WIR BERICHTEN FÜR SIE LIVE VON UNSEREN TOUREN!



GRIECHENLAND TOUR


26.06.2016: früh sonnig 23 Grad, mittags sonnig 28 Grad, abends sonnig 25 Grad / Wir fahren nach Igoumenitsa zum Hafen

Wir fahren nach Igoumenitsa zum Hafen 

Der Tag steht zur freien Verfügung. Winfried steht fast am Strand von Ammoudia Beach, er ist begeisterter „Bademeister“.

Heute nehmen wir Abschied von Ammoudia.

19 Uhr fahren wir in Richtung Hafen. Noch tanken und in das Hafenbüro zum Einchecken gehen.

Dann beginnt das Warten auf die Fähre. Sie soll heute eine Stunde Verspätung haben. Also können wir unsere Fähre ca. 1 Uhr in der Nacht erwarten. Geduldig warten wir, schauen immer mal in die Richtung, wo die Fähre kommen soll.

Die Fähre kommt von Patras und hält nur kurz für die Mitfahrer ab Igoumenitsa.  Wir staunen immer wieder wieviel Fahrzeige in diese Fähre passen.

Wir werden schnell in die Betten stürmen und morgen genießen wir nochmals die Fährfahrt in Richtung Ancona 

Also, auf Wiedersehen Griechenland bis 2017. Wir hoffen im nächsten Jahr wieder genügend Mitfahrer für eine abwechslungsreiche Tour begeistern zu können. 2017 wird es einen Tag mehr geben, 30 Tage werden es sein. Wieder mit dem Kochkurs und einen Tag mehr an der herrlichen Badebucht in Psatha.

Bringen Sie nächstes Jahr unbedingt Ihre Fahrräder mit. Es gibt viele Radtouren, die Sie fahren können. 

Eine ruhige Nacht auf hoher See wünscht 

Wolfgang

25.06.2016: früh sonnig 26 Grad, mittags sonnig 35 Grad, abends bewölkt und kurzer Regen(!!!) 28 Grad / Ammoudia Beach Anfangs- und Endpunkt unserer Rundreise

Ammoudia Beach Anfangs- und Endpunkt unserer Rundreise 

Ammoudia lockt mit kühleren Temperaturen, ständig einer leichten kühlenden Brise und guter Versorgung. Auf landschaftlich grandioser Strecke fahren wir über Lefkas dessen Besichtigung durch die Gruppe gestrichen wird und eilen im Schnellverfahren nach Ammoudia.

Ich begrüße unseren Abenteurer Winfried, der sich super nahe am Meer eingerichtet hat. Er schwärmt von der kühlen Brise und dem tollen Meer.

Ich sause schnell zur Taverne, bestell für heute Abend und esse eine Kleinigkeit. Dann genießen wir einfach das Dasein.

Für 19.30 Uhr haben wir unser Abschiedsessen in einer Taverne am Acheron geordert.

Es regnet in Ammoudia. Aber es ist noch ziemlich warm. 

Eine gute Nacht wünscht 

Wolfgang

24.06.2016: früh sonnig 26 Grad, mittags sonnig 38 Grad, abends sonnig 32 Grad – rel. Luftfeuchte 24% (!) / Die „Truppe“ ruht ab, Winfried erstürmt die Steilküste und ich eile ans Wasser

Die „Truppe“ ruht ab, Winfried erstürmt die Steilküste und ich eile ans Wasser 

Winfried ist unser aktivster und gleichzeitig ältester Teilnehmer an dieser Tour. Ihm hält nichts, will nach Ammoudia ans Wasser. Die vorhergesagten Temperaturen unterstreichen seine Vorhaben.

Ich habe mir die wilde Bucht von Gialos Beach ausgesucht. Unten am türkisfarbenen offenen Meer gelegen. Die Bucht liegt an der Westseite Lefkadas und damit am offenen Meer, das „drüben“ durch Afrika begrenzt wird.

Afrika ist gut, haben wir doch heute afrikanische metrologische Werte zu erwarten: 38 Grad und 24% relative Feuchtigkeit sind dort üblich, wir kennen uns durch unsere vielen Marokko Touren dort gut aus. 

Also zeitig aufstehen, und los geht die Tour. Langsam, ja genießerisch rolle ich die landschaftlich tolle Strecke ab. Zeitig, weil die Buchten immer gut besucht sind, es Freitag ist und der Wochenende Ansturm anliegt. Es sind ja nur ca. 20 Km bis zur Bucht. Als ich von der Hauptstraße links in die „Buchtstraße“ einbiege staune ich nicht schlecht, die ehemals schlechte Straße ist erneuert worden!

Ein Stück hin, ich glaube es nicht, die Zufahrt zur Bucht ist gesperrt. Was nun? Ich stelle das Auto ab, will laufen und erkunden, aber 8 Km in der Hitze sind sinnlos.

Also, warte ich, bis in der Einsamkeit ein Bürger kommt. Ein junger Mann mit Moped braust heran. Ich stoppe ihn und er sagt mir, die Straße wird erneuert. Toll einerseits aber was nun.

Da ich mich in Griechenland gut auskenne, steuere ich den „italienischen“ Beach Kathisma an.

Kaum habe ich gewendet, da kommt mir doch der Winfried entgegen!!!

Ich halte an. Winfried, der Abenteurer ist auf den Weg zum Porto Katsiki. Das hat ihm während unserer Schiffs Tour beeindruckt und das will er nochmals erleben, erschwimmen.

Ich wünsch ihm viel Vergnügen und sause in Richtung Kathisma. Serpentinen, Landschaften, türkisblaues Meer, man weiß nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Wie im Paradies eist es hier. Am Abzweig frage ich ein altes Bäuerchen, nach dem Weg und er nickt griechisch, also alles ok. Ab in die Tiefe, denn die Buchten auf der Westseite liegen unten an den Steilküsten. Nichts für Weicheier. Ab geht es und schon sehe ich den riesigen Feinkiesstrand mit den italienischen anmutenden Liegen in Reih und Glied. Nicht für mich aber es gibt noch weinig aber ausreichend wilde Ecken für Wohnmobile, Und da ich zeitig losgefahren bin, habe ich die volle Auswahl.

Gleich hinein ins türkisblaue Wasser, die Wassertemperatur ist ok. Eine Decke auf den Kies, einen kleine Sonnenschirm aufgespannt und schon liege ich mit meinem Hund Yanico am kühlen Meer.

Der Strand füllt sich dann und am Abend leert er sich wieder.

Abends wird stilecht am Strand gegrillt, hab noch Reserven im Kühlschrank. Die Sonne sinkt und der Wein steht auf dem Tisch.  

Gute Nacht, morgen bin ich pünktlich 9 Uhr in Vasiliki am Camp. Wir wollen ja morgen nach Ammoudia fahren

 Wolfgang

24.06.2016: noch Bilder
23.06.2016: früh sonnig 26 Grad, mittags sonnig 36 Grad, abends sonnig 30 Grad / Wir fahren nach Vasiliki

Wir fahren nach Vasiliki 

Vasiliki ist ein netter Ort auf der Insel Lefkas. Wir haben nur 18 Km auf serpentinreicher und landschaftlich schöner Strecke zu fahren.

Grandiose Aussichten auf die Inselwelt Lafkadas eröffnen sich uns. Bald sind wir auf dem Camp angekommen, richten uns ein.

Ein Teil der Gruppe hat beschlossen, einen zusätzlichen Tag auf diesem Camp zu verbringen.

Winfried flieht in die kühle Wasserwelt nach Ammoudia – wir werden ihn am Samstag wiedersehen und ich werde morgen auch der Hitze entfliehen und an den in der Nähe befindlichen super Gialos Beach fahren. Dieser besticht durch seine türkisfarbene Wasserfarbe und natürlich der extremen Lage. Gialos Beach war schon einmal im Reiseplan von Dr. Ammon Tours enthalten. Da das Interesse aber gering war, haben wir diese Tour aus unserem Plan entfernt. Der Bericht davon folgt morgen.

Abends besichtige ich das mini mondäne Vasiliki. Ein paar Bilder davon gibt es heute in der Bildergalerie zu sehen.

Eine gute Nacht wünscht

Wolfgang

23.06.2016: noch Bilder
22.06.2016: 22.06.2016 früh sonnig 26 Grad, mittags sonnig 36 Grad, abends sonnig 29 Grad / Schiffs Tour in die Inselwelt um Lefkas

Schiffs Tour in die Inselwelt um Lefkas 

Pünktlich 9 Uhr fahren wir nach Nidri. Dimitrie und seine Frau und unser Wolfgang sind die Chauffeure.

Nidri ist ein Urlaubsort mit engen Straßen und wir müssen in den Hafen fahren. Der Kapitän erwartet uns schon und schon sind wir an Deck.

Die Fahrt führt uns zu folgenden Inseln und Buchten:

PORTO KATSIKI hier haben wir die Möglichkeit 1 Stunde zu schwimmen

SKORPIOS     hier haben wir 25 Minuten Zeit zum Baden

FISKARDO

KEFALONIA  hier gibt es einen Halt zur Mittagspause

KIONI             Hier haben wir die Möglichkeit zum Schwimmen

MEGANISI  

Wenn wir schließlich in Richtung PORTO KATSIKI fahren, umfahren wir den  Lefkadischen Felsen, als die südlichste Stelle von Lefkas. Wir steuern heute wahrlich PORTO KATSIKI  zum Baden an. Porto Katsiki gilt als Europas schönste Bucht.  

Etwas zum Lefkadischen Felsen:

Das Kap Ducato ist 65 m hoch und bildet die Südspitze der Insel Lefkas, von wo im Altertum jährlich ein Verbrecher ins Meer gestürzt wurde.

Ganz im Süden der schmalen Landzunge, die wie ein Finger ins Meer ragt, bietet sich eine spektakuläre Kulisse. Hier, wo einst ein Apollon-Tempel seinen Platz hatte, thront heute auf der über 70 Meter hohen Felskante ein Leuchtturm. In der Antike wurde mancher Delinquent- mit Vogelfedern bestückt- zur Urteilsfindung in die Tiefe geworfen. Überlebte er, wurde dies als göttlicher Freispruch gewertet und er war rehabilitiert. Der Sprung vom Felsen galt außerdem als (todsicheres) Heilmittel gegen Liebeskummer. Die wohl berühmteste Selbstmörderin soll, zumindest der Sage nach, die Lyrikerin Sappho gewesen sein, die den Freitod wählte, weil ihr Auserwählter Phaon ihre Liebe nicht erwiderte. Vom Kap aus hat man einen herrlichen Ausblick auf die zerklüftete Westküste und auf die benachbarten Inseln Kefalonia und Ithaka.

Die Ereignisreiche Tour geht ca. 18 Uhr zu Ende. Wir kehren wir mit Taxen wieder auf unser Camp zurück.

Eine geruhsame Nacht wünscht

Wolfgang

22.06.2016: noch Bilder
22.06.2016: noch Bilder
22.06.2016: noch Bilder
21.06.2016: früh sonnig 26 Grad, mittags sonnig 36 Grad, abends sonnig 28 Grad / Wir fahren auf die Insel Lefkas

Wir fahren auf die Insel Lefkas 

Früh morgen scheint die Sonne schon wieder heftig und es wird wieder ein sehr warmer Tag werden. Kurz ins Meer abkühlen und schon brausen wir in die herrliche Landschaft in der Richtung Lefkada. Hier auf dieser direkt am Meer führenden Strecke gibt es viele bei den Griechen beliebte Strände. Es dauert nicht lange und wir überqueren die ratternde Brücke nach Lefkas, die aus einem ehemaligen Schiff gefertigt wurde. 

Lefkada ist eine griechische Insel im Ionischen Meer, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Die Insel Lefkada bildet zusammen mit den benachbarten Inseln Mathouri, Meganissi, Kalamos, Kastos, Kythros, Scorpios, Skorpidi, Sparti und Thilia die Präfektur Lefkada, deren Hauptstadt Lefkas ist. Einige der Inseln werden wir morgen während unserer Bootsfahrt ergründen und die Hauptstadt Lefkas ist ein Muss, wenn man schon einmal auf der Insel weilt. Auf Lefkada herrscht ein gemäßigtes Mittelmeerklima mit vielen täglichen Sonnenstunden das ganze Jahr über, milden, aber regnerischen Wintern und nicht zu heißen Sommern sowie einem permanenten erfrischenden Wind. Durch regelmäßige Niederschläge ist auch diese ionische Insel sehr grün, Olivenbäume, Zypressen und Pinien sind die am häufigsten vorkommenden Baumsorten.

Dieser Wind weht in der Bucht von Vassiliki am stärksten und zuverlässigsten und sorgt so dafür, dass die ionische Insel Lefkas weltweit bei Surfern als absolutes Top Ziel gilt. Vasiliki ist auch ein Ziel von uns: nicht zum Surfen, sondern zum Flanieren!!!

Lefkada ist überwiegend gebirgig, der höchste Berg der Insel ist der mit knapp 1.200 m im Norden gelegene Stavrota. Wir biegen von der Hauptstraße kommend links ab um auf schmalen Wegen in den Camp Desimi Beach, der in Nachbarschaft der Onassis Insel Skorpios liegt, zu gelangen. Das „Top Team“ der Einweiser vollbringt Jahr für Jahr wieder seine Höchstleistung! Auf engsten Raum lotzen Vasili und seine Helfer die Wohnmobile in Windeseile in die richtige Stellung.

Bravo –absolute Meisterleistung – wir vergeben 5 Punkte. Das ist ja schon ein toller Auftakt, der noch durch eine freundliche Art des Personals und einer Einladung zum Bier übertroffen wird.

Herzlich willkommen in Desimi Beach! 

Eine geruhsame Nacht am  Meer wünscht

Wolfgang

20.06.2016: früh sonnig 22 Grad, mittags sonnig 32 Grad, abends sonnig 28 Grad / Wir genießen das Meer, die Ruhe und eine Grillabend mit Lagerfeuer am Meer

Wir genießen das Meer, die Ruhe und eine Grillabend mit Lagerfeuer am Meer 

Ein schöner Tag mit Sonnenschein am wohltemperierten Meer erwartet uns heute. Wir lassen es langsam angehen.

Wolfgang ist mit seinem PKW und einem Anhänger mit auf Tour. Das ist praktisch, wenn man z.B. nach Mitikas fahren möchte. Mitikas ist der Ort, der ca. 5 Km von uns entfernt auf einer Halbinsel liegt. Ein typisch griechischer Ort, der Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt. Viele Tavernen direkt am Meer laden fast unwiderstehlich ein.

Abends wollen wir ein Lagerfeuer und einen Grillabend gestalten. Holz findet man überall am Strand, der Grill ist schnell aufgestellt und das vorbereitete Fleisch was wir gestern immerhin an einem Sonntag erstanden haben brutzelt schnell auf dem Grill.

Es gibt den köstlichen Weißwein von Wiener Achaia Clauss.

Kurz vor Beginn der “Veranstaltung“ spielt uns noch die Natur einen Streich: ein starker Wind bläst, Wellen auf der sonst ruhigen See und wir glauben, dass das Feuerchen nicht machbar ist.

Ruck zuck war aber der Wind weg, es war ein wunderbarer lauwarmer und windstiller Abend mit einem sensationellen  Vollmond, der langsam über das nahe Gebirge schlich und uns aus der Ferne beobachtete. Die vorbeiziehenden Griechen winken uns anerkennend zu, lieben sie es doch, am Meer zu feiern, ebenso wie wir es nun tun. 

Eine kühlere Nacht wünscht am rauschenden Meer

Wolfgang

20.06.2016: noch Bilder
19.06.2016: früh leicht bewölkt 26 Grad, mittags leicht bewölkt 36 Grad, abends leicht bewölkt 30 Grad /Wir flüchten ans kühle Meer!

Wir flüchten ans kühle Meer! 

Mein Gott, war das eine warme Nacht. Ich hatte die Tür und alle Fenster auf, Bernd ist früh aus dem Womo und hat auf der Liege draußen geschlafen.

Und nun sind wir froh, dass wir an das kühle Meer fahren können. Nur ca. 120 Km sind es bis dorthin.

Als Attraktion erwartet uns die „Schaukel von Patras“ so wird im Volksmund die große Brücke genannt. Die Rio-Andirrio-Brücke oder offiziell Charilaos-Trikoupis-Brücke ist eine Straßenbrücke in Griechenland, die 2004 eröffnet wurde, über die Meerenge von Rio-Andirrio, die den Eingang zum Golf von Korinth bildet. Diese Brücke überspannt das Meer 2,88 Km und verbindet das Festland mit der Peloponnes.

Dann fährt man hoch ins Gebirge mit toller Aussicht auf Patras, die 3. Größte Stadt Griechenlands.

Nun wollen wir für unser erneutes Grillfest am Meer noch Fleisch kaufen. Da Sonntag ist, ist das schwierig aber nicht unmöglich, sind wir doch in Griechenland.

Da ich ein guter Einkäufer mit scharfen Augen bin, gelingt es mir erst einen Bäcker zu finden, wo wir das tägliche Brot kaufen können, dann finde ich einen Fleischer, der uns allerlei Schmankerln verkaufen kann. So ist der Grillabend am Meer gerettet.

Obst und Gemüse findet man immer am Wegesrand in Griechenland. Besonders die wohlschmeckenden Tomaten sind es, die man hier kaufen kann. Nicht die Holländischen mit keinen Geschmack und nur Wasser im Inneren!

Die griechischen Tomaten sind groß und fleischig und süß! Kennen Sie den Geschmack noch aus der Jugend?

Dann brausen wir in einer Serpentine hinein nach Astakos – kleines Hafenstädtchen mit tollen Tavernen im Hafen.

Die Reiseleitung, also ich, gibt ein griechisches Essen in einer der Tavernen aus. Schon sitzen wir in der Taverne und genießen das typisch kalte griechische Bier: das Glas kommt aus dem Eisschrank, dann das Bier hinein und der Anblick ist unwiderstehlich.

Nun sind es noch wenige Kilometer bis zum Meer. Die Einfahrt in die Bucht wird gemeistert und vorbei geht es an der uns beliebten Taverne am Meer. Der Wirt erkennt mein Auto und winkt uns schon zu –wir sollen kommen!

Direkt am Strand stehen wir hier in Reih und Glied und stürzen gleich in die kühlen Fluten hinein.

Etwas Holz haben wir auch schon gesammelt und ansonsten genießen wir die herrliche Ruhe, den Blick auf eine nsel und im Rücken das Gebirge.

Was will man mehr! 

Eine kühlere Nacht wünscht am rauschenden Meer

Wolfgang

19.06.2016: noch Bilder
18.06.2016: früh sonnig 22 Grad, mittags sonnig 44 Grad, abends sonnig 33 Grad / früh sonnig 22 Grad, mittags sonnig 44 Grad, abends sonnig 33 Grad

Wir schwitzen in Olympia und in der Weinkellerei 

Morgens besichtigen wir die Ausgrabungen in Olympia. Uns führt eine deutschsprechende Griechin, die uns mit  einfachen Worten weltbewegende Dinge zu Gehör bringt. Die Geburt und der Untergang der Demokratie, die Rolle der Frau und der Untergang dieser Rolle, in einer zunehmend kriegerischen Männerwelt. Während bei den Griechen die Darstellungen der Menschen in ihrer Natürlichkeit dargestellt wurden, gab es ab der römischen Herrschaft diese nicht mehr: die Frau wurde zum Sexobjekt, die Darstellungen erfolgten fortan mit bekleideten Menschen.

Im Museum konnten wir die Funde der Ausgrabungsstätte bewundern und da es ein warmer Tag werden wird, machten wir uns auf den Weg zum Weingut.

Schnell waren die ca. 100 Km absolviert und wir besichtigen den Weinkeller und genießen die Weinprobe. 

Es ist mit 44 Grad im Schatten schon heftig warm für diese Jahreszeit. Und hier oben auf dem Berg gibt es keine direkte Abkühlung.

Erst morgen wartet das Meer an einer Traumbucht auf uns. 

Eine nicht so warme Nacht wünscht 

Wolfgang

18.06.2016: noch Bilder
17.06.2016: früh sonnig 21 Grad, mittags sonnig 33 Grad, abends sonnig 30 Grad / Wir fahren zum Heiligtum von Olympia

Wir fahren zum Heiligtum von Olympia

Wir fahren heute erst um 10 Uhr in Richtung Olympia, deren Sehenswürdigkeiten wir morgen früh besichtigen möchten. Unsere heutige Strecke ist relativ kurz, führt immer am Meer entlang. Olympia liegt in einer Senke, die erfahrungsgemäß oft sehr warm ist.

Im Camp, das von einem 93 jährigen Mann und seiner Frau geführt wird, gibt es Gott sei Dank einen erfrischenden Pool. Der Vorteil des Camps liegt auch noch darin, dass es wenige Schritte bis in den Ort und nur einige hundert Meter bis zu den Sehenswürdigkeiten sind.

Nun einige Worte zu Olympia:

Das Heiligtum von Olympia war in der Zeit der Antike eines der größten griechischen Kulturzentren. Es befand sich in einem Tal des westlichen Peloponnes. An diesem Ort trugen nach griechischer Mythologie bereits die Götter ihre sportlichen Wettkämpfe aus. Später bauten hier die Menschen der Göttin Hera und dem Göttervater Zeus mächtige Tempel. Das Heiligtum von Olympia beherbergte eines der 7 Weltwunder der Antike – die riesige aus Gold und Elfenbein bestehende Zeus Statue.

Einem Hinweis vom Orakel von Delphi folgend wurden die Spiele vermutlich im 8. Jahrhundert vor Christus von den Menschen übernommen. Über einen Zeitraum von mehr als einem Jahrtausend fanden hier ohne Unterbrechung im Abstand von vier Jahren die olympischen Spiele statt. Die ersten historisch belegten Spiele sind im Jahr 776 v. Chr. datiert.

In diesem Jahr begann man mit der Aufzeichnung der Namen der Sieger. Dieser Zeitpunkt gilt als Beginn der Zeitrechnung der Olympiaden. Die Olympischen Spiele schmiedeten die griechische Welt zusammen und sorgten mit ihrem Ideal des edlen Wettkampfes für Einheit und Frieden.

Erste Ausgrabungen in der antiken Ruine Stätte wurden im Jahre 1829 von französischen Archäologen durchgeführt. Diese brachten ihre Funde heimlich nach Paris, wo sie noch heute zu sehen sind. Die bis heute andauernden systematischen Ausgrabungen begannen im Jahre 1875 durch das Deutsche Archäologische Institut.

Trotz einer vermutlich warmen Nacht wünsche ich eine geruhsame Nacht.

16.06.2016: früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 28 Grad, abends sonnig 24 Grad /Heut genehmigen wir uns einen Ruhetag am Meer

Heut genehmigen wir uns einen Ruhetag am Meer 

Der Camp liegt unmittelbar am Meer und es sind großzügige Parzellen vorhanden. Baden und einfach mal Nichtstun ist angesagt.

Ich bin ein paar Schritte in die nähere Umgebung gelaufen, da entstanden die Bilder.

Waren noch vor wenigen Jahren dort nur verfallene Baulichkeiten vorhanden, gibt es heute tolle Angebote – Hotels, Geschäfte und natürlich unendlich viele Tavernen unterschiedlichen Charakters. 

Eine geruhsame Nacht am Meer wünscht 

Wolfgang

15.06.2016: früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 29 Grad, abends sonnig 24 Grad / Heut ist Pylos– Πύλος unser Ziel

Heut ist Pylos– Πύλος unser Ziel 

Oh Gott, ist das peinlich! Der Reiseleiter vergisst, dass die Abfahrt bereits 8 Uhr ist! Die aufgeregte Mannschaft rennt schon hin und her.

Fakt ist Fakt, im Plan steht 8 Uhr Abfahrt.

Naja, wir einigen uns auf 8.30 Uhr und ich ändere diese Zeitangabe im Reiseplan für kommende Touren auf gemütliche 9 Uhr. 

Abfahrt ist Abfahrt und da ist es egal, wann sondern wohin es geht“

Pylos– Πύλος ist unser Ziel. Auf landschaftlich toller Strecke fahren wir dahin. Wir staunen nicht schlecht über die Bauvorhaben und über den sehenswerten Bestand an Immobilien der Griechen.

Schmale Straßen, Olivenbäume die in die Straße ragen, tolle Villen aus Stein, das Meer und die herrliche Bergdörfer müssen alles beäugt werden. Das strengt an und deshalb können wir alle ganz gut schlafen!

Pylos liegt im Süden der Westküste des Peloponnes und ist das wirtschaftliche Zentrum dieser Region von Messenien. Der Ort selbst hat rund 2500 Einwohner. Mit den zur Gemeinde zählenden umliegenden Dörfern sind es gut 5000 Bewohner. In Pylos ist alles zu bekommen, was dem alltäglichen Bedarf dient und einiges darüber hinaus. Dies ist sicher mit ein Grund, warum Pylos eine lebendige griechische Kleinstadt ist. Aber auch der Hafen mit seinen zahlreichen Fischerbooten aber auch Yachten bringt Leben in den Ort.

Ich fahre kühn in das Städtchen hinein und siehe da, alles wird umgebaut und die mir bekannten Straßen sind nicht mehr befahrbar. Also, alles zurück und eine neue Straße zum Hafen suchen.

Wir wollen ja auch noch die Tour auf der Navarino Bucht mit dem Boot absolvieren. Der Kapitän steht schon bereit, der Motor des Bootes schnurrt schon und ab geht die Post. Ein paar Wellen bringen das Boot schon ordentlich zum Schaukeln. Wir besichtigen 2 Denkmäler, aber den wichtigen Aussichtspunkt enthält uns der Kapitän vor.

Man muss wissen, dass Pylos  am südlichen Ende der Bucht von Navarino liegt. Durch die zum offenen Meer hin langgestreckte Insel Sphaktiria ist die Bucht sehr geschützt und wurde schon in früheren Zeiten als Ankerplatz sehr geschätzt. Besondere Bekanntheit errang die Bucht durch die Schlacht von Navarino im Jahre 1827. In dieser Schlacht besiegten die zahlenmäßig deutlich benachteiligte Flotte der Alliierten (England, Frankreich und Russland) die türkisch-ägyptische Flotte und leiteten damit den Rückzug der Türken aus Griechenland ein.Edward Codrington, Henri de Rigny und Graf Login Petrowitsch Heyden, diese Trio hat in der Bucht von Navarino, auf dem Wasser Weltgeschichte ausgeschossen. In der letzten großen Seeschlacht mit Segelschiffen am 20. Oktober 1827 vernichtete seine britisch-französisch-russische Flotte die türkisch-ägyptischen Widersacher. Danach war der Weg frei in ein neues Griechenland.

 Nach all den Sehenswürdigkeiten haben wir Durst und Hunger. I einer guten Taverne am Meer können wir griechische Kost vom Feinsten probieren.

Zum Camp ist es nicht weit und der Abend naht. 

Eine wunderschöne Nacht wünscht 

Wolfgang

15.06.2016: noch Bilder
15.06.2016: noch Bilder
15.06.2016: noch Bilder
14.06.2016: 4.06.2016 früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 26 Grad, abends sonnig 23 Grad / Blutrache in Vathia und die Steinhäuser in der Mani

Blutrache in Vathia und die Steinhäuser in der Mani  

Eine Mani Rundfahrt starten wir 9.00 Uhr. Damit Sie liebe Leserinnen und Leser, die noch nicht hat in Griechenland waren, nun auch wissen, wo sich die Mani befindet und was Mani bedeutet, einige Hinweise zur Sache:

Das Gebiet der Mani ist der südlichste Teil der Peloponnes und damit Griechenlands - archaisch, rau und erhaben.  Mit dem Kap Tenarowird die Mani so zusammen mit Sizilien und der Straße von Gibraltar, zu Europas südlichstem Punkt. Die äußere Mani zieht sich durch das Taygethosgebirge bis in die Bucht von Itilon hinunter und wird dort zur lakonischen (Inneren) Mani. Das Zentrum hier bildet Areopolis

Weiter südlich wird die Landschaft steiniger, die Vegetation geringer. Feigenkakteen und Stacheleichensträucher, Feigenbäume und wilde Kräuter. Die Höhlen von Dirou mit ihrem unterirdischen Wasserlabyrinth, Turmdörfer und alte Wehranlagen und immer wieder byzantinische Kirchen. Seit Menschengedenken ranken sich Legenden & Mythen um dieses brachiale Gebiet griechischer Erde. Währenddessen, wird die Mani weiterhin von Ihren Jahrhunderten alten Türmen, Festungen und Wehranlagen dominiert. Ihre kleinen Bergdörfer schmiegen sich an den rauen Fels, Feigenkakteen, Ölbäume und wilde Kräuter bedecken die steinige Erde. 

Das ist ja nun auch noch nicht alles. Blutrache - ein sehr langes und grausames Kapitel der maniatischen Kultur befasst sich mit der Blutrache.

Jahrhundertelang wurde die gesamte Mani von Morden und Blutrachefehden durchzogen. Dabei ging es meistens um Land- und Einflussgewinn. Oftmals wurden aber auch persönliche Zwiste zwischen verfeindeten Familienclans durch die Blutrache gelöst.

Manche Blutrachefehden dauerten jahrelang und endeten oftmals mit mehreren hundert Toten. Die nachweislich längste Fehde fand in Vathia zwischen vier Familien statt. Sie dauerte über 40 Jahre und forderte mehr als 200 Opfer. Also dieses sagenumworbene und archaische Gebiet wollen wir heute erkunden. Landschaftlich ein Leckerbissen sausen wir auf unendlichen Serpentinen hoch und runter. Herrliche Ausblicke auf das Meer und schließlich auf die Südspitze eröffnen sich.

Nun wollen wir auch zur Südspitze die ca. 3Km wandern. Heute weht ein kühles Lüftchen und macht die Wanderung zu einem einfachen Erlebnis.

Zurückgekehrt gibt es gute griechische Kost in der wohl südlichsten griechischen Taverne. Dann besuchen wir Vathia, de  blutrünstige Ort der Mani. Europäische Hilfsfondse ermöglichen Gott sei Dank den Erhalt der  sehenswerten Manikultur.

Schließlich wollen wir die wundervollen Unterwasserhöhlen Pirgos Dirou - Πύργος Διρού ca. 10 km südlich von Aeropoli in der Region Lakonien besuchen. Laut griechischen Aussagen ist sie die schönste Tropfsteinhöhle Europas. Mit 15.400 Metern Länge ist die Höhle heute die größte bekannte Höhlenformation Griechenlands und eine der größten Europas.

 In einer halbstündigen Bootsfahrt gleitet man leise durch die Höhlen, vorbei an beeindruckend ausgeleuchteten Stalaktiten und Stalakmiten. Das Deckengewölbe reicht dabei teilweise so tief nach unten, dass sich im Boot noch tief abgeduckt werden muss.

In dieser "Unterwelt" wurden zahlreiche prähistorische Funde und auch menschliche Knochen entdeckt, sodass davon ausgegangen wird, dass die Höhlen in früheren Zeit besiedelt waren. So wurden in der Höhle versteinerte Knochen von Panthern, Hyänen, Löwen, Hirschen und Mardern sowie der größte Fund an Flusspferden in Europa entdeckt.

Die Höhle von Pirgos Dirou zählt zu den schönsten Tropfsteinhöhlen Europas. Sie wurde 1900 entdeckt, aber erst nach 1949 systematisch erforscht und zugänglich gemacht. Sie ist ganzjährig geöffnet. Das Reizvolle an dieser Höhle ist, dass man den größten Teil des Weges durch ein schier unendliches Labyrinth mit dem Boot zurücklegt. Die Fahrt ist etwa 1300 m lang und dauert 25 Minuten. 

Anschließend rollen wir die ca. 30 Km bis zum Camp zurück. 

Eine schönen Abend und eine geruhsame Nacht wünscht

Wolfgang

14.06.2016: noch Bilder
14.06.2016: noch Bilder
14.06.2016: noch Bilder
14.06.2016: noch Bilder
13.06.2016: früh leicht bewölkt 22 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends sonnig 28 Grad / früh leicht bewölkt 22 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends sonnig 28 Grad

Hoch nach Kosmas auf serpentinreichen schmalen Straßen, Guten Tag sagen im Kloster „Leonis“ und Ziegenfleisch essen im Bergdorf 

Heute beginnt unsere Urlaubsleben wieder wie gewohnt: 9.00 Uhr. Langsam müssen wir durch schmale und Olivenbäume gesäumte Campingwege auf die Hauptstraße fahren. Geschafft!

Wir fahren nun durch eine landschaftlich tolle Gegend. Serpentinen, Meeresblick und Häuser unten an den Hängen angesiedelt. Wir erreichen das fruchtbare Delta bei Leonidio. Hier wird Obst und Gemüse angebaut.

Doch nun gilt: aufpassen!

In Leonidio haben wir uns voriges Jahr mächtig festgefahren. Die Straßen verengen sich, denn früher gab es nur Eselskarren. Der Trick, ein Grieche hat ihn  uns voriges Jahr verraten. Links zum River und dann rechts, da kann man die schmalen Seiten Leonidios umfahren.

Dann geht es in die Bergwelt des Parmon-Gebirges hinauf. Serpentinen und schöne Ausblicke in die Bergwelt. Unser Ziel ist das auf ca. 1.100m hoch gelegene Bergdorf in Arkadien, Kosmas.

Dazu aber später. Eher können wir das wie ein Schwalbennest am Berg klebende Kloster Elonis auf der Strecke hoch nach Kosmas betrachten. Einfach faszinierend, wie das Kloster im Niemandsland da oben am Gebirge klebt!

Und, wenn man bedenkt, dass man auch noch bequem mit dem Auto auf den Parkplatz fahren kann, staunt man umso mehr. Gesagt, getan. Schon stehen wir auf dem besagten Parkplatz und schauen uns das Kloster näher an.

Eine freundliche Nonne, die aber nicht fotografiert werden möchte und ein Mönch mit tollem Wuschelbart sind anwesend. Ihm durften wir auch nicht fotografieren, sonst hätten Sie mal dessen Bart bewundern können.

Noch einige Kilometer hoch auf die Hochebene und wir haben es bis Kosmas geschafft. Ein kühles Lüftchen überrascht uns. Wir wollen doch in eine traditionelle Taverne gehen und dort das für Kosmas typische Ziegenfleisch mit Brühe verkosten. Ehe das beginnt, füllen wir erst einmal unsere Flaschen mit dem kühlen Trinkwasser was aus der Brunnenanlage der Kirche kommt. Nun steigen wir die Treppen zur Taverne hinauf und wir sitzen wegen der Kälte erstmalig hier im Inneren der Taverne.

Den Wirt kenne ich und der freut sich auch, dass wir als Gruppe wieder guten Umsatz machen werden.

Es gibt Ziegenfleisch mit einer delikaten Fleischbrühe. Es ist ein mächtiges Stück Fleisch mit Knochen. Schmeckt gut, fast wie Rindfleisch, wird gesagt.

Anschließend eilen wir nach PylosΠύλος, ein belebter Hafenort mit ca. 5.000 Einwohnern. Hier gibt es tolle Fischtavernen, die wir aber leider nicht ausprobieren können, haben wir doch gerade eine Ziege verspeist!!!

Doch keine Angst, spätestens übermorgen ist es soweit: wir kommen an die berühmte Navarino Bucht und dort gibt es ebenso super Fischtavernen!

Ein kleiner Rundgang und ein Bierchen müssen sein, ehe es die paar Kilometer weiter bis zum Camp am Meer geht.

Angekommen, genießen wir das Meeresrauschen. 

Nun wünsche ich eine erholsame Nacht, denn morgen gibt es eine besondere Delikatesse, 

Wolfgang

13.06.2016: noch Bilder
13.06.2016: noch Bilder
12.06.2016: früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 33 Grad, abends sonnig 28 Grad / Richtung Süden

Richtung Süden 

Wir verlassen unsere schöne Bucht in Psatha erst um 120 Uhr, da wir ja gestern lange am Meer gefeiert haben.  Nächstes Jahr gibt es mehr Psatha: 1 Tag haben wir zusätzlich für diesen schönen Flecken Erde der Griechenland Tour 2017 zugefügt. 

Wir fahren auf schmalen aber Top Landschaften in Richtung Lutraki. Lutraki ist ein Heil- und Kurbad. Es gibt logischerweise auch Mineralwasser aus Lutraki.

Hoch hinaus geht es in dieser Tour. Gewaltige Blicke eröffnen sich auf das Meer und die vielen Inseln da unten.

Schließlich fahren wir abwärts durch unendliche Olivenhaine und landen in Korinth, besser gesagt, am Kanal von Korinth. Es kommen sogar einige Schiffe im Kanal entlang, sodass wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, tolle Bilder davon bieten können.

Es wird deutlich wärmer, gilt doch Korinth und das nahe Athen als die Brutkammer Griechenlands.

Nun fahren wir auf die bei Touristen beliebte Peloponnes. Eine Mittagspause ist nun angesagt an einer schönen Badebucht.

Danach fahren wir in Richtung Nafplio und bald sichten wir ein tolles Café mit Meeresblick. Eine kurze Pause tut gut und danach fahren wir auf Serpentinen am Meer entlang

Schließlich landen wir auf dem Camp am Meer. Wir kommen relativ spät an, da wir früh etwas später los fuhren.

 

Eine gute Nacht am Meer auf der Peloponnes wünscht

Wolfgang

11.06.2016: früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 29 Grad, abends sonnig 26 Grad / früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 29 Grad, abends sonnig 26 Grad

Das Meer lockt und ein schöner Abend der fast ins Wasser fällt 

Strahlender Sonnenschein und ein Weitblick auf den Golf von Korinth, der den Abschied nicht leicht macht. Wir verlassen unser Camp bei Delphi und fahren auf landschaftlich schöner Strecke durch Schigebietet in Griechenland. Wir durchfahren  das Parnass Gebirge und seine mondänen Orte, die oft von betuchten Leuten aus Athen bewohnt werden. Wir queren die geschichtsträchtige Eritreas und folgen den Serpentinen des Parnass Gebirges in Richtung Athen.

In Thiva, einem größeren Ort besuchen wir den Lidl um unserer Vorräte aufzufüllen und für den heutigen Grillabend am Meer entsprechend einzukaufen. Wir wollten eigentlich einen griechischen Supermarkt besuchen, das gelang nicht und als wir einen entdeckten, hatten wir schon das Geld im Lidl gelassen. 

So rollen wir durch wunderschöne Landschaft bei Villa, Paraskevi und Psatha unserem heutigen Ziel. Psatha ist eine der vielen Lieblingsbuchten in Griechenland von mir, also ein Höhepunkt der Reise.

Kann man doch hier unmittelbar am Meer seine freiheitlichen Tätigkeiten wie grillen, Lagerfeuer und sitzen bis in die tiefe Nacht noch ungestört nachgehen.

Die Griechen machen uns das seit Jahren vor. Aber als wir die sturzartige Serpentine nach Psatha hinunterrollen, sehe ich Auto an Auto an unserem Stellplatz stehen.

Völlig unnormal ist das, den bisher gilt in Griechenland: Hochbetrieb gibt es erst ab 1. Juli.

Die Ursachen sind schnell geklärt: Ersten ist es mit Samstag ein Wochenende, es ist warm und ausgerechnet hier hat sich ganz neue eine Taverne niedergelassen, die natürlich bei diesen Bedingungen gut besucht ist. Lange Gesichter nicht nur bei der Reiseleitung. „Was tun“ frage ich! Die Alternative ist ein schön gelegener Camp ganz in der Nähe. Nur hat der keinen Strandzugang. Und hier rauscht das Meer in unmittelbarer Nähe.

Der Entschluss wird gefasst: Hier bleiben und abwarten, bis die Autos der griechischen Badegäste verschwinden. Wir finden ganz angenehme Stellplätze, teilweise direkt am Strand. Mit Baden, ein Bierchen trinken und schwätzen vergeht die Zeit.

Dann der körperliche Einsatz: Holz sammeln für das abendliche Feuerchen.

Dann stellen wir die Stühle und Tische an den Strand, der Grill wird angeworfen und ein Grieche, der mit seinen Kindern am Strand zeltet, hebt den Daumen und zeigt damit, dass wir ein gutes Werk tun.

Es werden noch einige Zelte aufgebaut, Feuerchen entfacht du so entsteht eine gemütliche Atmosphäre hier am windlosen Strand. Wir lassen es uns gut gehen, grillen gemeinsam und kosten von dem roten Wein, den die Reiseleitung spendiert. Nur Weißwein, da will keiner ran, der wäre zu warm!

Da müssen wir uns etwas überlegen, wie wir diese 5 l noch „unters Volk“ verteilen!  

Es war ein gemütlicher Abend am Meer und ich glaube, dass alle sehr zufrieden in die Feder gesunken sind.  

Und deshalb wünsche ich eine gute Nacht am rauschenden Meer  

Wolfgang

11.06.2016: noch Bilder
11.06.2016: noch Bilder
11.06.2016: noch Bilder
10.06.2016: früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 27 Grad, abends sonnig 23 Grad / Wir haben heute einen Ruhetag oder besser ausgedrückt einen Tag zur freien Verfügung!

Wir haben heute einen Ruhetag oder besser ausgedrückt einen Tag zur freien Verfügung! 

„Was tun“ sprach Zeus und ich habe mal so herumgeschaut, was da so in unseren „Reihen“ geschieht.

Also ich habe viel am Computer aufgearbeitet, Mittagessen gekocht und mit dem Hund eine Runde gedreht. Ich wollte den gestern so toll blühenden Kapernstrauch fotografieren und hier im Live Bericht kommentieren. Leider gab es nur noch eine Blüte, die ich fotografiert habe. Dafür habe ich einen bemerkenswerten Wasserkanal besucht. Er ist 190 Km (!) lang und führt in dem bis 4m tiefen und ca. 4m breiten Kanal Wasser aus dem nahen Gebirge bis nach Athen. 

Bernd hat im Womo herumgekramt und Heike hat prima Marmelade gekocht. Jeder hat da was abbekommen und morgen werde ich diese süße Sache mal kosten. Winfried unser „Professor“ hat viel gelesen, dicke Wälzer habe ich da entdeckt.

Wolfgang ist mit den Hunden spazieren gegangen und hat am Hang mit tollen Blick genüsslich gefrühstückt.

Klaus und Maria haben im Womo und draußen etwas ab geruht, sogenannt den Tag genossen.

Wolfgang und Katharina haben Spiele gespielt, die ich nicht kenne, da ich kein „Spielmeister“ bin. Es wurde auch  mal im Auto gereinigt und Wäsche gewaschen, alles ganz locker.

Und das Fazit:

So ein Tag ist ganz brauchbar, sind wir doch ganz schön auf Trapp gehalten worden.

Morgen fahren wir auf landschaftlich schöner Strecke an eine der vielen herrlichen Buchten hier im Land. Wir werden dort frei am rauschenden blauen Meer stehen, ein Lagerfeuer am Strand organisieren und eine Weinprobe starten .Da ich den großen Grill von den Marokko Touren mithabe, wird es wohl auch einen Grillabend geben. 

Warten wir es ab und bleiben sie neugierig. 

Eine ruhige Nacht hier im Parnass Gebirge wünscht

Wolfgang

09.06.2016: früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 27 Grad, abends sonnig 24 Grad / Wir besuchen den Mittelpunkt der Welt: Delphi

Wir besuchen den Mittelpunkt der Welt: Delphi 

Pünktlich 9.30 Uhr ist unser deutsch sprechender Führer Stephanos zur Stelle. Ich kenne ihn und seine tolle engagierte Art schon vom letzten Jahr. Ich bin gespannt auf das Kommende.

Wir steigen in den Bus ein und rollen ein paar Kilometer in Richtung der Ausgrabungen von Delphi. Delphi war einst der Nabel oder Mittelpunkt der Welt. Stephanos versteht es wieder einmal die nicht leicht zu fassenden, schon leicht philosophischen Zusammenhänge zu erklären. Die wichtigste Maxime der griechischen Philosophie schmückte einst in goldenen Lettern den Apollon-Tempel von Delphi: „Erkenne Dich selbst“.

Ein hohes Ideal geht vom Namen des bedeutungsvollsten Heiligtums der Antike aus. Delphi galt den antiken Menschen vom 6. bis 4. Jh. v. Chr. als Omphalos, der Nabel der Welt. Keine neue Siedlung gründeten die alten Griechen, keine Kolonie wurde erobert oder ein neuer Krieg angezettelt, keine Schlacht geschlagen, ohne zuvor im Heiligtum des Apollon die Priesterin Pythia zu befragen und ihren Orakelspruch entgegen zu nehmen. Und das „Erkenne Dich selbst“ zeugt von der frühesten menschlichen Bemühung, die Welt zu gestalten und Kultur zu begründen. So geht der weise Spruch als Motto mit auf den Weg zur Tempelstadt. 

Auch Apollon, der erste der Unsterblichen und strahlender Gott, wird die wilden Schluchten des Parnass-Gebirges genommen haben und kam nach Krisa, das heute Chrysso, Gold heißt. Hier wohnt übrigens unser Stephanos, unser heutiger Führer in Delphi.

Dort wendet sich der Parnass jäh nach Westen und zwischen zwei riesigen Felsen, von denen einer gewaltig über ein weites Tal hängt, begründete er Delphi. Es liegt dort eingebettet wie ein Tagtraum und schaut über Abhänge voller Wildblumen auf einen saphirblauen Zipfel des Golfs von Itea. Im Tal wogen Millionen Olivenbäume dicht und bewegt wie Meeresbrandung, wo einst die Ägäis viel weiter in den Taleinschnitt reichte und die antiken Delphi Pilger mit ihren Booten festmachten. Dann wartete harte Arbeit auf sie. Denn vor der Erkenntnis liegt ein steiler, schattenloser Berg.

Nach dem beeindruckenden Rundgang auf dem Ausgrabungsgelände begeben wir uns fast nahtlos zu den Ausstellungsräumen, die Fundstücke der Ausgrabungen offenbaren. Stephanos gelingt es immer wieder durch seine fachlich fundierten Ausführungen uns zu fesseln. Beeindruckende Gegenstände von damals wie zum Beispiel der „Wagenführer“ oder andere Dinge des damaligen Lebens fesseln uns.

Nun nach diesem kulturellen Erlebnis zieht es uns zu kulinarischen Erlebnissen der griechischen Küche. Wir fahren in den kleinen Ort Delphi.

In Neu-Delphi hingegen ist jedes Hotel und jede Taverne so groß, dass ein Reisebus in sie hinein passt. Alle haben eine Terrasse, die hinunterschaut ins Tal der brandenden Olivenbäume und weit über die dunklen Silhouetten der Parnass Ausläufer. Wundervoll, aber eine ganz und gar heutige Landschaft. Genießen die Bewohner hier doch in lauten Gesten die Vorzüge des Besichtigungsgeschäfts wie schon die alten Delphier vom Ansturm der Pilger profitierten. Doch muss der archaische Ort noch irgendwo sein Geheimnis hüten, so wie das bei allen griechischen Tempelstätten gilt, wenn man sie länger und eher absichtslos erkundet.

Wir kehren in eine Taverne ein und lassen uns von typisch griechischen Speisen verwöhnen. Auch ein Bierchen kann als typisch griechisches Getränk bewertet werden: Otto Friedrich Ludwig von Wittelsbach war ein bayerischer Prinz und von 1832 bis 1862 erster König von Griechenland. Er war es, der das Bier in Griechenland salonfähig machte.

Wenige Kilometer bringt uns nun unser Bus auf den modernen Camp. Noch ein paar Worte der Anerkennung seiner heutigen Leistung wechsle ich mit ihm und wir trinken zum Abschluss noch eine Kleinigkeit.

Tschüss, bis nächstes Jahr sage ich ihm und hoffe, auf neue Kunden im neuen Reisejahr für eine nun auf 30 Tage aufgestockte Tour, die einen zusätzlichen Tag an der tollen Traumbucht „Psatha“ beinhaltet.

Einen ruhigen Abend und eine ruhige Nacht hier oben auf einem tollen Camp wünscht 

Wolfgang

09.06.2016: noch Bilder
09.06.2016: noch Bilder
09.06.2016: noch Bilder
08.06.2016: früh regnerisch 20 Grad, mittags leicht bewölkt 21 Grad, abends sonnig 24 Grad / Wir fahren nach Delphi ins Parnass Gebirge

 Wir fahren nach Delphi ins Parnass Gebirge 

Wir verlassen unser Camp auf dem Pilion. Es regnet leicht und die Temperaturen sind im griechischen Keller angelangt.

Wir benutzen die Autobahn, um schneller unser Ziel zu erreichen. Dann zweigen wir ab und fahren ins Parnass Gebirge. Schöne Aussichten, Berge und Täler zeigen sich.  Herrlich blühender Jasmin sieht man überall.

Dann sehen wir schon den gewaltigen Olivenhain, der 5000 Jahre alt sein soll. Und malerisch dahinter der Korinthische Golf in dessen Schatten sich die Peloponnes zeigt.

In Serpentinen ziehen wir Kurve um Kurve und landen auf unserem Camp mit toller Aussicht.

Schnell haben wir uns eingerichtet und werden in der Gaststätte mit gewaltigen Ausblicken vom Chef begrüßt. 

Ich wünsche eine geruhsame Nacht

Wolfgang

 

08.06.2016: noch Bilder
07.06.2016: früh sonnig 20 Grad, mittags leicht bewölkt 26 Grad, abends leicht bewölkt 24 Grad / Kochen wie die Weltmeister in der Küche unseres Camps auf Volos

Kochen wie die Weltmeister in der Küche unseres Camps auf Volos 

Vor einem Jahr war es. Ich unterhielt mich mit den Damen der Campingplatzleitung über „Gott und die Welt“.

Ich erzählte von unserem Kochkurs in Marokko und sie boten mir einen griechischen Kochkurs hier auf dem Gelände des Camps an. Das war genau das, was in meiner Griechenland Tour noch fehlte – die kulinarische Selbstbetätigung. Sogleich habe ich die bisherige Tour um einen Tag verlängert und das Kochen 3er griechischer Gerichte im Reiseplan für diesen Tag festgehalten. 

Nun, ein Jahr nach diesem Gespräch wird es spannend: alle Köche finden sich erwartungsvoll um 11 Uhr in der großen und modernen Küche des Campingplatzes ein.

Die Tochter des Hauses spricht gut Deutsch und wird zur Dolmetscherin „verdonnert“. Das klappt gut. 

Zuerst schlüpfen wir in die Arbeitskleidung eines Kochlehrlings hinein. Mützchen, Handschuhe und eine Schürze für jeden Teilnehmer. Das sieht lustig aus und es kommt schon erwartungsvolle Stimmung auf. „Dumme Sprüche“ gibt es nun fortan genug! Aber der Ernst des Kochens beginnt.

Angeleitet werden wir von dem Chefkoch, dem Chef des Camps und dessen deutsch sprechende Tochter. Das klappt wie am Schnürchen. Kartoffeln, Zucchini, Tomaten, kleiner langer Paprika und Gurken werden geschält, geschnippelt, gerieben oder entkernt.

Das macht Spaß, das macht Freude! Ich halte alles in Bildern fest, der andere Wolfgang dreht ja einen tollen Griechenland Film, dreht nicht durch sondern hält drauf!

2 Räume gibt es in der Küche und schon haben wir die Messer, die Schälmesser und den Kochlöffel in der Hand.

Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen sind, wird es ernst. Die Öfen werden angeworfen und der Chefkoch  gibt nun die Anweisungen zum Kochen.

Zuerst bereiten wir eine Moussakas zu.

Ich denke, das ist die größte Herausforderung an uns Lehrlinge. Ach so, wir haben ja noch nicht verraten, was es heute zu kochen gibt:

1. Mhh, Moussaka (μουσακάς)! Der Auflauf mit Auberginen, Hack und Béchamelsoße ist ein Klassiker der griechischen Küche und gehört zu jedem Urlaub in Griechenland mit dazu, also kochen wir kochen wir eine Moussaks

Moussakas ist in Griechenland ein Alltagsgericht – das Gericht steht allerdings nicht gerade schnell auf dem Tisch. Wir wollen Moussakas traditionell zubereiten und müssen daher mehrere Arbeitsschritte. Zuerst schneiden die Damen die Auberginen in Scheiben, tupfen sie danach gut ab und die Herren braten sie für ein paar Minuten auf einem Grill an, damit die Auberginen schön weich werden. Wolfgang schält die Kartoffeln und schneidet sie anschließend in dünne Scheiben. Diese kommen in die Fritteuse.

Das erforderliche Rinderhackfleisch wurde bereits am Vorabend zubereitet.  Würzt das Fleisch mit Zwiebeln und Knoblauch sowie Kräutern und Gewürzen. Das Moussakas soll besonders saftig sein, und so wurde dem Hackfleisch Tomatensoße zugesetzt.

Jetzt muss noch eine Béchamelsoße zubereitet werden. Man macht sie klassisch mit einer Mehlschwitze: Butter schmelzen, unter ständigem Rühren Mehl hinzugeben und mit Milch ablöschen – weiterrühren nicht vergessen, sonst gibt’s Klümpchen! Gewürzt wird mit Pfeffer du Salz und ein  Tipp vom Chefkoch: Eigelb zur Bindung hineinrühren, dann stockt die Masse im Ofen besser.

Jetzt geht’s ans Schichten. Die Damen fangen mit den Auberginen an.

Danach betreut man die Schicht mit Parmesan. Die nächste Schicht ist die Hackmasse und die folgende die frittierten Kartoffelscheiben, dann die Hackmasse und abschließend eine dicke Schicht Béchamel.

Jetzt kommt die fertige Mousakas in den vorgeheizten Ofen du muss bei 170 Grad eine Stunde lang backen. 

Weiter geht es mit

2. Mhh,  Spetsofai (σπετζοφάϊ) wir kochen griechische Würstchen mit Paprika und Tomatensauce

Spetsofai hat seinen Ursprung in der Region des Pilion in Thessalien

Der Chefkoch hatte die dazu notwendigen Würstchen schon vorbereitet. Diese werden nun in Sonnenblumenöl, nicht in Olivenöl(!) scharf angebraten. Diese Wurststückchen kommen gut vom Fett abgetropft anschließende in einen größeren Topf.  Die von den Damen vorbereiteten Tomatenstücken werden nun mit Salz, Pfeffer du etwas Zucker scharf angebraten und schließlich zu der Wurst gegeben. Leicht ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Nun wurden die grünen schmalen Paprikaschoten frittiert und auf die Speise gelegt. Anschließend kommt das Gericht für 10 Minuten in  den Ofen bei 160 Grad.

und schließlich

3. Mhh... wir kochen  TSAZIKI

Das ist das leichtest zu kochende Gericht.

Joghurt mit höchsten 10% Fettanteil und kein Wasser wird in eine Schüssel gegeben. Die von Winfried vorbereiteten Gurkenschnitzel hinein und die mit einem Mixer zu Mus aufbereiteten Knoblauch in die Masse geben. Nicht vergessen: ein wenig Essig und Öl dazu und nun kräftig rühren.

Nun muss die Masse ruhen.

Wir auch, bei einem Bier erholen sich die Köchinnen und Köche, ehe wir alle um 19 Uhr am Meer wieder unsere Plätze einnehmen und unsere Speisen kosten werden. Pünktlich um 19 Uhr sitzen wir am Tisch und kosten unsere eigene Arbeit. Prima gelungen. 

Ein erlebnisreicher Tag geht am Meer zu Ende und ich sage gute Nacht. 

Wolfgang

07.06.2016: noch Bilder
07.06.2016: noch Bilder
07.06.2016: noch Bilder
06.06.2016: sonnig 20 Grad, mittags sonnig 32 Grad, abends sonnig 28 Grad / Wir erobern das Pilion Gebirge und feiern mit griechischen Freunden bei gutem Essen

Wir erobern das Pilion Gebirge und feiern mit griechischen Freunden bei gutem Essen 

Die Sonne scheint und unser Bus steht bereit für eine tolle Rundfahrt durchs Pilion Gebirge und wir erobern die Heimat der Zentauren. Zentauren  sind in der griechischen Mythologie Fabelwesen – vorne Mensch, hinten Pferd. Sie galten als hinterlistig, rüpelhaft, streit- und trunksüchtig, kämpferisch und waren keine Kostverächter, wenn Frauen im Spiel waren!

Das klingt spannend und so war auch unsere Tour.

So viel Schönheit lässt zwangsläufig Mythen entstehen. So herrschten der altgriechischen Sage nach in Pilio die Zentauren. Angeführt wurden Sie von Cheiron, dem weisesten unter ihnen, der ihnen die Heilkunst beibrachte, die Schlange zum Symbol der Medizin machte und sowohl Achillles als auch Asklepios in seine Geheimnisse einweihte.

Wir brausen mit unseren Bus durch Berg und Tal, am Meer vorbei und erleben gigantische Ausblicke.

Eine kleine Wanderung bringt uns zu einer 1.000 Jahre alten riesigen Platane. Ein Gruppenfoto ist da unausweichlich und großes Staunen ist angesagt.

Weiter geht es mit unserem Bus hoch hinaus in Dörfer von wunderschönen Schönheit
Auf dem Weg von Volos nach Pilio liegen Portaria und Makrinitsa, die bekanntesten Ortschaften der gesamten Gegend. Hier gibt es Steinbrunnen, idyllische, alte Häuser, Wanderpfade, Fünf-Sterne-Hotels und kleine Boutique-Hotels, Kirchen und köstliche, lokale Gerichte. Von dort aus hat man einen überwältigenden Panoramablick über Volos und den pagasitischen Golf. In diesen Ortschaften mit bildhübschem Baustil wird deutlich, was Lebensqualität wirklich bedeutet.

Die Dörfer von Pilio Pouri, Keramidi, Mouresi, Kissos, Milies, Vizitsa, Pinakates, Agios Georgios Nilias, Agios Lavrentios und viele mehr; die Dörfer von Pilio haben alle einen eigenen Charakter und sind einen Besuch allemal wert. Wunderschöne, traditionelle Architektur, gemütliche Pensionen, schattige Kirchplätze, urige Kaffeehäuser und Tavernen – man fühlt sich hier schnell wie ein Einheimischer.

Die alten Kirchen von Pilio bergen erstaunliche Kunstschätze. Das Kloster Pammegiston Taxiarchon in der Ortschaft Milies wurde 1764 renoviert und ist bekannt für seine fantastische Akustik. Grund dafür sind die 48 Krüge im Dach, die umgekehrt aufgestellt sind. Das Klangerlebnis ist beeindruckend. In Kissos liegt das 1650 erbaute Agia Marina. Sehenswert sind hier die religiösen Wandmalereien, die Szenen aus der Apokalypse, dem Neuen und dem Alten Testament darstellen.

Ägäische Strände mit großen und kleinen Buchten mit weißen Kies- oder feinen Sandstränden und kristallklarem Wasser. Hier liegen die Strände direkt unterhalb von alten Herrenhäusern und Platanenbäumen, die buchstäblich das Meer berühren. Hier in dieser traumhaften Gegend nehmen wir unser mittägliches Essen ein. Eine Taverne der Superlative besuchen wir und das Essen ist eine Augenweite. Schließlich rollen wir nach Tsangarada und sammeln uns auf der Platia des Ortes.
Tsangarada: Ein Dorf im Schatten der Platanen Im erholsamen Schatten der himmelhohen Platanenbäume von Agia Paraskevi ist Durchatmen  angesagt. Kurze Erhol Zeit ist angesagt ehe unsere griechischen Freunde für uns einen griechischen Abend am Meer mit Essen und Musik gestalten. 

Ein schöner Tag geht zu Ende und ich sage gute Nacht 

Wolfgang

06.06.2016: noch Bilder
06.06.2016: noch Bilder
05.06.2016: sonnig 22 Grad, mittags sonnig 34 Grad, abends sonnig 29 Grad / Wir fahren mit dem „Trainaki“ von Ano Lehonia nach Milies.

Wir fahren mit dem „Trainaki“ von Ano Lehonia nach Milies.

 Es ist wunderschönes Wetter und wir wollen einen der begehrten Höhepunkte der Reise erleben: Die Fahrt im historischen Zug, der nur samstags oder sonntags fährt! Ein Bus holt uns ab, um uns auf kurvigen und schmalen Straßen nach Ano Lehonia zu fahren. Der historische Zug steht schon bereit – er dampft nicht, dann einen modernen Diesel Motor hat er im Bauch. Kohle Heizung für den Dampf wäre wegen der Funkengefahr zu gefährlich. So nehmen wir schon einmal Platz und staunen nicht schlecht, als die Schaffnerin noch mit einer richtigen Zange unsere Fahrscheine locht.

Wer mehr über diese Pilionbahn lesen möchte: 

Die Pilionbahn (Trenaki)

Die Pilionbahn ist eine Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 600 mm auf der Pilion-Halbinsel. Die Bauarbeiten der ursprünglichen Strecke begannen 1881, sie wurde 1904 fertig gestellt und verband das Bergdorf Milies im Herzen der Pilion-Halbinsel mit der Hafenstadt Volos.
1985 wurde die Bahn unter Denkmalschutz gestellt und die Bergstrecke von Ano Lehonia nach Milies reaktiviert.
Seit 1996 erfolgt auf dem Abschnitt Ano Lehonia-Milies regelmäßig Museumsverkehr für Touristen, seit 1999 stehen dafür zwei neue Diesellokomotiven zur Verfügung, die äußerlich als „Dampfloks“ gestaltet wurden. In den Sommermonaten verkehrt der Zug jeden Samstag und Sonntag, vormittags ab Ano Lehonia, nachmittags zurück von Milies.
Der Zug passiert auf seinem Weg zwei Tunnel und überquert auf abenteuerlichen Brückenkonstruktionen tief eingeschnittene Täler. Für die 15 km sind mit der Dampflok noch über 2 Stunden Fahrt angesagt. Von Ano Lehonia am geht es steil rauf nach Milies. Meist an Olivenhainen vorbei und den bewaldeten Bergen des Pilion. Etwa zwanzig Minuten nach Abfahrt Ano Lehonia überquert der Zug die größte Brücke der Strecke, ein fünf bogiges Viadukt aus Natursteinen.
Entlang der Strecke bis Milies sind noch sechs weitere Brücken und zwei kleine Tunnel.
Nach einer Stunde etwa erreicht der Zug die Station Ano Gatzea. Die Dampfloks müssen hier Wasser nachfassen. Dennoch hält der Zug, um den Reisenden die Möglichkeit zu geben, den Zug nochmals zu fotografieren, sogar von oben, von einer kleinen, nahen Brücke oder durch den Tunnel.Milies ist und war Endpunkt der Schmalspurstrecke. Der Ort heißt übersetzt "Apfelhain" und noch heute werden in der Umgebung Äpfel angebaut. Alle in den Tavernen angebotenen Apfelgerichte sind super lecker! Die Rückfahrt nach Ano Lehonia findet um ca. 16:00 Uhr statt. In Milies, dem Endpunkt der Strecke, müssen für die Talfahrt die Dampfloks auf einer 2000 neu gebauten Drehscheibe gedreht werden. Die Drehscheibe muss dabei per Muskelkraft bedient werden. Der Bahnhof (Milies) hat 3 Gleise, zwei vor dem Empfangsgebäude und ein Gleis führen dahinter zum Lokschuppen und zur Drehscheibe. Nach Ankunft werden die Personenwagen abgehängt und die Lok fährt zur Drehscheibe wird von Hand gedreht (siehe unten) und am anderen Ende wieder angekoppelt. Die Bahner gehen Essen und warten auf die Rückfahrt. 

Eine Zwischenstation gibt es dort. Es wird eine Pause eingelegt und die Bahner und die Mitreisenden können sich von der Reise erholen. Weiter geht die sagenhafte Fahrt an einem Berghang mit Blick aufs Meer und in die  tiefen Täler, Brücken und Tunnel werden passiert. In Milis müssen die Bahner nun „ran“: das Gefährt muss auf einer Drehscheibe per Hand in die andere Richtung gedreht werden. Wir lassen uns vom Bus abholen und nach Milies auf engsten Straßen und Kurven in den Ort fahren. Die „Plata“ ein großer Platz, den es hier in Griechenland in wohl fast allen Orten gibt,  unter einer riesigen Platane lockt heute zum Mittagessen. Vergessen haben wir eigentlich den „Tsipouro“ zu kosten, das ist der arme Leute Schnaps in Griechenland und wird oft mit den bei den Deutschen mehr bekannten Ouzo verwechselt. Das holen wir aber bestimmt an anderer Stelle wieder nach.

Wir fahren mit dem Bus auf den Camp und werden von Reinhardt und Petra mit 2 selbst gebackenen Kuchen erwartet. Beide sind extra hier im Camp geblieben, um uns damit zu überraschen.

Anschließend gehen wir im warmen Meer baden und genießen dort die Stille am Meer. 

Eine ruhige Nacht an der Ägäis

Wolfgang

05.06.2016: noch Bilder
05.06.2016: noch Bilder
05.06.2016: noch Bilder
04.06.2016: sonnig 18 Grad, mittags sonnig 34 Grad, abends sonnig 28 Grad /Wir fahren gen Osten, auf die Halbinsel Volos

Wir fahren gen Osten, auf die Halbinsel Volos 

Die Thessalische Ebene ist eine landschaftlich genutzte Fläche, die wir anfänglich durchfahren. Ein wenig Autobahn ist erforderlich und dann durchfahren wir schon das quirlige Volos, eine 80.000 Einwohner zählende Hafenstadt.

Nun sind wir auf dem Pilion angekommen.

Nirgendwo in Griechenland finden Sie eine so perfekte Kombination aus gelebten Traditionen, atemberaubender Natur, herrlichen Stränden und wunderschönen Orten.

Gewaltig das Gebirge, das sich von Nord nach Süd quer über das Pilion erstreckt. Hier liegen die traditionellen Orte mit der typischen Pilionarchitektur, Häuser aus massiven Steinblöcken, Schindeldächer und viel Holz. Wundervolle, einmalige Dorfplätze, Platia genannt, unter Jahrhunderte alten Platanen. Dazu das griechische Leben, besonders lebendig an einem Sommerabend, wenn sich die ganze Bevölkerung ins Freie begibt. Ein gut ausgebautes und ausgeschildertes Wandernetz bietet sich an, entdeckt zu werden. Das Pilion insbesondere bei Griechen als Sommerfrische beliebt und im August fast immer ausgebucht. Flankiert wird das Gebirge durch fantastische Strände und das glasklare Meer der Ägäis.  

Unser Camp ist mit allem ausgerüstet, was wir für unseren Aufenthalt benötigen. Immerhin sind wir nun 3 Tage hier.

Neu ist, dass wir hier einen griechischen Kochkurs absolvieren werden. Dazu aber später mehr.

Heute genießen wir erstmal die Ruhe und das Meer, das wir morgen gewiss erstürmen werden.

Eine wunderschöne Taverne am Meer gelegen lädt ein, besucht zu werden. 

Eine wunderschöne Nacht wünscht an der Ägäis

Wolfgang

04.06.2016: noch Bilder
03.06.2016: früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 34 Grad, abends sonnig 31 Grad /Wir besichtigen die Meteora Klöster

Wir besichtigen die Meteora Klöster 

9 Uhr steht der Minibus bereit und wir fahren mit einer deutsch sprechenden Führerin in Richtung der Meteora Klöster. 3 der noch 6 bewohnten Klöster wollen wir uns heute ansehen. Schon die Anfahrt ist ein landschaftlicher Leckerbissen.

Wir wollen das „Holy Monasery of Grand Meteoron, das Hlymonastery of saint Barbara-Roussanou und schließlich das Monastery of holy Trinidy besuchen. Klingt schon interessant und ist es wahrlich auch. Das erste, das „Holy Monasery of Grand Meteoron“ ist das größte und das älteste der Klöster.

Nachfolgend für unsere Leser einige Informationen zu den von uns besuchten Klöstern: 

Das Kloster Rousánou (Ιερά Μονή Ρουσσάνου

Das  Kloster Rousánou ist durch seine exponierte Lage auf einem von zahlreichen Seiten einsehbaren Felsen ebenfalls ein Wahrzeichen der Meteora-Klöster

Im Erdgeschoss findet sich das Katholikon, die der Verklärung Christi (»Metamorphosis«) geweihte Hauptkirche. Die Kirche ist mit Fresken eines nicht namentlich bekannten hervorragenden Künstlers, der der kretischen Schule zugerechnet wird, geschmückt. In den anderen beiden Stockwerken finden sich Mönchszellen und Empfangsräume.

In der längsten Zeit seines Bestehens war das Kloster nur über eine gefährliche Strickleiter zu erreichen. Nach der Legende seien die Seile jeweils erst ersetzt worden, „wenn es dem Herrn gefallen hat, diese reißen zu lassen“, ein Aufstieg war also kein ungefährliches Unterfangen. Unter Abt Gedeon war 1868 eine Holzbrücke erbaut worden, 1930 wurde der Zugang mit zwei festen Brücken und zementierten Stufen verbessert.

Das frühere Mönchskloster war zu Beginn des 20 Jahrhundert verlassen, jahrelang bis zu ihrem Tod 1971 lebte hier allein die fromme Äbtissin Efsevia. In den letzten Jahren hat sich eine Glaubensgemeinschaft von Nonnen etabliert, so dass das Kloster neben Ag. Stephanos seit 1989 das zweite Nonnenkloster von Meteora ist.

Das Kloster Metamórphosis / Megálo Meteóro (Ιερά Μονή Μεγάλου Μετεώρου

Das große Meteorakloster, Kloster Megalo Meteoro oder Meamorphosis Sotiris ist das größte und bedeutendste der Meteoraklöster – es wurde in der Mitte des 14. Jahrhunderts vom Mönch Athanassios Meteoritis gegründet. In einem Museumsraum (im ehem. Hospital) sind etliche der wertvollen Manuskripte ausgestellt, 640 aller 1200 Manuskripte der Meteoraklöster gehören dem Kloster Megalo Meteoro. Daneben umfasst die Bibliothek Wiegendrucke von Bibeln, Psaltern, Sehenswert sind auch die ehemalige Küche und der Weinkeller mit entsprechenden Gerätschaften, durch ein Fenster können die Schädel im Beinhaus gesehen werden.

Im 15. Jahrhundert wurde als Zugang eine senkrechte Holzleiter am Felsen angebracht, immer wieder wurde das Kloster Opfer von Plünderung durch osmanische Soldaten des Pascha von Ioannina. Erst 1922 wurde die heutige Zugangstreppe mit einem kurzen Tunnel zu Beginn in den Felsen geschlagen. 2006 wurde der gesamte Komplex restauriert und zwei Räume als Museen (mit Sakralgegenständen und eine Ausstellung zur militärischen Vergangenheit Thessaliens und der Meteora-Klöster) eingerichtet. 

Das Kloster Agía Triáda (Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit) (Ιερά Μονή Μονή Αγίας Τριάδος

Das auf einem hohen Felsen von unten extrem isoliert und unzugänglich wirkende  Kloster Agia Triáda ist ebenfalls ein Wahrzeichen der Meteoraklöster.

Das Kloster wurde wohl im 15. Jahrhundert erbaut, nach einer Überlieferung habe ein Mönch namens Dmometios das Kloster 1438 gegründet, ein Kloster oder eine Einsiedelei fand allerdings schon früher Erwähnung. Das Katholikon, die Hauptkirche, wurde nach einer Inschrift 1475/76 erbaut.

Zum Kloster gehören auch Empfangsräume, das Refektorium »Trapeza« und die Mönchszellen.

Gegen Osten hin ist der Windenturm mit dem hölzernen Haspel der alten Transportseilwinde zu sehen, mit der bis in die Zwanzigerjahre Besucher und Verpflegung ins Kloster gehievt wurden. Heute existiert eine graugestrichene metallene horizontal verlaufende Transportseilbahn.

An der Rückseite des Klosters kann man eine Terrasse betreten, hier liegen einige Gemüsebeete der Mönche. Über den griffigen Sandstein, der hier den Eindruck von sanften Wellen hinterlässt, kann man an der Südseite zum nachts beleuchteten Kreuz gehen. Die Aussicht über Kalambaka ist großartig. Hier schützt ein Geländer vor Absturz, was allerdings auf den Seiten des Felsens nicht der Fall ist. Also beim Fotografieren nicht einige Schritte rückwärts manche, um alles aufs Bild zu bringen.

Über Jahrhunderte konnte das Kloster nur über Strickleitern oder im Transportnetz mit der Aufzugswinde erreicht werden. Heute kann man das noch von Mönchen betriebene Kloster über eine Treppe erreichen, die 140 Treppenstufen wurden 1925 in den Felsen geschlagen und verlaufen teils in Tunneln; mit großem finanziellen Aufwand wurde in den letzten Jahren die Zugangsstraße erneuert.

Nach den sehr interessanten Besichtigungen und Erklärungen der Führerin besuchten wir noch eine Ikonenmalerei in Kalambaka und gingen schließlich in eine Taverne, die nicht nur ein ausgezeichnetes Essen servierte, sondern  den alten griechischen Regeln folgte, dass der Kunde in die Küche gelassen wird und sich sein Essen selbst heraussuchen kann. Die Attraktion ist aber, dass die Oma des Hauses nicht nur das Essen verteilt, sondern es sich immer noch nicht nehmen lässt, noch selbst zu kochen. Diese Möglichkeit findet man heute nur noch selten, wobei das für uns Kunden große Vorteile bringt. Man sieht, was  da alles an griechischer Kost geboten wird.

Auf dem Camp angelangt, haben wir den Tag in Ruhe ausklingen lassen. 

Eine erholsame Nacht wünscht Wolfgang

03.06.2016: noch Bilder
03.06.2016: noch Bilder
03.06.2016: noch Bilder
02.06.2016: sonnig 17 Grad, mittags sonnig 30 Grad, abends sonnig 23 Grad / Über den Katara Pass zu den Meteora Klöstern,

Über den Katara Pass zu den Meteora Klöstern, 

9 Uhr verlassen wir unser Ammoudia Beach. Wir wissen aber, dass wir am Ende der Tour nochmals hierher kommen können. Dann ist es wesentlich wärmer und wir werden dann wohl mal im Meer baden können. 

Heute steht eine landschaftlich tolle Fahrt an. Über Igounomitsa über den Katara Pass im Pindos Gebirge nach Kastraki.

In Igounomitsa kaufen wir alle in einer Gärtnerei das griechische Basilikum in Töpfen.  Soll er doch fortan den Tomatensalat verfeinern.

Früher fuhren hier die großen LKW entlang, die aus der Türkei und Bulgarien kamen. Heute hat man eine neue Autobahn gebaut, auf der wir aber nicht fahre wollten. Wir wollen ja Landschaften genießen und die sieht man auf der Landstraße.

Nach Auskunft der Leute, die man so trifft, ist die Straße gesperrt oder mindestens unpassierbar. Wir stellen aber fest, dass diese Straße gut in Schuss ist. Man möchte, dass die Leute die Autobahnbenutzen.

Und so genießen wir diese tolle Fahrt, die auch noch an dem Bergdorf Metsovo vorbei führt. Mit Wohnmobilen kommt man da nicht in den Ort, da die Straßen zu eng sind und es keine Parkplätze gibt.

So kommen wir in Kastraki auf dem großen Camp an. Abends gehen wir noch in die Taverne nebenan. 

Ich wünsche eine erholsame Nacht 

Wolfgang

01.06.2016: früh bewölkt 18 Grad, mittags sonnig 26 Grad, abends leicht bewölkt 23 Grad / Bootsfahrt auf dem Acheron und ein zweiter Begrüßungsabend

Bootsfahrt auf dem Acheron und ein zweiter Begrüßungsabend 

Nach dem Frühstück begeben wir uns zum Anlegeplatz des Bootes was uns zu einer Rundfahrt im ionischen Meer und auf dem Fluss Acheron. 

In dem Dorfe Glyki, ca. 30 km nordöstlich vom Küstenstädtchen Parga entfernt, liegen die Quellen des Achéron- jenes Flusses, der, nach der griechischen Mythologie, als einer der fünf Totenflüsse das Reich des Hades durchströmte und auf dem Charon, der Fährmann, zum Preis einer Münze die Seelen der Toten ins Schattenreich brachte.
Entsprechend seiner Bedeutung, befand sich deshalb auch an seiner Mündung ins Ionische Meer bei Mesopótamos das einzige Totenorakel, das Nekromanteion von Ephira.
Auf riesigen weißen Kieseln schlängelt er sich hier bei Glyki glasklar und blau durch ein tief in die Berge des Epirus eingeschnittenes Tal, gesäumt von den aus alten knorrigen Platanen bestehenden Auwäldern und unzähligen plätschernden Quellen und Bächen. Am Flussufer gibt es einige wenige Tavernen, deren Holzstühle bis ans Wasser reichen und wo man unter den dichten Baumkronen der riesigen Platanen eine angenehme Kühle genießen kann. 

Als Gebirgsfluss ist das Wasser des Achéron naturgemäß eiskalt und mündet im Ammoudia Beach ins ionische Meer. Die Kälte spürt man auch, wenn man in der herrlichen Bucht des Ammoudia Beach badet.

Da es derzeit kein sonderlich gutes Badewetter gibt, können wir das nicht beurteilen.

Abends begeben wir uns in unsere Taverne und haben eine schönen Abend. 

Ich wünsche eine gute Nacht am herrlich gelegenen Ammoudia Beach. 

Wolfgang

01.06.2016: noch Bilder
31.05.2016: früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 31 Grad, abends sonnig 20 Grad / Sonnige Ankunft in Igounomitsa

Sonnige Ankunft in Igounomitsa 

Die Nacht auf dem Schiff verging schnell. Es gab keinen Wellengang und die Sonne scheint schon des Morgens.

Wenn man so mit ca. 20 Stunden Fahrzeit rechnet, dann wir  man eines besseren belehrt. Es geht heute mit den moderne Schiffen schneller.

Früh morgens, ich bin mit Yanico schon auf Spaziergang sehe ich dich schon die albanisch Küste. Das ist aber das Zeichen, da es es bald in die Bucht nach Igoumenitsa hinein geht. Rechts ist Korfu zu sehen und auf der linken Seite die albanische Küste.Also, packen wir unsere 7 Sachen und stellen uns in Bereitschaft auf.

Die Einfahrt in den Hafen kann man wirklich genießen, da die Bucht von Igoumenitsa schon sehr sehenswert ist.

Im Hafen machen wir dann unser obligatorisches Gruppenfoto und schon beginnt unsere Reise in Richtung Siwota. Man könnte auch schnell zum Ammoudia Beach auf der Hauptstraße fahren, aber wir wählen die schon mal typisch griechische Strecke über Berg und Tal. Zuvor tanken wir noch ziemlich preiswert, für 1.04 € den Liter Diesel. Ein Begrüßungsgeschenk vom Tankstellenwart sind für jeden einige schöne Zitronen.

Es hat hier viel geregnet und die Zitronenbäume sind mächtig voll, der schönen Früchte.

Hoch geht es dem Himmel zu mit grandiosen Aussichten aufs Meer. Anders als in Marokko, wo es viel Steine und Sand gibt, gibt es hier viel Wasser.

Immer am Wasser entlang bis zum 1. Einkauf in einem typisch griechischen Supermarkt. Alles ist vorhanden und wir kaufen vor allem Obst und Gemüse. Ich dann schon mal Oregano, das typisch griechische Gewürz.

Peter und Monika unser Reiseleiter für die Türkei Tour überraschen uns und wir freuen uns diese nach einer tollen  Tour in der Türkei bei uns begrüßen zu können. 

Wir rollen weiter an Parga vorbei und stoppen an einer toll gelegenen Taverne. Hier lassen wir es uns gut gehen und hauen ordentlich rein.

Da soll noch böse Folgen haben!!!

Schnell sind wir noch die wenigen Kilometer bis zum herrlich gelegenen Ammoudia Beach gefahren. Dort begrüße ich unseren Reinhardt mit seiner Petra, die gerade aus Albanien kommen und dort für uns eine tolle Tour ausgearbeitet heben. 2017 bieten wir diese neue Tour in unserem Programm auch an.  

Ach gibt es da viel zu erzählen. Wir bestellen schnell die abendlichen Tische für den offiziellen  Empfang und ordern das Boot für den morgigen Schiffsausflug. 

19.30 Uhr marschieren wir alle in Richtung Taverne, die gut am Acheron, dem Süßwasser Fluss liegt. Wir haben ordentlich bestellt und nun kommen die angekündigten „bösen Folgen“. Es hat keiner so richtig Hunger. Die Vorspeisen noch dazu! Schnell beschließen wir, den Empfangsabend auf morgen zu verlegen.

Alle sind froh, am meisten die griechische Familie, die uns bewirten will.

Eine tolle Idee finden alle und so schreiten wir frohen Mutes in Richtung eigenes Hotel.  

Ich wünsche eine gute Nacht am herrlich gelegenen Ammoudia Beach. 

Wolfgang

31.05.2016: noch Bilder
30.05.2016: früh sonnig 18 Grad, mittags sonnig 31 Grad, abends sonnig 20 Grad / Mit Minoan Lines auf große Fahrt

Mit Minoan Lines auf große Fahrt 

Die Fähre nach Igounomitsa fährt heute später als wir gewohnt sind. Immerhin fahre ich schon seit 1996 nach Griechenland, damals noch mit der Blue Star Ferries.

16 Uhr war sonst der Abfahrtermin, heute soll es erst um 17.30 Uhr losgehen. 11.30 Uhr setzten wir uns in Richtung Ancona in Bewegung. Wir haben viel Zeit und das ist gut so. Die Anfahrt ist nicht einfach, da der Hafen ziemlich versteckt in Ancona liegt. Nicht etwa außerhalb der Stadt, sondern so ziemlich mitten drin. Wir kommen gut an, stellen die Autos ab und der spannende Moment ist da, ob auch die virtuelle Übertragung der Daten geklappt hat. Wir starren alle auf den Computer, bis der das „ok“ gibt und wir die Fährtickets in der Hand haben.

Ruck zuck sind wir an der Abfahrtsstelle, warten ein wenig, bis das mächtige Schiff um die Kurve kommt. Ein beeindruckendes Schauspiel ist die Anfahrt, das Wendemanöver und die Ausladung unendlich vieler Passagiere. LKW`s ohne Ende verlassen das Schiff. Und das Ganze nochmals retour, als die Beladung beginnt.

Da wir nach Igounomitsa fahren, sind wir wahrlich auch  noch die Letzen, die auf das Schiff dürfen. Leichter Zweifel kommt in der “Truppe“ auf, ob wir auch noch drauf passen.

Nicht umsonst der Zweifel, denn einige haben schon mal alleine im Hafen von Tanger gestanden, als wir alle zusammen nach erfolgter Marokko Tour auf die damalige Fähre wollten. Nur die Hälfte der Gruppe wurde auf das Schiff gelassen, die andere Hälfte mußte auf das nächste Schiff warten.

Hier wäre das ägerliche, da das nächste Schiff erst in 2 Tage fährt. 

Aber bald stehen wir auf dem mächtigen Gefährt und sehen, dass noch genügend Platz vorhanden ist. Jeder sucht nun sein gebuchtes Zimmerchen auf und da es schon spät ist, riskieren wir noch einen Blick über die Reling, gehen essen und liegen schon bald auf den Betten.  

Ich wünsche eine gute Nacht auf hoher See. 

Wolfgang

30.05.2016: noch Bilder
29.05.2016: früh leicht bewölkt 17 Grad, mittags leicht bewölkt 27 Grad, abends sonnig 25 Grad - Wir sind startbereit mit Infos über Griechenland versorgt

Wir sind startbereit mit Infos über Griechenland versorgt 

Heute soll es 16 Uhr die Info Veranstaltung geben. Vor dem Fahrzeug des Reiseleiters soll das geschehen.

Als es aber mit regnen anfängt, zweifeln wir an dem Vorhaben. Schließlich siegt die südländische Sonne und wir verwirkliche unser Vorhaben. Tische werden herangetragen, Stühle, Kekse, Wein und natürlich der Begrüßungssekt.

Ich wünsche uns allen eine unfallfreie Fahrt. Dann klingen die Sektgläser und ich erzähle die Anfänge von Dr. Ammon Tours, über Idriss und natürlich über Griechenland, das ich persönlich schon  seit 1996 bereise und dadurch gut kenne.  

Einer der Wolfgangs, wir sind deren 3 (!) ist unser Regisseur – er dreht einen Griechenland Film. Dieser Film soll zum Kundentreffen in Dresden erstmalig gezeigt werden.

Wolfgang hat ja schon einen tollen Film über unsere Weihnacht Tour gedreht. 

Der Rest des Tages wird auf dem Campingstuhl mit Blick auf das Meer genossen. 

Ich wünsche eine gute Nacht an der blauen Adria. 

Wolfgang

 

28.05.2016: früh sonnig 17 Grad, mittags sonnig 31 Grad, abends sonnig 21 Grad - Kurz vor dem Start

Kurz vor dem Start 

Heute bin ich auf dem vereinbarten Camp bei Fano eingetroffen. Wir bekamen wieder die „alten“ Stellplätze vom vorigen Jahr. Wunderbar direkt am Strand gelegen. Im Übereifer des Gefechts, stürme ich gleich neben den Strand auf einen Platz, der mit Kies aufgefüllt ist.

Schwupp di wupp fährt sich das Womo in den Kies fest. Ich hole mir vom Strand 2 lange Knüppel, lege die unter die Hinterräder, das Gefährt hat einen Hinterradantrieb. Beim ersten Versuch klappt es gleich, ich stehe wieder auf festen Boden.

Kaum stehe ich nun auf einem festen Untergrund, da kommen schon winkend die ersten Mitfahrer angebraust. Wir kennen uns ja fast alle. Alles ehemalige Marokko Fahrer, außer eine Familie, die sind Neulinge bei Dr. Ammon Tours.

Von Heike erfahre ich, dass die fehlenden 3 Autos schon da sind. Die Campingplatzleitung hat die sie auf andere Plätze geschickt. Ich besuche sie alle und alle sind frohen Mutes und  freuen sich auf Griechenland. Ich auch, ist es doch mein Lieblingsland in Europa. Viele alte Geschichten aus Marokko werden  aufgewärmt und die ersten Szenen werden von Wolfgang, dem Filmer aufgenommen. Als Sachse muss ich mich sprachlich in Acht nehmen, denn er nimmt ja auch den Ton auf!!!

Zum Kundentreffen in Dresden wollen wir ja den Film vorführen.

Morgen um 16 Uhr gibt es am Führungsfahrzeug eine Zusammenkunft bei Sekt, Wein und Knabbereien. Und so ganz nebenbei werde ich die Teilnehmer der Tour über Griechenland und deren Besonderheiten aufklären.  

Ich wünsche eine erste gute Nacht an der blauen Adria. 

Wolfgang

 

25.05.2016: früh sonnig 15 Grad, mittags sonnig 25 Grad, abends sonnig 19 Grad - Am 29.5.2016 beginnt unsere Griechenland Tour 2016

Am 29.5.2016 beginnt unsere Griechenland Tour 2016

Ich bereite hier in Italien auf einem Stellplatz am Meer bei Ancona unsere diesjährige Tour nach Griechenland vor.

Am 30.5. wird uns die Fähre auf einer interessanten Fahrt nach Igounomitsa tragen. Von dort werden wir eine erste typisch griechische Strecke über Parka  zum Ammoudia Beach fahren. Erste Serpentinen werden wir fahren, tolle Ausblicke genießen  und malerische Orte werden wir durchqueren.

Ein Stopp in Sivota ermöglicht uns einen ersten Einkauf in einen griechischen Supermarkt vorzunehmen und mittags werden wir in einer Taverne mit einen freien Blick nicht nur aufs Meer sondern auch schon zum Ammoudia Beach blicken können. Hier, in dieser Taverne gibt es das Beste Zaziki Griechenlands, so die Aussagen unserer bisherigen Gäste.

Nach diesem Schmaus, fahren wir durch das mondäne Parga hinüber zum Ammoudia Beach. 

Dort werden wir auf unsere beiden Reiseleiter Paare treffen. Sie haben die Testfahrten in Albanien und in der Türkei absolviert.

Sie sind eingeladen, mit uns das Begrüßungsessen einzunehmen und eine Bootsfahrt auf dem Acheron mit zu unternehmen.

Viele Grüße von

Wolfgang Ammon

P.S. Idriss, mein marokkanischer Reiseleiter, der mich und unsere Gäste ja immer auf unseren vielen Marokko Touren begleitet, kann diese Tour leider nicht mitfahren, da es die Visa Bestimmungen nicht zulassen.