WIR BERICHTEN FÜR SIE LIVE VON UNSEREN TOUREN!



MAROKKO TOUR 3 "OPTIMAL TOUR"


01.05.2018: früh sonnig 13 Grad, mittags sonnig, 22 Grad, abends sonnig 15 Grad +++ Wir fahren an die Grenze nach Spanien

Wir fahren an die Grenze nach Spanien

7 Uhr ist es so weit, wir fahren nach Septa an die Grenze. Es ist eine Autobahnfahrt mit einem Tankstopp.

Als wir in Septa ankommen, können wir gleich an die Grenze fahren und ohne Probleme diese passieren.

Wir selbst bleiben in Ceuta für ein paar Tage, ehe wir wieder nach Marokko einreisen.

Wir werden neue Ziele recherchieren und schließlich die Griechenland Tour fahren.

Viele Grüße von Idriss und Wolfgang

30.04.2018: früh sonnig 13 Grad, mittags sonnig, 23 Grad, abends sonnig 19 Grad +++ Schiffs Tour in Moulay Bousselham - Abschiedsfeier und Resümee

Schiffs Tour in Moulay Bousselham - Abschiedsfeier und Resümee

Unsere 31 Tage Tour geht zu Ende.

Unsere Gäste waren, wie immer, von Marokko überrascht. „Wir hatten uns Marokko völlig anders vorgestellt“ ist wohl immer der Tenor bei unseren Gesprächen mit den Gästen.

„Sand, Staub, Wärme und unberechenbare Menschen“ so lautet der besonders von den Medien verbreiteter Einfluss auf die Menschen.

Doch die Tatsachen eines Besuches  in Marokko sprechen eine genauere Sprache, überzeugen durch Realitäten. Insbesondere durch unsere Besuche von 3 Familien in Meski, Ait Ouarzag und Ait Ben Haddou werden diese Vorurteile mit Sicherheit abgebaut.

Die viel zitierte Sicherheit ist in Marokko wesentlich höher als z. B. in Deutschland. Überfälle, Morde und Diebstähle wie sie in Deutschland an der Tagesordnung sind  kommen in Marokko wesentlich weniger vor.

Der in den Informationen des Auswärtigen Amtes genannter Anschlag vom April 2011 haben wir miterlebt, wir berichteten damals live von den Ereignissen. An allen Garküchen auf dem Platz der Gehängten wurden Fahnen und das Bild von M6 auf gehangen. Am nächsten Tag kamen unzählige Busse von Demonstranten in Marrakech an. Auf dem Platz der Verliebten wurde eine Veranstaltung gegen Terror und Gewalt abgehalten. Wir waren dabei.

Das Ergebnis des Anschlages, das ein Schuhverkäufer von Safi verübte, war ein noch festerer Zusammenhalt der Bevölkerung mit M6.

Ich bin seit 1999 zunehmend anwesend und als Reiseveranstalter aktiv. Ich habe in dieser langen Zeit von Marokkanern weder einen Diebstahl noch einen Angriff auf meine Person erlebt, von Europäern schon!

Ursache der hohen Zufriedenheit der Bevölkerung mit M6, dem beliebten König ist dessen Engagement auch für den „kleinen Mann“ in Marokko und natürlich die Legalisierung der Berber als die Ureinwohner Marokkos.

So gab es ein für jeden Mann nachvollziehbares Elektrifizierungsprogramm, Ein Wohnungsbauprogramm und viele, viele Baumaßnahmen bis heute sichtbar. Unzählige Brücken wurden landesweit errichtet um den Tourismus, eine wichtige Einnahmequelle Marokkos zu unterstützten. Sie, werte Leser und Leserinnen, müssen wissen, dass die Queds, die oft wasserlosen Flüsse, den Tourismus im Süden oft behinderten. Als dann diese Queds Wasser führen, standen wir und unzählige andere oft stundenlang um an das andere Ufer und zu unserem Ziel zu gelangen. Mit dem Bau der vielen Brücken im Lande wird der durchgängige Verkehr in die Touristischen Hochburgen des Südens gesichert.

Tausende „Tante Emma Läden“ sichern tausenden von jungen Leuten Lohn und Brot. Das auf den tausenden von Souks angebotene Obst und Gemüse stammt von den von Einheimischen selbst produzierten Produkten. Nicht Supermärkte wie die in Europa gleichgeschalteten Supermärkte diktieren das Angebot und die Preise, sondern der kleine Mann vor Ort verdient mit seiner Hände Arbeit sein Geld.

Die Preistützung für lebenswichtige Dinge wie Brot (ein Brot kostet 1,5 Dirham = 12 Cent), Gas (12 Kg Flasche 40 Dirhams = 4 €) und Elektroenergie sorgen für ein ausreichendes Lebensniveau der breiten Bevölkerung.

Oft, auch in dieser 31 Tage Tour, kommen Jung und Alt zu uns Touristen und begrüßen und mit den Worten: „Herzlich willkommen in Marokko!“

Können Sie, werte Leser und Leserinnen, sich das auch in Deutschland vorstellen, dass Sie oder andere zu den Ausländischen Gästen zugehen und Ihnen eine herzliches Willkommen wünschen??

 

Nach ca. einem Drittel der Reise öffnen sich unsere Gäste dann und genießen das „andere, das wahre Marokko!“

 

Heute wollen wir in „See stechen.“ Früh gibt es allerlei zu tun und schnell ist die Zeit herum und wir schreiten zu den Schiffen im Hafen. Die „Kapitäne“ werden von uns herzlich begrüßt.

Wir nehmen Platz im Schiff und schon wird der Motor angeworfen. Die Fahrt beginnt. Die ersten Vögel zeigen sich und wir erleben eine wunderschöne Tour auf der wir sogar Hawaii passieren und landen wohlerhalten im Hafengelände von Moulay Bousselham.

 

Abends gibt es ein Camper Buffet mit  einem Lagerfeuer umrahmt.

Es waren aber 31 schöne und erlebnisreiche Tage mit einer tollen Gruppe – wir sind zu Höchstleistungen aufgestiegen – motiviert durch unsere Gäste!!!

Danke dafür – unser Lohn ist die Zufriedenheit der Kunden. Nur sagen dürften wir es nicht, denn das Finanzamt sieht das leider etwas anders. „Hobby Betrieb“ nennt man es dann abwertend hier zählt nur „Kohle“!

Für uns gelten andere Dinge. Wir sind aber stark genug, um unseren eigenen Weg zu gehen - glauben Sie uns.

Denn Dr. Ammon Tours führt eben individuelle Touren in kleinen Gruppen und Grüppchen durch, so wie es die Kunden möchten!!!

Und wir geben 2018 noch mehr Gas! Unsere neue „Traum Tour mit immerhin 56 Tagenist ein Zeugnis davon.

 

Unseren Mitfahrern wird diese Tour lange im Gedächtnis bleiben und das „Marokkobild“ realistischer sein.

Und genau das ist es, was wir bei unseren Gästen erreichen möchten.

Marokko so vorführen, wie es halt ist: abenteuerlich, ungewohnt, kaum Kriminalität, tolerante Menschen mit Respekt vor dem Mitmenschen, fast 365 Tage Sonnenschein, schön warm, geringe Lebenshaltungskosten, grandiose Landschaften und immer als Ausländer „herzlich willkommen.“

Deshalb ruft Dr. Ammon an dieser Stelle allen Interessenten zu: kommen Sie nach Marokko, egal wie und mit wem. Helfen Sie den vielen kleinen Gaststättenbetreibern, den Campingplatzbetreibern und anderen zu existieren!!!

Glauben Sie nicht den Medien, die Angst und Schrecken über unser geliebtes Land verbreiten! Wir sind seit 1999 im Land! Nie hat man uns Unrecht getan!

Nie etwas gestohlen, das Gegenteil war der Fall.

Herzlichts

Idriss und Wolfgang – DIE Macher an der Marokko Front

30.04.2018: noch Bilder
30.04.2018: noch Bilder
29.04.2018: früh sonnig 10 Grad, mittags sonnig 24 Grad, abends sonnig 19 Grad +++ Wir fahren nach Mouay Bousselham an den Atlantik

Wir fahren nach Mouay Bousselham an den Atlantik

Eine längere Autobahnfahrt steht uns heute bevor. Wir wollen nach Moulay Bousselham fahren.

Auf Casablanca und Rabat haben wir verzichtet. Dafür waren wir am Atlantik in Sidi Ifni.

interessanter Tag steht wieder einmal bevor.

Moulay Bousselham, dessen Ortsnamen vom HeiligenMoulay Bousselham stammt und dessen Grab sich hier befindet hat eine schön gelegenen Camp direkt an der Lagune.

Der Ort ist beliebt wegen dessen große Strände und der wunderschönen Lagune mit dem Aufenthaltsort vieler Vogelarten.

Nach dem Eintreffen auf dem Camp richten wir uns ein und wer möchte kann noch das dortige Restaurant besuchen.

Eine geruhsame Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

29.04.2018: noch Bilder
28.04.2018: früh bewölkt 16 Grad, mittags neblig 16 Grad, abends leicht bewölkt 20 Grad +++ Wir fahren zu den großen Wasserfällen von Ouzoud

Wir fahren zu den großen Wasserfällen von Ouzoud

Bei nebligem Wetter fahren wir nach Ouzoud. Das Wort Ouzoud stammt aus der Berbersprache und bedeutet Olive. In der Umgebung der Wasserfälle sind Olivenbäume auch wahrlich zahlreich vertreten.

Quer durch Marrakech und dann noch die Außenstadt durchfahren. Erst kurz vor Ouzoud wird die Landschaft lieblich.

Unser Blick ist landschaftlich verwöhnt. Hier um Ouzoud gibt es die rotbraune Erde und die urigen Kasbahs in dieser Lehmfarbe. Hügel und liebliche Täler umgeben dieses besondere Gebiet.

Wir stellen unsere Autos ab und wandern zu den Abgründen, dort, wo das Wasser sich den Weg in die 110 m tiefe Schlucht gesucht hat.In mehreren Kaskaden stürzt das Wasser 110 m in die Tiefe.

 Aufpassen ist angesagt es geht hier steil hinab und es gibt einen tollen Blick in die Abid Schlucht. Das Wasser stürzt über rote Felsen schäumend in die Tiefe. Knorrige Olivenbäume finden sich schon zahlreich auf dem Weg zu dem einzigartigen Naturschauspiel. Die Wasserfälle sind von Feigenbäumen und urigen Lianen gesäumt. Es gibt im Herbst wenig Wasser. Es fehlen der Schnee im Hohen Atlas und der Regen. Viel Wasser gibt es im Frühjahr, wenn der Schnee schmilzt.

Wir wandern nun die vielen Stufen (700! Stufen) hinab  und halten ab und an auf den Terrassen, um Fotos zu machen.

Wir starten auch zu einer lustigen Bootsfahrt an den Wasserfällen.

Oben angekommen, und starten dann auf den wohl schönsten Camp in Marokko.

Hier gibt es tolles Essen, welches die einheimischen Angestellten für die Gäste kochen.

19.00 Uhr treffen wir uns im tollen Restaurant und werden die vorbereiteten Köstlichkeiten verkosten.

Nun waren wir fast festlich essen und können nur Gutes Berichten. Die Tagine „Zebra“ war begehrt, benannt nach dem Namen des Camps.

Nun wünschen wir eine geruhsame Nacht 

Idriss und Wolfgang

28.04.2018: noch Bilder

28.04.2018: noch Bilder
28.04.2018: noch Bilder
28.04.2018: noch Bilder
28.04.2018: noch Bilder
28.04.2018: noch Bilder
27.04.2018: früh bewölkt 15 Grad, mittags sonnig 29 Grad, abends sonnig 25 Grad +++ Die Stimme von Marrakech Souk Besuch, eine Kutschtour, ein alleiniger Esser und „meine“ urigen Berbermusikanten

Die Stimme von Marrakech Souk Besuch, eine Kutschtour, ein alleiniger Esser  und „meine“ urigen Berbermusikanten

Wie oft haben wir schon mit unseren Gästen Marrakech besucht und wie oft haben wir die „Stimme von Marrakech“, den Muezzin der Kotoubia Moschee vernommen,

Nur haben wir uns bisher nie darüber geäußert, was da so in der Moschee so passiert.

Für Sie, liebe Leserinnen und Leser wollen wir versuchen „Licht ins Dunkle“ zu bringen. Allahu akbar“ – mit diesem markanten Ruf beginnt der islamische Ruf der Gläubigen zum Gebet, der Adhan, den der Muezzin vom Turm der Moschee, dem Minarett vorträgt. Oder es beginnt mit einem lauten Knacken beim Einschalten der Lautsprecher auf dem Minarett gefolgt von einem Räuspern des Muezzin. (Heutzutage steigt der Muezzin nicht mehr auf das Minarett. Der Ruf wird auf Lautsprecher übertragen.) Auftakt zu diesem speziellen Hörerlebnis. In der Altstadt, der Medina, gibt es zahlreiche Moscheen auf engstem Raum. Von allen ertönt der Adhan – zur gleichen Zeit, aber nicht synchronisiert, jeder Muezzin trägt den Sprechgesang etwas anders vor. Es entsteht ein besonderes Konzert, das alles andere als ein Konzert im Wortsinn, also ein Zusammenspiel, ist – 5 Mal täglich, 7 Tage pro Woche. Das passiert auch in ALLEN Dörfern, Orten, auch wenn sie noch so weit entfernt und verborgen sind.

Der Muezzin ist nur ein Ausrufer, muss also nicht zwingend ein Geistlicher sein. Seine Aufgabe ist es, die Gemeinde zum Gebet aufzurufen.

Ist ein Toter im Dorf in der Gemeinde zu beklagen, ruft dies auch der Muezzin aus. Folgendes soll der Wortlaut sein.

Allahu akbar – Gott ist groß (größer als alles und mit nichts vergleichbar).
Aschhadu an la ilaha illa llah – Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Gott.
Aschhadu anna Muhammadan rasulu llah – Ich bezeuge, dass Muhammed Gottes Gesandter ist.
Hayya ‚ala s-salat – Eilt zum Gebet!
Hayya ‚ala al-falah – Eilt zur Seligkeit (Heil/Erfolg)!
as-salatu khayrun min-a-naum – Das Gebet ist besser als Schlaf. (nur zum Morgengebet) Alla-hu akbar – Gott ist groß. Die Zeilen werden unterschiedlich oft wiederholt.
Hier in Marrakech stehen wir auf dem Grundstück der Kotoubia Moschee und werden deshalb besonders heftig mit diesem Gebetsruf konfrontiert. Heute haben wir vor, den größten Souk Marokkos zu besichtigen. In Marrakech wird verkauft, was in Fes hergestellt wird. So könnte man das Souk Erlebnis zusammenfassen. Wir schlendern durch den Souk und staunen nicht nur über die Menge von Ware, sondern auch in der Vielzahl von Dingen, die keiner benötigt aber heftig gekauft werden.

Dann gibt es Freizeit und jeder erkundet Marrakech individuell.

15.30  Uhr stehen die Kutschen für eine 2-Stündige Rundtour bereit.

Abends erkunde ich wohl als einziger nochmals auf eigene Faust die quirlige Stadt und besuche natürlich t die berühmten Garküchen auf dem „Platz der Gehängten“. Nummer 4 ist unsere empfohlene Garküche schon seit Jahren. Die sind gut und  unaufdringlich. Also, nichts wie hin, es sitz da kaum einer, also sind die Froh, das der vorerst einzige Esser kommt.

Ich möchte nochmals „unsere“ Musikgruppe besuchen. Die Männer, die aus dem Oureka Tal stammen,  kenne ich seit vielen Jahren. Sind sie doch die einzige Musikgruppe von damals als man noch Gaslampen zur Beleuchtung benutzte. Ich war damals das Maskottchen der Gruppe, durfte mit ihnen auf dem Teppich sitzen und mit ihnen Tee schlürfen. Weihrauch wurde verbrannt und verbreitete eine wunderbare orientalische Stimmung. Das waren für mich unvergessliche Momente.

Die Leute und ich haben das nie vergessen – wir sind Freunde vom Herzen geworden. In der letzten Tour habe ich ihnen ein Bild von damals geschenkt. Das war eine große Freude. Ihre Musik ist Berbermusik mit Trommeln und intensiven Gesang.

Ein kleines Fresserchen für meinen Idriss nehme ich noch mit: „Ramadan Gebäck“ zur Vorbereitung auf den am 15. Mai beginnenden Ramadan und 2 Zigaretten.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht in einer der beliebtesten Städte dieser Welt

Idriss und Wolfgang

27.04.2018: noch Bilder
27.04.2018: noch Bilder

27.04.2018: noch Bilder
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27.04.2018: noch Bilder

26.04.2018: früh sonnig 8 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends sonnig 25 Grad +++ Wir fahren nach Marrakech

Wir fahren nach Marrakech

Oben auf dem Pass war die Nacht schön ruhig. Unten leuchten die Lichter der vielen Dörfer im Sous Tal. Am Morgen scheint die Sonne und leuchtet ins Tal und an die Bergmassive. Es ist saukalt und böig, also nichts wie weg in das warme Marrakech.

Wir sehen 2 Adler, die am Himmel kreisen und auf dem Berg schließlich landen.

9 Uhr setzen wir uns in Bewegung Richtung Marrakech. Eine landschaftlich schöne Strecke liegt vor uns.

Die Serpentinen sind gewaltig und die Ausblicke ebenso. Ober auf dem Toubkal Massiv liegt Schnee. Dieser liegt in dessen Höhe von ca. 4.200 m immer.  Also genießen wir in langsamer Fahrt das überwältigende Panorama auf Marokkos landschaftlich schönster Straße.

Flüsse, viel Grün und viele kleine Bergdörfer säumen heute unsere Strecke.

In Asni mache wir Stopp, eine Mittagspause führen wir durch

Dann, es wird deutlich wärmer, rollen wir nach Marrakech ein. Auf dem Stellplatz stellen wir die Autos ab und begeben uns rasch auf den  „Place Djamâa el-Fna“. Jubel Trubel Heiterkeit erwartet uns hier. Wir wandeln zwischen die Besuchermassen hindurch und sitzen schließlich mitten in den Garküchen. Die Auswahl ist groß. Die Fläche auf denen die vielen Küchen sonst stehen, ist saniert. „Unsere“ Küche ist anwesend und schnell sitzen wir vor den Bergen von frischem Fisch. Aber es gibt an den Ständen nicht nur Fisch, sondern fast alles was das Herz begehrt.

Für heute langt es erstmal. Morgen gibt es mehr. Es ist gemütlich warm, kein Lüftchen weht. Wir sitzen noch eine Weile zusammen, ehe es in die Federn geht.

Nach dem Essen laufen wir noch über den jetzt belebten Platz. Wir suchen eine Musikgruppe, die wohl als einzige aus der „alten Garde“ stammt. Ich kenne sie schon viele Jahre. Es sind Musiker die noch die bodenständige Musik mit den hier üblichen Musikinstrumenten spielen. Sie kommen aus dem Ourega Tal hier gleich „um die Ecke.“

Wir wünschen eine geruhsame Nacht in einer der wohl aufregendsten Weltstadt.

Idriss und Wolfgang

26.04.2018: noch Bilder
26.04.2018: noch Bilder
26.04.2018: noch Bilder
25.04.2018: früh sonnig 16 Grad, mittags wolkig 23 Grad, abends sonnig 10 Grad +++ Die Pass Straße Tiz-n-Test

Die Pass Straße Tiz-n-Test

2.100m hoch liegt unser Stellplatz heute, es ist früh sonnig und die Lust steigt, den Pass zu erzwingen!!!

Wir verlassen unseren Stellplatz am Hotel und fahren in Richtung Pass. In Olad-Berhil füllen wir unsere Vorräte auf. Eine wahre Freude hier einzukaufen - Fisch, Fleisch, Gemüse, Brot, Eier und andere Dinge werden aufgefüllt.

Dann beginnt der Aufstieg. Wir staunen nicht schlecht, die Straße ist nun auch asphaltiert bis kurz vor dem Aufstieg. Dort wird noch aufwendig gearbeitet, die Straße verbreitert. Danach beginnt der sehr sachte Aufstieg bis auf die Höhenlage von 2.100m.

Der Himmel ist fast blau, unten leichtes Fotowetter aber etwas höher drohen Wolken.

5 Mitfahrer wollen die Wanderung in 2 Bergdörfer wagen. Diese beginnt mit einer Autofahrt vom Stellplatz da oben.

Am oberen Aussichtspunkt halten wir an und trinken einen Tee in luftiger Höhe nur bleibt uns heute der Blick verwehrt, die Wolken verdecken den Blick ins Tal.

 

Nun sind wir oben auf dem Pass angekommen, stellen unsere Autos in Position. Es ist noch wolkig aber schon mit einzelnen Sonnenabschnitten, die nach ca. 2 Stunden den Sieg davon getragen haben. Ein unwiderstehlicher Blick in die herrliche Bergwelt des Hohen Atlas liegt vor unserer Wohnmobiltür

Wir selbst haben einen alten Brauch: hier oben auf dem Pass wird gekocht – immer etwas Besonderes. Heute haben wir ein Gulasch mit Nudeln geplant.

Unsere 5 Wanderer werden mit einem Auto an den Ausgangspunkt gefahren. Dann geht es abwärts durch 2 Dörfer und drüben am Hang wieder hoch. Das Auto steht bereit und bringt die Wanderer wieder hoch auf den Pass.

 

Für die Wanderer haben wir das köstliche Berber Omelett aus Tomaten und Rührei bestellt.

 

Nun versteckt sich die Sonne hinter den Bergen und ein wunderbares Licht lässt die Berge toll erscheinen.

So langsam verschwinden wir in unsere „Hotels“ und jeder genießt den Abend in 2.100m Höhe auf seiner Art.

Morgen ruft die „rote Stadt“ nach uns – Marrakech! Ein Erlebnis besonderer Art aber die Abfahrt dorthin aus den Bergen ist eine landschaftliche Augenweite.

Es bleibt also spannend, bleiben Sie und treu.

Wir wünschen eine erholsame Nacht in 2.100m Höhe

Idriss und Wolfgang

25.04.2018: noch Bilder
25.04.2018: noch Bilder
25.04.2018: noch Bilder
24.04.2018: früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 26 Grad, abends sonnig 21 Grad +++ Rainer hat Geburtstag - wir besuchen Taroudant und die feucht warme Sous Ebene

Rainer hat Geburtstag - wir besuchen Taroudant und die feucht warme Sous Ebene

Wir genießen nochmals den herrlichen Blick auf den Atlantik, ehe wir in Richtung Taroudant starten.

Doch zuvor überreichen wir dem Geburtstagskind als Ersatz für die fehlende Geburtstagstorte vorerst eine Flasche Wein. In Sidi Ifni war keine Torte zu bekommen.

Idriss unser Spezialist für solche Fälle hat immer gute Kontakte.

Wir fahren nach Aglou Plage zum Hotel und erhalten dort unsere Geburtstagstorte, die mittels Taxi von Tiznit gebracht wurde.

 

Nun fahren wir in Richtung des warmen Agadir in die Souss Ebene ein. Erwartungsgemäß wird es warm. Aber leider sind heute nur 24 Grad drin.

Wir stellen unsere Autos ab und nun gibt Rainer seine Geburtstagsrunde. Ein tolles Erlebnis mitten auf dem Parkplatz wird eine fröhliche Party gefeiert.

Anschließend lassen wir uns in den Souk namens –„klein Marrakech“  mittels Pferdekutschen tragen.

Was es da nicht alles zu sehen gibt!

Wir wandern zu einem Café. Das Café ist so gelegen, dass man von hier dem Platz Al –Alouayine gut beobachten kann. Es ist der Ersatz Platz für den touristisch gewordenen „Platz der Gehängten“ in Marrakech.

Hier ist viel los und wir wollen gar nicht mehr von hier weichen.

Abends gehen wir noch in ein Restaurant essen.

Morgen wird es spannend: wir wollen auf den Pass Tiz-n-Test fahren und dort übernachten. Diese Straße gilt als landschaftlich schönste Straße Marokkos.

Eine gute Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

24.04.2018: noch Bilder
24.04.2018: noch Bilder

24.04.2018: noch Bilder
23.04.2018: früh sonnig (in der Nacht hat es geregnet!)13 Grad, mittags sonnig 24 Grad, abends sonnig 21 Grad +++ Ruhetag am Atlantik

Ruhetag am Atlantik

Es ist schon entspannend, wenn man nach den vielen Eindrücken mal zur Ruhe kommt. Die Sonne scheint und das Meer rauscht.

Hier im Süden Marokkos gibt es unendlich viel zu sehen und zu erkunden. All das kostet Zeit, zumal man dann auch noch an den vielen schönen Landschaften verweilen möchte.

So sind schnell „VIELE“ Reisetage zusammen, die unsere Interessenten am Messestand in Stuttgart oder Düsseldorf eher abschrecken als anerkennen.

Sind unsere Gäste aber dann einmal hier in Marokko ändert sich deren Vorstellung sehr rasch. Man erkennt ein tolerantes und sehr sehr spannendes Land, indem man länger verweilen möchte.

 

Deshalb hat ja Dr. Ammon Tours eine Vielzahl von Reiseangeboten in Marokko parat, kurze und lange Touren. Unser Tipp: wählen Sie die längeren Touren!

 

Unsere Gäste sind in Sidi Ifni, oben im Ort, oder am Atlantik spazieren. Wir alle genießen diesen Ruhetag, ehe wir uns wieder in die Wunderwelt Marokkos begeben.

Abends gehen wir ins Restaurant oben auf der Steilküste gelegen.

Morgen fahren wir in die Sous Ebene, das Obst- und Gemüseanbaugebiet Marokkos. Wir fahren nach Taroudant am Fuße des Hohen Atlasgebirges, den wir übermorgen erstürmen wollen.

Wir wünschen eine erholsame Nacht am rauschenden Atlantik

Idriss und Wolfgang

23.04.2018: noch Bilder
23.04.2018: noch Bilder
22.04.2018: früh sonnig 13 Grad, mittags sonnig 25 Grad, abends sonnig 13 Grad +++ Wir fahren nach Sidi Ifni und haben 2 schöne Tage am Meer – besuchen Aglou Plage

Wir fahren nach Sidi Ifni und haben 2 schöne Tage am Meer – besuchen Aglou Plage

Hier in Sidi Ifni gibt es viele Überwintere aus Europa. Die Camps haben gerade  den Ansturm von ca. 10.000 Wohnmobilen in der Küstenregion Marokkos verarbeitet. 90 Tage kann man hier ohne Probleme verbringen und 180 Tage mit einer Verlängerung.

Die Tagestemperaturen betragen hier im Winter zwischen 23 – 28 Grad, nachts bleibt es meistens um 20 Grad warm.

Die Verbraucherpreise sind moderat, Heizung wird nicht benötigt. Für Abwechslung sorgen Ausflüge in die nahe Wüstenregion oder in die größeren Städte wie Tiznit, Agadir, Taroudant usw..

Wir sind zuerst in Tiznit in einen Supermarkt gefahren.

Anschließend fahren wir die wenigen Kilometer nach Aglou Plage. Hier gibt es auf der Terrasse ein gutes Fischmenü ehe wir nach Legzira zu den roten Felsentoren fahren.

Da in Legzira schroffe senkrecht aufragende Felswände bis zu 30 Meter hoch die Küste schützen,  müssen wir weit hinunter fahren, stellen unsere Autos ab und genießen schon mal den 1. herrlichen Blick über eine großen Strandbereich auf den Atlantik und die vielen Felsformationen, die hier am Strand zu sehen sind.

Die 300-500 Meter breite Bucht ist wenig erschlossen, und ca. drei Kilometer lang, feinsandig und ideal für all jene, die ungestörtes Sonnen lieben, so wie wir.

Und dann, nach einem kleinen Marsch sieht man die ersten Klippen, die weit ins Meer hinausragen und plötzlich stehst Du direkt unter den Felsentoren. Größer sind sie, als erwartet. Einsam liegen sie in einigem Abstand voneinander entfernt, Menschen sonnen sich und einige sind sogar schon  im Wasser

Der Sand glitzert vom Wasser, die Sonne blendet, die paar wenigen Häuser von Legzira klammern sich an die Felsen. Auf einer Terrasse, die zu einer Bar gehört, kannst Du ein kühles Bier trinken und in die Weite schauen, es ist eine eigentümliche und wunderschöne Landschaft.

Nur halt, da ist hat sich ein böser Fehler in die Geschichte eingeschlichen: ein Tor, das Haupttor gibt es nicht mehr – die Welt bewegt sich, verändert sich stetig: das rote Tor ist nun Opfer des Wassers geworden, eigentlich ein historischer Moment in der geologischen Geschichte!!!

Wir schlendern gemütlich zurück, die Sonne scheint uns aufs Gemüt und lässt schwer Abschied nehmen.

Nun führt uns unser Weg weiter entlang dem quer durch begehrte Immobiliengebiete, wie Mirleft und schließlich Sidi Ifni.

Wir wünsche wieder eine geruhsame Nacht am Atlantik

Idriss und Wolfgang

22.04.2018: noch Bilder

22.04.2018: noch Bilder
22.04.2018: noch Bilder
21.04.2018: früh strahlender Sonnenschein 12 Grad, mittags sonnig 24 Grad, sonnig 15 Grad +++

Wir verlassen unseren Stellplatz im Palmental. Wir fahren auf unseren Stellplatz in Tafraoute. Hier genießen wir eine ruhige Zeit.

Idriss und Wolfgang

21.04.2018: noch Bilder

20.04.2018: früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 28 Grad, abends sonnig 23 Grad +++ Tafraoute und die „Painted Rocks“ und ein toller Abend im Palmen Tal Ait Mansour

Tafraoute und die „Painted Rocks“ und ein toller Abend im Palmen Tal Ait Mansour

Ein strahlend blauer Himmel und Fotowolken stehen über den Bergmassiven vor unseren Autos.

Ein sogenannter Bilderbuchtag steht vor uns und wir können ihn auch für den Aufenthalt an den „Painted Rocks“ zu gut Deutsch „Bemalte Steine“ und noch mehr für unseren Abend bei Lagerfeuer und Tagine kochen gebrauchen.

Vorerst wird Tafraoute „unsicher“ gemacht. Wir kümmern uns um den Babuschen Einkauf, wollen einen Untersetzer für die Taginen kaufen. Diesen benötigt man, wenn man eine Tagine kochen möchte. Es kommt Holzkohle hinein und erwärmt dann die Tagine.

Der ein schaut hier und der andere schaut da. Alles wird „beschnarcht“, so sagt der Sachse und auch ich staune mich durch meinen Lieblingsort durch.

Auffällig ist hier, die Art und Weise eine persönliche Dienstleistung direkt und ohne oft lähmende Vorschriften  anzubieten. Ich kann das gut beobachten, habe ich doch meinen „Beobachtungsposten“ in einem der strategisch günstigen Cafés ausgesucht.

Da kommt ein Männlein mit einem Karren voller Brot des Weges, parkt es auf einen günstig einzusehenden Platz, stellt 2 der runden Brote dekorativ auf, setzt sich in den Schatten und wartet bis der 1. Käufer erscheint. Prompt kommt der und das erste steuerfreie (!) unbürokratische Geschäft ist gemacht.

Nummer 2 hat heute Morgen Kaktusfrüchte gepflückt. Er präsentiert diese auf seinem Karren, einen Eimer Wasser dazu, ein Messer und Gummihandschuhe gegen die bösen Stacheln aufgesetzt.

Schwupp die Wupp, schon ist der erste Esser da! Die Schale der Frucht schneidet er ab, reicht dem Kunden den saftigen Inhalt.

Ca. 13 Uhr finden wir uns alle auf unserem Camp ein um gemeinsam zuerst zu den „Bemalten Steinen“ zu fahren. Es sind 10 Kilometer „Steinshow“ vom Feisten.

Unbeschreiblich schön und ein Grund mehr, verehrte Leserinnen und Leser, mit Dr. Ammon Tours eine solche Tour nach Marokko zu unternehmen.

Wir unternehmen gemeinsam eine Wanderung zu diesen Steinen.

Staunen ist angesagt, wenn man diese wahllos herumliegenden Steine aller Größenordnung in Augenschein nimmt.

Nach der Wanderung ist der Besuch des Plamen Tals Gorges Ait-Mansour  angesagt

 Wir fahren in das Palmental Ait Mansour. Gleich in der Nähe unseres Übernachtungsplatzes an den Bemalten Steinen, über einen Pass erreichbar gibt es ein landschaftliches Kleinod: das Palmental Ait Mansour.

Von den blauen Felsen bei Tafraoute ging es nun südöstlich erst noch mal ein Stück die kurvige und schmale Straße die Berge hinauf in recht karges und felsiges Gelände und an zwei drei kleineren Siedlungen vorbei. 

Auf der anderen Seite der Bergkette fahren wir in einigen Kurven den Berg bis auf über 1.600 m in die spektakulär enge und tiefe Ait-Mansour Schlucht hinein. Rechts und links ragen die roten Felswände hoch hinauf in den blauen Himmel. Die Straße ist schmal, kurvenreich und wird gesäumt von einem wasserführenden Bach und dichten Dattelpalmhainen. Wir fahren fast wie durch einen Dschungel so dicht und eng wachsen die Palmen an die Straße heran.

Das ganze Tal wirkt wie ein Paradies. Hier und da einige Häuser und auch der riesige Palmgarten.

Die Gorges Ait-Mansour ist mit Abstand die schönste Schlucht, die ich bisher gesehen habe. Sie übertrifft selbst die Gorges du Dadés, die mir bisher am besten gefallen hat.

Nach einer kleinen Wanderung und einer Erfrischung in einer Palmenoase fahren wir wieder zurück auf unseren heutigen Stellplatz um nicht nur zu übernachten, sondern auch eine zünftige Tagine selbst kochen und in feucht fröhlicher Runde zu verspeisen.

Schon köcheln die Taginen, die Tische werden in Reihe gestellt und die lauwarme Nacht verführt zu einem kleinen Lagerfeuer und einer fröhlichen Runde hier im herrlichen Palmental.

Idriss und Wolfgang wünschen wir eine geruhsame Nacht unter Palmen

20.04.2018: noch Bilder
20.04.2018: noch Bilder
20.04.2018: noch Bilder
20.04.2018: noch Bilder
20.04.2018: noch Bilder
20.04.2018: noch Bilder
20.04.2018: noch Bilder
20.04.2018: noch Bilder
19.04.2018: früh sonnig 14 Grad, mittags sonnig 35 Grad, abends sonnig 26 Grad +++ Wir fahren ins Herz des Antiatlas: Tafraoute und seine Wunderwelt

Wir fahren ins Herz des Antiatlas: Tafraoute und seine Wunderwelt

9  Uhr fahren wir hinein in den Antiatlas - Berge - fantastisch in Form und Gestalt, rotbraune Felsnadeln, die den Himmel berühren: Der Antiatlas bietet wohl die spektakulärste Bergszenerie Nordafrikas!

Tafelberge und tiefe Schluchten säumen den Pfad. Und schon ragen die ersten Monumente in den Himmel, Steinformationen, die an einen Kamelkopf und menschliche Daumen erinnern; der Vergleich mit dem amerikanischen Monument Valley liegt nahe. Dann fahren wir in die grünen Täler hinab: Mandelbäume, die Hirten in ihren weißen Djellabas, drum herum türmen sich die rotbraunen Felsen. Atemberaubenden Bergkulissen begegnen uns auf dieser Tour auf Schritt und Tritt.

Gut zu wissen Mit seinen märchenhaften Felsenformationen gehört das Saghro- Gebirge zu den spektakulärsten und fotogenen Landschaften Marokkos.

Der Anti-Atlas ist das südliche Großgebirge Marokkos. Es erstreckt sich von Norden nach Süden bei Ouarzazate bis an den Rand der Sahara sowie von Ost nach West – von Erfoud im Tafilalt bis an den Atlantik bei Tan-Tan. Der etwa 300 Kilometer lange und bis zu 2.500 Meter hoher Gebirgsriegel, nimmt in Marokko eine Sonderstellung ein. Diese Gebirgslandschaft ist geprägt von steil aufragenden Granitwänden und fast vegetationslosen Steinwüsten, unterbrochen von fruchtbaren Oasentälern. Geradezu grotesk mutet dieser gnadenlose Überlebenskampf winziger, saftig-grüner Inseln an und genauso irreal erscheint uns ein pflügender Bauer in den vegetationslosen Hochplateaus und Geröllwüsten.

Die Berge wirken wie eine Mondlandschaft – fantastisch in Gestalt und Form, rotbraune Felsnadeln, die den Himmel berühren.

Seit jeher wird der Antiatlas von den Chleuh – Berbern bewohnt, deren Siedlungszentrum Tafraoute im Tal der Ammeln, ist. Die schwierige Subsistenzwirtschaft zwang viele Bewohner entweder zum gemeinsamen Wegzug aus der Region oder ein einzelnes Familienmitglied verdient über das ganze Jahr hinweg das Geld für die Familie in der Stadt. Dieser Entwicklung stand der touristische Ausbau der Region entgegen: Viele Familien verdienen nun auf diesem Sektor ihr Geld.

Wir fahren wie durch eine Wunderwelt, dessen Höhepunkt vielleicht der Blick ins Tal der Ammeln ist. Es gibt aber die interessanten Argan Bäume zu sehen. Diese wachsen nur hier in Marokko und nur in einem bestimmten Gebiet.

In Tafraoute wird derzeit wohl alles umgekrempelt, was umzukrempeln ist. Neue Straßen, Gehwege und Lampen erhält die Stadt. Der Höhepunkt für mich: man baut sogar ein neues Hallenbad in Tafraoute. Wenn das eingeweiht wird, werden wir einen zusätzlichen Tag in Tafraoute ein unsere Reisepläne einarbeiten um das wunderschöne Hallenbad nutzen zu können.

Wir fahren auf den herrlich gelegenen Camp mit gigantischem Blick in die ersten Felsformationen Tafraoutes. Wir stehen auf der Freifläche des Camps um besseren Blickkontakt mit der Bergwelt zu erhalten.

Tafraoute hat auch einen festen Souk und den besuchen unsere Gäste schon einmal.

Bernd und Heike lassen sich das Wohnmobil verschönern, Jürgen und Edeltraud folgen mit einem Bild auf der Motorhaube. Es wird aber erst morgen fertig.

Und eine Idee nimmt Gestalt an: Die Temperaturen um 35 Grad lassen den Gedanken aufkommen, den Atlantik zu besuchen. Ich nehme den Gedanken auf und schreibe den Reiseplan um. 2 Ruhetage am Meer sollen es sein. Zusätzlich die Besichtigung der roten Felsentore von Legzira und der mittägliche Besuch eines Hotels am Meer in Aglou Plage mit Fisch essen runden das neue Programm ab. Wir verzichten dafür auf den Besuch von Casablanca und Rabat. Dadurch sind wir nun anstatt 31 Tage 33 Tage unterwegs.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht in der Steinwelt Tafraoutes und erwarten morgen ein neues Programm mit dem Besuch der Painted Rocks und dem Palmental Ait Mansour mit Tagine kochen und Übernachtung im Palmental

Idriss und Wolfgang

19.04.2018: noch Bilder
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18.04.2018: früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 32 Grad, abends sonnig 23 Grad +++ Wir fahren in den Antiatlas

Wir fahren in den Antiatlas

9.30 Uhr rollen wir aus dem Familien Camp. Auf in den Antiatlas soll heute die Fahrt gehen. Der Antiatlas gilt als der älteste Teil des Atlas Gebirges und auch der landschaftlich schönste Teil.

Aber Geduld! Wir fahren heute erst bis Taliouine, das ist im sogenannten Eingangsbereich des Antiatlasses.

Aber Safran gibt es in Taliouine. Das wollen wir kennen lernen.

Also auf geht es. Die Tour ist nicht sonderlich aufregend bis zum Eingang des Gebirges. Da wird es schon mal kurz spannend.

Und halt, eins haben wir vergessen zu berichten. Im Antiatlas wachsen unzählige Mandelbäume, die auch exakt am ersten Ort beginnen. Es gibt Reisen zur Mandelblüte im Antiatlas. Die Blüte ist Ende Februar bis Anfang März.

Wir lassen uns in der Safran Kooperative gut Beraten und können nun falschen Safran vom richtigen unterscheiden.

Anschließend rollen wir nach einem kurzen Einkaufsbummel in Taliouine zum schön gelegenen Camp.

Eine erholsame Nacht wünschen Idriss und Wolfgang

18.04.2018: noch Bilder
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17.04.2018: früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 29 Grad, abends sonnig 22 Grad +++ Horst hat Geburtstag - die Kasbah und das Grillfest

Horst hat Geburtstag - die Kasbah und das Grillfest

Unsere Gastfamilie ist die lustigste der Familien, die wir besuchen. Seit 1999 besuche ich diese und hier ist immer etwas los, es gibt viel zu sehen und zu erleben. Deshalb soll heute Abend ja eine Familienfeier starten.

Bin ja gespannt, ob unser Tänzer wieder loslegt….

Ca. 8 Uhr starten wir mit unserer Geburtstagstorte zum Auto von Horst, dem heutigen Geburtstagskind. Wir klopfen und bemerken schon, dass das Tageswerk bei der Familie noch nicht angefangen hat.

Wir gratulieren und machen das Geburtstagsfoto. Die Torte ist leider etwas lädiert aber schmeckte gut.

Wir sind um 10 Uhr in Richtung Kasbah, die unter UNESCO Schutz steht, gestartet.

Der Aussichtspunkt wird erlaufen und die Kasbah bestaunt und fotografiert.

Dann marschieren wir zur Kasbah und besichtigen diese ausgiebig. Die Kasbah wir nur noch von ca. 8 Familien bewohnt und der brauchbare Rest wird von Künstlern und Verkäufern genutzt.

Ich kaufe bei einer Künstlerin für naive Malerei namens Hafida Zizi ein 2. Bild für mein Wohnmobil. Das erste habe ich schon bei Ihr erworben. Wenn ich Sie nun neugierig auf die Malerin gemacht habe, dann können Sie unter www.facebook.com/ziz.hafida mal nachschauen.

Nachmittags treffen wir uns im Nomadenzelt und verspeisen gemeinsam die Geburtstagstorte von Horst.

Wir müssen für das Grill Fest die Broschettes und die Kefta  herstellen. 8 Kg Fleisch ist zu verarbeiten. Viel Arbeit und aufpassen ist angesagt, ja nicht zu viel Salz! Das könnte ein böses Nachspiel für die Reiseleitung haben!!!

Für interessierte nachfolgend so eine Art Rezept für beide Sorten Fleisch:

Die Broschettes Masse (bei uns mehr unter dem Namen „Gehacktes“ bekannt) wird beim Fleischer frisch hergestellt. Frisches Fleisch wird gemeinsam mit frischen Koriandergrün und Zwiebeln durch den Wolf gedreht.

Wir würzen diese Masse dann selbst mit Salz und Pfeffer. Viel „Ras el hanut“ kommt nun neben einem großen Schuss Öl in die Masse. Nun alles durchmengen und hoffen, dass es den Leuten auch schmeckt.

Broschettes sind die Fleischspiesse, die es in Marokko überall zu kaufen gibt.

Wir kaufen das Fleisch ebenfalls beim Fleischer, der es auch zuschneidet.

Ich teile die Fleischbrocken nochmals in kleinere Stücke und lege diese in einer Mischung aus Honig, Salz, Pfeffer und scharfen Paprika ein.

Damit diese auch bildschön aussehen, kommt eine Garnitur hinein, die die Marokkaner leider nicht kennen: Immer mal ein Stück bunter Paprika uns kleine Tomaten.

Dann kommt die Auffädelei. Eine zeitaufwendige Sache.

Idriss ist ja für das würzen der Kefta verantwortlich. Unsere Verena hat sich bereit erklärt, die Die Fleischspiesse herzustellen. Wir nehmen Holzspiesse dafür, die Verena abwechselnd zwischen den Fleischstücken mit kleiner Tomate und ein Stück Paprika füllt. Ich mache eine bunten Salat nach alten Hausrezept: alles was die Gärten Marokkos hergeben schön mischen, abschmecken und abwarten, ob die Gäste die Mienen verziehen.

So ca. 18 sind wir mit den Vorbereitungen fertig, der Grill steht und das Feuer muss noch gelegt werden.

Es ist 19 Uhr und das Grillen beginnt. Zuerst gibt es die Keftas und dann die Broschettes.

Frisches Brot, das die Frau des Hauses im Lehm Ofen bäckt wird gereicht und die hungrigen Gastgeber sind schnell zur Stell. Das ganze findet heute bei prima Wetter im familieneigenen Nomadenzelt statt, dessen Ausgang einen unwiderstehlichen Blick in den Hohen Atlas freigibt. „Mein“ Samir lässt es sich wirklich nicht hat nehmen eine kurze Tanzeinlage zu bieten. Seine Schwester Nadia, die eine noch bessere Tänzerin ist, macht dien Budenzauber nicht mehr mit, sie ist immerhin mit nun 14 Jahren in einem Alter, wo man solche „Kindereien“ wohl nicht mehr macht…..

Bei Wein und Bier ist es ein lustiger Abend, den unsere Gäste wohl nicht so schnell vergessen werden.

So soll es auch sein, denn das Motto unserer Touren ist immer „Land und Leute“ kennen zu lernen.

Morgen fahren wir in den Antiatlas – das älteste und schönste Gebirge Marokkos erwartet unseren Besuch.

Eine gute Nacht am Hohen Atlasgebirge wünschen

Idriss und Wolfgang

17.04.2018: noch Bilder

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16.04.2018: früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 28 Grad, abends sonnig 21 Grad +++ früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 28 Grad, abends sonnig 21 Grad

Wir fahren zur Familie Houma bei Ait Ben Haddou

Wir verlassen unser Camp und parken nochmals in Agdz. Wir wollen Rindfleisch für eine Party im Nomaden Zelt bei Familie Houma kaufen. Wir haben alle Geld zusammengelegt und 4 Kg Kefta und 4 Kg Broschettes Fleisch gekauft.

Interessant ist, dass in das durch den Wolf gedrehte Fleisch für die Kefta gleich das frische Koriander Kraut und für uns extra, 5 große Zwiebeln hinein kommen.

Es müssen noch Holzkohle, Gitter für die Kefta gekauft werden.

Brot kaufen wir auch noch, da es in Agdz besonders gut schmeckt.

Nun fahren wir über ein Gebirge, das viele tolle Ausblicke zulässt. Hinein fahren wir in die moderne Stadt Ouarzazate. Wir stellen die Autos ab und laufen zu Dimitris Supermarkt und der Gaststätte.

Hier in der weiteren Umgebung werde Filmszenen gedreht. Die Künstler aus aller Welt treffen sich dann in der Gaststätte „Dimitri“ und jeder Künstler verewigt sich mit einem Bild.

Dann eilen wir zum Supermarkt, der immer etwas Besonderes im Angebot hat. Ehemals hatte der Supermarkt als einziger Markt alkoholische Getränke im Angebot. Heute kann man solche Getränke in fast allen großen Städten kaufen.

Nun kommen wir auf dem Camp der Familie an. Wir haben hier gemeinsam vieles in die Wege geleitet. Zum Beispiel den Namen „Camp Atlas View“, den habe ich damals erfunden. Stolz zeigt mir Mohammed das neue Schild, das auf der Straße steht und auf den Camp hinweist.

Damals als alles anfing, gab es hier kein Wasser, kein Strom und nur eine Gaslampe. Mein damaliger Reiseleiter, der Herr Ewert hatte der Familie einen Fernsehe mit Solar geschenkt. Das war damals der einzige Reichtum der Familie.

Wir saßen im Innenhof und ich habe damals für unsere Gäste und die Familie Bohnensuppe am offenen Feuer gekocht. Danach wurde getanzt. Da gab es noch die Oma, die immerhin über 100 Jahre wurde, die haute mit ihren Schuh auf einen Eimer und alle waren total begeistert.

So nach und nach kommen die Kinder zu uns, um uns zu begrüßen. Da gibt es 6 davon 2 Mädchen  und 4 Kerle! Samir ist mir ganz besonders ans Herz gewachsen – ihm sollte ich mit nach Deutschland nehmen. Aber ich hatte ja schon den Idriss. Für Samir hätte ich auch kein Visum bekommen.

Nun genießen wir erst einmal den grandiosen Ausblick auf den Hohen Atlas. Es ist hier ein überwältigender Blick über ein tolles Tal.

Es gibt hier auch ein Nomadenzelt. Darin treffen wir uns immer mit den Familienangehörigen. Morgen ist es wieder soweit. Wir und die Familie freuen uns darauf. Es gibt etwas zu essen und mein Samir schwingt dann (hoffentlich) bei Berber Hausmusikmit seiner Schwester wieder das Tanzbein.

Für unsere Gäste ist das ein unvergessliches Erlebnis.

Heute ist erst einmal etwas Ruhe angesagt. Wir treffen uns im Nomadenzelt und werten den Tag bei Wein und Bier aus.                                            

Wir wünschen eine geruhsame Nacht und morgen einen erlebnisreichen Tag

Idriss und Wolfgang

16.04.2018: noch Bilder
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15.04.2018: früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 25 Grad, abends sonnig 22 Grad +++ Souk Besuch und abends Lagerfeuer mit Harira Suppe

 Souk Besuch und abends Lagerfeuer mit Harira Suppe

Der bunte Souk von Zagora war eben wegen seiner Buntheit sehr bekannt und bei Touristen beliebt. Der Souk ist nun etwas außerhalb verlegt worden und man hat das Gefühl, dass ganz Zagora auf den Beinen ist, wenn er mittwochs und sonntags seine Tore öffnet.

Wir laufen auch dorthin, um zu sehen, was es dort alles gibt. Der Souk ist bunt wie eh und je. Meine Aufgabe ist es, die Zutaten für die abendliche Harira Suppe einzukaufen.

Nachdem ich alles eingekauft habe, wandern wir zurück nach Zagora und kehren in eine Gaststätte ein. Bei diesen Temperaturen schmeckt eine Erfrischung besonders gut.

Im Camp bereiten wir die Suppe vor. Damit ich nicht so viel darüber berichten muss, hier das Rezept:

Harira

Ramadan Suppe mit Dicken Bohnen und Linsen

Harira wird traditionell während des Fastenmonats Ramadan serviert. Jedes Jahr müssen gläubige Moslems im neunten Monat des Mondkalenders zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf jede Speise und jedes Getränk verzichten. Am Abend bricht man das Fasten dann mit einer Schale dampfender Harira, einer Hand voll Datteln du einer Schnecke aus Honiggebäck, „chebakiah“ genannt. Harira wird meist mit „teduoira“ angedickt, einer Mischung  aus Mehl, Reiswasser und Hefe.

Wir verwenden dazu lieber Pasta: zerdrückte Vermicelli oder winzige Pasta Sorten wie beispielweise Stellette oder Puntalette.

Für 8 Personen

2 EL natives Olivenöl extra

2 Zwiebeln, fein gewürfelt

900 g Lammschulter/Rindfleisch in 1 cm große Würfel geschnitten

8 Safranfäden, geröstet und zerdrückt

1 TL gemahlener Kurkuma

2 TL gemahlenen Ingwer/ wir nehmen frischen Ingwer

2,5 l Wasser

200 g kleine getrocknete Dicke Bohnen über Nacht eingeweicht und abgetropft

10 Tomaten (etwa 1,3, Kg), enthäutet, entkernt und grob gehackt

30 Stängel glatte Petersilie

15 Stängel frisches Koriandergrün

175 g getrocknete Linsen, verlesen, abgespült und abgetropft

1 TL schwarzer Pfeffer

1 TL gemahlenen Zimt

50 g zerdrückte Vernicelli oder eine besonders kleine Pasta Sorte

Salz

Gehacktes Koriandergrün zum Bestreuen

Zitronenschnitze zum Servieren

Das Öl in einen großen Suppentopf erhitzen und die Zwiebeln und das Fleisch bei Mittelhitze 4 – 5 Minuten anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Safran, Kurkuma, Ingwer und 2 l Wasser zufügen. Zum Kochen bringen, die Hitze herunterschalten und die Bohnen zufügen.

Die Suppe zugedeckt 1 – 1,5  Stunden köcheln lassen, bis die Bohnen fast weich sind.

Im Mixer oder der Küchenmaschine die Tomaten, Petersilie und das Koriandergrün grob hacken. Mit den Linsen, dem Pfeffer und dem Zimt zu den Bohnen geben. Zugedeckt och 30 – 40 Minuten köcheln lassen bis die Linsen weich sind.

Inzwischen die restlichen 0,5, l Wasser zum Kochen bringen und die Vermicelli oder andere Pasta in 6 – 8 Minuten garen. Abgießen und in die Suppe rühren. Mit Salz abschmecken. Noch einmal erhitzen du  auf die Suppenteller verteilen. Die Ramadan Suppe mit frischem Koriandergrün bestreuen, mit Zitronenschnitzen garnieren und sofort servieren.

Wir kochen die Suppe, immerhin ca. 20 l mit 25 Tomaten und 2,5 Kg Rindfleisch, über offenes Feuer.

Super Sache, denn nun geht „ der Fisch“ so richtig ab.“ und das Urteil lautet: super Sache.

Eine gute Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

15.04.2018: noch Bilder
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15.04.2018: noch Bilder
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15.04.2018: kleine Reparatur vor Ort!!!

15.04.2018: noch Bilder
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14.04.2018: früh sonnig 13 Grad, mittags sonnig 28 Grad, abends sonnig 23 Grad +++ Wir starten heute zu einer Wüstentour und fahren in das Draa Tal nach Zagora

Wir starten heute zu einer Wüstentour und fahren in das Draa Tal nach Zagora

9 Uhr starten wir zu einer schönen Wüstentour, die uns über Alnif, Tazzarine und N`Kob führt. Dann fahren wir in das Draa Tal mit dem größten Palmenhain Marokkos.

Im Draa Tal staunen wir über die vielen Palmen und die Lehmburgen der Bewohner. Eine Rast in einem schönen Café kommt da gerade recht.

Wir fahren in die Oase von Zagora in das schön gelegene Camp und starten sofort zum Frisör und zum Schneider.

Eine schöne Oasennacht wünschen

Idriss und Wolfgang

14.04.2018: noch Bilder
14.04.2018: noch Bilder

14.04.2018: noch Bilder

13.04.2018: früh sonnig 5 Grad, mittags sonnig 2 Grad, abends sonnig 11 Grad +++ Jeep Tour in die Todra- und Dades Schlucht – wir besuchen Berg Nomaden

Jeep Tour in die Todra- und Dades Schlucht – wir besuchen Berg Nomaden

Ein zweifellos interessanter Tag steht sonnig vor uns. Unsere heutige Tour soll uns anfänglich in die Todra- und später in die Dades Schlucht führen. Als Höhepunkt ist der Besuch „unserer“ Bergnomaden Familie in deren Höhle vorgesehen. Wir haben alle fleißig Obst- und Gemüse gekauft, was wir dort oben verschenken möchten.

Die Rundtour führt uns in die Welt des Hohen Atlasgebirges hinein, nicht auf glatten Straßen, sondern in einem mit Steinen übersäten Flussbett, indem unser Fahrer stets einen Weg suchen muss. Regnet es, sammelt sich blitzschnell das Wasser aus tausenden Zuflüssen und der Hauptfluss schwillt in Sekundenschnelle an und zerstört, was ihm in den Weg kommt. 

Wir starten hinein in die gewaltige Todraschlucht mit ihren bis zu 300m hohen Felswänden. Es gibt hier bei Tamtattouchte einige Camps in herrlicher Lage, die aber stets durch die Unwegsamkeit schlecht erreichbar sind. In Tamtattouchte stoppen wir den Jeep und unternehmen einen interessanten Spaziergang, der stets von lustigen Kindern begleitet wird.

Hier in der Gebirgswelt wohnen sie – die Nomaden. Sie ziehen sich von der Zivilisation zurück. Wollen in Ruhe und in gewohnter Umgebung ihr einfaches Leben. Das wollen wir ja heute kennen lernen. Und eine Überraschung steht an, wir wollen der Familie das  Video vorführen, was Martina, Alfred, Idriss und ich vor einiger Zeit mit Ihnen gemacht haben.

Weiter geht es in die Schlucht hinein.

Gleich am Anfang der Piste wohnt unsere Nomadenfamilie. Wir laufen zu Ihnen hinauf in die Höhle, die Ihnen als Wohnung dient. Wir zeigen das Video und sie freuen sich darüber.

Hoch hinauf führt uns der Weg mit gewaltigen Tälern und Höhen. Hier in dieser herrlichen Bergwelt wohnen unsere Nomaden. Nicht nur sie. Fährt man diese Piste weiter kommt man in die Welt der Nomaden.

Als wir um die letzte Kurve fahren, sehen wir sie schon in ihrem Berg herumlaufen. Sie winken uns zu.

Wir kenne diese Leute seit langer Zeit, besuchen sie regelmäßig und bringen ganz praktische Geschenke mit: Gemüse und Obst, das haben diese Leute kaum zur Verfügung. Angebaut, kann es nicht werden und zum Kauf fehlt oft das Geld.

Hoch ins Gebirge auf schmalen Wegen führt uns der Weg. Es wird deutlich kälter und stürmig. Gewaltige Canons zeigen sich da unten. In der Bergwelt gibt es sensationelle Ausblicke, die wir versuchen für Sie im Bild festzuhalten. Einige zeigen wir heute in unserer Fotogalerie.

Wir gehen in einer Gaststätte noch essen und fahren dann zu unserem Camp zurück.

Wir wünschen einen geruhsame Nacht.

Idriss und Wolfgang

13.04.2018: noch Bilder
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12.04.2018: rüh sonnig12 Grad, mittags sonnig 24 Grad, abends sonnig 19 Grad +++ Wir fahren in die Todraschlucht.

Wir fahren in die Todraschlucht

Wir nehmen Abschied von der  Sandwüste in Merzouga und fahren nach Tinerhir zur Todraschlucht. Vorher besuchen wir den größten Teppichhandel hier im Süden Marokkos und den orientalischen Souk in Rissani. Es ist ein besonderes Erlebnis, mitten im Gewühl der Leute zu sein. Die bunten Farben, die Lautsprecheransagen, es ist sowieso unbeschreiblich.

In Tinejdat machen wir unsere Mittagspause, gehen etwas einkaufen und anschließend zu einem Imbiss um etwas zu essen.

Wir haben für die Bergnomaden, die wir morgen während unserer Jeep Tour besuchen möchten, Gemüse und Obst gekauft.

Da oben, wo diese Menschen wohnen, gibt es solche Sachen nicht. In die weit entfernten Orte kommen die Nomaden nicht.

Als wir in Richtung des Hohen Atlasgebirges kommen, gibt es schönes Fotowetter.

Wir fahren in die Todraschlucht und eine wenig weiter. Hier in der Schlucht leben zurückgezogen Nomaden, Bergnomaden.

Eine Familie winken wir zu. Sie wohnt weit oben im Felsen. Morgen wollen wir ja „unsere“ Bergnomaden besuchen. Eine Jeep Tour steht morgen an.

Anschließend eilen wir  zu unserem Camp und erbringen einen verdienten ruhigen Abend.

Wir wünschen eine erholsame Nacht und morgen einen guten Start zur Jeep Tour in den Hohen Atlas

Idriss und Wolfgang

12.04.2018: noch Bilder
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12.04.2018: noch Bilder

12.04.2018: noch Bilder
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11.04.2018: früh sonnig 1 5 Grad, mittags sonnig 26 Grad, abends Sandsturm 23 Grad +++ Fossilien, die Rakete vom Film „Der kleine Prinz“, Nomaden in der Sahara, Algerische Grenze, Wüste pur mit Kamelen und die Nachfahren der Sklaven aus dem Sudan machen Musik

Fossilien, die Rakete vom Film „Der kleine Prinz“, Nomaden in der Sahara, Algerische Grenze, Wüste pur mit Kamelen und die Nachfahren der Sklaven aus dem Sudan machen Musik

Der Jeep brummt schon, einsteigen und ab geht es hinaus in die Wüste um Merzouga. Alles interessant und erlebnisreich. Die Rakete aus dem Film „Der kleine Prinz“ besichtigen wir zuerst. „Der kleine Prinz“ eine populärer Erzählung von 1942 - die in über 250 Sprachen übersetzt und weltweit über 145 Millionen Mal verkauft wurde und deren Film hier in Marokko gedreht wurde ist ein Anlaufpunkt, wenn man die Sandwüste hier in Merzouga berührt.

Heute haben wir 3 Jeeps geordert, einer wird von Moubarak gefahren. Wir kennen uns schon viele Jahre und er kennt die Sahara wie seine Westentasche. Er ist ein Draufgänger, fährt kühn in den Sand, hoch und runter – ohne stecken zu bleiben!!

Weiter führt uns die Fahrt quer durch den Sand der Sahara, vorbei an Aubergen und Oasen, an kleinen unscheinbaren Behausungen der ehemaligen Nomaden, die hier im Sand ihr Leben verbrachten. Heute sind sie in feste Lehmbauden gezogen. Auch das werden wir auf dieser Tour noch kennen lernen.

Weite führt uns durch ein Flussbett, dass 40 Jahre kein Wasser gesehen hat und die vor einigen Jahren zu einer Katastrophe der besonderen Art führte. Von Algerien herüber kam durch ein dortiges Unwetter ein mächtiger Fluss, der sich seine Bahn in seinem Flussbett suchte, das keine kannte.

Weiter geht die Fahrt durch Sandberge bis nahe an die algerische Grenze und fürwahr – es gibt doch dort noch ein Dorf mit einem Palmenhain.

Und als wir an die Fossilienfelsen herankommen, werden wir von ein paar Kindern mit ihren Müttern begrüßt. Sie bieten ihre Arbeiten uns an. Von was können die Leute hier wohl noch leben?

Nun fahren wir zu den Wüsten Nomaden. Dort wollen wir eine Rast in deren Nomadenzelt einlegen.

Eigentlich gibt es sie nicht mehr – die Nomaden hier in der Sandwüste. Haben sie sich doch feste Unterkünfte geschaffen. Aber, siehe da, die Familie lebt wahrscheinlich echt noch dort. Zwar haben sie eine feste Lehmbehausung gebaut, aber das Zelt und die Nebengebäude deuten auf eine Echtheit der Szenerie hin.

Ich bin erstaunt und für unsere Mitfahrer ist das natürlich ein großes Erlebnis. Wir sitzen in deren Nomadenzelt.

Fotos haben wir genügend geschossen, sodass Sie liebe Leser und Leserinnen, auch genau sehen können, wie das Nomadenleben so abgeht!

Weiter geht es zur Bleimine, die die Franzosen betrieben und die nun noch von wenigen Enthusiasten betrieben wird.

Schließlich besuchen wir noch „unsere“ Musikgruppe. Die Männer sind Nachfahren ehemaliger Sklaven aus dem Sudan und machen tolle bodenständige Musik. Siehe da, ein Nachwuchs - Küstler ist vorhanden, ein Junge von vielleicht 13 Jahren gibt sich sichtbar große Mühe.

Diese Musikgruppe ist auch Bestandteil unserer Weihnachtsfeier, die wir hier in der Nähe im Wüstenhotel namens „Tombouktou“ verbringen.

Vielleicht haben Sie Zeit und Lust mit uns hier Weihnachten und Silvester zu verbringen. Am 8.12. geht es los und enden tut sie am 4.1. des nächsten Jahres.

Noch einige Kilometer Jeepfahrt und wir sind nun wieder im Camp angekommen.

Nun wünschen wir allen einen geruhsamen Abend und eine ruhige Wüstennacht.

Morgen fahren wir in die gigantische Todraschlucht – also wieder einmal ein schönes Kontrastprogramm, was auf uns wartet. Zuvor wollen wir auch einen besonderen Teppichhandel und den orientalischsten aller Souks in Marokko besuchen.

Bleiben Sie uns treu.

Gute Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

11.04.2018: noch Bilder

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10.04.2018: früh sonnig 10 Grad, mittags sonnig 26 Grad, abends sonnig 19 Grad +++ Werner hat Geburtstag - Wandern tut gut, eine Quadtour wird geordert abends gibt es einen Kamelritt

Werner hat Geburtstag -  Wandern tut gut, eine Quadtour wird geordert abends gibt es einen Kamelritt

9.30. Uhr starten wir in Richtung der Wasserstelle des Dorfes Hassi Labied. Hier holen die Menschen ihr Trinkwasser für den täglichen Gebrauch.

Wasser aus den Läden, so wie wir es kennen, können sich die meisten Leute hier im Süden nicht leisten.

Mit vielen Behältern kommen sie mit einem Wägelchen an und füllen die Flaschen über ein Sieb.

Gleich daneben befindet sich die örtliche und lebenswichtige Oase des Ortes. Hier wachsen die Früchte für den Lebensunterhalt der Menschen.

Was dann übrig bleibt, verkaufen die Leute auf dem Souk in Rissani.

Die Oase ist picobello sauber, jedes Hölzchen wird für den Ofen zum Backen von Brot benötigt.

Wir wandern nun auf der sehenswerten Sandwüste in die Richtung der Auberge „Mohayout“.

Hier findet man Ruhe und Entspannung. Wir erholen uns am Pool.

Wir besuchen noch unseren „Wunderladen“ der so viele Möglichkeiten im Angebot hat, dass er diesen Namen wahrlich verdient hat.

Wüstenkleidung ist hier dessen Spezialität.

Da es heute Abend auf die Kamele geht, ist das ein Anlass für ordnungsgemäße Kleidung zu sorgen. Chech und Dschellaba ist die typische Kleidung der Leute hier in der Wüste. Der Chech gegen Sonne und Sand, die Dschellaba gegen Hitze und Sandsturm.

Das Wasser ist hier knapp und deshalb hapert es mit den regelmäßigen Duschen.

Unser Geburtstagskind lädt zu einem Kaffetrinken ein.

Kurzerhand beschließen wir uns zu einer Quadtour zu einer Oase im Erg Chebbi.

Das ist eine geführte Tour quer durch die Sanddünen Welt bei Merzouga.

18 Uhrliegen unsere Kamele schon längst bereit zum Marsch zur Erg Chebbi. Hinauf in die Dünenwelt soll es gehen und wir wollen den Sonnenuntergang beobachten.

Eine spektakuläre Geschichte ist es allemal – für Foto Fricks eine Herausforderung.

Wir wünschen allen einen schönen Abend und eine ruhige Wüstennacht

Idriss und Wolfgang

10.04.2018: Das ist eine männliche Blüte einer Palme, die selten zu sehen ist!
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09.04.2018: früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 17 Grad, abends sonnig 22 Grad +++ Wir fahren in die ersehnte Sandwüste, riskieren einen Blick in das herrliche ZIZ Tal, bestaunen den artesischen Brunnen bei Erfoud, sehen erste Faschinen, schauen im Nobel Hotel „XALUCA“ vorbei, besuchen die Fossilienfabrikation in Erfoud und füllen unsere Vorräte im Souk Rissani auf

Wir fahren in die ersehnte Sandwüste, riskieren einen Blick in das herrliche ZIZ Tal, bestaunen den artesischen Brunnen bei Erfoud, sehen erste Faschinen,  schauen im Nobel Hotel „XALUCA“ vorbei, besuchen die Fossilienfabrikation in Erfoud und füllen unsere Vorräte im Souk Rissani auf

Schon 8 Uhr fahren wir heute los: „volles Ballett“ wie wir Sachsen so sagen und meinen, dass es viel zu sehen gibt.

Fürwahr.

Es steht eine der Traumstrecken an: zur Sandwüste bei Sonnenschein von Merzouga an – blauer Himmel, eine Wüste die ziemlich schwarz wird (Wüstenlack!) – und der Sand mit herrlichen Farbspielen.

Wir verlassen den Camp von Idriss und besuchen den Artesischen Brunnen bei Erfoud, den ehemals Amerikaner gebohrt haben und der mineralisiertes Wasser gen Himmel schleudert. Heute schleudert heute nichts. Wir müssen wieder warten, bis der Brunnen wieder repariert ist.

Nun fahren wir nur wenige Kilometer zu „unserem“ Wüstenhotel „XALUCA“ in dem wir in den großen Touren übernachten und in der Weihnachts Tour Silvester feiern.

„XALUCA“ ist der Innbegriff von orientalischen Flair. Das wollen wir nicht nur sehen, sondern auch schmecken. Wir besichtigen die schönen orientalischen Zimmer und speisen mit herrlichen Blick im Innenhof des Hotels.

Dann ist es fast so weit, wir fahren nach Rissani bestaunen das schönste Stadttor Marokkos und besuchen kurz den Souk um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen, den Souk, wollen wir am kommenden Donnerstag besuchen.

Rissani ist der orientalischste Ort Marokkos ist einzigartig, weil mittelalterlich.

Schon heute wuselt es in allen Straßen und für europäisierte Kraftfahrer dürfte das schon ein Erstaunen hervorrufen.

Überall gibt es ungewohntes zu besehen, dann noch das Lenkrad festhalten und ohne Karambolage durch das Gewühl.

Bald haben wir die neue Straße hinaus in die Sandwüste erreicht. Diese Straße gab es früher nicht. Merzouga war von Erfoud nur mit Allradfahrzeugen zu erreichen.

Diese Straße brachte Leben und etwas Wohlstand an den Sand, Aubergen und Hotels entstanden – wie eine Perlenschnur angereiht.

Heute ist es wohl neben Agadir der meist besuchte Ort in Marokko. Nicht umsonst, denn es ist schon eine Show, was da abgeht:

Blauer Himmel, der Wüstensand färbt sich schwarz und der  orangefarbene Sand des Erg Chebbi. Seit Jahren kenne ich diese Naturschauspiele, aber es ist für mich immer wieder aufregend, dorthin zu fahren – eben eine völlig andere Welt. Und ich liebe diesen Menschenschlag hier – besonders die Kinder und jungen Leute.

Ich fahre bedächtig, langsam, genieße jeden Wüstenmeter und hoffe, meine Mitfahrer spüren auch das Wüstenfeeling, was uns Fans hier packt. Dann runter vom Asphalt und ein paar Meter Sand und schon sind wir im beliebtesten Camp hier an den Dünen gelandet. Seit 1999 komme ich hier regelmäßig her. Wir kennen uns wie eine Familie und das hat für unsere Mitfahrer unschätzbare Vorteile.

Wir sind fast alleine auf dem Camp für uns toll, für die Leute hier schlecht. Keine Einnahmen. Unsere heimatlichen Medien tragen da zu einem Scherflein bei. Sollten sie  nicht lieber auffordern nach Marokko zu reisen und dadurch denen helfen, die hier in ihrem Land etwas aufbauen, hier bleiben und nicht aus Verzweiflung zu Wirtschaftsflüchtlingen werden???

Wir richten uns ein und schauen schon mal neugierig um die Ecke. Die Sandwüste liegt mit ihrer entwaffnenden Schönheit vor uns. Palmen, Dromedare, Oasen und die Menschen.

Herzlich willkommen ruft sie uns zu und lädt uns zu vielen Abenteuern ein.

Da wir leider unser geliebtes Imilchil nicht mehr anfahren, haben wir einen zusätzlichen Wüstentag hier bei „Brahim“ eingebaut. Brahim ist so etwas wie der Chef des Camps. Ein Familienbetrieb mit seinen Brüdern, die morgendlich regelmäßig ein frisches Brot liefern und für Ordnung und Disziplin im Camp sorgen.

Wir wünschen eine erste ruhige Wüstennacht

Idriss und Wolfgang

09.04.2018: noch Bilder

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08.04.2018: früh sonnig 10Grad, mittags sonnig 21 Grad, abends sonnig 19 Grad +++ Berber Kochkurs „wir kochen eine Tagine“ bei Idriss Familie, wir besichtigen die Schule, die Moschee, den Friedhof, die Foggaras und die lebenswichtige Oase des Dorfes.

Berber Kochkurs „wir kochen eine Tagine“ bei Idriss Familie, wir besichtigen die Schule, die Moschee, den Friedhof, die Foggaras und die lebenswichtige Oase des Dorfes.

Marokko ist das Land der Sonne, zieht jährlich ca. 10 Millionen Touristen deswegen in ihren Bann.

Heute scheint sie wieder und das ist ein guter Start für unseren interessanten Tag hier in Ait Ouarzag.

Übrigens bedeutet das Wörtchen „Ait“ so viel wie „die Leute von“…. Also hier, die Leute von Ait Ouarzag.

Das Dorf, das ich im Jahr 2004 kennenlernte,  ist typisch für Südmarokko. Die Lehmburgen der Einwohner liegen in einer mit Gebirgen umgebenen Hochebene von ca. 1.200 m Höhe. Hier wohnen Berber, die von der nahen Oase und Viehzucht leben. Nomadenland wird die Gegend hier genannt. Hier leben viele Nomaden, die jährlich im Sommermonat August ein großes Fest veranstalten.

Die Rallye Dakar ging hier durchs Dorf. Unheil hat diese für die Bevölkerung gebracht. Mussten doch die Kinder tagelang in der Kasbah bleiben, weil man nie wusste, wann die rasende Meute durchs Dorf schoss. Mit Steinen, der Waffe des kleinen Mannes in Marokko, hat man diese Rallye in Marokko zum Stoppen gebracht.

Wir haben heute, wie immer bei Dr. Ammon Tours, ein „volles Programm“, das wir folgt aussieht:

Früh morgens eilen wir zur Kasbah der Familie Ferdou. „Bewaffnet“ mit den Zutaten für die Tagine, die wir heute kochen möchten. unser Berber Kochkurs soll heute starten.

Wir haben alle fleißig das Gemüse und das Fleisch geschnitten. Die Tagine ist vorbereitet.

Los geht es! Die Schwester von Idriss zeigt, wie so eine traditionelle Berber Tagine bereitet wird.

Jetzt, Köche und Köchinnen aufpassen:

Unten zuerst fein geschnittene Zwiebeln hinein, die dienen dazu, Wasser abzugeben, damit nichts anbrennt, dann Tomatenscheiben darauf. Anschließend kommen die Rindfleischstücke.

Anschließend wird das verschiedene Gemüse turmmäßig aufgeschichtet, damit der kegelförmige Deckel darauf passt.

Jetzt kommt das marokkanische Gewürz drauf, das wichtig für den Geschmack ist. Und wichtig für Köche, die das Gericht nun mal nachkochen möchten: Bitte Rindfleisch mit Knochen und etwas Fett verwenden!

Nun muss die Tagine ca. 2- 3 Stunden vor sich hin köcheln. Ab und zu etwas Wasser nachgiessen.

Idriss hat extra für diesen Kochkurs für seine Familie eine Erleichterung organisiert: ein 10 flammiger selbst gebauter Gasherd, auf denen dann 10 Taginen gleichzeitig köcheln können.

In der Zwischenzeit starten wir unsere Besichtigungen.

Wir besichtigen die Schule, die Moschee und den Friedhof. Die Fogaras und die Oase bestaunen wir zuletzt.

Die Fogaras des Dorfes ist ein von der Dorfbevölkerung selbst gebautes unterirdisches Wassersystem, das das Herzstück des Dorfes ist. Ca. 4m tief ist die Leitung in der Erde. Dort fließt das Wasser aus dem Gebirge in die Lebensader des Dorfes: die Oase.

Die während der französischen Besatzung gebaute große Kasbah gibt es kaum noch. Der Zahn der Zeit hat den gewaltigen Lehmbau zerstört. Hier lebte die Dorfbevölkerung während dieser Zeit zusammen, schützte sich gegen französische Willkür. Ein Held der Bevölkerung, dessen Namen die hiesige Schule trägt, hat damals den Chef der hiesigen Franzosen in eine Höhle gelockt und erschossen.

Nach der Wanderung lassen wir uns die Tagine schmecken und gehen anschließend zu unseren Autos.

Gegen 16 starten wir unseren Esels Ritt hinaus in die „Fluss Welt“ Ait Ouarzags.

Auf geht es quer Feld ein. Die Landschaften sind vom Wasser geformt, das hier reichlich von den Bergen  kommt.

Die Flüsse, Queds genannt,  schwellen durch den Regen an. Zu tausenden lauern sie in Marokkos Süden trockenlos herum. Aber wehe es regnet, dann erfüllen Sie ihre zerstörerische Funktion. Bringen plötzlich gewaltige Wassermassen und Geröll herbei, die quer über die Straßen geführt werden.

Ca. 30 Zentimeter hohe Betonpfeiler zeigen dann den Fahrern an, wenn der Qued passiert werden kann. Doch aufpassen! Das Wasser spült tiefe Löcher in die Straße und transportiert viel Geröll von den Bergen mit auf die Straßen.

Nach dem lustigen Eselsritt genießen wir die Ruhe hier auf Idriss Camp.

Morgen fahren wir in die lang ersehnte Sandwüste – nach Merzouga.

Eine geruhsame Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

08.04.2018: noch Bilder

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07.04.2018: früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig – stürmig vom Hohen Atlas (!) 16 Grad (!), abends sonnig 16 Grad +++ Wir besuchen die Familie Ferdou unseres marokkanischen Führers in Ait Ouarzag

Wir besuchen die Familie Ferdou unseres marokkanischen Führers in Ait Ouarzag

Die Sonne strahlt und wir starten in Richtung Ait Ouarzag. Das typisch marokkanische Dorf liegt im Verborgenen. Kaum ein Tourist findet den Weg dorthin. Obwohl das Dorf einen unwiderstehlichen Reiz für Touristen hätte. Liegt es doch inmitten einer schönen Bergwelt auf einem Plateau. Das Klima ist kontinental und wird sowohl von der heißen Wüste als auch vom Hohen Atlasgebirge beeinflusst. Heiße Luft von der Sahara wechselt sich ab von der kalten Luft aus dem Atlasgebirge.

Der Weg führt uns vorerst auf breiter Straße durch Wüstenlandschaften, die schon durch den Saharasand gezeichnet werden. Der Sand weht von dem Erg Chebbi herüber. Dann müssen wir nach links und durchfahren eine grandiose Berglandschaft mit tollen Palmen Oasen. Uralte Dörfer, wie aus dem Mittelalter durchfahren wir. Viele Queds durchfahren wir. Diese wasserlosen Flüsse können sich in Windeseile zu reisenden Strömen verwandeln

Das ganze Gebiet wird Nomadenland genannt, da sich hier viele Nomaden angesiedelt haben. Die Nomaden leben in der Bergwelt, weit ab von der Zivilisation, also für uns unsichtbar. Um Sie zu besuchen benötigt man Allradfahrzeuge.

Wir treffen an der Kasbah unserer Gastfamilie ein. Die Kinder des Dorfes sind genau so aufgeregt, wie die Erwachsenen.

Erinnerungen werden bei mir wach, wie ich damals den Idriss kennen gelernt habe und ihn dann auch noch nach Deutschland „entführt“ habe.

Wenn Sie über diese interessante Begegnung mehr erfahren möchten, dann können Sie hier  weiterlesen

Idriss ist wieder mal der Held des Tages, was hat er nicht alles für uns ohne viel Aufhebens organisiert. Es klappt alles wie am Schnürchen. Das größte Kunststück ist ein in Rissani gefertigter Gasherd mit sage und schreibe 10 (!) Flammen! Extra für die Kochlehrgänge besorgt. TÜV benötigen wir in Marokko für das tolle Stück nicht.

Wir werden zum Tee- und Kaffee trinken eingeladen. Die Schwester von Idriss hat wieder mal Gebäck gebacken. Wir kosten auch von dem Kaffee Arabica. Dieser wird ca. 30 Minuten gekocht und mit Zimt und Pfeffer gewürzt.

Da es heute ein marokkanisches Essen geben wird, wird auch Kus Kus zubereitet.

Der Kus Kus wird mit Öl und etwas Wasser angemacht. In der Zwischenzeit wird der Kus Kus Topf aufs Feuer gestellt. Unten befindet sich Gemüse das gekocht wird und ein Beutelchen mit Rosinen die mit gedämpft werden. Der Kus Kus kommt in die obere Etage des Topfes wird vom Dampf des Gemüsesudes durchzogen. Später wird der Kus Kus gewürzt. Die Prozedur dauert ca. 2 – 3 Stunden. Die Damen des Hauses haben nicht nur Spaß bei der Zubereitung, sondern auch viel Zeit.

Ein passendes Sprichwort besagt, dass die „Europäer die Uhren und die Marokkaner die Zeit haben“.

Mit einfachen Mitteln wird hier gearbeitet. Die Einrichtungen der Kasbah entsprechen dem Geldbeutel der Leute. Meistens sind es spartanische Einrichtungen, es gibt aber auch erstaunliche Innenhöfe mit viel Luxus. Die arabische Art diesen zu verbergen dienen die hohen Lehmmauern, die das Gebäude umgeben und die Türkonstruktionen, die den Blick ins Innere nie zulassen.

19 Uhr marschieren wir los, um das marokkanisches Essen zu probieren.

Als Vorspeise gibt es Kus Kus mit Huhn und als Hauptgericht Lamm- oder Rindfleisch mit Brot und die Nachspeise besteht aus Obst.

Schmeckt gut ist die allgemeine Meinung und zufrieden laufen wir in unsere „Hotels“.

Eine geruhsame Wüstenacht ohne Angst vor dem morgigen „Esel reiten“ wünschen

Idriss und Wolfgang

07.04.2018: noch Bilder

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06.04.2018: früh sonnig 7 Grad, mittags sonnig 24 Grad, abends sonnig 10 Grad +++ Meski – die umstrittene Traumoase - Wir besichtigen die Umgebung von Meski, lauschen der Sahara Musik und besuchen die Familie El Hasnaoui in ihrer Kasbah

Meski – die umstrittene Traumoase  - Wir besichtigen die Umgebung von Meski, lauschen der Sahara Musik und besuchen die Familie El Hasnaoui in ihrer Kasbah

Meski war einmal der Treffpunkt der Welt. Hier trafen sich wohl alle Marokko Fahrer, war sie doch die erste Oase auf dem Vormarsch nach dem Süden Marokkos.

Unerwartet geht es sturzartig in eine Palmenwelt der Superlative, das einzige Freibad Südmarokkos, eine Gaststätte mit Terrasse und traumhaften Blick. Was will man mehr!

Heute fährt wohl kaum noch jemand hierher. Warum wohl?

Nun in kurzen Worten: Die ansässigen aufdringlichen Händler im Verein mit den schmeißen haften Kindern des Ortes haben dafür gesorgt, dass man fast alle Touristen von hier verjagt hat.

Aber es gibt auch schöne Erlebnisse und Verbindungen, die Dr. Ammon Tours von hier nicht verjagen kann:

„Unsere 1. Marokkanische Familie“ die wir gern mit unseren Gästen besuchen, die wunderschöne Wanderung zur alten Kasbah des Ortes Meski und durch die urwaldähnliche kühle Oase und unsere Musiker, die original Sahara Musik spielen.

Hier traf ich 1999 auf meinen ersten marokkanischen Bürger, den Radouan, damals als Kind zeigte er mir die Felder der Familie und die Kasbah seiner Eltern. Das war ein großes Erlebnis für mich. Fortan besuchten wir diese nette Familie, die unseren unzähligen Gästen erste Einblicke ins Kasbah Leben gestattete.

Und heute ist es wieder so weit.

Heute schlafen wir aus und beginnen unsere Wanderung erst 10.00 Uhr. Wir wandern zur alten Kasbah von Meski und sehen die ersten südmarokkanischen Grabstellen.

Der Blick in das Ziz Tal biete Fotomotive und wir wandern auf einer Wüstenebene entlang.

Nach einer kleinen Pause wandern wir durch die schöne Oase von Meski. Hier gibt es sogar Wasserquellen, die durch die Oase fließen. Anschliessend besuchen wir die Musikgruppe.

Wir  lauschen der Sahara Musik von Mouloud und seiner Gruppe und abends marschieren wir zur Familie El Hasnaoui, also, Radouans Familie.

Nun wolten wir unsere Luftballon Spiele mit den Kindern der Familie machen, aber keine Kinder sind da.

Morgen wird es spannend - wir fahren zu Idriss Familie.

Bleiben Sie uns treu!

Eine ruhige Oasen Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

06.04.2018: noch Bilder

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06.04.2018: Schädlingsbekämpfung - Diesel über die Palme, anbrennen!

06.04.2018: noch Bilder

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05.04.2018: früh sonnig 15 Grad, mittags durch Sandsturm ist die Sonne verdeckt 32 Grad, abends sonnig 22 Grad +++ Auf geht es ins nomadische Rich und schließlich in die Oasenwelt des Tafilalt - eine Tour der Gegensätze

Auf geht es ins nomadische Rich und schließlich in die Oasenwelt des Tafilalt - eine Tour der Gegensätze

Eine der vielen interessanten Strecken unserer 31 Tage Tour steht an: von Midelt im Hochgebirge ins Oasenland der Sahara. Zwei Welten begegnen uns bei aufmerksamer Betrachtungsweise.

Die im kalten Hochgebirge lebenden Berber und die in der Hitze der Sahara lebenden Berber in der Oasenwelt des Tafilalt, so nennt sich die Gegend um Erfouds Dattelwelt.

Die Strecken in das Gebirge oder aus ihm heraus zeichnen sich dadurch aus, sie sind nie sehr steil, sondern es fällt oder steigt hier stetig.

Wir rollen durch grandiose Landschaften bei schlechten Fotowetter. Ein gigantischer Sandsturm in der Ferne hat mit dem Staub die Sonne verdeckt.

 Wir passieren kleine Orte und landen schließlich wohlerhalten in Rich an.

Wir müssen heute die Zutaten und die Tagine für den Kochkurs kaufen. Der Berber Kochkurs findet bei unserem Idriss statt. Die Schwester ist die Kochlehrerin. Es soll eine Rindfleischtagine mit Gemüse gekocht werden.

 

Noch etwas Brot kaufen und ab geht es in Richtung Meski. Auf dieser Strecke überwinden wir das letzte, die kalte Luft abweisende Gebirge. Wir fahren durch den Legionärstunnel und sausen hinab in das grandiose ZIZ Tal. Unter 1000 m Höhenlagen gedeihen die sehnsüchtig erwarteten Palmen. Plötzlich sind sie da.

Auch erste Oasen und wunderschöne Lehmburgen der Bewohner tauchen auf.

Wieder eine andere Welt nehmen wir in Beschlag.

Wir passieren das moderne Errachidia, die reichste der südlichen Provinzstädte Marokkos. Dann fahrne wir eine kurze Wüstenstrecke bis hinab in das erste wunderschöne Oasencamp: die Blaue Quelle oder Meski.

Wir stellen unsere Autos auf, richten uns ein und genießen den ersten Abend bei Wein und Bier mit anregenden Gesprächen im grandiosen Süden des Landes.

Eine geruhsame Nacht in der 1. Palmenoase wünschen

Idriss und Wolfgang

05.04.2018: noch Bilder

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04.04.2018: früh sonnig 16 Grad, mittags sonnig 24 Grad, abends sonnig 20 Grad +++ Wir nähern uns langsam dem grandiosen Süden – wir fahren nach Midelt

Wir nähern uns langsam dem grandiosen Süden – wir fahren nach Midelt

Marokkos Schätze liegen im Süden verborgen. Nicht Agadir und auch nicht Casablanca sind die Renner, wenn es um die Landschaften  und die südmarokkanische Kultur geht.

Zeida öffnet uns schon mal das Tor zum Süden. Dort spürt man ihn – „Gewusel“, rauchende Grills und das Leben findet ausschließlich auf der Straße statt.

Zunächst müssen wir den mittleren Atlas queren. Hoch in die Zedernwälder bei Azrou führt uns der Weg  zu den Berber Affen, die heute nicht so leicht zu finden waren. Durst hatten die, da die Leute nur füttern aber das TRinnken vergessen.

Erträgliche Höhen von ca. 2.100 m überwinden wir. Einen schönen großen Platz inmitten einer Gebirgswelt nutzen wir zur Mittagspause.

Dann brausen wir noch ca. 15 Km bis zum Camp.

Heut sind wir zeitig da und es tritt mal „individuelle Ruhe“ ein.

Da es hier im Camp eine tolle Gaststätte gibt, treffen wir uns um 19 Uhr zu einem gemeinsamen Nachtessen.

Wir wünschen eine gute Nacht am Fuße des hohen Atlasgebirges auf ca. 1.500m Höhe.

Morgen wird es spannend, bleiben Sie uns treu!

Idriss und  Wolfgang

04.04.2018: noch Bilder

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03.04.2018: früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 18 Grad +++ FES – gelebtes Mittelalter

FES – gelebtes Mittelalter

Heute tauchen unsere Gäste ins Mittelalter ein – so ca. 12. Bis 13. Jahrhundert. Keine Show!

Dank des UNESCO Schutzes wurde das mittelalterliche Treiben von FES Medina erhalten. Wollten doch Gierige nach Reichtum und Macht nicht nur die Bewohner und ihr Treiben platt machen.

Einmalig in der Welt ist es und ein Erlebnis der besonderen Art ist nun für die Menschheit erhalten geblieben.

Doch ehe dieser Leckerbissen erobert wird, schauen Sie sich mit unseren deutsch sprechenden Führer den Königspalast von außen an. 7 Tore am Eingang, für jeden Tag gibt es eins, sehen wir und erfahren, dass es der größte aller Paläste der Königsfamilie ist.

Ein Flugzeug kann darin landen und ca. 500 Menschen wohnen darin.

Die Frau des Königs, eine Ingenieurin (!) aus FES und ihr M6, so wird der beim Volk beliebte König genannt, haben Grenzen gebrochen.

Erstmalig zeigt sich eine Frau des Königshaues der Öffentlichkeit, tut Gutes für die alleinstehenden Frauen. Die Beamtengehälter wurden verdoppelt und die Polygamie abgeschafft. Die Frauen können sich scheiden lassen und das Land öffnet sich nach Europa. Ein Spruch der Königsfamilie über Marokko: „ Wir habe die Wurzeln in Marokko – die Blätter des Baumes aber streben nach Europa“.

Touristen sind herzlich willkommen, 12 Millionen jährlich werden angepeilt – ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Überall im Landes ist diese Herzlichkeit für uns Ausländer allgegenwärtig –„Herzlich willkommen in Marokko“ so der heäufih gesprochene Spruch verbunden mit einem Handschlag von Jung und Alt. Das Wichtigste aber ist der Schulterschluss mit den bisher unterdrückten Berbern, den Ureinwohnern Marokkos, die vor allem im Atlasgebirge wohnen. Das geschah in Imilchil durch M6 selbst in der Hochburg der Berber. Seit dem ist die bis dato unterdrückte Sprache und Schrift der Berber ein Pflichtfach in der 6-klassigen kostenlosen Schgulpflicht aller marokkanischen Kinder.

Mit einem Minibus eilen unsere Gäste in die Altstadt von FES, besichtigen das Judenviertel, einen Aussichtspunkt der uns die 1.7 Millionen Einwohner zählende Stadt von oben zeigt.

Die einmalige Keramikfabrikation von FES ist weltbekannt und wird von uns besichtigt. Die Fertigung der Mosaiken versetzt uns in Staunen.

Anschließend durchwandern sie die Labyrinthe der Medina. 56 Km lang sollen sie sein. Auch die schmalste Gasse wird durchquert.

Da diese zu schildern nicht möglich ist, kommt nun der Hinweis, einmal mit Der. Ammon Tours auf eine Marokko Tour zu gehen und dann diese einmalige Stadt selbst in Augenschein zu nehmen.

Abschliessend  steigen wir in unseren Minibus und fahren noch zu einem Laden um uns mit marokkanischen Wein und anderen Dingen zu versorgen.

Wenig bekannt ist es, dass Marokkos Weinproduktion größer ist als jede Fabrikation in Europa.

In unserer 45 Tage Tour in Marokko besuchen wir die größte Weinproduktion Marokkos in Meknès.

Spät und zufrieden kommen unsere Gäste und wir im Camp an und nicht lange dauert es und wir liegen alle in der „Falle“.

Deshalb wünscht Idriss und Wolfgang eine erholsame Nacht.

03.04.2018: noch Bilder
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02.04.2018: früh sonnig 12 Grad, mittags leicht bewölkt 18 Grad, abends leicht bewölkt 17 Grad +++ Kaltes Meknès in (Tamazight: ⴰⵎⴽⵏⴰⵙ und i arabisch: مكناس) und wir mittendrin – großes Fischessen und wir fahren nach FES

Kaltes Meknès  in (Tamazight: ⴰⵎⴽⵏⴰⵙ und i  arabisch: مكناس)     und wir mittendrin – großes Fischessen und wir fahren nach FES

Meknès haben wir bis vor wenigen Jahren  wenig Aufmerksamkeit geschenkt, fuhren nur die beiden herausragenden Königsstädte FES und MARRAKECH an.

Nun beinhalten alle Touren den Besuch aller Königsstädte, also auch Meknès. Die Stadt teilt sich in zwei Hälften, die Medina im Westen und die unter französischer Herrschaft entstandene Ville nouvelle im Osten. Die natürliche Grenze zwischen beiden Stadtteilen bildet der Oued Bou Sekrane. In der Nähe befindet sich das unterirdische ‚Christengefängnis‘ aus deren bis zu 60.000 gefangenen Moulay Ismail seine Bauarbeiter rekrutierte. Nur hier in Meknès gibt es 3 Lehmmauern: die 1. umgibt die ganze Stadt, die 2. Die Medina und die 3. Den Königspalst. Der machtbesessene und frankophile Sultan Moulay Ismail ließ die Stadt, seinem Vorbild Ludwig XIV. nacheifernd, zur prunkvollen Residenz ausbauen. Der exzentrische Herrscher plünderte dafür sogar Bauten der Vorgängerdynastien und die römischen Ruinen des nahe gelegenen Voloubilis.  

Mehr als 30.000 Sklaven wurden zum Bau eines gewaltigen PlalOKastkomplexes in der Ville Imperiale (Königsstadt), prächtiger Gärten und einer über 40 Kilometer langen Stadtmauer eingesetzt. Die Hofhaltung fiel äußerst pompös aus: 600 "Haremsdamen" und 12.000 Pferde "hielt" sich der Herrscher. Neben allem Prunk wurde die Stadt auch zur gewaltigsten Festungsstadt Nordafrikas ausgebaut. Marokko entwickelte sich zu einemdes mächtigsten Staats seiner Zeit.

Die riesigen Speicherbauten und Stallungen des Heri es-Souani sind beeindruckend und ebenfalls sehenswert. Das berühmte und schönste Tor Marokkos, das  Stadttor Bab Mansour, haben wir ebenfalls besichtigt.

Nach all den Besichtigungen verspürten wir den mittäglichen Hunger, den wir in einer Fischgaststätte stillen wollten.

Wir bestellten eine „Fritura grande“ – einfach super frisch und viel.

Wir besuchten noch einen Supermarkt, ehe wir zum Camp nach FES fuhren.

Nach einem gemütlichen abendlichen Treffen aller Mitfahrer vor den Wohnmobilen, ging es in die Feder, denn morgen gibt es die Besichtigung von FES, das wird interessant und auch anstrengend werden.

Eine ruhige Nacht wünschen Idriss und Wolfgang

02.04.2018: noch Bilder
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02.04.2018: noch Bilder

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01.04.2018: früh sonnig 13 Grad, mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 18 Grad +++

Der Osterhase kam nach Asilah – wir besuchen Voloubilis und Moulay Idriss - Meknès am Abend – und unser Stellplatz mitten in der Altstadt

Die Sonne scheint des Morgens und die Reiseleitung ist damit zufrieden.

Doch ehe wir starten hat der Osterhase seine Eier vor jedes Wohnmobil gelegt.

Wir rollen hinaus aus Asilah und fahren in Richtung Souk el Arba. Der Souk, das ist ein Markt, aber viel bunter und aufregender als jeder Markt in Deutschland. El Arba bedeutet, der Souk findet mittwochs statt. Es gibt viele Orte, dessen Namen die Bezeichnung des Souk Tages beinhaltet. Nun gibt es auch Souks, die ständig im Ort offen sind. Souk el Arba ist so ein Ort. Die haben einen ständigen Souk und zusätzlich einen Souk am Mittwoch!

Souk el Arba ist für uns die Einführung unserer Gäste in das “wahre“ Marokko. Was kann man da nicht alles sehen und lernen!!!

Autos werden repariert, nur eben anders als wir es gewöhnt sind. Der Souk ist die wahre Freude für Freunde des einfachen Lebens. Haben wir das nicht fast alle in D verlernt??? Hier kann man das wieder entdecken und Vergleiche ziehen, wenn man denn dazu noch in der Lage dazu ist.

Da geht es noch richtig zur Sache.

Mehr wollen wir hier nicht verraten, denn dann fährt vielleicht keiner mehr mit uns in Marokko herum.

Wir stellen die Autos ab und froh gelaunt stürzen wir uns in das fast südmarokkanische Gewühl.

Gewürze. Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch wird in rauen Mengen angeboten. Hier gilt der Kilopreis.

Rechnen ist wohl noch nicht die Stärke der Händler.

Es gibt auch Spaghetti Brot. Eine raffinierte Sorte Brot der Marokkaner in dieser Gegend.

Nun fahren wir nach Volubilis, besichtigen mit einem prima deutsch sprechenden Führer und schließlich rollen wir durch das nächtliche Meknès in Richtung unseres Stellplatzes inmitten der grandiosen Altstadt.

Geschafft. „Gott sei Dank“, sage ich und bin froh als wir dort auch angekommen sind. Hier gibt es noch tolles Licht aus Gaslaternen und geheimnisvolle Gassen. Ein Gefängnis ist fast unter uns nur, das schauen wir uns erst morgen an.

So langsam lässt der Verkehr hier im Altstadt Zentrum nach.

Wir wünsche eine geruhsame Nacht auf historischen Boden von Meknès.

Idriss und Wolfgang

01.04.2018: noch Bilder
01.04.2018: noch Bilder

31.03.2018: (Ostersonntag!!!) früh sonnig 14 Grad, mittags sonnig 19 Grad, abends sonnig 19 Grad +++ Afrika wir kommen! Unser 1. Tag: wir fahren nach Asilah und der Osterhase war in Asilah!!!

Afrika wir kommen!

Unser 1. Tag: wir fahren nach Asilah und der Osterhase war in Asilah!!!

Früh morgens beginnt unsere Reise. 6 Uhr stehen wir auf der Straße aus dem Camp bereit. Es ist noch dunkel und geheimnisvoll. Da drüben in Afrika leuchten die Lichter.

Es ist in den Orten Marokkos üblich, die Straßenbeleuchtung durchgehend und „volles Rohr“ eingeschaltet zu lassen. Strom ist offensichtlich in Marokko keine Mangelware. Woher er kommt, wo er erzeugt wird, konnten wir bisher noch nicht klären. Es gibt einige Wasserkraftwerke bei Ousoud und es gibt am Atlantik bei El Jadida ein großes Elektrowerk.

Wir rollen in den Hafen ein und schon beginnt die Einschiffung in die Fähre. Ein modernes Schiff trägt uns in Windeseile hinüber nach Ceuta, eine spanische Enklave, die immer noch auf der Wunschliste Marokkos steht. Ceuta bietet seinen Einwohnern Steuererleichterungen z.B. in Form des verbilligten Kraftstoffes.

Ansonsten gleicht die Enklave mehr einer Festung als eine einladende Stadt. Hohe Mauer mit gefährlichen NATO Draht bestückt und ziemlich schwer bewaffnete  Menschen an der Grenze zu Marokko wirken wahrlich nicht menschenfreundlich.

Also eilen wir schnell an die marokkanische Grenze, die heute wenig frequentiert ist.

Wir kommen schnell voran und sind auch schon an „unserer“ Wechselstelle zum Geldtausch angelangt. Idriss kennt dort die Angestellten, hat bereits unser Kommen angekündigt und fast ruck zuck sind wir wieder mit vollen Geldtaschen am Wohnmobil.

Der 1. Souk soll eigentlich eine 1. Überraschung für unsere Gäste sein. Der Hunger stellte sich recht schnell ein und wir besuchten das erste marokkanische Restaurant. Es war ein Volltreffer. Gutes Fischangebot und super Bedienung.

Nun endlich sind wir in Asilah angekommen.

Asilah biete so viel schöne Sachen, die wir ansehen möchten, die Altstadt, einen tollen Aussichtspunkt und natürlich der 1. Tee der in einem der Straßen Restaurants eingenommen wird.

Asilah ist eine Künstlerstadt, deren Häuser im August von den Teilnehmern eines alljährlich stattfindenden Künstlertreffens bemalt werden.

Abends spazieren wir auf dem Boulevard in Richtung unserer Gaststätte, die wir ja nun schon seit 1999 besuchen.

Unsere Hotels warten dann auf uns und wir vergessen hoffentlich alle schnell das Ambiente des Stellplatzes

Nun wüschen wir eine geruhsame Nacht am Atlantik

Idriss und Wolfgang

31.03.2018: noch Bilder
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30.03.2018: früh sonnig 13 Grad,

Es wird spannend

Unsere Vorbereitungen zur Fahrt in Marokko sind abgeschlossen. Das Auto ist brechend voll beladen. Immerhin haben wir viele kulinarische Überraschungen an Bord, mit denen wir unsere Gäste verwöhnen wollen.

Zu gegebener Zeit und zum richtigen Zeitpunkt werden wir diese Geheimnisse lüften und schöne gemeinsame Stunden in toller Umgebung erleben.

Ein Herausforderung ist der „Berber Kochkurs“ und das Esel reiten bei Idriss in Ait Ourzag. Die Feuerstellen für die Taginen des Kochkurses und die Esel müssen organisiert werden.

Die Grundlage des Erfolges solcher Ereignisse liegt in der Kraft des Vertrauens und des kameradschaftlichen Umgangs mit den Marokkanern vor Ort. Dr. Ammon Tours achtet bei seinen Aktionen stets auf Fairness, Kameradschaftlichkeit und Achtung der Menschen vor Ort und deren Kulturen.

So hat sich Dr. Ammon Tours in Marokko einen „guten Namen“ erarbeitet, was zur Folge hat, dass wir überall „Kredit“ bekommen.

Die Dorfbevölkerung von Ait Ouarzag, die von den Besuchen in ihrem schönen Dorf von Dr. Ammon Tours profitiert, hilft tatkräftig bei den Vorbereitungen mit. Bei der Speisenzubereitung, bei der Renovierung des Hauses und bei der Bereitstellung der Esel.

So sind wir stets, auch in allen anderen Landesteilen gern gesehene Gäste.

Nach und nach rollen unsere Gäste ein – heute erwarten wir die letzten Teilnehmer unserer 3. Marokko Tour des Jahres 2018.

Heute ist es so weit: Alle Mitfahrer sind anwesend. Wir führen unsere Info Veranstaltung durch.

Afrika ruft und morgen soll das Afrika Erlebnis früh beginnen: 6 Uhr fahren wir los, die Fähre sticht 8 Uhr in See und wir wollen ja viel erleben

Viele Grüße von

Idriss und Wolfgang

01.01.1970: