WIR BERICHTEN FÜR SIE LIVE VON UNSEREN TOUREN!



MAROKKO TOUR 2 "FOTO & GOURMET TOUR" 2018


23.02.2018:
22.02.2018:
21.02.2018: früh sonnig 14 Grad, mittags sonnig 21 Grad, abends sonnig 17 Grad +++ Wir fahren in die Todraschlucht schlechtes Internet - wir bekommen den Text nicht in die Internetseite - Bitte Geduld
20.02.2018: früh sonnig 12 Grad, mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 13 Grad +++ Fossilien, die Rakete vom Film „Der kleine Prinz“, Nomaden in der Sahara, Algerische Grenze, Wüste pur mit Kamelen und die Nachfahren der Sklaven aus dem Sudan machen Musik

Fossilien, die Rakete vom Film „Der kleine Prinz“, Nomaden in der Sahara, Algerische Grenze, Wüste pur mit Kamelen und die Nachfahren der Sklaven aus dem Sudan machen Musik 

Der Jeep brummt schon, einsteigen und ab geht es hinaus in die Wüste um Merzouga. Alles interessant und erlebnisreich. Die Rakete aus dem Film „Der kleine Prinz“ besichtigen wir zuerst. „Der kleine Prinz“ eine populärer Erzählung von 1942 - die in über 250 Sprachen übersetzt und weltweit über 145 Millionen Mal verkauft wurde und deren Film hier in Marokko gedreht wurde ist ein Anlaufpunkt, wenn man die Sandwüste hier in Merzouga berührt.

Heute haben Moubarak als Fahrer bekommen. Wir kennen uns schojn viel Jahre und er kennt die Sahara wie seine Westentasche. Er ist ein Draufgänger, fährt kühn in den Sand, hoch und runter – ohne stecken zu bleiben!!

Weiter führt uns die Fahrt quer durch den Sand der Sahara, vorbei an Aubergen und Oasen, an kleinen unscheinbaren Behausungen der ehemaligen Nomaden, die hier im Sand ihr Leben verbrachten. Heute sind sie in feste Lehmbauden gezogen. Auch das werden wir auf dieser Tour noch kennen lernen.

Weite führt uns durch ein Flussbett, dass 40 Jahre kein Wasser gesehen hat und die vor einigen Jahren zu einer Katastrophe der besonderen Art führte. Von Algerien herüber kam durch ein dortiges Unwetter ein mächtiger Fluss, der sich seine Bahn in seinem Flussbett suchte, das keine kannte.

Weiter geht die Fahrt durch Sandberge bis nahe an die algerische Grenze und fürwahr – es gibt doch dort noch ein Dorf mit einen Palmenhain.

Und als wir an die Fossilienfelsen herankommen, werden wir von ein paar Kindern mit ihren Müttern begrüßt. Sie bieten ihre Arbeiten uns an. Von was können die Leute hier wohl noch leben?

Nun fahren wir zu den Wüsten Nomaden. Dort wollen wir eine Rast in deren Nomadenzelt einlegen.

Eigentlich gibt es sie nicht mehr – die Nomaden hier in der Sandwüste. Haben sie sich doch feste Unterkünfte geschaffen. Aber, siehe da, die Familie lebt wahrscheinlich echt noch dort. Zwar haben sie eine feste Lehmbehausung gebaut, aber das Zelt und die Nebengebäude deuten auf eine Echtheit der Szenerie hin.

Ich bin erstaunt und für unsere Mitfahrer ist das natürlich ein großes Erlebnis. Wir sitzen in deren Nomadenzelt, sehen die typischen Berge von Teppichen, die abends ausgerollt werden und zum Schlafen dienen.

Es gibt genügend Kinder, ein Küche, ein Vorratsraum und allerlei Dinge, die auf Echtheit hinweisen. Zum Beispiele die Kochstelle. Da gab es einen Brotbackofen und eine Feuerstelle für das Kochen von Speisen. Ein Eselchen stand auch bereit. Der dient zum Wasser tragen. 

Fotos haben wir genügend geschossen, sodass Sie liebe Leser und Leserinnen, auch genau sehen können, wie das Nomadenleben so abgeht!

Weiter geht es zur Bleimine, die die Franzosen betrieben und die nun noch von wenigen Enthusiasten betrieben wird.

Schließlich besuchen wir noch „unsere“ Musikgruppe. Die Männer sind Nachfahren ehemaliger Sklaven aus dem Sudan und machen tolle bodenständige Musik.

Diese Musikgruppe ist auch Bestandteil unserer Weihnachtsfeier, die wir hier in der Nähe im Wüstenhotel namens „Tombouktou“ verbringen.

Noch einige Kilometer und wir sind nun wieder im Camp angekommen. 

Nun wünschen wir allen einen geruhsamen Abend und eine ruhige Wüstennacht.

Morgen fahren wir in die gigantische Todraschlucht – also wieder einmal ein schönes Kontrastprogramm, was auf uns wartet. 

Gute Nacht wünschen 

Idriss und Wolfgang

20.02.2018: noch Bilder
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20.02.2018: Wer sind die Musiker?
19.02.2018: früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 14 Grad +++ Heute wollen wir die nähere Umgebung kennen lernen. Abends gibt es einen Kamelritt und danach einen schönen Abend.

Heute wollen wir die nähere Umgebung kennen lernen. Abends gibt es einen Kamelritt und danach einen schönen Abend. 

9.30 Uhr starten wir in Richtung der Wasserstelle des Dorfes Hassi Labied. Hier holen die Menschen ihr Trinkwasser für den täglichen Gebrauch.

Wasser aus den Läden, so wie wir es kennen, können sich die meisten Leute hier im Süden nicht leisten.

Mit vielen Behältern kommen sie mit einem Wägelchen an und füllen die Flaschen über ein Sieb.

Gleich daneben befindet sich die örtliche und lebenswichtige Oase des Ortes. Hier wachsen die Früchte für den Lebensunterhalt der Menschen.

Was dann übrig bleibt, verkaufen die Leute auf dem Souk in Rissani.

Die Oase ist picobello sauber, jedes Hölzchen wird für den Ofen zum Backen von Brot benötigt. Es gibt schon blühende Bäume und die Feldfrüchte stehen im satten Grün.

Wir wandern nun auf der Sandwüste in die Richtung der Auberge „Mohayout“.

Hier findet man Ruhe und Entspannung. Wir erholen uns am Pool.

Wir besuchen noch unseren „Wunderladen“ der so viele Möglichkeiten im Angebot hat, dass er diesen Namen wahrlich verdient hat.

Wüstenkleidung ist hier dessen Spezialität.

Da es heute Abend auf die Kamel geht, ist das ein Anlass für ordnungsgemäße Kleidung zu sorgen. Chech und Dschellaba ist die typische Kleidung der Leute hier in der Wüste. Der Chech gegen Sonne und Sand, die Dschellaba gegen Hitze und Sandsturm.

Das Wasser ist hier knapp und deshalb hapert es mit den regelmäßigen Duschen.

16.15 Uhr liegen unsere Kamele schon längst bereit zum Marsch zur Erg Chebbi. Hinauf in die Dünenwelt soll es gehen und wir wollen den Sonnenuntergang beobachten.

Eine spektakuläre Geschichte ist es allemal – für Foto Fricks eine Herausforderung.

Nach dem Ritt gibt es einen ruhigen Abend, man kann schon draußen sitzen.

Wie wünschen allen einen schönen Abend. 

Idriss und Wolfgang 

19.02.2018: noch Bilder
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18.02.2018: früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 14 Grad +++ Wir fahren zum orientalischen Souk in Rissani und nachmittags schalten wir die Lichter wieder an!

Wir fahren zum orientalischen Souk in Rissani und nachmittags schalten wir die Lichter wieder an! 

Wir haben tolles Wüsten Wetter und wollen den Souk in Rissani besuchen. Es gibt viele Souks in Marokko. Rissani hat einen besonderen Souk. Mittelalterlich ist er mit allen Konsequenzen die für ein Mittelalter eben gelten. Wir erwarten also keine gestellte Show, sondern Marokko Live.

In Rissani angekommen beginnen wir mit einem Rundgang durch die verschiedenen Teile des Souks. Der Handwerker Souk, die „Gruselgasse“, der Eselspuff und schließlich der Obst und Gemüse Souk.

Dieser Souk ist immer wieder ein Erlebnis der besonderen Art.  Marokkaner sprechen von einem geordneten Chaos. Und wir mitten drin. Alles bewegt sich, bunt ist es überall. Waren der unterschiedlichsten Art werden feilgeboten und wir kaufen Obst, Gemüse, Erika kauft einen Vorlege Teppich fürs Wohnmobil und Nüsse kaufen wir alle, Datteln und Dattelkonfitüre darf nicht fehlen.

Die herben Ansichten in der Gruselgasse lassen für uns den Schluss zu, hier kaufen wir nie Fleisch und sind froh, wenn wir wieder frische Luft da draußen atmen können.

Der Handwerker Souk ist ja auch etwas Besonderes. Gefäße aus alten Reifen, auch Schuhen mit 100 Jahre Garantie werden hier gefertigt.

Holzprodukte werden aus Oleanderholz gearbeitet. Die Schmiede verarbeiten alte Autoteile zu Handwerkszeug für den landwirtschaftlichen Gebrauch.

Die Frisöre haben viel zutun, wie die Schneider und die Fischverkäufer.

Schließlich treffen wir uns zu einem Getränk in einem Restaurant. Wir haben eine tolle Sicht auf das wuslige Geschehen auf den Straßen um den Souk herum.

Wir fahren zurück zum Camp.

Nachmittags helfen mit Klaus die Lichter im Fahrzeug wieder zum Leben zu erwecken. Alle samt sind durch den ständigen Sandbetrieb ohne Kontakt.

Durch Feinarbeit leuchten bald alle wieder im Lichterglanz.

Es ist schön warm und wir können noch etwas draußen sitzen.

Wir wünschen wieder eine ruhige und warme Wüstennacht 

Idriss und Wolfgang

18.02.2018: noch Bilder
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17.02.2018: früh sonnig 9 Grad, mittags sonnig 23 Grad, abends sonnig 13 Grad +++ Ade süßes Leben – wir fahren in die ersehnte Sandwüste und feiern den Geburtstag von Heike

Ade süßes Leben – wir fahren in die ersehnte Sandwüste und feiern den Geburtstag von Heike 

Wir haben vorsorglich unsere Abfahrt aus dem Hotel auf um 10 Uhr verlegt. Wenn schon, denn schon – ausschlafen und noch mal schlemmen beim noblen Frühstück.

Ehe es aber zu den Leckereien geht, lassen wir unsere Heike hochleben. Mit Sekt, Torte und Geburtstagswünsche wird Heike früh morgens überrascht.

Anschließend schlendern in das Restaurant und unsere Mägen erfreuen sich letztmalig an den Leckereien marokkanischer Patisserie und Kochkunst.

Die herrlichen Orientalischen Zimmer des Hotels müssen auch noch staunend betrachtet werden.

Aber es steht eine der Traumstrecken an: zur Sandwüste von Merzouga.

Wir bestaunen in einer Firma die Produktion von Produkten versteinerter Fossilien.

Dann ist es fast so weit, wir fahren nach Rissani bestaunen das schönste Stadttor Marokkos und besuchen kurz den Souk um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen.

Anita kann nicht wiederstehen und kauft beim städtischen Bäcker eine feine Pizza. 25 Minuten müssen wir uns die Zeit vertreiben, bis die Pizza fertig ist.

Rissani ist der orientalischste Ort Marokkos und deren Souk, den wir morgen besuchen ist einzigartig, weil mittelalterlich. Wir berichten morgen darüber.

Schon heute wuselt es in allen Straßen und für europäisierte Kraftfahrer dürfte das schon ein Erstaunen hervorrufen.

Überall gibt es ungewohntes zu besehen, dann noch das Lenkrad festhalten und ohne Karambolage durch das Gewühl.

Bald haben wir die neue Straße hinaus in die Sandwüste erreicht. Diese Straße gab es früher nicht. Merzouga war von Erfoud nur mit Allradfahrzeugen zu erreichen.

Diese Straße brachte Leben und etwas Wohlstand an den Sand, Aubergen und Hotels entstanden – wie eine Perlenschnur angereiht.

Heute ist es wohl neben Agadir der meist besuchte Ort in Marokko. Nicht umsonst, denn es ist schon eine Show, was da abgeht:

Blauer Himmel, der Wüstensand färbt sich schwarz und der  orangefarbene Sand des Erg Chebbi. Seit Jahren kenne ich diese Naturschauspiele, aber es ist für mich immer wieder aufregend, dorthin zu fahren – eben eine völlig andere Welt. Und ich liebe diesen Menschenschlag hier – besonders die Kinder und jungen Leute.

Unsere Mitfahrer werden das in den 3 (!) Tagen Aufenthalt wohl auch mitbekommen.

Ich fahre bedächtig, langsam, genieße jeden Wüstenmeter und hoffe, meine Mitfahrer spüren auch das Wüstenfeeling, was uns Fans hier packt.

Dann runter vom Asphalt und ein paar Meter Sand und schon sind wir im beliebtesten Camp hier an den Dünen gelandet. Seit 1999 komme ich hier regelmäßig her. Wir kennen uns wie eine Familie und das hat für unsere Mitfahrer unschätzbare Vorteile.

Der Empfang wird mit Nüssen, Waffeln und natürlich Tee gefeiert. Eine tolle Geste, die hier landesweit bei Gästeempfang üblich ist und sofort Kontakte ermöglicht. 

Wir richten uns ein und schauen schon mal neugierig um die Ecke. Die Sandwüste liegt mit ihrer entwaffnenden Schönheit vor uns. Palmen, Dromedare, Oasen und die Menschen.

Herzlich willkommen ruft sie uns zu und lädt uns zu vielen Abenteuern ein.

Dann wird die Pizza gemeinsam verzehrt und anschließend auch noch die Geburtstagstorte gemeinsam verspeist.

Wir können bei angenehmen Temperaturen erstmalig abends draußen sitzen – wir genießen das.

Und wir wünschen eine erste ruhige Wüstennacht 

Idriss und Wolfgang

17.02.2018: noch Bilder
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16.02.2018: früh bewölkt 9 Grad, mittags bewölkt 21 Grad, abends bewölkt 18 Grad +++ Wir fahren ins noble „XALUCA“

Wir fahren ins noble „XALUCA“ 

Die Sonne scheint NICHT (!) und wir fahren voller Zuversicht zu unserem Nobelhotel „XALUCA“ bei Erfoud. Wir wollen uns verwöhnen lassen.

Das Hotel „XALUCA“ besucht Dr. Ammon Tours schon seit vielen Jahren. In unserer Weihanchts- und Silvester Tour verbringen wir hier alljährlich  unsere Silvester Feier, in den anderen Touren sind wir zu Besichtigungen hier.

Das Hotel wurde 2001 eröffnet und im Kasbah Stil mit hiesigen Materialien mit  unwiderstehlich orientalischen Flair erbaut. Es ist eine Oase der Ruhe und Entspannung, die wir heute einmal genießen möchten. Für Interessierte hier schon mal die Internetseite des Hotels zum hineinschnuppern: https://www.xaluca.com/fr/hotel/kasbah-hotel-xaluca-arfoud

Auf geht es quer durch die Wüste und zu einem Aussichtspunkt der den Blick in das ZIZ Tal frei gibt.

Dann noch wenige Kilometer in Richtung Sandwüste und schon sind wir im „XALUCA“ angekommen. Kurz vorher sehen wir die Faschinen, die den heranwehenden Sand zurückhalten sollen.

Wir stellen unsere Autos auf und besichtigen erst einmal das noble Hotel. Der  warme Pool wird gleich in Besitz genommen und ausgiebig geschwommen.

19.00 Uhr gibt es das marokkanische Buffet, das uns in die Welt der marokkanischen Kochkunst einführt. Da sind wir alle darauf gespannt.

Pünktlich treffen wir im Restaurant ein. Das Buffet ist vom Feinsten. Getrennt nach Salat-, warme Gerichte und schließlich die Nachspeisen.

Guten Appetit kann  man da nur wünschen.

Wir trinken einen Wein und schwätzen noch ein wenig, bis wir müde sind. Draußen gibt es noch eine Vorführung von Berbermusik und dann eilen wir zu unseren eigenen „Hotels“ und liegen bald in der „Falle“. 

Morgen wird es wieder einmal spannend: die Sandwüste um Merzouga lockt so, wie das schönste Stadt Tor Marokkos und der orientalischste Ort Marokkos, Rissani. 

Eine geruhsame Nacht wünschen 

Idriss und Wolfgang

16.02.2018: noch Bilder
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15.02.2018: früh sonnig 5 Grad, mittags sonnig 20 Grad, abends sonnig 14 Grad +++ Erika hat Geburtstag, ein zusätzlicher Berber Kochkurs „wir kochen eine Tagine“ und Dorfbesichtigungen

Erika hat Geburtstag, ein zusätzlicher  Berber Kochkurs „wir kochen eine Tagine“ und Dorfbesichtigungen 

Marokko ist das Land der Sonne, zieht ca. 10 Millionen Touristen deswegen in ihren Bann.

Hier in Ait Ouarzag befinden wir uns im Einfluss des Hohen Atlasgebirges, der uns in der Nacht noch Kälte bringt.

Hier fast in der Sandwüste, also im wärmsten und trockensten Teil Marokkos kommt die warme Luft. Wenn es aber hier in Marokko mal regnet, dann freuen sich die Menschen und die Flüsse, Queds genannt,  schwellen durch den Regen an. Sie zu tausenden lauern sie trockenlos herum. Aber wehe es regnet, dann erfüllen Sie ihre zerstörerische Funktion. Bringen plötzlich gewaltige Wassermassen und Geröll herbei, die quer über die Straßen geführt werden.

Ca. 30 Zentimeter hohe Betonpfeiler zeigen dann den Fahrern an, wenn der Qued passiert werden kann. Doch aufpassen! Das Wasser spült tiefe Löcher in die Straße und transportiert viel Geröll von den Bergen mit auf die Straßen.

Erika hat heute Geburtstag und wir überraschen mit einer Torte.

Früh begeben wir uns in die Kasbah der Familie Ferdou. Wir haben das Fleisch und das Gemüse gut vorbereitet und unter der Anleitung der Schwester von Idriss beginnt der Kochkurs.

Wir haben alle fleißig das Gemüse und das Fleisch geschnitten. Die Tagine ist vorbereitet.

Los geht es! Die Schwester von Idriss zeigt, wie so eine traditionelle Berber Tagine bereitet wird.

Jetzt, Köche und Köchinnen aufpassen:

Unten zuerst fein geschnittene Zwiebeln hinein, dann Tomatenscheiben darauf. Danach kommen die Rindfleischstücke.

Anschließend wird das verschiedene Gemüse turmmäßig aufgeschichtet, damit der kegelförmige Deckel darauf passt. Zum Schluss in die Tagine kommt:

Kreuzkümmel

Pfeffer

Kurkuma

Ingwer

Safran und

Paprika süß

Nun muss die Tagine ca. 2- 3 Stunden vor sich hin köcheln. In der Zwischenzeit starten wir unsere Besichtigungen im Dorf.

Wir besichtigen die Schule, die Moschee und den Friedhof und die Fogaras.

Nach der Wanderung lassen wir uns die Tagine schmecken und gehen anschließend zu unseren Autos. Jetzt wird die Torte während eines gemütlichen Kaffeetrinkens „geschlachtet.“

Eine geruhsame Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang

15.02.2018: noch Bilder
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14.02.2018: früh sonnig 4 Grad, mittags sonnig und 21 Grad, abends sonnig 13 Grad +++ Wir besuchen die Familie Ferdou unseres marokkanischen Führers in Ait Ouarzag

Wir besuchen die Familie Ferdou unseres marokkanischen Führers in Ait Ouarzag 

Die Sonne strahlt und wir starten in Richtung Ait Ouarzag. Das typisch marokkanische Dorf liegt im Verborgenen. Kaum ein Tourist findet den Weg dorthin. Obwohl das Dorf einen unwiderstehlichen Reiz für Touristen hätte. Liegt es doch inmitten einer schönen Bergwelt auf einem Plateau. Das Klima ist kontinental und wird sowohl von der heißen Wüste als auch vom Hohen Atlasgebirge beeinflusst. Heiße Luft von der Sahara wechselt sich ab von der kalten Luft aus dem Atlasgebirge.

Der Weg führt uns vorerst auf breiter Straße durch Wüstenlandschaften, die schon durch den Saharasand gezeichnet werden. Der Sand weht von dem Erg Chebbi herüber

Dann müssen wir nach links und durchfahren eine grandiose Berglandschaft mit tollen Palmen Oasen. Uralte Dörfer, wie aus dem Mittelalter durchfahren wir. Viele Queds durchfahren wir. Diese wasserlosen Flüsse können sich in Windeseile zu reisenden Strömen verwandeln. Sagenhafte Felsformationen deuten auf die kommenden grandiosen Landschaften Südmarokkos hin.

Wir fahren an einer großen Baustelle eines Neubaus einer Staumauer vorbei. Dort halten wir an und staunen über die Ausmaße des zukünftigen Stausees.

Das ganze Gebiet wird Nomadenland genannt, da sich hier viele Nomaden angesiedelt haben. Die Nomaden leben in der Bergwelt, weit ab von der Zivilisation, also für uns unsichtbar. Um Sie zu besuchen benötigt man Allradfahrzeuge.

Die bisher schmale löchrige Straße wird derzeit erneuert.

Wir treffen an der Kasbah unserer Gastfamilie ein und besichtigen erst einmal die Kasbah der Leute. Wir werden zum Tee- und Kaffee trinken eingeladen. Die Schwester von Idriss hat wieder mal Gebäck gebacken. Wir kosten auch von dem Kaffee Arabica. Dieser wird ca. 30 Minuten gekocht und mit Zimt und Pfeffer gewürzt.

Unser Camp befindet sich nicht weit von der Kasbah entfernt. Es ist das 3000 qm große Grundstück von Idriss, das sowohl mit Obstbäumen als auch mit Ziergehölzen ausgestattet ist.

Wir haben hier einen schönen Rundblick in die Gebirgswelt.

Da es heute ein marokkanisches Essen geben wird, möchten unsere Damen bei der Zubereitung von Kus Kus dabei sein.

Der Kus Kus wird mit Öl und etwas Wasser angemacht. Inder Zwischenzeit wird der Kus Kus Topf aufs Feuer gestellt. Unten befindet sich Gemüse das gekocht wird und ein Beutelchen mit Rosinen die mit gedämpft werden. Der Kus Kus kommt in die obere Etage des Topfes wird vom Dampf des Gemüsesudes durchzogen. Später wird der Kus Kus gewürzt. Die Prozedur dauert ca. 2 Stunden.

Mit einfachen Mitteln wird hier gearbeitet. Die Einrichtungen der Kasbah entsprechen dem Geldbeutel der Leute. Meistens sind es spartanische Einrichtungen, es gibt aber auch erstaunliche Innenhöfe mit viel Luxus. Die arabische Art diesen zu verbergen dienen die hohen Lehmmauern, die das Gebäude umgeben.

19 Uhr marschieren wir los, um das marokkanische Essen zu probieren.

Als Vorspeise gibt es Kus Kus mit Huhn und als Hauptgericht Lammfleisch mit Brot.

Schmeckt gut ist die allgemeine Meinung und zufrieden laufen wir in unsere „Hotels“. 

Eine geruhsame Nacht im „Nomadenland“ wünschen 

Idriss und Wolfgang

14.02.2018: noch Bilder
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13.02.2018: früh sonnig 4 Grad, mittags sonnig und 21 Grad, abends sonnig 14 Grad +++ Wir besichtigen die Umgebung von Meski, lauschen der Sahara Musik und besuchen die Familie El Hasaoui in ihrer Kasbah

Wir besichtigen die Umgebung von Meski, lauschen der Sahara Musik und besuchen die Familie El Hasaoui in ihrer Kasbah 

Heute schlafen wir aus und beginnen unsere Wanderung erst 10.00 Uhr. Wir wandern zur alten Kasbah von Meski und sehen die ersten südmarokkanischen Grabstellen.

Der Blick in das Ziz Tal biete Fotomotive und wir wandern auf einer Wüstenebene entlang.

Nach einer kleinen Pause wandern wir durch die schöne Oase von Meski. Hier gibt es sogar Wasserquellen, die durch die Oase fließen.

16 Uhr lauschen wir der Sahara Musik von Mouloud und seiner Gruppe und abends marschieren wir zur Familie El Hasnaoui, die wir schon seit 1999 regelmäßig besuchen. Unsere Gäste haben Luftballons mitgebracht, die den Abend wieder mal zu einem lustigen Erlebnis werden lassen. 

Eine ruhige Nacht wünschen 

Idriss und Wolfgang

13.02.2018: noch Bilder
13.02.2018: noch Bilder
13.02.2018: noch Bilder
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12.02.2018: früh sonnig 4 Grad, mittags sonnig und 20 Grad, abends sind es noch 17 Grad +++ Auf geht es ins nomadische Rich und schließlich in die Oasenwelt des Tafilalt - eine Tour der Gegensätze

Auf geht es ins nomadische Rich und schließlich in die Oasenwelt des Tafilalt - eine Tour der Gegensätze 

Eine der vielen interessanten Strecken unserer 45 Tage Tour steht an: vom Gebirge um Midelt ins Oasenland der Sahara. Zwei Welten begegnen uns bei aufmerksamer Betrachtungsweise.

Die im kalten Hochgebirge lebenden Berber und die in der Hitze der Sahara lebenden Berber in der Oasenwelt des Tafilalt, so nennt sich die Gegend um Erfouds Dattelwelt.

Auf geht’s, in Richtung Rich, einer südmarokkanischen Stadt.

Hier wollen wir unsere Mittagspause absolvieren. Auch der Souk soll besucht werden. Wir haben beschlossen einen Berber Kochkurs in Ait Ouarzag zu absolvieren. Es soll eine Rindfleisch -Tagine mit Gemüse gekocht werden.

Wir wollen lernen, wie die Menschen hier ihre Tagine zubereiten. Wir kaufen Rindfleisch und passendes Gemüse und je eine Tagine ein.

Es gibt schöne Mandarinen, Gewürze und Erdnüsse zu 25 Dirhams das Kilogramm.

Noch etwas Brot kaufen und ab geht es in Richtung Meski.

Es ist schön warm geworden, obwohl der Schnee auf den Bergen nicht weichen will.

Aber dann hinter Errachidia weicht der Schnee und es werden immerhin 20 Grad erreicht.

Auf dem Camp in Meski angekommen, suchen wir uns einen schönen Stellplatz unter Palmen. 

Eine geruhsame Nacht in der 1. Palmenoase wünschen 

Idriss und Wolfgang

12.02.2018: noch Bilder
12.02.2018: noch Bilder
12.02.2018: noch Bilder
12.02.2018: noch Bilder
12.02.2018: noch Bilder
11.02.2018: früh sonnig 10 Grad, mittags sonnig und 15 Grad, abends sind es noch 12 Grad +++ Wir nähern uns langsam dem grandiosen Süden – wir fahren vorerst in den Schnee von Midelt

Wir nähern uns langsam dem grandiosen Süden – wir fahren vorerst in den Schnee von Midelt 

Schneechaos in Marokko, so muss wohl die Meldung deutscher Medien gelautet haben. Ich bekam unzählige Anfragen, was hier los sei.

Wir wurden natürlich auch nervös und kümmerten uns um diese Strecke.

Stellen Sie sich doch mal vor, die Medien würden melden, „es hat in Marokko geschneit.“ Das würde wohl keinen interessieren. Also muss profitables Gas“ gegeben werden. 

Die Realität: Es hat geschneit, wie jedes Jahr im Winter. Gewiss etwas mehr als sonst. Aber Marokko ist ein modernes Land mit entsprechender Technik, die, wie üblich, den Schnee weggeräumt hat. Tag und Nacht haben die die Leute gearbeitet. Die Straße war frei, wie geleckt, kein Krümel Schnee. 

Warum berichtet man nicht darüber, wie Marokkaner mit dieser kritischen Situation umgehen? 

Wissen Sie, wie wichtig der Schnee für die Menschen in Marokkos Süden ist?

Darüber könnte man zum Beispiel auch in den Medien berichten, um den Menschen die Zusammenhänge zu erklären.

Schnee ist die Grundlage für die Wasserversorgung im Süden Marokkos. Viele derzeit fast leere Stauseen werden bald gefüllt werden. Sind die Stauseen voll, bedeutet das für den Süden, es wird ein gutes Jahr!!!

Lassen wir das und kommen zu unseren wunderbaren Erlebnissen. Schnee in Marokko? Kaum für Sie als Leser vorstellbar. Aber das ist eben der Reiz des Landes, das über fast alle Klimazonen verfügt. Sommer neben Winter, fruchtbare Felder neben trockenen Wüstenlandschaften. 

Der Schnee hat viele Marokkaner aus dem Süden aber auch aus Rabat, Casa und El Jadida angelockt. Jung und Alt vergnügten sich im und mit dem Schnee. Es wurden überall Schneemänner gebaut, anders als bei uns. Es gibt ein Bild mit so einem Schneemann. Schauen Sie sich den mal genau an.

Schlitten wurden zusammengezimmert aus alten Schiern und Paletten Teilen. Marokkaner sind unendliche Improvisöre.

Eine Lust und eine Freude da zuzusehen.

Der Besuch der Affen in den Wäldern von Azrou gestaltete sich erstmalig völlig anders.  Der große Parkplatz war mächtig voll von „Schneeanbetern.“

Die Affen hatten sich auf die Bäume verzogen. Der Schnee war so hoch, dass sie im Schnee versunken wären.

Die Zeit verging wie im Fluge. 

Marokkos Schätze liegen im Süden verborgen. Nicht Agadir und auch nicht Casablanca sind die Renner, wenn es um die Landschaften  und die südmarokkanische Kultur geht.

Zeida öffnet uns schon mal das Tor zum Süden. Dort spürt man ihn – „Gewusel“, rauchende Grills und das Leben findet ausschließlich auf der Straße statt.

Erträgliche Höhen von ca. 2.100 m überwinden wir. Heute machen wir unsere Mittagspause in Timadhite, da unser üblicher Mittagsplatz nicht passierbar war.

Heut sind wir zeitig da und es tritt mal „individuelle Ruhe“ ein. 

Wir wünschen eine gute Nacht am Fuße des hohen Atlasgebirges auf ca. 1.500m Höhe. 

Idriss und  Wolfgang

11.02.2018: noch Bilder
11.02.2018: noch Bilder
11.02.2018: noch Bilder
10.02.2018: früh regnerisch 10 Grad, mittags schon ein wenig sonnig und 15 Grad, abends sind es noch 12 Grad +++ FES
09.02.2018: früh sonnig 10 Grad, mittags sonnig 12 Grad, abends sonnig 10 Grad +++ Besichtigungen in der Königsstadt Meknès und wir fahren nach Fes

Besichtigungen in der Königsstadt Meknès und wir fahren nach Fes 

Meknès haben wir bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt, fuhren nur die beiden herausragenden Königsstädte FES und MARRAKECH an.

Nun beinhalten alle Touren den Besuch aller Königsstädte, also auch Meknès. Said, unser deutschsprechender Führer zeigte uns mit unverkennbarem Stolz seine Stadt. Marokkaner sind stolz auf ihr Land und natürlich auf Ihre Heimatstadt. Die Stadt teilt sich in zwei Hälften, die Medina im Westen und die unter französischer Herrschaft entstandene Ville nouvelle im Osten. Die natürliche Grenze zwischen beiden Stadtteilen bildet der Oued Bou Sekrane. In der Nähe befindet sich das unterirdische ‚Christengefängnis‘ aus deren bis zu 60.000 gefangenen Moulay Ismail seine Bauarbeiter rekrutierte.

Die riesigen Speicherbauten und Stallungen des Heri es-Souani sind beeindruckend und ebenfalls sehenswert. Das berühmte und schönste Tor Marokkos, das  Stadttor Bab Mansour, haben wir ebenfalls besichtigt.

Nach all den Besichtigungen verspürten wir den mittäglichen Hunger, den wir in einer Fischgaststätte stillen wollen.

Wir besuchten noch einen Supermarkt, ehe wir zum Camp nach FES fuhren.

Nach den notwenigen Entsorgungen der Toiletten für die Wohnmobile, ging es in die Feder, denn morgen gibt es die Besichtigung von FES, das wird interessant  werden. 

Eine ruhige Nacht wünschen Idriss und Wolfgang

 

08.02.2018: früh sonnig 8 Grad, mittags sonnig 16 Grad, abends sonnig 12 Grad +++ Meknès am Abend – und unser Stellplatz mitten in der Altstadt

Meknès am Abend – und unser Stellplatz mitten in der Altstadt 

Die Sonne scheint des Morgens und die Reiseleitung ist damit zufrieden. Jetzt sieht die Welt ganz anders aus. Selbst unser Stellplatz Am Meer sieht in der Sonne ganz lecker aus.

Wir rollen hinaus aus Asila und fahren in Richtung Souk el Arba. Der Souk, das ist ein Markt, aber viel bunter und aufregender als jeder Markt in Deutschland. El Arba bedeutet, der Souk findet mittwochs statt. Es gibt viele Orte, dessen Namen die Bezeichnung des Souk Tages beinhaltet. Nun gibt es auch Souks, die ständig im Ort offen sind. Souk el Arba ist so ein Ort. Die haben einen ständigen Souk und zusätzlich einen Souk am Mittwoch!

Souk el Arba ist für uns die Einführung unserer Gäste in das “wahre“ Marokko. Was kann man da nicht alles sehen und lernen!!!

Autos werden repariert, nur eben anders als wir es gewöhnt sind. Der Souk ist die wahre Freude für Freunde des einfachen Lebens. Haben wir das nicht fast alle in D verlernt??? Hier kann man das wieder entdecken und Vergleiche ziehen, wenn man denn dazu noch in der Lage dazu ist.

Da geht es noch richtig zur Sache.

Mehr wollen wir hier nicht verraten, denn dann fährt vielleicht keiner mehr mit uns in Marokko herum. 

Es ist warm geworden und da sehen wir die Frauen mit dem Spaghetti Brot. 1 Kg soll es sein und abends  teilen wir es in 3 Teile auf.

Gewürze. Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch wird in rauen Mengen angeboten. Hier gilt der Kilopreis.

Rechnen ist wohl noch nicht die Stärke der Händler.

Am Wohnmobil angelangt rollen wir zum Empfang von Gasflaschen. Die passen super an unseren deutschen Anschluss, wenn man einen französischen Adapter anschließt.

Nun fahren wir nach Voloubilis und Moulay Idriss und schließlich rollen wir durch das nächtliche Meknès in Richtung unseres Stellplatzes inmitten der grandiosen Altstadt.

Geschafft. „Gott sei Dank“, sage ich und bin froh als wir dort auch angekommen sind. Hier gibt es noch tolles Licht aus Gaslaternen und geheimnisvolle Gassen. Ein Gefängnis ist fast unter uns nur, das schauen wir uns erst morgen mit einem deutsch sprechenden Führer an.

Unsere Mitfahrer sind eifrig und schon richtig mutig: Sie trollen sich in Richtung des Platzes el Hedim. Dort tobt der Bär. Tönen doch die deutschen Medien von der islamischen Gefahr!!! So nach dem Motto, alle bärtigen Gesellen sind gefährlich.

Vielleicht habe die 2 Tage Aufenthalt in Marokko schon reine Wunder bei unsren Mitfahrern angerichtet!! Selbstbewusst gestalten Sie ihren Abend in Meknès. Wir, die Reiseleitung sind wohl etwas faul. Wir bleiben mal lieber im Auto und schreiben diesen Bericht. 

So langsam lässt der Verkehr hier im Altstadt Zentrum nach. 

Wir wünsche eine geruhsame Nacht auf historischen Boden von Meknès. 

Idriss und Wolfgang

07.02.2018: früh bewölkt 10 Grad, mittags bewölkt 12 Grad, abends regnerisch 8 Grad +++ Unser 1. Tag: wir fahren nach Asilah

Unser 1. Tag: wir fahren nach Asilah 

Früh morgens beginnt unsere Reise. 8.30 Uhr stehen wir auf der Straße aus dem Camp bereit. Es ist noch dunkel und geheimnisvoll. Die Lichter in Tanger da drüben auf der anderen Seite oder interessanter ausgedrückt, in Afrika und Umgebung sind erloschen. Vielleicht gibt es einen Stromausfall.

Es ist in den Orten Marokkos üblich, die Straßenbeleuchtung durchgehend und „volles Rohr“ eingeschaltet zu lassen. Strom ist offensichtlich in Marokko keine Mangelware. Woher er kommt, wo er erzeugt wird, konnten wir bisher noch nicht klären. Es gibt einige Wasserkraftwerke bei Ousoud und es gibt am Atlantik bei El Jadida ein großes Elektrowerk. 

Wir rollen in den Hafen ein und schon beginnt die Einschiffung in die Fähre. Ein modernes Schiff trägt uns in Windeseile hinüber nach Ceuta, eine spanische Enklave, die immer noch auf der Wunschliste Marokkos steht. Ceuta bietet seinen Einwohnern Steuererleichterungen z.B. in Form des verbilligten Kraftstoffes.

Ansonsten gleicht die Enklave mehr einer Festung als eine einladende Stadt. Hohe Mauer mit gefährlichen NATO Draht bestückt und ziemlich schwer bewaffnete  Menschen an der Grenze zu Marokko wirken wahrlich nicht menschenfreundlich.

Die Kontrollen an der spanischen Grenze haben sind grenzwertig und wohl mehr eine Zumutung für uns Touristen.

Also eilen wir schnell an die marokkanische Grenze, die heute menschen- und Auto leer ist. Die vielen Beamten sind mit teetrinken und Däumchen drehen beschäftigt.

Wir kommen schnell voran und sind auch schon an „unserer“ Bank zum Geldtausch angelangt. Idriss kennt dort die Angestellten, hat bereits unser Kommen angekündigt und fast ruck zuck sind wir wieder mit vollen Geldtaschen am Wohnmobil.

Der Hunger stellte sich recht schnell ein und wir besuchten das erste marokkanische Restaurant. Es war ein Volltreffer. Gutes Fischangebot und super Bedienung. 

Nun galt es die komplett sanierte moderne Großstadt Tanger zu durchqueren. Staunen war angesagt, als man die Wohnqualität Tangers in Augenschein nahm. 

Nun endlich sind wir in Asilah angekommen. Es gibt einen Stellplatz am Meer mit Strom, der das Wohnmobil erwärmt.

Asilah biete so viel schöne Sachen, die wir ansehen möchten, die Altstadt, einen tollen Aussichtspunkt und natürlich der 1. Tee der in einem der Straßen Restaurants eingenommen wird.

Asilah ist eine Künstlerstadt, deren Häuser im August von den Teilnehmern eines alljährlich stattfindenden Künstlertreffens bemalt werden. Leichter Regen setzt ein und wir spazieren auf dem Boulevard in Richtung unserer Gaststätte, die wir ja nun schon seit 1999 besuchen. 

Unsere wärmenden Hotels warten dann auf uns und das Rauschen des Atlantiks wiegt uns in eine ruhige Nacht.

Nun wüschen wir eine geruhsame Nacht am Atlantik 

Idriss und Wolfgang