WIR BERICHTEN FÜR SIE LIVE VON UNSEREN TOUREN!



MAROKKO TOUR 2 "FOTO & GOURMET TOUR" 2018


23.03.2018: früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 19 Grad, abends Regen 14 Grad +++ Abschied und Resümee

Abschied und Resümee

Nun sind wir um 8 Uhr vom Camp in Richtung Grenze gefahren.

Wir haben unseren Gästen Marokko so vorgeführt, wie es halt ist: abenteuerlich, ungewohnt, kaum Kriminalität, tolerante Menschen, fast 365 Tage Sonnenschein, schön warm (nur diesmal hat das nicht geklappt!!!), geringe Lebenshaltungskosten, grandiose Landschaften und immer als Ausländer „Herzlich Willkommen.“

Es ist wohl das Faszinierendste, was ich hier seit vielen Jahren erlebe: Da stellt sich jung oder alt vor einem auf und sagt den zu Herzen gehenden Satz: „Herzlich Willkommen in Marokko“ das geht unter die Haut und überzeugt, immer wieder hierher zu kommen und sich einfach  wohl zu fühlen, eine Freiheit zu genießen, die frei von unsäglich einengenden Gesetzen ist, hier bist du Mensch, hier kannst du es sein.

Denke ich an meinen kleinen Wohnort in Deutschland. Da fanden Demos und Kundgebungen gegen Ausländer statt.

Deshalb ruft Dr. Ammon an dieser Stelle allen Interessenten zu: kommen Sie nach Marokko, egal wie und mit wem. Helfen Sie den vielen kleinen Gaststättenbetreibern, den Campingplatzbetreibern und anderen zu existieren!!!

Glauben Sie nicht den Medien, die Angst und Schrecken über unser geliebtes Land verbreiten! Wir sind seit 1999 im Land! Nie hat man uns Unrecht getan!

Nie etwas gestohlen, das Gegenteil war der Fall.

Herzlichst

Idriss und Wolfgang – DIE Macher an der Marokko Front

Und noch etwas in eigener Sache: Am 31. März  beginnt eine 31 Tage Tour. Bleiben Sie uns treu und sagen Sie es anderen weiter: hier wird realistisch über eines der schönsten Länder der Welt berichtet – live –aktuell und informativ

22.03.2018: früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 19 Grad, abends sonnig 16 Grad +++ Unsere 45 Tage Tour geht zu Ende.

Unsere 45 Tage Tour geht zu Ende.

Heute wollen wir 13 Uhr in „See stechen.“ Früh gibt es allerlei zu tun und schnell ist die Zeit herum und wir schreiten zum Schiff. Der „Kapitän“ wird von uns herzlich begrüßt. Am kleinen Hafen angekommen, bewundern wir den Fang der Fischer.

Wir nehmen Platz im Schiff und schon wird der Motor angeworfen. Die Fahrt beginnt.

Das Wasser ist flach und die erwarteten Flamingos zeigen sich heute nicht.

Abends treffen wir uns im campingeigenen Restaurant. Es gibt Fisch und Wein.

Die letzte Nacht steht nun an.  Morgen fahren wir nach Algeciras.

Für die Reiseleitung gibt es ein paar Tage Ruhe, ehe am 31.3. die neue Marokko Tour beginnt. 31 Tage wollen wir Marokkos Süden wieder „unsicher“ machen.

Also, auf geht’s, bald wieder  - hinein in die Wüsten Marokkos, in die bunten Souks und zu den freundlichen Menschen hier in Marokko.

Idriss und Wolfgang die „Macher“

22.03.2018: noch Bilder

22.03.2018: noch Bilder
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21.03.2018: früh leicht bewölkt 4 (!) Grad, mittags sonnig 18 Grad, abends sonnig 18 Grad +++ Wir nehmen Abschied vom Weingut, fahren nach Rabat, gehen in eine tolle Grillstube und fahren an den Atlantik nach Moulay Bousselham

Wir nehmen Abschied vom Weingut, fahren nach Rabat, gehen in eine tolle Grillstube und fahren an den Atlantik nach Moulay Bousselham

Kalt ist es geworden. Wehmütig trennen wir uns vom Weine. Wir kommen wieder, haben wir uns vorgenommen. Vielleicht sind sie, die das gerade lesen an unserer Gourmet Tour interessiert. Kommen Sie mal mit uns!

Nun, wir fahren in Richtung Rabat. Heute in aller Ruhe rollen wir auf der Autobahn zur Hauptstadt Marokkos.

Schnell sind wir in Rabat um dort den Hassan Turm und das Mausoleum zu besichtigen

Der Hassan Turm ist das Wahrzeichen Rabats.Der Hassan Turm und die dazugehörige Moschee wurden Ende des 12. Jahrhunderts in Auftrag gegeben.

Das Mausoleum Mohammad V wird Tag und Nacht von Wachposten  in altmaghrebinischer Uniform bewacht.Zu Fuß  und auch zu Pferd stehen Sie am Eingang zur Esplanade der Moschee von Hassan. Der Eintritt ist auch für uns als  Nichtmuslime kostenlos möglich.Das Mausoleum von Mohammed V. wurde 1967 erbaut. Die Grabanlage besteht aus einer Moschee, einem Mausoleum und einer Gedenkstätte mit Bildern des Königs. Die Wächter am Mausoleum sind mit Schärpen und Pluderhosen geschmückt. In einem anderen Sarkophag liegt sein Sohn, der 1983 gestorben ist. Der einziger Bruder von Hassan II fand ebenfalls im königlichen Mausoleum seine letzte Ruhe.

Es ist Mittagszeit und der Magen knurrt. Wir kennen ein tolles Grill Restaurant. Also, los geht es in Richtung Restaurant.

Nach dem Mahl Besichtigung streben wir in Richtung Moulay Bousselham.

Moulay Bousselham, dessen Ortsnamen vom HeiligenMoulay Bousselham stammt und dessen Grab sich hier befindet.

Der Ort ist beliebt wegen dessen große Strände und der wunderschönen Lagune mit dem Aufenthaltsort vieler Vogelarten.

Wir lieben diesen Camp auch mit seinem Hafen, den Fischern, die wundersamen Fisch vom Meer holen, die riesigen Parzellen und die Lagune auf der man für 20 Dirhams nach Hawaii fahren kann.

Nur noch einen Tag verweilen wir hier und dann ist unser 45 Tage Tour zu Ende.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht am rauschenden Atlantik

Idriss und Wolfgang

21.03.2018: noch Bilder
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21.03.2018: noch Bilder
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20.03.2018: früh sonnig 13 Grad, mittags leicht bewölkt 21 Grad, abends leicht bewölkt 14 Grad +++ Wir fahren nach Casablanca und anschließend Zur Weinprobe nach Meknès in das Weingut LES CELLIERS DE MEKNES

Wir fahren nach Casablanca und anschließend Zur Weinprobe nach Meknès  in das Weingut LES CELLIERS DE MEKNES

Ein interessanter Tag steht wieder einmal bevor. Zunächst fahren wir ca. 35 Km nach Casablanca um die imposante Hasan-II.-Moschee näher zu betrachten. Sie ist mit der Höhe von 210m das größte religiöse Gebäude Afrikas und dem höchsten Minarett der Welt. Sie ist die 5. Größte Moschee der Welt nach der Al-Haram-Moschee in Mekka, der Prophetenmoschee in Medina, dem Imam-Reza-Schrein im iranischen Mashhad und der Istiqlal-Moschee in Jakarta, Indonesien.

Bei klarem Wetter ist das Minarett aus 50 Kilometern Entfernung zu sehen.

Moschee des Volkes sollte sie genannt werden

Offiziell war das gewaltige Bauwerk ein Geburtstagsgeschenk des Volkes an seinen König. Die horrenden Baukosten von knapp 600 Millionen Euro, die neben internationalen Krediten auch zum Großteil dem Volk abverlangt wurden und die zahlreichen Arbeitsunfälle zogen jedoch eher die Kritik des Volkes auf sich. So kam es, dass in den ersten Wochen nach der Eröffnung der Schriftzug „Hassan-II.-Moschee" von Oppositionellen immer wieder mit der Bezeichnung „Moschee des Volkes" übermalt wurde

Im Anschluss der Besichtigung fahren wir auf der Autobahn in Richtung Meknès. Wir geraten in einen Stau auf der Ausfahrtstraße aus Casablanca und so verzögert sich die Zeit zu der wir im Weingut sein sollten.

Wir fahren nun etwas zügiger und erreichen unser Ziel im Weingut.

Wir besichtigen in der Nähe von Meknès „Les Celliers", das größte Weingut Marokkos und degustieren vor Ort eine Auswahl dort produzierter Weine. Wir dürfen auch auf dem Weingut übernachten.

Der Weinbau in Marokko geht bis auf die Zeit der Phönizier zurück. Anfang des 1. Jahrhunderts übernahmen die Römer nach der Zerstörung Karthagos die Herrschaft in Nordafrika, nannten die neue Provinz Mauretania (und die Bevölkerung Barbaren = Berber) und führten Rebsorten aus den Mittelmeerländern ein. Ende des 7. Jahrhunderts wurde das Land von den Arabern erobert und islamisiert. Durch das damit verbundene Wein-Verbot kam der bis dahin recht erfolgreich betriebene Weinbau völlig zum Erliegen.
Erst zu Beginn der französischen Kolonialzeit kamen wieder kundige Weinbauern ins Land. Sie begründeten den Weinbau in Marokko praktisch neu. Weite Ebenen, Berge, vorzügliche Böden und vor allem viel Sonne, gute Bedingungen für den Weinbau gibt es nicht nur in Burgund, der Toskana oder in der Pfalz. Die sanft geschwungenen Weinberge sind zwar ein ungewöhnlicher Anblick in einem muslimischen Land. Doch die Reben und der aus ihnen hergestellte Wein gedeihen gut in Marokko. Das einzige, speziell marokkanische Problem im Weinbau ist der „Chergui", ein heißer Wüstenwind, der, so Allah will, die Trauben in manchen Jahren in kürzester Zeit zu Rosinen verbrennt.

 Nach französischem Vorbild wurde im Jahre 1956 das Appellations-System AOG (Appellation d´Origine Garantie) eingeführt, das sehr streng kontrolliert wird. Das wichtigste und beste Anbaugebiet ist die Region Fès-Meknès in den nördlichen Ausläufern des Atlas-Gebirges. Pro Jahr werden bei „Celliers de Meknès" mehr als 30 Millionen Flaschen abgefüllt.
Das Weingut stellt damit praktisch alle europäischen Produzenten in den Schatten und ist vergleichbar mit Großbetrieben in Australien, Chile oder Kalifornien. Für die neue Nachfrage aus China werden z.Z. zusätzlich weitere 800 Hektar Rebfläche neu angelegt.                             
Mehr als 1.200 Mitarbeiter sind bei dem Weinhersteller tätig. Auf über 5.000 Hektar erstreckt sich bisher die Rebfläche. 25 Rebsorten gedeihen hier bestens. Vor allem Carignan, Cinsault, Grenache, Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah. Ein Teil der Reben wächst auf leichten Lehmböden, das sorgt für charaktervolle, würzige Tropfen, andere Reben auf sandigem Terrain. Das Ergebnis sind in diesen Lagen fruchtige, elegante Weine wie „Trois Domaines", „Rimal" oder den Top-Weißwein „Côteau de l´Atlas". Ein runder, leicht moussierender Wein, mit feiner Frucht und leichter Säure und vollem Abgang. Ein wunderbarer Wein findet Kellermeister Omar Zaio.
Die hochmodernen Celliers de Meknès sind ein Unternehmen der Superlative. Es gibt computergesteuerte Kelter-, Kühl- und Abfüllanlagen und Edelstahltanks für Zehntausende Hektoliter Wein.
Die Produktpalette reicht vom einfachen Landwein über teure Cuvées bis hin zum feinen (marokkanische) Champagner.
Darunter findet sich auch ein Spitzen-Rotwein „Chateau Roslane", der in 2000 aus Frankreich importierten Barriquefässern in einem Gewölbekeller reift. Ein Cuvé zu gleichen Teilen aus Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Merlot und je nach Jahrgang etwas Syrah. Der "Wine Spectator" zeichnete diesen Wein mit 94 Punkten aus.

Jährlich werden in Marokko über 50 Millionen Flaschen Wein produziert, davon im Weingut LES CELLIERS DE MEKNESallein, 30 Millionen Flaschen, rund 90 Prozent verbleiben auf dem heimischen Markt.  Bisher sind es vor allem die Marokkaner selbst, die den Wein aus Meknès fast alleine austrinken. Dabei ist er sehr teuer: In den Restaurants kostet ein Top-Wein schon mal 50 Euro.Das mag verwundern. Aber Weinbau hat in Marokko eine ebenso lange Tradition wie die Toleranz und Offenheit der marokkanischen Gesellschaft.

Das Weingut liegt 120 Kilometer landeinwärts von Rabat, in den Ausläufern des Atlasgebirges, der Region Meknès, die aufgrund ihrer Höhe, ihrer Menge an Sonnenschein und seiner milden Temperaturen das beste Weinanbaugebiet in Marokko.

1500 Hektar Weinfelder

Sanfte Hügel und Weinreben, soweit das Auge reicht. Überall duftet es nach frisch geernteten Trauben. Im Garten plätschert leise ein andalusischer Brunnen. Im Glas ein kühler Chardonnay.

Weinliebhaber sind in Marokko bestens aufgehoben. Vor allem auf dem safranfarbenen Gut Château Roslane, dem Hauptsitz der Celliers de Meknès, am Fuße des Atlasgebirges.

Die Weinkellerei LES CELLIERS DE MEKNES ist im Jahre 1931 errichtet worden, 1948 erweitert und 2010 neu saniert geworden.

Eigentümer ist der einflussreichste Wirtschaftsführer von Marokko, [3]der Patron von Meknès, Brahim Zniber glaubte in den 60er-Jahren an die Zukunft des Weins in Marokko. Neue Weingüter und Rebsorten, Winzer aus Frankreich sowie Investitionen und neue Technologien steigerten die Qualität des Weins ab den 90er-Jahren weiter. Inzwischen gibt es sieben Weingüter in dem muslimisch geprägten Land.

Im Weingut werden 37 verschiedene Traubensorten angeliefert und verarbeitet. Die Ernte der Trauben beginnt im August und endet im Oktober. Sie werden auf eigenes 1.500 Hektar großes Weinanbaugebiet geerntet und von weiteren 1.500 Hektar großen Weinanbaugebieten von Weinbauern angeliefert.

Der Wein wird in französischen Eichenholzfässern gelagert.

Ein Fass, das 700 € kostet, fasst 250l Wein und kostet gefüllt ca. 7000 €.

Im kleinen Keller lagern 400 Fässer und im großen Keller 1000 Fässer. 2 Millionen Flaschen Wein lagern im großen Keller zusätzlich.  Der Wein bewegt sich preislich im eher unteren Segment. Zu Les Celliers de Meknès gehören auch die mit dem AOC-Siegel ausgezeichneten Weine Côteaux de l’Atlas und Crémant de l’Atlas sowie ein Chateau-Wein und der Château Roslane 1er cru.

Die Celliers de Meknès ist ein Unternehmen der Superlative. Gelesen wird klassisch von Hand oder mit der Rüttelmaschine.

Es gibt computergesteuerte Kelter-, Kühl- und Abfüllanlagen, Edelstahltanks für zehntausende Hektoliter Wein – und im Keller mehr als 2000 teure Barriquefässer für die edelsten Gewächse des Château Roslane.

Wir kosten vom Wein während ein und werden von einer hübschen Marokkanerin in die Geheimnisse des Weines eingeführt.

Eine geruhsame Nacht im Weingut wünschen

Idriss und Wolfgang

20.03.2018: noch Bilder
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20.03.2018: noch Bilder
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19.03.2018: früh sonnig 13 Grad, mittags sonnig 21 Grad, abends sonnig 18 Grad +++ Wir fahren nach Mohammedia

Wir fahren nach Mohammedia

Wir verlassen den Gourmet Tempel und fahren in Richtung Mohammedia. Der dortige Camp soll uns morgen als Ausgangspunkt für die Besichtigung der Moschee in Casablanca dienen.

Die Tour ist unspektakulär, wenn man schon, wie wir im grandiosen Süden des Landes weilte.

Aber überwältigend grün stellt sich die meist landwirtschaftlichen Flächen dar.

Hier gedeiht vor allem Getreide, das schon ca. 40 cm hoch gewachsen ist. Die Gegend ist auch etwas hüglig, eine anheimelnde Landschaft.

Dann nähern wir uns der Industriemetropole Marokkos Casablanca und Mohammedia.

Der Camp liegt zwar am Meer aber einen Zugang gibt es vom Camp nicht. Die Ufer sind steinig. Da lockt Moulay Bouselham mit dem endlosen Strand schon eher.

Nur ehe wir dorthin fahren, gibt es noch eine Weinprobe in Meknès.

Sie erinnern sich vielleicht, wir müssten den geplanten Termin dafür auf den morgigen Tag verlegen.

Bleiben Sie uns treu, es wird zum Ende der Tour nochmals spannend.

Wir wünschen eine ruhige Nacht am Atlantik

Idriss und Wolfgang

19.03.2018: noch Bilder
18.03.2018: früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 22 Grad, abends sonnig 17 Grad +++ Wir erobern Essouira und fahren zu einem "Raubzug in eine neue Genusswelt"

Wir erobern Essouira und fahren zu einem "Raubzug in eine neue Genusswelt"

Wir lassen uns heute früh Zeit. Essaouira ist ein entzückendes Städtchen am Atlantik halben Wegs zwischen Casablanca und Agadir. Mit Altstadt, Hafen und mit Märkten. Mit Fischern, Möwen, Katzen und mit Menschen in seltsamen Gewändern und einer vollständig erhaltenen Befestigungsanlage rund um die Altstadt. Dazu gibt es malerische Plätze mit zahllosen Kaffeehäusern. Es gibt den endlosen Sandstrand. Und dann gibt es vor allem den Wind. Ein atlantischer Passatwind, les alizés genannt. Er bläst immer und bringt kühle Luft. So kommt es, dass sich nach Sonnenuntergang in Essaouira auf den zahllosen Dachterrassen selten jemand aufhalten will. Auch im Sommer ist’s zu kühl, zu windig.

9.30 Uhr stehen die Kutschen für eine Fahrt in das Zentrum von Essouira bereit, um all das selbst zu erleben.

Am späten Nachmittag, 16 Uhr fahren wir nur ca. 12 Km in das Berberhaus inmitten eines Thuja Waldes in der Nähe von Essouira.

Abenteuer pur!

Mit „Entdeckerfreude & Raubzug in eine neue Genusswelt“, so kann der heute vor uns stehende Rest Tag benannt werden.

Nur ca. 12 Km führt uns heute die Fahrt nach Douar l'Arab. In einem typischen Berberhaus wartet auf Sie eine unvergessliche Käseverkostung.

Von den 12 Km sind ca. 1 Km Piste zu bewältigen. Es lohnt sich aber, denn die mit Liebe geführte familiäre Käserei ist für sich bereits eine Reise wert.
Die Lokalität hat einen überwältigenden Charme.

In dieser Umgebung können wir marokkanische Spezialitäten in entspannter und authentischer Atmosphäre genießen. Wir schauten auch in der Küche vorbei und blickten dem Käser über die Schulter.

Hier werden Köstlichkeiten aus Ziegen-, Kuh-, Schafs- und Kamelkäse hergestellt, verkauft und serviert.

Wenn gewünscht, kann dazu auch ein marokkanischer Wein oder auch Bier gereicht werden. Nach diesem Erlebnis übernachten wir an Ort und Stelle in der Käserei.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht.

Idriss und Wolfgang

18.03.2018: wir wohnen auch hier an der Käserei

18.03.2018: noch Bilder
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17.03.2018: früh sonnig 10 Grad, mittags sonnig 19 Grad, abends leicht bewölkt 14 Grad +++ Von Marrakech nach Essouira an den Atlantik abends: dinieren wir im berühmten Fischrestaurant "Le Chalet de la Plage“ am Hafen von Essouira

Von Marrakech nach Essouira  an den Atlantik abends: dinieren wir im  berühmten Fischrestaurant "Le Chalet de la Plage“ am Hafen von Essouira

Heute früh verlassen wir unseren Stellplatz am Kochstudio in Richtung Essouira.

Essaouira ist eine Hafenstadt mit etwa 85.000 Einwohnern an der marokkanischen Atlantikküste in der gleichnamigen Provinz in der Region Marrakesch-Safi. Vor der Unabhängigkeit Marokkos wurde die Stadt auch Mogador genannt.

Essaouira liegt an der südmarokkanischen Atlantikküste und zählt mit seiner vollständig erhaltenen Medina und seinen beeindruckenden Festungsbauten zu den schönsten Orten am Atlantik. Die der Küste vorgelagerten Inseln waren vermutlich bereits in phönizischer Zeit besiedelt. Auf dem Festland legte 1506 der portugiesische König Manuel die Festung Mogador an. Die Holzprodukte aus Essaouira, kunstvolle Einlegearbeiten, werden im ganzen Land geschätzt. Essaouira verfügt über zahlreiche Galerien, in denen einheimische Künstler ihre Werke ausstellen.

In der Medina von Essaouira kommen sie regelmäßig zusammen, die Gnaoua-Musiker. Die Gnaoua sind Nachfahren schwarzafrikanischer Sklaven, ihre Tänze und Gesänge sollen böse Geister in Schach halten, vor Krankheiten schützen. Wer abends durch die Stadt geht und die Trommeln hört, bekommt die Rhythmen nicht mehr aus dem Kopf. Ende der sechziger Jahre war Jimi Hendrix in Essaouira. Auch wegen dieser Trommelmusik, die in Trance versetzen kann. Tagsüber wirkt sie leicht und gelassen, die weiße Stadt am Atlantik, die keinen erdrückt und viele Künstler anzieht. Wo das Licht oft so hell ist, das die Häuser mit ihren blauen Fensterrahmen glänzen wie Perlmutt. Wo der Wind einem 260 Tage im Jahr die Haare ins Gesicht peitscht - eine Kampfansage an den Massentourismus: An den Stränden von Essaouira, rund 170 Kilometer nördlich von Agadir, hält es kein Sonnenanbeter lange aus. Dafür haben die Surfer den Spot für sich entdeckt, tragen ihre Bretter durch die Altstadt ans Meer und rauschen mit dem Wind davon.

Um Essouira gedeihen auch die Arganbäume. Und wir haben Glück, auf einen der Bäume können wir die berühmten Ziegen fotografieren.

18.30 Uhr haben wir Kutschen bestellt, die uns zur Gaststätte tragen. Und so langsam zieht der Frühling in Marokko ein –herrliche Blumenwiesen sehen wir schon.

Den Tag beschließen Sie mit einem Diner im besten Seafood Restaurant Essaouiras. Wir reservieren  Ihnen einen Tisch im berühmten Fischrestaurant "Le Chalet de la Plage" - wenn möglich auf der Terrasse des Hauses mit Blick auf den Atlantik am Abend.

Da es derzeit aber ziemlich kühl ist, verzichten wir auf den Aufenthalt auf der Terrasse.

Eine geruhsame Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

17.03.2018: noch Bilder

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16.03.2018: früh sonnig 10 Grad, mittags Regen 15 Grad, abends Regenschauer 14 Grad +++ Maroccan cooking Workshop in Marrakech - Professioneller Kochlehrgang - Kochen - Lernen - Staunen und eine Kutschfahrt quer durch Marrakech

Maroccan cooking Workshop in Marrakech - Professioneller Kochlehrgang - Kochen - Lernen - Staunen und eine Kutschfahrt quer durch Marrakech

Früh, es hat endlich mal der Regen aufgehört. Die Kutsche steht bereit für eine 2 stündige Kutschfahrt quer durch Marrakech.

14 Uhr rollen wir in Richtung Küchenstudio. 18 Km sind es nur und bald ist das Ziel erreicht.

Der Chef und seine  Frau begrüßen uns herzlich  und werden uns in die geheimnisvolle Kochkunst Marokkos einführen.

Paul Bocuse, der weltberühmte Meisterkoch, wurde einmal befragt, welche drei Küchen die besten seien. Er nannte die französische, die chinesische und die marokkanische. Letztere beschrieb er als abwechslungsreich, familiär und erlesen. Essen ist in islamischen Ländern normalerweise Familiensache. So entstehen Köstlichkeiten wie Cous-Cous mit Taube und Zimt, in der Tajine geschmortes Perlhuhn mit Rosenbutter und Weintrauben, Krebse in Mandarinensaft und süße Gaumenschmeichler wie Honiggebäck, gefüllte Datteln und Gazellen Hörnchen. Rezepte sind in Marokko nicht selten wahre Familiengeheimnisse und werden nur mündlich weitergegeben.
Aus diesem Grunde werden Sie heute von einer Profiköchin im Rahmen unseres Kochkurses in die „Geheimnisse der marokkanischen Küche" eingewiesen. Anschließend werden Sie unter Anleitung ihrer Köchin zum ersten Mal ein orientalisches Gericht auf den Tisch zaubern. Bismillah - Guten Appetit!
Die Marokkanische Küche

Die marokkanische Küche ist bekannt für ihre Vielfalt und ihre harmonischen Kombinationen, die sich aus berberischen, andalusischen, afrikanischen, jüdischen und osmanischen Einflüssen zusammensetzen – den kulinarischen Spuren von Nomaden, Einwanderern und Eroberern.

Typische Speisen und Zubereitungen

Bestimmte Zutaten und Zubereitungstechniken variieren in Marokko. Die traditionellen Gerichte sind aber im ganzen Land verbreitet. Besonders typisch für die marokkanische Küche ist die Tajine. Der Tajine-Topf mit seinem kegelförmigen Deckel wurde ursprünglich von den Berbern aus Lehmerde hergestellt. Mittlerweile gibt es Tajinen aus Hartkeramik, die sich auf allen Herdtypen und im Backofen verwenden lassen und auch Tajinen aus einer Gusseisen-Keramik-Kombination. Gerichte, die im Tajine-Topf zubereitet werden, nennt man ebenfalls Tajine. Sie gibt es in unzähligen Variationen: Fleisch, Fisch und Gemüse wird in Olivenöl oder Arganöl gegart. Besonders beliebt sind fruchtig-herzhafte Kombinationen wie Rindfleisch mit Pflaumen oder Lamm mit Quitte.

Bekannt ist Marokko außerdem für seine Couscous Gerichte.

Couscous wird aus Hartweizengrieß, Gerste, Roggen oder Mais hergestellt. In Marokko wird Couscous nicht gekocht, sondern über kochendem Wasser oder einem kochenden Gericht gedämpft. Weitere typische marokkanische Gerichte sind die Harira, eine Suppe aus Linsen und Kichererbsen, die vor allem während der Fastenzeit gegessen wird, Briouats, mit Fleisch, Gemüse, Käse oder süßen Zutaten gefüllte Teigtaschen aus Yufkateig - und Pastilla, eine herzhaft-süße Blätterteigpastete.

Typische Gewürze: Kreuzkümmel, Ingwer, Zimt und Safran

Gewürze und Zutaten

Eins der typischsten Gewürze der marokkanischen Küche ist Cumin, auch Kreuzkümmel genannt. Er wird zum Würzen von Fleisch sowie für Tajine, Couscous und Salat benutzt. Außerdem sind frischer Koriander und glatte Petersilie ein Muss. Oft werden auch Safran, Zimt und Ingwer eingesetzt. Außerdem spielt die Zitrone, in eingelegter Form als Salzzitrone, besonders bei Fisch- und Geflügelgerichten eine tragende Rolle.

Marokko ist das Land der Gewürze und in jedem marokkanischen Haushalt findet sich "Ras-el-Hanout". Die Gewürzmischung besteht aus 35 verschiedenen Zutaten und bedeutet übersetzt „Chef des Ladens“. Sie vereint süße, scharfe und leicht bittere Aromen und enthält hauptsächlich Kreuzkümmel, Zimt, Muskat, Anis, Chili, Pfeffer, Ingwer, Piment, Kardamom und Nelke. Für Desserts und süßes Gebäck werden in Marokko Datteln, Mandeln und Honig verwendet und auch Rosenwasser und Zimt. Ein typischer Nachtisch ist Orangensalat mit Zimt oder auch verschiedenes Gebäck mit Mandelpaste und Datteln oder Rosinen. Außerdem gibt es Couscous, Briouats und Pastilla in verschiedenen süßen Varianten.

Kulinarisches und Esskultur

Bereits der Einkauf auf einem so genannten "Souk" (Markt) wird in Marokko durch die Gerüche und verschiedenste Eindrücke zu einem kulinarischen Erlebnis. Überall werden Backwaren, Obst, Gemüse und Fleisch angeboten und besonders das riesige Angebot an fein riechenden Gewürzen ist ein Genuss für Augen und Nase.

Gastfreundschaft spielt in Marokko eine große Rolle. Eine Einladung zum Essen ist eine wichtige freundschaftliche Geste und der lange Tag in der Küche und die Vorbereitungen sind den Gastgebern nie anzumerken. Der Tisch ist reichlich gedeckt, man ist immer auf weitere Gäste eingestellt. Wenn die Worte "Bismillah" (im Namen Gottes) gesprochen sind, kann das Mahl beginnen. Traditionell wird von einem Teller bzw. aus der Tajine mit der Hand gegessen. Obligatorisch wird zum Essen immer Brot gereicht, das als Symbol des Teilens gilt und das auch als Hilfe benutzt wird, um die Tajine zu essen. Nach dem Essen wird das marokkanische Nationalgetränk der Minztee (eine Mischung aus grünem Tee und Nana-Minze mit viel Zucker) getrunken. Der Minztee ist aber keinesfalls nur für die Zeit nach dem Essen gedacht, er wird gern und zu jeder Tages- und Nachtzeit getrunken.

Wir beginnen mit einigen theoretischen Grundlagen ehe wir uns ans Kochen wagen.

Pro 2 Personen steht eine 2-flammige Kochstelle zur Verfügung.

Zuvor gibt es etwas zum Erriechen!

Gewürze raten ist angesagt.

Wer erriecht die meisten Gewürze?

Entdecken Sie die Geheimnisse der Gewürze.

Meistern Sie die fesselnde Art der marokkanischen Flavours

Mit speziell präparierten Brillen kann jeder versuchen, die marokkanischen Gewürze zu erraten!

Danach wird es ernst!

Jeder bekommt seine Kochschürze und je 2 Personen einen Arbeitsplatz.

Die Kochlehrerin führt uns alle Arbeitsgänge geduldig vor.

Zuerst backt jeder ein marokkanisches Brot. Der Teig wird vorbereitet, oft geknetet und dann in einer Alupfanne gebacken.

Danach geht es an die Tagine. Es gibt heute Rindfleisch Tagine mit Möhren und Erbsen.

Zuerst kommt die Zwiebel als Wasserspender in die Tagine, dann folgen eine Vielzahl von Gewürzen und etwas Öl und das dünngeschnittene Fleisch wird über die Zwiebel gelegt. Nun träufeln wir ein wenig Wasser in die Tagine, Schließen den Deckel und begeben uns an eine Theke, wo die Chefin des Hauses für uns die Herstellung von verschiedenen Salaten erklärt.

Wir staunen darüber nicht schlecht. Es gibt einen marokkanischen Salat und einen Auberginen Salat gefolgt von einem Gurkensalat mit Orangensaft und Zimt (!).

Nach einer Pause beginnen wir mit dem kochen von marokkanischen Pfannkuchen. Das ist schon ziemlich anspruchsvoll und erfordert Übung.

Inzwischen ist der Chef des Hauses verschwunden und versorgt uns 3 Flaschen Wein, die das Mahl abrunden sollen.

Die Taginen köcheln so dahin und nun kommen eine marokkanische Salzzitrone und ein wenig Zitronensaft hinein.

Der Tisch wurde bereits gedeckt und wir nehmen erwartungsvoll Platz.

Das Brot schmeckt mir vorzüglich, anders wie auf der Straße. Die Tagine und die Salate sind natürlich einsame Spitze, eben die noble Variante der Straßenrestaurants.

Das Urteil: unbedingt empfehlenswert.

Und noch etwas: Kochen Sie auch gern?

Dann haben wir für Sie die Rezepte mit abgebildet. Wir haben diese als Geschenk von den beiden erhalten. Nun können Sie diese marokkanischen Köstlichkeiten selbst ausprobieren.

Schnell sind wir in unseren „Hotels“ und

Idriss und Wolfgang wünsche eine gute Nacht

16.03.2018: noch Bilder

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16.03.2018: noch Bilder

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16.03.2018: Jetzt kommen die Rezepte

16.03.2018: Jetzt kommt noch ein Rezept

16.03.2018: Michel überraschte uns mit einer tollen Eis Kreation:
15.03.2018: früh sonnig 15 Grad, mittags Regen 20 Grad, abends Regen 14 Grad +++ früh sonnig 15 Grad, mittags Regen 20 Grad, abends Regen 14 Grad

Die Stimme von Marrakech, Souk Besuch und eine Kutschfahrt, die ins Wasser fällt

Wie oft haben wir schon mit unseren Gästen Marrakech besucht und wie oft haben wir die „Stimme von Marrakech“, den Muezzin der Kotoubia Moschee vernommen,

Nur haben wir uns bisher nie darüber geäußert, was da so in der Moschee so passiert.

Für Sie, liebe Leserinnen und Leser wollen wir versuchen „Licht ins Dunkle“ zu bringen. Allahu akbar“ – mit diesem markanten Ruf beginnt der islamische Ruf der Gläubigen zum Gebet, der Adhan, den der Muezzin vom Turm der Moschee, dem Minarett vorträgt. Oder es beginnt mit einem lauten Knacken beim Einschalten der Lautsprecher auf dem Minarett gefolgt von einem Räuspern des Muezzin. (Heutzutage steigt der Muezzin nicht mehr auf das Minarett. Der Ruf wird auf Lautsprecher übertragen.) Auftakt zu diesem speziellen Hörerlebnis. In der Altstadt, der Medina, gibt es zahlreiche Moscheen auf engstem Raum. Von allen ertönt der Adhan – zur gleichen Zeit, aber nicht synchronisiert, jeder Muezzin trägt den Sprechgesang etwas anders vor. Es entsteht ein besonderes Konzert, das alles andere als ein Konzert im Wortsinn, also ein Zusammenspiel, ist – 5 Mal täglich, 7 Tage pro Woche. Das passiert auch in ALLEN Dörfern, Orten, auch wenn sie noch so weit entfernt und verborgen sind.

Der Muezzin ist nur ein Ausrufer, muss also nicht zwingend ein Geistlicher sein. Seine Aufgabe ist es, die Gemeinde zum Gebet aufzurufen.

Ist ein Toter im Dorf in der Gemeinde zu beklagen, ruft dies auch der Muezzin aus. Folgendes soll der Wortlaut sein.

Allahu akbar – Gott ist groß (größer als alles und mit nichts vergleichbar).
Aschhadu an la ilaha illa llah – Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Gott.
Aschhadu anna Muhammadan rasulu llah – Ich bezeuge, dass Muhammed Gottes Gesandter ist.
Hayya ‚ala s-salat – Eilt zum Gebet!
Hayya ‚ala al-falah – Eilt zur Seligkeit (Heil/Erfolg)!
as-salatu khayrun min-a-naum – Das Gebet ist besser als Schlaf. (nur zum Morgengebet) Alla-hu akbar – Gott ist groß. Die Zeilen werden unterschiedlich oft wiederholt.
Hier in Marrakech stehen wir auf dem Grundstück der Kotubia Moschee und werden deshalb besonders heftig mit diesem Gebetsruf konfrontiert. Heute ist früh ein schöner sonniger Tag und wir haben vor, den größten Souk Marokkos zu besichtigen. In Marrakech wird verkauft, was in Fes hergestellt wird. So könnte man das Souk Erlebnis zusammenfassen. Wir schlendern durch den Souk und staunen nicht nur über die Menge von Ware, sondern auch in der Vielzahl von Dingen, die keiner benötigt aber heftig gekauft werden. Wir besuchen  gleich einmal ein Restaurant und erfrischen uns mit kühlen Getränken.

Wir wollen heute einen Kochkurs besuchen, doch eine Terminverschiebung ermöglicht uns erst am morgigen Tag die Teilnahme.

16 Uhr wollen wir uns auf die Kutsche schwingen und Marrakech erkunden. Es regnet Bindfäden und uns vergeht die Lust auf diese Kalechen fahrt. Im Internet wird morgen ab 11 Uhr besseres Wetter prophezeit. Also bestellen wir die Kutsche mal für morgen um 11 Uhr.

Hoffen wir dass der Regen dann verschwunden ist.

Wir ziehen uns in die Wohnmobile zurück und machen es uns darin recht gemütlich.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht hier in Marrakech

Idriss und Wolfgang

15.03.2018: noch Bilder

15.03.2018: noch Bilder
15.03.2018: noch Bilder

15.03.2018: noch Bilder

14.03.2018: früh sonnig 7 Grad, mittags sonnig 26 Grad, abends sonnig 21 Grad +++ Wir fahren nach Marrakech

Wir fahren nach Marrakech

Oben auf dem Pass  war es erwartungsgemäß kühl. Wir sind früh schnell zum Fahren bereit.

Die Serpentinen sind gewaltig und die Ausblicke ebenso. Ober auf dem Toubkal Massiv liegt Schnee.

Also genießen wir in langsamer Fahrt das überwältigende ‘Panorama auf Marokkos landschaftlich schönster Straße.

Flüsse, viel Grün und viele kleine Bergdörfer säumen heute unsere Strecke.

In Asni mache wir Stopp, eine Mittags Pause.

Dann, es wird deutlich wärmer, rollen wir nach Marrakech ein. Auf dem Stellplatz stellen wir die Autos ab und begeben uns rasch auf den  „Place Djamâa el-Fna“. Jubel Trubel Heiterkeit erwartet uns hier, da es schon etwas spät geworden ist. Wir wandeln zwischen die Besuchermassen hindurch und sitzen schließlich mitten in den Garküchen. Die Auswahl ist groß.

 

Abends erkundet jeder nochmals auf eigene Faust die quirlige Stadt und besucht die berühmten Garküchen auf dem Platz der Gehängten“.

Wir möchten nochmals „unsere“ Musikgruppe besuchen. Die Männer, die aus dem Oureka Tal stammen, kenne ich seit vielen Jahren. Sind sie doch die einzige Musikgruppe von damals als man noch Gaslampen zur Beleuchtung benutzte. Ich war damals das Maskottchen der Gruppe, durfte mit ihnen auf dem Teppich sitzen und mit ihnen Tee schlürfen. Weihrauch wurde verbrannt und verbreitete eine wunderbare orientalische Stimmung. Das waren für mich unvergessliche Momente.

Die Leute und ich haben das nie vergessen – wir sind Freunde vom Herzen geworden. In der letzten Tour habe ich ihnen ein Bild von damals geschenkt. Das war eine große Freude. Ihre Musik ist Berbermusik mit Trommeln und intensiven Gesang.

Für heute langt es erstmal. Morgen gibt es mehr.

Es ist gemütlich warm, kein Lüftchen weht.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht in einer der wohl aufregendsten Weltstadt.

Idriss und Wolfgang

14.03.2018: noch Bilder

14.03.2018: noch Bilder
13.03.2018: früh sonnig 14 Grad, mittags sonnig 24 Grad, abends sonnig 12 Grad +++ Die Pass Straße Tiz-n-Test

Die Pass Straße Tiz-n-Test

2.100m hoch liegt unser Stellplatz heute, es ist super „Foto Wetter“ und damit gute Bedingungen, um den Pass zu meistern.

Wir verlassen unseren Stellplatz am Hotel und fahren in Richtung Pass. In Olad-Berhil füllen wir unsere Vorräte auf. Fisch, Fleisch, Gemüse, Brot, Eier und andere Dinge werden aufgefüllt.

Dann beginnt der Aufstieg. Die ersten Meter sind noch nicht saniert, dann folgt eine tolle sanierte Straße.

Am Aussichtspunkt halten wir an und trinken einen Tee.

Wir fahren weiter auf der alten, noch unsanierten Straße hinauf auf unseren Stellplatz.

Hier oben gibt es eine Absprungstelle für Paragliding.

Wir haben Glück, es ist eine Gruppe tschechischer Leute hier, die mit ihren Schirmen direkt vor uns den Absprung wagen.

Es wird langsam hier oben kühl und wir ziehen uns in die Wohnmobile zurück.

Wir frönen unserem Hobby: das Kochen.

Bei uns gibt es Goulasch mit Nudeln

Morgen wagen wir die Abfahrt hinunter nach Marrakech

Wir wünschen eine sturmfreie Nacht in 2.100m Höhe

Idriss und Wolfgang

13.03.2018: noch Bilder

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12.03.2018: früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 26 Grad, abends sonnig 24 Grad +++ Wir besuchen Taroudant und die feucht warme Sous Ebene

Wir besuchen Taroudant und die feucht warme Sous Ebene

Wir genießen nochmals den herrlichen Blick auf den Atlantik, ehe wir in Richtung Taroudant starten.

Doch was sehen wir denn da: im Reifen von Heinz sitzt im Reifen ein großer Nagel an der Seite des Reifens – unglaublich, dass der dort hineingerutscht ist.

Kurze Zeit später sind wir an einer Reparatur für Reifen angelangt. Kein Problem. Ruck zuck ist der Reisen geflickt.

Wir besuchen natürlich in Tiznit eine Silberschmiede.

Nun fahren wir in Richtung des warmen Agadir in die Souss Ebene ein. Erwartungsgemäß wird es warm. 26 Grad bringen wir zusammen, immerhin im Oktober ein guter Wert.

Wir stellen unsere Autos ab und lassen uns in den Souk namens –„klein Marrakech“  mittels Pferdekutschen tragen.

Was es da nicht alles zu sehen gibt!

Wir lassen uns von dem dort angebotenen Gebäck verführen, wandern zu einem Café, wo wir diese gleich probieren Das Café ist so gelegen, dass man von hier den Platz Al –Alouayine gut beobachten kann. Es ist der Ersatz Platz für den touristisch gewordenen „Platz der Gehängten“ in Marrakech.

Hier ist viel los und wir wollen gar nicht mehr von hier weichen.

Abends gehen wir noch in ein Restaurant essen.

Morgen wird es spannend: wir wollen auf den Pass Tiz-n-Test fahren und dort übernachten. Diese Straße gilt als landschaftlich schönste Straße Marokkos.

Eine gute Nacht wünschen

12.03.2018: noch Bilder
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11.03.2018: früh sonnig 19 Grad, mittags sonnig 26 Grad, abends sonnig 22 Grad +++ Wir besichtigen die roten Felsentore von Legzira fahren nach und genießen Aglou am Atlantik

Wir besichtigen die roten Felsentore von Legzira fahren nach  und genießen Aglou am Atlantik

Wir verlassen Sidi Ifni und fahren zu den roten Felsentoren von Legzira. Da in Legzira schroffe senkrecht aufragende Felswände bis zu 30 Meter hoch die Küste schützen,  müssen wir weit hinunter fahren, stellen unsere Autos ab und genießen schon mal den 1. herrlichen Blick über eine großen Strandbereich auf den Atlantik und die vielen Felsformationen, die hier am Strand zu sehen sind.

Die 300-500 Meter breite Bucht ist wenig erschlossen, und ca. drei Kilometer lang, feinsandig und ideal für all jene, die ungestörtes Sonnen lieben, so wie wir.

Und dann, nach einem kleinen Marsch sieht man die ersten Klippen, die weit ins Meer hinausragen und plötzlich stehst Du direkt unter den Felsentoren. Größer sind sie, als erwartet. Einsam liegen sie in einigem Abstand voneinander entfernt, Menschen sind so gut wie keine da. Der Sand glitzert vom Wasser, die Sonne blendet, die paar wenigen Häuser von Legzira klammern sich an die Felsen. Auf einer Terrasse, die zu einer Bar gehört, kannst Du ein kühles Bier trinken und in die Weite schauen, es ist eine eigentümliche und wunderschöne Landschaft.

Nur halt, da ist hat sich ein böser Fehler in die Geschichte eingeschlichen: ein Tor, das Haupttor gibt es nicht mehr – die Welt bewegt sich, verändert sich stetig: das rote Tor ist nun Opfer des Wassers geworden, eigentlich ein historischer Moment in der geologischen Geschichte!!!

Und wir waren Zeitzeugen!!!

Wir schlendern gemütlich zurück und die ersehnte Sonne lugt hervor, treibt den morgendlichen Nebel davon und lässt Gedanken aufkommen, an einen der vielen Strandbars einen marokkanischen Minztee zu schlürfen.

Die Sonne scheint uns aufs Gemüt und lässt schwer Abschied nehmen.

Nun führt uns unser Weg weiter entlang dem quer durch begehrte Immobiliengebiete, wie Mirleft und schließlich Aglou Plage.

Badeparadiese, ala Bonheurs.

Hier entstehen noble Hotels, tolle Ferienhäuser und auch gemütliche Restaurants.

Wir stehen hier frei, direkt am Meer – ein besonderes Erlebnis.

Wir wünsche wieder eine geruhsame Nacht am Atlantik

Idriss und Wolfgang

11.03.2018: noch Bilder
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10.03.2018: früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 24 Grad, abends sonnig 19 Grad +++ Ein Ruhetag am Atlantik – abends gehen wir gemeinsam in ein Restaurant

Ein Ruhetag am Atlantik – abends gehen wir gemeinsam in ein Restaurant

Ein Ruhetag am Meer steht an. Gemütlich gefrühstückt und jeder gestaltet seinen Tag wie er möchte.

Oben in der Stadt wird der morgen stattfindende Souk aufgebaut.

Spaziergänge am Meer sind auch beliebt.

Abends marschieren wir in das am Steilhang liegende Hotel und genießen das Essen.

Wir wünschen eine erholsame Nacht am rauschenden Atlantik

Idriss und Wolfgang

10.03.2018: noch Bilder

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09.03.2018: früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 24 Grad, abends sonnig 20 Grad +++ Wir sind in Sidi Ifni und haben 2 schöne Tage am Meer – die Sonne scheint – was will man mehr!

Wir sind in Sidi Ifni und haben 2 schöne Tage am Meer – die Sonne scheint – was will man mehr!

Hier in Sidi Ifni gibt es auf den 4 vorhandenen Camps viele Überwinterer aus Europa. Die Camps an der Küste des Atlantiks müssen sich jährlich auf den Ansturm von ca. 10.000 Wohnmobilen vorbereiten. 90 Tage kann man hier ohne Probleme verbringen und 180 Tage mit einer Verlängerung, die die Camps für die Camper organisieren.

Die Tagestemperaturen betragen hier im Winter zwischen 23 – 28 Grad, nachts bleibt es meistens um 20 Grad warm.

Die Verbraucherpreise sind moderat, Heizung wird nicht benötigt. Für Abwechslung sorgen Ausflüge in die nahe Wüstenregion oder in die größeren Städte wie Tiznit, Agadir, Taroudant usw.

Der heutige Tag wurde individuell gestaltet. Spaziergänge in der Sonne faulenzen und die Stadt erobern waren die Renner.

Wir selbst haben das Auto gereinigt, Krautwickel gekocht, die Sonne genossen, einen Spaziergang unternommen und den Sonnenuntergang fotografiert.

Da wir hier dem Fisch sehr nahe sind, werden wir morgen gemeinsam in ein Fischrestaurant gehen.

Da wir Fisch lieben, haben wir nach Oktopus gefragt. Morgen soll es welche geben. Die Kinder von Sidi Ifni holen den massenhaft aus den Felsenspalten.

Nun wir werden sehen, was sich da morgen früh tut.

Wir wünschen wieder gute Nacht am rauschenden Atlantik.

Idriss und Wolfgang

09.03.2018: noch Bilder
09.03.2018: noch Bilder
08.03.2018: früh leicht bewölkt 13 Grad, mittags regnerisch 16 Grad, abends sonnig 23 26 Grad +++ Wir fahren für 3 Tage an den Atlantik nach Sidi Ifni

Wir fahren für 3 Tage an den Atlantik nach Sidi Ifni

Eine landschaftlich tolle Fahrt ist angesagt, wenn das Schei…..Wetter nicht wär.  Wir fahren durch den Antiatlas, leider ohne Sonne, darunter leiden die Fotos schon. Also machen wir weniger Fotos und schauen uns lieber die Landschaften an. Kurzentschlossen entscheiden wir uns die kurze Strecke über Tiznit zu nehmen. Nebel verhindert die Sicht. Deshalb wollen wir einen Supermarkt und die Altstadt von Tiznit besuchen.

Schnell sind wir in der zur Überwinterung geeignete Stadt angelangt.

Der Camp ist mit Wohnmobilen ausgebucht. Viele verbringen hier 6 Monate der kalten Jahreszeit in der Sonne Marokkos.

 Er ist beliebt, liegt er doch an der Stadtmauer und man kann wie zu Hause einkaufen und Stadtbesuche machen. Das Meer ist ca. 25 Km entfernt.

Wir gehen in den Supermarkt und anschließend besuchen wir die Altstadt. Klaus und Heike suchen und finden eine schöne Tagine, Heinz und Erika suchen in den Gemüse Geschäften nach etwas passenden. Ich kaufe Zwiebeln und die süßen mini Tomaten.

Anschließend rollen wir nach Aglou Plage den noblen Sommersitz reicher Tizniter. Hier gibt es ein schönes Hotel am Meer mit Fischgerichten, die mit Meeresblick gereicht werden.

Der Vorplatz des Hotels ist als Stellplatz ausgebaut und wir werden alsbald dort eine Nacht verbringen.

Nach der Pause rollen wir gemütlich am Atlantik entlang, bestaunen die vielen Neubauten am Meer.

Dann noch einige Km und wir rollen in die südwestlich von Agadir liegende wunderschöne, ruhige und kleine Küstenstadt Sidi Ifni ein. Sie trägt den Beinamen „Tor zur Sahara“ und zählt nicht mehr als 21 000 Einwohner.

Bereits 1476 wurde hier unter spanischer Flagge ein Stützpunkt für Sklavenjagden und Fischerei angelegt. Damals nannte man es noch Santa Cruz del Mar Pequeña. Trotz, dass die Spanier zum Erhalt des Stützpunktes eine Festung errichteten, wurde „Sidi Ifni“ nur 50 Jahre nach der Gründung von der lokalen Bevölkerung erobert und die Spanier verdrängt.

Erst hunderte Jahre später, 1934, unter General Franco, wurde der Stützpunkt wieder neu errichtet als Sidi Ifni. Mit den Verträgen von Fés, 1969, zwischen General Franco und König Hassan II, endete die Zeit der Spanier in diesem Gebiet. Nur ein paar wenige zivile Spanier blieben zurück. Von ihnen gibt es heut in der Stadt keine mehr. Trotzdem wird in der Stadt mehr Spanisch als Französisch gesprochen.

Der Camp ist einer der Einzigen, die noch direkt am Meer liegen. Und es ist ein begehrter Überwinterungsplatz, der Ende Oktober sich rasch füllt.

Wir wünschen eine erholsame Nacht am rauschenden Meer

Idriss und Wolfgang

08.03.2018: noch Bilder
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07.03.2018: früh leicht bewölkt 10 Grad, mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 19 Grad +++ Ein Ruhetag ohne Ruhe – Babuschen Kauf – Souk Besuch – Sonne anbeten

Ein Ruhetag ohne Ruhe – Babuschen Kauf – Souk Besuch – Sonne anbeten

Heute ist ein weiterer Ruhetag in dem wohl schönsten Gebiet Marokkos geplant. Hier im Ort wird ALLES saniert. Man baut sogar ein Hallenbad, was für unsere Tourenplanung bestimmt Beachtung finden wird. Es gibt Vorbereitungen für das Mandelblütenfest, das am 15.3. starten wird. Deshalb sind hier hunderte von Wohnmobilen angereist. Es ist ein schönes Erlebnis.

Wir marschieren früh zu den Babuschen Produzenten. Die gibt es hier zahlreich. Tafraoute ist das Zentrum der Babuschen Produktion und die Menschen hier tragen diese auch fast alle.

Unsere Mitfahrer sind nun auch scharf auf diese schönen Schuhe. Sie gibt es unendlich vielen Farben und Ausführungen.

Es wird probiert und auch ein wenig gefeilscht.

Eine Tagine soll auch noch gekauft werden, da die Tagine von Klaus und Heike die Feuertaufe nicht überlebt hat.

 

Der heutige Souk ist natürlich bei dem herrlichen Sonnenschein auch eine Augenweite und die Angebote reizvoll.

Gelbe Rüben habe ich gesichtet, Erdbeeren gab es auch und alles was man so an Früchten und Gemüse haben kann.

Derzeit sind Bohnen und Erbsen der Renner.

Auf dem Camp angekommen kommen die Dienstleister in Scharen, Kokosplätzchen gibt es und da können wir nicht überstehen, Kinder stehen vor der Tür und fragen nach leeren großen 5 Liter Flaschen, dort kommt Olivenöl hinein, und bekommen zur Belohnung nicht nur Flaschen sondern auch je einen Bonbon.

Der Chef der Chef der Polizei von Tafraoute kommt beim Idriss vorbei und erkundigt sich nach dem Befinden der Camper.

Der Abend kommt und wir wünschen eine gute Nacht hier in der Wunderwelt von Tafroute.

Idriss und Wolfgang

07.03.2018: noch Bilder
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07.03.2018: noch Bilder
07.03.2018: noch Bilder
06.03.2018: früh leicht bewölkt 10 Grad, mittags bewölkt, regnerisch 15 Grad, abends bewölkt, regnerisch 12 Grad +++ Wir verlassen das Plamen Tal Ait Mansour

Wir verlassen das Plamen Tal Ait Mansour

Wir verlassen über einen Pass erreichbar das landschaftliche Kleinod: das Palmental Ait Mansour.

In Serpentinen ziehen wir unsere Bahnen, ehe es ebenso wieder bergab geht. Wir fahren bedächtig und können uns kaum satt sehen und fahren ins Camp nach Tafraoute zurück.

Wir genießen heute die Ruhe, meist im Auto.

Das Gesehene muss verarbeitet werden.

Aber vorher wünschen wir eine geruhsame Nacht

Idriss und Wolfgang

05.03.2018: früh sonnig 11 Grad, mittags regnerisch 14 Grad, abends regnerisch 12 Grad +++ Tafraoute und die „Painted Rocks“ und neu im Programm –wir fahren ins Palmental Ait Mansour – Wanderung, Tagine kochen und Übernachtung im Traum Tal

Tafraoute und die „Painted Rocks“ und neu im Programm –wir fahren ins Palmental Ait Mansour – Wanderung, Tagine kochen und Übernachtung im Traum Tal

Ein strahlend blauer Himmel und Fotowolken stehen über den Bergmassiven vor unseren Autos.

Ein sogenannter Bilderbuchtag steht vor uns und wir können ihn auch für den Aufenthalt an den „Painted Rocks“ zu gut deutsch „Bemalte Steine gebrauchen.

Vorerst wird Tafraoute „unsicher“ gemacht. Wir kaufen die Zutaten für die Tagine, die wir im Palmental kochen wollen.

Der ein schaut hier und der andere schaut da. Alles wird „geschnarcht“, so sagt der Sachse und auch ich staune mich durch meinen Lieblingsort durch. Was mir auffällt ist die Tatsache, dass nicht alle Geschäfte auf haben und nur einige Handwerker ihr Tageswerk vollbringen.

In Marokko gibt es praktisch für den „Normalbürger“ kein Wochenende wie es in Europa üblich ist. Nur die staatlichen Institutionen haben Ruhe an den Wochenenden.

Woher kommt dieses Verhalten? Ich deute es mit den fortschreitenden Wohlstand hier in Marokko. „Man hat es nicht mehr notwendig“ zu öffnen und „Gott sei Dank“ gibt es nicht so starre Vorschriften wie es bei uns üblich ist, und man kann tun und lassen was man will. So ist dies Arbeitsruhe  im ärmeren Süden noch völlig unbekannt und für den Touristen überaus angenehm, wenn man fast sofort und immer eine Service Leistungen aller Art  in Anspruch nehmen kann. Wir können davon „ein wohlklingendes Lied singen“.

Was uns ja auch bekannt ist, ist die Art und Weise eine persönliche Dienstleistung direkt und ohne oft lähmende Vorschriften  anzubieten.

Ca. 13 Uhr finden wir uns alle auf unserem Camp ein um gemeinsam zu den „Bemalten Steinen“ zu fahren. Es sind 10 Kilometer „Steinshow“ vom Feisten. Aber, das Wetter spielt nicht mit. Eine Bewölkung zieht auf und es fängt an unangenehm zu nieseln.

Unbeschreiblich schön ist die Gegend hier und ein Grund mehr, verehrte Leserinnen und Leser, mit Dr. Ammon Tours eine solche Tour nach Marokko zu unternehmen.

Neu ist bei Dr. Ammon Tours das Programm für die Blauen Steine und das Palmental. Wir fahren nach dem Einkauf der Zutaten für die Tagine zu den Blauen Steinen. Es erfolgt eine Wanderung zu diesen und anschließend fahren wir in das Palmental Ait Mansour hinein.

Dort gibt es eine schöne Wanderung und anschließend kann man eine Tagine selbst kreieren, so wie wir es bei der Schwester von Idriss gelernt haben.

Man benötigt dazu die Tagine, eine Untersatz für die Holzkohle, Holzkohle und schon kann es losgehen.

Jetzt, Köche und Köchinnen aufpassen:

Unten zuerst fein geschnittene Zwiebeln hinein, dann Tomatenscheiben darauf. Danach kommen die Rindfleischstücke.

Anschließend wird das verschiedene Gemüse turmmäßig aufgeschichtet, damit der kegelförmige Deckel darauf passt.

Jetzt kommt Öl über das geschichtete Gemüse und zum Schluss kommen die Gewürze  in die Tagine:

Kreuzkümmel

Pfeffer

Kurkuma

Ingwer

Safran und

Paprika süß

Salz

Nun muss die Tagine ca. 2- 3 Stunden vor sich hin köcheln. Bitte immer mal nachschauen und mit der Gabel die Probe machen, ob das Gemüse und Fleisch schon gar ist.

Der Stellplatz an den Steinen gibt den Blick frei auf die bunten Steine und es gibt viele Wanderwege, die von unseren Gästen auch genutzt werden.

Anschließend rollen wir gemächlich erst hinauf in Richtung Palmental. Es geht auf ca. 1.70m Höhe und fällt dann jäh an ins Tal.

Das Tal ist ein Wunderwerk der Natur – deshalb unser Entschluss hier zu übernachten.

Nach der kleinen Wanderung bereiten wir die Tagine vor. Dann die Holzkohle anzünden und schon köchelt es in dem Tontopf.

Nach 2 Stunden  wünschen wir guten Appetit.

So, nun wünschen wir hier draußen im malerischen Palmental eine ruhige Nacht

Idriss und Wolfgang

05.03.2018: noch Bilder
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05.03.2018: noch Bilder
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04.03.2018: früh regnerisch 8 Grad, mittags leicht bewölkt 14 Grad, abends leicht bewölkt 12 Grad +++ Wir fahren ins Herz des Antiatlas: Tafraoute

Wir fahren ins Herz des Antiatlas: Tafraoute

9 Uhr fahren wir hinein in den Antiatlas - Berge - fantastisch in Form und Gestalt, rotbraune Felsnadeln, die den Himmel berühren: Der Antiatlas bietet wohl die spektakulärste Bergszenerie Nordafrikas!

Tafelberge und tiefe Schluchten säumen den Pfad. Und schon ragen die ersten Monumente in den Himmel, Steinformationen, die an einen Kamelkopf und menschliche Daumen erinnern; der Vergleich mit dem amerikanischen Monument Valley liegt nahe. Dann fahren wir in die grünen Täler hinab: eine gigantische  Mandelblüte, die Hirten in ihren weißen Djellabas, drum herum türmen sich die rotbraunen Felsen. Atemberaubenden Bergkulissen begegnen uns auf dieser Tour auf Schritt und Tritt.

Gut zu wissen Mit seinen märchenhaften Felsenformationen gehört das Saghro- Gebirge zu den spektakulärsten und fotogenen Landschaften Marokkos.

Der Anti-Atlas ist das südliche Großgebirge Marokkos. Es erstreckt sich von Norden nach Süden bei Ouarzazate bis an den Rand der Sahara sowie von Ost nach West – von Erfoud im Tafilalt bis an den Atlantik bei Tan-Tan. Der etwa 300 Kilometer lange und bis zu 2.500 Meter hoher Gebirgsriegel, nimmt in Marokko eine Sonderstellung ein. Diese Gebirgslandschaft ist geprägt von steil aufragenden Granitwänden und fast vegetationslosen Steinwüsten, unterbrochen von fruchtbaren Oasentälern. Geradezu grotesk mutet dieser gnadenlose Überlebenskampf winziger, saftig-grüner Inseln an und genauso irreal erscheint uns ein pflügender Bauer in den vegetationslosen Hochplateaus und Geröllwüsten.

Die Berge wirken wie eine Mondlandschaft – fantastisch in Gestalt und Form, rotbraune Felsnadeln, die den Himmel berühren.

Seit jeher wird der Antiatlas von den Chleuh – Berbern bewohnt, deren Siedlungszentrum Tafraoute im Tal der Ammeln, ist. Die schwierige Subsistenzwirtschaft zwang viele Bewohner entweder zum gemeinsamen Wegzug aus der Region oder ein einzelnes Familienmitglied verdient über das ganze Jahr hinweg das Geld für die Familie in der Stadt. Dieser Entwicklung stand der touristische Ausbau der Region entgegen: Viele Familien verdienen nun auf diesem Sektor ihr Geld.

Wir fahren wie durch eine Wunderwelt, dessen Höhepunkt vielleicht der Blick ins Tal der Ammeln ist.

Wir landen schließlich auf dem Camp mit gigantischem Blick in die ersten Felsformationen Tafraoutes. Wir stehen auf der Freifläche des Camps um besseren Blickkontakt mit der Bergwelt zu erhalten.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht im Antiatlas

Idriss und Wolfgang

04.03.2018: noch Bilder

04.03.2018: noch Bilder

04.03.2018: noch Bilder

04.03.2018: noch Bilder
04.03.2018: noch Bilder

04.03.2018: noch Bilder

03.03.2018: früh sonnig 10 Grad, mittags sonnig 20 Grad, abends regnerisch 15 Grad +++ Wir fahren in den Antiatlas

Wir fahren in den Antiatlas

Erst 9.30 Uhr rollen wir aus dem Familien Camp. Auf in den Antiatlas soll heute die Fahrt gehen. Der Antiatlas gilt als der älteste Teil des Atlas Gebirges und auch der landschaftlich schönste Teil.

Unsere Damen lassen sich erst von der Tochter des Hauses eine Henna Malerei auf die Hände bringen.

Aber Geduld! Wir fahren heute erst bis Taliouine, das ist im sogenannten Eingangsbereich des Antiatlasses.

Aber Safran gibt es in Taliouine. Das wollen wir kennen lernen.

Also auf geht es. Die Tour ist nicht sonderlich aufregend bis zum Eingang des Gebirges. Da wird es schon mal kurz spannend.

Und halt, eins haben wir vergessen zu berichten. Im Antiatlas wachsen unzählige Mandelbäume, die auch exakt am ersten Ort beginnen. Es gibt Reisen zur Mandelblüte im Antiatlas. Die Blüte ist Ende Februar bis Anfang März. Vielleicht haben wir morgen Glück und erleben die Mandelblüte.

Wir lassen uns in der Safran Kooperative gut Beraten und können nun falschen Safran vom richtigen unterscheiden.

Ein kurzer Einkauf erfolgt im Ort und dann rollen wir zum schön gelegenen Camp.

Eine erholsame Nacht wünschen Idriss und Wolfgang

03.03.2018: noch Bilder
03.03.2018: noch Bilder

03.03.2018: noch Bilder
03.03.2018: noch Bilder
03.03.2018: noch Bilder
02.03.2018: noch Bilder

02.03.2018: früh sonnig 10 Grad, mittags sonnig 24 Grad, abends wolkenlos 17 Grad +++ Die Kasbah Ait Ben Haddou und ein ruhiger Nachmittag

Die Kasbah Ait Ben Haddou und ein ruhiger Nachmittag

Unsere Gastfamilie ist die lustigste der Familien, die wir besuchen. Hier ist immer etwas los, es gibt viel zu sehen und zu erleben.

Früh bäckt die Frau des Hauses im Lehm Ofen Brot. Da eilen wir natürlich alle hin. Die Familien im Süden backen ihr Brot alle selbst. Das Getreide wird in der Oase angebaut, geerntet, gedroschen und das Mehl gemahlen.

Wir sind um 10 Uhr in Richtung Kasbah, die unter UNESCO Schutz steht, gestartet.

Wir fahren mit unseren Wohnmobilen zu einem Aussichtspunkt, wo wir die Kasbah gut in Augenschein nehmen können.

Da in den Bergen noch Schnee liegt, sind die heutigen Bilder besonders schön anzusehen.

Wir steigen einige Treppen und haben oben einen prima Rundblick.

Ein Mann mit einem geheimnisvollen Sack offenbart sich als Schlangenbeschwörer und da wir ja alles mitmachen, lassen wir uns die Schlange auch mal um den Hals legen.

Nach der Besichtigung eilen wir auf den Camp, Erika und Heinz eine landschaftlich schöne Strecke ab.

Morgen fahren wir in den Antiatlas – das älteste und schönste Gebirge Marokkos erwartet unseren Besuch.

Eine gute Nacht am Hohen Atlas wünschen

Idriss und Wolfgang

02.03.2018: noch Bilder
02.03.2018: noch Bilder
02.03.2018: noch Bilder

02.03.2018: noch Bilder
01.03.2018: früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 27 Grad, abends wolkenlos 20 Grad +++ Wir fahren zur Familie Houma bei Ait Ben Haddou – und besichtigen Ouarzazate

Wir fahren zur Familie Houma bei Ait Ben Haddou – und besichtigen Ouarzazate

Wir verlassen unser Camp und fahren über ein Gebirge, das viele tolle Ausblicke zulässt. Es liegt noch Schnee auf dem Hohen  Atlas und wir stellen fest, dass ein recht kühles Lüftchen weht.

Hinein fahren wir in die moderne Stadt Ouarzazate. Wir stellen die Autos ab und laufen zu Dimitris Supermarkt und der Gaststätte.

Hier in der weiteren Umgebung werde Filmszenen gedreht. Die Künstler aus aller Welt treffen sich dann in der Gaststätte „Dimitri“ und jeder Künstler verewigt sich mit einem Bild. Das wollen wir sehen.

Dann eilen wir zum Supermarkt, der immer etwas Besonderes im Angebot hat. Ehemals hatte der Supermarkt als einziger Markt alkoholische Getränke im Angebot. Heute kann man solche Getränke in fast allen großen Städten kaufen.

Nun kommen wir auf dem Camp der Familie an. Wir haben hier gemeinsam vieles in die Wege geleitet. Zum Beispiel den Namen „Camp Atlas View“, den habe ich damals erfunden. Stolz zeigt mir Mohammed das neue Schild, das auf der Straße steht und auf den Camp hinweist.

Damals als alles anfing, gab es hier kein Wasser, kein Strom und nur eine Gaslampe. Mein damaliger Reiseleiter, der Herr Ewert hatte der Familie einen Fernsehe mit Solar geschenkt. Das war damals der einzige Reichtum der Familie.

Wir saßen im Innenhof und ich habe damals für unsere Gäste und die Familie Bohnensuppe am offenen Feuer gekocht. Danach wurde getanzt. Da gab es noch die Oma, die immerhin über 100 Jahre wurde, die haute mit ihren Schuh auf einen Eimer und alle waren total begeistert.

So nach und nach kommen die Kinder zu uns, um uns zu begrüßen. Da gibt es 6 davon 2 Mädchen  und 4 Kerle! Samir ist mir ganz besonders ans Herz gewachsen – ihm sollte ich mit nach Deutschland nehmen. Aber ich hatte ja schon den Idriss. Für Samir hätte ich auch kein Visum bekommen.

Nun genießen wir erst einmal den grandiosen Ausblick auf den Hohen Atlas. Es ist hier ein überwältigender Blick über ein tolles Tal.

Es gibt hier auch ein Nomadenzelt. Darin treffen wir uns zum Tee mit den Familienangehörigen.

Heute ist erst einmal etwas Ruhe angesagt.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht und morgen einen erlebnisreichen Tag

Idriss und Wolfgang

01.03.2018: noch Bilder
28.02.2018: früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 26 Grad, abends wolkenlos 19 Grad +++ Wir fahren auf landschaftlich schöner Strecke nach Agdz

Wir fahren auf landschaftlich schöner Strecke nach Agdz

Wir wollen heute nach Agdz fahren. Agdz ist eine aufstrebende belebte Kleinstadt mit südmarokkanischen Charakter.

Die Strecke dorthin ist mit alten Dörfern und wunderschönen Oasen übersät. Unendlich viele Queds, also wasserlose Flüsse  gilt es hier zu queren. Und vor einigen Jahren gab es einen  unerwarteten Dauerregen südlich von Agadir, der viel Unheil anrichtete. Die Spuren sind heute noch zu sehen. Brücken wurden weggerissen und ganze Straßen durch das Wasser beschädigt.

In Agdz angekommen. Kehren wir in ein Restaurant ein. Es gibt hier vor allem knusperbraun gegrillte  Hähnchen.

Der Camp liegt nur noch 2 Km von der Gaststätte entfernt und wir richten uns dort für eine Nacht im Palmenhain ein.

Wir wünschen eine ruhige Nacht

Idriss und Wolfgang

27.02.2018: früh sonnig 13 Grad, mittags sonnig, 25 Grad, abends wolkenlos 21 Grad +++ Wanderung zu einer 800 jährigen Kasbah in Bounou und Besuch des „Sahara Sky“

Wanderung zu einer 800 jährigen Kasbah in Bounou und Besuch des „Sahara Sky“

Viele Erlebnisse warten heute auf uns. Der Tag ist mit vielen interessanten Besichtigungen und Besuchen angereichert.

Wir starten nach dem Frühstück in Richtung Bounou, einem Gott verlassenem Dorf an der algerischen Grenze. Hier werden oft Filmszenen an der 800 jährigen Lehm Burg gedreht. Einst lebten hier viele Familien darin und heute sind es nur noch vereinzelte Familien, die hier noch wohnen. Die Lehm Burg ist ein kleines Dorf, deren Einwohner in einzelnen Wohnungen wohnen, die nur oben in den Zimmern Öffnungen für das Licht haben. Mit über 50 Grad in den Sommermonaten wird es hier zum Leben zu warm. Deshalb gibt es keine seitlichen Fenster. Es gibt aber Strom und Wasser für die Menschen die in der Kasbah leben.

Das schauen wir uns alles an und wir haben Glück, denn eine junge Frau zeigt uns ihr Zuhause. Wir werden mit Tee bewirtet.

Nach diesen Besuch fahren wir in Richtung „Sahara Sky“, einem Wüstenhotel und Observatorium. Es gehört einem Deutschen, der hier seinem Hobby nachgeht. Wir lauschen seinen Ausführungen, nehmen dort ein 3-Gänge Menü ein und gehen abends hoch auf die Plattform, um durch die mächtigen Teleskope in den Kosmos zu sehen.

Es ist schon beeindruckend, was man durch die Vergrößerungen alles sieht und von Fritz Koring, dem Kosmologe so erfährt.

Zufrieden fallen wir in die Federn

Idriss und Wolfgang wünschen eine sternenklare Wüsten Nacht

27.02.2018: noch Bilder
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26.02.2018: früh sonnig 13 Grad, mittags sonnig, Sandsturm 25 Grad, abends wolkenlos, Sandsturm 17 Grad +++ Wir fahren in die Sandwüste bei M`Hamid und erleben einen heftigen Sandsturm

Wir fahren in die Sandwüste bei M`Hamid und erleben einen heftigen Sandsturm

Eine Wüstenfahrt nach M`Hamid steht an. Man muss wissen, dass diese Wüstengegend erst vor einigen Jahren für den Tourismus zugängig gemacht worden ist.

Damals erhoffte man sich viele Touristen, die nach M`Hamid kommen würden. Die Realitäten sahen anders aus. Heute sind dort unzählige Hotels und Camps entstanden, die leider um ihre Gäste bangen müssen.

Trotzdem fährt Dr. Ammon Tours in den großen Touren beständig in diese interessante Gegend. Hier findet man Ruhe und Entspannung, wenn man das möchte.

Es gibt viele Angebote zu traumhaften Oasen zu fahren und in Nomadenzelten zu übernachten.

In Tamegroute halten wir an um die mittelalterliche Keramikproduktion zu besichtigen. 8 Familien besitzen uralte Brennöfen aus Lehm, in denen einfaches Geschirr gebrannt wird. Weiter geht die Fahrt immer weiter hinein in die Wüstengegenden. Wir überwinden 2 Gebirgszüge und viele Queds.

In Tagounite, der letzten größeren Stadt füllen wir nochmals unsere Vorräte auf ehe wir in die Sandwüste von M`Hamid starten. Ein zunehmender Sandsturm empfängt uns bei noch immerhin 25 Grad. In M`Hamid besuchen wir eine Gaststätte und wandern zum „Ende der Welt“. Von hier beginnt der Sand der großen Wüste, deren mächtiger Anteil in Algerien liegt und deren Grenze von hier ca. 25 Km liegt.

Anschließend fahren wir auf unser Wüstencamp und richten uns ein.

Eine schöne Wüstennacht, wünschen

Idriss und Wolfgang

26.02.2018: noch Bilder

25.02.2018: früh sonnig 13 Grad, mittags sonnig 25 Grad, abends leicht bewölkt 19 Grad +++ Souk Besuch und abends Lagerfeuer mit Harira Suppe

Souk Besuch und abends Lagerfeuer mit Harira Suppe

Der bunte Souk von Zagora war eben wegen seiner Buntheit sehr bekannt und bei Touristen beliebt. Der Souk ist nun etwas außerhalb verlegt worden und man hat das Gefühl, dass ganz Zagora auf den Beinen ist, wenn er mittwochs und sonntags seine Tore öffnet.

Wir laufen auch dorthin, um zu sehen, was es dort alles gibt. Der Souk ist bunt wie eh und je. Meine Aufgabe ist es, die Zutaten für die abendliche Harira Suppe einzukaufen.

Nachdem ich alles eingekauft habe, lassen wir uns von einem Dreirad zurück nach Zagora fahren und kehren in eine Gaststätte ein. Bei diesen Temperaturen schmeckt eine Erfrischung besonders gut.

Im Camp bereiten wir die Suppe vor. Damit ich nicht so viel darüber berichten muss, hier das Rezept:

Harira

Ramadan Suppe mit Dicken Bohnen und Linsen

Harira wird traditionell während des Fastenmonats Ramadan serviert. Jedes Jahr müssen gläubige Moslems im neunten Monat des Mondkalenders zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf jede Speise und jedes Getränk verzichten. Am Abend bricht man das Fasten dann mit einer Schale dampfender Harira, einer Hand voll Datteln du einer Schnecke aus Honiggebäck, „chebakiah“ genannt. Harira wird meist mit „teduoira“ angedickt, einer Mischung  aus Mehl, Reiswasser und Hefe.

Wir verwenden dazu lieber Pasta: zerdrückte Vermicelli oder winzige Pasta Sorten wie beispielweise Stellette oder Puntalette.

Für 8 Personen

2 EL natives Olivenöl extra

2 Zwiebeln, fein gewürfelt

900 g Lammschulter/Rindfleisch in 1 cm große Würfel geschnitten

8 Safranfäden, geröstet und zerdrückt

1 TL gemahlener Kurkuma

2 TL gemahlenen Ingwer/ wir nehmen frischen Ingwer

2,5 l Wasser

200 g kleine getrocknete Dicke Bohnen über Nacht eingeweicht und abgetropft

10 Tomaten (etwa 1,3, Kg), enthäutet, entkernt und grob gehackt

30 Stängel glatte Petersilie

15 Stängel frisches Koriandergrün

175 g getrocknete Linsen, verlesen, abgespült und abgetropft

1 TL schwarzer Pfeffer

1 TL gemahlenen Zimt

50 g zerdrückte Vernicelli oder eine besonders kleine Pasta Sorte

Salz

Gehacktes Koriandergrün zum Bestreuen

Zitronenschnitze zum Servieren

Das Öl in einen großen Suppentopf erhitzen und die Zwiebeln und das Fleisch bei Mittelhitze 4 – 5 Minuten anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Safran, Kurkuma, Ingwer und 2 l Wasser zufügen. Zum Kochen bringen, die Hitze herunterschalten und die Bohnen zufügen.

Die Suppe zugedeckt 1 – 1,5  Stunden köcheln lassen, bis die Bohnen fast weich sind.

Im Mixer oder der Küchenmaschine die Tomaten, Petersilie und das Koriandergrün grob hacken. Mit den Linsen, dem Pfeffer und dem Zimt zu den Bohnen geben. Zugedeckt och 30 – 40 Minuten köcheln lassen bis die Linsen weich sind.

Inzwischen die restlichen 0,5, l Wasser zum Kochen bringen und die Vermicelli oder andere Pasta in 6 – 8 Minuten garen. Abgießen und in die Suppe rühren. Mit Salz abschmecken. Noch einmal erhitzen du  auf die Suppenteller verteilen. Die Ramadan Suppe mit frischem Koriandergrün bestreuen, mit Zitronenschnitzen garnieren und sofort servieren.

Wir kochen die Suppe in einem Topf über offenes Feuer, das anschließend gleich als Lagerfeuer dient. Es wird ein langer Abend mit angenehmen Abend Temperaturen.

Eine gute Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

25.02.2018: noch Bilder

25.02.2018: noch Bilder

25.02.2018: noch Bilder

25.02.2018: noch Bilder

24.02.2018: früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 17 Grad +++ Ein Ruhetag in Zagora

Ein Ruhetag in Zagora

Ausschlafen in der herrlichen Oase ist angesagt.

Zagora ist nicht nur Garnisonsstadt, sondern auch Handwerkerstadt. Hier kann man anstehende Näharbeiten ausführen lassen. Idriss und Wolfgang gehen zum Frisör.

Also auf geht es in die Stadt hinauf. Wir wollen noch eine Waschmaschine kaufen, da wir unsere verschenkt haben. Es gibt aber die passende Größe noch nicht. Wir müssen weiter suchen.

Unsere Gäste gehen zum Draa Fluss spazieren und nachmittags gibt es eine gemütliche Kaffeerunde.

Abends gehen wir

Wir wünschen eine geruhsame Nacht

Idriss und Wolfgang

23.02.2018: früh sonnig 11 Grad, mittags sonnig 25 Grad, abends sonnig 16 Grad +++ Wir starten heute zu einer Wüstentour und fahren in das Draa Tal nach Zagora

Wir starten heute zu einer Wüstentour und fahren in das Draa Tal nach Zagora

9 Uhr starten wir zu einer schönen Wüstentour, die uns über Alnif, Tazzarine und N`Kob führt. Dann fahren wir in das Draa Tal mit dem größten Palmenhain Marokkos.

Im Draa Tal staunen wir über die vielen Palmen und die Lehmburgen der Bewohner. Eine Rast in einem schönen Café kommt da gerade recht.

Wir fahren in die Oase von Zagora in das schön gelegene Camp und am Abend gehen wir noch in ein Restaurant etwas essen.

Eine schöne Oasennacht wünschen

Idriss und Wolfgang

23.02.2018: noch Bilder

23.02.2018: noch Bilder

22.02.2018: früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 12 Grad, abends sonnig 14 Grad +++ Jeep Tour mit Umleitung, interessantes Treffen mit unserer Nomadin

Jeep Tour mit Umleitung, interessantes Treffen mit unserer Nomadin


Ein zweifellos interessanter Tag steht sonnig vor uns. Unsere heutige Tour soll uns anfänglich in die Todra- und später in die Dades Schlucht führen. Als Höhepunkt ist der Besuch „unserer“ Bergnomaden Familie in deren Höhle vorgesehen.
Unser Jeep Fahrer spricht während eines Anrufes bei ihm von Schnee auf der vorgesehen Piste und wir einigen uns, dass wir den Versuch starten, die Tour zu fahren.
Wir sind froh darüber, dass früh die Sonne scheint. Frohen Mutes starten wir die Rundtour.
Die Rundtour führt uns in die Welt des Hohen Atlasgebirges hinein, nicht auf glatten Straßen, sondern in einem mit Steinen übersäten Flussbett, indem unser Fahrer stets einen Weg suchen muss. Regnet oder schneit es, sammelt sich blitzschnell das Wasser aus tausenden Zuflüssen und der Hauptfluss schwillt in Sekundenschnelle an und zerstört, was ihm in den Weg kommt.
Wir haben vor Beginn der Tour nochmals uns Informationen eingeholt, die etwas widersprüchlich waren.
Wir beschlossen die Nomadenfamilie zu besuchen und anschließend die Umfahrung über Agoudal zu wählen.
Wir starten hinein in die gewaltige Todraschlucht mit ihren bis zu 300m hohen Felswänden.
Wir fahren bis zu unseren Nomaden, die hier in der Gebirgswelt wohnen. Sie ziehen sich von der Zivilisation zurück. Wollen in Ruhe und in gewohnter Umgebung ihr einfaches Leben. Das wollen wir ja heute kennen lernen.
Beim ersten Halt in der Schlucht sehen wir die ersten Bergnomaden hoch oben in einer Höhlenwohnung. Wir rufen und winken und siehe da, es kommt Bewegung in der Höhle auf: Sie winken zurück. Als „unsere“ Nomaden damals kurzfristig ihren Platz wechselten, haben wir diese Nomaden da oben im Fels besucht. Ein tolles Erlebnis.
Weiter geht es in die Schlicht hinein. Wir beschließen, „unsere“ Nomaden unbedingt zu besuchen. Dazu müssen wir in die gesperrte Piste hinein und nach dem Besuch wieder zurück fahren.

Vorerst fahren wir in den Ort Tamtattouchte, hier gibt es einem kleinen Ortsspaziergang. Herrliche Ausblicke in die Höhen und die grünen und fruchtbaren Täler offenbaren uns. Wir grüßen die Bewohner und schauen in die kleinen Verkaufsläden hinein. Alles Lebensnotwenige kann man hier erwerben, es gibt eine Bäckerei und auch einen Schuhmacher.
Unsere Jeeps warten am Ortsende auf uns und nun fahren wir vorerst auf einer feinen Straße bis Agoudal, dann quer durch den Hochgebirgsort, der selten Touristen sieht und dann beginnt das Pistenabenteuer.
Wir fahren noch einige Kilometer, fahren dann in die gesperrte Piste, um unsere Nomaden zu besuchen.
Hoch hinauf führt uns der Weg mit gewaltigen Tälern und Höhen. Hier in dieser herrlichen Bergwelt wohnen unsere Nomaden. Nicht nur sie. Fährt man diese Piste weiter kommt man in die Welt der Nomaden.
Als wir um die letzte Kurve fahren, sehen wir sie schon in ihrem Berg herumlaufen. Sie winken uns zu.
Wir kenne diese Leute seit langer Zeit, besuchen sie regelmäßig und bringen ganz praktische Geschenke mit: Gemüse und Obst, das haben diese Leute kaum zur Verfügung. Angebaut, kann es nicht werden du zum Kauf fehlt oft das Geld.

Hoch ins Gebirge auf schmalen Wegen führt uns der Weg. Es wird deutlich kälter. Gewaltige Canons zeigen sich da unten. In der Bergwelt gibt es sensationelle Ausblicke alle samt mit Schnee bedeckt, die wir versuchen für Sie im Bild festzuhalten. Einige zeigen wir heute in unserer Fotogalerie.
Wir gehen in einer Gaststätte noch essen und fahren dann zu unserem Camp zurück.

Wir wünschen einen geruhsame Nacht.

Idriss und Wolfgang
 

22.02.2018: noch Bilder
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22.02.2018: noch Bilder
22.02.2018: noch Bilder
21.02.2018: früh sonnig 14 Grad, mittags sonnig 21 Grad, abends sonnig 17 Grad +++ Wir fahren in die Todraschlucht

Wir fahren in die Todraschlucht.

Wir nehmen Abschied von der 1. Sandwüste in Merzouga und fahren nach Tinerhir zur Todraschlucht. In Tinejdat machen wir unsere Mittagspause, gehen etwas einkaufen und anschließend machen wir eine verdiente Mittagspause.

Wir haben für die Bergnomaden, die wir morgen während unserer Jeep Tour besuchen möchten, Gemüse und Obst gekauft.

Da oben, wo diese Menschen wohnen, gibt es solche Sachen nicht. In die weit entfernten Orte kommen die Nomaden nicht.

Wir fahren in die Todraschlucht und machen eine kleine Wanderung mit viel Staunen über die hohen Felswände.

Wir steigen wieder in unsere Autos und fahren zum modernen Camp an der Todra liegend. Hier ist es schön, wir waschen Wäsche mit einer dem Camp gehörenden Waschmaschine.

Wir verbringen einen verdienten ruhigen Abend. Und sind voller Erwartungen für die morgige Jeep Tour in den Hohen Atlas zu „unseren“ Nomaden. Wir werden diese wieder einmal besuchen.

Nun hoffen wir, dass wir morgen die Querung von der Todraschlucht zur Dades Schlucht mit dem Jeep auch meistern können. Vorsorglich hat unser Idrizis bei der Polizei angerufen, um zu erfahren, ob die Strecke frei ist. Schlamm gäbe es noch, keinen Schnee.

Es wird spannend, schauen Sie morgen hier vorbei.

Wir wünschen eine erholsame Nacht und morgen einen guten Start zur Jeep Tour in den Hohen Atlas

Idriss und Wolfgang

21.02.2018: noch Bilder
21.02.2018: noch Bilder
20.02.2018: früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 13 Grad +++ Fossilien, die Rakete vom Film „Der kleine Prinz“, Nomaden in der Sahara, Algerische Grenze, Wüste pur mit Kamelen und die Nachfahren der Sklaven aus dem Sudan machen Musik

Fossilien, die Rakete vom Film „Der kleine Prinz“, Nomaden in der Sahara, Algerische Grenze, Wüste pur mit Kamelen und die Nachfahren der Sklaven aus dem Sudan machen Musik 

Der Jeep brummt schon, einsteigen und ab geht es hinaus in die Wüste um Merzouga. Alles interessant und erlebnisreich. Die Rakete aus dem Film „Der kleine Prinz“ besichtigen wir zuerst. „Der kleine Prinz“ eine populärer Erzählung von 1942 - die in über 250 Sprachen übersetzt und weltweit über 145 Millionen Mal verkauft wurde und deren Film hier in Marokko gedreht wurde ist ein Anlaufpunkt, wenn man die Sandwüste hier in Merzouga berührt.

Heute haben Moubarak als Fahrer bekommen. Wir kennen uns schojn viel Jahre und er kennt die Sahara wie seine Westentasche. Er ist ein Draufgänger, fährt kühn in den Sand, hoch und runter – ohne stecken zu bleiben!!

Weiter führt uns die Fahrt quer durch den Sand der Sahara, vorbei an Aubergen und Oasen, an kleinen unscheinbaren Behausungen der ehemaligen Nomaden, die hier im Sand ihr Leben verbrachten. Heute sind sie in feste Lehmbauden gezogen. Auch das werden wir auf dieser Tour noch kennen lernen.

Weite führt uns durch ein Flussbett, dass 40 Jahre kein Wasser gesehen hat und die vor einigen Jahren zu einer Katastrophe der besonderen Art führte. Von Algerien herüber kam durch ein dortiges Unwetter ein mächtiger Fluss, der sich seine Bahn in seinem Flussbett suchte, das keine kannte.

Weiter geht die Fahrt durch Sandberge bis nahe an die algerische Grenze und fürwahr – es gibt doch dort noch ein Dorf mit einen Palmenhain.

Und als wir an die Fossilienfelsen herankommen, werden wir von ein paar Kindern mit ihren Müttern begrüßt. Sie bieten ihre Arbeiten uns an. Von was können die Leute hier wohl noch leben?

Nun fahren wir zu den Wüsten Nomaden. Dort wollen wir eine Rast in deren Nomadenzelt einlegen.

Eigentlich gibt es sie nicht mehr – die Nomaden hier in der Sandwüste. Haben sie sich doch feste Unterkünfte geschaffen. Aber, siehe da, die Familie lebt wahrscheinlich echt noch dort. Zwar haben sie eine feste Lehmbehausung gebaut, aber das Zelt und die Nebengebäude deuten auf eine Echtheit der Szenerie hin.

Ich bin erstaunt und für unsere Mitfahrer ist das natürlich ein großes Erlebnis. Wir sitzen in deren Nomadenzelt, sehen die typischen Berge von Teppichen, die abends ausgerollt werden und zum Schlafen dienen.

Es gibt genügend Kinder, ein Küche, ein Vorratsraum und allerlei Dinge, die auf Echtheit hinweisen. Zum Beispiele die Kochstelle. Da gab es einen Brotbackofen und eine Feuerstelle für das Kochen von Speisen. Ein Eselchen stand auch bereit. Der dient zum Wasser tragen. 

Fotos haben wir genügend geschossen, sodass Sie liebe Leser und Leserinnen, auch genau sehen können, wie das Nomadenleben so abgeht!

Weiter geht es zur Bleimine, die die Franzosen betrieben und die nun noch von wenigen Enthusiasten betrieben wird.

Schließlich besuchen wir noch „unsere“ Musikgruppe. Die Männer sind Nachfahren ehemaliger Sklaven aus dem Sudan und machen tolle bodenständige Musik.

Diese Musikgruppe ist auch Bestandteil unserer Weihnachtsfeier, die wir hier in der Nähe im Wüstenhotel namens „Tombouktou“ verbringen.

Noch einige Kilometer und wir sind nun wieder im Camp angekommen. 

Nun wünschen wir allen einen geruhsamen Abend und eine ruhige Wüstennacht.

Morgen fahren wir in die gigantische Todraschlucht – also wieder einmal ein schönes Kontrastprogramm, was auf uns wartet. 

Gute Nacht wünschen 

Idriss und Wolfgang

20.02.2018: noch Bilder
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20.02.2018: Wer sind die Musiker?
19.02.2018: früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 14 Grad +++ Heute wollen wir die nähere Umgebung kennen lernen. Abends gibt es einen Kamelritt und danach einen schönen Abend.

Heute wollen wir die nähere Umgebung kennen lernen. Abends gibt es einen Kamelritt und danach einen schönen Abend. 

9.30 Uhr starten wir in Richtung der Wasserstelle des Dorfes Hassi Labied. Hier holen die Menschen ihr Trinkwasser für den täglichen Gebrauch.

Wasser aus den Läden, so wie wir es kennen, können sich die meisten Leute hier im Süden nicht leisten.

Mit vielen Behältern kommen sie mit einem Wägelchen an und füllen die Flaschen über ein Sieb.

Gleich daneben befindet sich die örtliche und lebenswichtige Oase des Ortes. Hier wachsen die Früchte für den Lebensunterhalt der Menschen.

Was dann übrig bleibt, verkaufen die Leute auf dem Souk in Rissani.

Die Oase ist picobello sauber, jedes Hölzchen wird für den Ofen zum Backen von Brot benötigt. Es gibt schon blühende Bäume und die Feldfrüchte stehen im satten Grün.

Wir wandern nun auf der Sandwüste in die Richtung der Auberge „Mohayout“.

Hier findet man Ruhe und Entspannung. Wir erholen uns am Pool.

Wir besuchen noch unseren „Wunderladen“ der so viele Möglichkeiten im Angebot hat, dass er diesen Namen wahrlich verdient hat.

Wüstenkleidung ist hier dessen Spezialität.

Da es heute Abend auf die Kamel geht, ist das ein Anlass für ordnungsgemäße Kleidung zu sorgen. Chech und Dschellaba ist die typische Kleidung der Leute hier in der Wüste. Der Chech gegen Sonne und Sand, die Dschellaba gegen Hitze und Sandsturm.

Das Wasser ist hier knapp und deshalb hapert es mit den regelmäßigen Duschen.

16.15 Uhr liegen unsere Kamele schon längst bereit zum Marsch zur Erg Chebbi. Hinauf in die Dünenwelt soll es gehen und wir wollen den Sonnenuntergang beobachten.

Eine spektakuläre Geschichte ist es allemal – für Foto Fricks eine Herausforderung.

Nach dem Ritt gibt es einen ruhigen Abend, man kann schon draußen sitzen.

Wie wünschen allen einen schönen Abend. 

Idriss und Wolfgang 

19.02.2018: noch Bilder
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18.02.2018: früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 14 Grad +++ Wir fahren zum orientalischen Souk in Rissani und nachmittags schalten wir die Lichter wieder an!

Wir fahren zum orientalischen Souk in Rissani und nachmittags schalten wir die Lichter wieder an! 

Wir haben tolles Wüsten Wetter und wollen den Souk in Rissani besuchen. Es gibt viele Souks in Marokko. Rissani hat einen besonderen Souk. Mittelalterlich ist er mit allen Konsequenzen die für ein Mittelalter eben gelten. Wir erwarten also keine gestellte Show, sondern Marokko Live.

In Rissani angekommen beginnen wir mit einem Rundgang durch die verschiedenen Teile des Souks. Der Handwerker Souk, die „Gruselgasse“, der Eselspuff und schließlich der Obst und Gemüse Souk.

Dieser Souk ist immer wieder ein Erlebnis der besonderen Art.  Marokkaner sprechen von einem geordneten Chaos. Und wir mitten drin. Alles bewegt sich, bunt ist es überall. Waren der unterschiedlichsten Art werden feilgeboten und wir kaufen Obst, Gemüse, Erika kauft einen Vorlege Teppich fürs Wohnmobil und Nüsse kaufen wir alle, Datteln und Dattelkonfitüre darf nicht fehlen.

Die herben Ansichten in der Gruselgasse lassen für uns den Schluss zu, hier kaufen wir nie Fleisch und sind froh, wenn wir wieder frische Luft da draußen atmen können.

Der Handwerker Souk ist ja auch etwas Besonderes. Gefäße aus alten Reifen, auch Schuhen mit 100 Jahre Garantie werden hier gefertigt.

Holzprodukte werden aus Oleanderholz gearbeitet. Die Schmiede verarbeiten alte Autoteile zu Handwerkszeug für den landwirtschaftlichen Gebrauch.

Die Frisöre haben viel zutun, wie die Schneider und die Fischverkäufer.

Schließlich treffen wir uns zu einem Getränk in einem Restaurant. Wir haben eine tolle Sicht auf das wuslige Geschehen auf den Straßen um den Souk herum.

Wir fahren zurück zum Camp.

Nachmittags helfen mit Klaus die Lichter im Fahrzeug wieder zum Leben zu erwecken. Alle samt sind durch den ständigen Sandbetrieb ohne Kontakt.

Durch Feinarbeit leuchten bald alle wieder im Lichterglanz.

Es ist schön warm und wir können noch etwas draußen sitzen.

Wir wünschen wieder eine ruhige und warme Wüstennacht 

Idriss und Wolfgang

18.02.2018: noch Bilder
18.02.2018: noch Bilder
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17.02.2018: früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 13 Grad +++ Ade süßes Leben – wir fahren in die ersehnte Sandwüste und feiern den Geburtstag von Heike

Ade süßes Leben – wir fahren in die ersehnte Sandwüste und feiern den Geburtstag von Heike 

Wir haben vorsorglich unsere Abfahrt aus dem Hotel auf um 10 Uhr verlegt. Wenn schon, denn schon – ausschlafen und noch mal schlemmen beim noblen Frühstück.

Ehe es aber zu den Leckereien geht, lassen wir unsere Heike hochleben. Mit Sekt, Torte und Geburtstagswünsche wird Heike früh morgens überrascht.

Anschließend schlendern in das Restaurant und unsere Mägen erfreuen sich letztmalig an den Leckereien marokkanischer Patisserie und Kochkunst.

Die herrlichen Orientalischen Zimmer des Hotels müssen auch noch staunend betrachtet werden.

Aber es steht eine der Traumstrecken an: zur Sandwüste von Merzouga.

Wir bestaunen in einer Firma die Produktion von Produkten versteinerter Fossilien.

Dann ist es fast so weit, wir fahren nach Rissani bestaunen das schönste Stadttor Marokkos und besuchen kurz den Souk um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen.

Anita kann nicht wiederstehen und kauft beim städtischen Bäcker eine feine Pizza. 25 Minuten müssen wir uns die Zeit vertreiben, bis die Pizza fertig ist.

Rissani ist der orientalischste Ort Marokkos und deren Souk, den wir morgen besuchen ist einzigartig, weil mittelalterlich. Wir berichten morgen darüber.

Schon heute wuselt es in allen Straßen und für europäisierte Kraftfahrer dürfte das schon ein Erstaunen hervorrufen.

Überall gibt es ungewohntes zu besehen, dann noch das Lenkrad festhalten und ohne Karambolage durch das Gewühl.

Bald haben wir die neue Straße hinaus in die Sandwüste erreicht. Diese Straße gab es früher nicht. Merzouga war von Erfoud nur mit Allradfahrzeugen zu erreichen.

Diese Straße brachte Leben und etwas Wohlstand an den Sand, Aubergen und Hotels entstanden – wie eine Perlenschnur angereiht.

Heute ist es wohl neben Agadir der meist besuchte Ort in Marokko. Nicht umsonst, denn es ist schon eine Show, was da abgeht:

Blauer Himmel, der Wüstensand färbt sich schwarz und der  orangefarbene Sand des Erg Chebbi. Seit Jahren kenne ich diese Naturschauspiele, aber es ist für mich immer wieder aufregend, dorthin zu fahren – eben eine völlig andere Welt. Und ich liebe diesen Menschenschlag hier – besonders die Kinder und jungen Leute.

Unsere Mitfahrer werden das in den 3 (!) Tagen Aufenthalt wohl auch mitbekommen.

Ich fahre bedächtig, langsam, genieße jeden Wüstenmeter und hoffe, meine Mitfahrer spüren auch das Wüstenfeeling, was uns Fans hier packt.

Dann runter vom Asphalt und ein paar Meter Sand und schon sind wir im beliebtesten Camp hier an den Dünen gelandet. Seit 1999 komme ich hier regelmäßig her. Wir kennen uns wie eine Familie und das hat für unsere Mitfahrer unschätzbare Vorteile.

Der Empfang wird mit Nüssen, Waffeln und natürlich Tee gefeiert. Eine tolle Geste, die hier landesweit bei Gästeempfang üblich ist und sofort Kontakte ermöglicht. 

Wir richten uns ein und schauen schon mal neugierig um die Ecke. Die Sandwüste liegt mit ihrer entwaffnenden Schönheit vor uns. Palmen, Dromedare, Oasen und die Menschen.

Herzlich willkommen ruft sie uns zu und lädt uns zu vielen Abenteuern ein.

Dann wird die Pizza gemeinsam verzehrt und anschließend auch noch die Geburtstagstorte gemeinsam verspeist.

Wir können bei angenehmen Temperaturen erstmalig abends draußen sitzen – wir genießen das.

Und wir wünschen eine erste ruhige Wüstennacht 

Idriss und Wolfgang

17.02.2018: noch Bilder
17.02.2018: noch Bilder
17.02.2018: noch Bilder
17.02.2018: noch Bilder
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17.02.2018: noch Bilder
16.02.2018: früh bewölkt 9 Grad, mittags bewölkt 21 Grad, abends bewölkt 18 Grad +++ Wir fahren ins noble „XALUCA“

Wir fahren ins noble „XALUCA“ 

Die Sonne scheint NICHT (!) und wir fahren voller Zuversicht zu unserem Nobelhotel „XALUCA“ bei Erfoud. Wir wollen uns verwöhnen lassen.

Das Hotel „XALUCA“ besucht Dr. Ammon Tours schon seit vielen Jahren. In unserer Weihanchts- und Silvester Tour verbringen wir hier alljährlich  unsere Silvester Feier, in den anderen Touren sind wir zu Besichtigungen hier.

Das Hotel wurde 2001 eröffnet und im Kasbah Stil mit hiesigen Materialien mit  unwiderstehlich orientalischen Flair erbaut. Es ist eine Oase der Ruhe und Entspannung, die wir heute einmal genießen möchten. Für Interessierte hier schon mal die Internetseite des Hotels zum hineinschnuppern: https://www.xaluca.com/fr/hotel/kasbah-hotel-xaluca-arfoud

Auf geht es quer durch die Wüste und zu einem Aussichtspunkt der den Blick in das ZIZ Tal frei gibt.

Dann noch wenige Kilometer in Richtung Sandwüste und schon sind wir im „XALUCA“ angekommen. Kurz vorher sehen wir die Faschinen, die den heranwehenden Sand zurückhalten sollen.

Wir stellen unsere Autos auf und besichtigen erst einmal das noble Hotel. Der  warme Pool wird gleich in Besitz genommen und ausgiebig geschwommen.

19.00 Uhr gibt es das marokkanische Buffet, das uns in die Welt der marokkanischen Kochkunst einführt. Da sind wir alle darauf gespannt.

Pünktlich treffen wir im Restaurant ein. Das Buffet ist vom Feinsten. Getrennt nach Salat-, warme Gerichte und schließlich die Nachspeisen.

Guten Appetit kann  man da nur wünschen.

Wir trinken einen Wein und schwätzen noch ein wenig, bis wir müde sind. Draußen gibt es noch eine Vorführung von Berbermusik und dann eilen wir zu unseren eigenen „Hotels“ und liegen bald in der „Falle“. 

Morgen wird es wieder einmal spannend: die Sandwüste um Merzouga lockt so, wie das schönste Stadt Tor Marokkos und der orientalischste Ort Marokkos, Rissani. 

Eine geruhsame Nacht wünschen 

Idriss und Wolfgang

16.02.2018: noch Bilder
16.02.2018: noch Bilder
16.02.2018: noch Bilder
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15.02.2018: früh sonnig 5 Grad, mittags sonnig 20 Grad, abends sonnig 14 Grad +++ Erika hat Geburtstag, ein zusätzlicher Berber Kochkurs „wir kochen eine Tagine“ und Dorfbesichtigungen

Erika hat Geburtstag, ein zusätzlicher  Berber Kochkurs „wir kochen eine Tagine“ und Dorfbesichtigungen 

Marokko ist das Land der Sonne, zieht ca. 10 Millionen Touristen deswegen in ihren Bann.

Hier in Ait Ouarzag befinden wir uns im Einfluss des Hohen Atlasgebirges, der uns in der Nacht noch Kälte bringt.

Hier fast in der Sandwüste, also im wärmsten und trockensten Teil Marokkos kommt die warme Luft. Wenn es aber hier in Marokko mal regnet, dann freuen sich die Menschen und die Flüsse, Queds genannt,  schwellen durch den Regen an. Sie zu tausenden lauern sie trockenlos herum. Aber wehe es regnet, dann erfüllen Sie ihre zerstörerische Funktion. Bringen plötzlich gewaltige Wassermassen und Geröll herbei, die quer über die Straßen geführt werden.

Ca. 30 Zentimeter hohe Betonpfeiler zeigen dann den Fahrern an, wenn der Qued passiert werden kann. Doch aufpassen! Das Wasser spült tiefe Löcher in die Straße und transportiert viel Geröll von den Bergen mit auf die Straßen.

Erika hat heute Geburtstag und wir überraschen mit einer Torte.

Früh begeben wir uns in die Kasbah der Familie Ferdou. Wir haben das Fleisch und das Gemüse gut vorbereitet und unter der Anleitung der Schwester von Idriss beginnt der Kochkurs.

Wir haben alle fleißig das Gemüse und das Fleisch geschnitten. Die Tagine ist vorbereitet.

Los geht es! Die Schwester von Idriss zeigt, wie so eine traditionelle Berber Tagine bereitet wird.

Jetzt, Köche und Köchinnen aufpassen:

Unten zuerst fein geschnittene Zwiebeln hinein, dann Tomatenscheiben darauf. Danach kommen die Rindfleischstücke.

Anschließend wird das verschiedene Gemüse turmmäßig aufgeschichtet, damit der kegelförmige Deckel darauf passt. Zum Schluss in die Tagine kommt:

Kreuzkümmel

Pfeffer

Kurkuma

Ingwer

Safran und

Paprika süß

Nun muss die Tagine ca. 2- 3 Stunden vor sich hin köcheln. In der Zwischenzeit starten wir unsere Besichtigungen im Dorf.

Wir besichtigen die Schule, die Moschee und den Friedhof und die Fogaras.

Nach der Wanderung lassen wir uns die Tagine schmecken und gehen anschließend zu unseren Autos. Jetzt wird die Torte während eines gemütlichen Kaffeetrinkens „geschlachtet.“

Eine geruhsame Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

15.02.2018: noch Bilder
15.02.2018: noch Bilder
15.02.2018: noch Bilder
14.02.2018: früh sonnig 4 Grad, mittags sonnig und 21 Grad, abends sonnig 13 Grad +++ Wir besuchen die Familie Ferdou unseres marokkanischen Führers in Ait Ouarzag

Wir besuchen die Familie Ferdou unseres marokkanischen Führers in Ait Ouarzag 

Die Sonne strahlt und wir starten in Richtung Ait Ouarzag. Das typisch marokkanische Dorf liegt im Verborgenen. Kaum ein Tourist findet den Weg dorthin. Obwohl das Dorf einen unwiderstehlichen Reiz für Touristen hätte. Liegt es doch inmitten einer schönen Bergwelt auf einem Plateau. Das Klima ist kontinental und wird sowohl von der heißen Wüste als auch vom Hohen Atlasgebirge beeinflusst. Heiße Luft von der Sahara wechselt sich ab von der kalten Luft aus dem Atlasgebirge.

Der Weg führt uns vorerst auf breiter Straße durch Wüstenlandschaften, die schon durch den Saharasand gezeichnet werden. Der Sand weht von dem Erg Chebbi herüber

Dann müssen wir nach links und durchfahren eine grandiose Berglandschaft mit tollen Palmen Oasen. Uralte Dörfer, wie aus dem Mittelalter durchfahren wir. Viele Queds durchfahren wir. Diese wasserlosen Flüsse können sich in Windeseile zu reisenden Strömen verwandeln. Sagenhafte Felsformationen deuten auf die kommenden grandiosen Landschaften Südmarokkos hin.

Wir fahren an einer großen Baustelle eines Neubaus einer Staumauer vorbei. Dort halten wir an und staunen über die Ausmaße des zukünftigen Stausees.

Das ganze Gebiet wird Nomadenland genannt, da sich hier viele Nomaden angesiedelt haben. Die Nomaden leben in der Bergwelt, weit ab von der Zivilisation, also für uns unsichtbar. Um Sie zu besuchen benötigt man Allradfahrzeuge.

Die bisher schmale löchrige Straße wird derzeit erneuert.

Wir treffen an der Kasbah unserer Gastfamilie ein und besichtigen erst einmal die Kasbah der Leute. Wir werden zum Tee- und Kaffee trinken eingeladen. Die Schwester von Idriss hat wieder mal Gebäck gebacken. Wir kosten auch von dem Kaffee Arabica. Dieser wird ca. 30 Minuten gekocht und mit Zimt und Pfeffer gewürzt.

Unser Camp befindet sich nicht weit von der Kasbah entfernt. Es ist das 3000 qm große Grundstück von Idriss, das sowohl mit Obstbäumen als auch mit Ziergehölzen ausgestattet ist.

Wir haben hier einen schönen Rundblick in die Gebirgswelt.

Da es heute ein marokkanisches Essen geben wird, möchten unsere Damen bei der Zubereitung von Kus Kus dabei sein.

Der Kus Kus wird mit Öl und etwas Wasser angemacht. Inder Zwischenzeit wird der Kus Kus Topf aufs Feuer gestellt. Unten befindet sich Gemüse das gekocht wird und ein Beutelchen mit Rosinen die mit gedämpft werden. Der Kus Kus kommt in die obere Etage des Topfes wird vom Dampf des Gemüsesudes durchzogen. Später wird der Kus Kus gewürzt. Die Prozedur dauert ca. 2 Stunden.

Mit einfachen Mitteln wird hier gearbeitet. Die Einrichtungen der Kasbah entsprechen dem Geldbeutel der Leute. Meistens sind es spartanische Einrichtungen, es gibt aber auch erstaunliche Innenhöfe mit viel Luxus. Die arabische Art diesen zu verbergen dienen die hohen Lehmmauern, die das Gebäude umgeben.

19 Uhr marschieren wir los, um das marokkanische Essen zu probieren.

Als Vorspeise gibt es Kus Kus mit Huhn und als Hauptgericht Lammfleisch mit Brot.

Schmeckt gut ist die allgemeine Meinung und zufrieden laufen wir in unsere „Hotels“. 

Eine geruhsame Nacht im „Nomadenland“ wünschen 

Idriss und Wolfgang

14.02.2018: noch Bilder
14.02.2018: noch Bilder
14.02.2018: noch Bilder
13.02.2018: früh sonnig 4 Grad, mittags sonnig und 21 Grad, abends sonnig 14 Grad +++ Wir besichtigen die Umgebung von Meski, lauschen der Sahara Musik und besuchen die Familie El Hasaoui in ihrer Kasbah

Wir besichtigen die Umgebung von Meski, lauschen der Sahara Musik und besuchen die Familie El Hasaoui in ihrer Kasbah 

Heute schlafen wir aus und beginnen unsere Wanderung erst 10.00 Uhr. Wir wandern zur alten Kasbah von Meski und sehen die ersten südmarokkanischen Grabstellen.

Der Blick in das Ziz Tal biete Fotomotive und wir wandern auf einer Wüstenebene entlang.

Nach einer kleinen Pause wandern wir durch die schöne Oase von Meski. Hier gibt es sogar Wasserquellen, die durch die Oase fließen.

16 Uhr lauschen wir der Sahara Musik von Mouloud und seiner Gruppe und abends marschieren wir zur Familie El Hasnaoui, die wir schon seit 1999 regelmäßig besuchen. Unsere Gäste haben Luftballons mitgebracht, die den Abend wieder mal zu einem lustigen Erlebnis werden lassen. 

Eine ruhige Nacht wünschen 

Idriss und Wolfgang

13.02.2018: noch Bilder
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13.02.2018: noch Bilder
13.02.2018: noch Bilder
12.02.2018: früh sonnig 4 Grad, mittags sonnig und 20 Grad, abends sind es noch 17 Grad +++ Auf geht es ins nomadische Rich und schließlich in die Oasenwelt des Tafilalt - eine Tour der Gegensätze

Auf geht es ins nomadische Rich und schließlich in die Oasenwelt des Tafilalt - eine Tour der Gegensätze 

Eine der vielen interessanten Strecken unserer 45 Tage Tour steht an: vom Gebirge um Midelt ins Oasenland der Sahara. Zwei Welten begegnen uns bei aufmerksamer Betrachtungsweise.

Die im kalten Hochgebirge lebenden Berber und die in der Hitze der Sahara lebenden Berber in der Oasenwelt des Tafilalt, so nennt sich die Gegend um Erfouds Dattelwelt.

Auf geht’s, in Richtung Rich, einer südmarokkanischen Stadt.

Hier wollen wir unsere Mittagspause absolvieren. Auch der Souk soll besucht werden. Wir haben beschlossen einen Berber Kochkurs in Ait Ouarzag zu absolvieren. Es soll eine Rindfleisch -Tagine mit Gemüse gekocht werden.

Wir wollen lernen, wie die Menschen hier ihre Tagine zubereiten. Wir kaufen Rindfleisch und passendes Gemüse und je eine Tagine ein.

Es gibt schöne Mandarinen, Gewürze und Erdnüsse zu 25 Dirhams das Kilogramm.

Noch etwas Brot kaufen und ab geht es in Richtung Meski.

Es ist schön warm geworden, obwohl der Schnee auf den Bergen nicht weichen will.

Aber dann hinter Errachidia weicht der Schnee und es werden immerhin 20 Grad erreicht.

Auf dem Camp in Meski angekommen, suchen wir uns einen schönen Stellplatz unter Palmen. 

Eine geruhsame Nacht in der 1. Palmenoase wünschen 

Idriss und Wolfgang

12.02.2018: noch Bilder
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12.02.2018: noch Bilder
12.02.2018: noch Bilder
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11.02.2018: früh sonnig 10 Grad, mittags sonnig und 15 Grad, abends sind es noch 12 Grad +++ Wir nähern uns langsam dem grandiosen Süden – wir fahren vorerst in den Schnee von Midelt

Wir nähern uns langsam dem grandiosen Süden – wir fahren vorerst in den Schnee von Midelt 

Schneechaos in Marokko, so muss wohl die Meldung deutscher Medien gelautet haben. Ich bekam unzählige Anfragen, was hier los sei.

Wir wurden natürlich auch nervös und kümmerten uns um diese Strecke.

Stellen Sie sich doch mal vor, die Medien würden melden, „es hat in Marokko geschneit.“ Das würde wohl keinen interessieren. Also muss profitables Gas“ gegeben werden. 

Die Realität: Es hat geschneit, wie jedes Jahr im Winter. Gewiss etwas mehr als sonst. Aber Marokko ist ein modernes Land mit entsprechender Technik, die, wie üblich, den Schnee weggeräumt hat. Tag und Nacht haben die die Leute gearbeitet. Die Straße war frei, wie geleckt, kein Krümel Schnee. 

Warum berichtet man nicht darüber, wie Marokkaner mit dieser kritischen Situation umgehen? 

Wissen Sie, wie wichtig der Schnee für die Menschen in Marokkos Süden ist?

Darüber könnte man zum Beispiel auch in den Medien berichten, um den Menschen die Zusammenhänge zu erklären.

Schnee ist die Grundlage für die Wasserversorgung im Süden Marokkos. Viele derzeit fast leere Stauseen werden bald gefüllt werden. Sind die Stauseen voll, bedeutet das für den Süden, es wird ein gutes Jahr!!!

Lassen wir das und kommen zu unseren wunderbaren Erlebnissen. Schnee in Marokko? Kaum für Sie als Leser vorstellbar. Aber das ist eben der Reiz des Landes, das über fast alle Klimazonen verfügt. Sommer neben Winter, fruchtbare Felder neben trockenen Wüstenlandschaften. 

Der Schnee hat viele Marokkaner aus dem Süden aber auch aus Rabat, Casa und El Jadida angelockt. Jung und Alt vergnügten sich im und mit dem Schnee. Es wurden überall Schneemänner gebaut, anders als bei uns. Es gibt ein Bild mit so einem Schneemann. Schauen Sie sich den mal genau an.

Schlitten wurden zusammengezimmert aus alten Schiern und Paletten Teilen. Marokkaner sind unendliche Improvisöre.

Eine Lust und eine Freude da zuzusehen.

Der Besuch der Affen in den Wäldern von Azrou gestaltete sich erstmalig völlig anders.  Der große Parkplatz war mächtig voll von „Schneeanbetern.“

Die Affen hatten sich auf die Bäume verzogen. Der Schnee war so hoch, dass sie im Schnee versunken wären.

Die Zeit verging wie im Fluge. 

Marokkos Schätze liegen im Süden verborgen. Nicht Agadir und auch nicht Casablanca sind die Renner, wenn es um die Landschaften  und die südmarokkanische Kultur geht.

Zeida öffnet uns schon mal das Tor zum Süden. Dort spürt man ihn – „Gewusel“, rauchende Grills und das Leben findet ausschließlich auf der Straße statt.

Erträgliche Höhen von ca. 2.100 m überwinden wir. Heute machen wir unsere Mittagspause in Timadhite, da unser üblicher Mittagsplatz nicht passierbar war.

Heut sind wir zeitig da und es tritt mal „individuelle Ruhe“ ein. 

Wir wünschen eine gute Nacht am Fuße des hohen Atlasgebirges auf ca. 1.500m Höhe. 

Idriss und  Wolfgang

11.02.2018: noch Bilder
11.02.2018: noch Bilder
11.02.2018: noch Bilder
10.02.2018: früh regnerisch 10 Grad, mittags schon ein wenig sonnig und 15 Grad, abends sind es noch 12 Grad +++ FES
09.02.2018: früh sonnig 10 Grad, mittags sonnig 12 Grad, abends sonnig 10 Grad +++ Besichtigungen in der Königsstadt Meknès und wir fahren nach Fes

Besichtigungen in der Königsstadt Meknès und wir fahren nach Fes 

Meknès haben wir bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt, fuhren nur die beiden herausragenden Königsstädte FES und MARRAKECH an.

Nun beinhalten alle Touren den Besuch aller Königsstädte, also auch Meknès. Said, unser deutschsprechender Führer zeigte uns mit unverkennbarem Stolz seine Stadt. Marokkaner sind stolz auf ihr Land und natürlich auf Ihre Heimatstadt. Die Stadt teilt sich in zwei Hälften, die Medina im Westen und die unter französischer Herrschaft entstandene Ville nouvelle im Osten. Die natürliche Grenze zwischen beiden Stadtteilen bildet der Oued Bou Sekrane. In der Nähe befindet sich das unterirdische ‚Christengefängnis‘ aus deren bis zu 60.000 gefangenen Moulay Ismail seine Bauarbeiter rekrutierte.

Die riesigen Speicherbauten und Stallungen des Heri es-Souani sind beeindruckend und ebenfalls sehenswert. Das berühmte und schönste Tor Marokkos, das  Stadttor Bab Mansour, haben wir ebenfalls besichtigt.

Nach all den Besichtigungen verspürten wir den mittäglichen Hunger, den wir in einer Fischgaststätte stillen wollen.

Wir besuchten noch einen Supermarkt, ehe wir zum Camp nach FES fuhren.

Nach den notwenigen Entsorgungen der Toiletten für die Wohnmobile, ging es in die Feder, denn morgen gibt es die Besichtigung von FES, das wird interessant  werden. 

Eine ruhige Nacht wünschen Idriss und Wolfgang

 

08.02.2018: früh sonnig 8 Grad, mittags sonnig 16 Grad, abends sonnig 12 Grad +++ Meknès am Abend – und unser Stellplatz mitten in der Altstadt

Meknès am Abend – und unser Stellplatz mitten in der Altstadt 

Die Sonne scheint des Morgens und die Reiseleitung ist damit zufrieden. Jetzt sieht die Welt ganz anders aus. Selbst unser Stellplatz Am Meer sieht in der Sonne ganz lecker aus.

Wir rollen hinaus aus Asila und fahren in Richtung Souk el Arba. Der Souk, das ist ein Markt, aber viel bunter und aufregender als jeder Markt in Deutschland. El Arba bedeutet, der Souk findet mittwochs statt. Es gibt viele Orte, dessen Namen die Bezeichnung des Souk Tages beinhaltet. Nun gibt es auch Souks, die ständig im Ort offen sind. Souk el Arba ist so ein Ort. Die haben einen ständigen Souk und zusätzlich einen Souk am Mittwoch!

Souk el Arba ist für uns die Einführung unserer Gäste in das “wahre“ Marokko. Was kann man da nicht alles sehen und lernen!!!

Autos werden repariert, nur eben anders als wir es gewöhnt sind. Der Souk ist die wahre Freude für Freunde des einfachen Lebens. Haben wir das nicht fast alle in D verlernt??? Hier kann man das wieder entdecken und Vergleiche ziehen, wenn man denn dazu noch in der Lage dazu ist.

Da geht es noch richtig zur Sache.

Mehr wollen wir hier nicht verraten, denn dann fährt vielleicht keiner mehr mit uns in Marokko herum. 

Es ist warm geworden und da sehen wir die Frauen mit dem Spaghetti Brot. 1 Kg soll es sein und abends  teilen wir es in 3 Teile auf.

Gewürze. Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch wird in rauen Mengen angeboten. Hier gilt der Kilopreis.

Rechnen ist wohl noch nicht die Stärke der Händler.

Am Wohnmobil angelangt rollen wir zum Empfang von Gasflaschen. Die passen super an unseren deutschen Anschluss, wenn man einen französischen Adapter anschließt.

Nun fahren wir nach Voloubilis und Moulay Idriss und schließlich rollen wir durch das nächtliche Meknès in Richtung unseres Stellplatzes inmitten der grandiosen Altstadt.

Geschafft. „Gott sei Dank“, sage ich und bin froh als wir dort auch angekommen sind. Hier gibt es noch tolles Licht aus Gaslaternen und geheimnisvolle Gassen. Ein Gefängnis ist fast unter uns nur, das schauen wir uns erst morgen mit einem deutsch sprechenden Führer an.

Unsere Mitfahrer sind eifrig und schon richtig mutig: Sie trollen sich in Richtung des Platzes el Hedim. Dort tobt der Bär. Tönen doch die deutschen Medien von der islamischen Gefahr!!! So nach dem Motto, alle bärtigen Gesellen sind gefährlich.

Vielleicht habe die 2 Tage Aufenthalt in Marokko schon reine Wunder bei unsren Mitfahrern angerichtet!! Selbstbewusst gestalten Sie ihren Abend in Meknès. Wir, die Reiseleitung sind wohl etwas faul. Wir bleiben mal lieber im Auto und schreiben diesen Bericht. 

So langsam lässt der Verkehr hier im Altstadt Zentrum nach. 

Wir wünsche eine geruhsame Nacht auf historischen Boden von Meknès. 

Idriss und Wolfgang

07.02.2018: früh bewölkt 10 Grad, mittags bewölkt 12 Grad, abends regnerisch 8 Grad +++ Unser 1. Tag: wir fahren nach Asilah

Unser 1. Tag: wir fahren nach Asilah 

Früh morgens beginnt unsere Reise. 8.30 Uhr stehen wir auf der Straße aus dem Camp bereit. Es ist noch dunkel und geheimnisvoll. Die Lichter in Tanger da drüben auf der anderen Seite oder interessanter ausgedrückt, in Afrika und Umgebung sind erloschen. Vielleicht gibt es einen Stromausfall.

Es ist in den Orten Marokkos üblich, die Straßenbeleuchtung durchgehend und „volles Rohr“ eingeschaltet zu lassen. Strom ist offensichtlich in Marokko keine Mangelware. Woher er kommt, wo er erzeugt wird, konnten wir bisher noch nicht klären. Es gibt einige Wasserkraftwerke bei Ousoud und es gibt am Atlantik bei El Jadida ein großes Elektrowerk. 

Wir rollen in den Hafen ein und schon beginnt die Einschiffung in die Fähre. Ein modernes Schiff trägt uns in Windeseile hinüber nach Ceuta, eine spanische Enklave, die immer noch auf der Wunschliste Marokkos steht. Ceuta bietet seinen Einwohnern Steuererleichterungen z.B. in Form des verbilligten Kraftstoffes.

Ansonsten gleicht die Enklave mehr einer Festung als eine einladende Stadt. Hohe Mauer mit gefährlichen NATO Draht bestückt und ziemlich schwer bewaffnete  Menschen an der Grenze zu Marokko wirken wahrlich nicht menschenfreundlich.

Die Kontrollen an der spanischen Grenze haben sind grenzwertig und wohl mehr eine Zumutung für uns Touristen.

Also eilen wir schnell an die marokkanische Grenze, die heute menschen- und Auto leer ist. Die vielen Beamten sind mit teetrinken und Däumchen drehen beschäftigt.

Wir kommen schnell voran und sind auch schon an „unserer“ Bank zum Geldtausch angelangt. Idriss kennt dort die Angestellten, hat bereits unser Kommen angekündigt und fast ruck zuck sind wir wieder mit vollen Geldtaschen am Wohnmobil.

Der Hunger stellte sich recht schnell ein und wir besuchten das erste marokkanische Restaurant. Es war ein Volltreffer. Gutes Fischangebot und super Bedienung. 

Nun galt es die komplett sanierte moderne Großstadt Tanger zu durchqueren. Staunen war angesagt, als man die Wohnqualität Tangers in Augenschein nahm. 

Nun endlich sind wir in Asilah angekommen. Es gibt einen Stellplatz am Meer mit Strom, der das Wohnmobil erwärmt.

Asilah biete so viel schöne Sachen, die wir ansehen möchten, die Altstadt, einen tollen Aussichtspunkt und natürlich der 1. Tee der in einem der Straßen Restaurants eingenommen wird.

Asilah ist eine Künstlerstadt, deren Häuser im August von den Teilnehmern eines alljährlich stattfindenden Künstlertreffens bemalt werden. Leichter Regen setzt ein und wir spazieren auf dem Boulevard in Richtung unserer Gaststätte, die wir ja nun schon seit 1999 besuchen. 

Unsere wärmenden Hotels warten dann auf uns und das Rauschen des Atlantiks wiegt uns in eine ruhige Nacht.

Nun wüschen wir eine geruhsame Nacht am Atlantik 

Idriss und Wolfgang