sie kam vom Nachbargrundstück, mitgeholfen hat, die Küchenarbeit mit zu erledigen.

Marokkanische Kinder werden zu Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft erzogen.

Ruck Zuck ist die Küchenarbeit erledigt und ich kann nun loslegen die original „ungarischen Gulaschsuppe“ zu kochen.

Die Geschichte der Suppe ist folgende: unser ehemaliger Reiseleiter fuhr für uns unsere Ungarn Tour und dort war er Gast bei einer ungarischen Familie. Timi, so der Familien Chef kochte diese Suppe und unser Reiseleiter bekam das Rezept, das ich heute erstmalig (!) umzusetzen hatte.

Es ist ziemlich aufwendig und ein wenig zeitraubend. Aber das Ergebnis gibt mir Schwung, diese Suppe nochmals zu kochen.

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, wie man dies Suppe kocht, dann folgt für sie jetzt das ausführliche Rezept:

Gulasch Rezept von Timi:

Zutaten:

4 kg gewürfeltes Rindfleisch

3+1 mittlere gewürfelte Zwiebel

2-3 Esslöffel Schmalz oder Öl

2 Teelöffel gemahlener weißer Pfeffer

2 Teelöffel gemahlener Kümmel

2-3 Esslöffel Paprikapulver

4-5 Knoblauchzehen

8-9 Karotten

4-5 Petersilie

3-4 Kartoffeln

Ungefähr 4 Liter Rindskochensuppe

2-3 Esslöffel Tomatenpürree

2 frische Tomaten

1-2 frische Paprika

Vielleicht etwas Piros Arany, aus einem Ungarn Laden

Mehl, Eier, Salt und Wasser für die Nudeln.

Zubereitung:

Die gewürfelten Zwiebeln im Schmalz/Öl mit etwas Salz anbraten,

zerdrückte Knoblauchzehen hinzugeben, wenn fertig Paprikapulver einrühren,

dann sofort ca. 0.5-1 Liter Wasser hinzugeben, wieder umrühren,

dann gewürfeltes Rindfleisch hinzufügen, umrühren, kochen lassen, weißen Pfeffer und Kümmel hinzufügen.

Kochen bis das Fleisch halbgar ist. Dann die Fleischbrühe hinzufügen.

Aufkochen und dann die frischen Tomaten, Paprika, Tomaten Püree und, wenn gewünscht, Piros Arany hinzufügen.

Kochen bis das Fleisch fast gar ist, dann die in Scheiben geschnittenen Karotten, Petersilie, Tomaten und die 4. Zwiebel hinzufügen.

Mit Salz abschmecken. Weiterkochen bis alles zart und gar ist.

Mit Nudeln servieren.

Ich hoffe es ist alles klar, aber ich würde nicht mein Leben darauf verwetten.  Guten Appetit.  Timi

Es war ein zeitraubender Kochprozess, das Ergebnis war wohl ganz gut, denn es gab für den Koch ein „Lobeslied“ und anschließend auch noch ein schönes Lagerfeuer in einer Traumoase mit einem prima Sonnenuntergang.

Gute Nacht, wünschen

Idriss und Wolfgang

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03.11.2018: Der Kessel brodelt!

02.11.2018: Wir fahren in die Oase bei Assa +++ früh bewölkt 19 Grad, mittags sonnig 32 Grad, abends klar 27 Grad

Wir fahren in die Oase bei Assa

Früh morgens wecken wir bei wolkigem Wetter auf.

Es ist für den Küstenbereich am Atlantik eine typische Erscheinung. Aber so gegen 10 Uhr klart es auf und es wird sehr warm.

Wir fahren zuerst zum Marjane bei in Gulmim, füllen unsere Vorräte auf und wir kaufen die Lebensmittel ein für eine original ungarische Gulaschsuppe, die wir in der Oase kochen wollen.

Dann rollen wir in die Gebirgswelt Marokkos ein.

Die landschaftliche Szenerie wechselt nun ziemlich rasch, ebenso die klimatischen Bedingungen.

Von der feuchten Luft am Atlantik ist bald nichts mehr zu spüren und als wir in die Oase bei Assa einfahren zeigt das Hygrometer ganze 20 % an.

Trockene Luft tut gut und die werden wir fortan nun eine lange Zeit haben.

Da unten im Oasen Tal hat ein Nomade sich ein schönes Reich geschaffen. Es gibt Toiletten, Duschen und vor allem nette Menschen.

Wir richten uns ein und genießen einen langen lauen Abend bei Wein und klarem Sternenhimmel.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht hier in der schönen Oase des Nomaden.

Idriss und Wolfgang

02.11.2018: noch Bilder
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01.11.2018: Wir verlassen unser Camp bei Es Semara und fahren wieder auf unserem Camp bei Tan Tan Plage +++ früh sonnig 15 Grad, mittags wechselnd bewölkt 23 Grad, abends klar 27 Grad

Wir verlassen unser Camp bei Es Semara und fahren wieder auf unserem Camp bei Tan Tan Plage

Wir rollen auf einer Wüstenstraße in Richtung Tan Tan Plage. Eine Polizeikontrolle ist wieder zu absolvieren und rechts und links zeigt sich eine glatte unendliche Wüstenfläche.

Da plötzlich sehen wir, wie auch hier die Wüstenebenen bewirtschaftet werden. In einem riesigen eingezäunten Gelände sind Pflanzlöcher vorbereitet worden. Sicher werden hier Olivenbäume angepflanzt.

Wir kennen diese Bewirtschaftung seit Jahren in den Wüstenebenen bei Erfoud.

Wir kommen schnell voran, die Straße ist gut zu befahren und bald stehen wir wieder auf unseren „alten“ Stellflächen auf dem Camp.

Ein Stadtbummel steht an, ich eile zum Bäcker, dort gab es die großartigen Backwaren.

Die Sonne meint es mit uns wieder gut und wir genießen den sonnigen Abend.

Wenn Sie sich, liebe Leser und Leserinnen daran erinnern, als wir an der herrlichen Lagune bei Aghfenir weilten, hat uns ein Führer zur Lagune chauffiert. Er ist ein exzellenter Tierfotograf und hat mir großartige Tieraufnahmen gesendet. Diese Tieraufnahmen stammen alle aus der Lagune und wir wollen Ihnen diese nicht vorenthalten. Deshalb haben wir heute diese Fotos mit eingearbeitet.

Eine gute Nacht wünschen Idriss und Wolfgang

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31.10.2018: Wir fahren auf ca. 200 Km Wüstenstrecke vom Feinsten zum südlichsten Punkt unserer Reise, besuchen die Oasengruppe „Lemseyed“ treffen nette Jugendliche und besuchen das neu eröffnete Camp bei Es Semara +++ früh sonnig 16 Grad, mittags sonnig 27 Grad, abends klar 22 Grad

Wir fahren auf ca. 200 Km Wüstenstrecke vom Feinsten zum südlichsten Punkt unserer Reise, besuchen die Oasengruppe „Lemseyed“ treffen nette Jugendliche und besuchen das neu eröffnete Camp bei Es Semara

Wer einmal ein echtes Wüstenfeeling erleben möchte sollte mit uns diese „Traum Tour“ buchen und mit uns mitfahren. 200 Km Wüste mit verschiedenen Facetten sind wir in Richtung Es Semara gefahren. Ein einziger Ort begegnete uns und sonst passieren wir unterschiedliche Wüstenformen – bergig, sandig, eben und wir entdecken die typischste Pflanze der Wüste im Süden: die Schirm Akazie! Sie zeigt an, dass wir im Süden Marokkos angekommen sind. Dieser auch als „Afrika Baum“ bezeichneter mit heftigen Dornen ausgestattet widerstandsfähige Baum begegnet uns auch nochmals um Agdz herum.

Es gibt Tafelberge und beeindruckende flache Ebenen, auf denen manchmal nur ein vom Wind gepeinigte Schirm Akazie um ihr Leben kämpft. Man könnte sich vorstelle, dass da plötzlich ein Löwe erscheint und für uns DAS Fotomotiv wäre!

Es gibt viele Polizeikontrollen, die alle samt für unsere Sicherheit wichtig sind. Wir kenn diese Kontrollen auch von unseren Ausflügen an der algerischen Grenze. Da wir gut vorbereitet sind, alle Daten parat haben, dauern diese nicht all zu lange.

Wir wollen auch die in der Nähe liegende Oasengruppe „Lemseyed“ besuchen in der noch ca. 100 Menschen wohnen sollen. Mitten in der kargen Wüste steht sie dann vor uns – eine Palmengruppe.

Eine schöne Begegnung haben wir mit einer Gruppe von Jugendlichen, die in dieser Oase gemeinsam eine Tagine kochen. Mit Fahrrädern sind sie aus dem fernen Laajoune gekommen und sind stolz uns das alles zu zeigen.

Weiter rollen wir gemächlich genussvoll in Richtung Es Semara eine Provinzhauptstadt, die ca. 30.000 Einwohner zählt und als die Hauptstadt der Nomaden und Sahauris gilt.

Man bemerkt an ihrem Verhalten sogleich, dass die Bewohner kaum mit Touristen in Berührung kommen. Freundlich winken sie uns zu und geben uns in bekannter Art und Weise zu erkenn, das wir herzlich willkommen sind.

Wir kaufen Brot ehe wir zum neu gegründeten Camp in der Nähe der Stadt fahren. Auffällig ist in diesem ebenen Gebiet, dass es viele breite Oueds gibt, die wenn Wassermassen kommen, zu gefährlichen Flüssen anwachsen können.

Das Camp ist an einem Berg angelegt, der es zulässt, auf Terrassen zu stehen.

Ein gemeinsames Essen beendet den heutigen Tag.

Wir wünschen wieder eine ruhige Nacht

Idriss und Wolfgang

31.10.2018: noch Bilder
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30.10.2018: Wir schlendern durch Laajoune +++ früh sonnig 16 Grad, mittags sonnig 27 Grad, abends klar 23 Grad

Wir schlendern durch Laajoune

Wir haben gestern Abend noch Taxen bestellt, um heute nach Laajune zu fahren. Laajune ist ja immerhin eine Provinzstadt.

Die Eingangsbereiche aller größeren Orte in Marokko sind aufwendig gestaltet worden.

So auch die ca. 210.000 Einwohner zählende Provinzstadt Laajoune.

Wir schlendern durch die Straßen und Gassen und staunen über die angebotene Ware und deren Preise.

Wir selbst ordern ein Petit Taxi und lassen uns etwas in der Stadt herumfahren. Da gibt es noch Überreste der spanischen Besatzer. Runde Häuser, die den im Sommer herumfliegenden Sand besser bewältigen.

Immerhin befinden wir uns hier in der vom Sand umgebenen Zone, die im Sommer bei starkem Wind heftige Sandstürme verursacht.

Nach der Ankunft an unseren Womos genießen wir noch die herrliche Sonne und das rauschende Meer.

Da wir wohl alle heftig süße Kuchenstücke, sogar Torte und Kekse gekauft haben, gib es Kaffee und Kuchen mit Meeresblick.

Und….. es ist vorerst ein Abschied vom Meer, vom Wasser – fortan gibt es viel Sand, viele alte Ksars, Oasen und wunderschöne Landschaften.

Bleiben Sie uns treu -es wird noch spannender – morgen fahren wir auf einsamer Wüstenstraße zu unserem südlichsten Punkt der Reise: nach Es Semara in der Westsahara zu einem neuen Camp, der im Umkreis von ca. 200 Km der einzige ist.

Wir sind gespannt darauf.

Eine gute Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

30.10.2018: Runde Häuser aus der spanischen Vergangenheit
30.10.2018: noch Bilder
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29.10.2018: Wir starten gen Laajoune in der Westsahara +++ früh sonnig 19 Grad, mittags wechselnd bewölkt 23 Grad, abends klar 26 Grad

Wir starten gen Laajoune in der Westsahara

Ungern verlassen wir das Naturwunder im KhenifissNationalpark, die „Khnifiss“ Lagune und fahren auf Wüstenwegen gen Laajoune der Provinzstadt

Es gibt einige Polizeikontrollen, die durch die Hilfe von Idriss und unserer guten Vorbereitung kurz und schmerzlos verlaufen.

Nun rollen wir in Laayoune ein.

Die Spanier zogen erst einige Jahre nach Marokkos Unabhängigkeit aus Laayoune ab. Die Marokkaner wollten die Stadt nicht untergehen lassen und errichteten südliche der Altstadt auf einem Plateau die neue Stadt Laayoune. Die Überreste der spanischen Altstadt von Laayoune wirken ärmlich, während die neu entstandene Stadt eher großzügig und modern gestaltet ist.

Heute besitzt Laayoune ungefähr 130.000 Einwohner und ist das bedeutendste Handels- und Verwaltungszentrum der westlichen Sahara. Durch den großzügigen Ausbau sollte die Stadt stärker an Marokko gebunden werden.

Auch im Bereich des Tourismus ist einiges in Bewegung – es gibt hier einige fantastische Sandstrände. Der Schönste ist derLayyoune Plage in Foum el Oued, dort wo unser heutiger Stellplatz sich befindet.

Bals stehen wir dort und stauen über den herrlichen Sandstrand.

Eine ruhige Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

29.10.2018: noch Bilder

29.10.2018: noch Bilder
29.10.2018: noch Bilder

29.10.2018: noch Bilder

28.10.2018: Wir wollen heute in den Khenifiss Nationalpark in Marokko fahren. Dort gibt es einen Stellplatz direkt mit Blick auf die Lagune. +++ früh sonnig 19 Grad, mittags sonnig 27 Grad, abends klar 25 Grad

Wir wollen heute in den Khenifiss Nationalpark in Marokko fahren. Dort gibt es einen Stellplatz direkt mit Blick auf die Lagune.

Wenn man dort stehen möchte, benötigt man eine Genehmigung des Forstamtes und von der Polizei.

Wir fahren deshalb etwas zeitiger ab und sind gespannt auf das Kommende.

Der Khenifiss Nationalpark liegt im Südwesten von Marokko zwischen den Städten Tan-Tan und Tarfaya. Er grenzt an den Atlantik und an die Westsahara. Feuchtgebiete sowie Wüstenregionen mit Salzpfannen und Dünen prägen das etwa 1.850 km² große Areal, das seit 2006 zu den marokkanischen Nationalparks gehört. Zum Areal des Nationalparks zählt auch die „Khnifiss“ genannte Lagune, das größte marokkanische Feuchtgebiet in einer Wüstenregion. Durch den Park führt die marokkanische National Route 1 (N1), die die beiden Städte Dakhla und Tangier miteinander verbindet.

Das Besonderes ist hier, dass sich eine Sandwüste mit dem einem Wasserareal verbindet – also Wüstenfeeling am Atlantik!

Groß lässt sich das Areal des marokkanischen Khenifiss Nationalparks in die beiden Bereiche „Lagune und Feuchtgebiet“ sowie „Wüstenplateau“ unterteilen. Die Lagune gilt als bedeutende Vogelheimat in Marokko, ebenso wie die Lagune in Moulay Bousselham, die wir auch noch besuchen werden.Heimisch sind hier etwa die Korallenmöwe, die Marmelente sowie die Rostgans. Zu den heimischen Vögeln gesellen sich im Winter etwa 20.000 weitere Vögel, die an der Lagune überwintern. Aber natürlich findet man nicht nur Vögel im Nationalpark. Hier leben daneben unter anderem diverse Gazellen Arten, Schakale, Stachelschweine, Ginsterkatzen und Karakale. Karakale werden oft auch als Wüstenfüchse bezeichnet und die Ginsterkatzen als Genetten. Letztere gehören zu den Schleichkatzen, von denen etwa dreißig Arten in Eurasien und Afrika existieren.Wir hatten durch den telefonischen Kontakt mit einem Vermittler für die Genehmigungen viel Glück. Pünktlich erschien er und zeigte uns den Weg in zu dem Stellplatz an der Lagune.

Wir wünschen eine ruhige Nacht an der Lagune

Idriss und Wolfgang

28.10.2018: noch Bilder
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27.10.2018: Ein Nachtrag zum 26.10.2018

Unsere gestrige Tour war so erlebnisreiche Fahrt, dass wir noch einige Bilder nachreichen möchten.

27.10.2018: noch Bilder
27.10.2018: noch Bilder
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27.10.2018: Frische Rucola Pflanze in der Wüste

27.10.2018: In El Ouatia ist heute Souk – wir bereiten den Grillabends vor und stürmen den Bäcker +++früh sonnig (!) 19 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends klar 25 Grad

In El Ouatia ist heute Souk – wir bereiten den Grillabends vor und stürmen den Bäcker

Es scheint die Sonne – eigentlich für die Herbst Touren etwas Normales. Nur ist das Wetter seit vorigem Herbst hier in Marokko ungewöhnlich.

Heute ist Souk und da ist immer etwas los. Einige unserer Mitfahrer besuchen dieses bunte Spektakel.

Wir müssen Wäsche und das Auto waschen.

Dann muss der abendliche Grillabend vorbereitet werden und besuchen nochmals die Boulangerie neben der Moschee. Dort verkauft ein kleiner Junge das süße Teil für einen Dirham und das Brot kostet hier 0,5 Dirham.

Der Abend naht und der Grill wird angeworfen. Heute gibt es Puten Broschettes. Wir sitzen alle in einer Reihe in der abendlichen Sonne, bestaunen einen herrliche Sonnenuntergang.

Eine gute Nacht am Atlantik wünschen

Idriss und Wolfgang

27.10.2018: noch Bilder
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26.10.2018: Wir verlassen unser Camp und fahren gen Süden zum Camp in El Ouatia +++früh leicht bewölkt 20 Grad, mittags regnerisch 31 Grad, abends bewölkt, regnerisch 20 Grad

Wir verlassen unser Camp und fahren gen Süden zum Camp in El Ouatia

Der Regen macht uns in zweifacher Hinsicht zu Schaffen. Einmal löst er den allgegenwärtigen Lehm in eine unpassierbare Masse und zweitens füllen sich die Queds erbarmungslos schnell in reißende Flüsse.

Der Wüstenboden sieht den Regen wirklich selten und bildet eine betonartige riesige Fläche.

Kommt Regen fließen die Wassermassen schnell zu einem reißenden Fluss zusammen. Es gibt aber keine geregelten Flussbetten, sondern das Wasser fließt in tausenden Rinnsalen zu einem Fluss zusammen.

Dabei überqueren diese Flüsse auch die Straßen, die dann für einen Zeitraum unpassierbar werden. Der Zeitraum hängt von der Wassermasse ab. Das kann dann schon mal einen ganzen Tag andauern.

Der lehmige Weg vom Camp zur Straße war durch den Regen aufgeweicht und schwer passierbar. Mit vereinten Kräften haben wir das bewältigt und fuhren nach einem Hinweis vom Camp Chef eine Straße, die nicht von Flüssen versperrt waren. Einige reißende Flüsse haben wir dann auch sehen können.

Zu einer Marokko Reise gehört so ein Naturerlebnis ebenso wie ein kräftiger Sandsturm einfach dazu. Gerade wenn man, wie wir schon mal in der Sahara weilen!

Wir fahren über Provinzstadt Guelmim und dann in Richtung Süden mitten durch die Wüste in Richtung Tan Tan und dann weiter nach El Ouadia ein Ort am Atlantik gelegen.

Während unserer Fahrt und während einer Pause konnten wir uns über die lebende Wüste bei Regenwetter selbst überzeugen.

Überall grünt es und wir haben viel Wüstenpflanzenblühen gesehen. Auch ein seltenes Erlebnis.

Die grasgrüne Rucola Pflanze ein beliebter Salat haben wir in Mengen gesehen.

Die Temperaturen steigen in der Gegend um TanTan auf über 30 Grad und fallen rapide ab, als wir El Ouadia passieren.

Als wir unsere Autos abstellen, gibt es auch noch Blitz und Donner.

Schnell eile ich und auch andere in den Ort. Ich entdecke einen verführerischen Bäcker und im Zentrum von El Ouatia ist das rege marokkanische Leben wieder am pulsen.

Nun wünschen wir uns nicht nur eine geruhsame Nacht, sondern auch endlich ein paar Sonnenstrahlen in Marokko.

Idriss und Wolfgang

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25.10.2018: Eine Tour, die ins Wasser fällt und ein Camp mit freundlichen Gastgebern, die für uns Brot backen – wir selbst kochen alle eine Tagine, was wir ja vor einigen Tagen gelernt haben +++früh leicht bewölkt 20 Grad, mittags regnerisch 28 Grad, abends bewölkt, regnerisch 22 Grad

Eine Tour, die ins Wasser fällt und ein Camp mit freundlichen Gastgebern, die für uns Brot backen – wir selbst kochen alle eine Tagine, was wir ja vor einigen Tagen gelernt haben

Unser Ziel ist heute eigentlich ein großartiges Plätzchen an der Plage Blanche. Die Plage Blanche war einst der Lieblingsplatz vieler Überwinterer. Heute ist das Übernachten leider nicht mehr erlaubt. Schilder weisen darauf hin und die Polizei macht oft Kontrollen und schickt die Camper dann in die Camps der Umgebung.

Wir haben uns deshalb um ein ruhiges und schönes Plätzchen am Atlantik gelegen, für unsere Gäste gekümmert.

Bei Foum Assaka gibt es noch ein solches Plätzchen, das auch einen Wächter aufweist.

Gerade recht für unsere abenteuerlichen Vorhaben.

Vorerst wollen wir aber erst unsere Vorräte im nahen Marjane in Guelmim auffüllen. Wir kaufen alle etwas Fleisch und Gemüse für eine Tagine, die jeder heute selbst köcheln möchte.

Als wir aber dort ankommen, fängt es an heftig zu regnen.

Ein schneller Anruf bei dem Besitzer eines Hotels in der Nähe unsere Traum Platzes lässt unsere Träume platzen,

Zum Traumstrand führt eine 2 Km lange Piste, die von einigen Queds durchflossen wird.

Das kann bei einem länger anhaltenden Regen zu unliebsamen Überraschungen führen.

Das ist für uns zu gefährlich.

Wir führen nun den „Plan B“ aus.

Ein Camp in der Nähe von Guelmim soll unsere Übernachtung retten.

Auf geht es in den nur 14 Km entfernten Oasen Camp bei Tighmert. Bei Regen weicht Lehm sehr schnell auf und das Fahren wird kompliziert bis unmöglich.

Die Zufahrt ist abenteuerlich aber noch machbar, der Camp im ersten Moment nichts Besonderes.

Es gibt Plätze, die erschließen ihren Reiz erst bei längeren Aufenthalten. Es gibt Plätze, die leben von den Menschen, denen man dort begegnet, andere von ihrer Landschaft. Es gibt Plätze, da ist die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln besonders einfach. Es gibt Plätze, an denen man abwechslungsreiche Spaziergänge in die wunderschöne Umgebung unternehmen kann. Und es gibt Plätze, die sehr anders als „zuhause“ in Deutschland sind.

Das alles und noch mehr macht die Oase Tighmert aus!!

Die Oase Tighmert liegt 14 Kilometer östlich von Guelmim am nördlichen Ende der Sahara. In der Oase gibt es mehrere Dörfer: Ait Bekkou, Taourirt, Asrir, Tighmert, Ait El Khanouss, Kasbah.

Die Oase…

…besteht aus einem riesigen, weitläufigen Oasenwald. Es gibt hier und da immer mal wieder ein paar Häuser und Sträßchen und dazwischen große Oasen-Gärten, die von riesigen Palmen beschattet werden. Ein Teil der, von Palmen-Zweig-Zäunen oder Lehmmauern eingegrenzten, Felder wird noch landwirtschaftlich genutzt, viele Äcker liegen aber brach.

Wie Leuchttürme der Zivilisation stechen Minarette zwischen den Palmen-Riesen hervor. Ein Esel steht angebunden am Wegesrand, man sieht eine alte, mit bunten Tüchern verschleierte Frau eine Herde aus Ziegen und Schafen hüten. Kleine Wasserkanäle durchziehen die Oase und versorgen alles mit frischem Nass.

Die Landschaft rundherum ist eher trocken, nur heute ist alles anders als gewohnt, es regnet.

Nur ein paar Monate nach intensivem Regen wachsen Pflanzen und Felder aus dem lehmigen Boden. Dann entsteht auch um die Oase herum spontane Landwirtschaft. Einige Bergketten säumen das weite Tal.
Menschen

Einfache, nette Leute begegnen uns. Sie freuen sich darüber, dass wir ein paar arabische Worte sprechen können, haben wir doch erst gestern einen arabischen Kurs mit Idriss absolvieret. So auch hier im Camp. Ein Empfangs Tee wird geboten und die Hausfrau bäckt für alle ein frisches wohlschmeckendes Brot, gratis will sie es tun, doch beschließen wir, das Brot ihr zu bezahlen.

Das Brot wird in einem kleinen Lehmofen angeheizt. Das „Feuerholz“ wird einfach in der Umgebung zusammengesammelt. Ein Teigfladen kommt auf den im Ofen angebrachten Rost, ein Holzbrett verschließt den Ofen und das nasse Tuch wird davorgehängt. Es dichtet ab und sorgt für Luftfeuchtigkeit. Schon 10 Minuten später ist der 1. Fladen fertig. Die Frau bricht uns etwas Brot zum Probieren ab – köstlich weiches, warmes Brot mit Kruste.

Klima

Das Wetter in der Region ist milder als am Atlantik. Der Wind ist hier nicht so feucht und kalt.

Es biete sich hier wirklich an, eine Tagine zu kochen und den Abend zu genießen.

Idriss und Wolfgang wünschen allen eine gute Nacht im Oasen Garten von Tighmert

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24.10.2018: Wir verlassen Sidi Ifni in Richtung Thermalbad Abeino und lernen etwas Arabisch +++ früh sonnig 20 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends klar 27 Grad

Wir verlassen Sidi Ifni in Richtung Thermalbad Abeino und lernen etwas Arabisch

Wir verlassen unser Camp in Sidi Ifni in Richtung Thermalbad Abeino. Die landschaftlich schöne Fahrt führt uns durch Kakteenfelder und schon deutlich wüstenhaften Gelände. Die Temperaturen steigen und als wir in einem Ort halten, um unsere Vorräte aufzufüllen, spürt man deutlich, dass man in Richtung Süden unterwegs ist.

Die typisch blauen Dschellabas der Männer deuten auf die Legende der „Blauen Männer“ die als Helden der Wüste verehrt werden. Die blauen Männer gab es in Mauretanien und die mit Indigo gefärbten Gewänder waren ihr Markenzeichen.

Das Thermalbad ist für verwöhnte Europäer wohl nicht die richtige Adresse, wenn es um das Schwimmen geht.

Dagegen ist es im Winter hier Propper voll.

Unser Ullrich kam auf die großartige Idee, etwas arabisch zu lernen und das in der ganzen Gruppe.

Idriss unser Marokkaner stellte sich als geduldiger Lehrer zur Verfügung und es war so ein lustiger und lehrreicher Abend.

„Hamdullida“, war der Renner unter den Worten - ist er doch sehr lustig auszusprechen.

Wenn man in in Marokko von einem Menschen gefragt wird, wie es einen geht und man antwortet dann mit „Hamdulida“ bedeutet das, das man mit sich und der Welt äußerst zufrieden ist.

Wir sind es hoffentlich auch und sitzen noch etwas bei dem lauen Wetter draußen.

Wir wünschen eine schöne Nacht und morgen einen guten Start in die Plage Blanche.

Idriss und Wolfgang

Wir verlassen Sidi Ifni in Richtung Thermalbad Abeino und lernen etwas Arabisch

Wir verlassen unser Camp in Sidi Ifni in Richtung Thermalbad Abeino. Die landschaftlich schöne Fahrt führt uns durch Kakteenfelder und schon deutlich wüstenhaften Gelände. Die Temperaturen steigen und als wir in einem Ort halten, um unsere Vorräte aufzufüllen, spürt man deutlich, dass man in Richtung Süden unterwegs ist.

Die typisch blauen Dschellabas der Männer deuten auf die Legende der „Blauen Männer“ die als Helden der Wüste verehrt werden. Die blauen Männer gab es in Mauretanien und die mit Indigo gefärbten Gewänder waren ihr Markenzeichen.

Das Thermalbad ist für verwöhnte Europäer wohl nicht die richtige Adresse, wenn es um das Schwimmen geht.

Dagegen ist es im Winter hier Propper voll.

Unser Ullrich kam auf die großartige Idee, etwas arabisch zu lernen und das in der ganzen Gruppe.

Idriss unser Marokkaner stellte sich als geduldiger Lehrer zur Verfügung und es war so ein lustiger und lehrreicher Abend.

„Hamdullida“, war der Renner unter den Worten - ist er doch sehr lustig auszusprechen.

Wenn man in in Marokko von einem Menschen gefragt wird, wie es einen geht und man antwortet dann mit „Hamdulida“ bedeutet das, das man mit sich und der Welt äußerst zufrieden ist.

Wir sind es hoffentlich auch und sitzen noch etwas bei dem lauen Wetter draußen.

Wir wünschen eine schöne Nacht und morgen einen guten Start in die Plage Blanche.

Idriss und Wolfgang

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23.10.2018: Noch ein Ruhetag in Sidi Ifni – Wir gehen in ein Hotel essen und abends gibt es ein Lagerfeuer +++ früh sonnig 20 Grad, mittags sonnig 29 Grad, abends klar 23 Grad

Noch ein Ruhetag in Sidi Ifni – Wir gehen in ein Hotel essen und abends gibt es ein Lagerfeuer

Sidi Ifni ist eine südlich von Agadir liegende wunderschöne, ruhige und kleine Küstenstadt.

Sie trägt den Beinamen „Tor zur Sahara“ und zählt nicht mehr als 21 000 Einwohner.

Bereits 1476 wurde hier unter spanischer Flagge ein Stützpunkt für Sklavenjagden und Fischerei angelegt. Damals nannte man es noch Santa Cruz del Mar Pequeña. Trotz, dass die Spanier zum Erhalt des Stützpunktes eine Festung errichteten, wurde „Sidi Ifni“ nur 50 Jahre nach der Gründung von der lokalen Bevölkerung erobert und die Spanier verdrängt.

Erst hunderte Jahre später, 1934, unter General Franco, wurde der Stützpunkt wieder neu errichtet als Sidi Ifni. Mit den Verträgen von Fés, 1969, zwischen General Franco und König Hassan II, endete die Zeit der Spanier in diesem Gebiet. Nur ein paar wenige zivile Spanier blieben zurück. Von ihnen gibt es heut in der Stadt keine mehr. Trotzdem wird in der Stadt mehr Spanisch als Französisch gesprochen.

Das Camp ist einer der Einzigen in Marokko, die noch direkt am Meer liegen. Und es ist ein begehrter Überwinterungsplatz, der Ende Oktober sich rasch füllen wird.

Da die Sonne es heute mit uns gut meint, gehen einige im Atlantik baden. Doch aufpassen: Der Atlantik ist gefährlich – es gibt Strömungen, die man nicht bemerkt, was ein Badegast heute fast mit dem Tod bezahlt hätte.

Abends gehen wir im zum Camp gehörenden Hotel gemeinsam Essen.

Es gibt ein Menü für ganze 115 Dirhams bestehend aus Vorspeise, Hauptgericht und Dessert wobei man noch aus vielen Angeboten wählen kann.

Unser Blick schweift über den unten liegenden Atlantik und im Camp entfachen wir noch ein hoch loderndes Lagerfeuer. Es ist ein wunderbar lauer Abend mit dem rauschenden Atlantiktönen, das zum Nachdenken verführen.

Wir wünschen eine erholsame Nacht am rauschenden Meer

Idriss und Wolfgang

23.10.2018: noch Bilder

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22.10.2018: Wir sind in Sidi Ifni und haben 2 schöne Tage am Meer – heute gibt es eine Soljanka +++ Wir sind in Sidi Ifni und haben 2 schöne Tage am Meer – heute gibt es eine Soljanka

Wir sind in Sidi Ifni und haben 2 schöne Tage am Meer – heute gibt es eine Soljanka

Hier in Sidi Ifni gibt es viele Überwintere aus Europa. Die Camps bereiten sich gerade auf den Ansturm von ca. 10.000 Wohnmobilen in der Küstenregion Marokkos vor. 90 Tage kann man hier ohne Probleme verbringen und 180 Tage mit einer Verlängerung.

Die Tagestemperaturen betragen hier im Winter zwischen 23 – 28 Grad, nachts bleibt es meistens um 20 Grad warm.

Die Verbraucherpreise sind moderat, Heizung wird nicht benötigt. Für Abwechslung sorgen Ausflüge in die nahe Wüstenregion oder in die größeren Städte wie Tiznit, Agadir, Taroudant usw.

Heute ist regnerisches Wetter.

Wir haben beschlossen eine Soljanka zu kochen und gemeinsam zu verspeisen.

Da ich in der DDR aufgewachsen bin, habe ich mir natürlich das Original Rezept ausgesucht und gekocht. In fast jedem Restaurant in der DDR wurde Soljanka als Vorspeise angeboten. Oben auf bekam die Suppe einen Klecks Sahne.

Der Ursprung der Soljanka(russ.: солянка) – liegt bestimmt in Russland – sie ist ein kräftiger würziger Eintopf – ist eines der beliebtesten Gerichte der russischen Küche.

 Es gibt sehr viele Soljanka Rezepte mit Fleisch, Wurst, Fisch oder Pilzen. Ein wichtiger Bestandteil der russischen Soljanka sind jedoch Salzgurken oder Salzpilze. Denn Soljanka bedeutet auf Russisch „gesalzen“, abgeleitet vom Russischen соль – (Salz).

Für die interessierten Köche und Köchinnen hier wieder das Rezept zum Nachkochen (es lohnt sich!)

Soljanka nach DDR - Rezept

 Zutaten 5 Portionen

0,70 kg

Kasseler oder Schnitzelfleisch (Schwein), klein geschnittenes

117 g

Fleischwurst oder Jagdwurst

2 große

Zwiebeln, klein gehackt

0,5 Gläser

Gewürzgurke(n), klein gehackte

0,5 Gläser

Letscho

100 g

Kirschtomate(n), gewürfelte

0,5 Becher

Crème fraîche oder Schmand

 

Salz und Pfeffer

 n. B.

Ketchup zum Andicken

 

Paprikapulver, edelsüß

 etwas

Wasser

 

Öl

Zubereitung:

Das Fleisch in heißem Öl in einer Pfanne anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzig abschmecken. Danach die Jagdwurst und die Zwiebeln hinzufügen.

Alles in einen großen Topf füllen. Die Gurken- und die Tomatenwürfel hinzufügen und alles mit Letscho ablöschen. Mit etwas Wasser auffüllen, bis die Konsistenz noch cremig, aber nicht zu dick ist. Dann ca. 30 Min. köcheln lassen, bis das Fleisch schön weich geworden ist. Bei Bedarf können stets etwas Wasser und auch Ketchup dazu gegeben werden bzw. kann ebenso nach Belieben nachgewürzt werden.

Zum Verfeinern kleine Schalen mit Crème fraiche oder Schmand dazustellen.

Dazu passen Knoblauchbaguettes aus dem Backofen oder ein frisches Baguette des Bäckers.

Guten Appetit.

Da wir hier in Marokko einige Produkte selbst herstellen müssen, eilen wir früh mit dem Auto hoch in die Stadt.

Anstatt Schweinefleisch nehmen wir Putenfleisch, das Letscho müssen wir selbst herstellen.

Wissen Sie wie das geht?

Hier auch das Rezept:

Zutaten

1000 g

Paprikaschote(n), grün, gelb, rot, weiß

5 große

Tomaten

1 große

Zwiebel

Knoblauchzehen

3 EL

Butter

1 EL

Paprikapulver, mild

1/2 EL

Paprikapulver, scharf

1 TL

Zucker

 

Salz und Pfeffer, aus der Mühle

200 ml

 Wasser

Zubereitung

Paprikagehäuse entfernen, dann würfelig (nicht zu klein) schneiden, Tomatenstrunk entfernen und ebenfalls würfelig schneiden, feingehackte Zwiebel in Butter goldgelb anrösten, dann die Paprika- und Tomatenwürfel dazugeben, ebenfalls kleingeschnittenen Knoblauch, mit Wasser aufgießen. Das Paprikapulver einrühren, zuckern, salzen und pfeffern (ev. nach Kochende nochmals nachwürzen), aufkochen und dann ca. 25 min bei kleinerer Hitze köcheln lassen, öfters umrühren

Dann beginnen wir zu schnibbeln und zu rühren.

Es fängt an zu regnen, obwohl wir draußen alle gemeinsam die Suppe kosten wollen. Aber dann kommt etwas besseres Wetter, ich mache das Feuer für den Kochtopf an und beginne darin die Zutaten einzufüllen.

Diese haben wir bereits im Wohnmobil gekocht.

Ruck Zuck ist das Essen fertig und wir verteilen es in die Schüsseln.

Es hat geschmeckt so das Urteil.

Nun wünschen wir eine geruhsame Nacht am rauschen Atlantik

 

Idriss und Wolfgang

22.10.2018: noch Bilder

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21.10.2018: Wir fahren nach Sidi Ifni und besuchen den Strand von Legzira +++ früh sonnig 195 Grad, mittags sonnig 29 Grad, abends klar 24 Grad

Wir fahren nach Sidi Ifni und besuchen den Strand von Legzira

Wir verlassen Aglou Plage und fahren in Richtung Legzira:

Wir besichtigen die roten Felsentore von Legzira.

Da in Legzira schroffe senkrecht aufragende Felswände bis zu 30 Meter hoch die Küste schützen,  müssen wir weit hinunter fahren, stellen unsere Autos ab und genießen schon mal den 1. herrlichen Blick über eine großen Strandbereich auf den Atlantik und die vielen Felsformationen, die hier am Strand zu sehen sind.

Die 300-500 Meter breite Bucht ist wenig erschlossen, und ca. drei Kilometer lang, feinsandig und ideal für all jene, die ungestörtes Sonnen lieben, so wie wir.

Und dann, nach einem kleinen Marsch sieht man die ersten Klippen, die weit ins Meer hinausragen und plötzlich stehst Du direkt unter den Felsentoren. Größer sind sie, als erwartet. Einsam liegen sie in einigem Abstand voneinander entfernt, Menschen sind so gut wie keine da. Der Sand glitzert vom Wasser, die Sonne blendet, die paar wenigen Häuser von Legzira klammern sich an die Felsen. Auf einer Terrasse, die zu einer Bar gehört, kannst Du ein kühles Bier trinken und in die Weite schauen, es ist eine eigentümliche und wunderschöne Landschaft.

Nur halt, da ist hat sich ein böser Fehler in die Geschichte eingeschlichen: ein Tor, das Haupttor gibt es nicht mehr – die Welt bewegt sich, verändert sich stetig: das rote Tor ist nun Opfer des Wassers geworden, eigentlich ein historischer Moment in der geologischen Geschichte!!!

Nun führt uns unser Weg weiter entlang dem quer durch begehrte Immobiliengebiete, wie Mirleft und schließlich Sidi Ifni.

Badeparadiese, ala Bonheurs.

Hier entstehen noble Hotels, großartige Ferienhäuser und auch gemütliche Restaurants.

Wir wünschen wieder eine geruhsame Nacht am Atlantik

Idriss und Wolfgang

21.10.2018: noch Bilder

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20.10.2018: Aglou Plage ist heute unser Ziel +++ früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 29 Grad, abends klar 24 Grad

Aglou Plage ist heute unser Ziel

Aglou Plage kennen wir von anderen Touren und hat uns stets gefallen. Heute verlassen wir den Antiatlas auf landschaftlich schönen Pfaden in Richtung Atlantik.

Wir fahren langsam und genießen nochmals die Gegend. Bald erreichen wir Tiznit. Hier machen wir einen Halt, wir wollen unsere Vorräte im hiesigen Supermarkt auffüllen.

Einen Spaziergang in den Ort machen wir anschließend. Wir wollen nach Obst und Gemüse schauen.

Es ist Mittagszeit und die Geschäfte sind fast alle geschlossen.

Dann rollen wir die paar Kilometer nach Aglou Plage. Wir stellen unsere Autos ab und staunen wieder mal über den rauschenden Atlantik.

Abends gibt es in der Gaststätte ein gemeinsames Essen.

Wir wünschen eine ruhige Nacht am Atlantik.

Idriss und Wolfgang

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19.10.2018: Ruhetag und Grillabend +++ früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 21 Grad, abends leicht bewölkt 19 Grad

Ruhetag und Grillabend

Wir haben heute einen waren Ruhetag in Tafraoute installiert. Man kann in Tafraoute herumlaufen oder sich in die Sonne legen.

Wir müssen arbeiten und den Grillabend vorbereiten. Der Eiersalat ist ja schon vorbereitet, nur noch abschmecken und das Ei - Männchen bauen.

Die Broschettes fädeln wir auf und garnieren mit Paprikastücken und kleinen Tomaten. Die Kefta würzen wir ordentlich nach.

Zum Schluss folgt der gemischte Salat, der muss frisch sein.

Da der Wind wieder zunimmt verschwinden wir in den Innenhof des Camps. Die Tische sind schnell aufgebaut, der Grill angeheizt und schon können wir die Grillprodukt verteilen.

Es war ein gemütlicher Abend

Wir wünschen eine geruhsame Nacht und morgen eine schöne Fahrt durch den Antiatlas zu unserem Stellplatz direkt am Meer in Aglou Plage bei einem befreundeten Hotelier.

Idriss und Wolfgang

19.10.2018: noch Bilder

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18.10.2018: Tafraoute und die „Painted Rocks“ +++ früh sonnig 14 Grad, mittags leicht bewölkt 20 Grad, abends windig, kühl 18 Grad

Tafraoute und die „Painted Rocks“

Ein strahlend blauer Himmel und Fotowolken stehen über den Bergmassiven vor unseren Autos.

Wieder ein Bilderbuchtag steht vor uns und wir können ihn auch für den Aufenthalt an den „Painted Rocks“ zu gut deutsch „Bemalte Steine gebrauchen.

Ca. 10 Uhr fahren wir aus dem Palmental in Richtung „Bemalten Steine“. Es sind ca. 10 Kilometer „Steinshow“ vom Feisten. Aber, das Wetter spielt nicht mit. Eine Bewölkung zieht auf und es ein leichter Wind macht uns stutzig!

Wir rollen zum Stellplatz, stellen die Autos ab und wandern zu den Bemalten Steinen. Anschließend fahren wir zum Camp zurück. Einige Gäste lassen sich ein unikat eines handgemalten Bildes auf das Auto malen. Man wird später staune, wieviel solcher bemalten Autos man unterwegs in Europa trifft. Zeugnis einer Gemeinsamkeit: Marokko

Wir kaufen schon mal ein paar wichtige Dinge für unseren morgigen Grillabend ein und bereiten diesen schon ein wenig vor. Das Fleisch bestellen wir bei einem uns bekannten Fleischer.

Wir müssen schwer rechnen: 22 x 3 = ca. 70 und das ist die Zahl für die Eier, die wir nicht nur kaufen, sondern auch zu einem sächsischen Eiersalat verarbeiten. Was daran sächsisch ist? Den gibt es bei uns in Sachsen immer so!!!!!

Das Rezept:

. 70 Eier

. 5 Kleine Gläser Mayonnaise

. 4 Zitronen, den Saft davon!

. etwas Gurkenbrühe

. Salz

. Pfeffer

. Zucker

. viel weiße Zwiebel klein gehackt!

. rühren, rühren…..

Stehen lassen und nochmals nachwürzen.

Nu wolln ma säähn obbs den Gäästen och morschen Abmn schmeckt?

Mir wärn berischten – die zwee Säze warn  jädzd in ausländsch geschriehm!

Gute Nacht,

Idriss und Wolfgang, der junge und der alte Sachse

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18.10.2018: noch Bilder

17.10.2018: Neu im Programm –wir fahren ins Palmental Ait Mansour – Wanderung, Kochlehrgang „wir kochen eine Berber Tagine“ Lagerfeuer und Übernachtung im Traum Tal +++ früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 27 Grad, abends klar 20 Grad

Neu im Programm –wir fahren ins Palmental Ait Mansour – Wanderung, Kochlehrgang „wir kochen eine Berber Tagine“ Lagerfeuer  und Übernachtung im Traum Tal

Ein strahlend blauer Himmel und Fotowolken stehen über den Bergmassiven vor unseren Autos.

Ein sogenannter Bilderbuchtag steht vor uns und wir können ihn auch für den Aufenthalt im malerischen gut gebrauchen.

Vorerst wird Tafraoute „unsicher“ gemacht. Wir kaufen die Zutaten für die Tagine, die wir im Palmental kochen wollen auf dem heute stattfindenden Souk in Tafraoute.

Der eine schaut hier und der andere schaut da. Alles wird „geschnarcht“, so sagt der Sachse und auch ich staune mich durch meinen Lieblingsort durch. Was uns in Marokko auffällt ist die Tatsache, dass nicht alle Geschäfte aufhaben und nur einige Handwerker ihr Tageswerk vollbringen.

In Marokko gibt es praktisch für den „Normalbürger“ kein Wochenende wie es in Europa üblich ist. Nur die staatlichen Institutionen haben an den Wochenenden geschlossen.

Woher kommt dieses Verhalten? Ich deute es mit dem fortschreitenden Wohlstand hier in Marokko. „Man hat es nicht mehr notwendig“ zu öffnen und „Gott sei Dank“ gibt es nicht so starre Vorschriften wie es bei uns üblich ist, und man kann tun und lassen was man will. So ist dies Arbeitsruhe im ärmeren Süden noch völlig unbekannt und für den Touristen überaus angenehm, wenn man fast sofort und immer eine Service Leistungen aller Art in Anspruch nehmen kann. Wir können davon „ein wohlklingendes Lied singen“.

Was uns ja auch bekannt ist, ist die Art und Weise eine persönliche Dienstleistung direkt und ohne oft lähmende Vorschriften anzubieten.

9.30 finden wir uns alle auf unserem Camp ein um gemeinsam zum Souk und anschließend ins Palmental zu fahren.

Unbeschreiblich schön ist die Gegend hier und ein Grund mehr, verehrte Leserinnen und Leser, mit Dr. Ammon Tours eine solche Tour nach Marokko zu unternehmen.

Wir fahren nach dem Einkauf der Zutaten gemächlich erst hinauf auf eine Hochebene dann in Richtung Palmental. Es geht auf ca. 1.700 m Höhe und fällt dann jäh an in ein von Naturschönheiten übersätes Tal hinab.

Das Tal ist ein Wunderwerk der Natur – deshalb unser Entschluss hier zu übernachten und als Höhepunkt: wir machen auch noch ein Lagerfeuer.

Dort gibt es eine schöne Wanderung und anschließend organisiewren wir einen Kochlehrgang „wir kochen eine Tagine“. Der Kochlehrer bin ich selbst, der Schreiberling, der viele Male in die Lehre der Schwester von Idriss gegangen ist. Dort habe ich bei den dort stattfindenden Lehrgängen sehr aufgepasst, die Tricks mit den Zwiebeln und Tomaten gelernt, sodass ich wirklich authentisch lehren kann.

Unsicher bin ich noch in der Würzung der Zutaten. Die Gewürze stimmen aber der Geschmack gefällt mir noch nicht ganz -da gibt es noch Nachholebedarf.

 

Wenn man nun reine solche Berber Tagine kochen möchte, benötigt man dazu eine Tagine, einen Untersatz für die Holzkohle, Holzkohle und schon kann es losgehen.

Jetzt, Köche und Köchinnen aufpassen:

Unten zuerst fein geschnittene Zwiebeln hinein, dann fein ggeschnittene Tomatenscheiben darauf. Das dient dazu, dass das darüber aufzuschichtenden Fleisch nicht anbäckt.

Danach kommen die Fleischstücke turmmäßig darauf.

Anschließend wird das verschiedene Gemüse (Möhre, Tomate, Zwiebel, Bohnen, Paprika u.a.) turmmäßig aufgeschichtet, damit der kegelförmige Deckel darauf passt.

Jetzt kommt Öl über das geschichtete Gemüse und zum Schluss kommen die Gewürze in die Tagine:

Kreuzkümmel

Pfeffer

Kurkuma

Ingwer

Safran und

Paprika süß

Salz

Nun muss die Feuerstelle vorbereitet werden. Diese füllt man mit Holzkohle zündet diese an und stellt die Tagine darauf. Nun muss die Tagine ca. 2- 3 Stunden vor sich hin köcheln. Bitte immer mal nachschauen ob noch genug Wasser in der Tagine vorhanden ist und mit der Gabel die Probe machen, ob das Gemüse und Fleisch schon gar sind.

Gemeinsam verspeisen wir die selbst gekochte Tagine und anschließend erfreuen wir uns an einem Lagerfeuer.

So, nun wünschen wir hier draußen im malerischen Palmental eine ruhige Nacht

Idriss und Wolfgang

17.10.2018: noch Bilder
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16.10.2018: Ein Ruhetag ohne Ruhe – Babuschen Kauf – Souk Besuch – Kochkurs Vorbereitungen - Sonne anbeten +++ Ein Ruhetag ohne Ruhe – Babuschen Kauf – Souk Besuch – Kochkurs Vorbereitungen - Sonne anbeten

Ein Ruhetag ohne Ruhe – Babuschen Kauf – Souk Besuch – Kochkurs Vorbereitungen - Sonne anbeten

Heute ist ein weiterer Ruhetag in dem wohl schönsten Gebiet Marokkos geplant. Hier im Ort wird und wurde ALLES saniert. Man baut sogar ein Hallenbad, was für unsere Tourenplanung bestimmt Beachtung finden wird.

Nach dem Frühstück marschieren wir in Richtung Souk.

Es gibt in Tafraoute einen ständigen sehenswerten Souk und einen Souk der wöchentlich am Dienstag und Mittwoch stattfindet.

Während auf dem ständigen Souk Gebrauchsgüter angeboten werden, werden auf dem wöchentlichen Souk vor allem frisches Obst und Gemüse angeboten.

Danach marschieren wir in Richtung der Babuschen Produzenten. Die gibt es hier zahlreich. Tafraoute ist das Zentrum der Babuschen Produktion und die Menschen hier tragen diese auch fast alle.

Unsere Mitfahrer sind nun auch scharf auf diese schönen Schuhe. Sie gibt es unendlich vielen Farben und Ausführungen.

Es wird probiert und auch ein wenig gefeilscht.

Da wir morgen im Palmental neben einem Spaziergang einen Kochkurs absolvieren wollen, wollen wir heute die Tagine, den Untersatz, Holzkohle und die notwendigen Gewürze kaufen.

Für die Berber Tagine benötigen wir die folgenden Gewürze:

. Kreuzkümmel

. Pfeffer /salz

. Kurkuma

. Ingwer

. Paprika süß

Eine Tagine ist schnell gefunden und als Untersatz haben wir eine großartige Konstruktion gefunden. Aus Metall gefertigt als Untersatz und als Grill geeignet.

Holzkohle ist in Marokko allgegenwärtig, da es die beliebten Broschettes allgegenwärtig sind.

Der heutige Souk ist natürlich bei dem herrlichen Sonnenschein auch eine Augenweite und die Angebote reizvoll. Gelbe Rüben habe ich gesichtet, Weintrauben, Kräuter aller Art und alles was man so an Früchten und Gemüse haben kann.

Derzeit sind Äpfel und Melonen die Renner.

Der Abend kommt und wir wünschen eine gute Nacht hier in der Wunderwelt von Tafraoute.

Morgen wird es wieder spannend, wir fahren in das herrliche Palmental Ait Mansour – bleiben sie uns treu.

Idriss und Wolfgang

16.10.2018: noch Bilder

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15.10.2018: Wir fahren auf landschaftlich schöner Strecke ins Herz des Antiatlas: Tafraoute +++früh sonnig 19 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends klar 23 Grad

Wir fahren auf landschaftlich schöner Strecke ins Herz des Antiatlas: Tafraoute

Tafraoute ist ein Oasen Ort im Anti-Atlas auf fast 1000 m Höhe, der eingerahmt ist von bizarren Felsen.
Der Ort selbst liegt beschaulich auf einer Hochebene und bietet allein schon viele Möglichkeiten zum Erkunden. Kleine Gassen münden auf verschiedene Plätze mit den unterschiedlichsten Einkaufsmöglichkeiten. Besonders interessant sind die hier gefertigten farbigen Lederschuhe (Babuschen) sowie die von den Frauen in Kooperativen hergestellten <unterschiedlichen Produkten aus den Früchten des Arganbaumes.

Eigentümlich genug, findet sich der Argenbaum nur in diesen Gegenden, sonst nirgendwo auf der Erde. Der Elaeodendron Argan hat in der Regel die Größe unserer Obstbäume. Die Frucht selbst, von der Größe einer Olive, sieht, wenn vollkommen reif, hochgelblich aus und hat einen widerlich süßen Geschmack, für Menschen ist sie vollkommen ungenießbar. Aber desto mehr wird sie von den auf den Bergabhängen weidenden Ziegen und Schafen aufgesucht. Der braune faltenreiche Stein der Frucht, länglich von Gestalt und so groß wie ein Aprikosenkern, schließt einen weißen Kern ein, der äußerst bitter schmeckt, aber ein sehr gutes Öl liefert

Überall in Tafraoute sind gemütliche Kaffee- bzw. Teehäuser zu finden, die den Tag nicht lang werden lassen.

Über die Jahre hinweg beobachten wir: Tafraoute gehört zu den Orten Marokkos mit einem Anstieg an Lebensqualität. Der Ort ist schöner geworden, gepflegter und sauberer.
Nicht entgehen lassen sollte man sich den am Mittwoch stattfindenden Souk. Die liebevoll ausgestellten Waren sind ein Genuss für Auge und Nase. Gelegentlich darf man auch probieren, wenn man als kaufwilliger Kunde erkannt wird.
Aber auch die Aktiven können hier voll auf ihre Kosten kommen. Wer mit einigermaßen festem Schuhwerk ausgerüstet ist, hat in der herrlichen Umgebung vielfältige Wandermöglichkeiten. Ein absolutes MUSS ist der Gang zu den bunten Steinen (painted Rocks) und zum Palmental Ait Mansour – beide Aktivitäten, die es bei Dr. Ammon Tours in jeder Tour findet.

Nach einer landschaftlich schönen Fahrt gibt es heute erst einmal etwas Ruhe, ehe wir ab morgen zu vielen Aktivitäten einladen.

Zunächst wünschen wir eine geruhsame Nacht im Steinparadies von Tafraoute.

Idriss und Wolfgang

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14.10.2018: Wir fahren auf landschaftlich schöner Strecke zum Camp Aourir +++ Wir fahren auf landschaftlich schöner Strecke zum Camp Aourir

Wir fahren auf landschaftlich schöner Strecke zum Camp Aourir

Wir verlassen die Fromagerie in Richtung Essouira und rollen auf einer landschaftlich schönen Strecke in Richtung Agadir.

Viele Serpentinen und schöne Landschaften zieren die Strecke. Der Hohe Atlas und schließlich schon die Ausläufer des Antiatlasses können wir sehen.

Arganbäume treten in Erscheinung und die ersten Mandelbäume -Zeichen für den nahenden Antiatlas sehen wir am Wegesrand.

Unsere Mittagspause machen wir auf einem Platz mit Blick auf den Atlantik. Nun fahren wir direkt am Meer entlang und stauen über die 3m hohen Wellen, die das Meer mächtig aufwühlen.

Wir rauschen durch Taghazout, einem aufstrebenden und beliebten Vorort vor Agadir. Noch ein paar Serpentinen und schon sind wir im neuen Camp in der ruhigen Abgeschiedenheit in den Bergen gelandet.

Super Stellplätze und ein Pool für unsere Wasserratten sind vorhanden.

Heute ist ein ruhiger Abend avisiert.

Waren doch die letzten Tage etwas anstrengend.

Wir schlürfen den Rose` Wein aus dem Carrefour mit schönem Blick in die Berge.

Morgen brechen wir in den Süden ein und werden über den für mich schönsten Ort Tafraoute stauen.

Bleiben Sie, liebe Leser, uns treu, es wird spannend – der Kochkurs wirft seine Schatten voraus!!!

Eine schöne ruhige Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

14.10.2018: noch Bilder
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13.10.2018: Wir lassen uns heute früh Zeit – Besuch des Carrefour Marktes und schließlich ins Käseparadies +++ früh sonnig 21 Grad, mittags sonnig 27 Grad, abends klar 25 Grad

Wir lassen uns heute früh Zeit – Besuch des Carrefour Marktes und schließlich ins Käseparadies

Essaouira ist ein entzückendes Städtchen am Atlantik halben Wegs zwischen Casablanca und Agadir. Mit Altstadt, Hafen und mit Märkten. Mit Fischern, Möwen, Katzen und mit Menschen in seltsamen Gewändern und einer vollständig erhaltenen Befestigungsanlage rund um die Altstadt. Dazu gibt es malerische Plätze mit zahllosen Kaffeehäusern. Es gibt den endlosen Sandstrand. Und dann gibt es vor allem den Wind. Ein atlantischer Passatwind, les alizés genannt. Er bläst immer und bringt kühle Luft. So kommt es, dass sich nach Sonnenuntergang in Essaouira auf den zahllosen Dachterrassen selten jemand aufhalten will. Auch im Sommer ist’s zu kühl, zu windig.

12 Uhr fahren wir nur ca. 12 Km in das Berberhaus inmitten eines Thuja Waldes in der Nähe von Essouira.

Abenteuer pur!

Aber zuvor halten wir am Supermarkt Carrefour an um unsere Vorräte aufzufüllen. Wir entdecken noch einen preiswerten Einkleidungsladen und greifen zu.

Dann beginnt die Fahrt in den Thuja Wald:

Mit „Entdeckerfreude & Raubzug in eine neue Genusswelt“, so kann der heute vor uns stehende Rest Tag benannt werden.

Nur ca. 12 Km führt uns heute die Fahrt nach Douar l'Arab. In einem typischen Berberhaus wartet auf Sie eine unvergessliche Käseverkostung.

Von den 12 Km sind ca. 1 Km Piste zu bewältigen. Es lohnt sich aber, denn die mit Liebe geführte familiäre Käserei ist für sich bereits eine Reise wert.
Die Lokalität hat einen überwältigenden Charme.

Abdul, so heißt der promovierte Besitzer und Käseliebhaber. Einst lehrte er in Kanadas Hochschulen und dann, zurück in Marokko frönte er seinem Hobby der Käseherstellung. Die Darbietung des Käses ist eine Kunst Art, die uns so gefiel, dass wir beschlossen sie unseren Kunden zu präsentieren.

Heute ist er „Hoflieferant“ für das teuerste Hotel namens „Mimouna“ in Marrakech.

In dieser Umgebung können wir marokkanische Spezialitäten in entspannter und authentischer Atmosphäre genießen. Wir schauten auch in der Küche vorbei und blickten dem Käser über die Schulter.

Hier werden Köstlichkeiten aus Ziegen-, Kuh-, Schafs- und Kamelkäse hergestellt, verkauft und serviert.

Ehe aber der „ Raubzug in eine neue Genusswelt“ beginnt, kosten wir in schöner Umgebung vom marokkanischen Wein und laSSEN NACH MAROKKANISCHER Art die Beine baumeln, denn ein marokkanisches Sprichwort besagt: „ die Europäer haben die Uhren und die Marokkaner die Zeit.“

Nach diesem Erlebnis übernachten wir an Ort und Stelle in der Käserei.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht.

Idriss und Wolfgang

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12.10.2018: Wir besichtigen Essouira – den Hafen, die Altstadt und abends gehen wir gemeinsam essen +++ früh sonnig 21 Grad, mittags sonnig 27 Grad, abends klar 25 Grad

Wir besichtigen Essouira – den Hafen, die Altstadt und abends gehen wir gemeinsam essen

Wir beschließen gemeinsam etwas für die Gesundheit zu tun – wir marschieren die lange Strecke in die Stadt zu Fuß.

Es geht am Atlantik entlang, es gibt genug Abwechslung, damit man die Länge der Strecke wohl nicht bemerkt.

Wir schlendern erst in den Hafen. Oh, Gott, was es da alles zu sehen gibt!

Schiffe werden saniert, dazwischen unzählige Fischverkäufer, die den täglichen Fang an Mann oder die Frau bringen.

Ungewohnte Bilder machen das ganze äußerst sehenswert und abwechslungsreich.

Wir reisen uns los und marschieren in Richtung Altstadt, die touristisch hergerichtet ist.

Nichts für die Marokkaner, die ihr Eigenleben in dem anderen Stadtteil leben. Wir schauen, staunen und viele kaufen – Wüstenkleidung!!!!

Es ist ja bald soweit, die Wüste ist nicht mehr weit. Also, kaufen wir die Dschellabas, die erst anprobiert und später über harte Verhandlungen gekauft werden.

Dann gibt es eine großartige Ecke, wo wir etwas trinken und eine Kleinigkeit essen möchten. Wir staunen dort über die niedrigen Preise und die Qualität des Angebotes.

Danach gelingt es uns in die marokkanische Altstadt zu gelangen.

Da ist gleich ordentlich was los – eben marokkanisch. Das ist wohl fast interessanter, als die Touri Strecke.

Beim Fleischer kaufen wir einen Ochsenschwanz für unsere Hund Yanico und bestaunen die Naturheilmittel im Angebot der marokkanischen Läden.

Wir beschließen auch wieder alle zurück zu laufen.

Aber heute Abend wollen wir uns mit den Taxen zum Nachtessen fahren lassen.

Die avisierten Kutschen dürfen nicht mehr aus der Stadt, also zum Camp fahren.- Deshalb werden wir mit den Petit Taxen fahren. Ruck zuck sind wir an der Gaststätte angelangt. Wir speisen fürstlich und lassen uns wieder zu unserem Camp fahren.

Wir wünschen eine gute Nacht am Atlantik in Essouira

Idriss und Wolfgang

12.10.2018: noch Bilder

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11.10.2018: Wir fahren nach Essouira +++ früh sonnig 21 Grad, mittags sonnig 26 Grad, abendsklar 25 Grad

Wir fahren nach Essouira

Wir lassen uns heute früh Zeit und fahren nach Essouira.

Essaouira ist ein entzückendes Städtchen am Atlantik halben Wegs zwischen Casablanca und Agadir. Mit Altstadt, Hafen und mit Märkten. Mit Fischern, Möwen, Katzen und mit Menschen in seltsamen Gewändern und einer vollständig erhaltenen Befestigungsanlage rund um die Altstadt. Dazu gibt es malerische Plätze mit zahllosen Kaffeehäusern. Es gibt den endlosen Sandstrand. Und dann gibt es vor allem den Wind. Ein atlantischer Passatwind, les alizés genannt. Er bläst immer und bringt kühle Luft. So kommt es, dass sich nach Sonnenuntergang in Essaouira auf den zahllosen Dachterrassen selten jemand aufhalten will. Auch im Sommer ist’s zu kühl, zu windig.

Wir fahren am Meer entlang, das Panorama ist gut aber die Straßen lassen zu wünschen übrig. Wir entdecken auf halber Strecke eine Baufirma, die damit beginnt, diese Straße zu sanieren.

Schließlich landen wir im Camp und genießen die Ruhe hier auf dem Platz.

Eine ruhige Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

10.10.2018: Die Strände der Stadt Oualidia – abends Grillfest, das fast ins Wasser fällt. +++ früh sonnig 21 Grad, mittags sonnig 27 Grad, abends regnerisch 25 Grad

Die Strände der Stadt Oualidia – abends Grillfest, das fast ins Wasser fällt.

Wir verlassen das Camp in El Jadida. Wir fahren nach Oualidia auf den Stelllatz, wollen eine Wanderung durchführen und abends soll eine Fisch Grillen stattfinden.

80 Kilometer am Meer entlang führt uns unseren Weg zu einem Naturerlebnis in Oualidia. Der Strand und die Lagune gelegen an einem zerklüfteten mit wilden Felsen umgebenen Strand mit goldgelbem Sand.

Der Hauptstrand der Stadt Oualidia liegt zwischen El Jadida und Safi an einer Lagune des Atlantiks. Er ist gut geschützt und damit ideal für diejenigen, die nicht ganz so hohe Wellen am Strand lieben. Zudem gilt er als einer der besonders beliebten Strände in Marokko. Aber die Stadt bietet auch andere Strände, an denen sich das Meer wilder, ungestümer präsentiert, sodass auch Wassersportler wie Windsurfer und Wellenreiter auf ihre Kosten kommen.

Wir haben deshalb auch eine Strandwanderung in unserem Programm etabliert.

Oualidia ist darüber hinaus ein Zentrum der Austernzucht in Marokko, dessen Lagunensystem zudem als ein wichtiges Vogelparadies gilt. Die ganze Brandbreite des Strandlebens

Das Lagunensystem wird aus den beiden Lagunen Oualidia und Sidi Moussa sowie dazwischen liegenden Salzpfannen und Marschflächen gebildet. Der geschützte Hauptstrand präsentiert sich mit feinem Sand und lädt zum Baden wie in einem großen Swimmingpool ein.

Oualidia selbst ist ein relativ kleiner Ort. Dank der vielen Vögel im Lagunensystem ist er aber dennoch nicht nur ideal für Bade- und Wassersport-, sondern auch für Naturfreunde. Daneben werden wir, die wir Fisch und Meeresfrüchte lieben, den Aufenthalt in Oualidia genießen. Probieren sollte man unbedingt einmal Austern in der Stadt, die zur Küche Marokkos gehören. Die erste Austernfarm in der Region wurde bereits Ende der 50er Jahre etabliert. Zu den Sehenswürdigkeiten in Oualidia zählt unter anderem die Kasbah. Sie wurde im 17. Jahrhundert durch Sultan El Oualid erbaut, der auch der Namensgeber von Oualidia ist. Das Wetter wird immer regnerischer, sodass wir erst einmal in unsere Behausungen flüchten.

Wir suchen die Fischer, die uns schließlich Fische verkaufen, die wir abends grillen wollen.

Da wir die Fische vorbereiten müssen, gehen unsere Gäste selbst am Strand zu einer Wanderung.

Abends sitzen wir zusammen und kosten von dem gegrillten Fisch.

Wir wünschen eine ruhige Nacht.

Idriss und Wolfgang

09.10.2018: Renske hatte Geburtstag – heute fand die Feier statt - wir erobern den Hafen, schauen gebannt auf das Fischangebot, probieren eine neue Fischgaststätte und sitzen gemeinsam an einer Geburtstagstafel +++ früh sonnig 21 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends regnerisch 25 Grad

Renske hatte Geburtstag – heute fand die Feier statt - wir erobern den Hafen, schauen gebannt auf das Fischangebot, probieren eine neue Fischgaststätte und sitzen gemeinsam an einer Geburtstagstafel

Zu den absoluten Highlights in El Jadida zählt die von den Portugiesen angelegte Zisterne, die sich in der ockerfarbenen Medina der Cité Portugaise befindet. Sie führt zwar nur noch sehr wenig Wasser, aber in diesem spiegeln sich die Gewölbe des alten Wasserspeichers in traumhaften Farben.

El Jadida ist eine marokkanische Hafenstadt mit ca. 200.000 Einwohnern am Atlantik und Verwaltungssitz der gleichnamigen Provinz. Die portugiesische Altstadt wurde im Jahr 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben und wir wandern über den Boulevard in Richtung des restaurierten Hafens.

Nicht schlecht staunen wir über den Hammerhai, der zum Kauf angeboten wird. Frischer Fisch in allen Varianten sehen wir und der Kauf reizt. Aber wir wollen noch einige Besichtigungen machen, da stört der Fisch zum Mitnehmen.

Wir wandern in die portugiesische Festung und schauen aufs Meer und auf die originalen Kanonen.

Es ist schwül heiß und da tut eine Rast im Schatten eines Cafés recht gut.

Anschließend besuchen wir eine neue Gaststätte.

Alsbald sind wir im Camp und Renske gibt einen aus. Die Geburtstagstorte wird brüderlich geteilt, es gibt Kaffee und Torte und einen unterhaltsamen Schwaz, wenn da nicht der Regen uns vertreibt.

Da verziehen wir uns unter die Markisen der Wohnmobile und genießen die Ruhe des Platzes.

Morgen fahren wir nach Oualidia, einer Stadt an einem schönen Strand mit Felsformationen und aus den Felsen donnernden Wasserfontänen.

Wir haben vor am Strand Fisch zu grillen.

Bleiben Sie uns treu, es wird langsam spannend

Wir wünschen eine geruhsame Nacht

Idriss und Wolfgang

09.10.2018: noch Bilder

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08.10.2018: Wir fahren nach El Jadida +++ früh sonnig 20 Grad, mittags sonnig 32 Grad, abends klar 22 Grad

Wir fahren nach El Jadida

Erst 10 Uhr brechen wir auf um nach El Jadida zu fahren. El Jadida, die 200.000 Seelen Stadt punktet mit einem schönen Boulevard und natürlich der bekannten Zisterne im portugiesischen Fort(Cité Portugaise) in El Jadida.

Wir fahren ausnahmsweise ca. 390 Km auf der Autobahn in diese Stadt.

Wir kommen schnell auf dem großräumigen Camp an.

Etwas zu essen wird in jedem Haushalt zubereitet.

Abends sitzen wir gemütlich beim Wein zusammen. Die Temperaturen sind angenehm.

Morgen wollen wir die Sehenswürdigkeiten erkunden.

Eine angenehme Nacht am Atlantik wünschen

Idriss und Wolfgang

07.10.2018: Afrika wir kommen! +++ früh sonnig 20 Grad, mittags sonnig 32 Grad, abends sonnig 22 Grad

Afrika wir kommen!

Unser 1. Tag: wir fahren nach Asilah

Früh morgens zur unwirtlichen Zeit beginnt unsere Reise. 5.40 Uhr stehen wir auf der Straße aus dem Camp bereit. Es ist noch dunkel und geheimnisvoll. Die Lichter in Tanger da drüben auf der anderen Seite oder interessanter ausgedrückt, in Afrika und Umgebung sind erloschen. Vielleicht gibt es einen Stromausfall.

Es ist in den Orten Marokkos üblich, die Straßenbeleuchtung durchgehend und „volles Rohr“ eingeschaltet zu lassen. Strom ist offensichtlich in Marokko keine Mangelware. Woher er kommt, wo er erzeugt wird, konnten wir bisher noch nicht klären. Es gibt einige Wasserkraftwerke bei Ousoud und es gibt am Atlantik bei El Jadida ein großes Elektrowerk.

Wir rollen in den Hafen ein und schon beginnt die Einschiffung in die Fähre. Ein modernes Schiff trägt uns in Windeseile hinüber nach Ceuta, eine spanische Enklave, die immer noch auf der Wunschliste Marokkos steht. Ceuta bietet seinen Einwohnern Steuererleichterungen z.B. in Form des verbilligten Kraftstoffes.

Ansonsten gleicht die Enklave mehr einer Festung als eine einladende Stadt. Hohe Mauer mit gefährlichen NATO Draht bestückt und ziemlich schwer bewaffnete Menschen an der Grenze zu Marokko wirken wahrlich nicht menschenfreundlich.

Also eilen wir schnell an die marokkanische Grenze, die heute wenig frequentiert ist.

Wir kommen schnell voran und sind auch schon an „unserer“ Bank zum Geldtausch angelangt. Idriss kennt dort die Angestellten, hat bereits unser Kommen angekündigt und fast ruck zuck sind wir wieder mit vollen Geldtaschen am Wohnmobil.

Der 1. Souk soll eigentlich eine 1. Überraschung für unsere Gäste sein. Der Hunger stellte sich recht schnell ein und wir besuchten das erste marokkanische Restaurant, das mit vollem Angebot glänzt. Idriss, unser marokkanischer Begleiter glänzt wieder mal mit seiner ruhigen routinierten Internets Arbeit. Jeder bekommt, was er möchte. Die Handys sind startklar, wir müssen nun nur noch die entsprechende Internetladung kaufen und dann geht es ab ins erstaunliche marokkanische Internet.

Eine Reifenpanne schleicht sich da ein und ruck zuck ist sie für 30 Dirhams (3 €!) beseitigt.

Nun endlich sind wir in Asilah angekommen. Wir wussten, dass unser bisheriger Stellplatz am Meer nicht mehr zur Verfügung stehen würde.

Asilah biete so viel schöne Sachen, die wir ansehen möchten, die Altstadt, und natürlich der 1. Tee, der in einem der Straßen Restaurants eingenommen wird.

Da gerade eine schön geschmückte Kalesche vorbeifährt, ordern wir diese und lassen uns für 20 Dirhams elegant in den etwas entfernt liegenden Ort kutschieren.

Wir schlendern durch den belebten Ort und je später es wird, umso größer wird das Menschengewühl.

Schnell noch in einen Internetladen, der uns die erforderliche Internetladung auf unsere Handys spielt.

die Internetverbindungen herstellen und schon sind wir connektiert.

Asilah ist eine Künstlerstadt, deren Häuser im August von den Teilnehmern eines alljährlich stattfindenden Künstlertreffens bemalt werden.

Abends spazieren wir auf dem Boulevard in Richtung unserer Gaststätte, die wir ja nun schon seit 1999 besuchen.

Unsere Hotels warten dann auf uns und wir genießen nochmals den schönen Blick aufs Meer. 

Nun wüschen wir eine geruhsame Nacht am Atlantik.

Idriss und Wolfgang

07.10.2018: noch Bilder
07.10.2018: noch Bilder
07.10.2018: noch Bilder
07.10.2018: noch Bilder
07.10.2018: noch Bilder
06.10.2018: Viel Arbeit, Info Veranstaltung und zeitig ins Bett +++ früh sonnig 22 Grad, mittags sonnig 28 Grad, abends klar 25 Grad

Viel Arbeit, Info Veranstaltung und zeitig ins Bett

Wir haben Ja in Algeciras übernachtet. Die Fährtickets habe wir gekauft und noch einige Dinge gekauft, die das Leben verschönern. Dann sind wir auf dem Camp „Rio Jara“ gefahren.

Die Info Veranstaltung haben wir vorbereitet, die Tische gedeckt und die Grenzpapiere für uns alle ausgefüllt.

18 Uhr haben wir begonnen unsere Mitfahrer über den Ablauf der ersten beiden Tage zu informieren. Da es ja in Marokko viel Neues zu sehen gibt, gab es die Entscheidung zeitig loszufahren.

Aber zeitig losfahren ist ja wirklich zeitig: wir müssen 5 Uhr aufstehen und die Stecker aus den Steckdosen ziehen zu lassen.

5.45 Uhr treffen wir uns auf der Straße vor dem Camp.

Das Schiff fährt ja schon um 7.45 Uhr!

Was sollen wir nun wünschen? Eine gute kurze Nacht am Atlantik mit der Voraussicht, dass wir am übernächsten Tag erst um 10 Uhr starten werden.

Idriss und Wolfgang

Viel Arbeit, Info Veranstaltung und zeitig ins Bett

Wir haben Ja in Algeciras übernachtet. Die Fährtickets habe wir gekauft und noch einige Dinge gekauft, die das Leben verschönern. Dann sind wir auf dem Camp „Rio Jara“ gefahren.

Die Info Veranstaltung haben wir vorbereitet, die Tische gedeckt und die Grenzpapiere für uns alle ausgefüllt.

18 Uhr haben wir begonnen unsere Mitfahrer über den Ablauf der ersten beiden Tage zu informieren. Da es ja in Marokko viel Neues zu sehen gibt, gab es die Entscheidung zeitig loszufahren.

Aber zeitig losfahren ist ja wirklich zeitig: wir müssen 5 Uhr aufstehen und die Stecker aus den Steckdosen ziehen zu lassen.

5.45 Uhr treffen wir uns auf der Straße vor dem Camp.

Das Schiff fährt ja schon um 7.45 Uhr!

Was sollen wir nun wünschen? Eine gute kurze Nacht am Atlantik mit der Voraussicht, dass wir am übernächsten Tag erst um 10 Uhr starten werden.

Idriss und Wolfgang

05.10.2018: Neue Idee: gemeinsames Essen in Algeciras +++ früh sonnig 23 Grad, mittags sonnig 29 Grad, abends klar 25 Grad

Neue Idee: gemeinsames Essen in Algeciras

Unsere Philosophie in den Touren: gute Ideen verwirklichen, auch wenn man diese nicht im Programm hat.

Wir hatten ein großartiges Restaurant in Algeciras kennengelernt und wollten das unseren Gästen nicht vorenthalten.

Also haben wir unsere Mitfahrer angeschrieben und das gemeinsame Essen organisiert. Wir staunten nicht schlecht, Dass ALLE daran teilnahmen und es nicht bereut haben.

Das Angebot ist überzeugend und die Machart angenehm

Wir haben ein Übernachten in der unmittelbaren Umgebung organsiert.

Als wir dann abends zu unseren Womos spazierten kam ein Auto ganz aufgeregt auf den Übernachtungsplatz angefahren. Alle ahnten nichts Gutes, Polizei???

Nein, es war unser Carlos, der Fährkartenverkäufer, der uns nicht erkannt hatte aber ein großartiges Geschäft widerte.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht

Idriss und Wolfgang

04.10.2018: Wir sind aus Marokko angekommen – Vorbereitungen der 56 Tage Tour +++früh sonnig 23 Grad, mittags sonnig 29 Grad, abends klar 26 Grad

Wir sind aus Marokko angekommen – Vorbereitungen der 56 Tage Tour

In der Nacht am 3.10. sind wir im Hafen von Algeciras angekommen. Es gibt einen recht schönen Platz im Gewerbegebiet von Algeciras, den wir zum Übernachten nutzen. So sind wir früh gleich an Ort und Stelle.

Es muss der Proviant eingekauft werden und die Fährtickets organisiert werden.

Die neue Idee, schon mal am 5.10. gemeinsam in unser „Wunderkneipe“ zu gehen, stieß auf vielfaches Echo.

Also müssen wir dort auch nach dem Rechten sehen.

Nach der Erledigung der Aufgaben rollen wir auf den Stellplatz am Atlantik – ein Geheimtipp. großartig gelegen.

Wir empfangen dort unsere befreundete Familie, die mit uns die 56 Tage Tour fährt und im Schnellanflug von Luxemburg im wahrsten Sinne des Wortes angeflogen kommt.

Wir bereiten ein kleines Essen für uns gemeinsam vor.

Möhreneintopf mit den beliebten Rippchen die es in Spanien überall gibt. Das Bier haben wir kaltgestellt und als Nachtisch gibt es Eis.

Morgen müssen wir noch früh aktiv sein und danach rollen wir auf dem Camp „Rio Jara“ und werden dort unsre Gäste begrüßen.

Viele grüße von Idriss und Wolfgang

28.09.2018: noch Bilder

Unsere neue 56 TAGE „TRAUM TOUR“ startet am 7.10.

Am 7.10.2018 ist es soweit:

Unsere nagelneue 56 tägige abenteuerliche „Traum Tour“ in Marokko erblickt das Licht der Welt.

Es Samara ist unser südlichster Punkt der Reise, neu ist, dass wir zusätzlich zum Programm zu einem marokkanischen Kochlehrgang „wir kochen eine Tagine einladen.

Der Grund: Im herrlichen Palmental „Ait Mansour“ wollen wir je eine Tagine kochen. Nur haben die meisten Mitfahrer eine solche Tagine noch nie gekocht. Also wollen wir unsere Gäste auf das Ereignis vorbereiten.

Eigentlich beginnen wir etwas zeitiger mit unserem Tour Inhalt: mit einem gemeinsamen besonderen „Schmaus“ am 5.10. in Algeciras. Darüber werden wir auch berichten.

Was erwartet unsere Gäste und Sie als Leser der Live Berichte:

Seit 1999 fährt Dr. Ammon Tours kreuz und quer vor allem in Marokkos Süden und zeigte und zeigt den Mitfahrern die unendliche Vielfalt der Fassetten Marokkos.

Erfahrungen, Wünsche und Träume auf eine ganz besondere Tour haben sich bei dem Reiseleiter Dr. Wolfgang Ammon angestaut und nun in einer 56 tägigen „Traum Tour“ entladen!

56 Tage Lagerfeuer Romantik, Grillabende mit unterschiedlichem Ambiente, Feuer und Wasser, Vogelparadiese, Oasen, ***** Wüstenhotel mit feinstem marokkanischen Buffet, deutscher Kuchen im Café „Fata Morgana“ am „Ende der Welt“, Kulinarisches bei  DEM Käsespezialisten in Essouira, „Blaue Steine“ in Tafraoute und das paradiesische Palmental Ait Mansour mit Übernachtung und eigener Tagine kochen, und im Observatorium unseres Freundes Fritz an der Düne „Tinfou“ in die Sterne schauen – was will man mehr.

Es ist ein Spagat der besonderen Art: Unsere Mitfahrer möchten möglichst viel in relativ kurzer Zeit erleben. Wir boten und bieten daher neben einer 20 Tage Tour für Berufstätige auch längere Touren an. Dabei bemerkten wir, dass Touren um die 30 Tage mit massiven Inhalten, dass Interessen vieler trafen.

Allerdings bemerkten dann unsere Mitfahrer schnell, dass die vielen Eindrücke, die man in Marokko bekommt, schnell zu einer Überreizung der Sinne führen.

Das war nun Anlass für mich, meine eigene Tour zu schaffen, also mit der Quintessenz eigener Erfahrungen seit 1999 mit den schönsten Strecken in Marokkos Süden von der ich selbst träume – deshalb „Traum Tour“.

Zur „Traum Tour“ gehört selbstverständlich auch die Tour durch den sehenswerten Teil der Westsahara, die Dr. Ammon Tours als einziger Reiseanbieter durchfährt. 

Diese ist mit vielen Ruhepausen in den schönsten Gebieten vorgesehen. Lagerfeuerromantik und Grillabende in dafür geeigneten Oasen und Stränden gibt es in Hülle und Fülle und das wichtigste ist, es werden fast alle „Traumlandschaften Südmarokkos befahren.

Bleiben Sie neugierig und bleiben Sie dran.

Viele grüße von Idriss und Wolfgang

28.09.2018: noch Bilder

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