WIR BERICHTEN FÜR SIE LIVE VON UNSEREN TOUREN!



MAROKKO TOUR 7 "OPTIMAL TOUR"


19.10.2017: leicht bewölkt 20 Grad, mittags sonnig 25 Grad, abends sonnig 23 Grad +++ Schiffsfahrt ins Vogelparadies und Abschieds Pflaumenkuchen und eine Flasche gemeinsamen Rotwein

Schiffsfahrt ins Vogelparadies und Abschieds Pflaumenkuchen und eine Flasche gemeinsamen Rotwein

Heute wollen wir in „See stechen.“ Früh gibt es allerlei zu tun und schnell ist die Zeit herum und wir schreiten zu den Schiffen im Hafen. Der „Kapitän“ werden von uns herzlich begrüßt.

Wir nehmen Platz im Schiff und schon wird der Motor angeworfen. Die Fahrt beginnt. Die ersten Vögel zeigen sich und wir erleben eine wunderschöne Tour auf der wir sogar Hawaii passieren und landen wohlerhalten im Hafengelände von Moulay Bousselham. 

Nachmittag gibt es den selbst gebackenen Pflaumenkuchen und abends sitzen wir gemeinsam bei einer Flasche Rotweinujnd werten die Tour aus. 

Es waren aber 31 schöne und erlebnisreiche Tage mit einer tollen Familie – wir sind zu Höchstleistungen aufgestiegen – motiviert durch unsere Gäste!!!

Danke dafür – unser Lohn ist die Zufriedenheit der Kunden. Nur sagen dürften wir es nicht, denn das Finanzamt sieht das leider etwas anders. „Hobby Betrieb“ nennt man es dann abwertend hier zählt nur „Kohle“!

Für uns gelten andere Dinge. Wir sind aber stark genug, um unseren eigenen Weg zu gehen - glauben Sie uns.

Denn Dr. Ammon Tours führt eben individuelle Touren in kleinen Gruppen und Grüppchen durch, so wie es die Kunden möchten!!!

Und wir geben 2018 noch mehr Gas! Unsere neue 34 Tägige Westsahara Tour und die noch nicht veröffentlichte und daher unbekannte 56 tägige „Traum Tour“ von Dr. Ammon Tours sindZeugnisse davon. 

Unseren Mitfahrern wird diese Tour lange im Gedächtnis bleiben und das „Marokkobild“ realistischer sein.

Und genau das ist es, was wir bei unseren Gästen erreichen möchten.

Marokko so vorführen, wie es halt ist: abenteuerlich, ungewohnt, kaum Kriminalität, tolerante Menschen, fast 365 Tage Sonnenschein, schön warm, geringe Lebenshaltungskosten, grandiose Landschaften und immer als Ausländer „herzlich willkommen.“ 

Deshalb ruft Dr. Ammon an dieser Stelle allen Interessenten zu: kommen Sie nach Marokko, egal wie und mit wem. Helfen Sie den vielen kleinen Gaststättenbetreibern, den Campingplatzbetreibern und anderen zu existieren!!!

Glauben Sie nicht den Medien, die Angst und Schrecken über unser geliebtes Land verbreiten! Wir sind seit 1999 im Land! Nie hat man uns Unrecht getan!

Nie etwas gestohlen, das Gegenteil war der Fall. 

Herzlichts

Idriss und Wolfgang – DIE Macher an der Marokko Front

19.10.2017: noch Bilder
18.10.2017: leicht bewölkt 20 Grad, mittags bewölkt, ab und zu Regen, 25 Grad, abends regnerisch und windig 23 Grad +++ leicht bewölkt 20 Grad, mittags bewölkt, ab und zu Regen, 25 Grad, abends regnerisch und windig 23 Grad

Ruhetag und endlich die letzte Reparatur am Wohnmobil 

Schiffs Tour in Moulay Bousselham - Abschiedsfeier und Resümee 

Unsere 31 Tage Tour geht so langsam zu Ende.

Unsere Gäste waren, wie immer, von Marokko überrascht. „Wir hatten uns Marokko völlig anders vorgestellt“ ist wohl immer der Tenor bei unseren Gesprächen mit den Gästen.

„Sand, Staub, Wärme und unberechenbare Menschen“ so lautet der besonders von den Medien verbreiteter Einfluss auf die Menschen.

Doch die Tatsachen eines Besuches  in Marokko sprechen eine genauere Sprache, überzeugen durch Realitäten. Insbesondere durch unsere Besuche von 3 Familien in Meski, Ait Ouarzag und Ait Ben Haddou werden diese Vorurteile mit Sicherheit abgebaut.

Die viel zitierte Sicherheit ist in Marokko wesentlich höher als z. B. in Deutschland. Überfälle und Diebstähle wie sie in Deutschland an der Tagesordnung sind  kommen in Marokko wesentlich weniger vor.

Der in den Informationen des Auswärtigen Amtes genannter Anschlag vom April 2011 haben wir miterlebt, wir berichteten damals live von den Ereignissen. An allen Garküchen auf dem Platz der Gehängten wurden Fahnen und das Bild von M6 auf gehangen. Am nächsten Tag kamen unzählige Busse von Demonstranten in Marrakech an. Auf dem Platz der Verliebten wurde eine Veranstaltung gegen Terror und Gewalt abgehalten. Wir waren dabei.

Das Ergebnis des Anschlages, das ein Schuhverkäufer von Safi verübte, war ein noch festerer Zusammenhalt der Bevölkerung mit M6. 

Ich bin seit 1999 zunehmend anwesend und als Reiseveranstalter aktiv. Ich habe in dieser langen Zeit weder einen Diebstahl noch einen Angriff auf meine Person erlebt.

Ursache der hohen Zufriedenheit der Bevölkerung mit M6, dem beliebten König ist dessen Engagement auch für den „kleinen Mann“ in Marokko.

So gab es ein für jeden Mann nachvollziehbares Elektrifizierungsprogramm, Ein Wohnungsbauprogramm und viele, viele Baumaßnahmen bis heute sichtbar. Unzählige Brücken wurden landesweit errichtet um den Tourismus, eine wichtige Einnahmequelle Marokkos zu unterstützten. Sie, werte Leser und Leserinnen, müssen wissen, dass die Queds, die oft wasserlosen Flüsse, den Tourismus im Süden oft behinderten. Als dann diese Queds Wasser führen, standen wir und unzählige andere oft stundenlang um an das andere Ufer und zu unserem Ziel zu gelangen. Mit dem Bau der vielen Brücken im Lande wird der durchgängige Verkehr in die Touristischen Hochburgen des Südens gesichert.

Tausende „Tante Emma Läden“ sichern tausenden von jungen Leuten Lohn und Brot. Das auf den tausenden von Souks angebotene Obst und Gemüse stammt von den von Einheimischen selbst produzierten Produkten. Nicht Supermärkte wie die in Europa gleichgeschalteten Supermärkte diktieren das Angebot und die Preise, sondern der kleine Mann vor Ort verdient mit seiner Hände Arbeit sein Geld.

Die Preistützung für lebenswichtige Dinge wie Brot (ein Brot kostet 2 Dirham = 20 Cent), Gas (12 Kg Flasche 40 Dirhams = 4 €) und Elektroenergie sorgen für ein ausreichendes Lebensniveau der breiten Bevölkerung.

Oft, auch in dieser 31 Tage Tour, kommen Jung und Alt zu uns Touristen und begrüßen und mit den Worten: „Herzlich willkommen in Marokko!“

Können Sie, werte Leser und Leserinnen, sich das auch in Deutschland vorstellen?

Nach ca. einem Drittel der Reise öffnen sich unsere Gäste dann und genießen das „andere, das wahre Marokko!“ 

Heute war sehr wechselhaftes Wetter, also mehr „Innendienst Wetter“.

Wenn Sie, werte Leserinnen und Leser unsere Reparaturstory verfolgt haben, können Sie sich vielleicht in uns hineinversetzen, wenn wir heute die letzte und erfolgreiche Reparatur am Auto hatten. Kleine Stecker, die über den ADAC an uns geliefert wurden.

Vielleicht interessiert so einige, wie so etwas in Marokko organisiert wird?

Bitte schön:

In Marokko gibt es eine erfahren und fleißige Mitarbeiterin namens Frau Graetz, die ihr Büro in Agadir hat.

Sie organisiert bei Reparaturen und sonstige Hilfen zuverlässig den ADAC Mitgliedern.

Bekommen Sie also, wie wir ein Ersatzteil hier in Marokko nicht, dann ruft man Frau Graetz an. Man muss nun das begehrte Teil definieren, damit nicht das falsche Teil gesendet wird.

Die Teile werden über den ADAC in München besorgt und per Flugzeug nach Agadir mit dem Flugzeug transportiert.

Nun müssen sie die beiden Zollzettel an Frau Graetz senden. Man packt ein ca. 1Kg schweres Packet mit den beiden Zettel darin und gibt es bei der Busgesellschaft CTM im Büro ab. Diese Busgesellschaft unterhält in fast jedem Ort ein Büro.

Dann vergehen ca. 5 Tage bis das Teil via Flugzeug im Büro CTM von Agadir bereit liegt.

Nun bekommt man einen Anruf von Frau Graetz um herauszufinden, wo man sich gerade befindet. Das Packet wird nun per CTM an den Bestimmungsort transportiert. Eine Sendenummer bekommt man von Frau Grätz und die muss man nebst Reisepass im CTM vorlegen.

Klappte prima – großes Lob an den ADAC 

Nun wünschen wir eine gute Nacht an der Lagune am Camp 

Idriss und Wolfgang - Achtung, die Bilder stammen nicht von heutigen Tag, da hat es geregnet - es gab bessere Zeiten!!!

 

17.10.2017: früh sonnig, 20 Grad, mittags leicht bewölkt 32 Grad, abends leicht bewölkt 25 Grad +++ Das Ende der Tour naht, wir fahren auf der Autobahn nach Moulay Bousselham

Das Ende der Tour naht, wir fahren auf der Autobahn nach Moulay Bousselham 

Wir verlassen den noblen Camp „Zebra“ und fahren in Richtung Moulay Bousselham. Die ersten Kilometer führen uns um die Abit Schlucht herum. Wir fahren über eine alte spektakuläre Brücke und kommen alsbald in die große Ebene, die uns auf einer Autobahn nach Moulay Bousselham auf den Camp bringt.

Nichts spektakuläres heute – nur das Bade- und Vogel paradies lockt. 

Wir wünschen eine ruhige Nacht am Atlantik

Idriss und Wolfgang

17.10.2017: noch Bilder
17.10.2017: noch Bilder
16.10.2017: sonnig 24 Grad, mittags bewölkt 29 Grad, abends bewölkt 27 Grad +++Wir fahren zu den großen Wasserfällen von Ouzoud

Wir fahren zu den großen Wasserfällen von Ouzoud 

Bei herrlichen Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fahren wir nach Ouzoud. Das Wort Ouzoud stammt aus der Berbersprache und bedeutet Olive. In der Umgebung der Wasserfälle sind Olivenbäume auch wahrlich zahlreich vertreten.

Quer durch Marrakech und dann noch die Außenstadt durchfahren. Erst kurz vor Ouzoud wird die Landschaft lieblich aber Wolken ziehen aus, es ist aber warm.

Wir halten an einem Geschäft an, wir wollen Mehl, Butter und Milch für den „Abschlußkuchen“ backen. Die Pflaumen haben wir schon in Marrakech erworben.

Sie erinnern sich, es gab ihn schon einmal – den Pflaumenkuchen. Der Teig mißlang, man hat uns Backpulver anstatt Hefe verkauft.

Nun gilt es aber, der Teig muß diesmal gelingen. Achtung Hausmänner und Hausfrauen unter den Lesern, wir werden berichten!!!

Unser Blick ist landschaftlich verwöhnt. Hier um Ouzoud gibt es die rotbraune Erde und die urigen Kasbahs in dieser Lehmfarbe. Hügel und liebliche Täler umgeben dieses besondere Gebiet.

Wir stellen unsere Autos ab und wandern zu den Abgründen, dort, wo das Wasser sich den Weg in die 110 m tiefe Schlucht gesucht hat.In mehreren Kaskaden stürzt das Wasser 110 m in die Tiefe.

 Aufpassen ist angesagt es geht hier steil hinab und es gibt einen tollen Blick in die Abid Schlucht. Das Wasser stürzt über rote Felsen schäumend in die Tiefe. Knorrige Olivenbäume finden sich schon zahlreich auf dem Weg zu dem einzigartigen Naturschauspiel. Die Wasserfälle sind von Feigenbäumen und urigen Lianen gesäumt. Es gibt im Herbst wenig Wasser. Es fehlen der Schnee im Hohen Atlas und der Regen. Viel Wasser gibt es im Frühjahr, wenn der Schnee schmilzt.

Wir wandern nun die vielen Stufen hinab  und halten ab und an auf den Terrassen, um Fotos zu machen. Da wartet schon auf uns eine Gaudi besonderer Art: eine Schiffs Tour auf Metall Tonnen, kreuz und quer auf dem Gewässer unter dem Wasserfall.

Oben angekommen, und starten dann auf den wohl schönsten Camp in Marokko.

Hier gibt es tolles Essen, welches die einheimischen Angestellten für die Gäste kochen.

19.00 Uhr treffen wir uns im tollen Restaurant und werden die vorbereiteten Köstlichkeiten verkosten.

Nun waren wir fast festlich essen und können nur Gutes Berichten. Die Tagine „Zebra“ ist  für mich der Renner, benannt nach dem Namen des Camps. 

Nun wünschen wir eine geruhsame Nacht 

Idriss und Wolfgang

16.10.2017: noch Bilder
16.10.2017: noch Bilder
16.10.2017: noch Bilder
16.10.2017: noch Bilder
15.10.2017: früh sonnig 24Grad, mittags sonnig 33 Grad, abends sonnig 23 Grad +++ Die Stimme von Marrakech, Souk Besuch, eine Kutschtour und nochmals zu den Garküchen

Die Stimme von Marrakech, Souk Besuch, eine Kutschtour und nochmals zu den Garküchen 

Wie oft haben wir schon mit unseren Gästen Marrakech besucht und wie oft haben wir die „Stimme von Marrakech“, den Muezzin der Kotoubia Moschee vernommen,

Nur haben wir uns bisher nie darüber geäußert, was da so in der Moschee so passiert.

Für Sie, liebe Leserinnen und Leser wollen wir versuchen „Licht ins Dunkle“ zu bringen. Allahu akbar“ – mit diesem markanten Ruf beginnt der islamische Ruf der Gläubigen zum Gebet, der Adhan, den der Muezzin vom Turm der Moschee, dem Minarett vorträgt. Oder es beginnt mit einem lauten Knacken beim Einschalten der Lautsprecher auf dem Minarett gefolgt von einem Räuspern des Muezzin. (Heutzutage steigt der Muezzin nicht mehr auf das Minarett. Der Ruf wird auf Lautsprecher übertragen.) Auftakt zu diesem speziellen Hörerlebnis. In der Altstadt, der Medina, gibt es zahlreiche Moscheen auf engstem Raum. Von allen ertönt der Adhan – zur gleichen Zeit, aber nicht synchronisiert, jeder Muezzin trägt den Sprechgesang etwas anders vor. Es entsteht ein besonderes Konzert, das alles andere als ein Konzert im Wortsinn, also ein Zusammenspiel, ist – 5 Mal täglich, 7 Tage pro Woche. Das passiert auch in ALLEN Dörfern, Orten, auch wenn sie noch so weit entfernt und verborgen sind.

Der Muezzin ist nur ein Ausrufer, muss also nicht zwingend ein Geistlicher sein. Seine Aufgabe ist es, die Gemeinde zum Gebet aufzurufen.

Ist ein Toter im Dorf in der Gemeinde zu beklagen, ruft dies auch der Muezzin aus. Folgendes soll der Wortlaut sein.

Allahu akbar – Gott ist groß (größer als alles und mit nichts vergleichbar).
Aschhadu an la ilaha illa llah – Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Gott.
Aschhadu anna Muhammadan rasulu llah – Ich bezeuge, dass Muhammed Gottes Gesandter ist.
Hayya ‚ala s-salat – Eilt zum Gebet!
Hayya ‚ala al-falah – Eilt zur Seligkeit (Heil/Erfolg)!
as-salatu khayrun min-a-naum – Das Gebet ist besser als Schlaf. (nur zum Morgengebet) Alla-hu akbar – Gott ist groß. Die Zeilen werden unterschiedlich oft wiederholt.
Hier in Marrakech stehen wir auf dem Grundstück der Kotoubia Moschee und werden deshalb besonders heftig mit diesem Gebetsruf konfrontiert. Heute haben wir vor, den größten Souk Marokkos zu besichtigen. In Marrakech wird verkauft, was in Fes hergestellt wird. So könnte man das Souk Erlebnis zusammenfassen. Wir schlendern durch den Souk und staunen nicht nur über die Menge von Ware, sondern auch in der Vielzahl von Dingen, die keiner benötigt aber heftig gekauft werden.

Dann gibt es Freizeit und jeder erkundet Marrakech individuell.

16.00  Uhr stehen die Kutschen für eine 2-Stündige Rundtour kreuz und quer durch Marrakech bereit.

Abends erkunden wir  nochmals die quirlige Stadt und besucht die berühmten Garküchen auf dem „Platz der Gehängten“.

Guten Appetit. 

Wir wünschen eine geruhsame Nacht in einer der beliebtesten Städte dieser Welt

Idriss und Wolfgang

15.10.2017: noch Bilder
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15.10.2017: noch Bilder
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15.10.2017: Solararbeitsplatz Für Handy Freaks
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14.10.2017: früh sonnig 20 Grad, mittags sonnig 37 Grad, abends sonnig 25 Grad +++ Wir fahren in die „rote Stadt“ nach Marrakech

Wir fahren in die „rote Stadt“ nach Marrakech 

Oben auf dem Pass war die Nacht schön ruhig. Unten leuchten die Lichter der vielen Dörfer im Sous Tal. Am Morgen scheint die Sonne und leuchtet ins Tal und an die Bergmassive. Wir sehen 2 Adler, die am Himmel kreisen und auf dem Berg schließlich landen.

9 Uhr setzen wir uns in Bewegung Richtung Marrakech. Eine landschaftlich schöne Strecke liegt vor uns. Sie gilt al Marokkos landschaftlich schönste Strecke.

Die Serpentinen sind gewaltig und die Ausblicke ebenso. Ober auf dem Toubkal Massiv liegt Schnee. Dieser liegt in dessen Höhe von ca. 4.200 m immer.  Also genießen wir in langsamer Fahrt das überwältigende Panorama.

Flüsse, viel Grün und viele kleine Bergdörfer säumen heute unsere Strecke.

In Asni mache wir Stopp, eine Pause bei Minztee und Blick auf das verschneite Doubkal Massiv.

Dann, es wird deutlich wärmer, rollen wir nach Marrakech ein. Auf dem Stellplatz stellen wir die Autos ab und begeben uns rasch auf den  „Place Djamâa el-Fna“. Jubel Trubel Heiterkeit erwartet uns hier, da es schon etwas spät geworden ist. Wir wandeln zwischen die Besuchermassen hindurch und sitzen schließlich mitten in den Garküchen. Die Auswahl ist groß. Die Fläche auf denen die vielen Küchen stehen, wurde saniert. Ein neuer Fußboden ist nun vorhanden

„Unsere“ Küche ist an neuer Stelle und schnell sitzen wir vor den Bergen von frischen Fisch. Aber es gibt an den Ständen nicht nur Fisch, sondern fast alles was das Herz begehrt. Die für Marokko freundliche Begrüßung öffnet schnell die Herzen und macht Appetit.

Nach dem Essen laufen wir noch über den jetzt belebten Platz. Wir suchen eine Musikgruppe, die ich ins Herz geschlossen habe, wohl als einzige aus der „alten Garde“ stammt. Vorn auf dem „Platz der Gehängten“ tobt der Geld Wahn, Touri Attraktionen für schnelles Geld.

Nichts für uns.

Ich kenne diese Gruppe seit 2003, hab schon oft auf ihren Teppich gesessen uns unendlich viel Tee mit ihnen geschlürft. Der Duft von Weihrauch umgibt sie wieder. Es sind Musiker mit markanten Gesichtern, die noch die bodenständige Musik vom Herzen mit den hier üblichen Musikinstrumenten, die Trommel, spielen. Sie kommen aus dem Ourega Tal hier gleich „um die Ecke.“

Danach schlendern wir durch das „Herz Marokkos“ das am  ‎28 April 2011 um 11.50 Uhr von einer Explosion erschüttert wurde. Ein Verrückter hatte das gut besuchte Restaurant „Argana“ in die Luft gejagt. Heute erstrahlt das „Argana“ in neuem Glanz.

Geblieben sind die Gedanken an die Geschlossenheit des marokkanischen Volkes, das gesamt diese Tat schon am nächsten Tag verurteilte. Wir waren damals vor Ort und schrieben wohl als erste in unserem Live Bericht darüber. 

Wir wünschen eine geruhsame Nacht aus der wohl aufregendsten Weltstadt. 

Idriss und Wolfgang

14.10.2017: noch Bilder
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13.10.2017: früh sonnig 29 Grad, mittags Gewitter mit Sturm 15 Grad, abends leicht bewölkt 14 Grad +++ Die Pass Straße Tiz-n-Test

Die Pass Straße Tiz-n-Test 

2.100m hoch liegt unser Stellplatz heute, es ist früh sonnig und die Lust steigt, den Pass zu erzwingen!!!

Wir verlassen unseren Stellplatz am Hotel und fahren in Richtung Pass. In Olad-Berhil füllen wir unsere Vorräte auf. Eine wahre Freud hier einzukaufen - Fisch, Fleisch, Gemüse, Brot, Eier und andere Dinge werden aufgefüllt.

Dann beginnt der Aufstieg. Die ersten Meter sind noch nicht saniert, werden aber für einen Straßenneubau vorbereitet, dann folgt eine tolle sanierte Straße. Der Himmel ist blau, Fotowetter wie es im Buche steht.

Am Aussichtspunkt halten wir an und trinken einen Tee in luftiger Höhe und blicken auf das unter uns liegende Atlasgebirge und in die Sous Ebene. Unbeschreiblich schön.

Nun sind wir oben auf dem Pass angekommen, stellen unsere Autos in Position und schon beginnt ein kräftiger Sturm mit Gewitter. Es kühlt ab, wir sind ganz froh, aber es ist etwas heftig. 

Wir selbst haben einen alten Brauch: hier oben auf dem Pass wird gekocht – immer etwas Besonderes. Heute haben wir Gulasch mit Makkaroni auf dem Speiseplan stehen. Das Fleisch haben wir unten im Ort eingekauft.

Unsere Mitfahrer gehen essen - probieren hier das köstliche Berber Omelett aus Tomaten und Rührei. 

Nun versteckt sich die Sonne hinter den Bergen und ein wunderbares Licht lässt die Berge toll erscheinen.

So langsam verschwinden wir in unsere „Hotels“ und jeder genießt den Abend in 2.100m Höhe auf seiner Art.

Morgen ruft die „rote Stadt“ nach uns – Marrakech! Ein Erlebnis besonderer Art aber die Abfahrt dorthin aus den Bergen ist eine landschaftliche Augenweite.

Es bleibt also spannend, bleiben Sie und treu. 

Wir wünschen eine erholsame Nacht in 2.100m Höhe 

Idriss und Wolfgang

13.10.2017: noch Bilder
13.10.2017: noch Bilder
13.10.2017: noch Bilder
12.10.2017: früh sonnig 22 Grad, mittags sonnig 39 Grad, abends sonnig 33 Grad +++ Wir besuchen Taroudant und die feucht warme Sous Ebene und es ist sehr warm

Wir besuchen Taroudant und die feucht warme Sous Ebene, sehen Ziegen auf den Arganbäumen  und es ist sehr warm 

Wir genießen nochmals den herrlichen Antiatlas mit seinen Bilderbuch Landschaften. Sonniges Wetter ist heute, es ist herrliches Foto Wetter. Seit 3 Tagen gibt es hier eine Hitzewelle, die untypische Wärme für die Jahreszeit produziert.

Wir genießen die Fahrt im Auto tollen Ausblicken. Und plötzlich sind Sie da: die Ziegen auf den Arganbäumen.

Wir fahren in die Sous Ebene ein. Erwartungsgemäß wird es warm. 39 Grad bringen wir zusammen.

In der Sous Ebene gedeihen Südfrüchte und alles was man an Gemüse anbauen kann.

Wir stellen unsere Autos ab und lassen uns in den Souk namens –„klein Marrakech“  mit Kutschen tragen. Was es da nicht alles zu sehen gibt!

Wir lassen uns von dem Gebäck verführen, wandern zu einem Café, wo wir diese gleich probieren und festlegen, dass es so gut schmeckt, dass wir nachordern wollen. Das Café ist so gelegen, dass man von hier den Platz Al –Alouayine gut beobachten kann. Es ist der Ersatz Platz für den touristisch gewordenen „Platz der Gehängten“ in Marrakech.

Hier ist viel los und wir wollen gar nicht mehr von hier weichen.

Wir lassen uns wieder mit den Pferdekutschen zu unseren Autos fahren.

19 Uhr gehen wir noch in ein Restaurant essen. Es ist warm und wir hoffen, dass es morgen wieder sonnig wird, denn wir wollen auf den Pass Tiz-n-Test fahren. Halten Sie alle uns die Daumen und sind sie so gespannt wie wir auf den morgigen erlebnisreichen Tag. 

Eine gute Nacht am Nobel Hotel „Palais Salam“ wünschen 

Idriss und Wolfgang

12.10.2017: noch Bilder
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12.10.2017: noch Bilder
12.10.2017: noch Bilder
12.10.2017: noch Bilder
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11.10.2017: früh strahlender Sonnenschein 20 Grad, mittags sonnig 33 Grad, abends sonnig 29 Grad +++ Der Besuch des Plamen Tals Gorges Ait-Mansour

Der Besuch des Plamen Tals Gorges Ait-Mansour

Heute ist ausschlafen angesagt.  Wir fahren heute in das Palmental Ait Mansour. Gleich in der Nähe unseres Übernachtungsplatzes An den Bemalten Steinen, über einen Pass erreichbar gibt es ein landschaftliches Kleinod: das Palmental Ait Mansour.

Von den blauen Felsen bei Tafraoute ging es nun südöstlich erst noch mal ein Stück die kurvige und schmale Straße die Berge hinauf in recht karges und felsiges Gelände und an zwei drei kleineren Siedlungen vorbei. 

Auf der anderen Seite der Bergkette fuhren wir in einigen steilen Kurvensteil den Berg bis auf über 1.600 m in die spektakulär enge und tiefe Ait-Mansour Schlucht hinein. Rechts und links ragen die roten Felswände hoch hinauf in den blauen Himmel. Die Straße ist schmal, kurvenreich und wird gesäumt von einem wasserführenden Bach und dichten Dattelpalmhainen. Wir fahren fast wie durch einen Dschungel so dicht und eng wachsen die Palmen an die Straße heran.

Das ganze Tal wirkt wie ein Paradies. Hier und da einige Häuser und auch der riesige Palmgarten.

Die Gorges Ait-Mansour ist mit Abstand die schönste Schlucht, die ich bisher gesehen habe. Sie übertrifft selbst die Gorges du Dadés, die mir bisher am besten gefallen hat.

Nach einer kleinen Wanderung in der Palmenoase fahren wir wieder zurück auf den Camp Tafraoute und nehmen unsere alten Plätze wieder ein.

Heute wird Tafroute unsicher gemacht.

Tafraoute hat sich ganz toll herausgeputzt. Alles neu, ein Schmuckkästchen in einer gigantischen Umgebung  wird es werden. Der Souk Platz ist auch an einer neuen Stelle angeordnet worden. Heut ist noch Souk.

Tafraoute hat ja auch einen ständigen bunten Souk. Babuschen werden hier hergestellt und aus gebrauchten Teilen  neue Gebrauchsgegenstände hergestellt.

Besonders interessant ist das Verhalten der in schwarzen Tüchern verhüllten (hübschen) Frauen. Auf dem Souk sind sie sofort mir bei der Auswahl des Gemüses behilflich. Offensichtlich denken Sie, dass Männer keine guten Köche sind. Freundlich nickend wechseln sie mir das Gemüse aus, das nach ihrer Meinung nicht frisch genug ist. Ein freundlicher Blick aus einem dunklen Auge erahne ich und würde schon mal das schwarze Kopftuch entfernen und ihre herrlichen tiefschwarzen Haare bestaunen.

Nur ist das nur ihrem Auserwählten vorenthalten.

Morgen wird es wieder interessant: wir fahren auf der letzten Antiatlasstrecke in die Sous Ebene, in die Provinzstadt Taroudant 

Aber vorher wünschen wir eine geruhsame Nacht unter Palmen 

Idriss und Wolfgang

11.10.2017: noch Bilder
11.10.2017: noch Bilder
11.10.2017: noch Bilder
11.10.2017: noch Bilder
11.10.2017: noch Bilder
10.10.2017: früh sonnig 20 Grad, mittags sonnig 31 Grad, abends sonnig 26 Grad +++ Tafraoute, die „Painted Rocks“ und ein gemütlicher Abend in der grandiosen Einsamkeit

Tafraoute, die „Painted Rocks“ und ein gemütlicher Abend in der grandiosen Einsamkeit 

Ein strahlend blauer Himmel und Fotowolken stehen über den Bergmassiven vor unseren Autos.

Ein sogenannter Bilderbuchtag steht vor uns und wir können ihn auch für den Aufenthalt an den „Painted Rocks“ zu gut Deutsch „Bemalte Steine“ gebrauchen.

Vorerst wird Tafraoute „unsicher“ gemacht. Der ein schaut hier und der andere schaut da. Alles wird „beschnarcht“, so sagt der Sachse und auch ich staune mich durch meinen Lieblingsort durch. Hier in Tafraoute werden die berühmten Babuschen in allen Varianten nicht nur hergestellt, sondern auch von den Bewohnern fleißig getragen. 

Auffällig ist hier, die Art und Weise eine persönliche Dienstleistung direkt und ohne oft lähmende Vorschriften  anzubieten. Ich kann das gut beobachten, habe ich doch meinen „Beobachtungsposten“ in einem der strategisch günstigen Cafés ausgesucht.

Da kommt ein Männlein mit einem Karren voller Brot des Weges, parkt es auf einen günstig einzusehenden Platz, stellt 2 der runden Brote dekorativ auf, setzt sich in den Schatten und wartet bis der 1. Käufer erscheint. Prompt kommt der und das erste steuerfreie (!) unbürokratische Geschäft ist gemacht.

Nummer 2 hat heute Morgen Kaktusfrüchte gepflückt. Er präsentiert diese auf seinem Karren, einen Eimer Wasser dazu, ein Messer und Gummihandschuhe gegen die bösen Stacheln aufgesetzt.

Schwupp die Wupp, schon ist der erste Esser da! Die Schale der Frucht schneidet er ab, reicht dem Kunden den saftigen Inhalt.

Abends gehen beide mehr oder weniger zufrieden nach Hause, müssen keine Abrechnung machen, keine Mahnung beantworten und planen ihr neues Geschäft für den nächsten Tag.

Ca. 15 Uhr finden wir uns alle auf unserem Camp ein um gemeinsam zu den „Bemalten Steinen“ zu fahren. Es sind 10 Kilometer „Steinshow“ vom Feisten.

Unbeschreiblich schön und ein Grund mehr, verehrte Leserinnen und Leser, mit Dr. Ammon Tours eine solche Tour nach Marokko zu unternehmen.

Der Stellplatz gibt den Blick frei auf die bunten Steine und es gibt viele Wanderwege, die von unseren Gästen auch genutzt werden.

Wir haben 2 Salate zur Auswahl bereitet, Eiersalat (sächsisch!) und Kartoffelsalat (sächsisch!) die wir gemeinsam bei Sonnenuntergang in einer Traumwelt verspeisen.

Wir stellen unsere Tische und Stühle in Richtung Sonnenuntergang auf. Es ist ein Traumwetter, kein Wind, die Temperaturen mild und es kündigt sich ein wunderschöner Abend hier in der freien Natur an. 

Nun wünschen wir hier draußen in der wilden Steinnatur eine ruhige Nacht 

Idriss und Wolfgang

10.10.2017: noch Bilder
10.10.2017: noch Bilder
10.10.2017: noch Bilder
09.10.2017: früh bewölkt, regnerisch & Gewitter 16 Grad, mittags sonnig 24 Grad, abends sonnig 24 Grad +++Wir fahren ins Herz des Antiatlas: Tafraoute – erstmals Rückzug von der Strecke - und eine tolle Überraschung

Wir fahren ins Herz des Antiatlas: Tafraoute – erstmals Rückzug von der Strecke - und eine tolle Überraschung 

9. Uhr fahren wir hinein in den Antiatlas - Berge - fantastisch in Form und Gestalt, rotbraune Felsnadeln, die den Himmel berühren: Der Antiatlas bietet wohl die spektakulärste Bergszenerie Nordafrikas!

Doch eine Enttäuschung macht sich breit: ein Gewitter naht, es regnet in Strömen und wir müssen entscheiden, das wir umkehren müssen. Zu gefährlich ist die Strecke. Sie führt uns durch eine wassergefährdete Flusslandschaft mit Lehmstraßen die zu rutschig werden können und Queds, die sich in Sekundenschnelle zu reißenden Ungeheuren werden können.

Es tut uns unendlich leid aber die Sicherheit geht vor. 

Wir fahren über eine uns bekannte Strecke, die anders geartet ist, aber die typisch antiatlasgebirgigen Eigenschaften hat: 

Tafelberge und tiefe Schluchten säumen den Pfad. Und schon ragen die ersten Monumente in den Himmel, Steinformationen, die an einen Kamelkopf und menschliche Daumen erinnern; der Vergleich mit dem amerikanischen Monument Valley liegt nahe. Dann fahren wir in die grünen Täler hinab: Mandelblüte, die Hirten in ihren weißen Djellabas, drum herum türmen sich die rotbraunen Felsen. Atemberaubenden Bergkulissen begegnen uns auf dieser Tour auf Schritt und Tritt.

Gut zu wissen Mit seinen märchenhaften Felsenformationen gehört das Saghro- Gebirge zu den spektakulärsten und fotogenen Landschaften Marokkos.

Der Anti-Atlas ist das südliche Großgebirge Marokkos. Es erstreckt sich von Norden nach Süden bei Ouarzazatebis an den Rand der Sahara sowie von Ost nach West – von Erfoud im Tafilalt bis an den Atlantik bei Tan-Tan. Der etwa 300 Kilometer lange und bis zu 2.500 Meter hoher Gebirgsriegel, nimmt in Marokko eine Sonderstellung ein. Diese Gebirgslandschaft ist geprägt von steil aufragenden Granitwänden und fast vegetationslosen Steinwüsten, unterbrochen von fruchtbaren Oasentälern. Geradezu grotesk mutet dieser gnadenlose Überlebenskampf winziger, saftig-grüner Inseln an und genauso irreal erscheint uns ein pflügender Bauer in den vegetationslosen Hochplateaus und Geröllwüsten.

Die Berge wirken wie eine Mondlandschaft – fantastisch in Gestalt und Form, rotbraune Felsnadeln, die den Himmel berühren.

Seit jeher wird der Antiatlas von den Chleuh – Berbern bewohnt, deren Siedlungszentrum Tafraoute im Tal der Ameln, ist. Die schwierige Subsistenzwirtschaft zwang viele Bewohner entweder zum gemeinsamen Wegzug aus der Region oder ein einzelnes Familienmitglied verdient über das ganze Jahr hinweg das Geld für die Familie in der Stadt. Dieser Entwicklung stand der touristische Ausbau der Region entgegen: Viele Familien verdienen nun auf diesem Sektor ihr Geld. 

Plötzlich sehen wir hunderte von Kamelen, die gemächlich auf der Straße und auf den Wüstengebieten nebenan marschieren. Es ist ein seltenes Erlebnis, dass ich tief im Gedächtnis der Betrachter eingraviert. 

Wir fahren wie durch eine Wunderwelt, dessen Höhepunkt vielleicht der Blick ins Tal der Ameln ist. Es gibt  die interessanten Argan Bäume zu sehen. Diese wachsen nur hier in Marokko und nur in einem bestimmten Gebiet.

In Tafraoute wird derzeit wohl alles umgekrempelt, was umzukrempeln ist. Neue Straßen, Gehwege und Lampen erhält die Stadt.

Wir fahren auf dem herrlich gelegenen Camp mit gigantischen Blick in die ersten Felsformationen Tafraoutes. Wir stehen auf der Freifläche des Camps um besseren Blickkontakt mit der Bergwelt zu erhalten.

Es ist angenehm warm und am Himmel zeigen sich die Sterne, die gutes Wetter für morgen prophezeien.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht in der Wunderwelt von Tafraoute 

Idriss und Wolfgang

09.10.2017: noch Bilder
09.10.2017: noch Bilder
08.10.2017: 08.10.2017 früh sonnig 16 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends sonnig22 Grad +++Wir fahren in den Antiatlas

Wir fahren in den Antiatlas 

9.00 Uhr rollen wir aus dem Familien Camp. Auf in den Antiatlas soll heute die Fahrt gehen. Der Antiatlas gilt als der älteste Teil des Atlas Gebirges und auch der landschaftlich schönste Teil.

Aber Geduld! Wir fahren heute erst bis Taliouine, das ist im sogenannten Eingangsbereich des Antiatlasses.

Aber Safran gibt es in Taliouine. Das wollen wir kennen lernen.

Also, auf geht es. Die Tour ist nicht sonderlich aufregend bis zum Eingang des Gebirges. Da wird es schon mal kurz spannend.

Und halt, eins haben wir vergessen zu berichten. Im Antiatlas wachsen unzählige Mandelbäume, die auch exakt am ersten Ort beginnen. Es gibt Reisen zur Mandelblüte im Antiatlas. Die Blüte ist Ende Februar bis Anfang März.

Wir lassen uns in der Safran Kooperative gut beraten und können nun falschen Safran vom richtigen unterscheiden.

Anschließend rollen wir nach einem kurzen Einkaufsbummel in Taliouine zum schön gelegenen Camp. Es ist noch recht zeitig und so können wir noch die Sonne genießen.

Morgen werden wir eine landschaftlich erlebnisreiche und abenteuerliche Strecke ins Reich der Ammeln und in meine Lieblingsgegend fahren. Sous Musik, Arganbäume, schwarz gehüllte hübsche Mädchen & Frauen, Tafraoute eine Augenweite und die wilden Felsen im Ammeln Reich.....

Eine erholsame Nacht wünschen Idriss und Wolfgang

08.10.2017: noch Bilder
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07.10.2017: früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends sonnig 26Grad +++ früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends sonnig 26Grad

Die Kasbah unserer Gastgeber, die Kasbah Ait Ben Haddou und viele Dinge des Lebens in der Kasbah 

Unsere Gastfamilie ist die lustigste der Familien, die wir besuchen. Hier ist immer etwas los, es gibt viel zu sehen und zu erleben. Fotografieren ist hier kein Problem und es gibt 1000 Motive. Denken wir nur an das Brot backen im Lehm Ofen. Und als Nadja mit einem frischen Brot vor dem Wohnmobil steht, da muss ich einfach ein Foto schießen.

Wir sind um 10 Uhr in Richtung Kasbah, die unter UNESCO Schutz steht, gestartet.

Der Aussichtspunkt wird erlaufen und die Kasbah bestaunt und fotografiert.

Dann marschieren wir zur Kasbah und besichtigen diese ausgiebig. Es ist ja auch super Wetter – eben Fotografier Wetter.

Morgen fahren wir in den Antiatlas – das älteste und schönste Gebirge Marokkos erwartet unseren Besuch. 

Eine gute Nacht am Hohen Atlasgebirge wünschen 

Idriss und Wolfgang

07.10.2017: noch Bilder
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06.10.2017: früh sonnig 20 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends sonnig 27 Grad +++ Wir fahren zur Familie Houma bei Ait Ben Haddou

Wir fahren zur Familie Houma bei Ait Ben Haddou 

Wir verlassen unser Camp und parken nochmals in Agdz..

Wir rollen durch das wunderschöne Draa Tal mit den Lehmburgen. Ein Halt gibt es dann in dem wusligen Agdz. Brot kaufen wir auch noch, da es in Agdz besonders gut schmeckt.

Nun fahren wir über ein Gebirge, das viele tolle Ausblicke zulässt. Hinein fahren wir in die moderne Stadt Ouarzazate. Wir stellen die Autos ab und laufen zu Dimitris Supermarkt und der Gaststätte, in der wir köstlich essen können.

Hier in der weiteren Umgebung werde Filmszenen gedreht. Die Künstler aus aller Welt treffen sich dann in der Gaststätte „Dimitri“ und jeder Künstler verewigt sich mit einem Bild.

Dann eilen wir zum Supermarkt, der immer etwas Besonderes im Angebot hat. Ehemals hatte der Supermarkt als einziger Markt alkoholische Getränke im Angebot. Heute kann man solche Getränke in fast allen großen Städten kaufen.

Nun kommen wir auf dem Camp der Familie an. Wir haben hier gemeinsam vieles in die Wege geleitet. Zum Beispiel den Namen „Camp Atlas View“, den habe ich damals erfunden. Stolz zeigt mir Mohammed das neue Schild, das auf der Straße steht und auf den Camp hinweist.

Damals als alles anfing, gab es hier kein Wasser, kein Strom und nur eine Gaslampe. Mein damaliger Reiseleiter, der Herr Ewert hatte der Familie einen Fernsehe mit Solar geschenkt. Das war damals der einzige Reichtum der Familie.

Wir saßen im Innenhof und ich habe damals für unsere Gäste und die Familie Bohnensuppe am offenen Feuer gekocht. Danach wurde getanzt. Da gab es noch die Oma, die immerhin über 100 Jahre wurde, die haute mit ihren Schuh auf einen Eimer und alle waren total begeistert.

So nach und nach kommen die Kinder zu uns, um uns zu begrüßen. Da gibt es 6 davon 2 Mädchen  und 4 Kerle! Samir ist mir ganz besonders ans Herz gewachsen – ihm sollte ich mit nach Deutschland nehmen. Aber ich hatte ja schon den Idriss. Für Samir hätte ich auch kein Visum bekommen.

Nun genießen wir erst einmal den grandiosen Ausblick auf den Hohen Atlas. Es ist hier ein überwältigender Blick über ein tolles Tal.

Es gibt hier auch ein Nomadenzelt. Der gestrige Regen hat das Zelt zerstört.

Mal sehen, vielleicht gibt es morgen ein Treffen im Zelt. Für unsere Gäste ist das ein unvergessliches Erlebnis.

Heute ist erst einmal etwas Ruhe angesagt.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht und morgen einen erlebnisreichen Tag 

Idriss und Wolfgang

06.10.2017: noch Bilder
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05.10.2017: früh sonnig 19 Grad, mittags sonnig 28 Grad, abends gewittrig 21 Grad +++ Heut ist ein Ruhetag angesagt – das Lagerfeuer fällt wegen nahenden Gewitter aus!!!

Heut ist ein Ruhetag angesagt – das Lagerfeuer fällt wegen nahenden Gewitter aus!!! 

Heute haben wir uns einen verdienten Ruhetag in der Oase verordnet. Nach den erlebnisreichen Tagen tut das gut.

Früh müssen wir einiges aufräumen, was durch den Regen nass geworden ist.

Unsere Gäste starten eine große Wanderung und wir laufen zum Schneider, um einige unserer Hosen kürzen zu lassen.

Wir laden ein zum gemeinsamen Kaffee trinken. Dazu soll es einen selbstgemachten Pflaumenkuchen geben.

Ich versuche mich erstmalig einen Hefeteig herzustellen und einen Pflaumenkuchen zu produzieren. Der Hefeteig gelingt mir nicht ganz, er will einfach nicht „gehen“.

Trotzdem wird der Kuchen mit Pflaumen belegt, Streusel darauf und dann schmeckt er doch.

Immerhin bekomme ich von unseren Mitfahrern 3 von 5 Punkten!

Es gibt noch eine Weinrunde und wir schwätzen über Gott und die Welt.

Bemerken kaum, das sich schon wieder ein Gewitter zusammenbraut. Das Lagerfeuer fällt also wieder aus, das gab es noch nie in Zagora.

Trotzdem ist der Regen angenehm, er kühlt ab und lässt die Natur ergrünen. 

Ein schöner geruhsamer Tag neigt sich zum Ende und lässt die Vorfreude auf Kommendes verstärken. Morgen besuchen wir die Familie Houma in Ait Ben Haddou.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht und morgen einen erlebnisreichen Tag 

Idriss und Wolfgang

05.10.2017: noch Bilder
05.10.2017: noch Bilder
04.10.2017: früh sonnig 20 Grad, mittags sonnig 34 Grad, ab ca. 14 Uhr Gewitter mit Regen (!) abends bewölkt, Regen 25 Grad

Souk Besuch und abends Lagerfeuer fällt wirklich ins Wasser aber die Harira Suppe gibt’s im Womo 

Der bunte Souk von Zagora war eben wegen seiner Buntheit sehr bekannt und bei Touristen beliebt. Der Souk ist nun etwas außerhalb verlegt worden und man hat das Gefühl, dass ganz Zagora auf den Beinen ist, wenn er mittwochs und sonntags seine Tore öffnet.

Wir laufen auch dorthin, um zu sehen, was es dort alles gibt. Der Souk ist bunt wie eh und je. Meine Aufgabe ist es, die Zutaten für die abendliche Harira Suppe einzukaufen.

Nachdem ich alles eingekauft habe, wandern wir zurück nach Zagora und kehren in eine Gaststätte ein. Bei diesen Temperaturen schmeckt eine Erfrischung besonders gut.

Im Camp bereiten wir die Suppe vor. Damit ich nicht so viel darüber berichten muss, hier das Rezept:

Harira

Ramadan Suppe mit Dicken Bohnen und Linsen

Harira wird traditionell während des Fastenmonats Ramadan serviert. Jedes Jahr müssen gläubige Moslems im neunten Monat des Mondkalenders zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf jede Speise und jedes Getränk verzichten. Am Abend bricht man das Fasten dann mit einer Schale dampfender Harira, einer Hand voll Datteln und einer Schnecke aus Honiggebäck, „chebakiah“ genannt. Harira wird meist mit „teduoira“ angedickt, einer Mischung  aus Mehl, Reiswasser und Hefe.

Wir verwenden dazu lieber Pasta: zerdrückte Vermicelli oder winzige Pasta Sorten wie beispielweise Stellette oder Puntalette.

Für 8 Personen 

2 EL natives Olivenöl extra

2 Zwiebeln, fein gewürfelt

900 g Lammschulter/Rindfleisch in 1 cm große Würfel geschnitten

8 Safranfäden, geröstet und zerdrückt

1 TL gemahlener Kurkuma

2 TL gemahlenen Ingwer/ wir nehmen frischen Ingwer

2,5 l Wasser

200 g kleine getrocknete Dicke Bohnen über Nacht eingeweicht und abgetropft

10 Tomaten (etwa 1,3, Kg), enthäutet, entkernt und grob gehackt

30 Stängel glatte Petersilie

15 Stängel frisches Koriandergrün

175 g getrocknete Linsen, verlesen, abgespült und abgetropft

1 TL schwarzer Pfeffer

1 TL gemahlenen Zimt

50 g zerdrückte Vernicelli oder eine besonders kleine Pasta Sorte

Salz

Gehacktes Koriandergrün zum Bestreuen

Zitronenschnitze zum Servieren

Das Öl in einen großen Suppentopf erhitzen und die Zwiebeln und das Fleisch bei Mittelhitze 4 – 5 Minuten anbraten, bis die Zwiebeln glasig ist. Safran, Kurkuma, Ingwer und 2 l Wasser zufügen. Zum Kochen bringen, die Hitze herunterschalten und die Bohnen zufügen.

Die Suppe zugedeckt 1 – 1,5  Stunden köcheln lassen, bis die Bohnen fast weich sind.

Im Mixer oder der Küchenmaschine die Tomaten, Petersilie und das Koriandergrün grob hacken. Mit den Linsen, dem Pfeffer und dem Zimt zu den Bohnen geben. Zugedeckt och 30 – 40 Minuten köcheln lassen bis die Linsen weich sind.

Inzwischen die restlichen 0,5, l Wasser zum Kochen bringen und die Vermicelli oder andere Pasta in 6 – 8 Minuten garen. Abgießen und in die Suppe rühren. Mit Salz abschmecken. Noch einmal erhitzen du  auf die Suppenteller verteilen. Die Ramadan Suppe mit frischem Koriandergrün bestreuen, mit Zitronenschnitzen garnieren und sofort servieren. 

Ich koche die Harira im Womo und plötzlich kommt ein Gewitter auf und es fängt an zu regnen. Das tut der Natur sehr gut, uns aber auch, es kühlt ab.

Das geplante Lagerfeuer fällt ins Wasser, das von oben kommt. Unsere Mitfahrer laden wir in unser Wohnmobil ein, wir essen die Harira erstmalig im Womo und es regnet ordentlich aufs Dach. 

Eine gute Nacht wünschen

Idriss und Wolfgang – wir hoffen, dass wir morgen das Lagerfeuer abends nachholen können.

03.10.2017: früh sonnig 20 Grad, mittags sonnig 32 Grad, abends sonnig 28 Grad +++ Wir starten heute zu einer Wüstentour und fahren in das Draa Tal nach Zagora

Wir starten heute zu einer Wüstentour und fahren in das Draa Tal nach Zagora 

9 Uhr starten wir zu einer schönen Wüstentour, die uns über Alnif, Tazzarine und N`Kob führt. Dann fahren wir in das Draa Tal mit dem größten Palmenhain Marokkos.

Im Draa Tal staunen wir über die vielen Palmen und die Lehmburgen der Bewohner. Eine Rast in einem schönen Café kommt da gerade recht.

Wir fahren in die Oase von Zagora in das schön gelegene Camp und am Abend sitzen wir noch gemütlich in der Oase. 

Eine schöne Oasennacht wünschen 

Idriss und Wolfgang

03.10.2017: noch Bilder
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02.10.2017: früh sonnig17 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends leicht bewölkt 28 Grad +++Wandern tut gut, abends gibt es einen Kamelritt und danach eine marokkanische „Kalia“ bei Brahim

Wandern tut gut, abends gibt es einen Kamelritt  und danach eine marokkanische „Kalia“ bei Brahim 

10.00 Uhr starten wir in Richtung der Wasserstelle des Dorfes Hassi Labied. Hier holen die Menschen ihr Trinkwasser für den täglichen Gebrauch.

Wasser aus den Läden, so wie wir es kennen, können sich die meisten Leute hier im Süden nicht leisten.

Mit vielen Behältern kommen sie mit einem Wägelchen an und füllen die Flaschen über ein Sieb.

Gleich daneben befindet sich die örtliche und lebenswichtige Oase des Ortes. Hier wachsen die Früchte für den Lebensunterhalt der Menschen.

Was dann übrig bleibt, verkaufen die Leute auf dem Souk in Rissani.

Die Oase ist picobello sauber, jedes Hölzchen wird für den Ofen zum Backen von Brot benötigt.

Wir wandern nun auf der sehenswerten Sandwüste in die Richtung der Auberge „Mohayout“.

Hier findet man Ruhe und Entspannung. Wir erholen uns am Pool.

Wir besuchen noch unseren „Wunderladen“ der so viele Möglichkeiten im Angebot hat, dass er diesen Namen wahrlich verdient hat.

Wüstenkleidung ist hier dessen Spezialität.

Da es heute Abend auf die Kamele geht, ist das ein Anlass für ordnungsgemäße Kleidung zu sorgen. Chech und Dschellaba ist die typische Kleidung der Leute hier in der Wüste. Der Chech gegen Sonne und Sand, die Dschellaba gegen Hitze und Sandsturm.

Das Wasser ist hier knapp und deshalb hapert es mit den regelmäßigen Duschen.

17.00 Uhr liegen unsere Kamele schon längst bereit zum Marsch zur Erg Chebbi. Hinauf in die Dünenwelt soll es gehen und wir wollen den Sonnenuntergang beobachten.

Eine spektakuläre Geschichte ist es allemal – für Foto Fricks eine Herausforderung.

Nur spielt die Sonne nicht mit, sie hat sich hinter einer Wolke versteckt. Wir warten und warten, aber eine andere Wolke schiebt sich vor –Pech vor uns. Aber das Panorama ist ja auch mit Wolken überwältigend.

Nach dem Ritt und einer kleinen Pause treffen wir uns alle in Brahims Restaurant. Es gibt bodenständige marokkanische Kost. Zum Beispiel „Kalia“. Ein Gericht, das für diese Umgebung typisch ist. Es wird in einer Tagine gereicht/gekocht.  Es besteht aus kleinen Rindfleischstückchen, die in einer Soße von Tomaten und Paprika und mit Erbsen angerichtet wird. Oben auf kommt ein Ei.

Wir wünschen allen einen guten Appetit, einen schönen Abend und eine ruhige Wüstennacht. 

Morgen fahren wir nach Zagora auf einer beeindruckenden Wüsten Strecke und dem größten Plamen Hain Marokkos im Draa Tal. 

Idriss und Wolfgang 

02.10.2017: noch Bilder
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01.10.2017: früh sonnig 16 Grad, mittags sonnig 32 Grad, abends sonnig 30 Grad +++Wir fahren in die ersehnte Sandwüste, riskieren einen Blick in das herrliche ZIZ Tal, bestaunen den artesischen Brunnen bei Erfoud, sehen erste Faschinen, schauen im Nobel Hotel „XALUCA“ vorbei, besuchen die Fossilienfabrikation in Erfoud und füllen unsere Vorräte im Souk Rissani auf.

Wir fahren in die ersehnte Sandwüste, riskieren einen Blick in das herrliche ZIZ Tal, bestaunen den artesischen Brunnen bei Erfoud, sehen erste Faschinen,  schauen im Nobel Hotel „XALUCA“ vorbei, besuchen die Fossilienfabrikation in Erfoud und füllen unsere Vorräte im Souk Rissani auf. 

9 Uhr fahren wir heute los: „volles Ballett“ wie wir Sachsen so sagen und meinen, dass es viel zu sehen gibt.

Fürwahr.

Dafür kommen wir erst spät in der Sandwüste an.

Macht nichts, dafür haben wir wieder eine Unterkunft bei unserem Brahim. Eine tolle Familie, die uns seit 1999 super beherbergt. 

Es steht eine der Traumstrecken an: zur Sandwüste von Merzouga an. Und wir fahren zu unseren Freunden um Brahim und seinen Brüdern. Hasli Labid heißt der Ort der Ruhe in der Sandwüste. Nicht nur eine Traumstrecke, es ist einer der vielen Lieblingsorte für mich.

Vorerst besuchen wir den Artesischen Brunnen bei Erfoud, den ehemals Amerikaner gebohrt haben und der mineralisiertes Wasser gen Himmel schleudert.

Interessant sind die mineralischen Ablagerungen an den Seiten des Brunnens.

Nun fahren wir nur wenige Kilometer zu „unserem“ Wüstenhotel „XALUCA“ in dem wir in den großen Touren übernachten und in der Weihnachts Tour Silvester feiern 

Unser Aufruf an die werten Leser und Leserinnen – kommen Sie noch mit – Weihnachten unter Palmen und ohne Weihnachts Streß. Am 8. Dezember geht diese Wüsten Tour los, sie endet am 4.1. 2018. Es gibt keine Anmeldeschluß! 

„XALUCA“ ist der Innbegriff von orientalischen Flair. Das wollen wir nicht nur sehen, sondern auch schmecken. Wir besichtigen die schönen orientalischen Zimmer und speisen mit herrlichen Blick im Innenhof des Hotels.

Dann ist es fast so weit, wir fahren nach Rissani bestaunen das schönste Stadttor Marokkos und besuchen kurz den Souk um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen, den Souk, wollen wir am Dienstag ausgiebig besuchen

Rissani ist der orientalischste Ort Marokkos ist einzigartig, weil mittelalterlich.

Schon heute wuselt es in allen Straßen und für europäisierte Kraftfahrer dürfte das schon ein Erstaunen hervorrufen.

Überall gibt es ungewohntes zu besehen, dann noch das Lenkrad festhalten und ohne Karambolage durch das Gewühl.

Bald haben wir die neue Straße hinaus in die Sandwüste erreicht. Diese Straße gab es früher nicht. Merzouga war von Erfoud nur mit Allradfahrzeugen zu erreichen.

Diese Straße brachte Leben und etwas Wohlstand an den Sand, Aubergen und Hotels entstanden – wie eine Perlenschnur angereiht.

Heute ist es wohl neben Agadir der meist besuchte Ort in Marokko. Nicht umsonst, denn es ist schon eine Show, was da abgeht:

Blauer Himmel, der Wüstensand färbt sich schwarz und der  orangefarbene Sand des Erg Chebbi. Seit Jahren kenne ich diese Naturschauspiele, aber es ist für mich immer wieder aufregend, dorthin zu fahren – eben eine völlig andere Welt. Und ich liebe diesen Menschenschlag hier – besonders die Kinder und jungen Leute.

Ich fahre bedächtig, langsam, genieße jeden Wüstenmeter und hoffe, meine Mitfahrer spüren auch das Wüstenfeeling, was uns Fans hier packt. Dann runter vom Asphalt und ein paar Meter Sand und schon sind wir im beliebtesten Camp hier an den Dünen gelandet. Seit 1999 komme ich hier regelmäßig her. Wir kennen uns wie eine Familie und das hat für unsere Mitfahrer unschätzbare Vorteile.

Wir sind fast alleine auf dem Camp für uns toll, für die Leute hier schlecht. Keine Einnahmen. Unsere heimatlichen Medien tragen da zu einem Scherflein bei. Sollten sie  nicht lieber auffordern nach Marokko zu reisen und dadurch denen helfen, die hier in ihrem Land etwas aufbauen, hier bleiben und nicht aus Verzweiflung zu Wirtschaftsflüchtlingen werden???

Wir richten uns ein und schauen schon mal neugierig um die Ecke. Die Sandwüste liegt mit ihrer entwaffnenden Schönheit vor uns. Palmen, Dromedare, Oasen und die Menschen.

Herzlich willkommen ruft sie uns zu und lädt uns zu vielen Abenteuern ein. 

Wir wünschen eine erste ruhige Wüstennacht 

Idriss und Wolfgang

01.10.2017: noch Bilder
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30.09.2017: früh sonnig 16 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends sonnig 28 Grad +++Berber Kochkurs „wir kochen eine Tagine“ bei Idriss Familie, Besichtigungen im Dorf und der Eselsritt

Berber Kochkurs „wir kochen eine Tagine“ bei Idriss Familie, Besichtigungen im Dorf und der Eselsritt 

Marokko ist das Land der Sonne, zieht jährlich ca. 10 Millionen Touristen deswegen in ihren Bann.

Heute scheint sie wieder und das ist ein guter Start für unseren interessanten Tag hier in Ait Ouarzag.

Übrigens bedeutet das Wörtchen „Ait“ so viel wie „die Leute von“…. Also hier, die Leute von Ait Ouarzag.

Das Dorf, das ich im Jahr 2004 kennenlernte,  ist typisch für Südmarokko. Die Lehmburgen der Einwohner liegen in einer mit Gebirgen umgebenen Hochebene von ca. 1.200 m Höhe. Hier wohnen Berber, die von der nahen Oase und Viehzucht leben. Nomadenland wird die Gegend hier genannt. Hier leben viele Nomaden, die jährlich im Sommermonat August ein großes Fest veranstalten.

Die Rallye Dakar ging hier durchs Dorf. Unheil hat diese für die Bevölkerung gebracht. Mussten doch die Kinder tagelang in der Kasbah bleiben, weil man nie wusste, wann die rasende Meute durchs Dorf schoss. Mit Steinen, der Waffe des kleinen Mannes in Marokko, hat man diese Rallye in Marokko zum Stoppen gebracht. 

Wir haben heute, wie immer bei Dr. Ammon Tours, ein „volles Programm“, das wir folgt aussieht:

Früh morgens eilen wir zur Kasbah der Familie Ferdou. „Bewaffnet“ mit den Zutaten für die Tagine, die wir heute kochen möchten. unser Berber Kochkurs soll heute starten.

Wir haben alle fleißig das Gemüse und das Fleisch geschnitten. Die Tagine ist vorbereitet.

Los geht es! Die Schwester von Idriss zeigt, wie so eine traditionelle Berber Tagine bereitet wird.

Jetzt, Köche und Köchinnen aufpassen:

Unten zuerst fein geschnittene Zwiebeln hinein, dann Tomatenscheiben darauf. Danach kommen die Rindfleischstücke.

Anschließend wird das verschiedene Gemüse turmmäßig aufgeschichtet, damit der kegelförmige Deckel darauf passt.

Nun muss die Tagine ca. 2- 3 Stunden vor sich hin köcheln.

Idriss hat extra für diesen Kochkurs für seine Familie eine Erleichterung organisiert: ein 10 flammiger selbst gebauter Gasherd, auf denen dann 10 Taginen gleichzeitig köcheln können.

In der Zwischenzeit starten wir unsere Besichtigungen.

Wir besichtigen die Schule, die Moschee und den Friedhof. Die Fogaras und die Oase bestaunen wir zuletzt.

Die Fogaras des Dorfes ist ein von der Dorfbevölkerung selbst gebautes unterirdisches Wassersystem, das das Herzstück des Dorfes ist. Ca. 4m tief ist die Leitung in der Erde. Dort fließt das Wasser aus dem Gebirge in die Lebensader des Dorfes: die Oase.

Die während der französischen Besatzung gebaute große Kasbah gibt es kaum noch. Der Zahn der Zeit hat den gewaltigen Lehmbau zerstört. Hier lebte die Dorfbevölkerung während dieser Zeit zusammen, schützte sich gegen französische Willkür. Ein Held der Bevölkerung, dessen Namen die hiesige Schule trägt, hat damals den Chef der hiesigen Franzosen in eine Höhle gelockt und erschossen.

Nach der Wanderung lassen wir uns die Tagine schmecken und gehen anschließend zu unseren Autos.

Gegen 16 starten wir unseren Esels Ritt hinaus in die „Fluss Welt“ Ait Ouarzags. Je Esel kommt ein Führer der aufpasst dass die unerfahrenen Reiter nicht abgeworfen werden. 20 Dirhams bekommt jeder Führer Lohn – das ist viel, wenn man bedenkt, dass hier ein Arbeiter für 40 Dirhams pro Tag arbeitet, wenn mal Arbeit anfällt.

Auf geht es quer Feld ein. Die Landschaften sind vom Wasser geformt, das hier reichlich von den Bergen  kommt.

Die Flüsse, Queds genannt,  schwellen durch den Regen an. Zu tausenden lauern sie in Marokkos Süden trockenlos herum. Aber wehe es regnet, dann erfüllen Sie ihre zerstörerische Funktion. Bringen plötzlich gewaltige Wassermassen und Geröll herbei, die quer über die Straßen geführt werden.

Ca. 30 Zentimeter hohe Betonpfeiler zeigen dann den Fahrern an, wenn der Qued passiert werden kann. Doch aufpassen! Das Wasser spült tiefe Löcher in die Straße und transportiert viel Geröll von den Bergen mit auf die Straßen.

Nach dem lustigen Eselsritt genießen wir die Ruhe hier auf Idriss Camp, der mit vielen Bäumen bepflanzt ist. Es gibt auch einen Brunnen, der ist 30m tief und spendet unendlich Wasser für uns und die Pflanzen.

Heute gibt es auch ein Lagerfeuer –ich habe das Gelände aufgeräumt und das wird heute sinnvoll verbrannt.

Morgen fahren wir in die lang ersehnte Sandwüste – nach Merzouga. Bleiben Sie uns treu, liebe  Leser es wird wieder spannend.

Eine geruhsame Nacht ein einer tollen Gegend wünschen 

Idriss und Wolfgang

30.09.2017: noch Bilder
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29.09.2017: früh sonnig 17 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends sonnig 28 Grad +++ Wir besuchen die Familie Ferdou unseres marokkanischen Führers in Ait Ouarzag und erleben eine Überraschung!

Wir besuchen die Familie Ferdou unseres marokkanischen Führers in Ait Ouarzag und erleben eine Überraschung! 

Die Sonne strahlt und wir starten in Richtung Ait Ouarzag. Das typisch marokkanische Dorf liegt im Verborgenen. Kaum ein Tourist findet den Weg dorthin. Obwohl das Dorf einen unwiderstehlichen Reiz für Touristen hätte. Liegt es doch inmitten einer schönen Bergwelt auf einem Plateau. Das Klima ist kontinental und wird sowohl von der heißen Wüste als auch vom Hohen Atlasgebirge beeinflusst. Heiße Luft von der Sahara wechselt sich ab von der kalten Luft aus dem Atlasgebirge.

Der Weg führt uns vorerst auf breiter Straße durch Wüstenlandschaften, die schon durch den Saharasand gezeichnet werden. Der Sand weht von dem Erg Chebbi herüber. Dann müssen wir nach links und durchfahren eine grandiose Berglandschaft mit tollen Palmen Oasen. Uralte Dörfer, wie aus dem Mittelalter durchfahren wir. Viele Queds durchfahren wir. Diese wasserlosen Flüsse können sich in Windeseile zu reisenden Strömen verwandeln

Das ganze Gebiet wird Nomadenland genannt, da sich hier viele Nomaden angesiedelt haben. Die Nomaden leben in der Bergwelt, weit ab von der Zivilisation, also für uns unsichtbar. Um Sie zu besuchen benötigt man Allradfahrzeuge. 

Jetzt kommt die Auflösung der Überraschung: es gibt seit kurzem auch hier einen 4G Internetzugang!

Wir können nun bequem aus dem fahrenden Hotel kommunizieren. 

Wir treffen an der Kasbah unserer Gastfamilie ein. Die Kinder des Dorfes sind genau so aufgeregt, wie die Erwachsenen.

Idriss ist der Held des Tages, was hat er nicht alles für uns organisiert. Es klappt alles wie am Schnürchen. Wir werden zum Tee- und Kaffee trinken eingeladen.

Die Schwester von Idriss hat wieder mal Gebäck gebacken. Wir kosten auch von dem Kaffee Arabica. Dieser wird ca. 30 Minuten gekocht und mit Zimt und Pfeffer gewürzt.

Da es heute ein marokkanisches Essen geben wird, wird auch Kus Kus zubereitet.

Der Kus Kus wird mit Öl und etwas Wasser angemacht. In der Zwischenzeit wird der Kus Kus Topf aufs Feuer gestellt. Unten befindet sich Gemüse das gekocht wird und ein Beutelchen mit Rosinen die mit gedämpft werden. Der Kus Kus kommt in die obere Etage des Topfes wird vom Dampf des Gemüsesudes durchzogen. Später wird der Kus Kus gewürzt. Die Prozedur dauert ca. 2 – 3 Stunden. Die Damen des Hauses haben nicht nur Spaß bei der Zubereitung, sondern auch viel Zeit.

Ein passendes Sprichwort besagt, dass die „Europäer die Uhren und die Marokkaner die Zeit haben“.

Mit einfachen Mitteln wird hier gearbeitet. Die Einrichtungen der Kasbah entsprechen dem Geldbeutel der Leute. Meistens sind es spartanische Einrichtungen, es gibt aber auch erstaunliche Innenhöfe mit viel Luxus. Die arabische Art diesen zu verbergen dienen die hohen Lehmmauern, die das Gebäude umgeben.

19 Uhr marschieren wir los, um das marokkanisches Essen zu probieren.

Als Vorspeise gibt es Kus Kus mit Huhn und als Hauptgericht Lamm- oder Rindfleisch mit Brot und die Nachspeise besteht aus Mandarinen.

Schmeckt gut ist die allgemeine Meinung und zufrieden laufen wir in unsere „Hotels“.

Morgen gibt es die Besichtigungen im Dorf und das Eselreiten 

Eine geruhsame Wüstenacht wünschen 

Idriss und Wolfgang

29.09.2017: noch Bilder
29.09.2017: noch Bilder
29.09.2017: noch Bilder
29.09.2017: noch Bilder
29.09.2017: noch Bilder
29.09.2017: noch Bilder
28.09.2017: früh Regen (!!!) 20 Grad, mittags dunstig 28 Grad, abends regnerisch (!) 26 Grad +++ Meski – die umstrittene Traumoase

Meski – die umstrittene Traumoase 

Wir besichtigen die Umgebung von Meski, lauschen der Sahara Musik und besuchen die Familie El Hasnaoui in ihrer Kasbah 

Meski war einmal der Treffpunkt der Welt. Hier trafen sich wohl alle Marokko Fahrer, war sie doch die erste Oase auf dem Vormarsch nach dem Süden Marokkos.

Unerwartet geht es sturzartig in eine Palmenwelt der Superlative, das einzige Freibad Südmarokkos, ein Gaststätte mit Terrasse und traumhaften Blick. Was will man mehr!

Heute fährt wohl kaum noch jemand hierher. Warum wohl?

Nun in kurzen Worten: Die ansässigen aufdringlichen Händler im Verein mit den schmeißen haften Kindern des Ortes haben dafür gesorgt, dass man fast alle Touristen von hier verjagt hat.

Aber es gibt auch schöne Erlebnisse und Verbindungen, die Dr. Ammon Tours von hier nicht verjagen kann:

„unsere 1. Marokkanische Familie“ die wir gern mit unseren Gästen besuchen, die wunderschöne Wanderung zur alten Kasbah des Ortes Meski und durch die urwaldähnliche kühle Oase und unsere Musiker, die original Sahara Musik spielen.

Hier traf ich 1999 auf meinen ersten marokkanischen Bürger, den Radouan, damals als Kind zeigte er mir die Felder der Familie und die Kasbah seiner Eltern. Das war ein großes Erlebnis für mich. Fortan besuchten wir diese nette Familie, die unseren unzähligen Gästen erste Einblicke ins Kasbah Leben gestattete. 

Und heute ist es wieder so weit.

Heute schlafen wir aus und beginnen unsere Wanderung erst 10.00 Uhr. Wir wandern zur alten Kasbah von Meski und sehen die ersten südmarokkanischen Grabstellen.

Der Blick in das Ziz Tal biete Fotomotive und wir wandern auf einer Wüstenebene entlang.

Nach einer kleinen Pause wandern wir durch die schöne Oase von Meski. Hier gibt es sogar Wasserquellen, die durch die Oase fließen.

16 Uhr vereinbaren wir unseren Musik Temin. Wir  lauschen der Sahara Musik von Mouloud und seiner Gruppe. Tolle bodenständige Musik.

Ein junges Pärchen gesellt sich zu uns und sie entpuppen sich als Profi Musiker, die zusätzlich ordentlich einheizen.

Es ist ein tolles Musik Erlebnis dessen Höhepunkt in einem Gitarrensolo mit Gesang unserer Anne gipfelt.

Sie singt ein tolles Volkslied.

Wir alle sind begeistert – ein schöner Nachmittags Beitrag.

19 Uhr marschieren wir zur Familie El Hasnaoui, also, Radouans Familie. Leider haben wir die beliebten Luftballons vergessen. Mit ihnen spielen wir in der Familie allen zum Spaß.

Eine ruhige Oasen Nacht wünschen 

Idriss und Wolfgang

28.09.2017: noch Bilder
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27.09.2017: früh dunstig 15 Grad, mittags dunstig 28 Grad, abends regnerisch (!) 26 Grad +++ Wir verabschieden uns von der Gruppe der Reparateure und fahren endlich in den grandiosen Süden Marokkos ein

Wir verabschieden uns von der Gruppe der Reparateure und fahren endlich in den grandiosen Süden Marokkos ein 

Eine der vielen interessanten Strecken unserer 31 Tage Tour steht an: ins Oasenland der Sahara zur „Blauen Quelle“ in die Oase bei Meski.

Wir besuchen die in der Hitze der Sahara lebenden Berber in der Oasenwelt des Tafilalt, so nennt sich die Gegend um Erfouds Dattelwelt. Hier gibt es die besten Datteln, die schon angeboten werden. Die Ernte der Datteln hat begonnen.

Wir müssen heute die Zutaten und die Tagine für den Berber - Kochkurs kaufen, der in Ait Ouarzag in der Familie von Idriss stattfinden wird.

Die Schwester ist die Kochlehrerin. Es soll eine Rindfleisch Tagine mit Gemüse gekocht werden. Dazu benötigen wir je Familie ca. 500 Gramm Fleisch – Huhn, Rind oder Lamm. Gemüse kann man je nach Belieben kaufen. Wir beschließen diese Zutaten sowie Brot und Wasser  in Errachidia in einem Markt zu kaufen. 

Also los geht die Fahrt mit einem Stopp an einem Aussichtspunkt in die erste Oase.

Auf dieser Strecke überwinden wir das letzte, die kalte Luft abweisende Gebirge. Wir fahren durch den Legionärstunnel und sausen hinab in das grandiose ZIZ Tal. Unter 1000 m Höhenlagen gedeihen die sehnsüchtig erwarteten Palmen. Plötzlich sind sie da. Auch erste Oasen und wunderschöne Lehmburgen der Bewohner tauchen auf.

Wieder eine andere Welt nehmen wir in Beschlag.

Wir passieren das moderne Errachidia, die reichste der südlichen Provinzstädte Marokkos. Dann fahrne wir eine kurze Wüstenstrecke bis hinab in das erste wunderschöne Oasencamp: die Blaue Quelle oder Meski.

Wir stellen unsere Autos auf, richten uns ein und genießen den ersten Abend im grandiosen Süden des Landes.

Eine geruhsame Nacht in der 1. Palmenoase wünschen 

Idriss und Wolfgang

27.09.2017: noch Bilder
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26.09.2017: früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 27 Grad, abends sonnig 24 Grad +++ Ein Besichtigungstag für unsere Gäste und für uns ein umfangreiches Reparatur Programm

Ein Besichtigungstag für unsere Gäste und für uns ein umfangreiches Reparatur Programm 

Wir haben beschlossen, die Reparatur in Ruhe zu erledigen und danach die fast die komplette Tour fortzuführen.

So haben unsere Gäste viel Zeit, die moderne Stadt Midelt zu erkunden. 

Idriss kämpft und organisiert die Reparatur. Ersatzteile müssen von Meknès herbei geschafft werden.

Schließlich läuft der IVECO wieder.

Am Abend gehen wir gemeinsam in die Gaststätte des  Campingplatzes. Wir geben einen aus. 

Eine ruhige Nacht vor der landschaftlich schönen Fahrt nach Meski, wünschen 

Idriss und Wolfgang.

 

25.09.2017: früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends sonnig 26 Grad +++ Auf geht es ins nomadische Rich – Reisepause für unsere Gäste und die Reparatur des Fahrzeuges

Auf geht es ins nomadische Rich – Reisepause für unsere Gäste und die Reparatur des Fahrzeuges 

Eine der vielen interessanten Strecken unserer 31 Tage Tour steht an: vom Hochgebirge ins Oasenland der Sahara. Zwei Welten begegnen uns bei aufmerksamer Betrachtungsweise. Wenn nur die notwendige Reparatur wär.

Wir müssen unseren Plan ändern – fahren zunächst nach Rich und dann nach Midelt zurück – dort gibt es gute Werkstätten. 

Hier im kalten Hochgebirge lebenden Berber und die in der Hitze der Sahara lebenden Berber in der Oasenwelt des Tafilalt, so nennt sich die Gegend um Erfouds Dattelwelt. Haben wir in diesem Frühjahr am Lac Tislit 15 Grad minus erlebt, so leben die Menschen in der Sahara bei ca. 50 Grad im Sommer.

Die Strecken in das Gebirge oder aus ihm heraus zeichnen sich dadurch aus, sie sind nie sehr steil, sondern es fällt oder steigt hier stetig. Gut für unser angeschlagenes Fahrzeug.

Wir rollen durch grandiose Landschaften bei super Fotowetter in denen die Menschen derzeit mit der Apfelernte beschäftigt sind. Überall begegnen uns wieder die Frauen auf ihren Pferden. Wir passieren kleine Orte und landen schließlich wohlerhalten in Rich an.

Wir machen unsere Mittagspause hier, es gibt in einem Restaurant gegrillte Hähnchen. Danach führt uns unser Weg wieder zurück nach Rich.

Unsere Gäste fahren auf dem bekannten Camp und wir eilen zur Werkstatt. 

Idriss und Wolfgang

24.09.2017: früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 25 Grad, abends sonnig 20 Grad 3 +++Abenteuer pur: Hoher Atlas Tour Begegnungen mit den Berbern und ihren Lebensbedingungen

Abenteuer pur: Hoher Atlas Tour Begegnungen mit den Berbern und ihren Lebensbedingungen 

Unser Ziel liegt in ca. 2.100 m Höhe – der Lac Tislit, einer der 2 Seen da oben im historischen Imilchil. Nur Dr. Ammon Tours fährt diese anspruchsvolle Bergtour ins Berberland mit seinen Gästen.

Anspruchsvoll ist wohl mehr die Folge der vielen Eindrücke die auf uns da oben einwirken.

Der Besuch bei den Ureinwohner Marokkos, den Berbern ist der Reiz dieser Tour, ihre Lebensweise und Wohnkultur, ihre Lebensbereiche zu sehen.

Der marokkanische König hat hier oben in Imilchil dieser bis zu seinem Machtantritt unterdrückte Volksgruppe die Hand gereicht. Ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung in seinem Land!

Fortan wurden die Berber in die Gesellschaft offiziell integriert bekamen Radio- und Fernsehsender und in den Schulen wird den Schülern Berber als Sprache neben Französisch und arabisch gelehrt.

Dorthin wollen wir heute vordringen.

Also fahren wir schön forsch die relativ uninteressante Strecke bis Boumia und Tounfit. Aber halt, in Tounfit tobt der Bär! Souk da oben in den Bergen ist ein Erlebnis der besonderen Art. Da wir aber keine Zeit haben den Souk zu besuchen, „genießen“ wir wenigstens die quirlige Durchfahrt durch den Souk.

Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit ihrem Auto entgegen einer Demo und passieren diese mittendurch.

Bals windet sich die Straße in die Herrlichkeit der Atlaslandschaften. Die Berberbehausungen sind meist einzeln stehende Lehmburgen, die alle samt durch das königliche Elektrifizierungsprogramm mit Strom versorgt sind.

Die Menschen winken uns zu, möchten zu gern, dass wir zu einem Tee in ihr Haus kommen oder die Kinder ein Bonbon erhaschen.

Da kommt eine junge Frau auf dem Pferd geritten, vor sich hat sie ihr kleines Töchterlein sitzen. Bestimmt hat sie es zur Feldarbeit mitgenommen. Da kann ich nicht widerstehen. Ich steige aus und gebe der Mutter ein paar Süßigkeiten.

Wir rollen langsam durch die „Wunderwelt“ des Atlasgebirges und genießen die beeindruckenden Landschaften.

Doch plötzlich gibt es unvermittelt eine Panne im Fahrzeug des Reiseleiters.

Schnell ist ein Fahrzeug gefunden, dass uns bis Imilchil abschleppt.

Am See angekommen gehen wir schnell in unsere „Hotels“ es ist schon recht kalt hier oben

Eine erholsame Nacht wünschen

 

Idriss und Wolfgang

24.09.2017: noch Bilder
24.09.2017: noch Bilder
24.09.2017: noch Bilder
23.09.2017: früh sonnig 19 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends sonnig 28 Grad +++ Wir nähern uns langsam dem grandiosen Süden – wir fahren nach Midelt

Wir nähern uns langsam dem grandiosen Süden – wir fahren nach Midelt 

Marokkos Schätze liegen im Süden verborgen. Nicht Agadir und auch nicht Casablanca sind die Renner, wenn es um die Landschaften  und die südmarokkanische Kultur geht.

Zeida öffnet uns schon mal das Tor zum Süden. Dort spürt man ihn – „Gewusel“, rauchende Grills und das Leben findet ausschließlich auf der Straße statt. Wir trinken hier einen Kaffee und genießen die Aussichten auf die Menschenmengen.

Zunächst müssen wir den mittleren Atlas queren. Hoch in die Zedernwälder bei Azrou führt uns der Weg  zu den Berber Affen.

Erträgliche Höhen von ca. 2.100 m überwinden wir. Einen schönen großen Platz inmitten einer Gebirgswelt nutzen wir zur Mittagspause.

Dann brausen wir noch ca. 15 Km bis zum Camp.

Heut sind wir zeitig da und es tritt mal „individuelle Ruhe“ ein.

Midelt ist bekannt durch seine Mineralien, die in Mibladen und Aoli gefunden werden können.

Das Camp erreichen wir mit einer Querung des Mittleren Atlasses. Auf einem Wüstenplateau liegt er und mit tollen Blick auf den Hohen Atlas, den wir morgen erobern wollen.

Diese morgige Tour ist eine Tour in die Welt der Berber und ihre Lebensräume. 

Wir wünschen zunächst eine gute Nacht am Fuße des hohen Atlasgebirges auf ca. 1.500m Höhe.

Morgen wird es spannend, bleiben Sie uns treu! 

Idriss und  Wolfgang

23.09.2017: noch Bilder
23.09.2017: Die verdammte Antenne macht nicht was ich möchte!!!
22.09.2017: früh sonnig 19 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends sonnig 28 Grad +++FES

FES 

Heute tauchen unsere Gäste ins Mittelalter ein – so ca. 12. Bis 13. Jahrhundert -  Keine Show!

Dank des UNESCO Schutzes wurde das mittelalterliche Treiben von FES Medina erhalten. Wollten doch Gierige nach Reichtum und Macht nicht nur die Bewohner und ihr Treiben platt machen.

Einmalig in der Welt ist es und ein Erlebnis der besonderen Art ist nun für die Menschheit erhalten geblieben.

Doch ehe dieser Leckerbissen von uns erobert wird, schauen Sie sich mit unseren deutsch sprechenden Führer den Königspalast von außen an. 7 Tore am Eingang, für jeden Tag gibt es eins, sehen wir und erfahren, dass es der größte aller Paläste der Königsfamilie ist.

Ein Flugzeug kann darin landen und ca. 500 Menschen wohnen darin.

Die Frau des Königs, eine Ingenieurin (!) aus FES und ihr M6, so wird der beim Volk beliebte König genannt, haben Grenzen gebrochen.

Erstmalig zeigt sich eine Frau des Königshaues der Öffentlichkeit, tut Gutes für die alleinstehenden Frauen. Die Beamtengehälter wurden verdoppelt und die Polygamie abgeschafft. Die Frauen können sich scheiden lassen und das Land öffnet sich nach Europa.

Touristen sind herzlich willkommen, 12 Millionen jährlich werden angepeilt – ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Das Wichtigste aber ist der Schulterschluss mit den bisher unterdrückten Berbern, den Ureinwohnern Marokkos, die vor allem im Atlasgebirge wohnen. Das geschah in Imilchil, der Hochburg der Berber.

Imilchil ist nicht nur deshalb eines der bedeutsamen Ziele von Dr-. Ammon Tours in den Marokko Touren. 

Mit einem Minibus eilen unsere Gäste in die Altstadt von FES, besichtigen das Judenviertel, einen Aussichtspunkt der uns die 1.7 Millionen Einwohner zählende Stadt von oben zeigt.

Die einmalige Keramikfabrikation von FES ist weltbekannt und wird von uns besichtigt. Die Fertigung der Mosaiken versetzt uns in Staunen.

Anschließend durchwandern sie die Labyrinthe der Medina. 56 Km lang sollen sie sein. Auch die schmalste Gasse wird durchquert.

Da diese zu schildern nicht möglich ist, kommt nun der Hinweis, einmal mit Der. Ammon Tours auf eine Marokko Tour zu gehen und dann diese einmalige Stadt selbst in Augenschein zu nehmen.

Wir steigen in unseren Minibus und fahren zu einem Lade n um uns mit marokkanischen Wein zu versorgen. Wenig bekannt ist es, dass Marokkos Weinproduktion größer ist als jede Fabrikation in Europa.

In unserer 45 Tage Tour in Marokko besuchen wir die größte Weinproduktion Marokkos in Meknès. 

Spät und zufrieden kommen unsere Gäste und wir im Camp an und nicht lange dauert es und wir liegen alle in der „Falle“. 

Deshalb wünscht Idriss und Wolfgang eine erholsame Nacht. 

Und noch eins: ab morgen fahren wir in die Sahara - eine andere Kultur, andere Landschaften und liebe, winkende  Menschen warten auf uns

22.09.2017: noch Bilder
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21.09.2017: früh leicht bedeckt 19 Grad, mittags sonnig 29 Grad, abends sonnig 27 Grad +++Super Meknès und wir mittendrin – großes Fischessen und wir fahren nach FES

Super Meknès  in (Tamazight: ⴰⵎⴽⵏⴰⵙ und i  arabisch: مكناس)     und wir mittendrin – großes Fischessen und wir fahren nach FES

Meknès haben wir bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt, fuhren nur die beiden herausragenden Königsstädte FES und MARRAKECH an.

Nun beinhalten alle Touren den Besuch aller Königsstädte, also auch Meknès. Die Stadt teilt sich in zwei Hälften, die Medina im Westen und die unter französischer Herrschaft entstandene Ville nouvelle im Osten. Die natürliche Grenze zwischen beiden Stadtteilen bildet der Oued Bou Sekrane. In der Nähe befindet sich das unterirdische ‚Christengefängnis‘ aus deren bis zu 60.000 gefangenen Moulay Ismail seine Bauarbeiter rekrutierte. Nur hier in Meknès gibt es 3 Lehmmauern: die 1. umgibt die ganze Stadt, die 2. Die Medina und die 3. Den Königspalst. Der machtbesessene und frankophile Sultan Moulay Ismail ließ die Stadt, seinem Vorbild Ludwig XIV. nacheifernd, zur prunkvollen Residenz ausbauen. Der exzentrische Herrscher plünderte dafür sogar Bauten der Vorgängerdynastien und die römischen Ruinen des nahe gelegenen Voloubilis.  

Mehr als 30.000 Sklaven wurden zum Bau eines gewaltigen Plalastkomplexes in der Ville Imperiale (Königsstadt), prächtiger Gärten und einer über 40 Kilometer langen Stadtmauer eingesetzt. Die Hofhaltung fiel äußerst pompös aus: 600 "Haremsdamen" und 12.000 Pferde "hielt" sich der Herrscher. Neben allem Prunk wurde die Stadt auch zur gewaltigsten Festungsstadt Nordafrikas ausgebaut. Marokko entwickelte sich zu einemdes mächtigsten Staats seiner Zeit.

Die riesigen Speicherbauten und Stallungen des Heri es-Souani sind beeindruckend und ebenfalls sehenswert. Das berühmte und schönste Tor Marokkos, das  Stadttor Bab Mansour, haben wir ebenfalls besichtigt.

Nach all den Besichtigungen verspürten wir den mittäglichen Hunger, den wir in einer Fischgaststätte stillen.

Wir bestellten eine „Fritura Grande“ – einfach super frisch und viel. 

Danach begeben wir uns in die Spur und fahren zum Camp nach FES. Da Meknès die Stadt des Weines ist, das Weinfest wird gerade vorbereitet, kaufen wir noch frische Weintrauben für 1€ das Kilo. 

Auf dem Camp in FES gibt es Duschen mit warmen Wasser – also nichts wie hinein und eine Erholung bei warmen Wetter vor den Womos ist angesagt.

Morgen gibt es die Besichtigung von FES, das wird interessant und auch anstrengend werden. 

Eine ruhige Nacht wünschen Idriss und Wolfgang

21.09.2017: noch Bilder
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20.09.2017: früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 32Grad, abends sonnig 26 Grad +++Meknès am Abend – und unser Stellplatz mitten in der Altstadt

Meknès am Abend – und unser Stellplatz mitten in der Altstadt 

Die Sonne scheint des Morgens und die Reiseleitung ist damit zufrieden.

Wir rollen hinaus aus Asilah und fahren in Richtung Souk el Arba. Der Souk, das ist ein Markt, aber viel bunter und aufregender als jeder Markt in Deutschland. El Arba bedeutet, der Souk findet mittwochs statt. Es gibt viele Orte, dessen Namen die Bezeichnung des Souk Tages beinhaltet. Nun gibt es auch Souks, die ständig im Ort offen sind. Souk el Arba ist so ein Ort. Die haben einen ständigen Souk und zusätzlich einen Souk am Mittwoch!

Souk el Arba ist für uns die Einführung unserer Gäste in das “wahre“ Marokko. Was kann man da nicht alles sehen und lernen!!! 

Autos werden repariert, nur eben anders als wir es gewöhnt sind. Der Souk ist die wahre Freude für Freunde des einfachen Lebens. Haben wir das nicht fast alle in D verlernt??? Hier kann man das wieder entdecken und Vergleiche ziehen, wenn man denn dazu noch in der Lage dazu ist.

Da geht es noch richtig zur Sache. Jeder Marokkaner kann auf dem Souk seine Ware feilbieten. Überproduktionen aus dem eigenem Garten werden unbürokratisch frisch und preisewert angeboten.

Wir stellen die Autos ab und froh gelaunt stürzen wir uns in das fast südmarokkanische Gewühl.

Gewürze. Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch wird in rauen Mengen angeboten. Hier gilt der Kilopreis. 

Ein paar Preis Beispiele gefällig?

1 Bund frische Petersilie, Koriander oder Pfefferminz kosten 1 Dirhams (ca. 1 Cent)

1 Kg frische Tomaten kosten 5 Dirhams (ca. 54 Cent)

1 Kg frische und zuckersüße Weintrauben kosten 12 Dirhams (ca. 1,10 €)

1 Baguette kostet 1,5 Dirhams (ca. 14 Cent)

1 Flasche Gas, 11 Kg für das Womo kostet 40 Dirhams (ca. 3.90 €)

1x Frisör mit Haarwäsche, Kopfmassage und parfümieren, Ohren- und  Nasenhaare schneiden koste 30 Dirhams (2,90 €)

1 Kg Rindfleisch nach eigener Wahl kostet 80 Dirhams (ca. 7.90 €) 

Anschließend nun fahren wir nach Volubilis, die alte Ausgrabungsstätte und schließlich rollen wir durch das nächtliche Meknès in Richtung unseres Stellplatzes inmitten der grandiosen Altstadt.

Wie oft werden wir von unseren Interessenten gefragt, wie die Sicherheitslage in Marokko ist. Unsere Antwort geben uns unsere Mitfahrer selbst: Wir glauben, das sich unsere Gäste bisher alle sicher gefühlt haben, niemals sind wir beraubt, oder gar belästigt worden.

Im Gegenteil: Wie oft habe sich Jung und Alt vor uns hingestellt und uns ein „herzlich willkommen in Marokko„ gewünscht-

Gegenfrage: wann haben Sie, liebe Leser und Leserinnen einem ausländischen Mitbürger ein „herzlich willkommen in Deutschland“ gewünscht? 

Geschafft. „Gott sei Dank“, sage ich und bin froh als wir dort auch angekommen sind. Hier gibt es noch tolles Licht aus Gaslaternen und geheimnisvolle Gassen. Ein Gefängnis ist fast unter uns nur, das schauen wir uns erst morgen an.

So langsam lässt der Verkehr hier im Altstadt Zentrum nach.

Wir wünsche eine geruhsame Nacht auf historischen Boden von Meknès. 

Idriss und Wolfgang

20.09.2017: noch Bilder
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19.09.2017: früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 28 Grad, abends sonnig 22 Grad +++ Afrika wir kommen!

Afrika wir kommen! Unser 1. Tag: wir fahren nach Asilah  

Früh morgens zur unwirtlichen Zeit beginnt unsere Reise. 5.30  Uhr stehen wir auf der Straße aus dem Camp bereit. Es ist noch dunkel und geheimnisvoll. Die Lichter in Tanger da drüben auf der anderen Seite oder interessanter ausgedrückt, in Afrikamund Umgebung sind erloschen. Vielleicht gibt es einen Stromausfall.

Es ist in den Orten Marokkos üblich, die Straßenbeleuchtung durchgehend und „volles Rohr“ eingeschaltet zu lassen. Strom ist offensichtlich in Marokko keine Mangelware. Woher er kommt, wo er erzeugt wird, konnten wir bisher noch nicht klären. Es gibt einige Wasserkraftwerke bei Ousoud und es gibt am Atlantik bei El Jadida ein großes Elektrowerk. 

Wir rollen in den Hafen ein und schon beginnt die Einschiffung in die Fähre. Ein modernes Schiff trägt uns in Windeseile hinüber nach Ceuta, eine spanische Enklave, die immer noch auf der Wunschliste Marokkos steht. Ceuta bietet seinen Einwohnern Steuererleichterungen z.B. in Form des verbilligten Kraftstoffes.

Ansonsten gleicht die Enklave mehr einer Festung als eine einladende Stadt. Hohe Mauer mit gefährlichen NATO Draht bestückt und ziemlich schwer bewaffnete  Menschen an der Grenze zu Marokko wirken wahrlich nicht menschenfreundlich.

Also eilen wir schnell an die marokkanische Grenze, die heute wenig frequentiert ist.

Wir kommen schnell voran und sind auch schon an „unserer“ Bank zum Geldtausch angelangt. Idriss kennt dort die Angestellten, hat bereits unser Kommen angekündigt und fast ruck zuck sind wir wieder mit vollen Geldtaschen am Wohnmobil.

Der 1. Souk soll eigentlich eine 1. Überraschung für unsere Gäste sein. Der Hunger stellte sich recht schnell ein und wir besuchten das erste marokkanische Restaurant,  das noch nicht auf Mittagskurs ausgerichtet ist. Es ist erst 11 Uhr und wir müssen in den Wohnmobilen die kalte Küche proben. 

Nun endlich sind wir in Asilah angekommen. 

Asilah biete so viel schöne Sachen, die wir ansehen möchten, die Altstadt, einen tollen Aussichtspunkt und natürlich der 1. Tee der in einem der Straßen Restaurants eingenommen wird. Wir schlendern durch den belebten Ort und je später es wird, umso größer wird das Menschengewühl. Asilah ist im August eine Künstlerstadt. Häuser werden sehenswert bemalt. Es gibt die beliebten Babuschen und einen Frisör, der für 30 Dirhams (ca. 3 €) eine super Arbeit macht.

Schnell noch die Internetverbindungen herstellen und schon sind wir konnektiert.

Abends spazieren wir auf dem Boulevard in Richtung unserer Gaststätte, die wir ja nun schon seit 1999 besuchen. 

Unsere Hotels warten dann auf uns und wir genießen nochmals den schönen Blick aufs Meer, an dessen Ufer wir die 1. Nacht in Marokko verbringen.

Nun wüschen wir eine geruhsame Nacht am Atlantik.

Morgen wird es spannend, wir fahren in die 1. Königsstadt nach Meknès. Die Besonderheit: Der Stellplatz befindet sich inmitten des Zentrums und der kulturellen Höhepunkte der sehenswerten Stadt

Idriss und Wolfgang

19.09.2017: noch Bilder
19.09.2017: noch Bilder
19.09.2017: noch Bilder
19.09.2017: noch Bilder
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18.09.2017: früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 26 Grad, abends sonnig 18 Grad +++Wir starten zur 1. Herbst Tour in Marokko

Wir starten zur 1. Herbst  Tour in Marokko 

Es wird spannend

Unsere Vorbereitungen zur Fahrt in Marokko sind abgeschlossen. Das Auto ist brechend voll beladen. Immerhin haben wir viele kulinarische Überraschungen an Bord, mit denen wir unsere Gäste verwöhnen wollen.

Zu gegebenen Zeit und zum richtigen Zeitpunkt werden wir diese Geheimnisse lüften und schöne gemeinsame Stunden in toller Umgebung erleben.

Unsere Gäste sind auch schon anwesend und da wir wieder mal mit einer Mini Gruppe fahren, geht es bei der Info Veranstaltung familiär zu.

Wir fahren eine 31 Tage Tour mit vielen Aktivitäten bei denen wir 3 Familien nicht nur besuchen, sondern auch in unsere Arbeit einbeziehen und ordentlich entlohnen. 

Die Grundlage des Erfolges solcher Ereignisse liegt in der Kraft des Vertrauens und des kameradschaftlichen Umgangs mit den Marokkanern vor Ort. Dr. Ammon Tours achtet bei seinen Aktionen stets auf Fährnis, Kameradschaftlichkeit und Achtung der Menschen vor Ort und deren Kulturen.

So hat sich Dr. Ammon Tours in Marokko einen „guten Namen“ erarbeitet, was zur Folge hat, das wir überall „Kredit“ bekommen.

Die Dorfbevölkerung von Ait Ouarzag, die von den Besuchen in ihrem schönen Dorf von Dr. Ammon Tours profitiert, hilft tatkräftig bei den Vorbereitungen mit. Bei der Speisenzubereitung, bei der Renovierung des Hauses und bei der Bereitstellung der Esel. 

So sind wir stets, auch in allen anderen Landesteilen gern gesehene Gäste. 

Morgen früh soll es schon 5.30 Uhr losgehen. 7.30 Uhr fährt unsere Fähre schon in Richtung Ceuta. Wir haben auch am ersten Tag viele Dinge für unsere Gäste vorbereitet. 

Idriss und Wolfgang wünschen eine gute Nacht

09.09.2017: früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 18 Grad, abends regnerisch 16 Grad +++Am 19.09.2017 beginnt unsere 31 Tage Herbst Tour in Marokko.

Am 19.09.2017 beginnt unsere 31 Tage Herbst Tour in Marokko.

Derzeit befinden wir uns noch in Deutschland, am Montag, den 11.09.2017 fahren wir in Richtung Tarifa los. Wir wollen für unsere Touren in Andalusien Werbungen machen .Auf den vielen Campingplätzen gibt es viele Überwinterer, die vielleicht mit uns mal nach Marokko fahren möchten. 

Erfolgreich haben wir die Messe in Düsseldorf absolviert, einige Verträge haben uns wieder Mut gemacht, das die Kunden unsere Marokko Touren häufiger buchen.

Oft erhalten wir Anrufe von Campingplatzbesitzern, Jeep Besitzern aus Marokko, die uns fragen, wieviel Kunden wir für sie mitbringen. Sie alle haben investiert, Campingplätze ausgebaut, teure Jeeps gekauft und benötigen dringend Urlauber, die bei Ihnen buchen, um die Kredite zurückzahlen zu können. 

Wir freuen uns auf die inhaltsreiche Tour und kündigen schon jetzt unseren Live Bericht über Marokko und unsere Erlebnisse an. 

Viele Grüße von Idriss und Wolfgang